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Hilft der Neigungsgruppe Abstiegskampf aufs Pferd. Erhältlich am Cottbuser Tor!
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Dieser Artikel ist Teil einer Serie.
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Ich weiß nicht, wieso. Aber als mir ein gerade neu eingerichteter Werbe-Twitter-Account über eine tolle neue Business-Branchenbuch-Netzwerk-Wasauchimmer-Website berichtete, wollte ich die einfach mal auf Tauglichkeit testen. Und gab folgendes in die Suchleiste ein:
Mit dieser Suchanfrage war der Dienst hoffnungslos überfordert. Ich bekam keine Einträge, aber dafür: Noch mehr Werbung. Für Reiki-Kurse, Anleitungen zum Öffnen des dritten Auges (tut sowas nicht weh?) und irgendwas mit Aliens. Da sei die Frage gestattet, ob wirklich verstanden wurde, wie a) Werbung im Netz funktioniert und b) ein ordentliches Business-Portal auszusehen hat. Ich persönlich habe jetzt schon die Nase voll von diesem Dienst. Denn ich hatte Null Mehrwert – und nicht mal ein Suchergebnis.
Zugegeben, der Suchbegriff “Erleuchtung” war etwas unfair. Allerdings bietet sich bei einer erfolgreichen Suche ein ähnlich erschreckendes Bild: Die Suchergebnisse werden schön unter einem Haufen Google-Ads und Bannerwerbung versteckt. Ich sage jetzt nicht, wie der Dienst heißt, der sich “Netzwerk” schimpft (ohne dieses Wort geht ja heute garnichts mehr) und dem Mittelstand auf die Sprünge helfen will. Denn er ist austauschbar. Solche Seiten gibt’s leider wie Bytes auf der Festplatte.
Des Kneppers Fazit: Wer im Netz langfristig Geld verdienen will, muss keine Google-Ads zuoberst platzieren. Sondern die Wünsche des Kunden.
15. April 2009, 10:23 Uhr “Klinsi” von wahrerfan
Was sollen diese ewigen Bild Zeitungs Hetztiraden. Der ganze” Klinsi raus” Mist ist doch nur eine Kampagne gewisser Presseleute. Anfangs der Saison war jeder überzeugt, dass dieses Jahr der Neuanfang gemacht wird, jedes Weiterkommen über die Vorrunde der Championsleague sei ein Erfolg. Nun ist Geduld nicht mehr gefragt. Ich versteh nicht, warum viele Fans so blöde sind und sich von billigen getürkten “Abstimmungen” und Pressekampagnen beeinflussen lassen.
Aus einem Kommentar zum gestrigen CL-Spiel der Bayern gegen den FC Barcelona (1:1). Mal sehen, wie sich das auf das kommende Spiel bei Arm. Bielefeld auswirkt.
Xaverl: Ja wo san ma denn. Miass ma mia imma ois in englisch schreibn. Und wenn dann soi scho da Text in deitsch a no draf sa. I lass mei Bairisch a übasetzn. Und bairisch war do de Landessprach. Owa i nimm Rücksicht auf de Preissn.
Übersetzung: Ja wo wohnen wir denn. Müssen wir alles in englisch schreiben. Und wenn es anscheinend nicht zu vermeiden ist, so sollte der Text schon auch in Deutsch dabeistehen. Ich lasse meine bairischen Texte auch übersetzen. Und bairisch ist hier doch die Landessprache. Aber ich denke auch an die Nichtbayern.
Wer aufmerksam durch die riesigen Maisfelder in und um die Metropole fährt, wird zukünftig kein Schild mit dem gestern verbotenen Gen-manipulierten Mais “MON 810″ sehen, dafür aber immer noch häufig auf den Namen jenes umstrittenen US-Chemiekonzerns Monsanto treffen. Eben jenes Konzerns, der neben Gen-manipulierten Pflanzen auch für für solche “Nettigkeiten” wie Agent Orange im Vietnam-Krieg oder PCB verantwortlich ist. Verantwortlich aus reiner Gewinnsucht. Greenpeace hat über den Konzern intensive und umfangreiche Untersuchungen angelegt, die belegen, wie dieses Unternehmen vorgeht.
Monsanto verbreitet derzeit eine heuchlerische Pressemeldung, in der man Stellung nimmt:
Monsanto kann die Entscheidung von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und ihre Weisung an die Zulassungsbehörde BVL nicht nachvollziehen, ein Anbauverbot für MON 810 auf Grundlage der Schutzklausel (Safeguard Clause) auszusprechen.
