Heute wurden Radfahrer befragt, die am Ortseingang von Steckelsdorf mit dem Drahtesel unterwegs waren.
Die Angesprochenen sollten den Zustand der Radwege einschätzen und sich zur Beschilderung der Strecken äußern. Ich kann nur sagen, wenn sich in den letzten Jahren etwas positiv verändert hat, dann sind es die Bedingungen fürs Radfahren im Westhavelland. Die Leute in anderen Gegenden Deutschlands würden uns ganz sicher darum beneiden, wüssten sie welch gut ausgebaute Strecken wir inzwischen nutzen können. Ich kann mich noch zu gut daran erinnern, wie man zwischen Kopfsteinpflaster und Rinnstein balancieren musste und dabei noch achtgeben, dass einem kein Auto zu nahe kam.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Eine Pressemeldung aus der Richtung des Bertelsmann-dominierten Senders RTL:
Multimedia und Multitasking – längst normal für die Kleinen. Wie genau der Tagesablauf von Kindern zwischen Familie, Schule und Freunden, essen, lernen und spielen abläuft, zeigt die Tagesablaufstudie MindSetKids von IP Deutschland, MindShare und SUPER RTL. Dank der Befragungsmethode – alle dreißig Minuten per Smartphone – bietet MindSetKids nie dagewesene Einsichten in den Alltag der jüngsten Zielgruppe. Was machen Kinder den Tag über? Wann und wo nutzen sie welche Medien, mit wem und wie lange? Was essen sie, wofür geben sie Geld aus und was spielen sie?
Die Studie MindSetKids liefert außergewöhnlich genaue Daten über die 6- bis 13-Jährigen: 800 Kinder wurden für jeweils drei Tage mit mobilen Smartphones ausgestattet, die sie halbstündlich zu Aufenthaltsort, Tätigkeit, Mediennutzung und Essgewohnheiten
befragten. In bestimmten Situationen wurden die Kinder zusätzlich gebeten, ihre Umgebung zu fotografieren. Die Zeiten, in denen das Gerät nicht benutzt werden konnte, wie Schul- und Schlafenszeiten, wurden im Voraus genau dokumentiert und konnten entsprechend in die Auswertung einfließen.
So werden einige “Geheimnisse” um die junge Zielgruppe gelüftet – von Medienschaffenden wie Agenturen und Herstellern sehr begrüßt, da der Kindermarkt selbst von Experten als äußerst komplex wahrgenommen wird, wie die Befragung von Marketing- und
Mediaentscheidern der Werbungtreibenden und Agenturen ergab, deren Ergebnisse Cornelia Dienstbach, Abteilungsleiterin Marketing SUPER RTL bei IP Deutschland vorstellte.
Sämtliche Erkenntnisse zur Kinderzielgruppe müssen notwendigerweise im gesellschaftlichen Kontext betrachtet werden,
Karl-Heinz Deutsch vom Transferzentrum Publizistik und Kommunikation belegte eindrucksvoll, wie schwierig die Rahmen-
bedingungen für Familien und Kinder in den letzten Jahren geworden sind – und inwieweit das auf Leben und Verhalten von Kindern durchschlägt. Cornelia Krebs, Abteilungsleiterin Mediaanalyse bei IP Deutschland: “Unser Ziel ist es, Kinder und ihre Welten immer besser zu verstehen. Durch unsere zahlreichen Studien lernen wir immer wieder etwas Neues über diese spannende und komplexe Zielgruppe und freuen uns jedes Jahr wieder neue tolle Erkenntnisse – wie jetzt die MindSetKids – auf den Kinderwelten präsentieren zu können.”
Harmlos. So menshenfreundlich. So lieb. So mitfühlend. Wie der kleine, verschrumpelte häßliche Mensch und Traktätchendrucker in seinen karierten Hemden, der des Nachts stundenlang durch Gütersloh lief…..Wie geschrieben. Aber die Menschenverdummer aus dem Straßendorf nebenan werden nicht nachlassen, bis sie das letzte kleine Hirn mit ihrem erschütternden Mist infiltriert haben. Denn es geht nur um Eines: kassieren, kassieren, kassieren.
