StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mi
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Apr '09

Bielefeld-Blog: Zeigts am 18.04. den Bayern

An jenem Tag ist der Club bei Arm. Bielefeld Gast, der gegen Wolfsburg und heute gegen Barcelona sage und schreibe 9 Tore kassierte, aber nur 1 schoß. Und nach eigenem Verständnis der Maßstab allen fußballerischen Bemühens in dieser Republik ist, Fraglich, ob ein gewisser Grinsmann dann noch Trainer in München ist. Allzu deutlich treten die Defizite des Trainerlehrlings zutage. Aber den los zu werden, kostet wohl um die 7 Mio. Euro. Oh wie klug sind Hoeneß, Rummenigge und vor allem Doofschwätzer Beckenbauer.

Bielefeld-Blog: Tut den Steinbrück einfach weg

Donnerwetter, das hätte ich dem Westfalen-Blatt ja nicht zugetraut, aber die Analyse des rasenden Kleinstgeistes im Sessel des Finanzministers trifft des Pudels Kern. Der arrogante Spinner hat in seinem Rasen offensichtlich vergessen, wo die Grenzen des Anstandes sind. Ein Finanzminister, der ohne Skrupel von Kriminellen Hehlerware mit Steuergeldern kauft, hat auf dem Minsiterstuhl nichts mehr zu suchen. Im Übrigen ist sein Geschwätz gequirlter Wahlkampfscheiss erster Güte:

Die kleinen Leute werden gemolken, Großverdiener bleiben ungeschoren: Schamlos macht Bundesfinanzminister Peer Steinbrück Wahlkampf mit diesem Stammtisch-Klischee. Denn der Minister weiß genau, wer die meisten Steuern zahlt: die Besserverdiener. 20 Prozent der Einkommensteuereinnahmen stammen von jenem einen Prozent der Steuerzahler, die mehr als 160 000 Euro pro
Jahr verdienen. Wenn Steinbrück nun ankündigt, Privatleute mit Jahreseinkünften von mehr als 500 000 Euro sollten künftig schärfer überprüft werden, dann ist das nicht nur blanker Populismus, sondern offenbart auch ein befremdliches Staatsverständis. Artikel 13 des Grundgesetzes schützt die Unverletzlichkeit der Wohnung. Dieses Grundrecht tritt Steinbrück mit Füßen, wenn er Steuerprüfer in die Privathäuser der Besserverdiener schicken will – noch dazu ohne jeglichen Anfangsverdacht. Unzweifelhaft gilt: Wer viel verdient, soll auch mehr Steuern zahlen. Und muss sich gefallen lassen, dass seine Steuererklärung intensiv geprüft wird. Wer Steuern hinterzieht, muss bestraft werden – laut Bundesgerichtshof mit einer Freiheitsstrafe, wenn es um Millionenbeträge geht. Doch hat jeder Steuerbürger Anrecht darauf, nach rechtsstaatlichen Maßstäben behandelt zu werden. Ein Sondergesetz für jene 30 000 von 35 Millionen Steuerzahler, die in die von Steinbrück genannte Einkommensklasse fallen, wäre deshalb maßlos.

Mainz-Blog: Stijl 09 – sowas hat Mainz noch nicht gesehen!

am 25. und 26. april steigt in mainz die stijl 09 – ein großer lagerverkauf von knapp 20 händlern und labels aus mainz und der umgebung. an den start gehen sneaker, shirts, streetwear, skate- und snowartikel. untermalt wird das ganze von einer gemütlichen sofalandschaft, live DJs, skatecontests und kunst von jungen mainer designern.

zu finden ist die stijl in der halle 6324 in der”alten waggonfabrik” in mombach. alle weiteren infos und die chance auf einen von 50 einkaufsgutscheinen für die stijl 09 gibt’s auf www.stijl-mainz.de

vorbeischauen und zuschlagen – sowas gab’s in mainz noch nie!!

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Detmold-Blog: Wundert wen noch irgendwas, Teil 3 und 4

Tja, liebe Leute. Hier mal was über die aktuelle Lage im Land und nix über Detmold. Teil 3 und 4 der Volksverarscheverkackeierung.

