StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Di
14
Apr '09

Detmold-Blog: Nat nat

Ich steuer´ auch ein noch ein paar Tier- und Landschaftsfotos bei: Dieser kleinen Entenfamilie begegnete ich am Montag morgen auf dem Wallgraben. Schön die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, aber dennoch hellwach sein. Gefahren lauern überall. Aber wohl eher aus dem Tierreich (Ratten etc.), als aus dem Menschenreich (zumindest i.d.F.).

kuken.jpg

Der Kinderspielplatz gegenüber dem Grabbe-Cafe war am frühen morgen auch noch menschenleer. Spritzen oder Scherben habe ich im Sand nicht entdeckt, dafür selbigen aber später in der Wohnung…;-)

kinderspielplatz.jpg

Leider liefert die kleine Minolta-Kamera nach ihrem Sturz nur noch unscharfe Fotos. Ein Jammer…

Bielefeld-Blog: IHK Bielefeld und Spamversand!

Sowas flattert alltäglich auf den PC, hier mal frisch über die allseits geschätzten Zwangsabgabenverheizer aus BIELEFELD. Schade eigentlich, dass man sich auf diese Art und Weise nicht auch von der IHK abmelden kann;-) :

“flyerBANK Newsletter
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newsletters@flyerbank.de & info@flyerbank.de in Ihr Adressbuch ein.

Sie erhalten diese eMail aufgrund Ihres Eintrages bei der IHK. Dort haben Sie sich mit Ihrer eMail-Adresse registriert. Wenn Sie unsere Newsletter mit den besten Angeboten aus dem Netz nicht mehr erhalten möchten, antworten Sie auf diese Mail mit dem Betreff ‘abmelden’.”

Bielefeld-Blog: Woolworth insolvent

Mit Bünde, Herford und Dissen hat die Billigkaufhauskette Woolworth – im Besitz einer “Heuschrecke” namens Argyll – im unmittel-
baren Einzugsgebiet der Metropole auch drei Standorte. Insgesamt sind von der heute verkündeten Insolvenz in der gesamten Republik 11.000 Mitarbeiter betroffen. Schaut man sich die künstlich Beatmung der Hertie-Häuser und die Probleme bei Karstadt und Kaufhof an bleibt nur die Erkenntnis: das ehemals erfolgreiche Geschäftsmodell “Kaufhaus” ist am Ende. Dabei kaufen die Leute doch angeblich “wie die Verrückten”. Na ja. Vielleicht eher bei Ernstings, Kik, Ikea und Thomas Philipps…..

Bielefeld-Blog: Ei Alda. Dreia. Offen.

Es gibt Pressemeldungen, die hauen einem in ihrer grandiosen Einfältigkeit glatt die Kronen von den Implantatwurzeln. So eine Meldung hat “Elite-Partner” heute in den Ring geworfen: Mit dem Fahrer welches Wagens würden Sie an einer roten Ampel flirten? Diese Frage stellte die Online-Partnervermittlung ElitePartner.de über 4.000 Singles. Das Ergebnis: Fahrer eines BMW Cabrio haben die größten Flirtchancen. Männer und Frauen haben dabei ganz unterschiedliche Vorlieben: Männer stehen auf Fahrerinnen von Kleinwagen, Frauen auf teure Karren.

Top 5 der Flirt-Mobile

1. BMW Cabrio (41%)
2. Oldtimer (38%)
3. Jeep (29%)
4. Mercedes (26%)
5. VW Käfer (25%)

Frauen achten selbst bei der Wahl ihres Flirtpartners auf den Status: Jede Zweite flirtet am liebsten mit dem Fahrer eines BMW
Cabrios. Dagegen findet nur jeder dritte Mann die Fahrerin dieses Gefährts sexy. Auch ein Mercedes hat nur bei Männern Sex-Appeal: Jede dritte Frau würde mit seinem Fahrer flirten, aber nur 13 Prozent der Männer. 41 Prozent der Männer flirten am liebsten mit Fahrerinnen von Kleinwagen à la Twingo oder Mini. Dagegen stehen nur zwölf Prozent der Frauen auf Besitzer eines solchen Vehikels. Und jeder vierte Mann findet Smart-Fahrerinnen sexy, aber nur jede zehnte Frau.