Offensichtlich ist unser Bielefelder Makler, den wir neulich auf seinem Segway-Roller im guten Zwirn vorstellten, nicht schnell genug unterwegs in der Stadt. Rund um den Gehrenberg hagelts Leerstände über Leerstände. Und wenn man den Reihen der Hundert-schaften von Kaffeehausstühlen dort entlangschlendert, bekommt man nicht grad Lust auf den 34. Coffeeshop. Ein Lampen – und Kleinzeuggeschäft setzt runter, was runterzusetzen geht. Scheint nicht zu helfen. Was noch zu gehen scheint, sind handgefertigte Militaria-Modelle vor allem aus dem “Tausendjährigen Reich”. War ja auch eine glorreiche Zeit. Straßen und Autobahnen wurden auf Pump gebaut, die Jugend kam von der Straße in braune Hemden und man konnte den rechten Arm zu “3 Liter” hochreißen, wenn sich ein leibhaftiger Schwachkopf mit Schnauzbärtchen zeigte. Wobei die Hochfinanz ja sehr zufrieden mit der Situation war. Verdiente man doch glänzend und mehrte seinen Reichtum. So war Durchstarten nach dem Ende in Schutt und Asche auch kein Problem für gewisse “Kreise”.
Die schönere und bessere Hälfte, waschechte Bielefelderin, läßt ja wirklich nichts auf ihre Stadt kommen. Zum Foto, das einen aus dem Fenster gehaltenen Dackel in der Breiten Straße zeigt, meinte sie: “Bielefeld ist wie Paris. Nur anders”. Ach ja. Hmmm. Habe ich bisher was versäumt? Oder meinte sie das ungeheure, versteckte, fast schon Bohemienhafte, das diesem Anblick innewohnt? Das Viertel um Waldhof und Gehrenberg eigentlich ein Montparnasse? Bei diesen Bildern in verspielt-feinster Bielefelder 60er-Romantik mag man es fast glauben:
Oder hier. Wie könnte die Wohnung dahinter aussehen?
Es sind schon ziemlich große Schwätzer an der Spitze der Deutschen Bank, der Ackermann, Josef und seine Chefunke Volkswirt Norbert Walter. Jetzt geht es darum, die 5 Millionen Arbeitslosen in Deutschland nicht mehr nur “undercover” ganz offiziell zu erreichen. Wie das dann allerdings zu Ober”V” = “Versager” Ackermann, Joe´s propagierten 25% Rendite seiner bescheuerten Bank passt, ist schleierhaft. Kann es sein, daß man da in Frankfurts Doppelbankturm mal ein bißchen mehr Angst erzeugen will in Hinblick auf die Butawahlen? Richgtung Dr. Murkels “Deutschland ist ein Sanierungsfall und auf Demokratie haben wir kein Recht auf Lebenszeit”? So richtig scheint die “Krise” die Deutschen doch immer noch nicht zu interessieren. Warum auch. Momentan leert sie eher die Konten der früherer Umverteilungsgewinner vom Schlage ScheafflerSchickedanz usw.
Dazu passt eine Tabelle des Schweizer “Tagesanzeiger”, die die Liste der Top Ten der Rückgänge von Kundengeldern bei Banken zeigt:
Die Verlierer im Bankenwesen 2008
Rückgang von verwalteten Kundengelder (AuM) per Ende 2008
1. Bank Syz (- 40.4 Prozent)
2. Morgan Stanley (-33.0 Prozent)
3. Fortis (-32.9 Prozent)
4. ABN Amro (-30.9 Prozent)
5. Banco Santander (-30.0 Prozent)
6. UBS Private Banking Division (-30.0 Prozent)
7. Schroder (-29 Prozent)
8. Deutsche Bank (-28.8 Prozent)
9. Lombard Odier (-28.2 Prozent)
10. Merrill Lynch Bank (Suisse (-28.0 Prozent)
Eine Deutsche Bank steht da locker auf Platz 8 mit – 28,8%. Wo sind die Gelder hin? Wie erreicht nun Ackermann, Joe seine 25% Rendite? Nirgendwo wird wohl so viel von charakterlosen Menschen gelogen, betrogen, beschissen wie bei Banken. Ganz hauchdünn dahinter ihre Handlanger, die Politiker.
In Pforzheim gibt es im August eine ganz besondere Aktion: Man kann sich 2 Plätze bei einer Hochzeitsfeier ersteigern. Was irgendwie komisch klingt, hat einen relativ guten Hintergrund. Das Geld aus der Versteigerung soll nämlich an die Lebenshilfe Pforzheim gespendet werden, wo auch die kirchliche Trauung stattfinden wird.
