StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
18
Jun '09

Detmold-Blog: Baustelle Contra Natur?

Es muss zumindest optisch nicht immer im krasses Gegensatz zueinander stehen,
hier am nördlichen Ende der Siegfriedstraße scheint sich die Natur ihr “Gebiet” zurück zu erobern.

sylbecke

Dies ist auch ein deutliches Zeichen, dass in der Dauerbaustelle Siegfriedstraße die Natur schneller ist als die Bauarbeiter ;-)
Die Kanal und Straßensanierung wird sich noch bis 2011 hinziehen. Bis dahin werden noch 2 Kreisel, diverse Parkbuchten und neue breite Gehwege gebaut.

Sylbeckestraße

Bevor die Natur das gelagerte Material komplett umwuchert hat, wird aber noch ein Regenrückhaltebecken auf die Wiese gebaut.
Die Stadt Detmold hat die Bauarbeiten, diese Woche auf ihrer Website ausgeschrieben.

Das ist natürlich zu begrüßen da besonders Flussabwärts im Wohngebiet “Jerxer Heide” in den letzten 15 Jahren erhebliche Schäden durch Hochwasser entstanden sind. Besonders die in der Talaue gelegene Kleingartenanlage “Kampwiese” war 1998, 2003 & 2007 weiträumig überflutet.
Der Harken an der Sache ist aber das mit der Sanierung der Siegfriedstraße mehr Regenwasser in die Sylbecke geleitet werden soll, um somit die Kanalisation zu entlasten.

Es bleibt abzuwarten ob das Regenrückhaltebecken zum Segen oder Fluch wird.

Bielefeld-Blog: Schulde dem Staat mal 1 Euro ….

Die Auszahlung der Abwrackprämie für Altautos
lässt auf sich warten: Laut einer ADAC-Umfrage
haben 72 Prozent der betroffenen Autokäufer noch
keinen Reservierungsbescheid des zuständigen
Bundesamtes Bafa bekommen. Dieser ist aber nötig,
um den eigentlichen Antrag zu stellen.

Bielefeld-Blog: Loddar giftet per BLÖD gen Arm. Bielefeld

Der tumbste Mensch, der jemals auf zwei Fußballschuhen stand, heißt wohl Lothar M. Der gelernte Raumausstatter bringt jetzt per “Tiefe des Raumes” über sein Leib – und Magenblatt BILD sein Geschütz in Stellung Richtung Arm. Bielefeld.:

Wieder keinen Trainerjob in Deutschland bekommen, dafür aber jede Menge Spott: Für Lothar Matthäus endete das Liebäugeln mit einem Engagement bei Zweitligist Arminia Bielefeld einfach nur frustrierend. Entsprechend war die Reaktion des Rekordnational-
spielers. “Ich habe es nicht nötig, meinen Namen von Leuten in den Schmutz ziehen zu lassen, die in ihrem Leben im Fußball noch nichts erreicht haben und jetzt unintelligente Aussagen machen”, griff Matthäus den designierten Bielefelder Präsidenten Klaus Daudel via “Bild”-Zeitung an. “Wenn ich sehe, wie diese Leute in Bielefeld arbeiten, wundert es mich nicht, dass Arminia wieder in die 2. Liga muss.”

Loddar muß es ja wissen. An keiner GTrainerstation länger als ein Jahr und seine “Erfolge” können sichs ehen lassen. Merke: Wer sich per BLÖD andient und dann eine Abfuhr bekommt, sollte das auch einstecken können.

Hier noch einmal die Auflistung seiner “Erfolge” als Trainer auf Wikipedia:

Rapid Wien

Seine erste Station war der SK Rapid Wien (6. September 2001–10. Mai 2002). Mit den Wienern erreichte er den achten Tabellenplatz – die schlechteste Platzierung seit der Einführung der österreichischen Meisterschaft 1911 für den Verein. Anschließend wurde er wegen öffentlich getätigten, vereinsschädigenden Aussagen entlassen, ohne dass sein restliches Gehalt ausgezahlt wurde. Ein Versuch von Matthäus, das Gehalt und zusätzliche Gelder vom Verein wegen Rufschädigung einzuklagen (insgesamt ca. 2 Mio. Euro), schlug fehl.

