Archiv für den Monat: Mai 2009

Bielefeld-Blog: Diese Klatsche blieb Arm. BI erspart

Der 1. FC Nürnberg ist wieder da, wo Arm. BI mal war:1. Fußballbundesliga. Mit 3:0 im Hinspiel und dem heutigen 2:0 zeigten die Franken Energie Cottbus den Weg in Liga 2, wo es dann wieder zu nervenaufreibenden Duellen mit Arm. BI kommen wird. Kaum anzunehmen, daß die Arminen, hätten sie denn die Relegation erreicht, da eine Chance gehabt hätten.

Glückwunsch in die Lebkuchenstadt.

Regensburg-Blog: Europawahl

Xaverl: Do homs alle Angst dass zweng Leid zum wäin genga. Ja wos kenna mia scho wäin. Oa Kreizl derf ma sched macha. Und mit den oana Kreizl san ma dann einverstandn mit der ganzn Herd de do steht. I hob do scho a Problem. I mecht a Person wäin und net de ganze Herd. Owa ausstreicha is a net erlaubt. Und trotdem wäi i. Dann derf i hernach a schimpfa.

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Übersetzung: Die Befürchtung geht um, dass zu wenig Leute zur Europawahl gehen. Ja welche Auswahl haben wir denn. Ein Kreuz dürfen wir nur machen. Und mit diesem Kreuz sind wir einverstanden mit allen aufgeführten Personen. Ich habe da schon ein Problem. Ich möchte selbst eine Person wählen und nicht den ganzen Rest mit. Aber ausstreichen darf man auch nicht. Und trotzdem gehe ich zur Wahl. Dann darf ich hernach auch kritisieren.

Regensburg-Blog: Europawahl – Hohlmeier kämpft für die Franken

Xaverl. Jetza hom de Oberbayern de Frankn a Weiberts für d Europawahl gschickt. De Pauli is ja zu de Andern ganga. De Frankn hom jetz a bekannts Wei und de Oberbayern homs weida. Passt scho.

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Übersetzung: Jetzt haben die Oberbayern den Franken eine Frau für die Europawahl geschickt. Die Pauli ist ja zu der Konkurrenz gegangen. Die Franken haben nun eine bekannte Dame und die Oberbayern sind sie los. Perfekt.

Bielefeld-Blog: Nach Opel jetzt Karstadt-Rettung?

Der Staat wird immer mehr in die Rolle des Retters gedrängt. Jüngstes Beispiel: die Karstadt-Mutter Arcandor. Die Gläubigerbanken machen ihre Kreditzusagen von einer Staatsbürgschaft abhängig. Ihnen ist das Risiko bei Karstadt zu groß.
Sie verlangen Sicherheiten. Wie konnte es mit dem Traditionskonzern nur so weit kommen? Und darf der Bund Opel finanziell unter die Arme greifen, nicht aber Arcandor? In diesem Fall würde die Regierung mit zweierlei Maß messen. Das wäre ungerecht. Falls der Staat Karstadt doch unterstützt, weckte dies Begehrlichkeiten. Auch andere notleidende Firmen würden Bürgschaften
fordern. Das aber kann und darf ein Land nicht leisten. Es geht um unsere Steuergelder. Ursache der Krise sind Managementfehler der vergangenen Jahre. Der frühere Konzernchef Thomas Middelhoff wollte Arcandor zu neuer Größe führen. Er verkaufte die Karstadt-Immobilien, nahm Milliarden ein, bedachte aber nicht die Kehrseite: Nun muss Karstadt 350 Millionen Euro Miete zahlen. Der Konzern ist jedoch zu schwach, um diese Summe aufzubringen. Die Folgen bekommen nun die Mitarbeiter zu spüren.

Das Westfalen-Blatt zeigt schön auf, wem die 50.000 Mitarbeiter den jetzigen Schlamassel verdanken. Hat aber früher auch recht begeistert die Aktionen des Tänzers auf extrem dünnem Eis begleitet. Schließlich ist er doch ein Produkt der BertelsmannMohnSpringer-Denke. Der smarte Ex-Bertelsmannbubi, getauft mit feinstem Mohnwasser, hat exakt vorgeführt, wie die neoliberalen Nieten in Nadelstreifen agieren: charakterlos, schamlos, bar jeder Ahnung vom Geschäft. Aber für ihn hat es sich gelohnt. Golfdener handschlag mit Millionenabfindung und aweuitermachen als Investbanker. An der Bahnhofstraße werden mittelfristig die Lichter in der Karstadt-Butze ausgehen.

