StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

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Mai '09

Bielefeld-Blog: Der eine Berger rettet Fiat/Opel, der andere die Arminia?

Jörg Berger, jener an mehr als 15 Trainerstationen reiche 64 jährige, soll laut BILD Arm. Bielefeld vor dem Sturz in die Belanglosigkeit retten. Der andere Berger, Roland, zieht als Berater von Fiat die Fäden, an denen die Marionetten hängen. Beiden ist nicht nur der Nachname gemeinsam, sie haben angeblich auch messianische Fähigkeit.

Auf der Homepage des Clubs an der Melanchthonstraße findet sich heute ein Brief der angeblich “treuesten Fannin” Juliane:

Treffender als Arminia-Fan Juliane in ihrem offenen Brief an die Mannschaft hätte man die aktuelle Situation wie auch die nötige Marschrichtung für das Hannover-Spiel nicht formulieren können:

Hallo Jungs,
was ist denn in Dortmund wieder passiert? Ihr seid da doch spätestens nach dem 0:3 völlig auseinander gebrochen. Kopf hoch! So etwas kann passieren. Blöd, dass es am vorletzten Spieltag sein musste, aber was soll´s. Ändern lässt es sich nicht mehr. Noch ist nicht alles verloren! Entweder Relegation oder wir gewinnen gegen Hannover und Gladbach verliert entsprechend hoch gegen Dortmund.

Wir bleiben drin! Egal wie! Vergesst Dortmund, konzentriert Euch auf Hannover! Ihr seid es den mitgereisten Fans schuldig! Gegen Hannover haben wir immer gut ausgesehen. Kopf hoch, Gras fressen! Der Almrasen kann sich im Sommer erholen. We have to fight 90 Minuten and länger weiter. Ihr packt das!

Euer treuester Fan, Juliane

Ob den der Berger Jörg schon mitformuliert hat? Er soll ja unglaubliche psychologische Tricks drauf haben.

Lippstadt-Blog: Erste Liedtexte fuer Suedwestfalen-Melodie

Ich glaube, da müssen die heimischen Bands mal ran. Wie erwartet, kommt derzeit beim Liedtexten für die Südwestfalen-Melodie viel … Romantisches an. Das muss nicht schlecht sein, aber ich persönlich hätte es gern etwas moderner.

Also dann, Party DJ Olli Kahn, nopedosesmackballz, Ground Level Control, Saviors of Soul, Herr Horn, Habanera, Flint&Kras oder wer auch immer hier grade nicht steht (nicht böse sein, die Reihenfolge ist übrigens auch zufällig): TUT WAS DAGEGEN!!! 

Bielefeld-Blog: Die Arminen. Sprachlos.

Das neueste Abwehrinstrument der Arminen für null bis fünf Medienvertreter plus ein Dutzend Fans, die Spieler und Offizielle gewöhnlich auf dem Trainingsgelände an der Friedrich-Hagemann-Straße behelligen, ist ein etwa hüfthoher Zaun. Der ermöglicht den Beschäftigten der Lizenzspielerabteilung, stumm auf das Gelände zu fahren und dieses nach der Arbeit genau so wortlos zu verlassen.

Geflüstert wird, er sei auf Anweisung von Finanz-Geschäftsführer Roland Kentsch gebaut worden, von Vereinsseite traut sich niemand, das zu bestätigen. Wenn jetzt jemand sprechen will, steht jedenfalls Pressechef Axel Ubben als Aufpasser daneben. Am Sonntag hatte das arminiablau gestrichene Gitter so etwas wie die erste Bewährungsprobe. Was allerdings nach der Bekanntgabe des Frontzeck-Rauswurfs passierte, wird dem Vereinsbestreben nach völliger Kontrolle der Aussagen nicht gerecht.

So steht es auf NW-online. Klasse Vereinspolitik. Kaiser Kentsch darf sich nicht wundern, wenn die Fans symbolisch ein paar faule Eier werfen. Eintritt dürfen sie zahlen. Das lasche Team daheim antreiben sollen sie auch. Ansonsten wird abgeschottet. Kann aber auch sein, daß sich hier erneut das fußballerische Unverständnis des Bankers mit dem Arminenschal äußert. Kann aber auch pure Hilflosigkeit sein.