Das Brautpaar hat sich ursprünglich entschieden, die Plätze an Bekannte zu verteigern, da nicht jeder eingeladen werden kann. So sollte aber jeder ein faire Möglichkeite bekommen, Gast auf der Hochzeit zu sein. Aber damit wollte man sich nicht bereichern, sondern auch was Gutes tun. Jetzt ist die Versteigerung für alle offen. Die Versteigerung wird in Zusammenarbeit mit Hochzeitsportal24 gemacht, das die Kosten für die Versteigerung und die beiden Plätze sponsert. Wer sich für die Hochzeitsversteigerung interessiert kann sich im Blog von Hochzeitsportal24 darüber informieren (http://hochzeitsportal24.de/blog/versteigerung)
Verschwörungstheoretiker und Amateurklimabeobachter hätten die Antwort schon parat, früge ich sie denn. Aber die Höhe der Rohrkolben am Teichesrand hinterm Haus ist mit weit über 2 Metern schon ungewöhnlich. Hatten wir noch nie. Worans wohl wirklich liegt?
Bald ist es schon wieder so weit, die Ferienzeit bricht an. Allerdings werden die Schwimmlerzentren in Voßwinkel, Herdringen und an der Sauerstraße in den Sommerferien vom 2.7.2009 – 16.8.2009 geschlossen sein. Näheres erfährt man wenn man unter der Telefonnummer 02932 201-1477.
Überall gibt es Gerüchte aber dieses wird wohl wahr werden – Dank der tollen Besitzer vom Hotel
Zur alten Stadtmauer ( http://www.stadtmauer.de/stadtmauer_hompage_002.htm ) wird wohl die Musikerkneipe Wall Hall ( http://www.wall-hall.com )bald keine Töne mehr von sich geben. Obwohl regelmässig Events im Hotel stattfinden die teilweise bis weit über die 0:00 Uhr Grenze geht – haben DIESE das Wall Hall angepriesen bitte keine Musik mehr zu machen – Die Jugend (Nachwuchskünstler)die dort regelmässig Auftritt, wird sich bedanken. Ist doch wieder mal nur zum Kopfschütteln – Was für eine Ironie – Danke Hotel ! Zur alten Stadtmauer !
….. und unsere Stadtväter die im Amt sitzen .. sehen alle wieder ganz gemütlich zu … wie immer in Rathenow…
Das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG veranstaltet am Mittwoch, den 17. Juni 2009 um 19 Uhr eine Bürgersprechstunde im Finkenkrug. Dort stehen die Kandidaten für Neudorf, Oliver Beltermann (25), und Duissern, Felix Feykes (19), sowie der Vorsitzende, Stephan Krebs (24), Rede und Antwort. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, das Wählerbündnis kennenzulernen und dort mit den jungen Duisburgern ins Gespräch zu kommen. Das neu gegründete Wählerbündnis tritt bei der kommenden Kommunalwahl an und hat sich zum Ziel gesetzt jugendpolitische Inhalte in die Duisburger Politik zu tragen. Die Jungen Duisburger hoffen auf zahlreiches Erscheinen, um „im Gespräch herauszufinden, wo der Schuh drückt!“
Auch die Internet-Zensur wurde nochmals verschärft. Zahlreiche Seiten waren blockiert – offensichtlich, um der Opposition die Kommunikation zu erschweren. Die im Iran beliebten sozialen Netzwerke Facebook und Twitter beispielsweise waren nicht mehr erreichbar. Auch die Video-Plattform YouTube war nur noch eingeschränkt zugänglich.
Der Rollimann schaut gespannt Richtung Iran. Was da so problemlos angesichts einer eventuell gefakten Wahl (Oder die CIA hat mal wieder was gedreht. Man braucht ja schließlich einen Vorwand für die Aufrechterhaltung der Achse des Bösen) geht, sollte dank des Vorreitens von Zensurulla auch bald hier möglich sei. Um wieviel ruhiger könnten die Deutschen doch schlafen, würde ihnen die Junta in Berlin das Denken auch noch bezüglich des Internets abnehmen. Ein Politiker ist doch quasi schon von Geburt an klüger und weiser als es ein Bürger je sein könnte. Oder? Siehe Beispiel Ahmadinedschad. Aber in so schlechter Gesellschaft ist der gar nicht.
