Abchasien “Apsni” (abchasisch) ist eine Subtropische Schönheit die ihre Besucher in ihren Bann zieht und nicht mehr loslässt, ihre Hauptstadt die auch “die weisse Stadt” genannt wird, heisst “Aqua”(Suchumi). Die Urbevölkerung Abchasiens sind die abchasischen Völker (Apsua/Aschua). Die Fläche von Abchasien beträgt 8700 km². Abchasiens Gebirge erreichen Höhen von 4000 Metern und ihre mit Palmen bestückte Küste erstreckt sich über 240 Kilometern entlang des Schwarzen Meeres.
Im Arabika-Massiv liegt die Voronya-Höhle. Sie ist mit 2.190 Metern die tiefste bekannte Höhle der Welt. Dank des Schutzes durch die Gebirgszüge weist Abchasien ein subtropisches Klima auf, weswegen sich Abchasien zu dem beliebtesten Feriengebiet der Sowjetunion entwickelte und auch als die “sowjetische Riviera” wie auch als das “Sowjetische Miami” bezeichnet wurde. Das warme Klima begünstigt den Anbau von Bananen, Ananas, Mango, Zitrusfrüchten, Wein, Tee und verschiedenster Obst und Gemüsearten, wie auch verschiedenster Nusssorten. Auch die Seidenraupen- und Bienenzucht sind stark entwickelt. In Abchasien erfreut man sich am Anblick der reichen Flora. Verschiedenartig ist auch die Fauna Abchasiens.
Der grosse russische Schriftsteller Anton Tschechow, der im Sommer1888 die kaukasische Schwarzmeerküste bereiste, schrieb: “Die Natur ist so schön, dass sie einen rasen und verzweifeln kann… Wenn ich in Abchasien nur einen einzigen Monat leben würde, so würde ich über fünfzig wunderschöne Märchen schreiben. Aus jedem Strauch, aus allen Schatten und Halbschatten der Berge, aus dem Meer und vom Himmel blicken dich Tausende von Sujets an. “
Abchasien zählt fast 5.000 Pflanzenarten. Davon sind 380 in Abchasien endemisch und 1.000 im Kaukasus. Nach einer Zählung des WWF sind in Abchasien allein rund 400 Baum- und Straucharten zu Hause. 61 davon sind endemisch, 60 Arten gelten als weltweit bedroht und wurden in die Rote Liste aufgenommen. Zu den endemischen Arten zählt die pontische Buche, die in der kolchischen Tiefebene wächst. Das “wunderschöne und freundliche Land” beherbergt rund 1.000 verschiedene Tierarten. Darunter sind etwa 330 Vogelarten, 160 Fischarten, 48 Reptilienarten und 11 Amphibienarten. In den Wäldern leben der seltene Kaukasische Leopard, Braunbären und andere Bärenarten, kaukasische Wölfe und Luchse, der selten gewordenen Fischotter, das vom Aussterben bedrohte endemische Kaukasische Birkhuhn und verschiedene endemische Eidechsenarten. Im abchasischen Meer kommen 3 Delphin und 4 Wahl Arten vor uunter ihnen auch der grosse Tümmler (wie Fliper).
Für die Schönheit Abchasiens gelten weder Bescheidenheit noch Minimalismus, im Gegenteil zügelloser, üppiger, subtropischer Rubens. Urwald, Palmen, Eukalyptus, Täler, Rosen, Granatäpfel, Mandarinen, Erdbeeren, Kirschen, Sonne, Meer, Berge, Schnee, Schluchten, Grotten, Seen, Forellen, Nachteulen, Fledermäuse mit weiten Flügeln und die braune Großohrfledermaus, kaukasische Maulwürfe außerdem Affen, Gämsen, Hirsche, Steinböcke und Pferde. Die triumphierende, überbordende Natur saugt auch den Menschen in sich auf: Hier wird man von der Natur umschlungen und zu einem Teil von ihr. Die vernunftbegabten Abchasen scheinen mit der Natur verschmolzen zu sein. Der Rhythmus der Natur dringt in das Bewusstsein ein und entfesselt den Instinkt. Schönheit und Kampfgeist, Sinnlichkeit und Fleiss, Liebe und Treue – all das vermischt sich im abchasischen Charakter, der offenkundig der besonderen Ausstrahlung der Natur erlegen ist.
Abchasiens Schönheit ist unglaublich malerisch. Würde man versuchen, sie in einem Bild einzufangen, wäre es das kitschige Abbild eines üppigen botanischen Gartens, der in einen nicht weniger üppigen Zoo verlegt wurde. Majakowski spürte das Kitschige des abchasischen Gartens Eden. „Überall Blumen und blau das Meer. Ins Auge drängen sich dir Magnolien, in die Nase steigen dir Glyzinien.” Alle russischen Schriftsteller, die Abchasien besuchten, empfanden maßlose Begeisterung.
