StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
16
Jul '09

Bielefeld-Blog: Und täglich grüßt die Schweinegrippefront

In Bielefeld sind sechs weitere Personen an der Neuen Grippe A/H1N1 (Schweinegrippe) erkrankt. Nach Mitteilung des Gesundheitsamtes ist unter den sechs Neuerkrankungen eine Person, die sich bei einem Erkrankten im Nachbarkreis angesteckt hat. Die übrigen Personen sind bereits mit Symptomen aus Spanien zurückgekehrt. Das Alter der erkrankten Personen liegt zwischen 15 und 25 Jahren. Die Krankheitsverläufe sind erfreulicherweise leicht, so das Amt. Alle Personen werden ambulant behandelt und stehen unter häuslicher Quarantäne.

Pressemeldung der Stadt Bielefeld. Warum erfahren wir nicht auch gleich die Wasserstände von Obersee, Lutter und Jölle? Im Übrigen: Alles verbieten. Rigoros verbieten. Reisen, Rauchen, Trinken, Lachen, Denken. Demonstrieren sowieso. Dann kann sowas Dramatisches nicht passieren. Allerdings sollte dann analog vor jedem Stoppschild der rechte Arm hochgerissen und “3 Liter” skandiert werden. Zuwiderhandlungen werden standrechtlich mit 3 Tagen Bau in der JVA Brackwede geahndet.

Bielefeld-Blog: Wenn Schilda zweimal heiratet

Pressemitteilung von Donnerstag, 16. Juli 2009
Stadt Bielefeld

Begehrter Termin: Heiraten am 09.09.09

Bielefeld (bi). Ein Tag ist in den Standesämtern dieses Jahr besonders begehrt: der 9. August. An dem außergewöhnlichen Datum lassen sich in Bielefeld insgesamt 25 Paare trauen. Alle Trauzimmer, die an diesem Tag zur Verfügung stehen, sind ausgebucht. Allein im Neuen Rathaus geben sich zehn Paare ihr Ja-Wort. Obwohl der 9. August ein Mittwoch ist, haben sich viele Heiratswillige für dieses Datum entschieden, da es ebenso speziell wie gut zu merken ist.

Jaja. So ist das in Schilda auf dem Rathaus. :-) Cheers. Charmant. Darauf ein eiskaltes Heepener Eisbier.

Bielefeld-Blog: Der Countdown läuft

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Was danach wohl kommt?fragt sich die Altherrenriege.

Frankfurt-Blog: “Waisen des Lebens”, ein Frankfurt-Roman

Waisen des Lebens von Tina ReuterFrankfurt am Main im Jahr 1800. Aus den Wirren des Krieges schält sich langsam ein neues Zeitalter heraus. Eine seltsame Unruhe erfüllt die Menschen, niemand ist gerne an seinem Ort. Die junge Annie verkleidet sich als Mann und zieht gegen die Tyrannen dieser Erde zu Felde. Ihre Freundin Carola sehnt sich nach einem Ausbruch aus den engen Mauern ihres Damenstifts, doch die Ehe, einzige Alternative zu ihrem Leben, erscheint ihr auch als Gefängnis. Lina, ihre Schwester, erschafft sich in ihren Gedichten eine eigene geistige Welt, verlässt diese aber, als sie den Südseereisenden Antoine kennen lernt. Und Jonathan, der Bruder der beiden, hält es in Frankfurt nicht aus ohne seine unnahbare Frau Eleonore, die die Ehe mit ihm nur unter der Bedingung eingegangen ist, dass er sie jeweils für das Winterhalbjahr freigibt.
In Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Gesprächen tasten die Personen dieses Romans sich an ihre Grenzen heran und erträumen oder erleiden ihre Überschreitung.
Tina Reuters Roman lässt die geistige Welt der Romantik wieder auferstehen.
auf youtube gibt es eine Lesung mit Bildern vom Frankfurt zu dieser Zeit: http://www.youtube.com/watch?v=lRTFmzkRNAk

Rosenheim-Blog: Freizeitmöglichkeiten in und um Rosenheim

Der Sommer steht vor der Tür, das Wetter soll endlich beständiger werden – höchste Zeit einige Ausflüge mit Freunden oder Familie zu planen. Rosenheim bietet dafür die perfekte Umgebung. Das Feriendomizil im Chiemgau bietet nämlich sehr viele Möglichkeiten für Touristen, iren Urlaub zu gestalten – und wieso sollten die Einheimischen da zurückstecken?

