StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mi
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Jul '09

Berlin-Blog: Berliner Polizei gegen jugendliche

Neue Masche der Berliner Polizei!
Polizei verweigert jegliche Konversation. „Ihr wollt eure Freiräume. Wir wollen unsere Ruhe.“ war die Ansage der Beamten/innen. Berliner Bereitschaftspolizisten, stürmten gegen 5 Uhr als Hundertschaft , das Gelände einer Potsdammer Skaterbahn. Die zuvor tanzenden Jugendlichen mussten nun rennen, um den prügelnden Polizist_innen zu entkommen. Drei Partygäste wurden festgenommen, etliche verletzt. Während der Schikanen auf offener Straße, wobei seitens der Polizei geschubst, geschlagen und beleidigt wurde, fielen auch provozierende und sexistische Sprüche, Frauen und Mädchen wurden angefasst, mit den Worten: “Darauf stehst du doch”. Menschen wurden als “Schwuchteln” bezeichnet. Außerdem wurde von Berliner Polizisten der “Auswärtssieg” skandiert. Die Berliner Einsatzkräfte schienen sich aufgrund der Tatsache in Potsdam mal “aufräumen” zu können, bestätigt zu fühlen. Zudem fielen noch Sätze, wie: “Heute ist doch Kristallnacht”.

Wer ist eigentlich der Berliner Polizeipräsident?

Berlin-Blog: Massive Polizeigewalt mit Rückendeckung des Senats

Tempelhof-Besetzung: Massive Polizeigewalt mit Rückendeckung des Senats
Von John F. Nebel am 21.06.2009 in Macht.
Tags:alltag, übergriffe, flughafen, grundrechte, polizei, polizeigewalt, squat, tempelhof.

Eigentlich ist es ja schade, dass man sich nach so einem schönen Protest-Tag, einer bunten Party rund um das Flughafengelände, Samba- und Technoklängen, kreativen Demonstranten aus allen möglichen politischen Spektren, mal wieder dem Thema Polizeigewalt widmen muss.
Das Besetzer-Bündnis hatte den friedlichen Charakter der Aktion immer wieder betont (siehe unten). Der gestrige Tag war neben dem bunten Protest von mehr als 5.000 Menschen dann aber von massiven Übergriffen der vermeintlichen “Ordnungshüter” geprägt. Und es ist nicht der linke Beißreflex, der Polizei eins auszuwischen, es sind einfach Beobachtungen vom Tag am Zaun des Ex-Flughafens. Einige der hier dokumentierten Übergriffe konnte ich selbst als Augenzeuge beobachten.

Eine kleine Übersicht der polizeilichen Übergriffe:

Friedliche Sitzblockaden werden mit Gewalt aufgelöst (Video )
Massiver Einsatz von Pfefferspray gegen sich zurückziehende Demonstranten (Video)
Menschen bei Festnahmen minutenlang gewürgt und geschlagen (Video von der Hermannstraße)
an gleicher Stelle wurde auch ein TV-Kameramann, der diese Szene festhalten wollte, geschlagen und bei seiner Arbeit gehindert
Festnahmen gegen die Clownsarmee, die ein friedliches Aktionskonzept verfolgt (Video)
rennenden Menschen wird das Bein gestellt (Video bei 0:12)
Zivilpolizist zieht seine Dienstwaffe und bedroht Demonstranten
Festgenommenen werden Augen und Nase zugehalten (Foto)
Das sind nur ein paar Beispiele, die jetzt schon mit Videos und Bildern belegt werden können. In den nächsten Tagen wird da sicherlich einiges folgen. Kritik am Polizeieinsatz haben u.a. das Bündnis “Squat Tempelhof”, die Berliner Grünen, die Hedonistische Internationale – und sicher eine ganze Menge Leute in der Stadt, die gestern verletzt wurden. Bürgermeister Wowereit und Innensenator Körting wollten der CDU und FDP wohl gestern beweisen, dass sie hart gegen linke Demonstranten vorgehen. Dieser Freibrief für die Polizei verletzt die Grundrechte und war angesichts des überwiegend friedlichen Charakters der Massenbesetzung nicht verhältnismäßig.

Wenn ihr selbst Videos habt, die gewalttätige Polizeieinsätze dokumentieren, könnt ihr das gerne hier in den Kommentaren reinschreiben und vor allem an das Bündnis “Squat Tempelhof” und den Ermittlungsausschuss weiterleiten.

