1997 schuf der Komponist Dr. Rudolf Volz seine Version von Goethes Faust als Rockoper. Sie wurde nun bereits zum zweiten Mal auf der Hauptbühne im Mühlenhof aufgeführt. Schon das Vorprogramm war ansprechend mit Dudelsackmusik, Stelzenläufer, Akkordeonspieler und Feuerspucker.
Die Texte der Rockoper waren allesamt der Originalfassung entnommen. Deshalb wurde auch so mancher Satz vom Publikum mitgesprochen. Sänger, Tänzer, Schauspieler und Live-Band sorgten für abwechslungsreiche Szenen.
Immer wieder bewegten sich die Akteure zwischen den Zuschauern und bezogen diese mit ein.
Mit zunehmender Dunkelheit wurden auch die Show-Effekte deutlicher sichtbar.
Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung und auch das Wetter spielte mit.
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Laut TLZ vom 2. 7. 2009 sind noch drei Standorte in der engeren Wahl für den geplanten Neubau des Bauhausmuseums: Neben Theaterplatz und Frauenplan auch das Gelände nördlich des Weimarhallenparks – und damit westlich der Verwaltungsbauten Hermann Gieslers aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Das Zusammentreffen dieser Bauten mit den vereinzelten Gründerzeithäusern der Umgebung ist an dem Parkplatz westlich des ehemaligen Gauforums besonders unbefriedigend, deshalb habe ich mit dem unten dargestellten Plan versucht, einen architektonischen Übergang zwischen diesen Gebäuden zu finden. Dabei bin ich ursprünglich nur von Wohnhäusern ausgegangen, aber das einzelnstehende Gebäude auf dem Plan könnte auch das Bauhausmuseum sein.
Damit wäre das Bauhausmuseum in eine postmoderne Platzgestaltung eingebunden, die die vorhandene Symmetrieachse aufnimmt – aber es hatte ja vermutlich auch niemand vor, das Gebäude im “Bauhausstil” zu errichten. Ein weiteres Gebäude, das keine Rücksicht auf die Umgebung nimmt, würde den missratenen Platz jedenfalls nicht verbessern.
Google Streetview – eine Erweiterung für den Kartendienst Google Maps – kommt nach Aschaffenburg. Das Moderatorenduo Ries&Oster berichtet in der aktuellen Folge darüber. Wie es aussieht wird man wohl bald die Straßen Aschaffenburgs im Internet bestaunen können.
Bei strahlendem Sonnenschein vollführen sie ihre flatterigen Kapriolen, die bunten Schmetterlinge am Sommerflieder. Ältere beige Windjacken erinnert das sicher an den Klassiker “Flieger, grüß mir die Sonne” von Hans Albers (1891-1960) und Heinz Rühmann (1902-1994) aus dem Film “F.P.1 antwortet nicht”, produziert im Jahr 1932:
Vom Nordpol zum Südpol ist nur ein Katzensprung.
Wir fliegen die Strecke bei jeder Witterung.
Wir warten nicht, wir starten!
Was immer auch geschieht,
durch Wind und Wetter klingt das Fliegerlied:
Flieger, grüss mir die Sonne,
grüss mir die Sterne und grüss mir den Mond.
Dein Leben, das ist ein Schweben
durch die Ferne, die keiner bewohnt!
Neulich schruben die Bielefelder Flaneure über den Thessaloniki Grill am Bethel-Eck in Gadderbaum. Und zeigten einen fröhlichen Hakan Yilmaz beim Beschnitt eines mächtigen Döners. Mit der Hand machte er das. Dabei fiel mir ein, daß es auf der Queller Straße Höhe des ehemaligen Sportboden-Balsamgaunerhauptquartiers eine kleine Firma gibt, die elektrische Dönermesser macht. Da geht das doch sicher noch schneller von der Hand, Hakan.
Sie hatten ihn vors Haus gestellt. Sauber eingeschweißt in eine Aspikhaut. Otto. Der Katalog. 60 Jahre alt sind die Hamburger Versender nun schon alt. Offensichtlich verstehen sie ihr Handwerk besser als eine gewisse Middelhoff-geschädigte Quelle, deren Hauptaktionärin sich jetzt in einer Burda-Postille namens BUNTE ausführlich professionell bejammern ließ. Dabei hätte man es seriös ganz einfach mit dem Begriff “Superdämlich” zusammenfassen können. Ob und wann es mit dem Katalog von Quelle losgeht, wissen die Götter. Momentan ist der Druck gestoppt, weil zugesagte Gelder nicht geflossen sind. Wäre ich als Lieferant betroffen gewesen, ich hätte ohne Vorkasse keinen Fingernagel gekrümmt. Ob der marode Versender wenigstens die Tonnen benötigtes Tiefdruckpapier bezahlt hat?