Partizan Belgrad

Seine nächste Trainerstation war der FK Partizan Belgrad (22. Dezember 2002–13. Dezember 2003). Die Belgrader führte er zur Meisterschaft in Serbien-Montenegro und schaffte anschließend mit der Mannschaft auch die Qualifikation zur Champions-League (u. a. über Newcastle United).

Nationaltrainer Ungarn

Vom 1. Januar 2004 bis zum 31. Dezember 2005 war Matthäus Nationaltrainer der ungarischen Fußballnationalmannschaft. In dieser Zeit konnte Matthäus einen Achtungserfolg erzielen, als Ungarn die DFB-Auswahl in einem Länderspiel anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des WM-Endspiels von 1954 in Bern am 6. Juni 2004 in Kaiserslautern mit 2:0 bezwang. Die Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland wurde jedoch – allerdings in einer starken Qualifikationsgruppe – deutlich verfehlt.

2005 war Matthäus für den TV-Sender RTL 2 als Trainer der Amateurmannschaft Borussia Banana tätig.

Clube Paranaense/Brasilien

Ab Februar 2006 trainierte er kurzzeitig den brasilianischen Fußballclub Clube Atlético Paranaense und verkündete nach nur etwas mehr als einem Monat aus familiären Gründen während eines Heimaturlaubs in Europa seinen Rücktritt. Kurz zuvor hatte Matthäus aufgrund einer Schiedsrichterbeleidigung eine 30-tägige Sperre hinnehmen müssen.

Red Bull Salzburg

Im Mai 2006 unterschrieb er einen Vertrag beim FC Red Bull Salzburg und war als Co-Trainer an der Seite von Giovanni Trapattoni tätig, bis der Vorstand die Zusammenarbeit am 12. Juni 2007 wegen „unterschiedlicher Auffassungen“ beendete.

Maccabi Netanya/Israel

Mitte April 2008 unterschrieb Matthäus einen Zweijahres-Vertrag beim israelischen Erstligisten Maccabi Netanya. Er trat seine neue Trainerstelle im Juli 2008 an. Ende April 2009 gab Maccabi Netanya bekannt, dass der bis 2010 datierte Vertrag mit Lothar Matthäus zum Saisonende aufgelöst werde. Grund hierfür war nach offiziellen Angaben die wirtschaftliche Situation des Vereins.

Und hier noch einmal historische Wegmarken seines überragenden rhetorischen Könnens:

Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man drauf drückt.

Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!

Ein Lothar Matthäus läßt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal.

Das Chancenplus war ausgeglichen

Es ist wichtig, daß man neunzig Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt.

Ein Wort gab das andere – wir hatten uns nichts zu sagen.

Schiedsrichter kommt für mich nicht in Frage, schon eher etwas, das mit Fußball zu tun hat.

Wir sind eine gut intrigierte Truppe

Sis’ are different exercises. Not only bumm!” (Beim Training mit den Partisanen).

Die Schuhe müssen immer zum Gürtel passen!

Wichtig ist, dass er jetzt eine klare Linie in sein Leben bringt.” Lothar zum Kokaingeständnis von Christoph Daum.

Ey Mädels, unser Schwarzer hat den Längsten!

Ein Lothar Matthäus spricht kein Französisch.

Jeder, der mich kennt und der mich reden gehört hat, weiß genau, dass ich bald Englisch in sechs oder auch schon in vier Wochen so gut spreche und Interviews geben kann, die jeder Deutsche versteht.

Die Frauen haben sich entwickelt in den letzten Jahren. Sie stehen nicht mehr zufrieden am Herd, waschen Wäsche und passen aufs Kind auf.

Ach Loddar. Wir danken Dich und Deinen großen Humor. Aber für Arminia bist Du wirklich zu schade.

Bielefeld-Blog: 50 Mio. wären doch für Quelle-Madeleine nur Peanuts. Oder?

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Der Druck des Quelle-Winterkatalogs wird zur Chefsache: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat im Eilverfahren eine Sondersitzung seines Kabinetts einberufen. Er will noch heute Abend ausloten, wie das insolvente Versandhandelshaus an dringend benötigtes Geld für den Druck des neuen Quelle-Verkaufskatalogs kommt.

Ging grad über die Ticker. Es geht um rund 50. Mio. Für Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz sollte das doch wohl kein Problem darstellen. Oder mag sie das lieber dem Steuerzahler überlassen? Dann hätten wir gerne Provison aus allen Katalogbestellungen, die dem arg staubigen Machwerk entspringen.