Der Twitter-Hashtag für die Massenbesetzung ist #tempelhof – schaut auch dort und verbreitet die Nachricht.

Anmerkung: Bitte keine Augenzeugenberichte/Bilder/Videos posten, die Demoteilnehmer in Gefahr bringen könnten. Die Polizei hat selbst genug gefilmt…

Berlin-Blog: Berliner Polizei durchgeknallt?

Berlin: Polizeigewalt in Tempelhof
Gundula Herbig 22.06.2009 02:14 Themen: Freiräume Kultur Medien Repression Soziale Kämpfe
Bei der geplanten Besetzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof haben die eingesetzten Beamten an unzähligen Stellen Gewalt gegen Demonstrant_innen ausgeübt. Einge dieser Fälle werden im fogenden Bericht dokumentiert. Außerdem wird aufgezeigt, wie Medien und CDU/FDP in Berlin eine Stimmung angeheizt haben, die dieses Verhalten der Staatsgewalt so erst ermöglicht hat.
Die Staatsgewalt hat ihrem Namen am vergangenen Sonnabend wieder alle Ehre gemacht. Das linke Demonstrant_innen von den Ordnungshütern in Uniform grundsätzlich geduzt werden, Beleidigungen an der Tagesordnung sind und der Umgang grundsätzlich als etrem ruppig bezeichnet werden kann, ist Menschen die öfters auf Demonstrationen gehen allgemein bekannt.
Nun durften/mußten diese Erfahrung auch mal wieder Menschen machen, für die politische Aktionen nicht zum Tagesgeschäft gehören. Außerdem waren den ganzen Tag über unzählige Kameras vor Ort und so gibt es schon nach kurzer Zeit diverse Fotos und Videos im Internet, auf denen das brutale Vorgehen der Polizei gegen die Demonstrant_innen zu sehen ist. Ändern wird das allein freilich wenig: Die Beamten haben keine individuelle Kennzeichung (sind also in der Regel nicht zu identifizieren) und außerdem politische Rückendeckung für ihre Gewaltexzesse. Schließlich mußte die extrem wichtige Wiese ja beschützt werden, den Rechtsbruch bleibt Rechtsbruch. Außerdem fahren die Medien und CDU/FDP in Berlin seit dem ersten Mai eine Hetzkampagne gegen die Linke in dieser Stadt und üben immer größeren Druck auf den Senat aus, obwohl dieser und der Berliner Polizeiapparat weder vor noch am ersten Mai durch sowas wie Deeskalation aufgefallen wäre. Doch wie immer geht es auch hier noch ein bischen härter und so ereigneten sich am Sonnabend u.a. folgende Szenen:

“Am U-Bahnhof Hermannstraße wird ein TV-Kameramann, der eine brutale Festnahme filmen will, geschlagen und am Drehen gehindert. Der Polizist und der auch der Einsatzleiter verweigern die Herausgabe der Dienstnummer. Der Festgenommene wird minutenlang gegen eine Wand gedrückt, mit Schlägen und Tritten misshandelt, sein Mund wird ihm dabei zugehalten. http://www.youtube.com/watch?v=_A3tjv0enxU
Auf dem Columbiadamm werden friedliche Demonstranten in einer Sitzblockade von Polizisten mit massiv mit Pfefferspray, Tritten und Schlagstöcken attackiert. Wenig später wird in der Schillerpromenade eine Sambagruppe eingekesselt, auch hier kommt es zu Festnahmen. Schon am Morgen hatte die Polizei Mitglieder der Clownsarmee ohne Grund festgenommen.
Dies sind nur einige wenige Beispiele, die Augenzeugen aus dem Umfeld der Hedonistischen Internationale, beobachten konnten. Auch mehrere Teilnehmer an den Aktionen der Hedonistischen Internationale wurden verletzt.” (Aus der Presseerklärung der Hedonistischen Internationale -

Bielefeld-Blog: Aua! Wie man eine Marke führt, …

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… so schallt es heraus.

So geht Reklame in OWL.

