Es gärt mehr und mehr in den intelligenteren Schichten der Republik. Mehr und mehr Menschen begreifen auch, wie die treibende Kraft heißt und welche Familie dabei die Hände im dreckigen Spiele hat. Sie wohnt unmittelbar neben uns. Im Straßendorf Gütersloh. Bigott, Charakterlos, abgebrüht treiben sie ihr zerstörerisches Werk voran.
Auf dem Blog “Duckhome” versucht der bayerische Allgemeinmediziner Jan Erik Döllein eine Deutung dieser Entwicklung:
In Bezug auf das Bundesgesundheitsministerium arbeiten derzeit „Fremdarbeiter“ folgender Organisationen: AOK, Bertelsmann Stiftung, DAK, Deutsche Bank, DLR, Techniker Krankenkasse, Werbe- und Vertriebsgemeinschaft Deutscher Apotheker. Ausführlich wird auch die Position von Frau Sophia Schlette von Bertelsmann dargestellt, deren eigentlicher Auftrag im Dunkel bleibt, die aber sehr nah an Ulla Schmidt hängt, deren Reden schreibt, die Außendarstellung koordiniert und sich als Reiseführerin durch die neue Welt der amerikanischen Gesundheitsindustrie engagierte.
Dagegen verblasst Claus Theo Schröder, der Staatssekretär im Bundes-Gesundheitsministerium fast, er war ja vormals nur ein wichtiger Mitarbeiter der Rhön Klinik AG. Sie erinnern sich, das ist dort, wo Prof. Lauterbach und Brigitte Mohn im Aufsichtsrat sitzen. Was ihn aber so interessant macht, ist die Tatsache, dass er gar nicht als Leihbeamter geführt wird, sondern ganz offiziell ein Bundesamt bekleidet und aus Steuergeldern finanziert wird. Wie groß ist wohl die Anzahl der Mitarbeiter in allen Ministerien, die wir direkt bezahlen, die eigentlich aber anderen Herren dienen?
Hier der Link zum lesenswerten Artikel, der mit dem bitteren Satz endet:
Momentan versuchen 5% unseres Landes, 95% zu betrügen. Die große Masse steht derzeit nur ratlos da und fragt sich, was „da oben“ eigentlich los ist. Ja, es muss ein Ruck durch Deutschland gehen, aber anders als er bisher von den neoliberalen Demagogen gefordert wird. Es muss ein Ruck der Verantwortung, des Demokratiebewusstseins und der Ehre durch Deutschland und Europa gehen, damit wir Bürger wieder ruhig unserer Arbeit nachgehen können und uns nicht dauernd fragen müssen, wer uns als nächstes über den Tisch zieht.
Früher haben die Menschen die Dreschflegel rausgeholt – lacht ruhig – und sind in die Carl-Bertelsmann-Straße oder nach Berlin-Mitte zur Templiner Rouladenbraterin gezogen. Heute? Heute wählen sie resigniert die, die sie demnächst noch schneller über den Tisch ziehen und bescheißen.
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