Das sieht auch die „Osnabrücker Zeitung“, die ebenfalls das Thema kommentiert:

Die Zeit drängt. Das wissen auch die Karstadt-Beschäftigten, die gestern in ihren Warenhäusern bundesweit die Kunden dazu anhielten, ihre Solidarität mit den mehr als 50000 Mitarbeitern des Arcandor-Konzerns zu bekunden. Denn in knapp zwei Wochen muss Arcandor rund 850 Millionen Euro an verbürgtem Geld oder in Form von Krediten zusammenhaben, um seinen vielleicht letzten Rettungsversuch zu starten. Die Beantragung der Bürgschaft in Berlin ruft schon seit Tagen die Konkurrenz auf den Plan. Sie schreit berechtigterweise empört auf und gönnt Arcandor diese Hilfe nicht. Da ist von einem Fass ohne Boden, von Ungerechtigkeit und einem Schlag ins Gesicht erfolgreicher Unternehmer die Rede. Untermauert wird diese Einschätzung von Tengelmann, Metro & Co jetzt offenbar auch von unabhängigen Wirtschaftsprüfern, die im Auftrag der Bundesregierung die Arcandor-Zukunft ausloten sollen. Auch sie geben dem Konzern wenig Chancen, auf Dauer überleben zu können – und so wird es sein.

Eine gewaltige Mitschuld trägt auch die mittlerweile fast „verarmte“ Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz:

Doch die lange Zeit größte Aktionärin, Madeleine Schickedanz, hielt an Middelhoff fest, den sie im Jahr 2005 als Arcandor-Chef durchgesetzt hatte. Und das obwohl Arcandor an der Börse seit Jahresbeginn 88 Prozent verloren hat und zuletzt nur noch 420 Millionen Euro wert. Die Quelle-Erbin hat 2008 etwa 1,7 Milliarden Euro mit ihrem Engagement verloren, weil sich die Arcandor-Aktie heute fast in der Gesellschaft hochspekulativer Penny-Stocks befindet. Quelle: Handelsblatt.

Leider ist Thomas „Schaumschläger“ nicht der Einzelfall sondern beinahe schon die Reghel im deutschen „Elite“-Managertum.

Bielefeld-Blog: Ob FDP-Silvana ein Wahrheitsproblem hat?

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Das ist Silvana. Dr. Volkswirtschaft und Geschichte. Neolibs Grinsewelle Vorzeigefrau für Europa. Sie hängt hier auch an jeder Laterne und jeden Baum. Man soll sie wählen, obwohl sie eigentlich nicht mehr wählbar ist. Die Supermutter und Parteivorzeigefrau mit den vielen Besuchen in jedweden Talksshows hat sich nämlich offenbar ein dickes Ding geleistet. Netzpolitik-org schreibt dazu:

Das Ruhrbarone-Blog hat heute über ein Gerichtsereignis in Hamburg geschrieben, wo die Anwälte der FDP-Spitzenkandidatin Silvana Koch-Mehrin versuchten, gegen eine FAZ-Berichterstattung vorzugehen. Der Hintergrund sind Vorwürfe an Silvana Koch-Mehrin, dass diese als FDP-Politikerin in den letzten fünf Jahren nicht sehr häufig im Europaparlament anzutreffen war. Das war relativ bekannt, aber die FAZ brachte dazu vor einigen Wochen einen Artikel. Gegen diesen stellten die Anwälte von Silvana Koch-Mehrin eine Einstweilige Verfügung vor dem Landgericht Hamburg und darum ging es heute.

Nun ist das alles nicht gerade berichtenswert für dieses Blog. Wenn nicht plötzlich die Anwälte von Silvana Koch-Mehrin den Ruhrbaronen zusetzen würden. Diese stellten die Vermutung auf, dass die FDP-Politikerin einen Meineid geleistet haben könnte, weil mit den offiziellen Zahlen etwas nicht stimmt:

Der Knackpunkt ist dabei ein ganz spezieller. Wenn man sich die Plakate von Koch-Mehrin ansieht, mit denen sie versucht, Stimmen für ihre Europaspitzenkandidatur zu gewinnen, dann sieht man das Bild einer stolzen Frau. Sie will den Eindruck erwecken, sie verträte die Interessen der Bürger in Europa gut. In dieses Image scheint es nicht zu passen, wenn herauskommt, dass jemand nur irgendwas unter 45 Prozent der Plenarsitzungen in der EU besucht. Egal aus welchen Gründen. Eigentlich hätte man erwarten können, dass Koch-Mehrin diese Wahrheit im Wahlkampf wegsteckt. Doch die FPD-Dame scheint punktgenau da getroffen worden zu sein, wo es wehtut. Sie war bereit, eine möglicherweise irreführende eidesstattliche Versicherung abzugeben, um diese Wahrheit aus der Welt zu schaffen. Sie hat das EU-Parlament unter Druck setzen lassen, um diese Wahrheit zu vertuschen. Damit nicht genug. Seit dieser Bericht in den Ruhrbaronen hochgefahren ist, setzen uns die Anwälte von Koch-Mehrin zu. Sie sagen, wir würden uns strafbar machen, wenn wir schreiben, dass es einen Widerspruch gibt zwischen den Zahlen in der eidesstattliche Versicherung und den offiziellen Zahlen des EU-Parlamentes. Sie drohen offen mit einer Strafanzeige, wenn wir fragen, ob hier eine falsche strafbewehrte eidesstattliche Versicherung vorliegt.

