Das Michael Jackson Musical “Thriller Live” wird 2010 auch in Hamburg gastieren. Vom 18. bis zum 21.03.2010 spielt das Ensemble im CCH die größten Hits des “King of Pop” und der Jackson 5. Informationen zum Thriller Musical Karten Vorverkauf, Tourtermine, Tickets und weitere Events in Hamburg.
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Die Rezession ist nach ersten Berechnungen aus dem Bundeswirtschaftsministerium beendet. Laut interner Schnellschätzung schrumpfte die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal 2009 nicht weiter, wie das Magazin “Der Spiegel” berichtet. Wichtige Kennziffern legten demnach sogar unerwartet zu. Den neuen Berechnungen liegen Daten von April und Mai zugrunde, für Juni behelfen sich die Konjunkturexperten von Minister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mit Annahmen. Eine Ministeriumssprecherin wollte den Bericht heute in Berlin nicht kommentieren.
Ja ist das denn nicht phantastisch? Durch bloßes Handauflegen von Minister Guttenzwerg und bloßes dreimaliges Aufsagen der ehemaligen FDJ-Wachstumsformel (“5-Jahresplan werde wahr. 5-Jahresplan werde wahr. 5-Jahresplan werde wahr”) durch Templins beste Rouladenbraterin ist der ganze Spuk schlagarzuig vorbei.
Donnerwetter. Was so eine anstehende Butawahl alles an Lügen, Groteskereien und Kasperlespielen verursacht. Jetzt glaube ich auch, daß das Duo Guttenzwerg/Dr. Murkel Totkranke durch bloßes Besprechen wieder gesund machen kann. Auferstehungen in Massen öffentlich zelebriert. Nur mit dem Pressesprecher vom Bundeswimini müssen wir noch was machen. Der muß übersehen haben, daß in den Bad Banks fast 1 Billion Euro an “toxischen Papieren” liegt, die Entlassungswelle nach der Kurzarbeit auf Steuerzahlerkosten erst anrollt und die Bundesrepubklik demnächst mit über 2 Billionen Euro verschuldet ist.
Aber das kriegen wir schon hin. Er muß nur bis zum Wahlabend weiter seine Träume, Schäume und Köpenikaden vom Blatt verkünden. Am Tag danach stellen dann Dr. Murkel und Wuido Gesternschwelle fest, daß “so ca. 100 Milliarden Minus übersehen wurden”. Das täte ihnen zwar leid, aber man müsse nun die Mehrwertsteuer usw. erhöhen, Hartz 4 bis auf 250 Eur/Monat senken, die Mülltonnen zur Durchwühlung nach Eßbarem freigeben. Das alles, damit die Steuern der “Leistungsträger” gesenkt werden und die Banken endlich wieder “ordentliche Boni” zahlen können. Sonst wandert die Elite noch nach China oder Indien ab, weil da dann die Löhne höher sind. Die dämlichen beigejackigen Rentner und an der rechten Hand zum Wahlkreuz geführten Mütterlein, die Dr. Murkels Wiederwahl (“Ochottochott, wenn ich Angela innen Fernsehen seh, hab ich immer mein Tochter vor mir. Sowat von sympathisch, ochottochottochott”) “ermöglicht haben, bekommen zum Dank die Rente um 15% monatlich gesenkt.
Was ist denn in den hochköpfigen Populisten von der rechten CDU-nahen Seeheimer Front der SPD gefahren? Wie verzweifelt muß man sein, sich so dämlich mit einem derartigen Thema profilieren zu wollen? Soll es ablenken von dem Milliardenbankenunfug, federführend von Kanzleuse und Finanzminister unter Beschwörung des sofortigen Zusammenbruchs des Landes veranstaltet? Schon die ganzen Gaunereien um IKB, HRE und KfW vergessen? Schon vergessen, daß einem Kriminellen 5 Mio. Euro hinterhergeworfen wurden um ein ein paar CD´s zu kommen, die man dann in seinen feuchten Träumen auswerten kann?
Bestimmten Leuten sollte man wirklich von Amts wegen verbieten, ihre Meinung hinaus zu posaunen. Vor allem, w enn sie als NRW-Minipräses und Landesfinami so kläglich versagt haben. Steinbrück zu glauben, ihm ginge es um “Generationen-
gerechtigkeit” ist ein Witz an sich. Die hätte seine Partei ja bereits zu unseligen GAZgerds Zeiten anpacken können. Stattdessen widmete man sich der gezielten Umverteilung von unten nach oben.