Bielefeld-Blog: Der Origami-Falter

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(Bild: Susanne Freitag)

Einer japanischen Legende zufolge hat jeder, der eintausend Kraniche faltet, einen Wunsch bei den Göttern frei. „Viel zu einseitig!“, befindet Klaus-Dieter Ennen, seines Zeichens Herr über ungezählte Kaninchen, Seeelefanten, Nachtfalter und Flamingos. Mit über 1.280 selbst entwickelten Papierkunstwerken gilt der Bielefelder als einer der produktivsten deutschen Origami-Falter. Im Juni 2009 hat der Verein Origami Deutschland den 61-Jährigen in Berlin zu seinem Ehrenmitglied gemacht.

Mit allerhand Tieren ist es nicht getan. Unter den geschickten Händen des Bielefelders Klaus-Dieter Ennen entstehen auch venezianische Karnevalsmasken, Weihnachtskrippen mit Figuren, Bonbonieren oder geometrische Körper. In 39 Schritten wird aus einem dünnen Stück Papier ein plastischer Hase. Und auf einen fußballgroßen Kaktus, gefertigt aus mehr als 100 Papieren, verwendet der Frühpensionär gerne schon einmal acht Stunden. Die Ideen für neue Kreationen sprudeln. „Ich schaue einfach genau hin. Wenn ein toter Ohrenkäfer auf dem Boden liegt, greife ich zuhause zum Lexikon und gucke mir seinen Körperbau im Detail an.“ Das Falten kann dauern. Kaum etwas ist komplizierter als Krabbeltiere mit ihren sechs Beinen und zwei Fühlern.

Aus einer Pressemeldung von Bielefeld-Marketing

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Unser Wetter

Xaverl: Do konnst sched song a Sauwedda.
Übersetzung: Dieses Wetter kann man nicht als schön bezeichnen.

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Steinerne Brücke – die Sonne geht unter – schwarze Wolken ziehen auf.

Bielefeld-Blog: EU-Milliardenstrafen für Energiegauner

Die Europäische Kommission hat gegen die Energiekonzerne E.on und Gaz de France eine Kartellstrafe in Milliardenhöhe verhängt. Die Unternehmen hätten sich die Märkte aufgeteilt und damit gegen EU-Recht verstoßen. Die Konzerne kündigten rechtliche Schritte an.

Ach, da guck mal einer an. Um das Kartell der unsauberen Herrschaften aufzudecken und zu zerschlagen, bedarf es also der Brüsseler Kommission. Unsere “staatstragenden” Dröhnflöten von der SchwarzRot-Junta in Berlin-Mitte haben da sicher grinsend zugesehen und schon mal prophylaktisch hochdotierte postpolitische Pöstchen angefordert. Was für eine grandios charakterlose Mischpoke.

Da schreib ich mal lieber nicht viel über das nun aufgetauchte, ach so “Hochgeheime” Protokoll jener Sitzung in Sachen Hypo Real Estate, als der Steuerzahler hochoffiziell von erpressenden Banken unter Ackermann-Anstiftung und einem stupid abnickenden Finanzstaatssekretär zum Golddukaten spuckenden, erpressbaren Idioten gestempelt wurde. Jetzt wird einem auch klar, warum die HRE zur system-
immanenten Bank” erklärt. Der Grund ist dieser:

Die Deutsche Bau- und Bodenbank AG wurde von der DePfa übernommen und 1998/99 mit dem Geschäftsbereich „Immobilienfinanzierung“ der Depfa zusammengelegt. Aus diesem zusammengelegten Geschäftsbereich wurde später die Tochtergesellschaft „Aareal Bank“. 2001 wurde das Unternehmen aufgespalten in eine Bank zur Staatsfinanzierung (die heutige Depfa Bank plc, eine Aktiengesellschaft irischen Rechts mit Hauptsitz in Dublin) und eine zur Immobilienfinanzierung, die ausgegliederte und ebenfalls an der Börse notierte Aareal Bank.

Jau. Depfa plc. mit Sitz in Dublin. Steinbrück und seine Schwachmaten machen Geschäfte im Niederigsteuersektor. Ansonsten reißt er aber das Maul bis zum Gaumenzapfen über andere Länder und deren Steuergehabe auf. Seine durchgeknallte SPD mit Parteizerstörer und Hartz 4-Einführer Gummistiefelnapoleon Gerd an der Spitze war es doch, die die Finanzmärkte “entfesselten” und den ganzen Dreck mit Verbriefungen, Derivaten, Hedgefonds etc. hier einführten. Daß Neoliberale von Union und Gelber Frint da begeistert jubelten, war ja wohl klar. Sozen sind offensichtlich zu doof, die Konsequenzen ihres Handelns weiter als bis zum nächsten Bierglas vorauszusehen.

