Archiv für den Monat: Juli 2009

Muenster-Blog: Münster – aber sicher!

„Wir wählen die Freiheit!“ – Konrad Adenauer

Schwarz-Gelb steht für eine freiheitliche Politik – für einen schlanken Staat und die Maxime „Privat vor Staat“, mit der etwa Jürgen Rüttgers, mittlerweile NRWs bekanntester Sozialdemokrat und selbsternannter Arbeiterführer, noch 2005 in den Wahlkampf zog. Während bei einer Mehrheit links der Mitte das Resultat letztlich ein aufgeblähter Haushalt, stärkere Umverteilung und damit die Unfreiheit vergrößert wird, wird Schwarz-Gelb darauf Wert legen, den Bürgern ihr selbst erwirtschaftetes Geld nicht wieder abzunehmen. Doch noch weniger, als diese Grundsätze christdemokratischer Politik in wirtschaftlichen Fragen noch Beachtung finden, steht die CDU heute für eine Politik auf der Grundlage der gesellschaftlichen Freiheit.

„Ein freier Mensch muss es ertragen können, dass seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muss sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.“ – Ludwig von Mises

Ein Blick in das CDU-Wahlprogramm lässt Münster als Kriminalitätsmetropole erscheinen, in der die zahlreichen Bemühungen der Vergangenheit nicht ausgereicht haben, um des „deutschlandweiten Anstiegs an Gewaltkriminalität bei jungen Menschen“ ansatzweise Herr zu werden. Auch wenn die „blauen Uniformen“ des Ordnungsamts „nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken“ seien – Markus Lewe setzt auf „Restriktion und Prävention“. Ursprünglich gehörte dieser Bereich nicht zur CDU-Agenda: Genauso wie das Südbad ist der Schwerpunkt Sicherheit im ursprünglich verabschiedeten Wahlprogramm nicht vorgesehen gewesen.

Ursprünglich ist bewusst auf die Forderung der stärkeren Überwachung öffentlicher Plätze im CDU-Wahlprogramm verzichtet worden – gleichzeitig ist mit dem Wahlslogan „Für ein soziales, starkes und sicheres Münster“ aber ein derartiges Gewicht auf den Unterpunkt Sicherheit gelegt worden, dass sich die Wähler nur verunsichert fühlen können. Wo es darum geht, die Senioren für die CDU an die Wahlurnen zu bewegen, könnte das Werben für ein sichereres Münster eher dafür sorgen, ein Unsicherheitsgefühl zu erzeugen, für das es in Münster keinen Grund gibt: Um diese Panikmache zu verteidigen, wird stets die polizeiliche Aufklärungsquote angeführt. Münster ist bundesweit die Stadt mit der niedrigsten Aufklärungsquote (43%) – angesichts von über 5733 geklauten Fahrrädern (2007; das ist wiederum bundesweit die höchste Zahl!) ist das auch kein Wunder. Auf jedes aufgeklärte Gewaltdelikt kommen zahlreiche Fahrraddiebstähle, bei denen der Täter nicht ermittelt werden konnte.

Daraus ein Sicherheitsdefizit in einer Stadt mit jährlich 837 Gewalttaten (5 Tötungsdelikte) auf über 280.000 Einwohnern herzuleiten, ist nicht stichhaltig. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Rentner, die durch diese Kampagne als Wähler gewonnen werden sollen, die fehlenden Stimmen zahlreicher Jungwähler, Liberaler und 1650 Münsteraner Polizeibeamter, für die die Argumentation mit der zu niedrigen Aufklärungsquote einen direkten Vorwurf darstellt, aufwiegen können. Bei der Landtagswahl in Hessen konnte man bereits beobachten, dass Sicherheit ein sehr heikles Wahlkampfthema ist, mit dem sich die CDU nur ins eigene Bein schießen kann. Für Schwarz-Gelb wird das Thema vielleicht kein Problem darstellen, denn die potentiellen CDU-Wähler, die die konservativen Schreckensbotschaften nicht honorieren wollen, werden größtenteils innerhalb des bürgerlichen Lagers zur FDP abwandern. Da der Oberbürgermeister allerdings direkt gewählt wird, könnte die „Münster – aber sicher!“-Kampagne im Extremfall Lewe seinen persönlichen Wahlsieg kosten.

