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Jul '09

Berlin-Blog: Berliner Polizei mit Klatze und Quarzhandschuhen

Berliner Polizei kurz vor erneuter Krise
Berliner 16.03.2009 00:02 Themen: Repression
In Berlin steht die Berliner Polizei erneut unter schwerem Beschuss – kritik hagelt von allen Seiten.
Erst kürzlich wurden von Berlins Polizei-Chef Glietsch die Zügel angezogen. Grund: Funde von Quarzsandhandschuhen bei Beamten, Gewalttaten aus dem Polizeiapperat und weitere Vorkommnisse unschöner Art. Nach diesem Wochenende allerdings steht fest: Der Strudel gen Krise ist für die Berliner Beamten noch nicht gestoppt.

Tatort: Polizei Berlin. Es ist Samstagmittag als einige Journalisten in Berlin-Köpenick vor der NPD-Parteizentrale eine Polizistin der 22. Einsatzhundertschaft sehen, die Quarzsandhandschuhe trägt. Es werden Fotos gemacht. Die Polizistin wird hierauf auch aufmerksam und läuft zu einer Wanne. Zwei Minuten später tritt sie wieder in die Kette ihrer Kollegen, mit anderen Handschuhen. Die Zeugen eilen zu einem Polizisten – dem Verbindungsmann zwischen Antifa-Kundgebung und Staatsmacht. Dieser schaut sich ein Foto auf einer Kamera an und streitet ab, dass die dort abgebildeten Handschuhe, die gefährlichen Einlagen tragen. Erst auf drängen von weiteren Journalisten kommt ein Hundertschaftsführer um sich ein Bild über die Lage zu machen. Er bittet um einen Abzug des Beweisfotos und verspricht Aufklärung. Bis zum Nachmittag lautete die Antwort der Pressestelle: Die Handschuhe wurden dienstlich geliefert. Und doch gibt es plötzlich Zweifel. Wie die Polizei am Sonntag verkündete sind die getragenen Handschuhe doch mit Quarzsand gefüllt – die Beamtin wird nun einem Disziplinarverfahren ausgesetzt.

Tatort 2: Polizei Berlin. Die Deutsche Presseagentur (dpa) verkündet am Sonntagabend, dass ein Unbekannter 32 Jahre alter Mann am Samstagabend am Frankfurter Tor mit einer Platzwunde gefunden wurde. Die Polizei stehe vor einem Rätsel und der Mann wisse nicht aus welchem Grund er gestürtzt ist. Seit Vormittag, gibt es aber auf der Videoplattform youtube einen konkreten Hinweis, der jenseits der Mainstream-Medien bereits auf Interesse gestoßen ist. Demnach wurde der Mann von Polizeibeamten geschubst und fiel auf eine Bordsteinkante. Dabei verletzte er sich lebensbedrohlich. Die Polizisten rannten davon, erst später kamen andere Beamte hinzu und halfen den bereits anwesenden Zeugen.

Einsatzleitung unter schwerer Kritik

In der abschließenden Pressemitteilung der Berliner Polizei zur Demonstration “United we stay” wiesen die Beamten Kritik zurück. Es sei ein “Spiel” der linksradikalen Szene, dass Gewalt und Gegengewalt ausgetauscht würden. Dass allerdings die Polizei den Überblick und die Kontrolle über mehrere, größere Gruppen von Aktivisten verlor, wird hierbei nicht erwähnt. Ein unkoordiniertes Verhalten mit vorschnellen Aktionen seitens der Polizei ließ den Demonstranten viel Platz und Raum. Ein Polizist am Samstagabend: “Heute haben wir wirklich nichts gewonnen.”

Berlin-Blog: Berliner Polizei

Berliner Polizei geht gegen politische Karnevalisten vor
Polizei erfindet Karneval neu

Exotisch, bunt und unpolitisch stellt sich die Polizei den Karneval der Kulturen vor – und stoppt den Zug wegen einer Gruppe mit zu politischer Botschaft. VON A. WIERTH P. STACHELSKY
Zu politisch: Einer der Karnevalisten wird von der Polizei abgeführt Foto: Holger Fath-Tati
Sambatänzerinnen in knappen Bikinis sind eine beliebte Augenweide beim Karneval der Kulturen. Doch stärker bekleideten LateinamerikanerInnen drohen Probleme – mit der Polizei. Beim diesjährigen Umzug am Pfingstsonntag bekamen das die TeilnehmerInnen der uruguyanischen Gruppe “Serenata Lubola” zu spüren. Ihretwegen stoppte die Polizei den Zug und hinderte einige Mitglieder an der weiteren Teilnahme. Begründung: Es habe der Eindruck bestanden, dass sich im Umzugstross “Personen aufhielten, die offensichtlich nicht zum Umzug gehörten”, so ein Sprecher der Polizeipressestelle am Montag zur taz. Ursache für diesen Eindruck sei “die teilweise Maskierung dieser Personen” gewesen, zudem “zwei Transparente politischen Inhalts”, die diese bei sich führten.
Der Polizeizugriff erfolgte um 15.40 Uhr. Etwa 20 Beamte stürmten die Strecke und forderten einige TeilnehmerInnen zum Verlassen des Umzuges auf. Die reagierten mit einer Sitzblockade und wurden daraufhin von Polizisten von der Straße getragen. Laut Polizei wurden dabei zwei Beamte leicht verletzt.
Noch während die Personalien von Mitgliedern von Serenata Lubola festgestellt wurden, relativierten die Sachbereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit der Polizei, Katharina Cardinal von Widdern, und der verantwortliche Einsatzleiter gegenüber der taz die Gründe für den Einsatz. “Der Verdacht, dass die Personen nicht angemeldet waren, hat sich nicht bestätigt”, räumten die Beamten ein. Wenig später wurden die Karnevalisten von der Polizei dann eines Handydiebstahls beschuldigt. Eine Durchsuchung ihrer Taschen und Jacken widerlegte aber auch diesen Verdacht.

