Immer mehr wird klar, dass es bei den Sperren primär darum geht, eine allgemeine Zensur-Infrastruktur aufzubauen, die der Regierung erlaubt, den Zugang zu bestimmten, unliebsamen Internet-Seiten für die breite Masse der Bevölkerung sperren zu können. Eine solche Politik wird derzeit bereits in China sehr erfolgreich praktiziert, um der eigenen Bevölkerung den Zugang zu unliebsamen Informationen zu erschweren. Klar ist auch, dass es nicht darum geht, Kinder vor dem Mißbrauch zu schützen. Dann wären andere Maßnahmen angesagt: Thesen zu Kinderpornographie Zur Bundestagswahl sollten wir daher eine Kampange starten: Wer CDU wählt, wird Zensur ernten. Macht Millionen T-Shirts, Tassen, Web-Seiten, Werbebanner, Blogeinträge,…. Quelle: Duckhome
Übrigens, für Bundestagsabgeordnete und insbesondere Vertreter der von der Leyenschen Heuchlerpartei CDU gilt die Sperre nicht. Die grandiose Bundesregierung hat Hochschulen und Behörden von der Sperrpflicht ausgenommen. Ob Wolfgang “Stasi 2.0″ S. denn weiß, welche Seiten er ansteuern muß?
Die Bürgerrechtler des Bielefelder FoeBuD-Vereins betreiben seit dem 17. April 2009 einen eigenen öffentlichen “zensurfreien DNS-Server” unter der IP-Adresse 85.214.73.63. Damit reagieren die Aktivisten auf den Vertragsschluss der Telekom, Vodafone, Alice/HanseNet, Kabel Deutschland und Telefónica O2 mit dem Bundeskriminalamt zur Einrichtung von Internetsperren.
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