Nutznießer wird vielleicht Heuer sein, aber in erster Linie FDP, Grüne und die junge Piratenpartei, für die der Einzug in den Rat nicht allzu fern scheint. Derzeit hat Schwarz-Gelb eine Stimme Mehrheit im Rat der Stadt – die des OBs selbst. Es ist nicht unmöglich, dass die Piratenpartei schließlich Rot-Grün die Ratsmehrheit verschafft. Nützen wird die Forderung nach mehr Polizeipräsenz und Ordnungsdiensten der CDU und Markus Lewe nicht – das ist sicher.

Mehr Infos unter: http://freiheitsfunken.blogspot.com/

Mainz-Blog: Ökomenischer Mittagstisch bekocht Obdachlose

Einmal im Monat bekocht der ökomenische Mittagstisch in einer Gemeinde, die monatlich immer wechselt, mit Hilfe von gesammelten Spenden ein Mehr-Gänge-Menü für Obdachlose. Trotz des guten Essens steht dieses nicht unbedingt im Vordergrund. Wesentlicher Bestandteil des Treffens ist, dass die Obdachlosen ein Zugehörigkeits- und Gesellschaftsgefühl vermittelt bekommen. Schon seit drei Jahren wird diese Tradition aufrecht erhalten, pünktlich zur Mittagsstunde sind dann alle Tische gedeckt, vollständig mit Tischdecken, Servietten und sogar Blumen. Durch die nicht zu häufigen Wiederholungen und das Engagement der freiwilligen Helfer bleibt das monatliche „Festmahl“ dabei etwas sehr besonderes und sehr lobenswertes.

Bielefeld-Blog: Hammer Mühle geschlossen

…wie ich schon dieser Tage bemerkt habe, scheint die Pinte „Hammer Mühle“ geschlossen zu sein. Eigentlich etwas schade, da sich die unterdurchschnittliche Pinte schonmal dazu eignete, mal eben etwas zu unternehmen oder ein Radler zu trinken. Bei dieser Gelegenheit konnte man immer, gerade an den warmen Tagen, ein paar Jogger oder Radfahrer beobachten. Ich lasse mich mal überraschen, was bzw. wie das Gebäude in zukunft genutzt werden wird. Achja, am Rande erwähne ich einfach mal, dass die Wohnung im ersten Obergeschoss vor etwa einem halben Jahr zur Vermietung ausgeschrieben war.  Have a nice day.

Koeln-Blog: Von Partyrettern und anderen Geschichten.

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Samstagabend, gute Stimmung, die Party im vollen Gange.
Doch was ist das?
Der Bierkasten leert sich rasant und auch die letzten Reste des Vodkas
Neigen sich dem Ende zu.
Was nun?

Rewe? Längst geschlossen! Kiosk? Viel zu weit weg!

Aber keine Panik, für solche Fälle gibt es schließlich „BringMa“.
Der nächtliche Lieferservice (Köln) rettet Partys, romantische DVD abende
oder einfach nur einen gemütlichen Spielabend.
Mit Bier, Cola, Vodka, Chips und allem was für solche Abende nötig ist
beliefert er dabei Köln und Umgebung.

Öffnungszeiten sind Di bis Fr von 21 bis 1:00 Uhr sowie am Wochenende
von 21 bis 3:00 Uhr.

Bestellen kann man per Telefon:0221/ 22289800
Oder auf ihrer Interentseite: www.bringma.de.

„Lets get the party started“

Langenfeld-Blog: Polizeit warnt vor Langfingern im Freibad

Der Sommer scheint endlich mit voller Kraft zu kommen – endlich kann man sich im Freibad richtig schöne Tage machen. Trotz des schönen Wetters sollte man allerdings nicht den Blick für die Realität verlieren. Denn wenn jemand keine Ferien macht, dann sind das die Diebe. Und gerade im Schwimmbad, wenn Portemonais und Handys nicht andauernd am Körper getragen werden können, greifen Sie gerne mal zu. Die Polizeit rät daher dazu nicht unnötig viele Wertsachen und hohe Geldbeträge mit ins Schimmbad zu nehmen. Ebenfalls wird geraten, die Schließfächer zu benutzen.

Bielefeld-Blog: Aus für Labskaus?

Kraft Herkunft gehöre ich ja zur Zielgruppe jener recht unappetitlich-gemanscht aussehenden Tellerware, die „Labskaus“ heißt. Wichtigster Bestandteil ist Corned Beef. Ich habe die Leib – und Magenspeise ja weder als KInd noch heute besonders gemocht. Vor allem nicht mit roter Beete. Jetzt kam folgende Meldung, die meine Labskaus-Phobie eindeutig stärkt:

Bei 13 von 15 vom Landeslabor untersuchten Proben, die als Corned Beef gekennzeichnet waren, war der vorgeschriebene Anteil an Muskelfleisch ohne Fett und Bindegewebsanteilen unterschritten. Zudem beanstandeten die Kontrolleure mehr als die Hälfte der Proben wegen fehlerhafter oder fehlender Kennzeichnung von Zusatzstoffen. Nur eine einzige Probe war einwandfrei.