Einfach mal Zur Sommerrodelbahn fahren, oder aber ganz gewagt einen Flug mit einem Gleitdrachen buchen! Wandertouen  an schönen Tagen sind selbstverständlich nach wie vor eine der besten Möglichkeiten, einige wunderbare Stunden in der Natur zu verbringen. Wem sowas allerdings zu stressig ist, kann ja einfach die zahlreichen schönen Kirchen und Kapellen besichtigen. Oder aber, man sucht sich einfach einen ruhigen Ort in der freien Natur, nimmt sich eine Decke, Servietten, das nötige Besteck und selbstverständlich diverse Leckereien mit, und macht ein ausgedehntes Picknick im Grünen. Einfach die Seele baumeln lassen ist schließlich auch sehr schön.

Bielefeld-Blog: WDR: Die Armutsindustrie

Hartz IV, das heißt auch: Hauptsache beschäftigt. Für Ein-Euro-Jobber bekommen private Bildungsträger bis zu 800 Euro im Monat. Ob die Arbeit, wie hier in der Spielzeugreparatur, einen Sinn ergibt, ist eine andere Frage. Es war ein Rekord. In nur zehn Tagen hat jemand bei der Dekra-Fortbildungsfirma Toys Company ein gespendetes Puzzle gelegt, um zu überprüfen, ob alle 5000 Teile vorhanden sind. Am Ende waren es nur 4997 Teile, das Puzzle also eine ungeeignete Spende, aber der Ein-Euro-Jobber hatte immerhin zu tun.

Man wolle die Menschen wieder daran gewöhnen, einen geregelten Alltag zu bewältigen, sagt die Dekra. “Jeden Tag aufzustehen und sein Ding zu machen”, formuliert eine Anleiterin das Ziel, für das man notfalls auch mal zehn Tage lang ein Puzzle legen darf. “Im Grunde genommen ist das pillepalle”, sagt einer, der bei der Toys Company beschäftigt wurde und berichtet von Arbeiten, die man in zehn Tagen erledigt, die aber eigentlich zwei Tage bräuchten. Einer, der seinen Kurs durchgestanden hat, hört von seiner Sachbearbeiterin bei der Arbeitsagentur, dass er nun so weit sei, einen Bildungsgutschein für einen Umschulungskurs zu erhalten. Wie eine Belohnung fürs Stillhalten wirkt das.

Es sind bedrückende Beispiele, die Eva Müller für ihre Reportage mit dem nicht sehr präzisen Titel “Die Armutsindustrie” zusammengetragen hat. Beispiele, die zeigen, wo jene geblieben sind, die nicht in der Arbeitslosenstatistik auftauchen, die aber trotzdem nichts Sinnvolles zu tun haben. Quelle: Süddeutsche Zeitung.

In der Tat. Ich habe mir diesen, vom WDR gedrehten, Film angetan. Da wurde deutlich, wie mit Hilfe eines aus kleinsten Verhältnissen stammenden Winkeladvokaten Napoleonischer Körpergröße, der vom Minipräses zum Kanzler aufstieg, einem kriminellen Absahner in VW-Diensten und einer begeistert applaudierenden CDU/CSU/FDP/Grünenmasse im Bundesrat mehr als ein Drittel der Bevölkerung systematisch in tiefste Armut geführt wurde und gleichzeitig eine Armutsindustrie entstand, die locker die Liefermöglichkeiten Chinas, Bangladesh und Vietnam unterbietet. Staatlich gewollt. Staatlich gefördert. Staatlich per Draufzahlung sanktioniert. Idiotie hoch 3. Menschenverachtend ohnegleichen.

Ich habe nicht zu Ende geguckt. Es war nicht mehr zu ertragen. Zyniker aus der Gelben Truppe des 18%-Schwachmaten werden jetzt sagen: “Was wollen Sie? Der Markt richtet das doch”. In der Tat. Das tut er. “Fördern und fordern” tönten Peter Hartz und GAZgerd mal unisono. Von “fördern” blieb lediglich “fordern”.

Man sollte GAZgerd und Peter Hartz ein Denkmal errichten:

Wir schafften es für Angela M.:
Armut für die Massen.

Dazu in Bronze ein aktueller Kontoauszug des Dr. Schröder mit offengelegten Putin-Zahlungen.

