StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
30
Mrz '09

Lippstadt-Blog: Von Switch parodiert werden: Erledigt!

Genau wie bei meinem ersten “Erledigt“-Eintrag geht es auch diesmal um Bauernschäfer Heinrich. Das Switch-Team hat sich daran gemacht, das Schäferlied ein wenig umzudichten (Das Video beginnt dort, wo Heinrich zum ersten Mal eingeblendet wird, in Minute 5:45 kommt er nochmal).

Geschmacklos oder gut parodiert?

Hameln-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit

16. Etappe Hameln

wfsg.3cast.net

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Unterschriftensammlung (Online): http://www.steuerschmiede-aktuell.de/…

Kategorie: Leute & Blogs

 

Tags:

Sozial Solidarität Gerechtigkeit Armut Rentner Arbeiter Hatz IV Sozialabbau Armutsbericht Kinderarmut ALG II Bürger Volksentscheid Not Politik Parteien Unterschriftensammlung Bundestag ARGE Agentur für Arbeit Grundeinkommen Etappenziel Etappe soziales Sozialstaat Soziologie Fingereig Siggi Weg soziale Gerechtigkeit sozial Sozialwissenschaft Sozialstaat Soziologie Solidarität Politik Wolfsburg-Blog Hameln-Blog Schwerte-Blog Hagen-Blog Koeln-Blog Euskirchen-Blog Berlin-Blog

Bielefeld-Blog: Die unwürdige Posse um Hermannslauf und Buch

Das Westfalen-Blatt kommentiert die Provinzposse um das Buch “Tödlicher Hermannslauf” und die Veranstalter des “Hermannslauf”:

Als kürzlich bekannt wurde, dass ein Sportverein gegen einen Buchtitel klagen wollte – hat da jemand laut gelacht? Diesem Impuls hätte man nachgeben können, aber das wäre falsch gewesen, denn die Angelegenheit ist nicht lustig. Sie ist peinlich. Sie ist gefährlich. Peinlich für jene, die die Justiz bemühen, weil sie glauben, zwei Wörter – »Tödlicher Hermannslauf« – könnten eine starke Leistung zerstören. Gefährlich aber wird dieses kindische Verhalten, sollte sich irgendwann der erste Richter auf die Seite solcher Kläger stellen. Dann wäre es vorbei mit der Freiheit der Kunst, dann könnte jeder Wichtigtuer des Schriftstellers Text ins Feuer werfen, dem Schauspieler einen Maulkorb anlegen und dem Maler den Pinsel aus der Hand schlagen. Die Begründung für den Klageverzicht macht nun die Affäre vollends zur Blamage: Man habe Gnade vor Recht ergehen lassen, weil der Verleger und die Autorin dem Sportereignis nicht hätten schaden wollen. Hat da etwa jemand – ernsthaft – etwas anderes geglaubt? Es heißt, die Läufer hätten gelassen auf den Titel reagiert, so dass sich die Klage erübrige. Das zeigt uns, dass der Funktionär vom aktiven Sportler noch viel lernen muss. Der Kulturschaffende aber, in unserer Gesellschaft ohnehin wie ein Paria behandelt, wischt sich den Angstschweiß von der Stirn. Das hätte ins Auge gehen können. Wir sind noch einmal davongekommen.

Richtig. Aber eines Tages ird es die Richter geben, die dem Kläger nachgeben. Vielleicht gehört er sogar dem veranstaltenden Verein an, fühlt sich von den Tausenden auf der Strecke gestört oder hat einfach am frühen Morgen was Unrechtes gegessen. Der Justiz in diesem Lande sind besonders in den letzten Jahren schon allerlei unglaubwürdige Urteile gelungen. Zuletzt der Fall “Gardasee-Klaus” oder die “1,30-Euro-Bon-Geschichte”. Oder, oder. Die Frage bleibt: Ist es überhaupt Recht, was geklagt wird, gerichtet wird oder einfach nur noch “Lust und Laune”?

Lippstadt-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit

Sonntag, 29.03.2009, 07. Tag

Und wieder hat sich ein weitere Mitwanderer auf dem “Weg für soziale Gerechtigkeit” angeschlossen. Nun sind inkl. Vorkommando 5 Menschen auf dem Weg nach Berlin.

Siggi hat gut geschlafen und wurde vorzüglich verköstigt; Braten, Salat und als Nachtisch nochmal Salat, diesmal allerdings Obst ;) .

Axel und Reiner hatten in einer Pension genächtigt.

Um 11.00 Uhr trafen sich sich wieder und starteten zur nächsten, aber längsten Tagestour über 28 km.

13:30 Uhr

Siggi ruft mich an. Nachdem Axel und er einen 2 Kilometer langen Anstieg bei 14% Steigung hinter sich gebracht hatten (Wolfsegge-Schwelm), sind sie in der Waldschänke, Beyenburger Straße, Schwelm (phonetisch), eingekehrt, um sich auszuruhen und einen Kaffee zu sich zu nehmen.

Siggi nutze die Gelegenheit, um um seine Eindrücke – so wie jeden Tag – mittels Diktiergerät festzuhalten.

Nach der Stärkung brachen sie wieder in Richtung Hagen auf, wo sie gegen 17:20 Uhr eintrafen. 10 Minuten später war auch schon Radio Hagen vor Ort, um Siggi zu interviewen. Das Interview wird morgen zwischen 06:00 und 09:00 Uhr ausgestrahlt.

Sicher wird es Ihnen hier gefallen, denn das
mittlerweile 250 Jahre alte Hagen in Westfalen
ist stets jung und dabei ausgesprochen
lebens- und liebenswert geblieben.

Um Hagen zu entdecken, gibt es viele Angebote.
Kommen Sie zu uns und lassen Sie sich davon
überzeugen, das für Hagen gilt:
Als Gäste kommen – als Freunde gehen!
Mehr…

Axel und Siggi wurden von Andre Horst abgeholt, der sie nach Attendorn brachte, wo Siggi vorgestern schon übernachtet hat. Reiner sucht sich eine Bleibe.

23:09 Uhr Mitteilung von Manja:

„Hallo Paul,

ich wollte Dir nur eben Bescheid geben; Siggi gefällt mir heute viel besser als Freitag. Er hat gut gegessen. Im Moment würde ich sagen, der läuft nicht nur nach Berlin, der läuft auch wieder zurück ;) .

LG Manja“

Na, das hört sich doch gut an. Alles in allem ein anstrengender, aber erfolgreicher Tag.

Wetter: Teilbewölkt, Sonnenschein, trocken bei 6 Grad, Pannen: Keine, Blasen: Erledigt, Übernachtung: Axel und Siggi ja, Reiner – wir berichten morgen.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Route: Weg für Sozziale Gerechtigkeit

Lippstadt-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit

Samstag, 28.03.2009, 06. Tag

Um 10:30 Uhr starteten sie bei 4 Grad und stömendem Regen in Richtung  Lüttringhausen. Laut Siggi schüttete es wie aus Eimern, keine angenehme Tour.

Radio Hagen teilte fernmündlich mit, dass sie morgen ein Interview mit Siggi aufnehmen möchten; Ausstrahlung am Montag, zwischen 06:00 und 09:00 Uhr. Bitte merken ;-) . http://radiohagen.radio.de/

Gegen 13:00 Uhr klingelte nochmals Siggi´s Handy. Die Remscheider Rundschau führte ein Telefoninterview mit Siggi durch, ein Fotograf der Rundschau erwartete die Wanderer in Lüttringhausen, wo sie heute gegen 18:00 Uhr eintrafen..

Die heutige Tour endete gegen 18:00 Uhr in Lüttringhausen.

“Das schöne Dorp” im Bergischen Land

Nachdem ich auf den vorhergehenden Seiten die Heimat meiner
Stammväter (Thüringen, Eichsfeld und Dingelstädt) beschrieben
habe, möchte ich auch ein wenig über Lüttringhausen schreiben.
Ich wohne seit 25 Jahren im Dorp und fühle mich hier sehr wohl.
Die nachfolgenden Ausführungen stammen aus diversen Quellen
und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


Sollten Sie Anregungen haben, was man in diese Seite noch
aufnehmen kann, lassen Sie es mich bitte wissen.
Herzlichen Dank.
Mehr….

Heute Abend schläft Siggi bei seinen Freunden Marion und Wolfgang Schmidt in Essen. Wolfgang war so nett und hat ihn mit seinem Pkw abgeholt – 56 km nach Routenplaner. Danke an Marion und Wolfgang.

Axel und Reiner suchen sich eigenständig ein Quartier, wir berichten morgen.

Fazit:

Wetter: Starker Regen bei 4 Grad, Pannen: Keine, Blasen: Momentan kein Thema, Übernachtung: Siggi ja, Axel und Reiner – wir berichten morgen.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Lippstadt-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit

Freitag, 27.03.2009, 05. Tag

Nachdem Siggi, Axel und Peter das –1- Zimmer-Quartier verlassen hatten, zeigten sie dem Kölner Dom den
Rücken und machten sie sich gegen 11:00 Uhr auf den Weg in Richtung Burscheid.

Es war bewölkt bei 5 Grad, gefühlte Temperatur 2 Grad. Die geplante Strecke führte zwar an Leverkusen
vorbei, doch Siggi und Axel machten einen Umweg und ließen sich in der Stadt sehen.

Reiner hatte morgens mit der Presse telefoniert. Die Reporterin, Barbara Sarx, rief zurück und man verab-
redete sich in Burscheid. Durch den Umweg verzögerte sich allerdings die Ankunft.

Gegen 16:00 Uhr, ca. 3 Kilometer vor Burscheid, meldete sich die Reporterin fernmündlich und erkundigte
sich nach dem Standpunkt der Wanderer.

Burscheid. Über hundert Kilometer hat Siggi Kurtz schon wandernd
zurückgelegt. Am frühen Freitag Abend erreichte er Burscheid. In
seiner Heimatstadt Rescheid in der Eifel war er am Montag gestartet.
Noch 500 Kilometer Fußmarsch hat der 50-Jährige vor der Brust,
bis er sein Ziel erreicht hat: den Reichstag in Berlin. Dort will er dem
Bundestagspräsidenten Norbert Lammert eine Unterschriftenliste
übergeben. Damit will er gegen die Hartz-IV-Gesetzgebung und den
Abbau von Sozialleistungen protestieren. Foto: Barbara Sarx. Mehr…

Wenige Minuten später trafen die Berichterstatter der Burscheider Zeitung bei Siggi und Axel ein. In diesem
Moment begann es auch schon zu regnen und die Gruppe stellte sich unter dem Schuppendach eines
nahegelegenen landwirtschaftlichen Anwesens unter.