Nicht der Rohstoffpreis bestimmt aktuell den Benzinpreis (der sinkt seit Tagen wieder), sondern die einsetzende Ferientage! Ok, das ist nicht ganz neu und auch schon seit vielen Jahren so, aber dadurch wird es nicht besser! Wundert wen eigentlich noch, dass das Vertrauen in die Wirtschaft weiter sinkt? Die Mineralölkonzerne kassieren einfach knallhart ab, anders kann man das nicht mehr nennen! Dazu der Artikel vom Handelsblatt vom 8.4.:

“Die kurze Rally der Ölpreise ist beendet, seit vier Tagen fallen die Notierungen wieder. An den Tankstellen ist davon allerdings nichts zu spüren. Rechtzeitig zum Osterwochenende langen die Mineralölkonzerne wieder kräftig zu. Der ADAC wirft ihnen vor, Autofahrer regelrecht abzukassieren.

DÜSSELDORF. Da staunen die Autofahrer: Innerhalb von nur zwei Tagen hat sich Benzin um rund zehn Cent verteuert. Das ist umso erstaunlicher, wenn man auf die Rohölpreise blickt; die sind zuletzt nämlich zurückgefallen.

Gestern kostete ein Barrel (159 Liter) Brentöl am Spotmarkt, also zur sofortigen Lieferung, rund 50 Dollar. Damit hat der Preis allein seit Wochenbeginn über zwei Dollar verloren. Auch in den USA hat sich Öl verbilligt. Öl der US-Richtmarke WTI kostete nach vier Tagen mit fallenden Preisen zuletzt wieder weniger als 50 Dollar je Barrel. Noch in der vergangenen Woche waren die Ölnotierungen zeitweise auf mehr als 53 Dollar geklettert. Das G20-Treffen in London hatte Hoffnungen geweckt, dass sich die Wirtschaft schneller wieder erholen könnte. Davon würden – so die Erwartung – über eine steigende Nachfrage auch die Ölpreise profitieren, die Mitte 2008 im Zuge der konjunkturelle Abschwächung um mehr als 100 Dollar abgestürzt waren.

Tendenziell spricht aber der anhaltende Lageraufbau – insbesondere in den USA – gegen einen starken Anstieg der Ölpreise. „Die Förderkürzungen der Opec sind offensichtlich immer noch nicht in vollem Umfang am Markt angekommen“, kommentiert die Landesbank Baden-Württemberg den Bestandsaufbau. Die Organisation Erdöl exportierender Länder hatte ihr Ölangebot seit September in mehreren Schritten verknappt. Analysten haben daher ihre Ölpreisprognosen erneut gesenkt. Die Schweizer Großbank UBS etwa rechnet nun für das laufende Jahr mit einem durchschnittlichen Ölpreis von 51 Dollar je Barrel.

Angesichts der unverändert niedrigen Rohölpreise drängt sich der Verdacht auf, dass die Tankstellenbetreiber den lebhaften Osterverkehr für eine neue Preiserhöhungsrunde nutzen. Zu einem ähnlichen Schluss kommt eine Untersuchung des ADAC. Die Studie lasse erkennen, „dass die Mineralölkonzerne mit ihrer Preispolitik vom meist höheren Verkehrsaufkommen und der damit verbundenen größeren Kraftstoffnachfrage zu Beginn des Wochenendes profitieren wollen“. Insbesondere bei den Ferienreisewellen führe dies laut ADAC oft zu einem „regelrechten Abkassieren der Autofahrer“. Die Mineralölwirtschaft weist indes derartige Vorwürfe zurück. Die Sprecherin des Mineralölwirtschaftsverbands (MWV) sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass die Benzinpreise in Deutschland ohne Steuern mit die niedrigsten in Europa seien.”