Herrlich, was unsere Lebensmittelgauner da so alles in Dosen verpacken. Hunde und Katzen bekommen oft besseres Essen. Wer aber mal aufmerksam in Einkaufswagen und – körbe schaut, kriegt die Erklärung geliefert:

– es muß „viel“ sein
– es muß „superbillig“ sein
– es muß meist extrem süß sein
– es muß schrecklich unnatürliche Farben
– und es muß in das „Geiz ist geil“-Schema passen

Dann könnte man auch locker Corned Beef aus Schabefleisch machen und all die schönen Fleischreste auch noch verwerten. Sag bloß nicht „Schnitzel“ zu einem „Toastie“. Sonst erschießt Tilmanns Dich.

Bielefeld-Blog: Von der Leyen schmeißt aus ihrem Glashaus mit Dreck

Supi. Ausgerechnet die Chefzensora des deutschen Web, diese selbsternannte penetrante Alles-und-Jedes kommentierende unsägliche Tante mit dem „Zeitfenster“ auf WDR 2 reißt den Mund zum Thema „Schmidt-Dienstwagen“ auf:

Ursula von der Leyen hat kein Verständnis für ihre Kabinettskollegin Ulla Schmidt: Die Affäre um deren Dienstwagen schade dem Ansehen der Politik. Und weiter: Die rechtliche Lage zu kennen reiche nicht. Sie selbst habe im Urlaub noch nie den Dienstwagen genutzt, so die Familienministerin.

Hamburg – In der Dienstwagenaffäre gerät Ulla Schmidt auch innerhalb der Bundesregierung unter Druck: Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) äußerte sich kritisch zu ihrer Kabinettskollegin. Dem „Hamburger Abendblatt“ sagte die CDU-Politikerin: „Dem Ansehen von Politik schaden solche Diskussionen wie jetzt um Frau Schmidt immer.“

Soso. Die Frau, die Einsicht in ihr Fahrtenbuch „aus Datenschutzgründen“ verweigert, mit Stuß und falschen Behauptungen die Internetzensur in Deutschland vorantreibt, kommentiert. Schon grandios, was da in Berlin-Mitte auf Regierungsstühlen hockt.

Bielefeld-Blog: Greisiger Jehova-Überfall in BI

Ging grad über diverse Dienste:

Ein 82-jähriger Mann, der mit einer Maschinenpistole bewaffnet war, störte eine Versammlung der Zeugen Jehovas in Bielefeld. Zwei Gemeindemitglieder konnten den Greis überwältigen. In seinem Auto wurden weitere Waffen entdeckt. Bielefeld – Ein mit einer Maschinenpistole bewaffneter 82-Jähriger hat in Bielefeld eine Zusammenkunft der Zeugen Jehovas gestört.

Ein Ordner hatte den Mann, der sich mit einer Mütze maskiert hatte, durch die geöffnete Tür kommen sehen und die 81 Mitglieder der Religionsgemeinde im sogenannten Königreichsaal gewarnt. Die Menschen brachten sich durch den Notausgang in Sicherheit. Wie die Polizei mitteilte, betrat der bewaffnete Mann das Gebäude kurz, verließ es dann aber wieder. Zwei Männer überwältigten den Greis, der auf dem Weg zu seinem Auto war, die Polizei nahm ihn fest. In seinem Auto wurden ein Messer und ein Samuraischwert gefunden, außerdem drei volle Magazine für die Maschinenpistole. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Nachtrag auf NW online:

Bielefeld (jr/red). 81 Menschen sind am Donnerstagabend in Bielefeld-Sennestadt möglicherweise einem verheerenden Amoklauf nur knapp entkommen. Gegen 20.45 Uhr drang ein bewaffneter 82 Jahre alter Mann aus Halle in den Versammlungssaal der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas ein. Er hantierte offen mit einer Maschinenpistole und hatte noch andere Waffen bei sich.

Mein Chott, wat haste da wieder angerichtet?

Bielefeld-Blog: Momentaufnahme Bankencasino

Die US-Finanzindustrie bekam gigantische Staatshilfen zum Überleben – hat aber fast ein Fünftel des Geldbetrags für üppige Bonuszahlungen an die eigenen Manager ausgegeben. 32,6 Milliarden Dollar an Prämien wurden nach neuesten Zahlen ausgeschüttet.