Nach dem Interview legten Siggi und Axel die restlichen drei Kilometer zurück und trafen gegen 17:00 Uhr
in Burscheid ein, wo sich Peter mit dem Fahrzeug bereits aufhielt.

Siggi trennte sich von seinen Begleitern, denn er wurde von Andre Horst abgeholt. Andre ist der Ehemann
von unserer fleißigen Manja, welche eine wichtige Stütze unseres kleinen Organisationteams ist.

Axel und Peter fanden Unterkunft in einem Apparement, welches ihnen B. Sarx besorgt hatte.
Wir bedanken uns herzlich.

Ich denke, dass Siggi und Manja heute viele Neuigkeiten auszutauschen haben, mehr jedenfalls als
man am Telefon bereden kann. Bestimmt ein angenehmer Abend.

Andre fährt Siggi morgen wieder nach Burscheid zurück. Man muss dabei bedenken, dass es kein
Katzensprung ist, Attendorf ist immerhin 100 km vom Burscheid entfernt.

Auch hierfür ein herzliches Danke an, Andre ;-) .

Eingebettet in die Naturarena des Bergischen Landes bietet
Burscheid mit seinen grünen Hügeln, zahlreichen Tälern und
Bächen einen hohen Erholungs- und Freizeitwert.

Ein umfassendes Sport-, Freizeit-, Kultur- und Musikangebot
bietet jedem Alter etwas und trägt maßgeblich dazu bei, dass
sich Bürger und Besucher in der Stadt wohlfühlen. Kein Wunder
also, dass sich Burscheid auch als Touristikort immer größerer
Beliebtheit erfreut. Mehr..

Fazit:

Wetter: Bewölkt bei 5 Grad, später setzte Regen ein, Pannen: Keine, Blasen: Keine Probleme mehr, Unterkunft: Ja.

Wieder ist man dem Ziel 28 Kilometer näher gekommen.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Lippstadt-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit

Donnerstag, den 26.03.2009, 04. Tag

Siggi wurde von Rudi Giefer ausgeruht zum Asylantenheim in Brühl gefahren, wo er seine beiden
Wege-fährten antraf. Auch sie hatten die Nacht genutzt und so konnten sie ihr Tagesprogramm
gemeinsam in Angriff nehmen.

Gegen 10:15 Uhr begann bei einer Temperatur von 5 Grad der Marsch der Tagesetappe über
14, 2 Kilometer.

Er ist eine der architektonischen Glanzleistungen der
Menschheitsgeschichte: Als vollkommenstes Beispiel
des gotischen Baustils zum Welterbe erklärt, ist der
Kölner Dom das Wahrzeichen der Rheinmetropole.

Die größte Kathedrale Deutschlands ist mit rund
sieben Millionen Besuchern jährlich das meist-
besuchte Architekturdenkmal des Landes.
mehr

Axel und Siggi erreichten bei regnerischem Wetter gegen 16:00 Uhr die Domstadt Köln. Sie hielten sich
zwei Stunden bei der Domplatte auf und sprachen Passanten an.

Elfi´s Cousine Yvonne war mit Ehemann Karl-Heinz, Töchterchen Luca und dem Patenkind von Elfi, Amy Joe,
vor Ort und überreichte den geplagten Fußgängern Blasenpflaster. Ebenfalls konnte sie die Bilder des
Schulprojektes überreichen, die Siggi mit nach Berlin nimmt. Vielen Dank Yvonne, eine super Idee!

(An dieser Stelle möchte ich gesondert darauf hinweisen, dass Bilder von Kindern gemalt und an
mich gesandt werden können.
Schreiben Sie mich an: infos@steuerschmiede-berlin.de. Danke!)

Zwischenzeitlich organisierte Axel eine Unterkunft bei einem Bekannten. Reiner , der das Auto fährt, hatte
etwas Schwierigkeiten, die beiden Fußgänger zu finden, nachdem sie sich von der Domplatte in Richtung
Mc Donalds entfernt hatten – kein nennenswertes Problem, wenn man fremd in einer Stadt ist. Reiner
musste ja nicht laufen :-) .

Hauptsache sie trafen wieder aufeinander. Reiner fuhr die beiden getrennt zu ihrem Betimmungsort, da
immer nur eine Person wegen der Zuladung (Kamera, Gepäck, Schlafsäcke, Zelt usw.) Platz in dem Fahrzeug
hat.

Sie bekamen ein kleines Zimmer im dritten Obergeschoß zugewiesen. Axel „darf“ in dem Bett schlafen, da
auch er mit Blasen und Muskelschmerzen zu kämpfen hat. Man muss bedenken, dass er jeden Tag die
schwere Kamera mit sich führt.

Siggi´s Balsen klingen langsam ab. Er und Reiner schlafen am Boden. Siggi meint – Hauptsache trocken. Wir
stimmen ihm zu und sind froh darüber.

Wir wünschen den drei Weggefährten eine gute Nacht und sind auf den morgigen Bericht gespannt.

Der Tag verlief (fast) ohne besondere Vorkommnisse.

Fazit:

Wetter: Regen bei 5 Grad, Pannen: Eine kleine ;-) , Blasen: Bei Siggi klingen sie ab, Axel hat noch damit zu
kämpfen, Übernachtung: Ja.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Lippstadt-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit

Mittwoch, 25.09.2009 03. Tag
18:30 Uhr

Anruf von Peter Klis, dass er wohlbehalten zu Hause angekommen ist und sich das Tagebuch auf der Homepage angesehen hat. Von seiner Seite aus keine Beanstandung ;-) .

20:00 Uhr

Der langersehnte Anruf von Siggi.

Heute morgen um 09:00 Uhr starteten die drei Weggefährten bei drei Grad, Regen, naßkalt, auf ihre dritte Tour von Euskirchen nach Brühl. Die Besetzung wie gehabt, Siggi und Axel zu Fuß, Reiner als Fahrer des Begleitfahrzeuges.
Siggi hatte mit seinen zwei Blasen zu kämpfen, wobei eine schon fast ausgetrocknet ist, der Muskelkater in den Waden schwand mit zunehmender Erwärmung des Körpers.

Gegen 12:30 Uhr traf das Trio in Weilerswirst/Groß-Vernich im Restaurant „Zur Burgschänke“ ein. Siggi fragte die Inhaberin, Frau Leiendecker, ob der Verzehr des mitgebrachten Essens erlaubt sei. Frau Leien-decker hatte keine Einwände, servierte kostenlos Kaffee und bat den Gästen sogar eine Übernachtung an.

Die Drei lehnten ab, da die Ortschaft nicht als Etappenziel geplant war.

Siggi nahm sich vor, das Restaurant zusammen mit Ehefrau Elfi nach der Rückkehr aus Berlin aufzusuchen.

Nach einer herzlichen Verabschiedung besannen sie sich wieder auf ihren Weg und maschierten in Richtung Brühl, wo sie gegen 15:30 Uhr eintrafen.

Gleich am Ortseingang von Brühl wurden sie von Murat, dem Pächter einer Tankstelle, begrüßt. Er hatte die Wanderer erkannt und spendierte sofort und ohne nennenswerte Widerrede zwei Kaffee.

Anschließend begaben sich die drei zur Stadtverwaltung in Brühl, wo ihnen ebenfalls ein Asylantenheim als Unterkunft angeboten wurde.

Da Siggi bereits im Vorfeld ein Angebot zur Übernachtung hatte, wartete er mit seinen beiden Gefährten bei dem Asylantenheim, bis er von Rudi Giefer gegen 18:30 Uhr abgeholt wurde.

Die Reise (nun im bequemen Pkw) ging nach Kerpen, wo die beiden von Iris Giefer-Gans erwartet wurden. Siggi gestand, dass er ein schlechtes Gewissen gegenüber seinen beiden Begleitern hatte.

Nun kann er sich bei Iris und Rudi Giefer nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen. Eine warme Mahlzeit, ein heißes Bad und bei gemütlichem Zusammensein ein Gläschen Rotwein sei dem mutigen Mann gegönnt.

Der Sponsor der heutigen Übernachtungsmöglichkeit:

Usergrafik Viniferia – Genusswelt Wein GmbH
Hauptstraße 226, 50169 Kerpen
Tel.: 02273 – 9 49 99 00
Fax.: 02273 – 9 49 99 04

Bleibt zu hoffen, dass Siggi morgen keinen Kater mitschleppen muß. :-) )

Morgen wird Siggi von Rudi wieder nach Brühl gebracht.

Somit verlief Tag drei der Reise durchaus zufriedenstellend.

Wetter: Regen bei 3 Grad, Pannen: Keine, Blasen: 2, Übernachtung: Ja

Interview WDR5

[youtube jgOTXyHiJMo]

Interview bei StarFM

[youtube T4WzPmgIfFc]

Netter Gruß nach Kölle
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

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Lippstadt-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit

Dienstag, 24.09.2009 02. Tag

Das Team hatte eine ruhige und erholsamer Nacht. Peter Klis gab ein deftiges Frühstück aus und so konnte man frischgestärkt kurz nach 10:00 Uhr in Richtung Euskirchen aufbrechen. Die Temperatur betrug + 3 Grad, es war bewölkt.

Usergrafik Auch heute wichen Siggi und Axel wieder von der gesteckten Route ab, was die ursprünglich geplante Strecke wiederum um 6 bis 8 Kilometer verlängerte.

13:10 Uhr

„Siggi hat gerade angerufen. Er ist heute morgen nach dem Frühstück ziemlich pünktlich gestartet. Sie befinden sich jetzt auf halber Strecke in Kommern an einem großen Rewecenter, machen Pause bei einer Tasse Kaffee und verzehren die mitgeführten Verpflegung.

LG Elfi“

Gegen 16:30 Uhr kamen die Wanderer am Ortsschild Euskirchen an, wo sie an einer Tankstelle auf den Anruf von Radio Euskirchen warten, um ein Interview zu geben.

Insgesamt sind sie heute 26 – 28 km gelaufen. Sie konnten sich eine Übernachtung in einem Asylantenheim sichern.

21.07 Uhr

Anruf von Siggi, dass der Tag gut verlaufen ist, zwischen Rockendorf und Euskirchen wurden sie von Kindern gegrüßt, die ihnen in einem Schulbus entgegenkamen.