Und Teil 4 der Unverschämtheiten: Gleiches gilt für die Gaspreise: So schrieben mir doch kürzlich die Stadtwerke Detmold, dass sie ab sofort den Gaspreis senken könnten, da der Rohölpreis gesunken sei. Wie gönnerhaft! Dass dies zum 1.4. geschieht, und damit genau nach der Hauptheizperiode, ist nicht wirklich zufällig, oder? Entschuldigung, auch das nenne ich Verarsche! Dazu ein Artikel aus spiegel.de

Deutschlands Energieunternehmen feiern sich, weil die Gaspreise im April sinken. Dabei haben die Verbraucher kaum etwas davon, denn die Heizperiode ist längst zu Ende. Eine SPIEGEL-ONLINE-Analyse zeigt, wie die Branche ihre Tarife gestaltet – abhängig von der Jahreszeit.

Hamburg – Es klingt wie eine gute Nachricht: Deutschlands Energieunternehmen senken ihre Gaspreise. Allein im März und im April verschickten die Firmen Hunderttausende Briefe an ihre Kunden. Die frohe Botschaft: “Wir lassen Sie teilhaben an der Entwicklung der Energiemärkte.” Zum Teil wird Gas jetzt mehr als zehn Prozent günstiger. Allerdings ist das nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Denn den sinkenden Gaspreisen waren extreme Erhöhungen vorangegangen. Und die Entwicklung hat System: Regelmäßig steigen die Gaspreise im Herbst, zu Beginn der Heizsaison. Gesenkt werden sie – wenn überhaupt – nur im Frühjahr.

Gefühlt haben dies die Verbraucher schon lange, doch jetzt ist dieser Zusammenhang tatsächlich erwiesen. Denn das Verbraucherportal verivox hat im Auftrag von SPIEGEL ONLINE die Entwicklung der Gaspreise in den vergangenen Jahren untersucht – jeweils in Abhängigkeit von der Jahreszeit. Das Ergebnis ist eindeutig: Große Preisschübe gab es immer dann, wenn der Verbrauch wetterbedingt nach oben schnellte. Preissenkungen gab es dagegen deutlich seltener – und wenn, dann nur zur warmen Jahreszeit, wenn die Kunden kaum etwas davon haben. Besonders deutlich war die Entwicklung in der vergangenen Heizperiode, also von Herbst 2008 bis Frühjahr 2009. Zunächst stiegen die Preise massiv an, um dann wieder auf ihr Ursprungsniveau zurückzufallen – allerdings erst in jüngster Zeit, da kaum noch geheizt wird. Darüber hinaus zeigt die Grafik: Insgesamt bewegten sich die Preise in den vergangenen Jahren im Trend nach oben.

In Deutschland ist der Gasverbrauch extrem abhängig von der Jahreszeit. Zwar wird auch im Sommer warm geduscht und mit Gas gekocht. Doch dies fällt kaum ins Gewicht im Vergleich zu den Gasmengen, die im Winter zum Heizen benötigt werden. So entfallen auf den Juli durchschnittlich nur zwei Prozent des gesamten Jahresverbrauchs – auf den Januar hingegen 15 Prozent. Was nur wenige Kunden wissen: Die Unternehmen rechnen Monat für Monat akkurat ab – auch wenn man dies auf der Rechnung nicht erkennen kann. Für den Jahresabschluss ist dies jedoch äußerst relevant. Denn die warmen Monate Mai bis September machen gerade einmal 17 Prozent der gesamten Rechnung aus. Herbst und Winter schlagen hingegen mit 83 Prozent zu Buche. Mit anderen Worten: Eine Preissenkung im Frühjahr fällt kaum ins Gewicht. Eine Preiserhöhung im Herbst kommt die Kunden dagegen teuer zu stehen.

Wie teuer genau, hat Verivox nun erstmals ausgerechnet. Demnach hätte ein Durchschnittshaushalt rund 35 Euro sparen können, wenn die Unternehmen ihre Preise nicht im Herbst 2008 erhöht hätten, sondern drei Monate später. Weitere 82 Euro hätte man sparen können, wenn die Preissenkungen vom Frühjahr 2009 drei Monate früher gekommen wären. Das heißt: Ein durchschnittlicher Verbraucher zahlt insgesamt 117 Euro, die sich allein auf den Zeitpunkt der Gaspreisänderung zurückführen lassen. Dies entspricht immerhin acht Prozent der Jahresrechnung. Die Unternehmen selbst argumentieren mit der Ölpreisbindung. Demnach folgt der Gaspreis dem Ölpreis mit sechs Monaten Verzögerung. “Seit Januar sinken die Gaspreise in Deutschland”, sagt Hildegard Müller, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), zu SPIEGEL ONLINE. “Zahlreiche Unternehmen haben ihre Preise also mitten in der Heizperiode gesenkt.”

