Inzwischen erfolgt der Anbau von Miscanthus auch in Everswinkel, wie der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes, Karl Brinkmann, und sein Stellvertreter, Martin Gerdemann, in der Ahlener Zeitung bekannt gaben. Bislang seien insgesamt acht Landwirte in der Region auf diesen Zug aufgesprungen. Über die Anbauflächen von Miscanthus warten die beiden Expteren mit erstaunlichen Zahlen auf: Mit einer Fläche von 20 Hektar würden, bezogen auf ganz Nordrhein-westfalen, rund zehn Prozent des Miscanthus allein in Everswinkel angebaut. Für einen vergleichsweise kleinen Ort in einem relativ großen Bundesland eine erstaunliche Zahl. Das Beispiel belegt, dass nachwachsende Rohstoffe aktuell ein großes Thema sind.
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Karlsruhe schlägt Hertha im Wildparkstadion hoch, Cottbus schickt Leverkusen geschlagen heim und Gladbach schafft gegen Dortmund ein Unentschieden. Und was macht Arm. Bielefeld mit “Retter” Berger? Es schafft sogar am letzten Spieltag mit einem Remis gegen Hannover 96 noch den Sprung auf den letzten Tabellenplatz. Es läuft eine Menge schief bei Arminia, es läuft eine Menge schief in dieser Stadt. Zweitklassige Zukunft für Arm. Bielefeld, Zweitklassigkeit in der Stadt Bielefeld. Aber so neu ist das ja nicht, wenn man keinen Ehrgeiz hat und mit einem Vorstand geschlagen ist, der ziemlich ahnungslos in der Gegend herumredet. Präses Schwick hätte jetzt die Chance, ehrenvoll abzutreten, sonst wird sein größter Wunsch doch noch schneller wahr als gedacht: “Begrabt mich dereinst im Mittelkreis der Alm”. Das allerdings in der 2. Liga.
Der “Arminia-Ticker” beschwört das “fehlende Glück”. Na, wenn es nur das wäre. ….
Mit einem 3:0 Sieg über die Stuttgarter Kickers hat sich der SC Paderborn in der 3. Fußballliga den Relegationsplatz hinter den beiden Direktaufsteigern Union Berlin und Fortuna Düsseldorf erobert. Der Gegner wird im morgigen letzten Spieltag der 2. Liga ermittelt.
70% der Bundesbürger, so die gleichgeschalteten Medien aus der bekannten Ecke, würden Bundespräsident Köhler wählen. Nun, das haben ihnen die Wahlmänner und – frauen – darunter auch Bielefelder Stimmen – ja bekanntlich im Berliner Reichstag in einer bunten Mischung aus ohnehin ja parteilich gebundenen Abgeordneten und einem kruden Mix aus Prominenz, Tingeltangel und Adabeis abgenommen. Exakt 613 der notwendigen Stimmen, keine mehr. Das neoliberale Weiterwurschteln ist zementiert. Für eine Direktwahl des Mannes im seltsam unnützen Amte wären wir als Volkesmasse ohnehin zu doof.
Stellen wir einfach mal diese 70% “glühender Anhänger” gegen das, was das Volk ansonsten bei Befragungen von sich gibt. Die “Nachdenkseiten” haben es aufbereitet und finden krasse Widersprüche:
Köhler steht mehr noch als es etwa die Kanzlerin und Parteivorsitzende der CDU auszusprechen wagt, für die Politik der neoliberalen Reformen, für die es nach allen bekannten Umfragen in der Bevölkerung keine mehrheitliche Zustimmung gibt.
* 56 % der Befragten meinen, dass es in Deutschland eher ungerecht zugeht (Deutschlandtrend).
* 57 % sind reformskeptisch (Polis/Sinus)
* 58 Prozent halten die Hartz-Reformen alles in allem für nicht gut (ZDF-Politbarometer August 2007)
* 78 Prozent sind für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns für alle Branchen (ebd.)
* Gleichfalls 78 Prozent sind gegen die Rente mit 67.
* 73% glauben nicht daran, dass durch die Lockerung des Kündigungsschutzes und eine Ausweitung der Probezeit auf 24
Monate in ihrem Betrieb neue Arbeitsplätze geschaffen würden.
