StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

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Jun '09

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Kennen Sie Regensburg (10)

quiz10-juni.jpg

Wo in Regensburg findet man diese Details. Die Lösung steht im Kommentar. Diese Serie wird fortgesetzt.

Bereits erschienene Seiten findet man mit der Sucheingabe: Kennen Sie Regensburg

Regensburg-Blog: Das bunteste Haus in Bayern.

Xaverl: Jetzt bassts. Jetzt riart se wos. Des braune Haus war vielleicht a bißerl grass. Ober gwirkt hods. Des hod zum denka ogregt.

Übersetzung: So ist es richtig. Jetzt rührt sich was. Das braune Haus war vielleicht leicht übertrieben. Aber es hat gewirkt. Das hat das Denken angeregt.

Natürlich ist es nicht möglich, dass jeder sein Haus so bemalt wie er es gerade wünscht. Aber auch Hundertwasser hatte zu kämpfen. Und Kruse (der Künstler der die Fassade entwarf) genießt hohes Ansehen. Und nun frage ich (Die historische Altstadt ist hier ausgenommen und unterliegt natürlich anderen Regelungen):

  • Was ist Kunst und was stört daran?
  • Wie bunt darf eine Fassade sein?
  • Welche Farben dürfen nicht genommen werden?
  • Welche Formen und Bilder sind nicht erlaubt?

Sicher wäre es richtig gewesen der Stadt den Entwurf vorzulegen. Doch wenn Herr Raab vom Bauordnungsamt (lt. MZ) sagt, dass das Haus verunstaltend wirkt, vom Verkehr ablenkt und noch denkmalpflegerische Aspekt anführt (das Haus liegt in der Vorstadt), dann wird wohl nie ein künstlerisches Objekt genehmigt werden.

  • Seit wann ist ein Kunstwerk verunstaltend?
  • Wenn alles was den Fahrer ablenkt verboten wird dann ….?
  • Werden jetzt schon die faden Vorstadthäuser denkmalpflegerisch betrachtet?

Dieses Haus könnte die Stadt doch als Musterbeispiel so belassen und dann beschreiben wo das Ende der Möglichkeiten liegt.

Und nun ein Beispiel zum nachdenken:

musterfronten.jpg

  • Die erste Reihe ist doch langweilig.
  • Die zweite Reihe ist verwirrend.
  • Die dritte Reihe zeigt wie ein buntes Haus die langweilige Straße belebt.

Und hier noch eine Fassade in der historischen Altstadt. Die Touristen der Donauschiffe werden daran vorbei geführt. Über Kunst kann man wirklich streiten.

kunstwerk-1.jpg

Bielefeld-Blog: So will Bertelsmanns Arvato Meinungen im Web “korrigieren”

Die Gütersloher Krake schickt sich mehr und mehr an, alle bereiche der Gesellschaft zu Bertelsmannisieren. Wir schrieben ja schon häufig darüber. Jetzt hat man sich das Web und insbesondere die Foren und Blogs vorgenommen. In einer Pressemeldung liest sich das Ansinnen der Meinungsverbieger und Manipulateure so:

arvato online services, Full-Service-Dienstleister für Online-Marketing und Loyalty-Services, hat sein Portfolio um Social Media Monitoring erweitert. Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, relevante Foren, Blogs und Communities zu beobachten und die Darstellung des eigenen Portfolios und Images im Netz zu überwachen. Bei negativen Ergebnissen bietet arvato online services seinen Kunden die richtige Strategie, um dem aktiv entgegenzuwirken. Mit ihrem umfangreichen Portfolio können die Münchner Online-Experten zielgruppengenaue Marketing-Aktionen planen und durchführen und Unternehmen dabei helfen, die Eigendarstellung im Netz kontrollieren und steuern zu können. “Das Internet ist inzwischen für 98 Prozent der Nutzer ein entscheidendes Recherche-Instrument. Konsumenten informieren sich im Netz vorab über Produkte und Dienstleistungen, die sie interessieren und reagieren dabei stark auf die Erfahrungen anderer”, so Stephan Wolfram, Geschäftsführer arvato online services GmbH. “Darum ist es für Unternehmen unverzichtbar, Entwicklungen in sozialen Netzwerken zu beobachten und, sollten negative Bewertungen oder falsche Einschätzungen Überhand nehmen, entsprechend darauf zu reagieren.”