Doch die Ölpreisbindung allein kann die zyklische Bewegung der Gaspreise nicht erklären: Seit dem vergangenen Sommer hat sich Öl stärker verbilligt als Gas. “Durch die verschiedenen Vertragslaufzeiten und Beschaffungssituationen der Unternehmen wirken sich die Gaspreissenkungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten aus”, erklärt BDEW-Chefin Müller. Auf einem Wettbewerbsmarkt gäbe es einen einfachen Grund für die saisonalen Preisschwankungen: Je stärker die Nachfrage, desto höher der Preis. Manche Unternehmen erklären deshalb, dass Gas im Winter zwangsläufig teurer werden müsse. Tatsächlich spielt dies jedoch kaum eine Rolle. Denn die Versorger haben sich schon lange im Voraus mit Gas eingedeckt – zu fest vereinbarten Preisen. Außerdem verfügen die meisten Unternehmen über große Gasspeicher, mit denen sie kurzfristige Preisschwankungen ausgleichen könnten. Doch die Firmen haben daran kein Interesse. Die Statistik legt den Verdacht nahe, dass der Zeitpunkt der Preisanpassungen so gewählt wird, dass die Einnahmen maximal steigen – zu Lasten der Kunden. Verbraucherschützer kritisieren die aktuellen Preissenkungen denn auch als zu spät. “Es gibt keinen Grund, in Jubel auszubrechen”, sagt Hans Weinreuter von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Viele Versorger hätten bewusst das Ende der Heizperiode abgewartet.

Bielefeld-Blog: Kamelia japonica. 8 Tage zurück

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Letztes Jahr schrub ich am 31. März hier über die voll erblühte Kamelia japonica hinter dem Haus. Gute 8 Tage ist die Natur zurück. Die ersten Blüten beginnen, sich zu öffnen.

Frankfurtoder-Blog: Offener Brief von den schwarz-afrikanischen Asylsuchenden in der Stadt Frankfurt (Oder)

Offener Brief an den Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder), Herr Patzelt

von den schwarz-afrikanischen Asylsuchenden An den Seefichten 20

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Patzelt,

mit allem gebürtigen Respekt, möchten wir, die unterzeichnenden Asylsuchenden von Ihnen, dass sie die Entscheidung bezüglich Herr Yakup Dan überdenken, ihn in das Asylbewerberheim Seefichten zurückkehren zu lassen. Das Haus 1 erscheint uns als keine logische alternative. Es befindet sich unweit von Haus 2. Sie und ihre Verwaltung haben zum wiederholten Mal bewiesen, dass sie nicht interessiert sind an unseren Gegenwarts und Zukunftsanliegen. an jenen Tag, dem 06.03.2009 waren wir alle im Asylbewerberheim. wir sahen über 50 Polizisten, 15 autos, Hunde, das Sondereinsatzkommando und Krankenwagen. wir waren hier, als Herr Dan von Herrn Hamad mit einem Messer bedroht wurde! Wer schützt Herr Dan und auch uns vor solch einem Mann?

die Umstände, welche unser Leben an diesem Ort begleiten sind für Menschen mit psychischen wie physischen Krankheiten auf negative weise förderlich. Wir möchten aus diesem Grund schildern, wie sich unser Leben gestaltet. wieso vieleicht jemand an diesem Ort den Umgang miteinander verlernt und zu einer extremen reaktion neigt. Wieso niemand notiz nimmt, von den Missständen im Übergangswohnheim. wir möchten Ihnen schreiben mit welchen Hoffnungen und Erwartungen man in dieses Land flüchtet. Und wir möchten sie fragen weshalb die Verwaltung ein so gravierendes Fehlverhalten, wie im Fall von Herrn Hamad zulässt?