Komisch. Warum kenne ich fast nur Frauen, die nicht drauf achten, Was er fährt, sondern Wie er fährt, spricht, denkt, redet, handelt?

Hildesheim-Blog: www.bnhi.de – Bürgernetzwerk Hildesheim stellt sich vor

wie andernortes lange schon in Betrieb – wünsch ich mir in Hildesheim ein Netz auf Basis von WLan
das mit allen – durch alle und von allen betrieben und genutzt werden kann.
Also freier Zugang zu Informationen – wann – wo – und wie auch immer – überall und zu jeder Zeit.

Das das möglich ist zeigt man in anderen Städten schon Jahre lang mit Erfolg und wachsenden
Teilnehmerzahlen

Interessiert? Dann einfach mal mailen an nikolaus.horn@web.de

Bielefeld-Blog: Die Osterfeuerpolizei oder “Google Sparrenearth” ab 2010

osterfeuerpolizei.jpg

Die NW feiert wie immer völlig kritikfrei die Helden im silberblauen Bulli aus dem Ordnungsamt. “Zwei Tage zur Kontrolle der Osterfeuer unterwegs”. Donnalüttchen. Zwei Tage. Anstatt sich daheim um die Familien zu kümmern, stochern sie in den Stadtteilen nach “illegalen” Osterfeuern. Nächstes Jahr, so heißt es aus dem Kreise der siegestrunken feiernden Ordnungsämtler, werde ein Satelliit in den Himmel über der Metropole geschossen, der automatisch Bilder liefern soll von illegal Holz Schleppenden und Anzündenden.

“Google Sparrenearth” werde aus den Konjunkturspritzen des SchwarzGelb beherrschten Landes NRW bezahlt und spiele “mindestens soviel an Strafgeldern ein wie die Blitzer am Bielefelder Berg”. Vorsorglich heuert das Ordnungsamt demnächst zehn “Luftbild-Auswärter” an, die dann die Bilder von oben auswerten und die Strafbefehle schreiben.

Was täten die städtisch Bediensteten Wichtigtuer eigentlich, ließe man einiges so, wie es früher mal war und funktioniert hat? Aber da kann man dann ja sein Blockwart-Gen nicht ausleben, Gell?

Bielefeld-Blog: Sie haben nichts gelernt

nichts-gelernt.jpg

Das “Handelsblatt” beschäftigt sich mit den “Neuen Nöten der Bankmitarbeiter”: Bankmitarbeiter werden gesellschaftlich geächtet, haben schlaflose Nächte, Depressionen und Panikattacken – das Finanzdebakel hat in den vergangenen Monaten tiefe Spuren in der Psyche eines ganzen Berufsstands hinterlassen. Quelle: Handelsblatt

Auf den “Nachdenkseiten” findet sich dazu eine kritische Anmerkung, der man durchaus folgen kann: Der Artikel konzentriert sich auf die Nöte von Bankmitarbeitern ohne Entscheidungsbefugnisse. Dieser Abschnitt ist besonders interessant, weil das Handelsblatt damit bestätigt, dass die Banken aus der Krise nichts dazugelernt haben: „Die Institute haben in den Filialen die Ziele für das laufende Jahr festgelegt. Die Debatte über die Folgen der Krise, darüber, welche Lehren die Banken daraus ziehen sollten, rückt in den Hintergrund”. Öffentlich üben sich die Manager zwar noch in Demut und geloben Besserung. Intern ist aber alles beim Alten. „Als sei die Krise nur ein kleiner Ausrutscher gewesen“, sagt der Personalrat einer Sparkasse. Die Bankenexperten von Verdi formulieren es dramatischer: „Die Zustände im Vertrieb sind schlimmer als jemals zuvor, Zielvorgaben wurden sogar erhöht.“