Frankfurtoder-Blog: Thor Steinar Geschäft in Frankfurt (Oder) endgültig geschlossen

Wie die lokale Recherchegruppe berichtet hat der Naziladen Rabennest entgültig geschlossen.

Nachdem das umstrittene Geschäft „Rabennest“ in der Dresdener Straße in Frankfurt (Oder) bereits am 18. April 2009 offiziell den Betrieb eingestellt hatte, ist seit Anfang Mai nun auch das komplette Ladengeschäft geräumt.

Obwohl der Laden schon offiziell geschlossen war, konnten noch weiter über einen telefonischen Kontakt zur Ladeninhaberin Kora Krupke, Waren der Marken Thor Steinar sowie Eric & Sons bezogen werden. Über eine im Schaufenster des Geschäfts ausgehangene Telefonnummer war es möglich kurzfristig einen Termin mit ihr zu vereinbaren. Am Telefon versicherte sie, dass der Ladenbetrieb weitergehe und das Geschäft nur vorübergehend geschlossen sei. Da nun die Ladenräume komplett leergeräumt sind, ist jedoch davon auszugehen, dass dies nicht der Fall ist.

Ob Kora Krupke oder mögliche GeschäftspartnerInnen, nach dem 3. gescheiterten Anlauf noch einmal versuchen werden, Nazikleidung an einem anderen Ort in der Stadt zu verkaufen, ist unbekannt. Dies gilt es weiter wachsam zu beobachten.

Bevor der Laden in die Dresdener Straße zog, war er bereits unter dem Namen „Nordic Company“ am Bahnhof und in der Lindenstraße ansässig. Das Geschäft vertrieb vor allem Mode der rechten Marken Thor Steinar und Eric & Sons und war deshalb mehrfach in die Kritik geraten. Neben der antifaschistischen Recherchegruppe Frankfurt (Oder) hatten sich auch die Interessengemeinschaft Beresinchen und die Plattform gegen Rechts für eine Kündigung des Geschäfts eingesetzt.
Der Grund für die Aufgabe des Ladens ist derzeit unbekannt. In der Vergangenheit war es mehrfach zu Sachbeschädigungen an dem Geschäft gekommen.

Bielefeld-Blog: Bald “Kaufstadt” an der Bahnhofstraße?

Nachdem ja der so gerne Denglish parlierende ehemalige BertelsmannMohn-Zögling Thomas M. das Kunstgebilde “Arcandor” mit den Karstadthäusern so grandios an die Wand gefahren hat, interessiert sich der Metro-Konzern (“Ich bin doch nicht blöd”, “Geiz ist geil”, Metro, etc.) für die Fastpleitiers aus Essen. Dabei wäre es nicht einmal so unwahrscheinlich, wenn das seit Jahrzehnten nicht wesentlich renovierte Karstadt-Haus an der Bahnhofstraße (Middeldoff jahrelang: “Steht ganz oben auf der Renovierungsliste”) dabei über die Wupper ginge. Die Leidtragenden wären dai schon ausgemacht: Die Karstadt-Angestellten. Thomas M. (“Mein Können schafft verbrannte Verkaufsfläche”) dagegen bekam einen “Goldenen Handschlag” mit ein paar Milliönchen. Sage niemand, die Nieten in Nadelstreifen könnten nichts. Neulich bei IHK-Zwangsveranstaltungspräsident Goldbeckchens Spargel in Ummeln durfte Thomas M. mal so richtig aus dem Nähkästchen plaudern: “Gewinne privatisieren. Verluste sozialisieren. Kleiner Knigge für Manager ohne Können und Charakter”.

Bielefeld-Blog: Hej. Sie spielen Paintball!

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Und noch etwas, was in Dänemarks Inselosten auffiel: Sie bewerben “Paintball”. Sie spielen “Paintball”. “Paintball” macht ihnen Spaß, weil “Bringt Ihre Adrenalin auf Topniveau”. Noch scheint es Hannovers rasender blonder Scherzkeks, auch “Bundesfamilienministerin” betitelt, nicht mitbekommen zu haben. Hej, was könnte man da doch verbieten, zensieren, schikanieren, schuriegeln. In feinster deutscher Gestapo und Stasi-Manier. Einfach verbieten. Zack. Weil, da kommen die bestellten 450 neuen “Marder”-Panzer nicht hin, weil zu schwer. Man schafft sie doch extra für den Einsatz “im Innern” an.