Und jetzt mal alle im Chor:

Politiker lügen nicht
Politiker betrügen nicht
Politiker folgen nur ihrem Gewissen
Politiker sind nicht beeinflußbar
Politiker tun alles nur für ihre Wähler
Politiker lassen sich nicht korrumpieren
Politiker nehmen keine Vorteile an
Politiker sind meist in ihren richtigen Berufen so extrem erfolgreich und gehen nur deshalb in die Politik
Politiker gehen später nur ins GAZ oder zur Post oder zu Energieversorgern, weil man sie dazu zwingt
Politiker sind die fleißigsten Menschen überhaupt
Politiker nehmen nie nicht Geldkoffer an
Politiker belügen Menschen nicht. das scheint nur so.
Politikere möchten andere niemals drangsalieren, abhören, bespitzeln
Politiker erfinden auch keine imaginären „Terrorfeinde“, um uns mundtot zu machen

Deshalb: Laßt sie doch einfach an den Laternen und Bäumen hängen. Der Ort ist schon gut gewählt.

Ach, da wurde ja noch ein chices Klümpchen zum Verhalten der SuperMutterPolitikerin gefunden:

Attac kritisiert Silvana Koch-Mehrin (FDP-MdEP) als scheinheilig

Brüssel, 29.11.05

Attac Deutschland hat die FDP-Europaabgeordnete Silvana Koch-Mehrin wegen ihrer Tätigkeit als Lobbyistin und gleichzeitiger Kritik an NGOs als scheinheilig kritisiert. „Während sie anderen Wasser predigt, trinkt sie selbst Champagner“, sagte Attac-Sprecher Malte Kreutzfeldt. So lädt Koch-Mehrin am morgigen Mittwoch, 30. November 2005, zu einer Veranstaltung der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) unter dem Motto „Was ist sozial?“ in Brüssel ein. Als offizielle Unterstützerin der von den Metall-Arbeitgebern finanzierten Lobby-Gruppe INSM hält sie dabei eine Rede mit dem Titel „Sozial ist, was den Reformstau sichtbar macht!“

INSM. Die Totengräber der Republik. Beim Nominierungsparteitag der FDP 2005 weigerte sie sich, eine Erklärung zu unterzeichnen, dass sie als Abgeordnete auf Lobby-Aufträge aus der Wirtschaft verzichten wird.

Bielefeld-Blog: Das Super-Trouper-Südring-Baumarkt-Gefühl

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Heut früh im Baumarkt am Südring. Vater, Mutter und Kinder schwarwenzeln durch die luftig aufgestellten Waren, greifen hier einen Buchsbaum, da eine Fichtenholzlatte ab und erfüllen an der Kasse den Wunsch der Kleinen nach „na Cola“. Man sagt nicht umsonst, an Pfingsten werde „der Heilige Geist“ ausgeschüttet. Vielleicht wars aber auch Fromboise gestern Abend, als Stefan Raab seine unendliche Eisfußballgeschichte mit reichlich Werbeeinblendungen auf Pro 7 zelebrierte und die Fans des 1. FC Köln in der Lanxess-Arena mit Inbrust sangen: „FC Köllllleeeeeeeeee….“. Solch ein Gefühl möchte ich mal auf der Alm erleben, wo die Vereinshymnen noch öfter wechseln als das Verharren auf Abstiegsplätzen. Es fehlt einfach, das „Alm-Gefühl“.

Bielefeld-Blog: „Affäre Kentsch“ auch ein Zeitungskrieg?

Komisch. Der umstrittene DSC-Finanzgeschäftsführer Roland Kentsch schickt der roten NW auf ihre Fragen die Antworten per Hamburger Anwaltskanzlei. Dem Westfalen-Blatt aber sitzt er treu und relativ brav Rede und Antwort.

Hier ein Auszug aus dem Interview mit dem schwarzen Konkurrenzblatt der NW:

Nach dem Abstieg des DSC Arminia Bielefeld aus der 1. Fußball-Bundesliga fokussiert sich die Kritik auf Finanzgeschäftsführer Roland Kentsch. Im Interview mit dem WESTFALEN-BLATT bezieht der 52-Jährige Stellung zu seiner Außenwirkung, seiner Einflussnahme auf sportliche Belange und zu seiner Zukunft im Verein. Die Fragen stellten Friedrich-Wilhelm Kröger, Dirk Schuster und Jens Brinkmeier.

Herr Kentsch, wie erklären Sie sich Ihr Feindbild-Dasein in der Öffentlichkeit?