Er konnte ein heißes Bad nehmen, was dem Muskelkater zu Gute kam. Wir sind froh, dass sie auch diese Nacht nicht unter freiem Himmel verbringen müssen.

Sie sind in dem Asylantenheim gut aufgenommen worden, eine Frau ermöglichte ihnen, die mitgebrachten Würstchen zu wärmen und spendierte noch Hähnchenschenkel, eine sehr schöne Geste.

Wenn das so weitergeht, werde ich noch neidisch ;-) .

Kleine Veränderung im Team:

Peter Klis fuhr nach Ankunft in Euskirchen mit dem Zug nach Hause und wird am Mittwoch nächster Woche vorraussichtlich wieder auf die Gruppe treffen. Das war keine Überraschung, es war im Vorfeld bekannt. Solange wird Reiner Beutler das Auto von Peter Klis fahren…

Fazit:

Wetter: Bewölkt bei 3 Grad, Pannen: Keine, Blasen: Ein paar mehr, Übernachtung: Ja
Radio Euskirchen

[youtube cK7X3hlQBN4]

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

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Lippstadt-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit

Montag, 23.09.2009 01. Tag

Während des Wochenendes trafen Axel Kahlhorn (Dokumentarfilmer), Peter Klis (Fahrer des Begleitfahr-zeuges) und Reiner Beutler (Beifahrer) im Hause Elfi und Siggi Kurtz ein.

Am Sonntagabend erfolgte bei einem Gläschen die letzte Besprechung, bevor das Team am Montag gegen 04:00 Uhr in den neuen Tag startete.

Das gemeinsam Früstück fand um 07:00 Uhr statt, da sich bereits ab 08:00 Uhr die Medienvertreter von SAT1, WDR, der Kölnischen Rundschau usw. einfanden. Es folgte Interview um Interview…

Usergrafik Noch ein Abschiedskuss von Elfi, dann geht´s los…

Endlich, um 10:30 Uhr konnte das Team bei miserablem Wetter (eisiger Sturm und Schnee) den Start zum Weg der sozialen Gerechtigkeit angehen.

„Hallo ihr Lieben,

Siggi ist mit einer halben Stunde Verspätung durch den Presserummel, frohgemut gestartet. Er läßt euch alle herzlich grüßen und ist froh, dass es endlich losgeht!
Ich würde mir wünschen, dass das Wetter es bald wieder besser mit ihm meint. Hier sind eisige Tem-peraturen und es ist sogar Schnee angesagt.
Aber…Siggi packt das! Ich weiß, was er sich vornimmt hält er durch. Was soll ich sagen…er zieht das durch!

GLG Elfi“

Peter Klis und Reiner Beutler starteten das beladene Fahrzeug, Siggi und Axel begaben sich auf Schusters Rappen, wobei Axel seine Kamera für den Dokumentarfilm zu schleppen hatte.

SAT.1 begleitete das Duo bis 12:30 Uhr. Die Fußgänger mussten aufgrund des Wetters mehrere Pausen einlegen.

Es folgte eine lange, lange Informationspause…

„Hier gießt es in Strömen und der Sturm, der seit heute morgen weht, wird immer stärker. Ich bin froh das Siggi erst mal bergab wandert… Ich hoffe sie finden ein Quartier, bei dem Sturm bleibt kein Zelt stehen.
Bin dann gleich weg bis heute abend. Also nicht wundern, wenn man nichts hört von mir.

LG Elfi!“

Endlich, 17:30 Uhr, meldete sich Peter Klis bei mir. Er stand mit dem Pkw am Orteingang Kall und wartete auf Siggi, Siggi´s Handy schien nicht zu funktionieren. Was tun?

Laut Plan sollte Siggi in Kall/Wallenthal einlaufen. Google zeigte mir jedoch, dass es sich um zwei Ort-schaften handelte, die 4 km auseinander lagen. Aufgrund der Kilometerangabe im Plan dirigierte ich Peter nach Wallenthal.

18:47 Uhr, Elfi meldet, dass sich die vier in Kall wieder gefunden haben.

Es stellte sich heraus, dass zuvor abgesprochen war, dass Siggi eine andere Route laufen wird, um mehr Menschen erreichen zu können, also ca. 26 km. Im Eifer des Gefechtes ging das wohl unter. Peter Klis stand am falschen Ortseingang.

Radio Euskirchen war in Kall anwesend und konnte die Fußgänger nicht antreffen. Sie schafften es jedoch einen Telefonkontakt herzustellen und Siggi auf diesem Weg kurz zu interviewen. Die Ausstrahlung erfolgt morgen, zwischen 06:00 und 09:00 Uhr.

„Hallo zusammen,

also Siggi und seine Begleiter sind gesund, wenn auch durchgefroren am ersten Etappenziel angekommen.
Auch eine Unterkunft haben sie gefunden.

LG Elfi“

Das war die erfreuliche Nachricht des Tages, der Inhaber der „Eifelpension Schabesta”, hat dem Quartett ein Doppelzimmer anboten, jeweils zu fünf Euro, incl. Dusche. Na, wir sagen herzlichen Dank.

Wir können gleich noch einen draufsetzen ;-) . Siggi kennt den Besitzer und konnte zwei Doppelzimmer zu den gleichen Konditionen aushandeln. Wir sagen noch einmal herzlichen Dank für die Unterstützung.

Usergrafik Eifelpension Schabesta , Hüttenstraße 63a, 53925 Kall, Tel.: 02441/771515. Also, wenn in Zukunft jemand in Kall ein Zimmer braucht…

Wir freuen uns, dass der Tag doch noch einen glücklichen Ausgang fand. So können sich Siggi und Axel wieder aufwärmen. Wir wünschen den vier eine angenehme Nachtruhe. Siggi muss allerdings noch seine erste Blase versorgen…

Morgen früh um 10:00 Uhr babsichtigt das Quartett wieder aufbrechen.

Fazit:

Wetter: Eisiger Wind, Schnee, Pannen: 3, Blasen: 1, Übernachtung: Ja

Link:

WDR Aachen

[youtube i1aI-H97viU]

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß nach Hagen
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Schwerte-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit

Dienstag, 24.09.2009 02. Tag

Das Team hatte eine ruhige und erholsamer Nacht. Peter Klis gab ein deftiges Frühstück aus und so konnte man frischgestärkt kurz nach 10:00 Uhr in Richtung Euskirchen aufbrechen. Die Temperatur betrug + 3 Grad, es war bewölkt.

Usergrafik Auch heute wichen Siggi und Axel wieder von der gesteckten Route ab, was die ursprünglich geplante Strecke wiederum um 6 bis 8 Kilometer verlängerte.

13:10 Uhr

„Siggi hat gerade angerufen. Er ist heute morgen nach dem Frühstück ziemlich pünktlich gestartet. Sie befinden sich jetzt auf halber Strecke in Kommern an einem großen Rewecenter, machen Pause bei einer Tasse Kaffee und verzehren die mitgeführten Verpflegung.

LG Elfi“

Gegen 16:30 Uhr kamen die Wanderer am Ortsschild Euskirchen an, wo sie an einer Tankstelle auf den Anruf von Radio Euskirchen warten, um ein Interview zu geben.

Insgesamt sind sie heute 26 – 28 km gelaufen. Sie konnten sich eine Übernachtung in einem Asylantenheim sichern.

21.07 Uhr

Anruf von Siggi, dass der Tag gut verlaufen ist, zwischen Rockendorf und Euskirchen wurden sie von Kindern gegrüßt, die ihnen in einem Schulbus entgegenkamen.

Er konnte ein heißes Bad nehmen, was dem Muskelkater zu Gute kam. Wir sind froh, dass sie auch diese Nacht nicht unter freiem Himmel verbringen müssen.

Sie sind in dem Asylantenheim gut aufgenommen worden, eine Frau ermöglichte ihnen, die mitgebrachten Würstchen zu wärmen und spendierte noch Hähnchenschenkel, eine sehr schöne Geste.

Wenn das so weitergeht, werde ich noch neidisch ;-) .

Kleine Veränderung im Team:

Peter Klis fuhr nach Ankunft in Euskirchen mit dem Zug nach Hause und wird am Mittwoch nächster Woche vorraussichtlich wieder auf die Gruppe treffen. Das war keine Überraschung, es war im Vorfeld bekannt. Solange wird Reiner Beutler das Auto von Peter Klis fahren…

Fazit:

Wetter: Bewölkt bei 3 Grad, Pannen: Keine, Blasen: Ein paar mehr, Übernachtung: Ja
Radio Euskirchen

[youtube cK7X3hlQBN4]

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

wfsg.3cast.net

Hagen-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit (Hagen)

Sonntag, 29.03.2009, 07. Tag

Siggi hat gut geschlafen und wurde vorzüglich verköstigt; Braten, Salat und als Nachtisch nochmal Salat, diesmal allerdings Obst ;) .

Axel und Reiner hatten in einer Pension genächtigt.

Um 11.00 Uhr trafen sich sich wieder und starteten zur nächsten, aber längsten Tagestour über 28 km.

13:30 Uhr

Siggi ruft mich an. Nachdem Axel und er einen 2 Kilometer langen Anstieg bei 14% Steigung hinter sich gebracht hatten (Wolfsegge-Schwelm), sind sie in der Waldschänke, Beyenburger Straße, Schwelm (phonetisch), eingekehrt, um sich auszuruhen und einen Kaffee zu sich zu nehmen.

Siggi nutze die Gelegenheit, um um seine Eindrücke – so wie jeden Tag – mittels Diktiergerät festzuhalten.

Nach der Stärkung brachen sie wieder in Richtung Hagen auf, wo sie gegen 17:20 Uhr eintrafen. 10 Minuten später war auch schon Radio Hagen vor Ort, um Siggi zu interviewen. Das Interview wird morgen zwischen 06:00 und 09:00 Uhr ausgestrahlt.

Sicher wird es Ihnen hier gefallen, denn das
mittlerweile 250 Jahre alte Hagen in Westfalen
ist stets jung und dabei ausgesprochen
lebens- und liebenswert geblieben.

Um Hagen zu entdecken, gibt es viele Angebote.
Kommen Sie zu uns und lassen Sie sich davon
überzeugen, das für Hagen gilt:
Als Gäste kommen – als Freunde gehen!
Mehr…

Axel und Siggi wurden von Andre Horst abgeholt, der sie nach Attendorn brachte, wo Siggi vorgestern schon übernachtet hat. Reiner sucht sich eine Bleibe.