Irgendwie riecht das Ganze ja schon wieder nach amerikanischer Inszenierung. Jesus Obama, dessen unbeschuhter Gang übers Wasser bis heute nicht auf Celluloid gebannt ist, wird davor auch nicht zurückschrecken. Mehr dazu liest man hier.
Xaverl: Da Renta, da Stadtrat von da andern CSU, woit des Kunstwerk am Doanamarkt zuadecka. Do war owa unsa Burgamoasta dagegn. Mia woin de Leid unsare Trümma scho zoagn. Des is a skulpturale Einheit. Jetza wiss mas wos Kunst is.
Übersetzung: Da wollte doch der Stadtrat Renter, von der anderen CSU, das Kunstwerk am Donaumarkt verhüllen. Da war aber unser Bürgermeister Schaidinger dagegen. Wir wollen unsere Trümmer schon herzeigen. Das ist eine skulpturale Einheit. Jetzt wissen wir was Kunst ist.
siehe auch Gestaltungvorschlag Ostengasse Donaumarkt
1. RockyPoppiPoliSuperDuperstar
Die Ähnlichkeit mit der BLÖDs Schülerzeitungschefredakteur Kai D. ist frappant. da müssen Friede Springer und Elisabeth Mohn in einer dunkeln Nacht wohl was gemixt haben: Deutschlands selbst ernannter “Superstar” der Politik. Von, zu auf daneben, davor, dabei und weg zu Guttenzwerg. Hat bisher bewiesen: nichts. Kann: wenig. Noch weniger Hirn muß man haben, diese Lichtgestalt zum “Superstar” zu erheben.
2. Moni verteidigt den Kindermacher
Der Freistaat im tiefen Süden hat nicht nur einen Mangel an bestimmten Stoffen im Trinkwasser. Er hat auch seine eigenen Denk – und Handlungsgesetze. Da erklärt doch flugs die hohle Tochter des bayerischen Oberbatzis Strauß, Monika H., das Kindermachen von Turbozeuger Horst S. sei “seine Privatsache”. Ach ja? Der Mann bekommt Staatsalimente aus Steuern, regiert das mit weitestem Abstand wichtigste Bundesland und hebt über den “Eskapaden” seiner Mitbürger den Zeigefinger. Abgesehen davon, daß er jeden Tag seine Meinung wechselt wie ein zu enges Hemdlein. Da werden wir doch wohl schon noch ein wenig nachfragen dürfen ob dieser Hebung der deutschen Geburtenrate unter Mithilfe einer CSU-Mitgliedin. Oder? Offensichtlich hat Horst zu wenig Arbeit in seinem Job im schwarzen Gottesstaat.
Genial, diese kleine, geduckte Stadt wo nicht gibt. Da wird im Wiesenband eine Jibi-Einkaufskorborgie mit Radio Bielefeld gefeiert…
Schießen die Schützen wie einst Karl-Maria von Webers “Freischütz” Holzteile von hohem Gerüst und Schultern den finalen Ballerer….
Was früher mal unter “Veitstanz” in die eher schwer zu therapierende Ecke gepackt wurde, läuft jetzt spontan unter “Flashmob”. Ballermann und Ballarine lassen grüßen. Paddy eh?
…. während die Forderung der jungen Dame ein wenig untergeht. Die Metropole ist wohl eher ein Hort gröber geschnitzter Belustigungen. Vielleicht ist in dem hier gerührten Pudding ein Stoff drin, der “Wölkchen” im Hirn macht?
Es ist immer auch ein kleines Stück Bielefelder Zeitreise, so eine Einladung beim Uraltarminen und seiner Frau. Die Grillzange fest in der Hand, das geliebte Zigarillo im Mundwinkel und ohne einen Tropfen Alkohol (bei ihm) sprudeln die Erlebnisse. Weit spann sich gestern Abend auch wieder der Bogen von den Nachkriegserinnerungen im und um das Queller Einschlingen , das Ochsengespann eines Queller Landwirtes bis hin zu Arm. Bielefeld. Vor unseren Augen entsteht ein Diorama des Vereins, wie es plastischer keiner der großen Radioreporter (“Tor, Tor, Tor. Deutschland ist Weltmeister”) hätte zeichnen können. Wir erleben mit, wie jener blauschwarze Club für 50.000 Mark den 1:0-Sieg bei Schalke 04 am 28. Spieltag 1971 erkauft hatte. Wir fiebern mit, als Gerd Roggensack dribbelnd den Ball durch eine Phalanx untätiger (da gekaufter) Schalker Beine zum Sieg in die Maschen schoß.