Leverkusen-Blog: Drogenhandel in Leverkusen

Am Dienstag, den 7.7.09 ist ein Leverkusener festgenommen worden, der zu einer Dealer-Gruppe gehören soll, die im großen Stil mit Marihuana handelt. Dem 28-Jährigem wird zur Last gelegt, zusammen mit zwei weiteren Männern, die nicht aus Leverkusen stammen, mit seinem Handy einen Kurier aus den Niederlanden beauftragt zu haben, 50 Kilogramm Marihuana von einem Marktwert von ungefähr 180.000 € nach Hamburg zu liefern. Angaben zufolge ist das Landeskriminalamt dieser Dealer-Gruppe seit Februar auf den Fersen. Am gestrigen Dienstag kam es dann zum Durchbruch. 12 Wohnungen wurden durchsucht und dabei sieben Männer aus Bergisch Gladbach, Köln, Hamburg und Leverkusen verhaftet. Ausserdem wurden bei dieser Durchsuchung ein Revolver, 26.000 € Dealgeld und zudem kleinere Mengen an Betäubungsmittel sichergestellt.

Trier-Blog: tickethotline24.com – der Eventkalender der Region

Hier bekommen Sie alle Tickets der Region. Mit nützlichen Eventtipps & Hintergrundinformationen.
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Trier-Blog: Subway to Sally 19.12.2009 Trier/Europahalle