23:09 Uhr Mitteilung von Manja:

„Hallo Paul,

ich wollte Dir nur eben Bescheid geben; Siggi gefällt mir heute viel besser als Freitag. Er hat gut gegessen. Im Moment würde ich sagen, der läuft nicht nur nach Berlin, der läuft auch wieder zurück ;) .

LG Manja“

Na, das hört sich doch gut an. Alles in allem ein anstrengender, aber erfolgreicher Tag.

Wetter: Teilbewölkt, Sonnenschein, trocken bei 6 Grad, Pannen: Keine, Blasen: Erledigt, Übernachtung: Axel und Siggi ja, Reiner – wir berichten morgen.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

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Bochum-Blog: Bochum steigt bei Cross-Border-Geschäft aus

Nun hat sich auch die Stadt Bochum aus dem Cross-Border-Geschäft zurückgezogen. So kauft sich die Stadt Bochum nun für 90 Millionen Euro aus dem Vertrag mit einem amerikanischen Investor.

Eine abschließende Bewertung wieviel Geld man bei diesem Geschäft verbrannt hat ist noch nicht möglich.  Im ersten Moment kann es die SPD-Bürgermeisterin noch verheimlichen, denn es sieht nach einem Nullsummenspiel aus.

Dieses Nullsummenspiel geht aber nur dann auf wenn man ein Wertpapierdepot vom insolventen, amerikanischen Versicherer AIG mit eingerechnet wird, welches einen Wert von 70 Millionen Dollar haben soll. Die Wertentwicklung dieses Depots ist aber mehr als ungewiss.

Wenn der von SPD und Grüne geführte Stadtradt nun lauthals jede Schuld vom Desaster dieses Geschäfts von sich weist, und auf die Finanzkrise schiebt ist das jedoch mehr als  Heulerei. Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, haben mehrere Experten auf die hohen Risiken hingewiesen, und es ist sogar ein Bürgerbegehrendagegen gestartet worden. Frau Ottilie Scholz hat das Geschäft jedoch so schnell abgeschlossen, dass sie das Bürgerbegehren damit ausgehebelt hat.

Zudem sollte man die Bürgermeisterin einmal fragen, wie man es in Einklang bringen kann, auf Manager zu schimpfen, sich aber selbst an solchen hochriskanten Geschäften zu beteiligen. Zudem sind die Cross-Border-Geschäfte in den USA gerichtlich als Betrug gewertet worden. Und zwar am amerikanischen Steuerzahler. Mittlerweile ist es nicht nur ein betrug am amerikanischen, sondern auch ein Verlustgeschäft für die Deutschen Steuerzahler.

Hameln-Blog: weg-fuer-soziale-gerechtigkeit

16. Etappe Hameln

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

soziales Weg für soziale Gerechtigkeit soziale Gerechtigkeit Kinderarmut Grundeinkommen ARGE Agentur für Arbeit

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Bielefeld-Blog: Unbekannter Boeckstiegel

bockstiegel.jpg

Früher Boeckstiegel*. Jetzt erst entdeckt.

*(Tschuldigung. Eventuell wissen Sie nicht, wer Peter August Boeckstiegel war: Der kleinen Stadt Werther vor den Toren der gigantischen Metropole größter Sohn)

Duisburg-Blog: Duisburg – Stadt ohne Hoffnung

Nachdem in Duisburg entgegen dem Willen der Bürger der Bau einer Forensik durchgezogen wurde, wird nun der Rest von Duisburg endgültig in eine Müllkippe verwandelt (s.u.):

  • 800 MW Steinkohlenkraftwerk
  • Zementwerk das mit 40% Sondermüll “geheizt” wird
  • Erweiterung der Sondermüllverbrennungsanlage Krefeld
  • Im Duisburger Norden ist bereits ein Steinkohlenkraftwerk im Bau
  • Bei HKM ist ein neuer Hochofen mit gigantischer Kapazität  im Bau
  • Eine große Kokerei ist bereits in Betrieb gegangen, die Kokerei von HKM wird erweitert

Es spielt also bald auch keine Rolle mehr, aus welcher Richtung der Wind weht. Es ändert sich lediglich die toxische Zusammensetzung.

Die Umsetzung und Strategie hat dabei System:

  1. Es werden direkt mehrere Projekte eingekippt, so daß an mehreren Fronten gekämpft werden muss und sich ein Widerstand der Bürger nicht mehr bündeln kann.
  2. Die Projekte werden möglichst langfristig ohne aufsehen zu erregen eingekippt und die Grundlagen für die rechtlich einwandfreie Durchführung abgesichert.
  3. Es wird der rechtliche Rahmen voll ausgeschöpft, um eine juristische Absicherung der Projekte zu schaffen und die Politiker von Ihrer Verantwortung reinzuwaschen.

Dabei wird ganz bewußt die dahinschwindende Lebensqualität der Bevölkerung in Kauf genommen.

Ganz im Gegenteil: Je mehr Dreck in die Luft geblasen wird, desto einfacher ist es an diesem Ort noch weitere Industrie anzusiedeln, da der “relative Zuwachs” an Umweltverschmutzung an diesem Ort ja geringer ist.

Und je schlechter es der Bevölkerung geht, desto mehr kann man nach aussen hin jammern und immer weitere Fördergelder abschöpfen.

Bürgerproteste enden grundsätzlich fruchtlos, und da dies den meisten Bürgern auch klar ist, beteiligen sich immer weniger Menschen an Protesten, zumal diese noch zusätzlich durch eine immer schnellere Abfolge von Hiobsbotschaften durch neue Projekte zermürbt werden. Dies führt dazu das die Politiker auch noch behaupten können, das es ja kaum Proteste gibt.

Es ist mittlerweile ein in sich abgeschlossener, sich selbst verstärkender Prozess des Niedergangs.

In den 80ern hatte man noch daran gearbeitet, die Umweltbedingungen im Ruhrgebiet zu verbessern und für ein besseres Image gekämpft, um Menschen anzulocken und den Weg für neue Technologien und Gewerbe zu ebnen.

Dies schlug dann ca. 1990 wieder in das Gegenteil um, wie man an der Bevölkerungsentwicklung eindeutig ablesen kann.

Der Weg der nun eingeschlagen wurde, wird das Ruhrgebiet und insbesondere Duisburg nachhaltig auf unabsehbare Zeit ruinieren.

Den Einwohnern bleibt nur noch eine Wahl: Wer kann der zieht weg!

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http://nuv-online.de/?p=648

http://nuv-online.de/?p=630

Bei vollem Betrieb würden aus dem geplanten Kohlekraftwerk in Uerdingen – trotz modernster Filter – jährlich folgende Schadstoffe freigesetzt (von Trianel geschätzt):

  • 500 kg Cadmium
  • 1.000 kg Arsen
  • 500 kg Thallium
  • 2.000 kg Nickel
  • 600 kg Quecksilber
  • 6.000 kg Blei
  • 400.000 kg Staub
  • und viele mehr

Beim UN-Gipfeltreffen der Umweltminister in der kenianischen Hauptstadt Nairobi kamen nun Vertreter aus 140 Ländern darüber überein, die Verwendung von Quecksilber weltweit zu verbieten. Innerhalb der nächsten zwei Jahre solle eine rechtsverbindliche Regelung erarbeitet werden, kündigte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel an. Doch wie passt das mit dem Kraftwerk zusammen und welche Ursachen hat Quecksiler auf unsere Gesundheit ?

Auch in anderen Industriebereichen (z.B. bei der Erstellung von Energiesparlampen oder etwa bei der Herstellung von Zement !! (siehe geplante Zementfabrik in Krefeld)) ist es schwierig, auf den Einsatz von Quecksilber zu verzichten. Problematischer als der direkte Einsatz von Quecksilber in der Industrie sind aber jene Bereiche, wo Quecksilber an die Luft abgegeben wird – etwa bei der Müllverbrennung, bei der Verarbeitung von Erzen und bei Kohlekraftwerken.

Quecksilber kann in zu hoher Konzentration zu Schäden an Leber, Lunge und Gehirn führen. Bei Schwangeren kann eine Quecksilbervergiftung sogar zum Tod des Fötus führen oder Entwicklungsstörungen verursachen. Die amerikanische Gesundheitsbehörde hat deshalb sogar einen eigenen Ratgeber für Schwangere herausgegeben, um darüber zu informieren, von welchen Speisefischen werdende Mütter Abstand nehmen sollten.

Freigesetztes Quecksilber bleibt etwa ein Jahr in der Atmosphäre, danach gelangt es in die Gewässer. Im Fettgewebe von Fischen reichert sich Quecksilber immer weiter an – bei Fischen, die am Ende der Nahrungskette stehen, ist die Quecksilberbelastung dann oft so hoch, dass ihr Verzehr auch für Menschen gesundheitsschädlich sein kann.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/378/459024/text/

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Jetzt auch noch ein Zementwerk

Duisburg West, 27.08.2008, Ingo Blazejewski

Geplante Anlage im Krefelder Hafen soll Sondermüll verbrennen und würde über einen 113 Meter hohen Kamin weitere Schadstoffe in die Luft blasen – vermutlich vor allem nach Rheinhausen.

Im Disput über die geplanten Industrieanlagen in der Nachbarstadt Krefeld wird ein weiteres Kapitel aufgeschlagen: Als würde das geplante Steinkohlekraftwerk und die Erweiterung der Müllverbrennungsanlage nicht schon genug Protest aus Rheinhausen hervorrufen, sorgt jetzt noch eine weitere Anlage für Ärger: Im Krefelder Hafen will die Firma Klösters ein Zementwerk bauen.

Das Werk sei eine „verdeckte Sondermüll-Verbrennungsanlage”, sagt Bezirksvertreter Manfred Krossa. Denn für die Verbrennung von Kalksandstein, der als Basis für die Produktion dient, ist viel Energie nötig. Die will die Firma Klösters mit einem Kraftwerk produzieren. Was dabei in den Ofen kommt, sind zu 90 Prozent Abfälle: Kunststoff, Reifen, Altöl, Lösungsmittel. 40 Prozent dieser Abfälle sind als gefährlich eingestuft. Dass Zementwerke Müll verbrennen, ist gängige Praxis.