Roland Kentsch: Das ist für mich relativ schwer nachvollziehbar, weil ich weder die Mannschaft zusammengestellt, noch auf dem Platz Fußball gespielt habe. Ich bin seit zehn Jahren mitverantwortlich, davon haben wir sieben Jahre in der 1. Liga gespielt. Als ich in den Vorstand gewählt wurde, war auf der Südtribüne unseres Stadions ein Erdwall. Die Entwicklung der letzten Jahre war für Arminia nicht so schlecht. Ich glaube, dass die hohe Emotionalität nach dem Abstieg auch dadurch begründet ist, dass wir mit fünf Jahren Dauer eine relativ lange Erstligazugehörigkeit hatten und sich das Umfeld hierauf wie selbstverständlich eingestellt hatte. Die Grundbedingungen, die nicht ganz einfach sind, waren ein bisschen in Vergessenheit geraten.

Irgebhdwie gerät das unwürdige Theater um und mit Kentsch auch zu einem Krieg der beiden Tageszeitungen hier. Was noch deutlicher macht, welch zweitklassiges Pflaster doch diese Stadt oft ist.

Dresden-Blog: 25% Mehrwertsteuer………..

so ab 2011 ????
seid ihr dafür………..??!!
diese Idee hatte doch diese Tage irgend so ein Wissenschaftler,wo ich es las weis ich nicht mehr……

wenn die Leute wissen es kommt die Erhöhung in 2 Jahren,kaufen sie jetzt mehr und das ist gut für die jetzige Kriesenzeit……….

weil, die skandinavischen Länder hätten ja schon die hohe MwSt…….

und kommt in 10 Jahren wieder mal ne Kriese—> können wir ja auf 30% erhöhen und Vorbild sein!!!!

denn ausgegebenes Geld muss ja auch wieder mal rinnekomme !!!!!

möchte mal wissen wer so schlaue Leute bezahlt!!!!

grussi……………

Bielefeld-Blog: Opel. Die Büchse der Pandora ist geöffnet.

Die Woche der Wahrheit für Opel ist zu Ende, das Zittern der 26 000 in Deutschland Beschäftigten aber noch längst nicht. Auch wenn Politiker den Opelanern noch so große Hoffnungen machen: Am Ende wird es beim traditionsreichen Autohersteller massive Einschnitte geben. Vielleicht nicht sofort, aber in ein, zwei Jahren. Vielleicht sogar bereits unmittelbar nach der Bundestagswahl. Egal, wie die Opel-Rettung mit Hilfe des kanadischen Zulieferers Magna im Detail aussieht: Investoren – wie auch immer sie heißen – wollen Geld verdienen. Auch bei Magna ist das nicht anders. Jedes Konzept wird Personalabbau nach sich ziehen, auch wenn die deutschen Opel-Standorte in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern vorerst erhalten werden. Denn Opel kann in seiner jetzigen Größe niemals Geld verdienen. Opel verbrennt derzeit Geld. Das hat Fiat-Chef Sergio Marchionne zuletzt immer wieder betont. Der gewiefte Manager hat sich offenbar verzockt. Er ist vermutlich aus dem Verhandlungspoker ausgestiegen, weil er gehofft hatte, Opel über einen Umweg günstiger »schlucken« zu können. Denn wäre Opel in die Insolvenz gefahren, hätte Sergio Marchionne sicherlich wieder auf der Matte gestanden und zugegriffen. Ähnlich hat es Marchionne mit
Chrysler gemacht. Nun deutet alles auf Magna hin. Der kanadische Zulieferer will mit Opel den russischen Markt erobern. Das klingt gut. Ob dies gelingen wird, ist zumindest zu hoffen. Nicht gut klingt, dass Werksschließungen laut Magna jedenfalls vorerst nicht ausgeschlossen werden. Und Magna macht ebenfalls keinen Hehl daraus, europaweit 10 000 Stellen abzubauen. Vor allem sollen jedoch Arbeitsplätze außerhalb Deutschlands wegfallen, wie Magna immer wieder betont hat – eine Garantie gibt es für die Opel-Mitarbeiter in Deutschland aber nicht. Richtig gute Nachrichten klingen anders. Der geplante Magna-Einstieg ist für die Opelaner somit nicht mehr als ein Silberstreif am Horizont. Der wochenlange Poker um die Opel-Rettung – er war und ist auch eine
Wahlkampfschlacht. Am Wochenende werden sich die an den Verhandlungen beteiligten Politiker selbst in den höchsten Tönen loben. Sie werden sagen, alles dafür getan zu haben, damit so viele Arbeitsplätze wie möglich gerettet werden können.
In Wahrheit blieb der Bundesregierung gar keine andere Wahl, als sich in letzter Sekunde für Magna zu entscheiden. Zu groß war der Druck, der auf den Verhandlungsführern Merkel, Steinmeier, Guttenberg & Co. lastete. Zu groß wäre die Blamage gewesen, Opel wenige Wochen vor der Bundestagswahl in die Insolvenz zu schicken. Aber die Opel-Rettung mit Steuergeldern in Millionenhöhe wird es der Bundesregierung auf ihren letzten Metern nicht leichter machen. Die nächsten Unternehmen stehen bereits Schlange: Karstadt, Porsche und Schaeffler – auch sie fordern Staatshilfe.