Das Westfalen-Blatt thematisiert am heutigen Sonntag die Meinung der großen Mehrheit der Deutschen: “Raus aus Afghanistan. Weg vom Hindukusch”. Auf Spiegel online erklärt uns ein gewisser Herr von Klaeden/CDU, was wirklich Sache ist und schaut dabei noch schräger und dämlicher aus als die intellektuell nicht sehr hoch fliegenden Herren Po falla und Kauder. Da sagt der Herr von Klaeden, dessen Urgroßmutter wahrscheinlich schon vor dem 1. Weltkrieg als Marketenderin in Kabul unterwegs war in sensationeller Dialektik:
Eckart von Klaeden: Die Bundesregierung und die sie tragenden Fraktionen werden nicht umfallen, denn der Afghanistan-Einsatz wird an der Sicherheit unseres Landes bemessen. Wir müssen in Afghanistan erfolgreich sein – das heißt, die Lage dort muss sich so stabilisiert haben, dass im Falle eines schrittweisen Abzugs unserer Truppen nicht ein Rückfall in die Talibanherrschaft droht.
Diese Scheiße haben wir doch schon einem gelbzahnigen großmäuligen SPD-Pfeifenraucher namens Struck gehört, der gleich selbst am Hindukusch ein 1-Mann-Zelt aufschlug und heldenhaft seine Baretta in Abschlag brachte. Seitdem verteidigen wir Deutschland am Hindukusch. Wer soll diesen hanebüchenen Blödsinn glauben? Wer soll die ganzen “Terrorismusmärchen” glauben? Wer soll glauben, in den staubigen afghanischen Höhlen würden “Anschläge gegen Deutschland im Vorfeld der Wahlen vorbereitet”?
Der Terror sitzt bereits mitten in Deutschland. In Berlin-Mitte. Wo eine hanebüchen dumme Junta uns jeden Tag weismacht, der Himmel sei nicht blau sondern rot oder einfach farblos. Das ist wirklicher Terror. Gedankenterror. Nur ein ängstliches Volk kann man derart über den Tisch ziehen wie man es derzeit macht in den Hinterzimmerzirkeln, wo sie auskungeln wie man uns noch weiter verblödet. Darin ist die kleine Ex-FDJler-Physikerin mit der privat versteckten Stasiakte und ihrem überaus dämlich-devoten Gefolge wirklich Weltklasse.
Eigentlich. Eigentlich wollte ich hier schon um 8 Uhr früh gesessen und was geschrieben haben. Schließlich hatte ich dem Ural tarminen (Für Eingeweihte: Uraltarmine) draußen im nordwestlichen Outback vor der Capitale des Teutoburger Waldes gesagt, er könne hier immer schon früh was lesen. Was wollte ich schreiben? Ach ja. Vom Tesche, Robert, der jetzt auch Arm. Bielefeld gen HSV Hamburg verlassen hat. Und daß die Almdudler heut Abend auf der Rußheide (17 Uhr) endlich mal wieder auf Augenhöhe gegen den VfB Fichte spielen. Schreiben wollte ich auch, daß ich eigentlich nach Verl – Kaunitz fahren wollte, wo sie eine Menge alte Wägen zeigen (ab 10 Uhr).
Das Glas zuviel gestern Abend beim Anschauen von Michael Jackson-Videos auf VIVA (Ein Moderator wie ein Baum. Stocksteif) mit dem Jungvolk dabei, das hat all diese schönen Pläne durchkreuzt. Wer um 5 mit Kopfschmerzen aufwacht und um 8 dann für Stunden wieder einschläft, der schreibt hier nichts, fährt nicht nach Verl – Kaunitz und hat auch keinen Bock auf die abendliche Rußheide. (Warum ist eigentlich die schönere und bessere Hälfte so fit?)
Ural tarminen passiert sowas nicht. Die trinken nämlich keinen Alkohol. Hat auch was Charmantes. Man erinnert sich einfach an mehr in seinem Leben. Schönen Sonntag noch und “Skål” mit einem sprudelnden Teutoburger Wasser!
Vom Mittwoch bis Samstag waren Bilder der Künstlerin Isa Jungblut in der historischen Kirche St. Leonhard zu bewundern. Diese Ausstellung bot auch die Möglichkeit die neu renovierte Kirche zu betrachten.
siehe auch: http://www.isajungblut.homepage.t-online.de/






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