Insgesamt will Klösters pro Jahr 1,7 Millionen Tonnen Zement hergestellen, das sind rund 7200 Tonnen pro Tag. Die Firma mit Sitz in Kempen, Krefeld und Essen, will das Werk im Hafen auf dem eigenen Grundstück errichten, auf dem sie bereits ein Kalksandsteinwerk betreibt. Der Antrag für den Bau der Anlage liegt jetzt auch der Stadt Duisburg zur Stellungnahme vor. Doch die sieht sich dazu vorerst nicht in der Lage: Die Auswirkungen auf das Duisburger Stadtgebiet seien nicht hinreichend untersucht worden, der Antrag sei unvollständig. Das Vorhaben sei „emissionsreich”, Schadstoffe wie Stickstoffdioxid und Stäube würden „in großem Umfang” ausgestoßen. Und die trägt der Wind bekanntlich nach Rheinhausen.

Eine Frechheit sei diese weitere Belastung, sagen Bezirksvertreter. „Wir sind als Nachbarn doch schon genug gebeutelt”, sagte Vorsteherin Katharina Gottschling. „Krefeld streicht die Gewerbesteuer ein, wir bekommen den Dreck ab”, ärgert sich Krossa. Man ist sich einig, dass „alles Mögliche getan werden muss, um diese Anlage zu verhindern”.

Auch die „Umweltgruppe West” ist erzürnt. „Wieso darf überhaupt eine Neuanlage dieser Art gebaut werden?”, fragt Sprecherin Gisela Komp. Schließlich gebe es gerade im Krefelder Hafen eine hohe Feinstaubbelastung, die Grenzwerte seien im ersten Halbjahr an 44 Tagen überschritten worden, erlaubt sind 35 Tage im ganzen Jahr. Der dortige Bebauungsplan erlaube nur die Ansiedlung von emissionsschwachen Betrieben, eine Zementwerk gehöre sicher nicht dazu. Und erst in diesem Monat sei auch der Luftreinhalteplan für Duisburg in Kraft getreten. „Es erscheint absurd, wenn die ohnehin unvollkommenen Maßnahmen zur Luftreinhaltung durch solche Anlagen zunichte gemacht werden”, sagt Gisela Komp.

Die Pläne sind auch in Uerdingen selbst umstritten. Denn es geht nicht nur um die direkten Abgase aus dem Werk, die ausschließlich durch Gewebefilter strömen und dann über einen 113 Meter hohen Kamin in die Luft geblasen werden sollen. Vor allem die Verkehrsbelastung dürfte durch das Werk deutlich anwachsen.

Denn die Einsatzstoffe und Produkte, das sind mehrere Millionen Tonnen an Hüttensand, Sandstein und Flugasche sollen über Bahn und Schiff, aber vor allem auch durch Lkw transportiert werden.  Berechnete Zahl der Laster, die für das Werk über die Straße rollen sollen: 190 pro Tag.

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 http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/sued/2008/6/19/news-56709413/detail.html

Müllverbrennung Krefeld: viermal mehr Stickoxide

Duisburg Süd, 19.06.2008, Martin Kleinwächter

 

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Nach HKM-Kokerei und Steinkohlekraftwerk Uerdingen wird jetzt auch für die dritte Großanlage in der Region eine starke Erhöhung ihrer Kapazität geplant

Noch keine Grundlage für eine eigene Position zur geplanten Erweiterung der Müllverbrennungsanlage in Krefeld sieht die Stadtverwaltung. In der dortigen Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage werden überwiegend Kommunal- und Gewerbeabfälle aus Krefeld, Mönchengladbach sowie den Kreisen Viersen und Neuss verbrannt. Das Genehmigungsverfahren wurde Anfang 2007 eingeleitet. Beantragt ist, einen fünften Brennkessel mitsamt Rauchgasreinigung zu errichten und die Rauchgasreinigung der alten vier Kessel zu ändern. Insgesamt soll die Kapazität der Anlage von heute 55,3 Tonnen Müll je Stunde um 50 % auf 80 Tonnen gesteigert werden. Die Kapazität für Schlacke soll um50 000 Tonnen im Jahr, die für Filterstaub um 7 000 Tonnen erhöht werden. Durch die Erweiterung und die Umstellung auf eine so genannte „trockene Rauchgasreinigung”, so die Stadtverwaltung, würde sich der Abgasvolumenstrom von heute 240 000 Milliardstel verdoppeln. Weil auch das Entstickungsverfahren geändert werden soll, müsste ein gegenüber heute doppelt so hoher Emissionsgrenzwert von 200 Tausendstel Gramm je Kubikmeter Luft genehmigt werden. Zwischenfazit aus Duisburger Sicht: „Insgesamt bedeutet dies für Stickoxide eine Vervierfachung der Emissionsmenge und konterkariert die aktuelle Maßnahmenplanung zur Verbesserung der Luftqualität.” Die Stadt vermisst insbesondere Berechnungen der künftigen Dioxin-Niederschläge in der Umgebung. Sie befürchtet eine Zunahme der Feinstaub-Problematik und fragt nach der künftigen Lärmbelastung in Ehingen.

Bielefeld-Blog: Das Schweigen der ICE-Achsen. “Aus” für Mehdorn

Heute schon am Hauptbahnhof gewesen? Kommen noch Züge an. Fahren noch welche ab? Werden noch Verbindungen ausgerufen? Kaum zu glauben, das alles auch ohne den genialsten, überheblichsten, großkotzigsten und neben den Bankstern bei der Unverfrorenheit in der Champions-League der Wirtschaftgauner spielenden kleinen Napoleon der Prellböcke gehen soll. Bahnchef Hartmut Mehdorn stürzt über den Daten-Skandal bei der Deutschen Bahn. Er habe dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Konzerns die Auflösung seines Vertrages angeboten, sagte der 66-Jährige in Berlin. Er sehe zwar keine eigene Schuld in der Datenaffäre, wolle sich seiner Verantwortung als Konzernchef aber nicht entziehen, sagte er bei der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens. Die sich überschlagenden Ereignisse um die Person Mehdorn überschatteten die Geschäftsbilanz der Deutschen Bahn, die der Konzernchef zuvor präsentierte.

Bielefeld-Blog: Das Web. 2015

Wohin der politische Affentanz um das “Kinderpornographie und schreckliche Inhalte fördernde Internet” bei den ziemlich beschränkten Politamateuren in Berlin-Mitte führen könnte, hat der Blogger “Spiegelfechter” in einer beklemmenden Fiktion beschrieben. Wirklich lesenswert, zumal die handelnden Personen wie USA-Ausflügler zu Guttenzwerg, BLÖD-Diekmann, Antiporni-”Vorreiterin” (Ach, endlich ein gutes Thema für meinen Wahlkampf) “Keksröschen” von der Leyen (Warum versuche ich immer, “von der Laien” zu schreiben?) tatsächlich jeden Tag per Glotze präsent sind und ihr halbgares Geschwafel (“Die blonde Bush-Parodie) in die bereitwilligst hingehaltenen Mikros hämmern.

Was für ein unbeschreibliches Glück, das es Bielefeld nicht gibt. Man wird uns und unser Web hier nicht finden. “Google Earth” muß sich da die Weltkarten der verblichenen US-Regierung zu eigen gemacht haben, die ja auch Atombomben, Biowaffen und Chemische Waffen im Irak liegen sahen.

Bielefeld-Blog: Massenhysterie um Abwrackerei

Stell Dir vor, der Staat “schenkt” Dir was, was er Dir hintenrum vorher per Steuererhöhung längst geklaut hat: Die Abwrackprämie.
Stell Dir weiter vor, der Staat – in Sachen IT/Internet nur fähig, wenns ums Bespitzeln geht – stellt das notwendige Formular ins Web, sorgt aber – Beamte können sowas nicht wissen – nicht dafür, genügend Serverpower bereit zu stellen.
Stell Dir vor, das Web bricht zusammen und Tausende Abwrackos kommen nicht zum Zuge.

Dann liest sich das so:

Die Abwrackprämie kann seit heute nur noch im Internet beantragt werden – zumindest theoretisch. Der Staat hat die Fördermittel aufgestockt, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat seit heute morgen auf Online-Formulare umgestellt. Das Verfahren dürfte für viele aber zur Geduldsprobe werden: Aktuell ist die Seite der BAFA www.ump.bafa.de nicht oder nur schwer erreichbar – das Online-Formular lässt sich nur mit Mühe ausfüllen und abschicken.

Dieser Staat, bzw. seine bis zum Tode gut Versorgten, werden es niemals lernen, so zu arbeiten, wie das angesichts der kassierten Diäten/Bezüge/Pensionen zu erwarten wäre.

Die Abwrackprämie. Ein Paradebeispiel deutscher Hysterie.

Bielefeld-Blog: Der “ärmere” Oetker wird 70

arend-oetker.jpg
Auszug aus dem Buch: “Die Oetkers”. Von Rüdiger Jungbluth.

Der Zufall will es, daß ich mich derzeit mit der Chronik der bekanntesten Bielefelder Dynastie beschäftige. Vieles aus dem Verhalten der Familie und ihrer Patriarchen spiegelt sich auch in der Metropole wider und hat sie zwischen Kleinkariertheit, Krämerseele, Nazihörigkeit und dann wieder Hamburger Weitläufigkeit und “großem Auftritt” im Jahrzehnte alten Frack geprägt. Stets aber schaute die ostwestfälische “Achottachott-Mentalität” durch die Knopflöcher. Darüber täuschen auch die Kilometerlang sich an der Bahnlinie vom Hauptbahnhof nach Brackwede hinziehenden zigfach mit Firmenlogos bepflasterten Bielefelder Firmengebäude nicht hinweg.

Einer aus der Dynastie, der – viele wissen es nicht – überhaupt nicht wirtschaftlich mit den Bielefeldern verbunden ist, heißt Arend Oetker und hat ein veritables Reich aufgebaut. Der Sohn von Rudolf-August Oetkers (Vater des jetzigen Firmenchefs August Oetker) Schwester Ursula macht heute neben “Marmelade” (Schwartau) auch in “Saatgut, Schiffahrt, Rohstoffhandel, Verpackung und Weiterbildung”. Engagements im BDI, Stifterverband und Auswärtiger Politik machten ihn bei Insidern bekannter als den aktuellen Bielefelder Firmenchef.

Arend Oetker wird heute 70 Jahre.