Bielefeld-Blog: Wo Denkmalsgeschichte sich manifestiert …

… schaut die Altherrenriege hin!

 Exklusive Bilder vom Leineweber-Event:

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“Dolle Show” würde Rudi Carrell sagen …

Bielefeld-Blog: Dabei geht es doch nur um Kohle

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Tom Jeffersons Urteil zur Grippesituation ist – wie gewohnt – wenig schmeichelhaft. Der britische Forscher, der für die internationale Cochrane Collaboration alle wissenschaftlichen Studien zum Thema Influenza auswertet, hält die Gefahr durch Grippeviren für “systematisch überschätzt”. Derzeit grassiere weltweit eine weitgehend unbegründete Schweinegrippe-Hysterie, beklagt Jefferson in einem Gespräch in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL.

Grippe-Vorbereitungen (in El Salvador): “Ich finde es verrückt, welche Katastrophen uns Jahr für Jahr von den Grippeexperten vorausgesagt werden.” Tatsächlich sehe er keinen grundsätzlichen Unterschied zu einer normalen saisonalen Grippewelle, sagte der Forscher, der mit seiner Organisation daran arbeitet, Informationen zu therapeutischen Fragen für Ärzte und Patienten zusammenzufassen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), so kritisierte Jefferson, habe Anfang Mai eigens ihre Definition geändert, um die Schweinegrippe zur Pandemie erklären zu können. Das Kriterium, dem zufolge es sich bei einer Pandemie um eine Krankheit mit hoher Sterblichkeit handeln müsse, sei dazu einfach gestrichen worden. “Ich finde es verrückt, welche Katastrophen uns Jahr für Jahr von den Grippeexperten vorausgesagt werden”, so Jefferson, der sich bereits in der Vergangenheit ähnlich kritisch geäußert hatte.

“Bislang ist keine von ihnen jemals eingetroffen”, sagte der Forscher. Er verwies darauf, dass WHO, Gesundheitsbehörden, Pharmaindustrie und Virologen im Laufe der Jahre eine ganze Maschinerie um die Idee einer drohenden Influenza-Pandemie aufgebaut hätten. “Alles, was es jetzt noch brauchte, um diese Maschinerie in Gang zu bringen, war ein kleines, mutiertes Virus.”

Da wird der Wahnsinn zur geplanten Methode und die Pharmagauner reiben sich die dreckigen Hände.

Bielefeld-Blog: Horst macht sich täglich ein Stück lächerlicher

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Ich hatte ein Gespräch mit eingefleischten Unions-Anhängern. Als der Name Seehofer fiel, fuhren rasant sieben Zeigefinger an die Stirn. Schade. Der Seehofer, Horst macht doch nur, was er als Minister auch gemacht hat: Sich selbst lächerlich. Wahrscheinlich hält er seinen seltsamen Kurs Pro/gegen/Pro-Merkel für Superklasse. Oder wir verstehen einfach nicht, wie tumbe Bierhumpenpolitik aus Ingolstadt gemacht wird, Gell? Solange Turbozeuger dieses Formates in der Politik herumdilettieren, ist selbst für Unionsanhäger nicht verwunderlich, wenn viele sagen: “Mit soana depperten Bazi nicht”.

Bielefeld-Blog: Siebrecht. Der Bäcker hat Ideen

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Das ist eine Filiale des freundlichen Ideenbäckers Siebrecht aus Brakel. Der macht jetzt seine Produktion bis 2011 in Bielefeld dicht und läßt das Zeug aus Erfurt und Achim rankarren und sich von anderen Firmen beliefern. Versand, Kommissionierung, Reinigung und Fuhrpark sollen Subunternehmen übernehmen. Bei einer anonymen Umfrage des Unternehmens haben angeblich 81 Prozent der Mitarbeiter einem zehnprozentigen Lohnverzicht oder Mehrarbeit ohne Lohnausgleich zugestimmt. Die Gewerkschaft NGG sagt: “Quatsch”. Man sei zu Zugeständnissen seitens des Betriebsrats sogar bis hin zum Kündigungsschutz gewesen: 10 bis 20 Prozent unter dem Flächentarif. Seit 5 Jahren werde auf Urlaubs – und Weihnachtsgeld verzichtet. Den fast 700 Beschäftigten in den Filialen hat die Geschäftsführung unentgeltliche Mehrarbeit (42 Stunden) angeboten. Stimmen die Mitarbeiter nicht zu, würden die Filialen an Franchisebetreiber übergeben.