Als sich das Unglück mit dem Tsunami ereignete verfolgten wir, wie sie den Opfern im weit entfernten Weligama geholfen haben. wir alle bejubelten Ihre guten Taten. In öffentlichen sitzungen, in Interviews und im Fernsehen haben sie wiederholt betont, dass ausländer, mit speziellem hinblick auf ein Zeitalter der globalisierung, in Frankfurt (Oder) willkommen sind. Überdies betonten sie, dass Deutschland seine rolle als Zuwanderungsland akzeptiert hat. Sie beteiligten sich auch an Projekten mit Partnerstädten wie Slubice. aber was ist mit den Ausländern in Ihrer Stadt, besonders in Seefichten? Was haben sie getan, dass Sie sich Willkommen fühlen?

Viele von uns sind aus ländern geflohen. die Ursachen hierführ sind komplex. Zum einen sind diese politischer, religiöser, ethnischer oder gesundheitlicher Natur, zum anderen aus wirtschaftlichen Gründen. Kriegszustände in den Herkunftsländern sind dabei natürlich ebenfalls ausschlagebend. wir kamen her um in Frieden und Freiheit zu erhalten. wir leben hier jedoch seit vielen Jahren, manche von uns schon über zehn Jahre, in einem unmenschlichen Zustand.

Wir sind gezwungen gemeinsame Toiletten, duschräume, Küchen usw. zu nutzen. einige von uns sind krank, physisch wie psychisch. hier Leben Mütter mit ihren Kindern. Wir alle haben einen unterschiedlichen hintergrund und wurden unterschiedlich erzogen. Es sind hier viele verschiedenartige Religionen, kulturen und Ethnien auf engsten Raum anzutreffen. Das dies zu konflikten führt brauchen wir wohl kaum näher zu erläutern. Unser Handlungsspielraum wird auf ein Minimum begrenzt. Es ist uns nicht erlaubt zu arbeiten, zu reisen oder in andere Städte zu ziehen. wir sitzen nur in unseren Zimmern und werden langsam verrückt. Was soll man machen, um eine Wohnung zu erhalten? Muss man erst jemanden töten? Oder sich selbst verletzen? Muss man wie Herr Mathenge reagieren um wahrgenommen zu werden und um seine Papiere zu erhalten?

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Patzelt,

wir waren lange Zeit geduldig, haben die schlechte Behandlung von Ihrer Verwaltung mehr oder weniger stillschweigend ertragen. Die Sozialleistungen wurden bei vielen von uns gekürzt, sie liegen nun weit unter dem Sozialhilfeniveau für einen deutschen einwohner und dieses stellt schon das Existenzminimum in Deutschland dar. Zudem sind viele Ihrer Verwaltungsangestellten unhöflich und Ihre Äußerungen diskriminierend.

In Märkisch- Oderland benötigen die Asylbewerber keinen sogenannten Urlaubsschein, um in Brandenburg zu reisen!

In Fürstenwalde leben Asylbewerber in Wohnungen!

Unsere Gäste benötigen einen ausweis wenn sie uns besuchen wollen. Sie können aber weder bleiben oder noch nach 22:00 Uhr das Gelände betreten. Da fragen wir uns doch ob wir hier in einem Gefängnis sind? Frankfurt (Oder) sollte 60 Jahre nach Auschwitz doch besser informiert sein über bestehende Menschenrechte.

Gemeinschaftlich haben wir uns eine Herausforderung für Sie und verschiedene angestellte von Ihnen überlegt. Kommen Sie doch einmal zu uns, für eine Woche und leben Sie unser Leben. Sie könnten diesem doch nur zustimmen, da die Stadt Frankfurt (Oder), unsere Lebensverhältnisse als überaus angemessen empfindet. Vieleicht könnten wir dann noch etwas von Ihnen lernen. wir könnten gemeinschaftlich eine Tsunami – Welle erschaffen und somit gemeinsam Vorurteile wegspülen, um eine neue ebene der Verständigung zu gestalten.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Patzelt,

reagieren Sie, bevor wir uns dazu entscheiden die Sache selbst in die Hand zu nehemen. Wir haben dies alles lange genug ertragen müssen. Geben sie uns die Rechte der Genfer Flüchtlingskonventionen!