Bielefeld-Blog: Sagt bloß nicht “Schnitzel” zu Schalke

schalker-kriesel.jpg

Am kommenden Abend des Freitag versinkt die Alm ja bekanntlich in Blau. Schalke ist da und möchte Arm. Bielefeld schlagen. Vorher aber haut der Rhedaer Billigstfleischhauer im viel zu großen Aufsichtsratssessel des russischen GAZ-Staatsclubs noch mal so richtig die Klöpse raus und blamiert sich und den Club im Minutentakt. Selbst Fußballheroen wie Lodda M. und ein gewisser Neururer, die neben dem unsterblichen Seppel Herberger locker bestehen können, wollen kein Veltins trinken. Angeblich soll nun ein Gaukler, Verzeihung Gaugler, die panierten Formfleischstücke in die Toaster werfen und “Kein Schnitzel” schreien. Im Gespräch als Trainer ist wohl auch Otto Rekhakel, jener Ehrengrieche, der die “eingesprungene Viererkette” erfunden hat.

Das, was man sonst meist von Arm. Bielefeld erwarten konnte, wenn das jährliche Saisonziel “1 Platz über dem Abstieg” verlustig zu gehen drohte, kommt nun aus der Stadt im Ruhrgebiet: 16 Jahre hat Gaugler Wacker Burghausen gegaukelt, ähm gemänätscht, bis die Dritte Liga gesichert war.

Könnte sich Schalkes Aufsichtsratsgaukler Tönnies auch vorstellen. Ist ja auch ein Ziel. Billigstfleischhauer Europas, Toprestepanierer Europas, da wird ein Name zum Programm “Tönnies”. Da steckt jede Menge “tönen” drin. Hohl tönen. Reicht aber nicht, um Schalke zu führen. Geld scheint hier tatsächlich den letzten Rest Verstand zu übertönniessen.

Sagt am Freitag bloß nicht “Schnitzel” zu Schalke. Wir freuen uns auf Arminias Sieg! Zecki, mach sie naß. Zeig Mädchen Kurany, wo das Nutella steht. Die haben ja nicht mal einen Trainer. Und auf die leere Haupttribüne legen wir ein formvollendetes paniertes “Toastie”.

Bielefeld-Blog: “Leistung lohnt sich wieder”. Für Bankster.

In London fürchten die Banker um ihr Leben, und ein Professor, der hofft, dass die Demonstranten zum G20-Gipfel nur Pappbanker hängen, wurde vorsichtshalber suspendiert. Gott save the Banksters. Ob das bei uns auch so ist? – Ruft Peer Steinbrück jeden Morgen bei Josef Ackermann an und fragt, wieviel Milliarden er denn heute brauche, und fragt Angela Merkel mittags nach, ob auch alles in Ordnung sei. Aber wahrscheinlich haben die beiden und die anderen Minister Telefone ohne Mikrophon. Darüber erhalten sie von Ackermann, den Quandts, von Springer, Mohn-Bertelsmann und dem Rest des Großkapitals ihre Befehle. Nein, die brauchen kein Mikrophon! Widerspruch gibt es nicht, und auf Zustimmung können die wahren Herrscher in Deutschland verzichten.

“Duckhome” startet den Bankenmontag mit wahren Boshaftigkeiten. Lesenswert hier.

Bielefeld-Blog: Potz Blitz

Weit über 100 Journalisten erwartet Opel zum Besuch von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am Dienstag (31. März 2009) im Insignia-Werk in Rüsselsheim. Begleitet wird sie dabei vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, Verteidigungsminister Franz Josef Jung sowie dem hessischen Wirtschaftsminister Dieter Posch. Mehr als 3000 Mitarbeiter wollen die Ansprachen von Angela Merkel und Roland Koch in einer Werkshalle verfolgen. Zunächst informieren sich die Kanzlerin und ihre Begleiter bei einem Rundgang durch die Insignia-Fertigung. Anschließend sprechen neben Merkel und Koch auch General Motors Europa-Präsident Carl-Peter Forster, Opel-Chef Hans Demant sowie der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, Klaus Franz, vor den Mitarbeitern und geladenen Gästen. Forster unterstrich jetzt bereits im Vorfeld die Bedeutung des Besuchs: “Wir bedanken uns vor allem bei der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Ministerpräsident Roland Koch, dass Sie die Gelegenheit wahrnehmen, sich persönlich ein Bild von Opel in Rüsselsheim zu machen, vom hohem Qualitätsniveau unserer Automobilproduktion und unserer technologischen Entwicklung”. … sagt eine Opel-Pressemitteilung über den morgigen Auftritt der Bundeskanzleuse. Sagte diese nicht vollmundig: “keine Staatshilfen für Ausnahmen”? Oder gilt das nicht, wenn Wahlkampf ist und Populimismus angesagt? Wenn ich Opelaner wäre, würde ich mich mit dem Rücken zum Podium stellen. Sitzen werden sie nicht dürfen, wenn Templins begnadeteste Rouladenbraterin ihre Weisheiten zum Besten gibt und neben dem brutalstmöglichen Aufklärer, dem Koch der Köche, steht. Warum wirft der eigentlich nicht ein paar Milliarden aus den in Liechtenstein gebunkerten “jüdischen Vermächtnissen” auf die Insignia-Bänder? Insignia. “Insignia, powered bei CDU”. Die Räder aus Continental-Restbeständen sind doch schon tiefschwarz. Und die Sonderversion “Politheuchler” ist doch schnell gestylt. Ein bißchen Mitleid, ein Schuß Populismus, umrühren, Chromleisten dran. Fertig. Freuen wir uns auf Morgen. Bei Hagemann haben sie Breitwandschirme aufgestellt. Man kann also direkt zugucken, wie Opel zum Wahlkampfthema zwischen die Mühlsteine der Laberer gerät. US-Präses Obama watet derzeit noch auf gestapelten Opel-Patenten trocken über den Erie-See unweit Detroit.

Hagen-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit (Schwerte)

Montag, 30.03.2009, 08. Tag

Der achte Tag voller Überraschungen – wie im richtigen Leben.

Heute 01:11 Uhr in WKW:

“Hallo, mein Name ist Andreas Kleinhans und ich hatte gestern in Gevelsberg das Glück Siggi auf seinem Weg, kurz vor Hagen kennenlernen zu dürfen.
Er ist mir am Strassenrand durch sein kleines Schildchen aufgefallen und ich habe einfach spontan mal angehalten. Siggi (und auch sein Kameramann) war mir direkt sympatisch und auch seine Aktion finde ich sehr gut.

Ich selber war vor kurzem an der Gründung einer Selbsthilfegruppe mit ähnlicher Zielsetzung beteiligt (AgA Schwelm, Aktiv gegen Armut), denn ich finde auch, daß es Zeit ist etwas zu tun. Ich bin froh, daß ich Siggi denn auch in bescheidenem Maß unterstützen konnte, indem ich mich auf die Suche nach dem “verschollenen” Begleitfahrzeug gemacht habe und zum Glück haben wir es dann auch irgendwann gefunden.

Ich habe mit meiner Frau überlegt, wie ich es möglich machen könnte, Siggi spontan zu Fuß auf der Tour zu begleiten, leider geht es wegen der Kinder nicht, sonst wäre ich ab morgen tatsächlich mitgegangen. Ich finde es sehr schade, daß es nicht möglich ist, denn sowas ist genau mein Ding.

Ich hoffe, daß Siggi auf seinem Marsch viel Unterstützung bekommt und auch bald schöneres Wetter!

Von meiner Begegnung habe ich schon einige Leute informiert und ihnen nahegelegt, ihre Unterschrift zur Unterstützung abzugeben.

Ich danke Siggi und seiner Familie, die ihn so toll unterstützt und natürlich auch seinen anderen Helfern, daß er für eine bessere Zukunft unserer Kinder kämpft, weiter so, in Gedanken bin ich bei Dir.

…. das mit dem Begleitfahrzeug ist mir neu ;((, also doch eine kleinere Panne am gestrigen Tag, aber nur eine kleine;).
Axel und Siggi haben sich bei Manja wohl sichtlich wohlgefühlt, denn sie fuhren relativ spät weg und kamen gegen 12:00 Uhr in Hameln an.

Dort trafen sie, in einem Café sitzend, Reiner Beutler und Andreas Kleinhans (s.o.) an. Die beiden warteten dort seit 10:00 Uhr.

Das Team formierte sich und startete bei gutem Wetter, Sonne, leichte Bewölkung, 10 Grad, in Richtung Schwerte. Sie konnten sich in zweifacher Hinsicht auf Schwerte freuen;  eine relativ kurze Tour mit 14 Kilometern; die Unterkunft und Verpflegung  war gesichert.

Der Bürgermeister der Stadt Schwerte hatte veranlasst, dass  ihnen zwei Zimmer in der  städtischen Not-unterkunft in der Regenbogenstraße 15 kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, außerdem wurden sie zu einer warmen Mahlzeit bei der Tafel in Schwerte, Ostenstraße 17,  eingeladen.

Bevor Axel und Siggi die Dächer von Schwerte sehen konnten, wurden sie unterwegs von einem Presse-team der Ruhrnachrichten „aufgespürt“. Das Team wartete schließlich bis ca. 16:30 Uhr am Ortseingang Schwerte auf die beiden Wanderer zum Interview.

Schwerte – eine Stadt stellt sich vor. Schwerte,
landschaftlich reizvoll im Ruhrtal gelegen und
gleichzeitig verkehrsgünstig am Rande des
Ruhrgebiets, ist eine lebens- und liebenswerte
Stadt mit einem guten und breit gefächerten
Angebot sowohl für seine Bewohner als auch
für seine Gäste. Schwerte aktiv erleben.

Schwerte verfügt über ein umfangreiches
Freizeitangebot, das für jeden Geschmack
das Passende bereithält. Mehr

Originalton Siggi: „Der Fotograf veranstaltete eine reine Fotohitparade“ ;) . Na, da sind wir mal gespannt.. Der Bericht ist leider noch nicht eingestellt ;((.

Nach dem Interview fuhr das Presseteam Axel und Siggi zur Tafel in Schwerte.

Siggi war „von den Socken“. Sie wurden bereits erwartet, alle Anwesenden grüßten sie freundlich. Die Örtlichkeit erinnerte Siggi an ein Restaurant, mit „harmonischer Einrichtung“.