Bamberg-Blog: Hilfswissenschaftler müssen auf Gehalt warten


An der Universität Bamberg kommt Unmut auf. Immer mehr Hilfswissenschaftler beschweren sich darüber, monatelang, teilweise seit April, auf ihr Gehalt warten zu müssen. Besondere Brisanz bekommt die Situation dadurch, dass bis Freitag die Studiengebühren gezahlt werden müssen, und viele an der Universität beschäftigte Studierende auch dafür auf ihr Gehalt angewiesen sind.

 

In dem universitätsnahen Internetforum feki.de schreiben sich einige Hilfswissenschaftler ihren Ärger von der Seele, und fordern zu Beschwerden auf. “Es war wohl schon in der Vergangenheit so, dass die Entlohnug nicht immer transparent verlaufen ist, man häufig auf seinen Lohn warten musste, oder diesem erst ewig hinterher zu rennen hatte. Momentan scheinen aber wirklich massenhaft Interviewer/Hiwis einfach kein Geld mehr zu bekommen. Vor dem Hintergrund,dass bald die Überweisung der Studiengebühren ansteht, ist das für viele Studenten eine echte Härte! (…) Ich möchte alle betroffenen auffordern, sich bei der Leitung der Abteilung III: Wirtschaft und Verwaltung zu beschweren. Hier muss die Universitätsleitung dringend Kapazitäten schaffen!” So ein Betroffener. Ein weiterer Hilfswissenschaftler weist auf den “Ernst der Lage hin”, da das Gehalt bei vielen das einzige Einkommen darstelle.

 

Laut Monika Betz, Leiterin der Personalabteilung, sind die Verzögerungen urlaubs- sowie krankheitsbedingt. “Ich kann es nicht verstehen” meint ein Student wütend, “wie man mit Krankheit oder Urlaub oder was auch immer die sich für Gründe einfallen lassen, rechtfertigt, dass hunderte Studenten kein Geld bekommen.”

 

Es bleibt abzuwarten, wie kulant sich die Universitätsleitung zeigt, wenn Studenten die bis Freitag zu entrichtenden Studiengebühren nicht rechtzeitig bezahlen.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Bilderrätsel (1)

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Das erste Rätsel ist ganz leicht. Was stellt dieses Bild dar.

Die Lösung steht im Kommentar.

Bielefeld-Blog: So verhilft Guttenberg GM wieder zu Opel

Vor wenigen Tagen noch schien der Kampf entschieden: Der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna International erhält den Zuschlag bei Opel und sticht damit Konkurrent RHJ aus. Doch laut “Bild” hat der belgische Finanzinvestor inzwischen aufgeholt. Wie das Blatt unter Berufung auf Ministeriumskreise meldet, sieht das Bundeswirtschaftsministerium RHJ mittlerweile als Favoriten.

Im Umfeld von Minister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) würden dem RHJ-Angebot danach mehr Chancen eingeräumt als dem Konzept von Magna. “RHJ ist in Front”, zitiert die “Bild” eine mit den Vorgängen vertraute Person.

Der den USA so nahe Nüsternbläher aus dem Fränkischen schafft, was niemand schafft: GM kauft demnächst für Null, nothing, Nada, sein beschissenes Opelchen zurück. Dabei hilft Ripplewood. Sag noch einer, die Amis seien nicht clever….. Wir haben ja nur BILD. Die haben Obama, der wahrlich weiß, wie man mit Hilfe seiner Dunkelmänner trickst. Europa und insbesondere Deutschland, zieht Euch mal warm an. Wenn Obamas Freundin Angela erstmal wieder ab Oktober den Rektumsplatz neu besteigen darf, wirds ziemlich dunkelbraun hier. Wenn wir nicht willig sein sollten, entzieht der Heiland uns die Atomsprengköpfe, die hier noch in Massen lagern.

Sagte da eben jemand, wir hätten keine Staatswirtschaft wie in der ehemaligen DDR? Nö. Haben wir nicht. Wir sind bald weiter.

Bielefeld-Blog: Wenn Ulla so daherplappert

Traurige Diskussion um ein ernstes Thema: Indien sei ein Land, das Kinderpornografie nicht ächte, hat Familienministerin von der Leyen wiederholt gesagt. In einem Brief hat die indische Botschaft diese Darstellung nun anscheinend zurückgewiesen – und ein neues Gesetz zitiert, das den Umgang mit Kinderpornografie unter Strafe stellt. Das Familienministerium gab sich zerknirscht: Offenbar sei Indien fälschlicherweise genannt worden. Von der Leyen hatte sich auf eine drei Jahre alte Studie berufen.