Die Jahrtausende alte Geschichte Abchasiens ist reich an Ereignissen und Beispielen, die vom Mut und der Tapferkeit des abchasischen Volkes zeugen. In Chroniken zu Beginn unserer Zeitrechnung finden die Stämme der Abasgen und Apsilen, Misimianer und Sanigen, der unmittelbaren Vorfahren des abchasischen Volkes, Erwähnung. Im Altertum und Mittelalter war Abchasien unaufhörlich den Einfällen fremdländischer Eroberer – Römer, Byzantiner, Chasaren, Araber – ausgesetzt. Die Abchasen und die mit ihnen verwandten Stammvölker des Kaukasus, kämpften immer für ihre Unabhängigkeit und verteidigten ihre Kultur, ihre Sitten und Bräuche.
Im 8. Jahrhundert, als Leon II sich zum König Abchasiens erklärte, und sich so von Byzanz lossagte wurde die völlige Unabhängigkeit Abchasiens vollzogen. In den 80. Jahren des 8. Jahrhunderts konnte Leon II. seine Macht mit Hilfe der Chasaren auf Egrisi ausdehnen und beide Königreiche vereinen. Das Königreich Abchasien wurde eines der mächtigsten am schwarzen Meer. Zu ihm gehörten Megrelien, Imeretien, Gurien, Atschara, Swanetien, Ratscha, Letschchumi und Argweti. Mitte des 10. Jahrhunderts hatte es sich das georgische Dshawacheti einverleibt. In Suchumi sieht man noch heute viele Bauten aus der Zeit des 11. bis 13. Jahrhunderts, darunter ein wenig außerhalb die Ruinen einer Festung und eines Schlosses, Überreste eines alten Tempels, eine uralte Brücke und auch, nicht weit entfernt, Ruinen der großen abchasischen Mauer mit 160 Kilometern Länge, die im 4. Jahrhundert errichtet wurde.
Suchumi und Gagra gehören zu den schönsten Städten der Welt und sind die schönsten am Schwarzen Meer – vor allem wegen der vielen Grünflächen und Parks mit Palmen, Bambussträuchern und anderen exotischen Pflanzen sind diese Städte unvergleichlich schön. Der sehr hübsche botanische Garten wurde 1840 gegründet. Man sieht 800 verschiedene Baum- und Strauchsorten aus fast allen Winkeln der Erde. Spezialisiert ist man auf Gartenbassins, in denen seltene Wasserpflanzen wachsen. Auch die Kaktus-Sammlung ist sehenswert.
Es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten wie z.B. einen Zoo der einst eine Forschungseinrichtung war, der die verschiedensten Affenarten beherbergt und wohl einer der grössten seiner Art Weltweit ist.
Abchasien verfügt über mehrere Naturschutzgebiete und Urwälder in denen endemische Pflanzen, Bäume und Tiere heimisch sind. Man kann in Abchasien von April bis November sehr angenehm baden, das Wasser ist wärmer als überall sonst am Schwarzen Meer. Auf den Höhen Abchasiens liegt immer Schnee, so kann man sogar bei 25 bis 40 grad Wärme in der Ebene, auf völlig verschneite riesige Gebirge schauen.
Die zahlreichen Hänge des Ritsa-See liegen zwischen 900 und 3200 Meter über Meer und offerieren jedem die Freude, seine eigene Spur in die noch unberührte Gegend zu zeichnen. Das Heliskigebiet ist riesig. Es bietet eine unbeschränkte Auswahl an Abfahrten je nach Pistenausrichtung, Schneequalität, Höhe sowie auch des technischen Könnens der Gruppe. Eine unendliche Anzahl an Berggipfeln bietet fantastische Abfahrten, windgeschützte Hänge, wunderschöne, lichte Birkenwälder und Schneekonditionen, die in Europa schon lange nicht mehr zu finden sind. Die Landschaft des Ritsa-See ist speziell für Heliski fahren geeignet und bietet jedem die Möglichkeit und das Vergnügen seine Spuren in die noch ganz unberührten Hänge zu zeichnen.
In der Perle des schwarzen Meeres kann man “Strand, Kultur, Land-Natur, Kajak, Gebirgs und Wintersport Urlaub” fast das ganze Jahr über machen. Auch ist Abchasien für seine vielen Thermalquellen und Sanatorien, so wie für seine gesunde Luft ein sehr beliebtes Urlaubsziel für Insider!
Das Leben in Abchasien ist für Westliche Urlauber günstig, in Abchasien zahlt man für einen monatlichen Stromverbrauch von 1000Kwh 5,80 Euro. Ein Brot kostet umgerechnet 25cent Obst und Gemüse kosten im Durchschnitt 1Euro das Kilo und eine Monats Busfahrkarte kostet ca. 2,80Euro. Taxifahrten innerhalb der Städte kosten unter3Euro. In Abchasien wird nur mit Strom geheizt und gekocht. Es lohnt sich einen Urlaub in Abchasien zumachen!
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