Jene unselige Tat des damaligen Arminen-Vorstandes muß wohl bis heute in den Köpfen der Fans sitzen. Wie sonst ist Arminias besondere Beliebtheit auf den Plätzen der Bundesligen 1 und 2 zu erklären?
Doch mäandern wir weiter. Beim Weizenbier und überreichlichem Grillangebot erfahren wir auch bisher Ungewußtes über Bielefeld, die Familie und natürlich immer wieder Arminia. Denkwürdig jener Aufenthalt des Clubs in Saloniki, als unser mitgefahrener Uraltarmine aus heiterem Himmel zum vielgeehrten Vorstandsmitglied der Almdudler wurde und seine neue Rolle genoß. Tut er bis heute, gell Ulli Braun?
Noch einen Grappa? Oder Kräuterlikör? Klar, wenn man nicht am Steuer sitzen muß. Als wir schließlich – dem Schreiber zu besonderen Ehren – durch das geliebte Deppendorf heimfahren, summt erst eine leise Stimme das “Almlied” vor sich hin, bis der Chor der Angetrunkenen bei der Durchfahrt durch den Ortsteil der Glückseligkeit mit voller Stimme und dem glockenhell über allen schwebenden Sopran der schöneren und besseren Hälfte anhebt:
6. Auf der Alm das Sommerglück
Es liegt weit so weit zurück
Hoch am Berg das Haus steht leer
Und die Senn’rin singt nicht mehr
Sie zog fort in’s grüne Tal
Die Jugendzeit das war einmal
Nur ganz leis’ rauscht noch der Wind
|: Auf der Alm da, auf der Alm da
Auf der Alm da gibt’s kei’ Sünd.
Wie sagte der Uraltarmine doch final zum Abschied? “Und an dem Scheißclub hängt trotzdem mein Herz”. Vielleicht ist es diese unabstreifbare Rolle des Underdogs, die auch der kleinen Metropole rund um Kesselbrink, Obersee, Quelle-Parkhaus und Brackweder Schweinemarkt anhaftet?
Potzblitz, was sind die Sozen doch für TeufelskerlInnen. Münte (69) zeigt demonstrativ Michelle 2 (29) rum (1 hat ja Obama), Franz ohne Walter Steinmeier gibt den röhrenden Polithirsch, Nahles ist noch komischer als sonst und alle haben sich lieb. Und unsere superliebe NW-Alexandra signalisiert in ihrem Kommentar aus Berlin: Das ist der richtige Kandidat.
Nun gut. Gucken wir mal, was das Westfalen-Blatt dazu kommentiert:
Die Reihen fest geschlossen. Eine gute Rede. Beifallstürme für den Kandidaten. Die alte Tante SPD ist heute so einfach zu begeistern. Die Europawahl gerade vergeigt, die Umfragenwerte bleiben im Keller, aber aufgeben wollen 15 Wochen vor der Bundestagswahl weder Frank-Walter Steinmeier noch die Partei. Dazu ist es aufgrund der hohen Zahl der noch unentschlossenen Wähler auch viel zu früh. Aber die SPD und Steinmeier stecken in einem Dilemma: Die klare Richtung fehlt. Der Kanzlerkandidat eröffnet wie einst Schröder den Kampf um die Mitte. Denn die Linken sind nicht links zu überholen. Die FDP reklamiert traditionell die Mitte für sich. Und Merkel verkauft mit ihrer Union SPD-Positionen erfolgreicher als die Urheber. Und deshalb suchen die Sozialdemokraten nach einem Feindbild, um endlich zur Attacke zu blasen. Was bleibt, ist der Aufruf Schwarz-Gelb verhindern zu wollen. Für einen Stimmungsumschwung wird’s kaum reichen. Der Partei fällt es schwer, die Bundeskanzlerin für eine verfehlte
Politik haftbar zu machen: Seit elf Jahren trägt die SPD politische Verantwortung im Bund. Und als Robin Hood, der den Reichen nimmt und Armen gibt, wirkt Steinmeier unglaubwürdig. Er war es schließlich, der die Agenda 2010 miterfunden hat.
Leider hat das schwarze Blatt recht.




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