(Nachgedacht: Faselte nicht “Wirtschaftsexperte” von und zu Guttenzwerg neulich von “geordneten Insolvenzen” als Allheilmittel? Und hat bei Quelle nicht auch mal das Marketing -und Firmenleitungswelttalent Zumwinkel gewütet?)

Bielefeld-Blog: Herzlichen Glückwunsch, Herr Finanzminister. Haste super gemacht!

Wenn das keine Glanzleistung ist: Der Etatentwurf des Finanzministers für 2010 sieht die höchsten Ausgaben des Bundes in der Geschichte der Republik vor. Auch die Finanzierungslücke fällt so groß aus wie nie – der Bund braucht bis 2013 mehr als 300 Milliarden Euro Kredit.

Gratulation zu dieser phantastischen Leistung. Da bedarf es schon einer gewaltigen Portion Könnens, Wissens, politischen Gestaltungsvermögens und Bürgerbeschnüffelns. Treten Sie einfach vorzeitig zurück. Es wäre eine Wohltat. Erzählen Sie aber bitte niemand, da könnten Sie nichts dafür, das hätten Sie nicht vorhersehen können. Das wäre sehr billig für jemand, der zusammen mit seinem ebenso hochköpfigen Staatssekretär Assmussen fleißig daran mitgedreht hat.

Bielefeld-Blog: Der Aufschwung ist an Tanksäulen angekommen

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Man braucht weder die Uhr danach zu stellen noch in den Kalender zu schauen. Kaum zeigt sich die Urlaubszeit am Horizont, gehen die Spritpreise hoch. Klar. Der Aufschwung ist angekommen. Von der Superkanzleuse kein Wort bisher dazu.

Bielefeld-Blog: Ein bißchen braune Sauce gefällig?

“Macht in den Händen eines Mannes von hohem sittlichem Niveau vermag unendlichen Segen zu stiften”, schreibt Albrecht. Denn: “Ein Mann mit Gott ist eine Majorität.” Und: “Wenn es gelingt überdurchschnittliche Menschen an die Herrschaft zu bringen, so vermögen Alleinherrschaft und Wenigenherrschaft eine bessere Ordnung zu errichten als die Volksherrschaft.”

“Die Volksherrschaft”, schnaubt Albrecht, “vor allem die unmittelbare, ist wesensmäßig so geartet, dass die Entscheidung nicht durch die Einsicht der Einsichtigen, sondern durch das durchschnittliche Maß an Einsicht bestimmt wird, das der Mehrheit eignet.” Sowieso sei “der Massenmensch ohne rechte Seinsmitte”, meinte der spätere Ministerpräsident erkannt zu haben. “Er erscheint deshalb blass, farblos, ja im geistigen Sinne gestaltlos.”

Diese Worte schrieb Ernst Albrecht, Vater der Zensurministerin Ursula von der Leyen, in seinem 1976 im nationalkonservativen Seewald-Verlag publizierten Buch “Der Staat – Idee und Wirklichkeit, Grundzüge einer Staatsphilosophie“. Ein Schelm, wer denkt, Klein-Ursula hätte keine Spritzer von der vielen braunen Sauce am elterlichen Eßtisch abbekommen, mit der sich Ernst Albrecht so gern umgab. Exakt diese Denke ist es, die von der Supermutter und Superministerin verfolgt wird. Erinnert irgendwie an große Worte eines kleinen alten Mannes in karierten Hemdchen aus dem Örtchen Gütersloh.

Es sind offensichtlich die besonders von Gott auf uns angesetzten Arschlöcher, die uns das Leben täglich versauen. Die schöne und bessere Hälfte hat für diese Typen ein Wort: “Arschengel“.