Hochachtungsvoll

Die schwarz-afrikanischen Asylsuchenden in der Stadt Frankfurt (Oder)

Bielefeld-Blog: Karmann-Pleite und 5 Mrd. “Abwrackprämie”

Die Krise auf dem Automarkt hat nun auch einen der großen Zulieferer erwischt: Der Cabrio-Bauer Karmann in unserer Nachbarstadt Osnabrück meldet Insolvenz an – laut IG Metall sind 3470 Mitarbeiter betroffen. Es sollen aber “so viele Arbeitsplätze wie möglich” erhalten bleiben.

Und das durchgeknallte Bundeskabinett in Berlin zerschlägt auch das letzte Porzellan: Man hat die Ausweitung der Abwrackprämie beschlossen: Das Budget wird auf fünf Milliarden Euro aufgestockt. Doch die Prämie bringt nichts als Schulden und Steuererhöhungen, warnen Wirtschaftsweise und Opposition – langfristig schade sie der Autobranche.

In Osnabrück tanzen sie ebenso vor Freude auf den Straßen wie die Gebrauchtwagenhaldenaufseher und die KfZ-Werkstätten. Und man wrackt und wrackt und wrackt.

Regensburg-Blog: Xaverl – Imma wos los (Es ist immer was los)

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Xaverl: Scho wida a Ivent. Unsre Medien hom s sche. Imma wida rührt se wos. A schene Ballerei is hoid wos. Zwoa Seitn homs voi gmacht in unsara MZ. S Fernsehn war a do. Do vagisst ma fast dass des a tragische Sach war.

Übersetzung. Schon wieder ein Event. Unsere Medien haben tolle Zeiten. Es ist immer was los. Eine schöne Schießerei ist immer eine tolle Sache. Zwei Seiten hat unsere MZ damit gefüllt. Das Fernsehen übertrug auch die Vorstellung. Da vergisst man fast die Tragik des Geschehens.

Greifswald-Blog: Studentenclub C9 übt sich in rechter Semantik

Der Studentenclub C9 ist inzwischen schon einige Jahre wegen Umbauarbeiten geschlossen und tritt nur noch marginal mit Exilparties in Erscheinung. Dank Bachelorisierung und Bologna werden auch bald die meisten Greifswalder Studierenden vergessen haben, wie und vor allem wo dieser Club war, bzw. ist.

Erfahren Sie hier mehr über den Fauxpas des Clubs…

Regensburg-Blog: Nachtrag – Einweihung Kirche Maria-Magdalena

Am Samstag vor Laetare ( 22. März 2009) weihte der Landesbischof Friedrich die evangelische Kirche Maria-Magdalena im Südosten von Regensburg (Stadtteil Burgweinting) ein.

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Hans Hoffritz hat mir diese Fotos geschickt.

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Bielefeld-Blog: Bald bringt Steinbrück in der Früh die Brötchen

Nein, nein, das ist kein Aprilscherz, was der arrogante Oberlaberer im Amt des Bundesfinanzministers da mal wieder von sich gegeben hat. In der “Financial Times Deutschland” steht, womit er künftig von seinem Komplettversagen in der Banken- und Finanzmisere ablenken will:

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) geht in die Offensive: Der Minister will künftig hart gegen potentielle Steuerbetrüger in Deutschland durchgreifen. Der Minister plane, den Behörden bei Privatleuten mit Jahreseinkünften von mehr als 500.000 Euro Steuerprüfungen künftig auch ohne besonderen Anlass zu gestatten, berichtet die “Financial Times Deutschland”. Finanzminister Steinbrück: “Es reicht nicht aus, auf internationaler Ebene gut zu verhandeln”.

Außerdem wolle Steinbrück diese Gruppe dazu verpflichten, Aufzeichnungen und Unterlagen über ihre Einkünfte sechs Jahre lang aufzuheben. “Es reicht nicht aus, auf internationaler Ebene gut zu verhandeln, wenn in Deutschland die Verfolgung unmöglich gemacht wird”, sagte der Minister der Zeitung.