tickets gibts bei tickethotline24.com
In schnelllebigen Zeiten wie diesen ist es schon ein ganz besonderer Anlass, wenn eine Band ihr zehntes Studioalbum vom Stapel laufen lässt – so wie es Subway to Sally jetzt mit „Kreuzfeuer“ machen. Seit 1990 feilen die umtriebigen Potsdamer an ihren Visionen und haben im Laufe der Jahre ein ums andere Mal Zeichen gesetzt, die die deutsche Musiklandschaft maßgeblich geprägt haben. Mit ihren furiosen, von Tour zu Tour fantasievoll variierenden Konzerten haben sie sich sukzessive eine stetig wachsende, geradezu fanatische Anhängerschaft erspielt – die „Blut, Blut, Räuber saufen Blut“- Gesänge vor, während und nach jeder Show sind inzwischen legendär und jede Szene-Disco, die etwas auf sich hält, füllt mit Hits wie „Eisblumen“ oder „Auf Kiel“ die Tanzflächen.In der jüngeren Vergangenheit wurden die Szene-Lieblinge Subway to Sally immer mehr auch vom Mainstream-Publikum entdeckt. Für die „Nackt“-Tour arrangierten sie mit viel Liebe zum Detail ihre hart rockenden Songs in filigrane Akustik-Versionen um. Das Echo darauf war so gewaltig, dass zig Zusatzkonzerte anberaumt werden mussten und die gleichnamige Unplugged-DVD mit Gold ausgezeichnet wurde. Mit ihrem letzten Studioalbum „Bastard“ (# 7) erreichte die Band nach dem sensationellen Erfolg von „Nord Nord Ost“ (# 5) erneut die Top-Ten der deutschen Album-Charts und kurz darauf konnte sie Stefan Raabs viel beachteten „Bundesvision Song Contest“ mit einem glanzvollen Sieg für sich entscheiden. Auf der „Bastard“-Tour spielten die sieben Vollblutmusiker in größeren Hallen als je zuvor und füllten diese trotzdem bis auf den letzten Platz. Die dabei aufgenommene, erneut sehr erfolgreiche Live-DVD „Schlachthof“ dokumentiert eines dieser mitreißenden Events eindrucksvoll. Mit ihrem zehnten Album „Kreuzfeuer“ setzen Subway to Sally einen weiteren Meilenstein in ihrer glanzvollen Karriere. Das Jubiläumswerk entstand unter der Regie von Produzent Fabio Trentini in den renommierten Horus-Sound-Studios und verbindet das Beste der beiden letzten Scheiben, die auf ihre Art jeweils unter extremen Bedingungen entstanden sind. Während „Nord Nord Ost“ nämlich ein sorgfältig ausgearbeiteter Alleingang von Gitarrist Ingo Hampf war, entstand „Bastard“ höchst spontan in gemeinsamen Jam-Sessions. „Kreuzfeuer“ vereint nun das Beste beider Welten: Die Songs entstanden im lebendigen Kollektiv, aber „Musik-Professor“ Ingo hatte dennoch genug Zeit, um an den Arrangements zu feilen. Das Ergebnis zeigt das ganze Spektrum der Band, die Musik nicht nur als bloßes Handwerk, sondern als künstlerische Ausdrucksform begreift. Demnach reicht die Spanne von düsteren Gänsehaut-Balladen wie „So nah, so fern“ und „Komm in meinen Schlaf“ über mittelalterliches Flair versprühende Unplugged-Rocker wie „Angelus“ und „Krähenkönig“ bis hin zu brachial riffenden Metal-Hymnen wie „Aufstieg“ und „Judaskuss“, die bei den anstehenden Konzerten für prächtige Stimmung sorgen dürften. Mit dem unwiderstehlichen Ohrwurm „Besser, Du rennst“ haben Subway to Sally zudem eine Single am Start, die die gleichermaßen raffinierte wie eingängige Melodieführung der Band perfekt auf den Punkt bringt. Ein wesentliches Erkennungszeichen von Subway To Sally sind die einfühlsamen, tiefgründigen Texte von Gitarrist Bodenski. Mit nachvollziehbaren Metaphern greift er diesmal Themen wie Verrat, Liebe, Begehren, Gier und Religion auf, wobei er tief in unter die Haut gehende Gefühlswelten abtaucht oder intelligente Gesellschaftskritik ohne erhobenen Zeigefinger übt. Sänger Eric Fish erweist sich dabei als kongenialer Partner, der die Texte höchst emotional auszudrücken versteht und mit seinem markanten Gesang Subway To Sally seinen unverwechselbaren Stempel aufdrückt.Subway To Sally begreifen jede Tour als etwas Besonderes. Dementsprechend werden nicht einfach nur ein paar neue Songs in die Setlist eingebaut, sondern jedes Mal aufs Neue umfassende Konzepte entwickelt, die die komplette Dramaturgie inklusive Bühnendekoration, Outfits und Lichtshow umfassen. Jede Tour ist somit ein einzelner Baustein eines Gesamtkunstwerks und auch für die anstehenden „Kreuzfeuer“-Konzerte hat sich die Band wieder einiges einfallen lassen. Nicht nur deswegen sollte man die April-Tour auf keinen Fall verpassen – abgesehen von einigen ausgewählten Festivals legen die sechs Herren sowie Geigerin Frau Schmitt nach dem Dauerstress der letzten Jahre anschließend nämlich erst mal eine verdiente Pause ein.

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Nachtrag zu den Kunstgesprächen

Ab September finden jeweils im Abstand von 4 Wochen wieder Kunstgespräche statt. Ich werde im Blog frühzeitig die Termine nennen.

Nachfolgend zum Thema Kunstgespräche einige Gedanken des Gesprächsleiters Dr. phil. H. Cersovsky.

Drei Beobachtungen zum Phänomen Kunst heute:

1. Die Kunstszene ist heute weitgehend bestimmt von Deutungshoheit der Kunsthistoriker, die mit Fachjargon und z.T. inhaltsleeren Floskeln dem “Laien” das Gefühl vermitteln, in Sachen Kunst inkompetent zu sein.

2. Der Einfluss der Kunstmarktes, der den eigentlichen “Wert” und die wirkliche Bedeutung von Kunst häufig verschleiert.

3. Die Isoliertheit der “Kunstkonsumenten”, die in großer Zahl durch die Ausstellungen gehen, aber mit ihrer subjektiven Sicht auf die Kunstgegenstände meist allein bleiben.

“Kunstgespräche” könnten in diesen drei Punkten ausgleichend wirken und darüber hinaus dazu führen, dass das eine oder andere Bild des einen oder anderen Künstlers für uns zum Freund wird.

Bielefeld-Blog: Heut schon Schinkenersatz gefuttert?

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Das ist westfälischer Schinkenspeck. Grundehrlich hergestellt, vom ganzen Stück gesäbelt. Nicht gepreßt und nicht mit Wasser versetzt, keine Irgendwasersatzstoffe.