Als wir an der Anlage waren, hatte ich eine Idee: Alle über 600 Reichstagsinsassen einschließlich der charakterlosen, verlobbyten, gekauften Einflüsterer kommen da rein. Und dann “Paintball” frei. Ich würde sogar extra für jeden Parteischwachkopf die passende Farbe abfeuern: Schwarz für die FDJlerin-geführte CDU, Schwarzbraun für den CSU-Haufen, Quittegelb für Westerwelles neoliberalen Spaßclub, Grün für Claudia Roths Umfallertruppe, Sprenkelrot für Müntes Beklopptenclub, rosarot für Lafos Truppe. Heissa, das wäre ein Spaß, der das Adrenalin kräft8ig heben würde.

Bielefeld-Blog: Bielefeld 14. bei städtischen Blitzanlagen

In Wuppertal sollten die Autofahrer besonders genau auf ihr Tempo achten, denn dort gibt es gemessen an der Größe der Stadt die meisten fest installierten Blitzanlagen. Das hat das Männer-Lifestylemagazin “Men’s Health” (Ausgabe 6/2009, EVT 20.05.2009) bei einer Auswertung von Daten des Internet-Portals www.radarfalle.de festgestellt. Danach stehen in Wuppertal insgesamt 39 Blitzer – durchschnittlich sind das immerhin 0,232 pro Quadratkilometer. Mehr oder weniger freie Fahrt herrscht dagegen in Mainz. Dort gibt es nur eine fest installierte Blitzanlage, was einem Durchschnitt von gerade 0,01 pro Quadratkilometer entspricht. Die komplette Rangliste zeigt auch das Tempo-Risiko in den anderen deutschen Großstädten. Mobile Radarkontrollen sind darin allerdings nicht erfasst.

1. Wuppertal 0,232/km2 (39 insgesamt)
2. Leverkusen 0,216/km2 (17 insgesamt)
3. Stuttgart 0,198/km2 (41 insgesamt)
4. Mannheim 0,193/km2 (28 insgesamt)
5. Freiburg (Breisgau) 0,170/km2 (26 insgesamt)
6. Bremen 0,166/km2 (54 insgesamt)
7. Karlsruhe 0,150/km2 (26 insgesamt)
8. Osnabrück 0,150/km2 (18 insgesamt)
9. Bonn 0,149/km2 (21 insgesamt)
10. Gelsenkirchen 0,143/km2 (15 insgesamt)
11. Hagen 0,143/km2 (23 insgesamt)
12. Hannover 0,142/km2 (29 insgesamt)
13. Leipzig 0,118/km2 (35 insgesamt)
14. Bielefeld 0,109/km2 (28 insgesamt)
15. Aachen 0,106/km2 (17 insgesamt)
16. Essen 0,090/km2 (19 insgesamt)
17. Düsseldorf 0,088/km2 (19 insgesamt)
18. Wiesbaden 0,073/km2 (15 insgesamt)
19. Köln 0,072/km2 (29 insgesamt)
20. Mönchengladbach 0,070/km2 (12 insgesamt)
21. München 0,068/km2 (21 insgesamt)
22. Frankfurt (Main) 0,064/km2 (16 insgesamt)
23. Dresden 0,058/km2 (19 insgesamt)
24. Dortmund 0,057/km2 (16 insgesamt)
25. Kiel 0,051/km2 (6 insgesamt)
26. Lübeck 0,051/km2 (11 insgesamt)
27. Oldenburg (Oldenburg) 0,049/km2 (5 insgesamt)
28. Augsburg 0,048/km2 (7 insgesamt)
29. Saarbrücken 0,048/km2 (8 insgesamt)
30. Chemnitz 0,045/km2 (10 insgesamt)
31. Hamburg 0,041/km2 (31 insgesamt)
32. Oberhausen 0,039/km2 (3 insgesamt)
33. Berlin 0,038/km2 (34 insgesamt)
34. Nürnberg 0,038/km2 (7 insgesamt)
35. Halle (Saale) 0,037/km2 (5 insgesamt)
36. Kassel 0,028/km2 (3 insgesamt)
37. Rostock 0,028/km2 (5 insgesamt)
38. Hamm (Westfalen) 0,022/km2 (5 insgesamt)
39. Münster (Westfalen) 0,020/km2 (6 insgesamt)
40. Erfurt 0,015/km2 (4 insgesamt)
41. Krefeld 0,015/km2 (2 insgesamt)
42. Magdeburg 0,015/km2 (3 insgesamt)
43. Bochum 0,014/km2 (2 insgesamt)
44. Ludwigshafen (Rhein) 0,013/km2 (1 insgesamt)
45. Braunschweig 0,011/km2 (2 insgesamt)
46. Mainz 0,010/km2 (1 insgesamt)

