
Da äsen sie ganz friedlich. Nur 30 Meter vom Hund entfernt, der sich das entspannt anschaut. Er heißt ja nicht Klaus Zumwinkel. Das ist der als Reh verkleidete Typ ganz rechtsaußen auf dem Foto, das im Speckgürtel vor der Metropole entstand. Der rehäugige Klaus schaut wie immer ein bißchen tumb und kurzsichtig in die Kamera. “Harmlos doof” würde man dazu sagen. Ist Klaus Zumwinkel aber nicht. Klaus Zumwinkel war nämlich früher bei den Wirtschaftsjesuiten vom Schlage McKinsey. Das sind die, die in Nadelstreifen die Heuhaufen in den Firmen, die sie beraten, durchwühlen. Wenn sie dann wieder gehen, sind aus den Heuhaufen Misthaufen geworden und das Konto “Beratungsaufwendungen” um ein paar Millionen Honorar erleichtert. Was der etwas tumb, doof und harmlos guckende Steuerhinterzieher Klaus auf seinem Berufsweg hinterließ, endete meist in Trümmern oder wurde in Liechtenstein gebunkert. Leute vom Schlage Klaus Zumwinklels bestimmen nämlich selbst, wieviel Steuern sie gnädigerweise zahlen wollen. Meist lassen sie sich auf Null runterrechnen und setzen auch noch das Klopapier für die Hausangestellte ab. Madeleine Schickedanz als Quelle-Erbin kann davon ein Lied singen, die Abhöraffäre bei der Teledumm singt das disharmonische Zumwinkel-Lied des Paranoiden und bei der Deutschen Post hat man ein Engagement von in den USA über 6 in den Sand gesetzten Milliarden Euro zu verbuchen. Verursacher: Größenwahnling Klaus Zumwinkel.
Jetzt hat Klaus Zumwinkel noch mal einen Coup gelandet und sich auf einen Schlag seine Pension mit über 20 Millionen Euro auszahlen lassen. Was Klaus, den Minuszauberer, aber nicht hinderte in seinem Prozeß wegen Steuerhinterziehung sein Vermögen mit lediglich 13 Mio. Euro anzugeben. Wonach sich bekanntlich die Höhe einer auf wunderbare Weise von eigentlich zu verhängender Gefängnisstrafe in eine Geldstrafe in Portokassenhöhe verwandelte.
Klaus Zumwinkel muß mit dem ICE durch die Kinderstube im elterlichen Krämerladenimperium gerast, Sozialkompetenz wurde ihm wohl nie beigebracht und statt “wir” hieß es für ihn nur: “Was zählt ist ich”. Es ist sicher nicht strafbar, Klaus Zumwinkel als das zu bezeichnen, was er ständig demonstriert: Gesellschaftlicher Schmarotzer erster Güte mit stark kriminellen Anlagen. Dreck dieser Güte ist es, der im Verein mit willfährigen Politikern Deutschland in Schieflage bringt. Dreck kann und muß man wegfegen. Die netten Herren in den orangenen Anzügen mit den orangenen Autos und den Jahreseinkommen in Höhe der erschlichenen und ergaunerten Tageszinserträge eines Klaus Zumwinkel übernehmen das gerne. Dann hätte ich entgegen meiner früheren Meinung auch nichts mehr dagegen, wenn ARD, ZDF und Private live von der Auskehrung des Charakterdrecks berichten würden. Ganz offen hoffe ich danach auch auf extra eingeflogene Mafia-Richter, die das leidige Problem mit zwei frisch gefüllten Zementeimern und einer vergnüglichen kleinen Gardaseesegeltour in die Mitte des Sees lösen würden. Deutsche Richter würden nämlich exakt so lange über der Unterarmdicken Gaunerakte Zumwinkel schlafen, bis wieder Wichtiges verjährt ist. Klaus weiß als Ex-Wirtschaftsjesuit, wie man das deichselt.
Notfalls ruft er schnell mal seine guten Freunde BruttoNetto-Angela und Hypo-Real-Estate-systemimmanent-Fütterer Peer “Hochstirn” Steinbrück an.
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