Ach ja. Zensurulla. Sie plappert, plappert, plappert. Weiß zu allem was und eigentlich gar nichts. “Einfach mal so was sagen”, würde Dieter Nuhr anmerken. Denken würde er aber: “Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!” Aber das konnte ja schon ihr kongenialer Vater Ernst Albrecht nicht.

Minden-Blog: Einbruchserie mit 39 Einbrüchen scheint geklärt

Zwei Täter im Alter von 20 und 21 Jahren gaben auf Grund der belastenden Beweislage haben die beiden polizeibekannten Personen zugegeben, 39 Einbrüche in der Mindener Innenstadt begangen zu haben. Neben Bargeld fielen den Beiden vor allem Computer, Handys und Laptops zum Opfer, welche daraufhin in Second-Hand-Läden in Bares umgewandelt wurden. Wegen einer Spur, die die Ermittler im Mai in die Wohnungen der beiden Täter geführt hatte, konnten genügend Beweise gesammelt werden um ein Geständnis herauszulocken. Das Strafmaß steht derzeit noch nicht fest.

Bielefeld-Blog: Brägenklöterig

Da hat er also hingeschmissen, der Minipräses Carstensen. Schleswig-Holstein, meerumschlungen, ziemlich grün, ziemlich menschenleer steht dann wohl ohne ihre grandiose Regierung mit dem ebenso unsympathischen SPD-Typ Stegner da. Wäre ja an der Zeit, nun das unappetitliche Ganunerstück HSH-Nordbank aufzuarbeiten, an dem Carstens Pendant “Grünenumarmer” von Beust ja fleißig mitgestrickt hat.

Da oben haben sie aber einen unschätzbaren Vorteil gegenüber uns, die wir nur am Gestade der reißenden Lutter hocken: Sie könnten die ganze Mischpoke wahlweise in Nord – oder Ostsee jagen.

Bevor sie “brägenklöterig” werden.

Sie wissen nicht, was das ist? Gucken Sie einfach mal Carstensen oder Stegner zu. Ob die Rouladenbraterin (“tiefschwarze Datschensauce”, von Bundeshorst besonders geliebt)

Bielefeld-Blog: Schweigen im Gebrauchtwagenmarkt

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Wind of change? Ach was. Nicht in Deutschland. Nach der Autoabwrackprämie kommt ja im September die Politiker-Abwrackprämie. Geht quer durch alle Parteien. Wird aber leider von der Mehrzahl des Urnenpöbels nicht genutzt. “Omma hat auch schon da dat Kreuz hinchetan”. Klar, Omma, wir lieben Dich. Wer aufmerksam die Herforder oder die Detmolder runter – und raufkurvt übersieht die Massen Gebrauchter kaum.

Die Abwrackprämie stützt jedoch nach Einschätzung von Eurotax-Schwacke die deutsche Autoindustrie in der weltweiten Wirtschaftskrise. Für dieses Jahr rechne man mit 3,6 Millionen Neuzulassungen auf dem deutschen Markt. Die rund zwei Millionen Prämien verteilten sich voraussichtlich auf 600.000 Jahreswagen und 1,4 Millionen Neufahrzeuge. Bis zu 70 Prozent der Neuwagengeschäfte seien aber auf Mitnahme- und Vorzieheffekte zurückzuführen. Im kommenden Jahr würden daher voraussichtlich deutlich weniger Autos verkauft. Die Experten rechnen für 2010 mit einem Absatz von höchstens 2,8 Millionen Stück. Quelle: T-online.

Die CDU/CSU sagt, Frank ohne Walter S. von der SPD sei daran schuld. Der hätte die Idee von der Abwrackprämie gehabt. Die Sozen sagen, “Das hat die Kanzlerin aber letztendlich abgenickt”. So ist es. Jegliche Entscheidung in den letzten fast 4 Jahren wurde von der Kanzlerdarstellerin aus Meck-Vop. als Letzte abgenickt. Da beißt keine Maus einen Faden ab. Als Rot-Grün mit GAZgerd an der Spitze am Ruder war, lief fdas diffizieler ab. Da nickte die Union im Bundesrat und trug letztlich alle Schweinerein mit, ja hätte sie am liebsten noch verstärkt. Ist beim UJrnhenpöbel aber wohl in Vergessenheit geraten.

Wracken wir sie also im September ab, die Reichstagsinsassen. Geht ganz einfach: Kreuz an der richtigen Stelle oder ein paar Kreuze zuviel auf dem Wahlzettel. Hilft dann zumindest nicht der Finanzierung der Politgangsterparteien.

