In Nordrhein-Westfalens CDU/FDP-Koalition ist ein neuer Streit über die Bekämpfung des Terrorismus ausgebrochen. CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst forderte Innenminister Ingo Wolf (FDP) im “Kölner Stadt-Anzeiger” (Morgige Ausgabe) auf, “endlich mal eine konstruktive Antwort” darauf zu geben, “wie er mit Terrorgefahren umzugehen gedenkt, statt den Einsatz der Bundeswehr im Innern pauschal abzulehnen.” Wolf hatte am Rande der Innenministerkonferenz strikt gegen den Einsatz der Bundeswehr im Inland gewandt. Wüst konterte, es liege im ureigensten Interesse Nordrhein-Westfalens, in sicherheitspolitischen Fragen “zur Avantgarde zu gehören und nicht zur Truppe mit den eingeschlafenen Füßen.” Als größtes Bundesland müsse NRW bei der Terrorbekämpfung vorangehen. “Mit dem größten Ballungsraum, den wichtigsten Verkehrsachsen und als Energieland Nummer eins ist Nordrhein-Westfalen am stärksten vom internationalen Terrorismus bedroht”, so der CDU-Politiker.
Der Junge kann nicht wirklich alle Tassen im Schrank haben. Was soll das ständige Herbeischwafeln von “Terrorismus und Bedrohungen”? Der sehnliche Wunsch für den Einsatz der Bundeswehr im Inneren hat doch ganz andere Gründe: Sollte das soziale Faß tatsächlich demnächst überlaufen, möchte sich die selbsternannte “Elite” schützen gegen den Aufstand der “unwürdigen Schmarotzer”, wie sie es nennen. Wird allerdings nichts nützen, denn der wirkliche Terrorismus kommt aus Berlin-Mitte. Man sieht ihn nicht, man merkt ihn nur. Mit Internet-Zensur, Vorratsdatenspeicherung, Kontenabfragen, Ankauf von krimineller Steuerdaten-Hehlerware, Hartz 4-Drangsalierung und anderen Feinheiten eines Staates, der allzu gerne in die neue Parteiendiktatur spazieren möchte. Ob schlecht besoldetete Bundeswehr-Panzerfahrer aus zB. Augustdorf auf Freunde in Bielefeld Kanonenrohre richten würden, bezweifle ich. Eher sind das Kanzleramt und das Innenministerium der Junta umstellt.




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