Liebes Westfalen-Blatt. „Druck“ auf die Politiker allein kann ja wohl nicht der Maßstab sein, nach dem Unternehmen, die offensichtlich am Markt ganz schlechte Karten haben. Was soll da der malermeister mit 20 Leuten sagen, dem ein Auftrag der „Öffentlichen Hand“ oder von Unternehmen, die ihre Absatzziele nicht mehr erreichen können, weggebrochen ist. „Pech gehabt“? Das wäre doch wohl zu einfach.

Rathenow-Blog: Das war´s?

Am Mittwochnachmittag stand ein Fahrzeug mit Hebebühne auf der Friedensbrücke. Ein Schild wies auf „Baustelle“ hin. Viele werden sich gefreut haben, dass dieser Schandfleck endlich in Angriff genommen wird. Die Brücke hat seit Jahrzehnten keine Farbe mehr abbekommen (außer einigen planlosen Schmierereien) und rostet vor sich hin. Großer Irrtum! Die Taubennester wurden abgeräumt. Das war´s! Der Dreck liegt noch da. Es wäre doch wohl das Mindeste gewesen, ihn dann gleich ordnungsgemäß zu beräumen.
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Frankfurtoder-Blog: Informationsveranstaltung gegen die Residenzpflicht für Flüchtlinge

Am 9. Juni startet um 18:00 Uhr im Auditorium Maximum (Raum 104) der
Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) unter dem Titel „Keine
Bewegung!“ eine Veranstaltungsreihe, die über die Residenzpflicht für
Flüchtlinge in Brandenburg informiert. Ausgerichtet durch den Flüchtlingsrat
Brandenburg, wird in mehreren Sädten des Landes über die Situation von
Asylsuchenden informiert, die durch geltendes Recht weithin in ihrer
Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wird
zudem die Ausstellung „Flüchtlingsleben in Frankfurt (Oder)“ zu sehen sein.

AsylbewerberInnen und geduldeten Flüchtlingen ist es untersagt, ohne
schriftliche Erlaubnis den Wirkungskreis der zuständigen Ausländerbehörde zu
verlassen. Verstoßen sie dagegen, machen sie sich strafbar und werden mit Geld-
und Freiheitsstrafen belegt. Die Folgen für die Betroffenen sind gravierend:
Verweigerung einer Privatsphäre, Kontrolle ihrer Bewegungen,
Behinderung der Integration, Kriminalisierung und Stärkung des Rassismus. Seit
Jahren prangern Flüchtlingsorganisationen die Residenzpflicht als eine
Verletzung des Menschenrechts auf freie Bewegung an, unvereinbar mit
demokratischen Prinzipien.

Wir laden Sie recht herzlich zu unserer Informationsveranstaltung ein, auf der
u.a. die Sozialwissenschaftlerin Beate Selders, basierend auf ihren Report
„Keine Bewegung! Die Residenzpflicht für Flüchtlinge – Bestandsaufnahme und
Kritik“*, über die Entstehungsgeschichte der Residenzpflicht, über
Behördenpraxis, Polizeikontrollen, Strafen und die Verhandlungen vor dem
Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
informieren wird. Betroffene Flüchtlinge berichten über ihre Erfahrungen eines
Lebens in „parzellierten Räumen“. Breiten Raum wird die Diskussion über
Interventionsmöglichkeiten einnehmen.

Wir würden uns freuen Sie begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Flüchtlingsrat Brandenburg

Bielefeld-Blog: OB kämpft um Karstadt-Filiale

In gleichlautenden Schreiben hat sich Oberbürgermeister Eberhard David jetzt an den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Karstadt Warenhaus GmbH, an die Geschäftsführerin der Karstadt-Filiale Bielefeld, an den Betriebsratsvorsitzenden sowie an den Vorsitzenden der Jugend- und Auszubildendenvertretung der Filiale Bielefeld gewandt. Darin appelliert das Stadtoberhaupt an sämtliche Entscheidungsträger, alles dafür zu tun, dass das Unternehmen auf Dauer erhalten bleibt.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Medienberichterstattung über die prekäre wirtschaftliche Situation der Karstadt Warenhaus GmbH bringt David zum Ausdruck, dass dies auch der Stadt Bielefeld große Sorgen bereite. Die Filiale an der exponiertesten Stelle in der Fußgängerzone sei seit Jahren ein Identifikationsfaktor für die Bielefelder Innenstadt und sorge mit dafür, dass Bielefeld als „die Einkaufsstadt“ in der Region wahrgenommen werde.