Pleiten, Pech und Pannen – anders kann man die Serie von Störfällen am Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg nicht beschreiben. Für den Betreiber Vattenfall sind die technischen Schäden äußerst peinlich, für die SPD sind sie ein gefundenes Fressen. Die Wahlkampfstrategen der SPD müssen sich vor Freude die Hände gerieben haben. Kaum hatte ein Kurzschluss in einem Transformator den Schrottmeiler lahm gelegt, schoss ein alter Wahlkampfschlager der SPD wieder in die Hitparaden. Atomausstieg jetzt! Krümmel, nein danke. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel kann sich glücklich schätzen, so tüchtige Mitarbeiter in seinem Ministerium zu haben. Seit 2005 zieht ein äußerst gewiefter, zugleich aber auch sehr umstrittener Staatssekretär namens Matthias Machnig die Strippen im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Jener Matthias Machnig, der jetzt für Sigmar Gabriel den Anti-Atom-Wahlkampf startete, war es auch, der mit verantwortlich für die erfolgreichen Kampagnen der SPD zur Bundestagswahl 1998 und 2002 sowie zur Landtagswahl 2000 in Nordrhein-Westfalen zeichnete. Seither gilt er als »Machinist der Macht« (Süddeutsche Zeitung), als »Stimmenjäger« oder als »Prinz der Dunkelheit«, der »ohne Legitimation hinter den Kulissen« (Die Zeit) versucht zu retten, was vielleicht aus Sicht der SPD bei der Bundestagswahl noch zu retten ist. Wahlkampf hin, Wahlkampf her: Zu Krümmel gehen die Meinungen meilenweit auseinander. Während die einen in dem Störfall schon fast eine Atomkatastrophe sehen, sagen andere, dass die Lichter ausgehen werden und der Strom nicht mehr zu bezahlen sein wird, wenn Krümmel und andere Anlagen vom Netz gehen. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Fakt ist, dass der Transformator kein sicherheitsrelevantes Bauteil ist. Der Trafo unterliegt nicht der Atomaufsicht. Die Panne ist auf der siebenstufigen Skala ganz unten angesiedelt. Und der zweite Schaden fällt auch in die Kategorie Routineangelegenheit. Der Defekt eines von insgesamt 80000 Brennstäben gehört nicht zu den »meldepflichtigen Ereignissen«, die es nach Herstellerangaben zwei bis drei Mal pro Jahr gibt und immer wieder zu beängstigenden Störfällen aufgebauscht werden. Gabriel macht eine Wahlkampfshow ohne Substanz. Wenn er die Atommeiler insgesamt für ein Sicherheitsrisiko hält, muss er sie sofort abschalten. Wenn er ein Konzept hat mit realistischen und finanzierbaren Alternativen, muss er dieses vorlegen. Aber pure Angst in der Bevölkerung zu schüren und das atomare Schreckgespenst an die Wand zu malen sind billige Methoden, um im linken Wahlkampfbecken nach Stimmen zu fischen. Hurra, die SPD hat endlich ein Thema – welch ein strahlender Wahlkampf!
Liebes Westfalen-Blatt. Was hat Euch die Atomlobby denn an Wundertaten in Euren tiefschwarzen Kaffee getan? Selten einen dämlicheren Kommentar zu dem heiklen Thema gelesen. Da überzieht Eure Leib- und Magenpartei von der Schwarzen Front das Land mehr und mehr mit Stasispitzelaktionen, spielt in der Bankenkrise den Wohltäter der Hütchenspieler, sperrt Eure Leyenhafte Superministerin Seiten statt sie löschen zu lassen und schürt Euer rollender Paranoiker die Angst vor angeblichem Terrorismus. Und Ihr haltet einem versifften abgewrackten Atommeiler mit einer unendlichen Serie von Störfällen und einem verantwortungslos agierenden schwedischen Staatskonzern namens Vattenfall die Stange? Aber was sind schon brennende Trasformatoren und ein einziger kleiner dummer defekter Brennstab angesichts eines zu erwartenden neoliberalen SchwarzGelb-Wahlkampfs ohne Hirn, Verstand, Konzept und bar jeder Vernunft.
Draußen im Speckgürtel rüsten sie für die “Steinhagener Reitertage” vom 16. – 19. Juli. Die weißen Zelte für die Partyzelte sind schon im wiesigen Morast abgeseklt, die Naturoxer hergerichtet und die Westfälischen Meisterschaften stehen in der Zeit auch an. Ob Meredith Michaels-Beerbaum kommt ist nicht bekannt. Isabel Werth soll sich bereits auf den Fußmarsch gemacht haben.
Der ROTE POLLUNDER tritt zurück. Er hat immer eine starke Lippe riskiert. Auch wenn seine Partei in Bayern weitgehend unbekannt ist, möchte ich ihn doch mit einer Karikatur zum Abschied in ehren.
Mit elektronischer Post erreichte uns folgende “finale news der Hammer Mühle unter Leitung der AUF GmbH”:
“Liebe Gäste!
Es hat uns allen viel Freude gemacht Euch unsere Art von Gastronomie näherzubringen,
aber am 31.07.2009 ist endgültig Schluß!
Das Team der Hammer Mühle
(und ehemalige)”
Ein dunkles Bier, auf den Schreck!
Gestern begann das bekannte Jazzwochenende. Petrus hatte ein Einsehen und drehte den Regen ab. Das kühle Wetter war ein guter Ausgleich zur heißen Musik.






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