Jetzt noch ganz schnell in den Kasinos mit dem Namen „Bank“ hinten dran anheuern. Is wieder reichlich Suppe da. Wer zuerst kommt, kassiert zuerst. Die Politik steht schon bereit und sorgt gerne und sofort für Nachschub. Bitte nicht so sehr drängeln, noch sind nicht alle Villen, Learjets, 500PS-Kuh 7, Porsche ausverkauft! Hat Dreck, unsägliche und schmarotzender Abschaum einen Namen und Gesicht? Klar. Siehe oben.

Was tut eigentlich der, dem sie „kann übers Wasser gehen, Lahme heilen, Kranke kurieren“ zuschrieben, dagegen? Nichts. Beide Teleprompter sind kaputt.

Bielefeld-Blog: Jetzt also auch noch „Wunderweib“

Dekorieren, basteln und verschönern: In unseren Deko-Videos zeigt Ihnen Dekoexpertin Syntje, wie einfach das geht. Ob kleine Mitbringsel, stimmungsvolle Windlichter, die perfekt gefaltete Serviette oder eine Pinnwand zum Ordnung schaffen – alles Schritt für Schritt erklärt in unseren Videos.

Einfach kurz nebenbei angucken, sich inspirieren lassen und zuhause in Ruhe nachmachen!

Viel Spaß beim Basteln – und übrigens: es entspannt herrlich!

Eine kleine, niedliche Passage aus „Wunderweib“. Einer neuen Webseite des Bauer-Verlages. Wer das ist? Och, zum Beispiel „Adel exclusiv“, „Echo der Frau“, Das Neue Blatt“, „Tina. Für die Frau von heute“. Schon ein großer Verlag, wichtzig eher nicht, da Großmeister der Trivialität.

Nun also „Wunderweib“ im WWW. Wie es aussieht, muß FrauMann das nicht lesen. Kennt man alles schon. Bis auif die online-Meldungen von „Adel exclusiv“. Schließlich muß man doch wissen, welche Fürze heute wieder von der Burg Guttenberg kommen.

Bielefeld-Blog: Arm. BI gegen Hasenhüttl

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Nun gilt es. Morgen geht es für den Edelzweitligisten aus der Metropole gegen Unterhaching im DFB-Pokal. Die schönere und besere Hälfte sagt ja immer, der „Pokal habe seine eigenen Gesetze“. Klar. Stimmt. Aber Arm. Bielefeld ist immer wieder in der Lage, sie auszuhebeln. Drei wichtige Männer fehlen den Almdudlern, sagen sie.

Wenn am Samstag (01.08., 15.30 Uhr / live bei Sky, Ausschnitte ab 18 Uhr in der ARD Sportschau) Bundesligaabsteiger Arminia Bielefeld im Generali Sportpark seinen Pflichtspielauftakt feiert, dürfte den Ostwestfalen eine knifflige Aufgabe bevorstehen. Haching war bereits im vergangenen Jahr nahe an einer Überraschung, als der SC Freiburg in einer unvergessenen Regenschlacht als Sieger vom Platz ging. Sagen die Hachinger auf ihrer Homepage. Hasenhüttl heißt der Trainer des Drittligisten. Dann haut ihm mal das Hüttl voll, ihr Almdudler.

Bielefeld-Blog: Abwrackprämie läßt Autohändler straucheln

Die für Neuwagen-Käufer so lukrative Abwrackprämie erweist sich für immer mehr Autohändler als existenzgefährdend. Wie das Wirtschaftsmagazin ‚impulse‘ (Ausgabe 30. Juli) berichtet, sind rund 3.000 Händler für den Staat in Vorleistung gegangen und haben die Abwrackprämie beim Neuwagenverkauf direkt an den Kunden weitergegeben. Vielen droht nun die Insolvenz wegen mangelnder Liquidität. „Die Branche war in einem Goldrausch, der bei manchem jede Vernunft besiegt hat“, erläuterte
Helmut Blümer, Sprecher des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) gegenüber ‚impulse‘ und fügte hinzu,
„spätestens im Herbst wird es jede Woche ein paar Insolvenzen geben“.