MON 810 ist sicher für die menschliche Gesundheit, Tiere und die Umwelt. Das zeigt eine überwältigende Zahl wissenschaftlicher
Untersuchungen. MON 810 ist in der EU für Anbau und Verwendung zugelassen. Ein zeitweiliges Aussetzen der Genehmigung durch einen EU-Mitgliedsstaat mit Verweis auf die Schutzklausel erfordert neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die geeignet sind, die Sicherheit eines gentechnisch veränderten Produktes in Frage zu stellen. Dies ist hier nicht der Fall.
“Wir sind davon überzeugt, dass die Begründungen, die zur Entscheidung von Ministerin Aigner geführt haben, nicht geeignet sind, die Sicherheit des Produktes in Zweifel zu ziehen. Sie rechtfertigen kein Anbauverbot.”, so Dr. Holger Ophoff, Leiter der
Zulassungsabteilung Monsanto Agrar Deutschland GmbH.
Irgendwie schon klar, daß sie so reagieren. Dann gucken wir mal, was ein Film von Marie-Monique Robin am 11. März auf ARTE zutage förderte:
Monsanto erwirtschaftet viel Geld. Viel Geld aus Geschäften mit Agent Orange, PCB oder Gen-Pflanzen. Erfolgreich ist der Gigant auf dem Agro-Sektor deshalb, weil er beste Beziehungen zu Regierungsbehörden hat, Druck ausübt oder Gutachten manipuliert, um seine Produkte auf den Markt zu bringen. Die Regisseurin Marie-Monique Robin dokumentiert in ihrem Film Monsanto, mit Gift und Genen, der morgen auf ARTE läuft, die dreckigen Machenschaften des Konzerns. Luftaufnahme eines Kornkreises in einem Feld 300 km nordoestlich von Manila. Angelegt von lokalen Bauern und Greenpeace Aktivisten, um gegen den Anbau von gentechnisch…
Monsantos Skandalgeschichte ist lang: So zeigt Robins Film, dass Monsanto seit Jahrzehnten über die hochtoxische Wirkung von PCB, eines der schlimmsten Umweltgifte, Bescheid wusste. Die Verkäufer aber erhielten die Weisung, darüber zu schweigen. In Verruf geriet die Firma auch wegen des Verkaufs des Wachstumshormons rBGH. In Europa und Kanada sind sie verboten: Risiken für Verbraucher, die Milch von entsprechend behandelten Kühen trinken, konnten nicht ausgeschlossen werden. In den USA versuchte Monsanto Molkereien gerichtlich zu zwingen, nicht mehr mit dem Aufdruck rBGH-frei zu werben.
Meine größte Entdeckung war, dass die weltweite massenhafte Verbreitung der GMO (gentechnisch manipulierte Organismen, Anmerk. der Red.) aufgrund von Manipulation, ja von Intrigen möglich war. Die GMO kamen auf den Markt, ohne dass sie irgendeinem ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Test unterzogen worden wären. Die Zulassung geschah aus rein politischen Gründen. Das hat der Sprecher der Food and Drug Administration (FDA), James Maryanski, vor laufender Kamera auch zugegeben, erklärt Robin in einem Interview auf arte.de.
Tatsächlich stammen 90 Prozent aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto. Über Patente sichert sich der Konzern weitreichende Zugriffsrechte auf die Produktion unserer Lebensmittel: Die Ernte gehört nicht dem Landwirt allein. Über exklusive Nutzungsrechte kann der Konzern bestimmen, wer was zu welchen Preisen kaufen darf. Denn selbst die verarbeitete Ernte, also das Endprodukt ist im Patentanspruch enthalten. Das global agierende Unternehmen verfolgt ein atemberaubendes Ziel: Es will die globale Landwirtschaft vollständig unter seine Kontrolle bringen, sagt Ulrike Brendel, Gentechnikexpertin von Greenpeace. Dabei greifen Monsantos Strategien wie Zahnräder ineinander: Einflussnahme auf Politik und Wissenschaft, Aufkauf konkurrierender Unternehmen, aggressiver Erwerb von Patenten, Kontrolle von Landwirten und Inkaufnahme der Kontamination unserer Nahrungsmittel mit Gen-Pflanzen.