Soweit eine Pressemitteilung der Metropole. Fürwahr, es wäre schade, wenn dieses lebende Kaufhaus-Museum im originalen 70er-Jahre-Look uns abginge. Wird aber nicht passieren, man erklärt es zum „systemimmanenten Club auf Banken-Augenhöhe“.

Bielefeld-Blog: Opel-Posse immer verrückter

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Der Mann von Opel-Hagemann schaut noch trauriger denn sonst und antwortet auf die beiläufig gemurmelte Frage, was er denn nach dem Abwrackwahn tue, mit einer Stimme, die zur Berliner Oberposse um die amerikansiche Autobauertochter mit deutschem Namen paßt: „Däumchen drehen. Die Dropse sind doch alle gelutscht“. Während die in Sonderschichten und Kurzarbeit zusammen-gekloppten Wägen vom Transporter rollen, legt er Schilder in die Autos:

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„Unsinnig. Fragt ja eh kaum noch jemand nach“, zuckt der Hagemann-Mann die Schultern. Da wußte er noch nicht, daß Fiat die Notbremse gezogen hat und indirekt zugibt, die Kohle zur Übernahme nicht zu haben. Wie auch bei eigenen Milliardenverbindlichkeiten. Vielleicht hofft man aber auch, beim Ausschlachten des Insolvenzkadavers billig dabei zu sein. Auch der Roulardenbraterin und Kanzlerspielerin plötzliche Eingebung, „Eine Insolvenz von Opel schließe ich nicht aus“, wird uns nicht hindern, an Pfingsten fein zu grillen. Wahrscheinlich weiß die ausgewiesene Wirtschaftsfachfrau und herausgehobene Managerin der „Deutschland AG“ ebenso wie ihr Kleinbetriebserfahrener Herr Guttenzwerg, was man dann in der Insolvenz mit Opel macht.

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Wenden wir uns noch mal dem Mann von Hagemann zu: „Absolute Scheiße, was die da machen. Absolut. Keiner kauft beim insolventen Opel Opel. Die labern jetzt seit über einem halben Jahr, nur weil Wahljahr ist“. Klar. Aber Chevrolet vom pleiten GM Daewoo in Südkorea dann auch nicht mehr.

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Fressen aber geht immer. Die Aldi´s teilen grad mit, „extrem expandieren“ zu wollen.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Xaverls Traum

Xaverl: Dramt hod ma. Do bin i mit meine Spezl in der Frankenstraß gstandn und mir hom des schene Haus in da Drehergass bewundat. Af oamoi san a Hafa braun ozonge Monna kuma, varo a gloas Mannderl mit an so komischn kloana Schurrbart. De Fassad de is total entartet, hod a gschrian der Kloane, des muss weg. Dann san de Monna afs Haus affe gstign und hom a braune Farb owalafa lassn bis des ganze Haus ganz braun war. Und dann hod der kloane Mo de rechte Hend hochgrissn …. und i bin vor Schreck afgwacht. So a Zeig ko ma scho drama. 

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Übersetzung: Ich träumte. Ich stand mit meinen Freunden in der Frankenstraße und wir bewunderten das Haus in der Drehergasse. Plötzlich erschienen eine Menge braun gekleideter Männer. Davor ging eine kleiner Mann mit einem komischen kleinen Schnurrbart. Diese Fassade ist total entartet, schrie der kleine Mann, die muss weg. Dann sind die Männer auf das Haus gestiegen und ließen von oben braune Farbe herunterlaufen, bis das ganze Haus braun war. Und dann riss der kleine Mann die rechte Hand hoch …. Da bin ich vor Schreck erwacht. Was man alles so träumt.

Regensburg-Blog: Rettet die Kunst

Hallo Blogger und Fans der freien Kunst.

In Regensburg will die Stadt (ich habe bereits an alle drei Bürgermeister ein E-Mail geschickt und angefragt wer da letztendlich zuständig und verantwortlich ist) den Besitzer zwingen die Fassade dieses wunderbaren Hauses in der Drehergasse / Frankenstraße übermalen zu lassen. Ich war an Ort und Stelle und wurde beim Fotografieren laufend angesprochen. Die Bürger fanden die Fassade toll und waren total begeistert.  Hier  eine Gegenüberstellung: FRÜHER UND HEUTE 

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Wir berichten weiter und bringen Fotos

Bielefeld-Blog: So werden Städte gräulich ver“schönbessert“

So, und nur so, denken sich die da in ihrem Planungsdezernat, sieht Urbanität aus. Rasterfassade, Pflasterung, keine störende optische Ablenkung. Vor allem kein Grünzeugs, von wegen Schnurbäume, die sind da viel weiter als wir, die lassen die Bepflanzung auch noch weg. Nicht mal Basaltbrocken. Auch kein Goethe. Hier und da ein Ablaufgitter, reicht. Neidisch starrt man vom Main an die Donau: Soweit kommt es noch, daß man von der Provinz lernen muß, wie Großstadt geht. (Vermutlich gibt es im Römer auch schon geheime Pläne, den Main in eine Betonrinne zu verlegen, damit sich am Ufergrün nicht so viele dieser lästigen Passanten aufhalten.)