arvato online services vertreibt zu diesem Zweck ein intelligentes Tool, das Social Media Monitoring ermöglicht. Das Angebot besteht aus drei Bausteinen:

1. Situationsanalyse: Das Unternehmen erhält einen Überblick, was in sozialen Netzwerken innerhalb der vergangenen Wochen
und Monate über das eigene Angebot sowie über Wettbewerber geschrieben wurde.
2. Live-Screening durch tägliches Update: Das Netz wird laufend auf bestimmte Keywords wie “Produktlaunch” oder “neue
Technologie” hin überprüft. Diese können auch nach und nach neu hinzugefügt werden. Der Auftraggeber erhält regelmäßige
Reportings zu Erwähnungen in relevanten Blogs, Foren, Bewertungs- und Videoportalen, Newsgroups sowie via Twitter.
Sowohl die Quantität als auch die Tonalität der Kommunikation wird festgestellt.
3.Social Media Marketing: Optional bietet arvato online services dem Unternehmen Marketingmaßnahmen an, die sich aus den
Beobachtungen ableiten und die zu einem positiveren Bild innerhalb der Web2.0-Welt verhelfen.

“Mit dieser Erweiterung unseres Portfolios bieten wir unseren Kunden einen interessanten Mehrwert. Social Media Monitoring liefert Unternehmen einen authentischen Überblick zum Feedback der Endkonsumenten und kann somit optimal für Marktforschung, Marketing, PR und Produktmanagement genutzt werden. Zudem ist das Tool ein geeignetes Mittel zur Beobachtung des Wettbewerbs. Die Analyse der Markenwahrnehmung verhilft zu einem Informationsvorsprung und ermöglicht eine frühzeitige und proaktive Reaktion auf negative Tendenzen”, stellt Wolfram fest.

Es ist unglaublich, worin der undurchsichtige Konzerns aus dem nachbarlichen Straßendorf überall mitmischt:

Arvato betreibt eine der größten Datenbanken
Arvato betreibt eine Auskunftei wie die berühmt-berüchtigte “Schufa”
Arvata betreibt flotten Adressenhandel mit den Dateien
Arvato betreibt für Vodefone etc. die komplette Abwicklung des Handygeschäftes
Arvato betreibt Logistik für die Bundeswehr und die EU
Arvato will die Schulen durchsetzen und mit eigenem Lehrmaterial beliefern
usw. usw.

Das sei doch alles weder rechtens noch gesetzlich gedeckt? Da lachen ja die Hühner ganz laut, stellen sich auf den Kopf und schlagen mit den Flügeln: Der Politiker, der sich vom dumpf-dörflichen System nicht hat einwickeln lassen, muß erst noch geboren werden.

Bielefeld-Blog: Klatschmohn

klatschmohn.jpg

Da steht er nun am Wegesrand. Verführerisch, wiegt sich leicht im Wind. Zarte Blüten, intensives Rot. Klatschmohn. Mit der Handycam kaum auf die Speicherkarte zu bannen. In bestimmten Konstellationen gefährlich wie ein Teil der Familie, die nicht weit vom Standort der Blume domiziliert.

Bielefeld-Blog: Arminia Bieleborn

p1040112.JPG

“Warum gehen Arminia und Paderborn jetzt nicht einfach zusammen?” fragte vorhin einer, der seit vielen Jahren seine Kohle auf die Alm schleppt, auf der neuen Roland-Kentsch-Gedächtnistribüne Sonne, Regen und Wind ausgesetzt ist und so gar keine Lust auf “Lokalderbies” hat. Wird er wohl durch müssen. Also noch mal Zusammengang der beiden Zweitligisten: Geht nicht, weil dann zu viele Posten, Pöstchen, VIP-Stühlchen usw. wegfallen. Geht nicht, weil Arm. BI sich sicher für die Besseren hält.