Leidtragende sind Landwirte, die mit Monsanto Verträge abgeschlossen haben: Sie dürfen aus der eigenen Ernte kein neues Saatgut für die nächste Saison gewinnen, müssen Chemikalien von Monsanto kaufen und dürfen im Konfliktfall nicht mit Dritten über die Angelegenheit reden. Zu guter Letzt setzt Monsanto zur Kontrolle sogenannte Detektive ein, die jederzeit das Grundstück des Landwirts betreten dürfen. Nicht nur die Vertragsbauern sind Opfer des Konzerns: Der kanadische Raps-Farmer Percy Schmeiser wurde von Monsanto wegen Patentrechtsverletzung angeklagt. In Schmeisers Ernte fanden sich von Monsanto patentierte Gene. Schmeiser erklärte, dass seine Ernte durch Gen-Felder verunreinigt wurde. Dramatisch sind die Auswirkungen in Indien: Für das teure Monsanto-Saatgut nehmen Landwirte Kredite auf. Es ist gentechnisch so verändert, dass es gegen bestimmte Schädlinge widerstandsfähig ist – aber eben nur gegen bestimmte. Fällt die Ernte schlecht aus, geraten sie in eine Schuldenspirale. Hunderte von ihnen begehen jedes Jahr Selbstmord. Quelle:
Das Westfalen-Blatt, dem solche Quellen ja bei normaler Recherche ebenfalls zugänglich sind, in einem Kommentar:
Das Genmais-Verbot ist eine reine Glaubensfrage. Entweder man glaubt an den Nutzen oder an den möglichen Schaden.
Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat sich bei ihrer Verbotsentscheidung auch von der Macht der Verbraucher und Landwirte leiten lassen. Denn das Stimmungsbild ist in Deutschland derzeit eindeutig: Die Mehrheit lehnt Gentechnik ab, solange sie direkt oder indirekt in die Nahrungskette gelangen könnte. Weit weniger Vorbehalte gibt es hingegen gegen gentechnisch
hergestellte Arzneimittel. Diese werden vielfach als Segen für die Menschheit empfunden. Die Agrarkonzerne, die jetzt die Entscheidung der Ministerin so hart kritisieren, beklagen fehlende fachliche Gründe dieses Anbauverbotes. Umgekehrt sind die Argumente, warum Gentechnik auch in Nutzpflanzen unbedingt notwendig ist und keine Langzeitschäden verursacht, recht
dünn. Damit ist das Genmais-Verbot noch lange nicht eine direkte Folge einer unzureichenden Informationspolitik. Wenn die Ministerin allerdings konsequent wäre, würde sie noch einen Schritt weiter gehen, und jede Gentechnik auch aus importierten
Lebensmitteln verbannen. Dann aber müsste sie sich mit den mächtigen Lebensmittelkonzernen mit Sitz in den USA anlegen. Ob die junge Ministerin so viel Mut und Durchhaltevermögen besitzt, muss zunächst noch bezweifelt werden.
Schon vergessen. liebes Westfalen-Blatt, es gibt sowas Niedliches wie eine EU in Brüssel. Und wenn da genügend Milliarden die dreckigen Hände wechseln, hat eine deutsche Ministerin einen ziemlich einsamen Stand. Es kam schon soviel Mist aus der belgischen Hauptstadt, daß sich der größte Nettozahler der EU, Deutschland, mal langsam angewöhnen sollte, Gen-auer hinzugucken, was da so alles und wie und von wem manipuliert wird. Es kann ja wohl nicht sein, daß ein amerikanischer Konzern mit derart zweifelhaftem Ruf bestimmt, was wir in welchem Essen drin haben müssen. Oder?
Vielleicht hilft diese Greenpeace-Doku vom 14. 06. 2007 noch ein wenig mehr, diesen wundervollen Konzern einzuschätzen:
Auch der Gen-Mais NK603 der Gentechnikfirma Monsanto ist möglicherweise gesundheitsgefährdend. Das ist das Ergebnis eines heute von Greenpeace vorgestellten Reports der französischen Expertengruppe CRIIGEN (Committee for Independent Research and Information on Genetic Engineering). Ähnlich wie bei Monsantos Gen-Mais MON863 war es auch bei Gen-Mais NK603 in Rattenversuchen zu Funktionsveränderungen bei Nieren, Gehirn, Herz und Leber gekommen. Die Daten für die jetzt vorliegende Auswertung stammen von Monsanto selbst. Sowohl NK603 als auch MON863 sind in Deutschland als Lebens- und Futtermittel zugelassen.
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