Seit Jahren bereits werden Verbraucher von Gastwirten und Händlern getäuscht. Nach Erkenntnissen der Lebensmittelkontrollbehörden verkaufen sie Schinken-Imitat als echten Schinken. Beispielhaft die Zahlen aus Hessen: Von 106 seit 2006 untersuchten “Kochschinken”-Proben aus der Gastronomie hatten 68 Prozent (!) mit Schinken, also einem gewachsenen Stück Fleisch, nichts zu tun. Stattdessen handelte es sich zum Beispiel um Stärke-Gel mit Fleischstückchen, Wasser und Soja-Eiweiß. Das bayerische Verbraucherministerium berichtet von einem Erzeugnis, das nur noch zu 38 Prozent aus Fleisch und zu mehr als 40 Prozent aus Wasser bestand.
Behörden wissen seit 15 Jahren von Betrugsfällen

Es sind klare Fälle von Betrug. Was als “Schinken”, “Kochschinken”, “Hinterschinken” oder “Vorderschinken” verkauft wird, darf laut Gesetz kein Imitat sein. Zwar bleibt durch das Pökeln auch in echtem Schinken ein geringer Wasseranteil – doch die Entwicklung geht eindeutig zum Imitat. So sei der durchschnittliche Fleischgehalt der Erzeugnisse zwischen 1993 und 2007 von 83 Prozent auf weniger als 60 Prozent gesunken, berichten bayerische Behörden. Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen müssen veröffentlicht werden

Für Lebensmittelkontrolleure also keine neue Entwicklung. Seit mehr als 15 Jahren wissen sie vom Betrug mit Schinken-Imitaten, führen Statistiken über den Fleischgehalt. Ihrer eigentlichen Aufgabe aber, nämlich den Verbraucher vor Täuschung zu schützen, kommen sie nicht nach. Quelle: foodwatch

Na, ist das nicht Klasse? Da wissen die beamteten Nachgucker seit 15 Jahren, was da für ein Zeugs gepreßt wird und tun: Nichts. Und dieser scheinheilige Staat und seien “elitären” Nutznießer und Politfaulenzer maßt sich an, aus Gründen des “Schutzes vor Terrorismus” oder “Gefahr durch gewaltige Mengen von Pädophilen” seine Bürger zu überwachen, zu bespitzeln, zu maßregeln, zu hintergehen, zu belügen und zu betrügen. Nur da, wo der Staat gefordert wäre, da zieht er den Schwanz ein.

Bielefeld-Blog: Geht das auch mit westfälischen Eichen?

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Knorrigkeit, Ungebeugtheit und vor 2000 Jahren Mut gegenüber den Römern. Das alles sagt man den Menschen dieses Landstriches nach. Eben “menschliche Eichen”. Es tauchte die Frage auf, ob sich diese Menschen auch gefallen lassen, was die grandiose EU nun in Den Haag mit den Bürgerrechten macht. Dort geht die Polizei von Häuserblock zu Häuserblock und durchsucht sie kollektiv vorsorglich. Polizisten laufen von Haus zu Haus und begehren für eine “Inspektion” Einlass. Wer sie nicht rein läßt, kriegt einen bösen Brief, den Rop mal in sein Blog gestellt hat:

In The Hague, we want pleasant and safe neighborhoods. For this reason, we are inspecting all homes in your neighborhood. For each address, we will see if the rules and regulations are met. The residence you own at was visited by our team on the 10th of June2009, but we were refused entrance.

On Thursday the 25h of June between 13:00 and 14:00 your residence will be visited again by a team of the “The Hague Residence Brigade” led by the City Planning Office. We will verify the state of the building, (fire) safety and the actual use of the residence. All rooms of the residence are subject to this inspection. The cooperation of all residents is therefore a necessity.

We’d like to point out that this is not a voluntary inspection. You are obliged to cooperate. If you refuse to cooperate , we’d like to point out that we are legally entitled to enter the premises with a legal warrant and without the cooperation of the owner and/or occupant(s). If the date or time are not convenient for you, you have the option to, withing 5 working days after postmark of this letter, call the above number Monday through Friday between 08:00 and 16:00.

If an illegal situation is found during the investigation, you will receive notice about further proceedings as soon as possible.

We trust his letter has provided you with all the necessary information.