Andrea Diener, die Frankfurter Journalistin mit den schönen Geschichten, beschreibt die Umgestaltung eines der zentralen Plätze Frankfurts. Was wiederum an die architektonischen Ansätze hinsichtlich unseres Kesselbrink erinnert. Hier in der Metropole ist es allerdings noch ruhig ob des gigantischen Planungsvorhabens, präsentiert vom zuständigen Dezernenten. In Frankfurt gingen die Bürger ob des eintönigen Grau in Grau auf die Barrikaden. Was nichts half, es wurde weiter eingegraut, zugepflastert und aus einem einst lebendig-grünen Streifen vor den Gigantomanen-Türmen einer Deutschen Bank ein „urbaner Lebensraum“ gemacht. Pflegeleicht, bei Demos überschaubar und vor allem für „Publiv viewing“ geeignet. was ja auch auf unserem Kesselbrink ein wichtiges Kriterium werden soll.

Früher – und das gilt auch für den Kesselbrink – hat man solche öffentlichen Plätze „zur Erbauung der Bürger“ angelegt. Heute werden sie grau zugeknallt und „fußläufig erschlossen“ für die KiK´s, Taco´s und andere Billigketten. Ob es den Bürgtern gefällt, ist ohnehin kein Kriterium. Die werden mit „Public viewing“ und Freibier ruhiggestellt. „Klappe halten“ ist die erste Bürgerpflicht.

Bielefeld-Blog: Jetzt demontiert BILD König Roland

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Der finale Gang ist erreicht. Jetzt demontiert BILD den Sonnenkönig von der Alm. Wie der taktisch und medial äußerst ungeschickte Herforder aus dem Schlamassel bei Arm. BI noch herauskommen will, wissen die Götter. Vielleicht findet H.H. Schwick („Begrabt mich dereinst im Anstoßkreis der Alm“) noch einen Kompromiß und schlägt den Bau eines Käfigs mittig der neuen Roland-Kentsch-Gedächtnistribüne vor. Darin ein güldner Thron: „l´état c’est moi“ mit goldnem Fußball und Maulkörben für alle, die anderer Meinung sind in der rechten Hand.

Bielefeld-Blog: Wie die Bahn die Blogs durchseuchte

In der SZ Süddeutschen Zeitung vom 28.05. steht ein Artikel über die PR-Praktiken der Deutschen Bahn zu Genosse Mehdorns Zeiten. Ertinnert verdammt an Methoden aus Gestapo- und Stasi-Zeiten. Der flotte Hartmut Mehdorn war offensichtlich nicht nur im Spitzeln gewieft, nein, er wollte auch die Meinungen so zurechtbiegen, wie es ihm und dem versifften Immer-noch- Staatsunternehmen DB so passte. Erst als es nicht mehr ging, wurde Helmut, das flitzige Kerlchen mit dem Rattengesicht mit güldnem Handschlag verabschiedet und tauchte wenig später strahlend bei GAZgerds Geburtstag wieder auf. Der Obertoten-gräber der SPD mit dem Napoleon-Anspruch fand das sicher Klasse.

Wie das ging, liest sich so:

Die Bahn half ihrem Image mit fingierten Leserbriefen und gezielter Beeinflussung der Medien auf die Sprünge. Über eine Million Euro wurde in die Manipulation der öffentlichen Wahrnehmung investiert. Zu den Daten- und E-Mail-Affären bei der Deutschen Bahn gesellt sich nun noch ein PR-Skandal. Wie das Unternehmen am Donnerstag selber mitteilte, flossen im Jahr 2007 knapp 1,3 Millionen Euro in die „verdeckte Beeinflussung der Öffentlichkeit“.

Dies hätten die internen Ermittler der Prüfungsgesellschaft KPMG nach Hinweisen des Kölner Vereins LobbyControl herausgefunden.

Der neue Bahn-Chef Rüdiger Grube, der erst Anfang des Monats seinen Job angetreten hatte, distanzierte sich umgehend: „Diese Form der PR-Maßnahmen lehne ich entschieden ab“, sagte er. Er werde „umgehend im Unternehmen die notwendigen Konsequenzen ziehen“.

Was genau mit dem Geld finanziert wurde, ist in der Bahn bislang unklar. Offenbar wurden damit Leserbriefe, Meinungsumfragen, vorproduzierte Medienbeiträge bezahlt. Auch die Süddeutsche Zeitung erreichten nach ersten Informationen solche fingierten Bahn-Leserbriefe.