Regensburg-Blog: Oldtimertage

Der 1. Oldtimerclub Regensburg lud zu den Oldtimertagen ein und auch heuer kamen wieder die Oldtimer-Fans und brachten 44 chromblitzende Wägen mit. Am Ägidienplatz konnte man sie dann am Sonntag bestaunen.

44-oldtimertreffen.jpg

Frankfurtoder-Blog: Lug oder Trug?

vom 10.-12. Juni 2009 wird in Frankfurt (Oder) im Rahmen des Theaterfestivals Unithea unter dem Moto „Lug oder Trug“ ein Workshop mit dem Titel „space spits theatre“ stattfinden – es geht um Stadt – Raum – Entdeckung – Intervention – Frankfurt (Oder) / Slubice. Die Veranstalter möchten in diesem Workshop den Stadtraum von Frankfurt (Oder) und Slubice erkunden – Orte entdecken, die Sie mögen oder hassen, mit diesen spielen und ausprobieren und gucken inwieweit Menschen diese Räume formen und verändern können…

dazu mal ein Web Hinweiß von einem alten Frankfurter…Urbanes Frankfurt (Oder) und einen Stadt Gestaltungshinweis an die Studis, in der Hoffnung das aus der Richtung auch mal was im Stadtbild passiert. Streetart in Frankfurt (Oder)

Bielefeld-Blog: Eine Kerze brennt…..

kerze.jpg

Seit ein paar Tagen brennt in unserem Kaminofen eine große Kerze. Tag und Nacht. Der Besuch fragte, warum wir das tun. “Sie gilt einem noch nicht sehr alten sterbenskranken Menschen auf seinem letzten Weg”. Betretene Stille. Dann entspann sich eine Diskussion über all das, was wir um dieses Thema herum mitbekommen, von dem es im Grundgesetz heißt: “Die Würde des Menschen ist unantastbar”. Der Sterbende ist in guten Händen. An den ebenfalls schwer kranken Eltern allerdings sieht man exemplarisch, wo heute die “Fürsorge des Staates” aufhört, wenn niemand da ist, der sich mehr als in der Vergütungsvorschrift der Pflegedienste vorgesehen, kümmert oder kümmern kann. Auch private Hilfe hat zwangsläufig ihre Grenzen. Es macht betroffen. Es macht wütend. Es müßte eigentlich dazu führen, der nasalierenden Gesundheitsministerin, den Kassen, dem stupid dreinblickenden Ärztepräses Hoppe und den abkassierenden “forschenden” Pharmakonzernen einmal all das rechts und links um die Ohren zu schlagen, was sich hochtrabend “Gesundheitsreform” nennt und ein ebenso großer Murks ist wie die liebedienerische Schleimerei der Politiker ist, wenn es gilt, kriminell und charakterlos handelnde Banker mit Steuermilliarden am Leben zu erhalten, statt sie vor die Wand zu fahren wie zB. GM und Chrysler. Nichts kann so “Systemimmanent” sein wie die Bürger eines Landes. Auch wenn uns das am Beispiel einer Deutschen Bank oder einer ebenso kriminell geführten wie politisch unbeaufsichtigten Hypo Real Estate, die bereits wieder nach Staatsmilliarden brüllt, vorgelogen wird. Nabelt sie ab, gebt ihr einen Stoß und vorbei ist es. Bei Menschen seit ihr doch auch nicht zimperlich, ihr Wichtigtuer und Geschaftelhuber in Berlin-Mitte.

Bielefeld-Blog: Karstadt: 700.000 Unterschriften

Der angeschlagene Karstadt-Mutterkonzern Arcandor hat nach eigenen Angaben bereits 700.000 Unterschriften für eine
Staatsbürgschaft gesammelt. Das berichtet die Essener WAZ-Gruppe (heutige Ausgabe) unter Berufung auf Arcandor-Sprecher Gerd
Koslowski. Mit der seit der vergangenen Woche laufenden Aktion wirbt Arcandor für die geforderte Staatshilfe zur Rettung des von der Insolvenz bedrohten Unternehmens.
Auch hier in der Metropole wurden in der Bahnhofstraße fleißig Menschen in fünfstelliger Zahl der Unterschrift bewegt. Ich gebe zu, ich habe es nicht getan und den Guttenberg gemacht.