… kann man sich schon im beschaulichen & benachbarten Kohlstädt zusammenspinnen
Wird dass die Zukunft für Gebrauchtwagenhändler sein? Dank der Abwrackprämie vom Staat?
So wird sich die Wegwerfgesellschaft in Deutschland nicht zum umdenken bringen, wenn der Staat auch der Meinung ist,
lieber verschrotten als verkaufen.
Wird dieses Schild bald auch an einigen anderen Lippischen Straßen stehen?
Wahrscheinlich schon, wenn der Kreis den Straßenbau an Private Investoren gibt, es wird klar sein wenn Z.B. dank der Europaweiten Ausschreibung ein italienisches Unternehmen den Zuschlag bekommt. Die werden hier ein kleines Bauunternehmen mit billigen Arbeitskräften aufmachen und dann die 190 Millionen in Italien schön verbraten.
Vielleicht wäre das auch was für die Italienische Mafia, ein neuer Weg um an Geld zukommen
In der Metropole und drumrum ist es gute Sitte, Häuser und Parks von teilweise riesigen Heidekrautgewächsen namens Rhododendron bewachen zu lassen. Ergebnis: eine ostwestfälische Blütenorgie in rot, pink und weiß.
Ein wenig angefleddert sieht sie ja aus, die deutsche Fahne. Schwarz. Rot. Gold. 60 Jahre flattert sie nun schon im Wind. Es gab Jahre, da ließ es sich recht gemütlich unter ihr aushalten. Seit etwas mehr als einem Jahrzehnt allerdings sind gewisse Kräfte und Personen fleißig dabei, sie zu demontieren und nach ihrem Gusto abzuwracken. Diese Personen heißen Gerhard Schröder und aktuell Angela Merkel. Beide hatten und haben willige Stiefellecker, die bei der Demontage fleißig mithalfen und helfen. Ein Frank ohne Walter S. ist immer noch dabei. Und der Oberdemonteur des Grundgesetzes, Wolfgang Stasi 2.0 Schäuble, reißt immer mehr Seiten aus dem Werk, was die Grundlage dieses Staates sein sollte, tritt es mit Füßen und suggiert Bedrohungen, die weder bewiesen noch vorhanden sind.
60 Jahre und kein bißchen weise. Schade, liebe Bundesrepublik, daß Dir die beiden schlechtesten Kanzler, die wir je hatten, so sehr den Teppich unter den Füßen weggezogen haben. Und von einem gewissen Horst Köhler, der heute linkisch in eine weitere Amtszeit von Leuten gewählt wird, die weder Deine, Meine, noch der Mehrheit Auftrag haben, wollen wir mal ganz schweigen.
Was wäre, wenn…? Seriöse Historiker lehnen die so genannte kontrafaktische Frage grundsätzlich ab. Aber Politiker dürfen und müssen sie stellen. Denn die atemberaubenden Enthüllungen über die Stasi-Verpflichtung des Todesschützen von Benno Ohnesorg werfen ein völlig anderes Licht auf die 68-er Dynamik. Ob die neuen Erkenntnisse dazu führen, dass die Geschichte der
Studentenbewegung umgeschrieben werden muss, wie Wolfgang Kraushaar meint, wird sich noch erweisen. Selbstverständlich wäre die Offenlegung des SED-Parteibuchs des Todesschützen viel früher wünschenswert gewesen. Wie aufgeräumt ist die Birthler-Behörde eigentlich? Wieso können Betonkommunisten von damals noch heute mit eisernem Schweigen davonkommen?
Neben die historische Bewertung muss jetzt die lange verweigerte Debatte über die Verstrickung der SED und ihrer heute noch lebenden Kader treten. Den wenigsten konnte juristisch etwas nachgewiesen werden. Das darf nicht das letzte Kapitel deutsch-deutscher Geschichte bleiben. Sie muss weitergeschrieben werden.
Liebes Westfalen-Blatt, gerne kann deutsch-deutsche Geschichte weitergeschrieben werden. Dann aber bitte auch mit Einsicht in die Akte einer gewissen Dr. Angela Dorothea Merkel und eines Dr. Helmut Kohl.






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