Bei einem Teil der Agenturen – nicht nur in Deutschland – hat sich das Instrument „Public relations“ zu einer wirklich schweinischen Veranstaltung entwickelt. Da wird geschmiert, was die Konten und Budgets hergeben, getuschelt, manipuliert und gefälscht, getrickst und gezinkt. Fast alle Ministerchen halten sich mittlerweile PR-Manipulateure. Es stinkt gewaltig. Paßt aber zu dem sumpfigen Verwesungsgeruch, der aus dem politischen Berlin-Mitte herüberweht. Grandios, was in dieser Republik abgeht.

Bielefeld-Blog: Kentsch, der Jesus der Alm. Schuldlos

Nach den von der Neuen Westfälischen veröffentlichten Anschuldigungen gegen Roland Kentsch meldet sich Arminia Bielefelds Finanz-Geschäftsführer jetzt zu Wort.

Über das Hamburger Anwaltsbüro Nesselhauf ließ Kentsch mitteilen, er habe Mannschaftskapitän Rüdiger Kauf gesagt, „dass arbeitsrechtliche Konsequenzen nicht ausgeschlossen werden können, wenn er von Dritten gegen den Vorstand erhobene Vorwürfe in der Öffentlichkeit wiederhole“. Kaufs Berater Rainer Störk hatte zuvor erklärt, Kentsch habe Kauf am Montag beim Rapport in der Geschäftsstelle gedroht, dass er, Kauf, „kein Spiel mehr für Arminia“ mache, wenn er „nicht seine Klappe“ halte. Persönliche Konsequenzen aus dem Vorfall lehnte Kentsch ab. Quelle: NW Bielefeld. 28.05.09

Grandios, der Mann. Aber es gab ja mal einen negativ berühmten Österreicher, der das deutsche Volk auch für unwürdig seiner Position hielt, ihn „verdient zu haben“. Hier liegt wohl offensichtlich auch seiten des GF Finanzen starker Realitätsverlust vor. Wie will eigentlich ein Mann in einer derartigen Position weiter seinen Job machen, wenn er jetzt schon gegen den Kopf der Mannschaft indirekt anwaltlich sprechen läßt?

Bielefeld-Blog: Schießen Ex-Arminen Nürnberg in Liga 1 zurück?

Ironie der Geschichte und lebender Beweis für die übergroße Fußballkompetenz bei Arm. Bielefeld: Isaac Bokaye und Christian Eigler, seinerzeit bei Arm. BI nicht mehr gewollte Stürmer schossen für den 1. FC Nürnberg beim Relegationsspiel in Cotbus alle Tore zum 3:0-Sieg des Zweitligisten. Da hätte der Metropolenclub, falls er es geschafft hätte, ohl auch keine Chance gehabt. Ach ja, es gibt ja noch ein paar Spieler, die woanders aufblühten und hier weggegeben wurden oder mußten: Owomoyela, Hain, Dabrowski, Westermann.

Bielefeld, die ungeliebte Fußballdurchreichstation mit dem wohl ehemals schlechtest geführten Club der 1. Liga. An Skandalen reich, an Erfolgen extrem arm. Eben: Arm. Bielefeled.

Rathenow-Blog: Füchse in der Stadt

Kürzlich war in der MAZ zu lesen, dass besonders die Hühnerställe in Rathenow-West von Füchsen heimgesucht werden. So wurden Hühner und Enten im Baumschulenweg und in der Genthiner Straße von Füchsen getötet. Als wir heute kurz nach 18 Uhr die Genthiner Straße passierten, überquerte ein Fuchs mit einem Huhn im Fang die Fahrbahn und verschwand Richtung Friedensstraße.

Bielefeld-Blog: „In Ehre treu dem Dienstherrn ergeben“. Tata.Tata.Tata.

Bei allem Positiven, das die Online-Welt bietet, das Internet wird zunehmend als Medium für die Vorbereitung und die Ausführung abweichenden Verhaltens, bis hin zur Durchführung krimineller Taten genutzt.

Aber es geht noch weiter:

Aufgrund ungefilterter Internetzugänge sind aber leider auch Inhalte wie Pornographie, Pädophilie, Islamismus, Rechts- und Linksextremismus, Terror und vieles mehr für Kinder und Jugendliche frei verfügbar.

Das sagt „Der Bund Deutscher Kriminalbeamten„. Das hätten sie auch in Reich 3 und in der Ex-DDR gesagt. Wes Brot ich freß, des garstig Lied ich sing. Die Pensionszusagen deutscher Beamter summieren sich bisher schon auf eine praktisch für den Staat nicht erbringbare Summe. Da singen sie dann schon mal das Schäuble-Lied vom „abweichenden Verhalten“. „Abweichend“ ist Euer offensichtliches Duckmäusertum, die Mitläufermentalität und die Billigung paranoider Verhaltensweisen.