Und dann gibt es noch die Masse der verblendeten Jungidioten, die an der “Frankfurt School” zu neuen Gaunern ausgebildet werden. Dazu das Handelsblatt:

Weltweit verlieren Tausende der einstigen Geldvermehrer ihren Job, weil sie Risiken unterschätzt haben. Die Meister des Universums haben sich als windige Experten entpuppt. Bei den jungen Menschen, die hier in der Frankfurt School zu den Geldjongleuren von morgen ausgebildet werden wollen, ist die Bewunderung für die Bankenwelt – mag sie noch so angeschlagen sein – völlig intakt. Das Finanzdebakel tut der Euphorie über den Beruf keinen Abbruch. „Es gibt nicht zu viele Investmentbanker, sondern zu wenige gute“, sagt einer der Studenten, „Risiken muss man künftig kreativer managen.“ Einer seiner Kommilitonen ist ebenfalls optimistisch: „Die guten Jahre werden wiederkommen.“

Diese Sicht färbt auf den Nachwuchs ab. „Leute, die was können, werden immer gebraucht“, sagt Melinda Saatmann, eine 19-Jährige aus einer Kleinstadt östlich von Frankfurt. Sie will hier ihren Bachelor in Betriebswirtschaft machen. Jetzt steht sie mit ihrer Mutter im Innenhof der Schule an einem Teich und gönnt sich eine Zigarettenpause. Weiß sie, was der Job in einer Bank bedeutet? „Klar, man muss verkaufen können. Das kann ich, ich hab’ in einem Klamottenladen gejobbt.“ Und ihre Mutter ergänzt: „Die Stellen in Banken sind krisensicherer als in anderen Branchen, man lässt Banken nicht insolvent gehen.“ Sie verzieht nicht das Gesicht. Ihr Satz war kein Stück ironisch gemeint.

Diskussionen? Fragen? „Execution only“ steht oft über den Schreiben, mit denen Produkte vorgestellt, Verkaufsoffensiven eingeläutet werden. Und wenn ein Bankberater doch Zweifel anmeldet, vielleicht sogar kritisiert, dass man nicht Verkäufer und Berater in einer Person sein könne, bekommt er Antworten wie: „Wir sind eine Bank, wir verkaufen Finanzprodukte, wenn der Kunde Beratung will, muss er zur Verbraucherberatung gehen “, berichtet einer, der es wagte, seinem Chef zu widersprechen.

Es sind vor allem die älteren Mitarbeiter, die damit kämpfen, die noch andere Zeiten kennen, als Bankberatung den Nimbus hatte: sicher, seriös, sauber. „Die Jüngeren haben weniger Hemmungen, Teil einer Drückerkolonne zu sein“, erzählt ein Betriebsrat, „die sind schon entsprechend ausgesucht worden.“ Die Älteren macht der Job dagegen mitunter krank.“

Kann man daraus einen anderen Schluss ziehen, als dass ohne stärkere und bessere Regulierung keine Krisenprävention möglich ist?

Spricht man heute mit Bankern oder Sparkasslern stellt man ab einer gewissen Ebene fest: Doof wie immer, dumm wie immer, arrogant wie immer. Der Nadelstreifen sitzt, die blasierte Nase trägt man hoch wie eh und je. Man will in diesen “Kreisen”, wo Hütchenspielen, Abzocken, Bescheißen und Betrügen Teil des Berufsbildes ist, nichts lernen. Änderung des Systems? Mitnichten. “Jetzt erst recht drauf, was das Zeug hält”, scheint die neue Devise zu sein. Solange der Eine oder Andere nicht tatsächlich hinter schwedischen Gardinen sitzt, wird sich in dieser Schar der Charakterlosen nichts ändern.