Bielefeld-Blog: Wenn “Elite” denkt, aber keinerlei Ahnung hat

Es ist eine eigentümliche Schar, die sich unter dem Banner der Netzfreiheit versammelt hat. Einerseits kriminelle Geschäftemacher, die das Internet benutzen, um verbotene Produkte an den Mann zu bringen, und andererseits ein Ensemble von Freiheitskämpfern, die ihre anarchistischen (kein Staat!) oder kommunistischen Ideen (kein Eigentum) in der virtuellen Welt des Internets realisieren wollen. ..sagt Herfried Münkler, Professor für Politik an der Humboldt-Universität, Berlin. Mehr in der Frankfurter Rundschau im Zusammenhang mit von der Leyens Zensurgesetz, mit dem mal grad dem BKA zugestanden wird, was in einer Demokratie bekanntlich unter “Gewaltenteilung” – Executive, Legislative, Judikative – fällt. Aber weiche Kekse stört nicht, wenn das BKA Sperrlisten aufstellt, die niemand einsehen darf und kann. Parlamentarische Kontrolle? Brauchen wir doch in Deutschland nicht. Solange es solche schwachmatigen und grenzdebilen “Eliten” gibt wie Prof. Münkler gibt, ist doch alles paletti im Überwachungsstaat DDR 2.0 mit einer ehemaligen FDJ-Aktivistin an der Spitze.

Was regen wir uns auf?

In einem Beitrag zu dem professoralen Schwachsinn schreibt User Kris Wenders:

Die CDU/CSU verleumdet uns als bedenkliche pädokriminelle Killerspieler. Jetzt bläst ein Politikwissenschaftler mit Professur ins gleiche Horn und bezeichnet uns als verfassungsfeindliche kriminelle Geschäftemacher. Statt ihren Text mit wissenschaftlichen Formulierungen für den Normalbürger unverständlich zu machen, hätten sie ihre Energie lieber darauf verwenden sollen, sich mit den Fakten und Gegenargumenten zu beschäftigen. Dieser Gesetzentwurf führt beispielsweise das Prinzip der Gewaltenteilung und die Unschuldsvermutung ad absurdum: Das BKA darf auswählen, sperren und geheimhalten. Frühestens aller 3 Monate dürfen dann mal Richter drüber schauen; Betroffene müssen ihre Unschuld beweisen. Eine Vorverurteilung bedeutet für die meisten das soziale und finanzielle Aus.

Genau das ist die Denke der Merkels, von der Leyens, Strucks, Steinmeiers, Steinbrücks, Münteferings, Po fallas, Kauders, usw. Diesen Speerspitzen des Kleinkarierten. Sie werden nicht einmal dann Ruhe geben, wenn alles überwacht, zensiert, bespitzelt, bestraft und abgemahnt ist.

Wiesbaden-Blog: Aktionstag im Oxfam Shop Wiesbaden: Stromwechseln für Afrika


Zum Start der Klima-Aktion „Stromwechseln für Afrika“ veranstaltet der Oxfam Shop Wiesbaden einen Aktionstag.

Die Gäste werden am Aktionstag mit Kaffee und Tee aus fairem Handel verwöhnt, können sich über den Stromwechsel informieren und das extra dekorierte Schaufenster bewundern. Kunstliebhaber kommen bei einem Bilder-Sonderverkauf auf ihre Kosten.

 

Der Aktionstag findet am Samstag, den 20. Juni, von 10.00 bis 14.00 Uhr im Oxfam Shop, Dotzheimer Str. 19, in Wiesbaden statt.

Bielefeld-Blog: Bei Arminia brennt der Baum weiter

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Aussagen des Präsidentschaftskandidaten Klaus Daudel, dass “ganz gewisse Kreise” eine Rolle spielten, “die versuchen, über das Internet eine Stimmung zu verbreiten, die das eigentliche Bild von Arminia nicht wiedergibt”, stießen bei den “Kritischen Arminen” auf Befremden: “Wir empfinden die Aussagen Herrn Daudels als wenig friedensstiftend und zielführend, wenn in dieser Art und Weise die Meinung eines grossen Teiles des Arminia-Umfeldes abqualifiziert wird.”

Nun haben die “Kritischen Arminen” in einer Pressemeldung bekanntgegeben, einen eigenen Kandidaten auf der Hauptversammlung des blauschwarzen Kasperlevereines aufzustellen. Dabei hat doch der designierte Präsident Klaus Daudel (von wem eigentlich designiert?) schon im Gespräch mit der NW gesagt, er sei kein “Ja-Sager”. Nö, Ja-Sager nicht. Wohl aber bisher Ja-Abnicker im Aufsichtsrat, wo er vieles an Krummläufen bei den Almdudlern eben nicht verhinderte.

Alle Bielefelder Kamele kichern schon mal lauthals über Klaus Daudels naive Sicht der Arminen-Dinge.