Bielefeld-Blog: Bißchen viel Warsteiner drin

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Schmeckt irgendwie dünn, das herrliche Herforder Sommerbier. Ob da ein wenig zuviel Warsteiner reingeraten ist?

Bielefeld-Blog: Chott, wat für Dönekes

Konnte man es denn glauben: Giulia Siegel, dschungelerfahrene Tochter des Schlagerkomponisten Ralph, sucht einen Mann? Wohl kaum. Zum einen brauchte die 34-Jährige, die als Schauspielerin und Moderatorin bezeichnet wird, wohl mal wieder einen
Auftritt, zum anderen brauchte der Sender Pro7 auch eine Aushilfe zum Füllen des Sommerlochs. Das ging dann gründlich daneben. Das TV-Volk roch den Braten und nahm die Casting-Show einfach nicht an. Zum einen hat die attraktive Frau einen Mangel in Sachen Glaubwürdigkeit, zum anderen ist die Reihe schlecht gemacht. Hier zeigt sich vor allem das Dilemma: Das TV-Format Casting-Show gerät zusehends in die Krise, weil einfach zu viel kopiert wird. Klappt es mit einem neuen Format wie beispielsweise Heidi Klums Show »Germany’s next Topmodel«, nimmt die Zuschauer-Unlust von Kopie zu Kopie zu. Das musste Til Schweiger schmerzlich mit seiner »Mission Hollywood« erfahren und landete auf einem Nachmittagsplatz. »Ich kann Kanzler« beim ZDF erlebte ein ähnliches Einschaltquotendebakel. Nur kopieren rächt sich ziemlich schnell. Neue Ideen wären da schon besser.

Liebes Westfalen-Blatt. Was habt Ihr für Sorgen. Demnächst kommt der Sex-Teiler “Das Leben der Mohns”, gedreht in Gütersloh an Originalschauplätzen mit Originalpersonen. Das stellt “Die Krupps”, “Die Quandts” und andere locker in jeden Schatten. Moderator Dieter Bohlen wird die einzelnen Kapitel verbal begleiten, der Werbeerlös wird gemeinnützig unversteuert an eine gewisse Stiftung abgeführt, die daraus Merkeltaler für bedürftige Kinder von SPD-Politikern prägen läßt. Kanzlerdarstellerin Merkel wird in einer Szene mit Elisabeth Mohn und Friede Springer zeigen, wie man unter Ausschluß der Öffentlichkeit auskungelt, wen man ab Morgen bescheißt. Bundesnanny Saalfrank gibt mit Zensurulla vdL einen Grundkurs “Babies, neu gewickelt. Neu gesehen”. Daniel Küblböck und Marc Madlock als DSDS-Heroen referieren über “Neue deutsche Sangeskunst auf der Wartburg. Stasi 2.0 Wolfgang “Paranoia” Schäuble rollt durch den Quotenhit “Kottan 2009 ermittelt, bespitzelt und betrügt”. Dat gibt Quote bei Bertelsmanns Verdummungssender RTL.

Einfach die Bertelsmann-TV-Schiene auslassen ist das beste Rezept.

Bielefeld-Blog: Äh, Superleistung, Arbeiterführer Rüttgers!

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Exakt das, was der SchwarzGelben RüttgersPinkwart-Front in Düsseldorf nach dem Verkauf von 93.000 Wohnungen der landeseigenen LEG an eine ebenso anonyme wie dubiose Gruppe vorgeworfen wurde, scheint einzutreffen: Statt Sanierungen Mieterhöhungen.

Der Grund ist ganz einfach: Der marktradikalen neoliberalen Mischpoke in Düsseldorf geht der soziale Wohnungsbau buchstäblich am Arsch vorbei. Alle Lippenbekenntnisse des großen nuschelnden Führers und seines gelben Uniumbaupendants Pinkwart sind nicht die Mikrofone wert, in die sie genuschelt und gefaselt werden und nicht das Papier, auf denen sie abgedruckt wurden. Im Hintergrund wird sich Ex-SPDler und Chefzyniker Clement ein Loch in selbigen freuen. So geht Politik: Den Massen das Nichts, wenigen das Alles. Verluste gträgt der Steuerzahler, Gewinne liegen auf Konten in Gegenden, die Peer Steinbrück höflich ausklammert. Weil da wohl sein Eigen auch liegt?