Es ist keine Frage der großen Masse der kleinen Bankangestellten sondern der kleinen Masse der großen vorgesetzten Gauner. Da wollen sie hin, die neuen jungen Idioten in Nadelstreifen. Der Tanz ums goldene Kalb, wo man mit ganz wenig Aufwand und anderer Leute Geld Unsummen an Luft umsetzen und Unsummen an Boni abgreifen kann, geht in eine neue Runde. Politische Regulierung in Sicht? Aber warum denn. Grad sammelt Hochstirn und Chefversager Steinbrück 300 Millionen, um Aktionären eine HRE abzukaufen, die NullKommaNull wert ist und ein paar hundert Milliarden Schulden hat. Also pleiter als Pleite. Würden Sie ein solches Geschäft auch nur im Traum andenken? Sehen Sie. Steinbrück, der nicht nur diesen Schuß nicht gehört hat, tut es. Wie systemimmanent doof darf man eigentlich sein? Wo ist die Grenze, ab der die weiße Jacke mit den Ärmeln nach hinten offiziell angefordert werden kann?

Bielefeld-Blog: Mal wieder Spaß mit DHL

Gerade mal wieder bei der Postbank angestanden (warum eigentlich da?), um ein Ostersamstag abwesenheitshalber nicht entgegengenommenes Paket zu kriegen. Nach 20 Minuten Warten heißt es: Wir sind noch nicht so weit, dauert noch mal 20! DDR-Service war nix dagegen.

In den letzten Jahren durfte ich meine Sendungen auch immer mal in der Zustellbutze an der Stadtheider oder  auch in einer dreckigen, zugigen Lagerhalle am Stadtholz abholen. Die Postbänker wiederum öffnen seit einiger Zeit erst um neun, damit daheim gleich die nächste Zustellung scheitert.

Die Strategie der Posthornbläser ist klar: eine selbstverständliche, teuer bezahlte Dienstleistung (Aushändigung Paket->Empfänger) wird absichtlich verschleppt und unbequem gemacht, damit man schließlich freiwillig darauf verzichtet.  Achje.

Bielefeld-Blog: Beim Stochern im Nebel

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Nehmen Sie ruhig die Hand vor Ihren Augen weg. Das ist nur Nebel über Ostwestfalen. Vielleicht hat Templins Rouladenbraterin doch mehr anbrennen lassen, als sie uns Unwürdigen weismachen will. Vielleicht sind es aber auch die Nebelkerzen, die Frank ohne Walter Steinmeier aus dem Lippischen hat aufsteigen lassen. Wer weiß. Jetzt nach Ostern kann es ja wieder in die politischen Vollen gehen. Am 27. April spricht um 10 Uhr übrigens der begnadeteste Wirtschaftsminister, den die Bundesrepublik je hatte, ein gewisser zu Guttenberg, auf Einladung der hiesigen Union in der Raspi über “Wege aus der Krise”. Den schnellsten und besten Weg wüßte ich schon: Diese Regierung einfach absetzen. Die würden vielleicht staunen. Dann bräuchten sie auch nicht mehr im Nebel der Unwissenheit stochern.

Bielefeld-Blog: Nachgetreten

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Rechts auf dem Wefabla-Bild jubelt Cottbussens Skela. Es ist vollbracht, Arm. BI hat die Lausitzer erstklassig in Sichtweite der Tabellenrettung gebracht. Nun üben sie wieder auf dem satten Grün an der Friedrich-Hagemann-Straße, den Ball fünf Meter vorm leeren Tor doch noch zu verschießen. Fan-Mütter brühen für ihre Südtribüne-Hardcorefans Beruhigungstee.

Aber was ist das alles gegen das, was man vom Münchner Operettenclub hört, sieht, liest. Heute tritt Arminias kommender Gegner gegen den FC Barcelona im Rückspiel der Champions League an, um sich die nächste Demütigung zu holen. Und Kapitän “Rambo” van Bommel, ohnehin nicht grad einer der Diplomatischsten, labert in einem spanischen Radionsender darüber, wie gerne Franck Ribery bei eben grad diesem FC Barcelona spielen würde.

Ach ne. Da hören wir doch lieber den 20 beigen Rentnerjacken zu, die Arminischen Schußversuchen seit 28 Jahren die Kommentare aufdrücken.