In der Liste vertreten sind 46 der 50 größten Städte Deutschlands mit Stand vom März 2009. Für Herne, Duisburg, Solingen und Mülheim lagen keine Zahlen vor.

Bielefeld-Blog: Wenn alles so wachsen würde

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450 Jahre alt kann Efeu werden. In nur einer Woche hat er hier derart zugelegt, daß ihm nun eine Kappung droht. Schließlich sollen bestimmte Fenster noch weiter dazu dienen, aus dem Haus herauszuschauen. Schon deshalb, weil es gegenwärtzig spannend ist, was a) Arm. BI noch reißt und b) Porsche macht. Schließlich wurden uns die Zuffenhausener noch kürzlich von Marketing -, Finanz – , Banken – und Beratungsgurus als “Mutter allen Erfolges” gepriesen. Schon blöd, wenn man jetzt liest, “die Liquidität ist beängstigend eng”. Ach nebbich. Arm. Bielefeld hat ja auch gegen Weihnachten getönt, man “stehe ja schließlich nicht auf einem Abstiegsplatz”. Klar. Porsches sind aber auch entscheidend schneller als Arminenbeine. Beim Auslaufen an der Friedrich-Hagemann-Straße wirkten sie heute in der Früh sogar sowas wie gelähmt.

Bielefeld-Blog: Stadtbibliothek-Viertel neues “Zentrum”?

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Typische Straße in einer dänischen Mittelstadt mit kleinteiligem Einzelhandel.

Dass aus dem Quartier rund um die heutige Stadtbibliothek ein neues Zentrum, eine Mall mit Handel, Dienstleistungen und auch Wohnen werden könnte – dagegen gibt es selbst von Seiten des Einzelhandels keine Bedenken. Es komme auf die Art der Nutzung an, sagt Thomas Kunz, Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes. Ist ja ganz nett, was der Bielefelder Einzelhandel zu den Gedankenspielen rund um das Viertel Herforder-, Wilhelm-, Friedrich-Ebert-Straße und Kesselbrink sagt. Dann bitte aber mal eine kleine Dienstfahrt zB. nach Dänemark ordern, wo es in den Innenstädten tatsächlich noch kleinteiligen Einzelhandel gibt. Mit Läden, wo man stöbern und “entdecken” kann. Und nicht nur KIK-en mit Billigstklamotten aus stichelnden Kinderhänden. (Warum greift Zensurulla eigentlich da nicht ein?)

Bielefeld-Blog: Schicksalsstunden

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Solch einen Hype hat Arm. BI wohl schon lange nicht mehr erlebt. Welchen TV-Sender man gestern auch einschaltete, die Meldung vom “Befreiungsschlag der Arm-BI-Vereinsführung” war immer dabei. Der Mohr Frontzeck war endlich gefunden, der Mohr Frontzeck konnte gehen. Ein Dortmunder Optiker namens Fielmann hatte der Vereins-Junta im Westfalenstadion endlich die “richtigen” Sehhilfen verpasst. Roland Kentsch, dem nun wahrlich kein Fußballwissen unterstellt werden kann, hatte mal wieder gehandelt wie immer: Erst Frontzeck den Vertrag verlängert, dann in Panik gekündigt.

Kommt nun Uwe Rapolder zurück? Er erlebte mit TuS Koblenz seine höchste Zweitliganiederlage mit 0:9 am 19. Oktober 2008 gegen Hansa Rostock. Ließe sich hier toppen.