Die Abwrackprämie habe der Branche gut getan, aber „der Boom ist vorbei“, so Blümer. Von den zwei Millionen Anträgen, für die die Haushaltsmittel reichen, sind über 1,6 Millionen Anträge gestellt. Es gehe jetzt mit der Konsolidierung weiter, die im Dezember letzten Jahres durch die Prämie unterbrochen wurde. Experten rechnen deshalb damit, dass die Nachfrage nach Neuwagen im nächsten Jahr extrem einbrechen wird. Soweit die Meldung. Und nun stell Dir einfach vor, Du schuldest dem Staat 1 Euro. 1 Euro, was ist das schon. Es würde dem Staat immerhin genügen, Dir die Tür eintreten zu lassen oder Deine Konten zu sperren, um ihn einzutreiben. Umgekehrt sind auch in der Metrope und Drumherum eine Reihe von Händlern betroffen. Namen nennen wir hier natürlich nicht.

Lippstadt-Blog: Peter Zadek

Heute wird berichtet dass Peter Zadek gestorben ist. Bundespräsident, Kanzlerin und viele andere haben ihn gewürdigt. Einer seiner ersten Filme war „Ich bin ein Elefant, Madame“. In Wiki heisst es dazu “ Der Film basiert auf dem Roman Die Unberatenen von Thomas Valentin (1963) sowie einer vorhergegangenen TV-Inszenierung des Romans unter seinem Originaltitel von 1966 durch Peter Zadek, und paraphrasiert die Studentenrevolte der 1960er Jahre. Der Schüler Rull probt an einem Gymnasium in Bremen den Aufstand und versucht die autoritären Strukturen seiner Schule zu durchbrechen. Es entsteht eine humorvolle Protestbewegung, die eine demokratische Schulform verlangt. Der Film zeigt dabei die Schüler während des Unterrichts und in ihrem Privatleben. Er entlarvt die Lehrer, die sich an der althergebrachten Form von Schule festklammern. Gleichzeitig versuchen die Schüler die fortschrittlichen Lehrer auf ihre Seite zu bringen.“
In Lippstadt erinnert der Name der Stadtbibliothek an Thomas Valentin.

Bielefeld-Blog: Frank-Walter S. beweist „Mut zur Frau“

Da hat der SPD – Kandidat Frank ohne Walter Steinmeier aus dem Lippischen heute nun sein SPD-Kompetenzteam vorgestellt. Überwiegend Frauen. Auf den ersten Blick neutral gesehen ausgewiesene FachFrauen/Männer.

Was den nasalierenden Hampelmann in der Merkelschen Schleimspur, Herrn Po Falla, nicht an bekannt dummen verbalen Ausfällen hindert:

Aus Sicht der CDU hat SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier mit der Vorstellung seiner Mannschaft einmal mehr den Beweis geführt, dass die SPD „eher als Oppositions-, denn als Regierungspartei“ handele. „Schattenkabinette und Kompetenzteams – das sind die typischen Instrumente der Opposition“, sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla den Pressediensten.

Einer der Umfragefritzen – infratest Dimap, deren Zahlen auch häufig zweifeln lassen – haut natürlich grade heute noch einen drauf:

Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend ist der Abstand zwischen Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier in der sogenannten Direktwahlfrage so groß wie nie zuvor. Könnten die Deutschen ihren Bundeskanzler direkt wählen, entschieden sich aktuell 60% (+3 gegenüber Anfang Juli) für Angela Merkel (CDU). Für SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier entschieden sich nur 25% der Befragten (-2). Das ist der niedrigste bisher gemessene Wert für Steinmeier. Der Abstand beträgt 35 Prozentpunkte.

Die „Direktwahlfrage“ ist sicher eine der bescheuertesten Fragen, die man stellen kann. Seit wann sind Kanzler/Vizekanzler direkt wählbar? Eben. Mich wundert, das unsere Traumfrau und demnächst Kaiserin Angela Dorothea „IM Erika“ nicht über 100% bekommt. Das wäre doch in toller Tradition und paßt zu der Dame. Was wir wählen dürfen, ist grade mal die Hälfte der Reichstagsbesetzer. Alles andere bestimmen die paar Hanseln in den Parteien: Je knapp über 500.000 in den beiden fast inhaltlich deckungsgleichen „Volks“parteien, ca. 50 – 60.000 bei FDP/Grüne.

Die Wahl heißt letztendlich: Pest oder Cholera. Oder beides im vorteilhaften Doppelpack? Vier völlig verkorkste verlorene Jahre lassen grüßen und lassen einen durchaus Sympathien mit Leuten entwicken, die die Nase vom Wählen voll habe.

Bielefeld-Blog: FH Bielefeld im Elsbach Haus Herford

Modenschau – Modemagazin – Ausstellung

Am 28. und 29. August 2009 lädt das Elsbach Haus in Herford zu einer ganz besonderen Modeveranstaltung ein.
Studierende des Fachhochschule Bielefeld präsentieren an diesem Wochenende Ihre Modeprojekte die unter der Leitung von Professorin Willemina Hoenderken und Professor Kai Dünhölter entstanden sind.
In den einzigartigen Räumlichkeiten des ehemaligen Industriegebäudes des Elsbach Hausen in Herford werden diese in Szene gesetzt.