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Erfurt-Blog: Ausstellung Kinderkunst noch bis August

Am 28.Mai eröffnete im Erfurter Haus der Sozialen Dienste der Kinderkunst Verein eine neue Ausstellung. Mit rund 50 Bilder zeigen die jungen Künstler dabei ihre Sicht auf die eigene Familie. Hauptsächlich stammen die Werke dabei aus dem Archiv des Vereins, welches mit rund 10tausend Bildern einzigartig in Deutschland ist.Bis zum 17. August wird man noch die Möglichkeit haben, die Ausstellung zu besuchen. Weitere Infos erhalten Sie unter Telefon: +49 361 66400 

Bielefeld-Blog: “Wollt Ihr die totale Zensur?”

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91 Prozent der Bürger in Deutschland begrüßen die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Verbreitung von Kinderpornografie. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Familienministerium in Auftrag gegeben hat. 1832 Personen wurden interviewt – und damit seien die “Ergebnisse repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren”, heißt es in einer Mitteilung aus Ursula von der Leyens Behörde.

Die Leyenschauspielerin im Ministeramt hat aus dunkler deutscher Vergangenheit gut gelernt. Wie man “Umfragen” umdeutet, wie man ein heikles, sensibles Thema im Wahlkampf mißbraucht. Die Frau mit dem Keksvater geht einem gehörigst auf den Zeiger. Als dunnemals im Berliner Sportpalast ein gewisser Goebbels das Volk fragte “Wollt Ihr Butter oder Kanonen”, brüllte der von Goebbels Rhetorik verblendete Mob ja auch “Kanonen”. Ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken.

Wie das die Ministerin mit dem selbstgestrickten Heiligenschein für ihre konservativ-verlogene Haltung umdeutet, steht auf Spiegel online:

Nur 29 Prozent halten Gesetz für wirkungsvoll

Die kleine Gruppe von sechs Prozent der Gesamtbevölkerung, die sich gegen die Sperren ausspricht, rekrutiere sich vornehmlich aus “besonders intensiven Internet-Nutzern”, heißt es in der Studie. Zu diesen Menschen gehört, wer das Internet täglich mehrmals nutze. Im Durchschnitt der Bevölkerung gehöre nur etwa jeder Dritte dazu. Die Meinungsforscher halten in ihrer Umfrage allerdings auch fest, dass nur 29 Prozent der Befragten das neue Gesetz für wirkungsvoll halten. Wer hartnäckig sucht, der sei durch die Sperren nicht aufzuhalten – davon sind immerhin 62 Prozent überzeugt. Dennoch erhofft sich laut Studie eine große Mehrheit von 81 Prozent eine abschreckende Wirkung durch die neue Regelung.

Heute werden im Berliner Reichstag haufenweise tumbe, uninformierte Abgeordnete für das Reichszensurgesetz der Frau von der Leyen stimmen. Es verursacht Brechreiz, wie eine beseelte, erleuchtete Frau mit starkem Sendungsbewußtsein (“Ich allein weiß, was für das Volk gut ist. Kekse für alle”) mit Ansichten von Anno Tobak, versucht, sich hier zu profilieren und der Nasenlochbläher Guttenberg sich draufhängt, weil seine Angetraute einem Club der “Verhinderer und Schützer” vorsteht. Gotte bewahre uns vor diesen bigotten Politikern, deren Selbstdarstellungswahn schon in Paranoia umgeschlagen ist.

Geht es hier nicht eher um einen Kreuzzug der “sauberen”, “alten” und “von Qualitätsjournalisten gemachten” Medien wie Print und TV gegen das pöse, pöse Internet? Willkommen im Mittelalter.

Denken wir noch einmal an Josef Goebbels perfide Sportpalastrede zurück und rekapitulieren von der Leyens Auftritt im heutigen Reichstag. Gesehen auf PHOENIX:

Zufällig geriet ich heute in die Übertragung der Parlamentsdebatte zum
Thema auf Phönix.

Auftritt der “Familien”ministerin. Die Bezeichnung muss ich in
Anführungsstriche setzen, weil es sich eigentlich um lupenreine
Kriegsrhetorik handelte: Zur Einstimmung eine drastische Schilderung
einiger vom Feind begangenen Greueltaten (Bondage mit Baby, Kleinkind
und Besenstiel), danach Aufstellung einiger Pauschalbehauptungen
(Riesenumsätze, “Anfixen” unbescholtener Bürger) und abschließend der
Aufruf, es sei nun an der Zeit, alle Bedenken und Einwände fallen zu
lassen und Kollateralschäden in Kauf zu nehmen (Kinderschutz vor
Informationsfreiheit).