Bielefeld-Blog: Westfalen-Blatt in Schweinegrippenhysterie

Urlauber sollen sich nach Ansicht des Centrums für Reisemedizin CRM nicht von der Schweinegrippe abschrecken lassen. Das Schweinegrippe-Virus sei inzwischen weltweit verbreitet, deshalb sei es egal, ob man sich in Deutschland, Spanien oder in den USA aufhalte. Nachgeschoben wird noch die Empfehlung, im Urlaub Menschenansammlungen zu vermeiden. Robinson Crusoe lässt grüßen. Ein schwacher Trost, angesichts einer möglichen Grippe-Pandemie. Viele Menschen sorgen sich – zurecht. Panikmache sollte aber tabu sein. An Hysterie grenzt der Vorschlag eines britischen Bischofs, Kirchen sollen kein Weihwasser mehr verwenden, und Kirchgänger nicht mehr aus dem Abendmahlkelch trinken. Und bei Hausbesuchen, die der Seelsorge dienen, sollten Priester Handschuhe, Gesichtsmaske und Schürze tragen. In Deutschland muss noch niemand einen Gesichtsschutz tragen. Wir müssen aber den Tatsachen ins Auge sehen. Die Schweinegrippe wird nicht so plötzlich wieder verschwinden, wie sie über uns gekommen ist. Die Patientenzahlen werden im Herbst deutlich steigen. Die Gesundheitsämter werden in absehbarer Zeit überlastet sein. Nach den jüngsten Zahlen der EU-Seuchenbehörde EDC sind bislang mehr als 120 000 Menschen an Schweinegrippe erkrankt. Es gibt aber eine hohe Dunkelziffer. 589 Patienten sind gestorben. In Deutschland sind mit Stand von gestern 834 Schweinegrippe-Fälle registriert. Zum Vergleich: Bei einer normalen Grippewelle sterben in Deutschland im Jahr bis zu 30 000 Menschen. Hiervon wird kaum Kenntnis genommen. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hat gestern die größte freiwillige Impfaktion der Bevölkerung seit fast 50 Jahren angekündigt. 25 Millionen Bürger werden in einer ersten Welle im Herbst geimpft, damit bei einer Pandemie Sicherheit und Ordnung gewährleistet sind und das Gesundheitswesen weiter funktioniert. Hinzu kommt der Schutz von chronisch Kranken.

Wichtig ist es jetzt, dieses freiwillige Angebot anzunehmen. Nur so ist der persönliche Schutz und der Schutz der Mitmenschen vor einer Ansteckung zu gewährleisten. Angesichts der Schätzungen, dass es bei einer Erkrankungsrate von 15 Prozent der Bevölkerung 48 000 zusätzliche Todesfälle gibt, ist eine Debatte über Sinn und Unsinn von Schutzimpfungen eindeutig fehl am Platze. Das Deutschland auf die Neue Grippe gut vorbereitet ist, ist keine politische Floskel. Wir sollten Vertrauen in unser Gesundheitssystem haben und uns vor Überreaktionen, wie Hamsterkäufen von Medikamenten sowie die Einnahme von Arzneien ohne ärztliche Verordnung hüten. Wir müssen wenn nötig Eingriffe in die Grundrechte akzeptieren, wie Verbote von Großveranstaltungen und somit die Einschränkung des öffentlichen Lebens. Dann werden wir auch die Schweinegrippe überstehen.

Liebes Westfalen-Blatt. Dann hoffen wir mal, daß in Kürze aus den noch von der verheerenden, ganze Staaten auslöschenden Vogelgrippe massenhaft übrig gebliebener Impfstoff aus den Labors des 9/11-Tricksers und Irak-Angreifers Rumsfeld zuerst mal den Hysterikern in Presse und Medien in die Ärmchen gespritzt wird. Es grenzt an Idiotie, wie die Presse etwas hochgeschrieben hat. Die Nutznießer sind bereits bekannt. Sie tragen die Namen der großen Pharmagauner und politischen Gesundheitslobbyisten mitsamt ihrer willfährigen Politmischpoke. Angesichts zu erwartender sozialer Unruhen nach der Bundestagswahl ist die Chance, wütende Mitbürger zu disziplinieren riesig. Ein Schwein, wer Böses darin vermutet. Grade Gesundheitsministerin Ulla S. ist ja nicht eben für Aufrichtigkeit, Charakterstärke und klaren Kurs bekannt. Dafür nasaliert sie so herrlich.