Programm:
28. August 2009 21:00 Uhr
Modenschau, Magazin Release

29. August 2009 18:30 Uhr
Modenschau, Magazinverkauf

29. August 2009 21:00 Uhr
Modenschau, Magazinverkauf

28. August 2009 bis 5. September 2009
Ausstellung der Moderäume – JAB Anstoetz und die FH Bielefeld

Eintrittskarten über die Kartenvorverkaufsstellen der NW Bielefeld und der NW Herford

Bielefeld-Blog: Der Kunde hat die Pflicht, der Politik Folge zu leisten.

10. Nutzung von Daten

– 10.1. Generell stehen alle Kundendaten der Politik zur freien Verwendung zur Verfügung.

– 10.2. Die Politik stellt keinerlei Daten zur Verfügung (weder Fahrtenbücher noch Sitzungsprotokolle noch Geheime Absprachen mit der Wirtschaft). Dies dient der inneren Sicherheit.

Auszug aus „Die AGBs der Politik„, die Ralf Schwartz auf dem Blog „mediaclinique“ einfach mal frech ein wenig an die aktuelle Situation der Berliner Selbstverherrlichungsjunta und ihrer Helfeshelfer/Lobbyfreunde/Zuträger/Vertuscher angepaßt hat.

Passau-Blog: Parken mit dem Handy

Parken mit dem Parkschein – diese altmodische Variante gerät momentan in ganz Deutschland immer mehr aus der Mode. Auch im Landkreis Passau kann die Parkgebühr mittlerweile ganz einfach über das Handy bezahlt werden. Der große Clou an der Sache: 10 Minuten vor Ablauf der Parkzeit bekommt man eine Erinnerungs-SMS zugeschickt, und kann bei Bedarf problemlos von unterwegs die Parkdauer verlängern.
Für Leute die jedoch kein Handy benutzen oder aber ihr eigenes Gerät gerade nicht dabei haben, bleibt die Variante, den Schein manuell am Auotmaten zu ziehen, auch weiterhin erhalten.

Bielefeld-Blog: Lange Gesichter sicher auch draußen in Oldentrup

Schwerer Schlag für Deutschlands Maschinenbauer: Die Schlüsselbranche steckt in der Dauerkrise fest, die Aufträge sind im Juni erneut eingebrochen – um 46 Prozent. Der Verband rechnet mit gewaltigen Umwälzungen: Allein in diesem Jahr sollen bis zu 60.000 Jobs wegfallen.

Die Pressemeldungen des Verbandes sprechen eine deutliche Sprache und konterkarieren alle im Vorfeld der Butawahlen bewußt ver- oder gefälschten Konjunkturmeldungen und Messungen am Pulsschlag der Konsumenten. Es sieht ganz schlicht und einfach beschissen aus. Draußen in Oldentrup bei Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister macht man sich aus da nichts vor und wird Schlüsse daraus ziehen müssen. Erstaunlich nur, wie „namhafte Institute“ und „Experten“ sich dazu hergeben, an den Zahlen zu drehen, zu schrauben, zu polieren und zu feilen, nur, um die herrschende Junta in ein positives Licht zu rücken, das sie in keiner Weise weder verdient hat. Die allzu dünne Begründung „Banken – und Finanzkrise“ allein genügt da wahrlich nicht. Es sind in Vorfeld und in der Bewältigung massivste Fehler gemacht worden. Jetzt wird noch bis zur Wahl zum Schein gewurschtelt. Aber dann werden Angela Dorothea und Mundschenk Wuido Gesternshwelle schon aufräumen. Mit den Kurzarbeitern zum Beispiel. Die gehören in einen anständige Arbeitsklosigkeit,. Damit Hartz IV so schnell wie möglich greifen kann. Jawoll.

Bielefeld-Blog: Der trinkbare Mozart

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Die Hersteller alkoholischer Betäubungsmittel sind ja in unserem Raum auch nicht mehr in der hohen Zahl früherer Jahre oder Jahrzehnte vorhanden. So ist der berühmte Schnapsdorfname „Schlichte“ in „Schlichte und Schwarze“ mit Sitz im nahen Oelde aufgegangen. Irgendwie fällt denen aber immer noch was ein, was die folgende Pressemeldung belegt. Kleine Anleihe beim Zauberflötenkompositeur und schon gehts:

Produktlaunch von neuer Spirituose während der Deutschen Cocktail Meisterschaft am 7. August 2009. Mozart Dry gilt
schon jetzt als die größte Innovation des Jahres. Kristallklare Spirituose zu 100% destilliert aus Schokoladen-Mazerat.