Danach kam natürlich nicht mehr viel. Wer will sich schon dem Verdacht
aussetzen, “das Böse” zu verteidigen?

Quelle: Forist Zardoz auf “mikrocontroller.net”

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Letztlich geht es nur darum:

Die Listen der zu sperrenden URLs soll geheim bleiben,
sodass niemand eigentlich genau weiß was da gesperrt ist.
Ist ja praktisch! Wie damals mit diesem Tollcollect-Dings.
Das sollte ja auch nur zu Maut-Zwecken genutzt werden.
AAAber da hat man letztens auch festgestellt, dass das total
praktisch ist, Stichwort Rasterfahndung.

Danke, Tobi.

Bielefeld-Blog: Gesundheitskarte. Wieder so eine Bertelsmann-Scheiße

Wer seiner Krankenkasse künftig kein Foto von sich zur Verfügung stellt, dem droht der Verlust seines Krankenversicherungs-schutzes. Dies geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums an die FDP-Fraktion hervor. In dem Schreiben, das der “Rheinischen Post” (Heutige Ausgabe) vorliegt, heißt es: Die elektronische Gesundheitskarte könne “in der Regel nicht ausgestellt werden, wenn ein notwendiges Lichtbild nicht vorgelegt wird.” Das Ministerium verweist zugleich auf die Pflicht jedes Versicherten “bei Inanspruchnahme von ärztlichen Leistungen dem behandelnden Arzt vor Beginn der Behandlung seine Krankenversichertenkarte zum Nachweis des Bestehens des Versicherungsverhältnisses vorzulegen”. Der FDP-Gesundheitsexperte Daniel Bahr kritisierte die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zum 1. Oktober: “Das Gesundheitsministerium will gegen Bedenken von Ärzten und Patientenvertretern dieses Projekt durchpeitschen.” Und wer hängt da mit drin und macht “Dampf”? Na klar. Der Datenmisthaufen Bertelsmann-Arvato aus unserem Nachbarstraßendorf Gütersloh. Unglaublich, wo diese Krücken mit der Ex-Telefonistin an der Spitze überall die Pfoten drin haben. Aber gekaufte Politiker protestieren ja nicht.

Bielefeld-Blog: Einsam in der “Bildungslücke”

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Da saß ich nun mit dieser Beilage im Blättchen. “The Bosshoss”. Einsam und ahnungslos. Die schönere und bessere Hälfte befragen, würde bedeuten, die Ahnungslosigkeit zugeben. Aber da ist ja noch das Web, jenes Füllhorn für Ahnungslose. Eine bestimmte Seite angeclickt und siehe da:

The BossHoss ist eine 7-köpfige Berliner Band, die 2005 mit Interpretationen von Songs unterschiedlicher Künstler wie Britney Spears, Beastie Boys, OutKast oder The White Stripes im Country-Musik-Stil bekannt wurde. Die Band tritt häufig in Feinripphemden sowie mit Stetsons und Sonnenbrillen auf. Ihren Musikstil bezeichnet sie selbst als Trash Country Punk Rock.

Danke Wikipedia. Feinripp ist eher nicht mein Ding. Und “The Bosshoss” treten am 2.07. auf Herfords “Sommerbühne” auf.

Bielefeld-Blog: “Zugriff”. Das kann der Staat perfekt

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Einer der Söhne ist im Alter der gestern Demonstrierenden und damit betroffen. Deshalb kann man nur staunen über das jämmerliche Bild der “zugreifenden Staatsmacht”, die ansonsten an allen Ecken und Kanten versagt, Gelder verschleudert und kaum etwas geregelt kriegt. Wie auch, wenn den Verantwortlichen Milliarden für Autoabwrackungen, Rettung von idiotischen Hütchenspielern in den Banken und andernorts wichtiger sind als die Zukunft junger Menschen. “Generation Doof” ist ja der Begriff, der ja bewußt für diejenigen geprägt wurde, die sich am Nachmittag Talkshows auf Bertelsmanns Idioten-Sendern reinziehen, ins Koma saufen und auch sonst “Null Bock” haben. Die waren sicher nicht auf der Straße. Klar wäre ich auch dabei, wäre ich in diesem Alter. Ich wäre auch nicht leise. Und ich würde mich mitten auf den Jahnplatz setzen, diesen Stein gewordenen Jammerhaufen gigantischer politischer Fehlplanung selbst in dieser kleinen Weltmetropole des Puddings. Ich würde mich von den Beziehern der kleinsten Einkommen öffentlich Bediensteter passiv abschleppen lassen und fragen: “Warum macht ihr für einen Staat Dienst, der Euch für seine siffigen Zwecke benutzt und billigst abspeist, weil ja angeblich kein Geld da ist?”.