Zum Essen gab es eine deftige Lauchsuppe und frische Brötchen. Das Presseteam verabschiedete sich. Axel und Siggi unterhielten sich weiterhin mit den Leuten.  Morgen sind sie zum Frühstück eingeladen.

Wo blieb Reiner?

Irgendwann klingelte das Handy von Axel. Reiner, der kein Handy besitzt und von einer Gaststätte aus anrief meldete, dass er  bei der Fa. Opel stünde und jetzt zu ihnen stoßen würde.

Axel und Siggi begaben sich in Richtung Rathaus und trafen auf Reiner.

Sie erfuhren, dass Reiner die Tour leider unvorhergesehen abbrechen muss. Er fuhr heute noch mit dem Zug nach Hause. Wir danken Reiner an dieser Stelle für seine Hilfsbereitschaft.

Da waren´s nur noch zwei….

Siggi und Axel bekamen die Schlüssel für die „Notunterkunft“.

Wieder waren sie positiv überrascht. Sie nächtigen in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung mit Heizung und einer guten Einrichtung. Die Unterkunft wird kurzfristig Bedürftigen zur Verfügung gestellt, die Probleme mit ihrer Mietwohnung haben.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister von Schwerte. Eine schöne Geste.

Axel hat leider wieder Blasen an den Füßen. Da er ab morgen das Begleitfahrzeug fährt, kann er sich ein wenig kurieren.

Kleine Zusammenfassung des 8. Tages:

Kurze Strecke, gutes Wetter, nettes Presseteam, sehr schöner Empfang bei der Schwerter Tafel, eine gute Unterkunft, unerwartete Rückreise von Reiner.

Wetter: Sonnig, leicht bewölkt bei 10 Grad, Pannen: Eine kleine mit Reiner ;) , Blasen: Axel hat Probleme, Übernachtung: Ja.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

soziales Weg für soziale Gerechtigkeit soziale Gerechtigkeit Kinderarmut Grundeinkommen ARGE Agentur für Arbeit

wfsg.3cast.net

Koeln-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit (Schwerte)

Montag, 30.03.2009, 08. Tag

Der achte Tag voller Überraschungen – wie im richtigen Leben.

Heute 01:11 Uhr in WKW:

“Hallo, mein Name ist Andreas Kleinhans und ich hatte gestern in Gevelsberg das Glück Siggi auf seinem Weg, kurz vor Hagen kennenlernen zu dürfen.
Er ist mir am Strassenrand durch sein kleines Schildchen aufgefallen und ich habe einfach spontan mal angehalten. Siggi (und auch sein Kameramann) war mir direkt sympatisch und auch seine Aktion finde ich sehr gut.

Ich selber war vor kurzem an der Gründung einer Selbsthilfegruppe mit ähnlicher Zielsetzung beteiligt (AgA Schwelm, Aktiv gegen Armut), denn ich finde auch, daß es Zeit ist etwas zu tun. Ich bin froh, daß ich Siggi denn auch in bescheidenem Maß unterstützen konnte, indem ich mich auf die Suche nach dem “verschollenen” Begleitfahrzeug gemacht habe und zum Glück haben wir es dann auch irgendwann gefunden.

Ich habe mit meiner Frau überlegt, wie ich es möglich machen könnte, Siggi spontan zu Fuß auf der Tour zu begleiten, leider geht es wegen der Kinder nicht, sonst wäre ich ab morgen tatsächlich mitgegangen. Ich finde es sehr schade, daß es nicht möglich ist, denn sowas ist genau mein Ding.

Ich hoffe, daß Siggi auf seinem Marsch viel Unterstützung bekommt und auch bald schöneres Wetter!

Von meiner Begegnung habe ich schon einige Leute informiert und ihnen nahegelegt, ihre Unterschrift zur Unterstützung abzugeben.

Ich danke Siggi und seiner Familie, die ihn so toll unterstützt und natürlich auch seinen anderen Helfern, daß er für eine bessere Zukunft unserer Kinder kämpft, weiter so, in Gedanken bin ich bei Dir.

…. das mit dem Begleitfahrzeug ist mir neu ;((, also doch eine kleinere Panne am gestrigen Tag, aber nur eine kleine;).
Axel und Siggi haben sich bei Manja wohl sichtlich wohlgefühlt, denn sie fuhren relativ spät weg und kamen gegen 12:00 Uhr in Hameln an.

Dort trafen sie, in einem Café sitzend, Reiner Beutler und Andreas Kleinhans (s.o.) an. Die beiden warteten dort seit 10:00 Uhr.

Das Team formierte sich und startete bei gutem Wetter, Sonne, leichte Bewölkung, 10 Grad, in Richtung Schwerte. Sie konnten sich in zweifacher Hinsicht auf Schwerte freuen;  eine relativ kurze Tour mit 14 Kilometern; die Unterkunft und Verpflegung  war gesichert.

Der Bürgermeister der Stadt Schwerte hatte veranlasst, dass  ihnen zwei Zimmer in der  städtischen Not-unterkunft in der Regenbogenstraße 15 kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, außerdem wurden sie zu einer warmen Mahlzeit bei der Tafel in Schwerte, Ostenstraße 17,  eingeladen.

Bevor Axel und Siggi die Dächer von Schwerte sehen konnten, wurden sie unterwegs von einem Presse-team der Ruhrnachrichten „aufgespürt“. Das Team wartete schließlich bis ca. 16:30 Uhr am Ortseingang Schwerte auf die beiden Wanderer zum Interview.

Schwerte – eine Stadt stellt sich vor. Schwerte,
landschaftlich reizvoll im Ruhrtal gelegen und
gleichzeitig verkehrsgünstig am Rande des
Ruhrgebiets, ist eine lebens- und liebenswerte
Stadt mit einem guten und breit gefächerten
Angebot sowohl für seine Bewohner als auch
für seine Gäste. Schwerte aktiv erleben.

Schwerte verfügt über ein umfangreiches
Freizeitangebot, das für jeden Geschmack
das Passende bereithält. Mehr

Originalton Siggi: „Der Fotograf veranstaltete eine reine Fotohitparade“ ;) . Na, da sind wir mal gespannt.. Der Bericht ist leider noch nicht eingestellt ;((.

Nach dem Interview fuhr das Presseteam Axel und Siggi zur Tafel in Schwerte.

Siggi war „von den Socken“. Sie wurden bereits erwartet, alle Anwesenden grüßten sie freundlich. Die Örtlichkeit erinnerte Siggi an ein Restaurant, mit „harmonischer Einrichtung“.

Zum Essen gab es eine deftige Lauchsuppe und frische Brötchen. Das Presseteam verabschiedete sich. Axel und Siggi unterhielten sich weiterhin mit den Leuten.  Morgen sind sie zum Frühstück eingeladen.

Wo blieb Reiner?

Irgendwann klingelte das Handy von Axel. Reiner, der kein Handy besitzt und von einer Gaststätte aus anrief meldete, dass er  bei der Fa. Opel stünde und jetzt zu ihnen stoßen würde.

Axel und Siggi begaben sich in Richtung Rathaus und trafen auf Reiner.

Sie erfuhren, dass Reiner die Tour leider unvorhergesehen abbrechen muss. Er fuhr heute noch mit dem Zug nach Hause. Wir danken Reiner an dieser Stelle für seine Hilfsbereitschaft.

Da waren´s nur noch zwei….

Siggi und Axel bekamen die Schlüssel für die „Notunterkunft“.

Wieder waren sie positiv überrascht. Sie nächtigen in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung mit Heizung und einer guten Einrichtung. Die Unterkunft wird kurzfristig Bedürftigen zur Verfügung gestellt, die Probleme mit ihrer Mietwohnung haben.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister von Schwerte. Eine schöne Geste.

Axel hat leider wieder Blasen an den Füßen. Da er ab morgen das Begleitfahrzeug fährt, kann er sich ein wenig kurieren.

Kleine Zusammenfassung des 8. Tages:

Kurze Strecke, gutes Wetter, nettes Presseteam, sehr schöner Empfang bei der Schwerter Tafel, eine gute Unterkunft, unerwartete Rückreise von Reiner.

Wetter: Sonnig, leicht bewölkt bei 10 Grad, Pannen: Eine kleine mit Reiner ;) , Blasen: Axel hat Probleme, Übernachtung: Ja.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

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Euskirchen-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit (Schwerte)

Montag, 30.03.2009, 08. Tag

Der achte Tag voller Überraschungen – wie im richtigen Leben.

Heute 01:11 Uhr in WKW:

“Hallo, mein Name ist Andreas Kleinhans und ich hatte gestern in Gevelsberg das Glück Siggi auf seinem Weg, kurz vor Hagen kennenlernen zu dürfen.
Er ist mir am Strassenrand durch sein kleines Schildchen aufgefallen und ich habe einfach spontan mal angehalten. Siggi (und auch sein Kameramann) war mir direkt sympatisch und auch seine Aktion finde ich sehr gut.

Ich selber war vor kurzem an der Gründung einer Selbsthilfegruppe mit ähnlicher Zielsetzung beteiligt (AgA Schwelm, Aktiv gegen Armut), denn ich finde auch, daß es Zeit ist etwas zu tun. Ich bin froh, daß ich Siggi denn auch in bescheidenem Maß unterstützen konnte, indem ich mich auf die Suche nach dem “verschollenen” Begleitfahrzeug gemacht habe und zum Glück haben wir es dann auch irgendwann gefunden.

Ich habe mit meiner Frau überlegt, wie ich es möglich machen könnte, Siggi spontan zu Fuß auf der Tour zu begleiten, leider geht es wegen der Kinder nicht, sonst wäre ich ab morgen tatsächlich mitgegangen. Ich finde es sehr schade, daß es nicht möglich ist, denn sowas ist genau mein Ding.

Ich hoffe, daß Siggi auf seinem Marsch viel Unterstützung bekommt und auch bald schöneres Wetter!

Von meiner Begegnung habe ich schon einige Leute informiert und ihnen nahegelegt, ihre Unterschrift zur Unterstützung abzugeben.

Ich danke Siggi und seiner Familie, die ihn so toll unterstützt und natürlich auch seinen anderen Helfern, daß er für eine bessere Zukunft unserer Kinder kämpft, weiter so, in Gedanken bin ich bei Dir.

…. das mit dem Begleitfahrzeug ist mir neu ;((, also doch eine kleinere Panne am gestrigen Tag, aber nur eine kleine;).
Axel und Siggi haben sich bei Manja wohl sichtlich wohlgefühlt, denn sie fuhren relativ spät weg und kamen gegen 12:00 Uhr in Hameln an.