Die Mozart Distillerie aus Salzburg gilt schon lange als Vorreiter für Schokoladen Spirituosen. Nach vielen Jahren der
Spirituosen-Grundlagenforschung mit Unterstützung des Österreichischen Forschungs-Förderungsfonds wurde eine echte
Innovation zur Marktreife entwickelt: Mozart Dry Chocolate Spirit 40% vol.alc.

Die nach jahrelangem Experimentieren ausgewählten Rohstoffe und das spezielle Destillationsverfahren führen zu diesem klaren
Erzeugnis mit langanhaltendem bitter-süßen, reintönig-schokoladigem Nachgeschmack. Bestätigt wurde auch die Durchsetzungskraft als Basisspirituose von Mozart Dry in Mixdrinks aller Art durch Peer Groups von Barkeepern und Mixologen. Voranging ging es den Bartendern um das so genannte ,Food Pairing‘, eine fast schon wissenschaftliche Verknüpfung von verschiedenen Aromen. Die Ergebnisse waren ebenso überraschend wie kreativ: gerade Kräuter, Früchte und Gewürze konnten mit den Schokoladenaromen von Mozart Dry harmonisch verbunden werden. Vom 7. bis zum 11. 8. kann Mozart Dry auf der CHOCtails Bar Tour in 4 Berliner Bars in kreativen Drinks verkostet werden.

Die Mozart Distillerie GmbH ist Markeninhaber der Mozart Schokoladen Spirituosen. Seit 2006 werden die Mozart Spirituosen von
Schwarze & Schlichte (Oelde) erfolgreich in Deutschland vermarktet.

Na dann Prost!

Hannover-Blog: MARKETING HANNOVER

MARKETING HANNOVER

MARKETING HANNOVER bietet Praktikumplatz im

MARKETING Bereich für 3 Monateab sofort.

Vorraussetzung: Fachabitur,  MARKETING interessiert.

 Infos unter:

 MARKETING-HANNOVER.2.AG

Tel.:01768533 4147

Ferhat Ataman

 

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Bielefeld-Blog: Zensurulla macht das Fahrtenbuch gar nicht erst auf

Man darf nun gespannt sein, ob Angela Merkel den Tagesausflug mit dem Steuerzahler-Jet von Südtirol nach Sylt auch privat aus der eigenen Tasche bezahlen wird. Historiker sollten da später einmal nachschauen. Denn die Qualitätsmedien erwähnen diese teure Privatreise bislang mit keinem Wort.

Nun gibt es parallel zur „Dienstwagen-Affäre“ der Ulla Schmidt (SPD) noch eine weitere äußerst pikante „Dienstwagen-Affäre“ – und zwar bei der Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU). Diese kontrollfreudige Dame, die von ihren Gegnern nur noch „Zensursula“ genannt wird, verweigert weiterhin die Einsicht und Kontrolle der Fahrtenbücher ihrer Dienstwagen. Unter anderem wegen der „Vielzahl von personenbezogenen Daten“ in diesen Fahrtenbüchern argumentiert die Ministerin, sei eine Einsicht leider nicht möglich. Der Datenschutzbeauftragte des Bundes ist entsetzt. Das Argument der Frau von der Leyen können künftig dann wohl all jene, die Dienstreisen abrechnen müssen, unter Berufung auf die angeblich so seriöse Frau gegenüber dem Finanzamt nutzen: Einsicht ins Fahrtenbuch? Aus Datenschutzgründen abgelehnt! Frau von der Leyen, eine Tochter des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten Albrecht, hat offenbar vor der Wahl ein Interesse daran, dass manche Dinge nicht an die Öffentlichkeit kommen: Früher fuhr sie mit der Bahn vom heimatlichen Niedersachsen in ihr Büro nach Berlin, heute hat sie vom Steuerzahler finanzierte Limousinen mit Chauffeur. Ihre Familie ist eine der großen EU-Agrarsubventions-empfänger in Deutschland. Und ihr geschätzter Bruder, Hans-Holger Albrecht, der Schwarze öffentlich bei einer Ansprache als „Nigger“ titulierte, verdient sein Geld unter anderem mit Online-Kasinos und Pay-TV-Sexfilmchen. Vor der Wahl möchte die Familie aber eher nicht, dass Journalisten da im Familiennetzwerk einmal genauer hinschauen. Wohl auch nicht bei den Fahrtenbüchern. Deutsche Qualitätsjournalisten verstehen das offenbar – ducken sich und schauen brav weg. Quelle ist der von mit ansonsten nicht sonderlich geschätzte Kopp-Verlag.