Das Westfalen-Blatt schreibt zu dem Thema:

Schüler und Schule – dass daraus jemals eine Liebesbeziehung wird, steht nicht zu erwarten. Der Lehrer, der einen auf dem Kieker hat. Die Wahrscheinlichkeitsrechnung, die man auch nach der zehnten Unterrichtsstunde partout nicht begreifen kann. Die
Hausaufgaben, die wieder einmal kein Ende nehmen wollen: Darüber ärgern sich Pennäler seit der Erfindung der Schultafel. Da ist es nur verständlich, dass Schüler und Studenten zu tausenden dem Aufruf zum Bildungsstreik folgen. Das Schuljahr ist ohnehin fast vorüber, der Lehrplan abgearbeitet – unheilbare Bildungslücken sind also nicht mehr zu befürchten. Und den Vermerk »unentschuldigt« für die zwei, drei dem Streik geopferten Unterrichtsstunden trägt man stolz als Trophäe der Aufopferung um der guten Sache willen. Man könnte den Massenprotest also leichthin abtun als Mischung aus Ach-die-Schule-ist-so-schlimm-Gejammer und vorgezogener Wahlkampfhilfe der Linksgruppierungen, die den Bildungsstreik initiiert haben. Zu dieser Einschätzung neigt Bundesbildungsministern Annette Schavan (CDU) ebenso wie der Philologenverband. Doch ausgerechnet NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) erteiltdenjenigen, die die Proteste der Schüler und Studenten tadeln,
Nachhilfe in Sachen Demokratie: »Dass man für eine bessere Bildung demonstriert, finde ich in Ordnung.« Und mehr noch: Frank und frei räumt Pinkwart ein, dass an den Hochschulen noch nicht alles perfekt läuft. Diese Erkenntnis lässt sich auf die Schulen übertragen. So, wie die Studenten über enorme Verdichtung des Lehrstoffs klagen, so hetzen die Schüler zum Turbo-Abitur.
Also alle Neuerungen abschaffen? Zurück zum Abitur nach Klasse 13, zum Diplom-Studium, bei dem es auf ein oder zwei Semester mehr gar nicht ankommt? Das wäre nicht nur volkswirtschaftlich unvernünftig, sondern auch eine Sünde an der Bildungselite der Zukunft: Wer schneller lernt und studiert, der verdient auch früher Geld. In fünf oder zehn Jahren wird das manch einer, der gestern noch Protestplakate trug, erfreut feststellen. Dann also: Weiter so? Auch falsch. Denn die Bildungsreformen sind ja – siehe Pinkwart – noch längst nicht perfekt. Turbo-Abi wie Bachelor-Studium sind auf Prüfungserfolg ausgerichtet, nicht auf Persönlichkeitsbildung. Wo aber soll die Platz finden, da der Alltag der Lernenden vollgestopft ist mit Faktenwissen, dessen Halbwertszeit immer kürzer wird? Wie sollen Schüler aus weniger gutgestellten Elternhäusern Anschluss halten, wenn Unterrichtsstoff kaum noch vertieft wird? Sollte deshalb die Ganztagsschule nicht zur Pflicht werden? Es ist Aufgabe der Politik, Schulen und Hochschulen dazu zu ermuntern, Mängel zu benennen und zu beheben. Schüler sollen aus Fehlern lernen. Die Politik muss es.

Wie jetzt zu erfahren war, kandidiert NRW-Schulministerin Barbara Sommer CDU im Wahlkreis 92 (Bielefeld I Mitte,Schildesche, Gadderbaum) für den kommenden Landtag. Ich bin nicht gehässig, wenn ich ihr eine erdrutschartige Niederlage wünsche. (Schon weil CDU-Kreisvorsitzer Kleinkes mal wieder im Hintergrund so süffisant grinst). Ihren Gegner von der SPD, Günter Garbrecht, dürfte sie wohl kaum schlagen können. Sommer wirds auch ohne Barbara.