Nur zu. Dann klebt man Bürenkemper drauf und verkauft öfter mal etwas trockenere Ware (Quarkstrudel, Apfelstrudel) und plappert hinter der Theke, anstatt den Kunden zu bedienen. Macht aber nichts. Die Flitzer der Inhaber sind schon recht aufwändig getunt und kosten schon ein paar Brötchen.

Haben wir Mitleid mit den ach so armen Bäckereiunternehmen. Die chinesische Konkurrenz wartet schon angesichts der galoppierenden Globalisierung mit täglich frischen Brötchen aus Shengzuan. Da muß man dann schon mal gucken, daß beim so wahnsinnig hoch bezahlten Personal etwas weniger ankommt. Man darf sich nicht wundern, wenn viele lieber zur Billigstulle von Aldi oder Lidl greifen. Die ist wirklich billig und hat immer ein wenig mehr Konservierungsstoffe drin. Wäre man auch in Shengzuan konkurrenzlos mit.

Bielefeld-Blog:

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Lieber Dr. h.c. August Oetker, Puddingkönig von Bielefeld. “Rund eine Million Euro schütten unsere Stiftungen jährlich aus”. Hmmm. All die Unternehmungen Ihres Konzerns machen so um die 8 Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Ihre Familie zählt beim Vermögen locker zu den Top Ten des Landes. Es sei ihr von Herzen gegönnt.

Früher einmal hieß es, man solle “den Zehnten geben”. Gemessen am Konzerngewinn kommen da ganz andere Zahlen zustande.

Wollten wir nur mal anmerken. Räusper. Es geht nämlich nicht jeder in die Kunsthalle. Wohnt im Oetker-Stift. Bewundert die Wetterstation neben der Handwerkskammer. Oder freut sich über die renovierte Dorfkirche von Dahnen/Brandenburg. Und nicht jeder Bielefelder Jugendliche ist Mitglied einer Jugendmannschaft von Arm. Bielefeld.

Ach ich vergaß, der Eintritt in die Brackweder Oetker-Eishalle kostet auch was. Kunsthalle übrigens auch. Kein Grund für die NW, fast eine ganze Seite kostenlose PR zu spendieren.

Bielefeld-Blog: Rock´n Roll, Holsteiner Schinkeneier und der BI-Samstag

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Ein Vormittag in der Metropole unter der Sparrenburg. Olaf Klötzer auf der Niedernstraße zeigt mal wieder, wie aktuell er mit seiner Küche ist. “Holsteiner Schinkeneier”. Rezepte: MP Carstensen und SPD-Stegner. Ob das wirklich schmeckt?

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Auf dem Jahnplatz dient sich an Fahrradhändler vom Südring an …

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Eine neue Günstig-Apotheke Anfang Niedernstraße wird in wenigen Minuten mit Musik bespaßt. “Rock´n Roll am Stützstrumpf” hat sicher was ….

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Auf dem Süsterplatz lugt kurz die Sonne aus den dunklen Wolken, die sich am Teuto stauen…

Neben dem Buchladen Thalia lockt einer der nahezu 30 (!) Barbieres de Bielefeld in der Altstadt mit “Waschen, legen, föhnen”….

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… die wiederum mit Kalendern für 2010 in schwarz kontern.

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Während drinnen eine Verkaufsschütte die Ergänzung des Sortimentes zum Süßwarenhändler dokumentierte…

… Variantenreich….

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Dann noch schnell in den Kaufhof, wo im Saturn unten drin was Navigationstechnisches zu besorgen war. Beim Vorbeihuschen deutete die schönere und bessere Hälfte auf eine Sammlung von Romanen der Weltliteratur: Hab ich als junges Mädchen gelesen”. Wie sich das mit Grete Weisers Jahrhundertwerk “Im Schritt bin ich schön” vertrug, ist mir unklar….

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Kurz vor dem Hinabgang in die Tiefgarage des Cinestar merkte ich an, daß nun auch die Eisdiele im Kassenbereich dicht hat. Passt aber zum Vormittag in der komischen kleinen Stadt mit dem Metropolenanspruch und dunkle dräuenden Himmel.

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Regensburg-Blog: Tschüss – … geht doch zur Hölle

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Xaverl: Jetza wiss mas wia ma denen an boarischn Gruaß beibringa. Jeda der zu mia TSCHÜSS sagt , zu dem sog i: HAU AB UND VARECK oder wenns basst GEH ZUM DEIFE. Wenn er dann fragt warum dann sog i. Du host mi doch a zum Deife gwinscht. Servus

Übersetzung: Jetzt wissen wir wie man den Tschüss-Sagern einen bayerischen Gruß beibringen. Zu jedem der zu mir TSCHÜSS sagt, zu dem sage ich: GEH UND STIRB oder vielleicht auch GEH ZUR HÖLLE. Wenn er mich dann fragt warum dann antworte ich: Du hast mich doch auch zum Teufel geschickt. Servus