City Planning Office
Department for Building, Inspection and Service

Ms. C. Kolenmijn
Inspector Project The Hague Residence Brigade

Das ist allerdings nur ein ganz kleiner Vorgeschmack dessen, was demnächst möglich wäre, würde der unsägliche EU-Idioten-
vertrag von Lissabon in den Mitgliedsländern ratifiziert und gültiges Gesetz. Bürgerrechte? Klar, Klappe halten, Steuern abdrücken und buckeln. Und bloß kein Wort zu den Hütchenspielern, die längst ihre Bankenkasinos wieder geöffnet haben und politisch gedeckt ihr unsägliches Spiel fortführen. “Gehen Sie nicht über Los, kaufen Sie nicht die Schloßstraße, gründen Sie gleich eine Bank”.

Bielefeld-Blog: Devote Hofberichterstattung

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Bertelsmann-Arvato hielt in Gütersloh Hof und die NW kroch devot heran. Brav rezitiert man die “tollen” Zahlen. Brav setzt man ins Kästchen der Krake Ideen für “Governmental Services”. Jenem gequirlten Mist, wo die Gütersloher zeigen wollen, wie phantastisch sie städtische Verwaltungen übernehmen und “neu strukturieren” können. Kein Wort der Kritik, kein Zitat zu dem Widerstand, der sich allerorten gegenüber dem Riesen aus der bigotten Provinz zeigt. Trauriger Journalismus.

Bielefeld-Blog: Die unendliche A 33-Geschichte und ein Ortstermin

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Den Damen und Herren RichterInnen des Bundesverwaltungsgerichtes Leipzig kann man nur eine Anreise in Sachen “Ortstermin Autobahnbau A 33″ mit dem Auto über Osnabrück/Hilter/Dissen/Borgholzhausen wünschen. Und dann wie gestern Schritttempo hinter hunderten von 40-Tonnern durch die kleinen Ortschaften. Stop-and-go auf der B 68 Richtung Bielefeld. Es geht um 6,1 Kilometer Trasse auf Steinhagener Gebiet und es ist durchaus möglich, daß die dortigen Kläger den – notwendigen – Lückenschluß auf das Jahr 2033 verschieben werden. Was letztlich weder den zu schützenden Arten, noch den Anwohnern noch den Fahrzeugmassen helfen würde.

Bielefeld-Blog: Die US-amerikanische Mischung

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Da hat NW-Chefredaktor Uwe Zimmer schon nicht Unrecht. Was sich mir aber viel stärker ins Gedächtnis eingebrannt hat, ist diese seltsame US-amerikanische Melange aus Show, Bigotterie und brutalem öffentlichem Umgang mit Menschen. Damit meine ich die TV-Bilder und die Belagerung der Person Michael Jackson, als ihm seinerzeit Kindesmißbrauch vorgeworfen wurde. Hämische Journaille an seinen Fersen hing, um ja auch den letzten Hauch des Rechtes auf Intimität hinweg zu blasen. Und gestern pressten sie dann ihre Nasen an eine hollywoodeske Inszenierung, an dessen Ende der Auftritt der elfjährigen Tochter einen aus meiner Sicht peinlichen Höhepunkt setzte.

In dieses Bild paßt auch der Auftritt von Barack Obama und das Ergebnis der Verhandlungen in Moskau. Die Amerikaner dürfen Rußland überfliegen und ihren völlig hirnrissigen “Kampf” in Afghanistan weiter führen. Was aber nicht in unseren amerikanophilen Linienblättchen vermeldet wurde, ist die Tatsache, daß Rußland sich “ausbedungen hat, jedes Flugzeug durchsuchen zu können, ob es der Vereinbarung Konformes transportiert”. Den Amis muß der Arsch wirklich auf Grundeis gehen. In unseren Medien wurde stattdessen kolportiert, die USA verurteilten “Rußlands Einmarsch in Sackarschwillis Georgien”. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Sie schützen eine bekloppte Marionette, deren idiotischer Sicht der Dinge sich aus unsere Berliner Tripplerin geschwind, naseweiß und besserwisserisch wie immer in vorauseilendem Gehorsam anschloß.

Zu der obigen Auflistung kämen dann noch “Naivität in Verbindung mit gradioser Überheblichkeit und falschem Sendungsbewußtsein” hinzu.