Dort trafen sie, in einem Café sitzend, Reiner Beutler und Andreas Kleinhans (s.o.) an. Die beiden warteten dort seit 10:00 Uhr.

Das Team formierte sich und startete bei gutem Wetter, Sonne, leichte Bewölkung, 10 Grad, in Richtung Schwerte. Sie konnten sich in zweifacher Hinsicht auf Schwerte freuen;  eine relativ kurze Tour mit 14 Kilometern; die Unterkunft und Verpflegung  war gesichert.

Der Bürgermeister der Stadt Schwerte hatte veranlasst, dass  ihnen zwei Zimmer in der  städtischen Not-unterkunft in der Regenbogenstraße 15 kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, außerdem wurden sie zu einer warmen Mahlzeit bei der Tafel in Schwerte, Ostenstraße 17,  eingeladen.

Bevor Axel und Siggi die Dächer von Schwerte sehen konnten, wurden sie unterwegs von einem Presse-team der Ruhrnachrichten „aufgespürt“. Das Team wartete schließlich bis ca. 16:30 Uhr am Ortseingang Schwerte auf die beiden Wanderer zum Interview.

Schwerte – eine Stadt stellt sich vor. Schwerte,
landschaftlich reizvoll im Ruhrtal gelegen und
gleichzeitig verkehrsgünstig am Rande des
Ruhrgebiets, ist eine lebens- und liebenswerte
Stadt mit einem guten und breit gefächerten
Angebot sowohl für seine Bewohner als auch
für seine Gäste. Schwerte aktiv erleben.

Schwerte verfügt über ein umfangreiches
Freizeitangebot, das für jeden Geschmack
das Passende bereithält. Mehr

Originalton Siggi: „Der Fotograf veranstaltete eine reine Fotohitparade“ ;) . Na, da sind wir mal gespannt.. Der Bericht ist leider noch nicht eingestellt ;((.

Nach dem Interview fuhr das Presseteam Axel und Siggi zur Tafel in Schwerte.

Siggi war „von den Socken“. Sie wurden bereits erwartet, alle Anwesenden grüßten sie freundlich. Die Örtlichkeit erinnerte Siggi an ein Restaurant, mit „harmonischer Einrichtung“.

Zum Essen gab es eine deftige Lauchsuppe und frische Brötchen. Das Presseteam verabschiedete sich. Axel und Siggi unterhielten sich weiterhin mit den Leuten.  Morgen sind sie zum Frühstück eingeladen.

Wo blieb Reiner?

Irgendwann klingelte das Handy von Axel. Reiner, der kein Handy besitzt und von einer Gaststätte aus anrief meldete, dass er  bei der Fa. Opel stünde und jetzt zu ihnen stoßen würde.

Axel und Siggi begaben sich in Richtung Rathaus und trafen auf Reiner.

Sie erfuhren, dass Reiner die Tour leider unvorhergesehen abbrechen muss. Er fuhr heute noch mit dem Zug nach Hause. Wir danken Reiner an dieser Stelle für seine Hilfsbereitschaft.

Da waren´s nur noch zwei….

Siggi und Axel bekamen die Schlüssel für die „Notunterkunft“.

Wieder waren sie positiv überrascht. Sie nächtigen in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung mit Heizung und einer guten Einrichtung. Die Unterkunft wird kurzfristig Bedürftigen zur Verfügung gestellt, die Probleme mit ihrer Mietwohnung haben.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister von Schwerte. Eine schöne Geste.

Axel hat leider wieder Blasen an den Füßen. Da er ab morgen das Begleitfahrzeug fährt, kann er sich ein wenig kurieren.

Kleine Zusammenfassung des 8. Tages:

Kurze Strecke, gutes Wetter, nettes Presseteam, sehr schöner Empfang bei der Schwerter Tafel, eine gute Unterkunft, unerwartete Rückreise von Reiner.

Wetter: Sonnig, leicht bewölkt bei 10 Grad, Pannen: Eine kleine mit Reiner ;) , Blasen: Axel hat Probleme, Übernachtung: Ja.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Berlin-Blog: Weg für soziale Gerechtigkeit (Schwerte)

Montag, 30.03.2009, 08. Tag

Der achte Tag voller Überraschungen – wie im richtigen Leben.

Heute 01:11 Uhr in WKW:

“Hallo, mein Name ist Andreas Kleinhans und ich hatte gestern in Gevelsberg das Glück Siggi auf seinem Weg, kurz vor Hagen kennenlernen zu dürfen.
Er ist mir am Strassenrand durch sein kleines Schildchen aufgefallen und ich habe einfach spontan mal angehalten. Siggi (und auch sein Kameramann) war mir direkt sympatisch und auch seine Aktion finde ich sehr gut.

Ich selber war vor kurzem an der Gründung einer Selbsthilfegruppe mit ähnlicher Zielsetzung beteiligt (AgA Schwelm, Aktiv gegen Armut), denn ich finde auch, daß es Zeit ist etwas zu tun. Ich bin froh, daß ich Siggi denn auch in bescheidenem Maß unterstützen konnte, indem ich mich auf die Suche nach dem “verschollenen” Begleitfahrzeug gemacht habe und zum Glück haben wir es dann auch irgendwann gefunden.

Ich habe mit meiner Frau überlegt, wie ich es möglich machen könnte, Siggi spontan zu Fuß auf der Tour zu begleiten, leider geht es wegen der Kinder nicht, sonst wäre ich ab morgen tatsächlich mitgegangen. Ich finde es sehr schade, daß es nicht möglich ist, denn sowas ist genau mein Ding.

Ich hoffe, daß Siggi auf seinem Marsch viel Unterstützung bekommt und auch bald schöneres Wetter!

Von meiner Begegnung habe ich schon einige Leute informiert und ihnen nahegelegt, ihre Unterschrift zur Unterstützung abzugeben.

Ich danke Siggi und seiner Familie, die ihn so toll unterstützt und natürlich auch seinen anderen Helfern, daß er für eine bessere Zukunft unserer Kinder kämpft, weiter so, in Gedanken bin ich bei Dir.

…. das mit dem Begleitfahrzeug ist mir neu ;((, also doch eine kleinere Panne am gestrigen Tag, aber nur eine kleine;).
Axel und Siggi haben sich bei Manja wohl sichtlich wohlgefühlt, denn sie fuhren relativ spät weg und kamen gegen 12:00 Uhr in Hameln an.

Dort trafen sie, in einem Café sitzend, Reiner Beutler und Andreas Kleinhans (s.o.) an. Die beiden warteten dort seit 10:00 Uhr.

Das Team formierte sich und startete bei gutem Wetter, Sonne, leichte Bewölkung, 10 Grad, in Richtung Schwerte. Sie konnten sich in zweifacher Hinsicht auf Schwerte freuen;  eine relativ kurze Tour mit 14 Kilometern; die Unterkunft und Verpflegung  war gesichert.

Der Bürgermeister der Stadt Schwerte hatte veranlasst, dass  ihnen zwei Zimmer in der  städtischen Not-unterkunft in der Regenbogenstraße 15 kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, außerdem wurden sie zu einer warmen Mahlzeit bei der Tafel in Schwerte, Ostenstraße 17,  eingeladen.

Bevor Axel und Siggi die Dächer von Schwerte sehen konnten, wurden sie unterwegs von einem Presse-team der Ruhrnachrichten „aufgespürt“. Das Team wartete schließlich bis ca. 16:30 Uhr am Ortseingang Schwerte auf die beiden Wanderer zum Interview.

Schwerte – eine Stadt stellt sich vor. Schwerte,
landschaftlich reizvoll im Ruhrtal gelegen und
gleichzeitig verkehrsgünstig am Rande des
Ruhrgebiets, ist eine lebens- und liebenswerte
Stadt mit einem guten und breit gefächerten
Angebot sowohl für seine Bewohner als auch
für seine Gäste. Schwerte aktiv erleben.

Schwerte verfügt über ein umfangreiches
Freizeitangebot, das für jeden Geschmack
das Passende bereithält. Mehr

Originalton Siggi: „Der Fotograf veranstaltete eine reine Fotohitparade“ ;) . Na, da sind wir mal gespannt.. Der Bericht ist leider noch nicht eingestellt ;((.

Nach dem Interview fuhr das Presseteam Axel und Siggi zur Tafel in Schwerte.

Siggi war „von den Socken“. Sie wurden bereits erwartet, alle Anwesenden grüßten sie freundlich. Die Örtlichkeit erinnerte Siggi an ein Restaurant, mit „harmonischer Einrichtung“.

Zum Essen gab es eine deftige Lauchsuppe und frische Brötchen. Das Presseteam verabschiedete sich. Axel und Siggi unterhielten sich weiterhin mit den Leuten.  Morgen sind sie zum Frühstück eingeladen.

Wo blieb Reiner?

Irgendwann klingelte das Handy von Axel. Reiner, der kein Handy besitzt und von einer Gaststätte aus anrief meldete, dass er  bei der Fa. Opel stünde und jetzt zu ihnen stoßen würde.

Axel und Siggi begaben sich in Richtung Rathaus und trafen auf Reiner.

Sie erfuhren, dass Reiner die Tour leider unvorhergesehen abbrechen muss. Er fuhr heute noch mit dem Zug nach Hause. Wir danken Reiner an dieser Stelle für seine Hilfsbereitschaft.

Da waren´s nur noch zwei….

Siggi und Axel bekamen die Schlüssel für die „Notunterkunft“.

Wieder waren sie positiv überrascht. Sie nächtigen in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung mit Heizung und einer guten Einrichtung. Die Unterkunft wird kurzfristig Bedürftigen zur Verfügung gestellt, die Probleme mit ihrer Mietwohnung haben.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister von Schwerte. Eine schöne Geste.

Axel hat leider wieder Blasen an den Füßen. Da er ab morgen das Begleitfahrzeug fährt, kann er sich ein wenig kurieren.

Kleine Zusammenfassung des 8. Tages:

Kurze Strecke, gutes Wetter, nettes Presseteam, sehr schöner Empfang bei der Schwerter Tafel, eine gute Unterkunft, unerwartete Rückreise von Reiner.

Wetter: Sonnig, leicht bewölkt bei 10 Grad, Pannen: Eine kleine mit Reiner ;) , Blasen: Axel hat Probleme, Übernachtung: Ja.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

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