Erstaunlich aber am Tun der ansonsten ebenso blindwütig wie fachlich wertfrei mit Zensur umgehenden Dame aus Hannover ist die Großkotzigkeit, mit der sie zu Werke geht. Kein Wort über das Tun der Niedersächsin mit der Familiennähe zum rechten Rand in den SpringerMohnBertelsmannBurda-Blättchen der Republik.

Hannover-Blog: ONLINE MARKETING HANNOVER

ONLINE MARKETING HANNOVER

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Infos unter:

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 Tel.: 0176 8533 4147

Ferhat Ataman

 

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Bielefeld-Blog: BI gut versteckt im kommunalen Gebührenmittelfeld

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Um schlappe 8,2 Prozent ist die Abwassergebühr in Bonn im Vergleich zwischen 2008 und 2009 gestiegen. Das ist eigentlich schon ärgerlich genug. Doch es geht noch schlimmer: Die Gebühren könnten eigentlich gesenkt werden und zwar um satte 25 Prozent, erklärt der Bund der Steuerzahler NRW (BdSt NRW).

Bereits zum 18. Mal hat der Verband alle 396 Kommunen zu ihren Abwasser- und Abfallgebühren befragt. Zugleich wurden die Haushaltspläne einiger Kommunen unter die Lupe genommen. Aus dem Bonner Etat geht folgendes hervor: 2009 wird die Stadt 66,16 Millionen Euro Abwassergebühren einnehmen. Der Gesamtaufwand für die Abwasserentsorgung beträgt laut Haushaltsplan jedoch nur 48,06 Millionen Euro. Sprich: Die Stadt erzielt einen Überschuss von 18,1 Millionen Euro, das sind 27 Prozent der Gesamtgebühren. Ohne Not könnte man in Bonn die Gebühren also um mehr als ein Viertel reduzieren.

Die Metropole versteckt sich im Gebühren-Riesenzahlenwerk da, wo sich Bielefeld immer versteckt: Im unauffälligen Mittelfeld.

Bielefeld-Blog: Und das sollen wir kleinen Geister glauben?

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Die beste aller Kanzlerinnen, die je auf dem Thron in Berlin-Mitte saß, hat was abgelassen. Keine Maut, keine Mineralölsteuererhöhungen, kein Tempolimit. Nur Friede, Freude, Eierkuchen, ein bißchen Afghanistangeballere, ansonsten wird Guido, der Mundschenk der Kaiserin, schon dafür sorgen, daß die Umverteilung von unten und aus der Mitte nach ganz oben sich noch ein wenig beschleunigt. Im Casino ist nämlich wieder reichlich Steuersuppe und billig gedrucktes Geld da. Der Markt wird das schon richten, wie wir in der „Krise“ so wundersam feststellen durften. Tata zwar nicht, aber die Marktgläubigen werden schon weiter an ihrer Messe lesen. Hoffentlich bleibt da noch Platz für KTzG, den ObersupidupiPolitikSenkrechtSuperstar aus Froanken. Wäre schade, wenn wir seinen gequirlten geschwurbelten tiefgreifend fachwissensfreien Sätzen nicht mehr lauschen dürften.

Kein anderes Bier. Wie das Kanzler. So das Land. Allein, mir fehlt der Glaube. Im Notfall können wir ja mit der Schweinegrippespritze im rechten Oberarm linkshändig Kuchen statt Brot essen. Es lebe der absolute Feudalismus. Kaiserin, wir folgen Dir. Blindlings.

Bielefeld-Blog: PiechPorschen würden die nie

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Und es war Sommer ….

Meine Herrn, da denkste, wunder was die NW da über die Bielefelder Oetkers aufgegabelt hat und was liest man im Innenteil? Einen ellenlangen Aufguß all dessen, was wir von den Puddingrührern der Metropole wissen. Auch, daß Biene Maja, die Witwe des letzten Patriarchen Rudolf-August O. über ihre Kinder gluckig wacht, ist ja nicht neue. Sei ihr gegönnt. So entpuppt sich denn der „Gestörte Familienfriede bei den Oetkers“ eher wie das Läuten eines journalistischen Glöckchens im tiefen Sommerloch.

Kannste schreiben, wie Du willst: Die Oetkers werden niemals PiechPorschen.