
In einer Hand das knusprige Frühstücksbrötchen, in der anderen die Titelseite der NW leicht angewinkelt. “Firmenbestatter” haben Schmuh gemacht. Au denkste da, Firmenbestatter. Am Ende liest man von gradezu lachhaften 720.000 Euro, die da geprellt worden sind mit Bestattungen von Firmen. 720.000 Euro. Das ist doch heutzutage nicht mal mehr ein halbes Peanuts. Milliarden, da beginnt es langsam. Spannender wird es schon bei Billionen. Superspannend, wenn es um ganze 3 Brötchen geht. Da wird einer 59jährigen Mitarbeiterin eines Künzelsauer (Bei Heilbronn) Krankenhauses nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit schon mal gekündigt. Nicht sehr witzig, daß die Klinik nun das Gehalt zwar bis September weiterzahlt, die Kündigung aber nicht zurücknimmt und der Vorwurf des “Diebstahles” aber auch nicht aufrechterhalten wird. Für was sich Richter heutzutage hergeben….
In Künzelsau sitzt übrigens der verurteilte “Steuerverkürzer”, mehrfache Milliardär und Kunsthallenbetreiber Reinhold Würth, der ein paar schlappe Millionen nicht an den Fiskus hat abführen lassen.

Aus Stuttgart sickert so langsam durch, wie pleite Porsche eigentlich wirklich war: 14 Milliarden sollen es jetzt sein, die von der Wiedeking-Truppe angehäuft wurden. Na da ist er ja mit 50 Millionen gut für belohnt worden. Wie nennt man das eigentlich juristisch? Konkursverschleppung? Vorsätzlicher Bankrott? Das hat aber wohl ungefähr die gleiche Relevanz wie die 3 Künzelsauer Brötchen.
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