Bislang müssen Privatleute Unterlagen zu ihren Einkünften nicht aufheben – wer seinen Steuerbescheid erhalten hat, kann die Belege wegwerfen. Eine sogenannte Außenprüfung eines Finanzbeamten ist bei Privatleuten derzeit nur unter besonderen Umständen zulässig.

Steini, der Du schon soviel SDcheiss gebaut hast bei HRE, IKB, KfW, PÖendlerpauschale, versuch doch einfach mal nachzudenken. Ganz normal, wie ein normaler Bürger: “Großverdiener” sind entweder a) Angestellte, die ihre Abzüge bereits mit dem Gehalt erfahren oder b) Selbständige oder Unternehmer, die man ohnehin prüfen kann/muß/soll oder c) Aktionäre, deren Erträge per nicht mehr vorhandenem Bankgeheimnis ohnehin offenliegen.

Was vom extrem dümmlichen Gelabere des SPD-Seeeheimers bleibt, ist der Gestank. Populistischer Gestank, der BILD-Lesern signalisieren soll: “SPD steht für Gerechtigkeit”. Irgendwie habe ich die Nase voll vom Kontroll – und Überwachungswahn dieser politischen Amateure, deren tägliches Gemauschel weder durchsichtig noch nachvollziehbar ist. Da haben wir uns mit “Systemimmanenz” zu begnügen. Solch einen Politiker sollte man einfach einmal durchleuchten lassen und zur Rechenschaft für seine unmögliche Politik im Verein mit Dr. Murkel ziehen. Was da so alles zum Vorschein käme….

Bielefeld-Blog: Tütendrama, nächster Teil

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Die “Tüte” – der Stadtbahneingang am Hauptbahnhof – ist eines der ewigen Themen dieser kleinen Metropole. Seit Sommer 2008 gab es eine “Satzung über die Benutzung der öffentlichen Grünanlage der Stadthalle”, womit die ungeliebte Trinker – und Drogenszene dort ferngehalten werden sollte und konnte. Amtsrichterin Michaele Kaminski hat dem ganzen Stolz der städtischen Satzungsformuliererer mit einem Urteil jetzt die Ostersuppe versalzen. Ein 39 jähriger sollte ein Bußgeld von 73,50 Euro (Wovon?) wegen Alkoholkonsums im Stadthallenpark zahlen. Das wies die Richterin ab, weil der “konkrete Geltungsbereich der Satzung nichts ausreichend dokumentiert” war. Kann ein städtischer Beamter ja auch nicht so einfach wissen. Es gibt keine Karten von der Stadt, es gibt keine Gemarkungsaufzeichnungen. Jetzt hat das Ordnungsamt “Dringlichkeit” signalisiert und wird die Satzung “zeitnah” überarbeiten. Bis sie vom Stadtschreiber zu Papier gebracht ist, können sie ja wieder “Elise” spielen lassen.

Hilden-Blog: Segelflieger am Kesselsweier

Ostern steht vor der Türe und damit die Zeit in der bis vor zwei Jahren die Segelfliegersaison in Hilden/Haan eröffnet wurde.

Am wunderschönen Kesselsweier zwischen Hilden und Haan befindet sich der Ort, wo ich viele Stunden als Zaungast zubrachte, von Kindesbeinen an.

Nichts war entspannender für mich, als auf dieser kleinen Anhöhe, wo immer ein wenig Wind weht, dem Treiben der Segelflieger zuzuschauen, stundenlang.

Das geht nun leider nicht mehr und ich bin sehr traurig darüber.

Der Flugplatz wurde geschlossen wegen angeblich zu hoher Bäume und daraus resultierender zu kurzer Landebahn.

Komisch nur, dass die Flugzeuge gerade mal die Hälfte des Platzes brauchten um zu landen. Das ist selbst mir als Laie aufgefallen.

Wenn mein Vater mit mir damals von Hilden aus Richtung Segelflugplatz losmarschierte, und wir dann durch die Bäume endlich die ersten schneeweißen Flügelspitzen schimmern sahen freute ich mich immer sehr…dieses Gefühl wäre auch heute noch da….

Habe ein Video bei Youtube gefunden, den Link stell ich hier mal rein, in dem Filmchen sieht man das kleine Paradies sehr schön.