Die Landesregierung hat die Förderung der BUGA 2015 zugesagt. Dadurch kann endlich dieses Großereignis zielgerichtet vorbereitet werden. Hoffen wir, dass die BUGA etwas Schwung in die Wirtschaft bringt und die Menschen genau so optimistisch stimmt wie die LAGA 2006.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Aus einer Pressemeldung der Stadt Bielefeld: Nachdem der Bauherr, der Diyanet Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V., auf die Forderungen des Bauamtes eingegangen ist, das geplante Minarett an der Windelsbleicher Straße von der Höhe her erheblich zu reduzieren, bestehen seitens der Stadt hinsichtlich der Genehmigungsfähigkeit keine Bedenken mehr.
Das in Rede stehende Baugebiet ist im Flächennutzungsplan der Stadt Bielefeld als gewerbliche Baufläche dargestellt. Da es keinen Bebauungsplan gibt, muss sich das Vorhaben nach Art und Maß der baulichen Nutzung lediglich in die nähere Umgebung einfügen. Hinsichtlich der Art der baulichen Nutzung war dies von Anfang an kein Streitpunkt. In der gegebenen Gemengelage befinden sich sowohl Gewerbebetriebe (Produktion, Handwerk, Einzelhandel) als auch kulturelle Einrichtungen und Wohngebäude.
Bezogen auf das Maß der baulichen Nutzung – also insbesondere auf die Höhenentwicklung – hat sich der Verein nunmehr entschlossen, das Minarett mit etwa 16 Metern erheblich kleiner auszuführen und von der Höhe her unterhalb des auf dem Nachbargrundstück stehenden Schornsteins (ungefähr 22 Meter) zu bleiben. Dieser Entschluss wurde auch vor dem Hintergrund getroffen, zur Deeskalation beitragen zu wollen und auf die Nachbarschaft zuzugehen. Da auch weitere Gebäude in der näheren Umgebung mit einer ähnlichen Höhenentwicklung wie das geplante Minarett vorhanden sind, hat der Verein nunmehr einen Anspruch auf Erteilung einer Genehmigung.
Klingt ja wie Jubel, betrifft aber noch 2008. Fressen geht anscheinend immer:
Ein gutes Geschäftsergebnis, das besser ausfiel als erwartet, bescherte das Jahr 2008 Deutschlands führenden Gastronomen. Die
Geschäfte liefen nicht so exzellent wie in den beiden Vorjahren, aber deutlich besser als befriedigend. Das Umsatzplus lag bei 4,2 Prozent (2007: +5,7 Prozent). Die Top 100-Unternehmen erlösten erstmals einen zweistelligen Milliardenwert: 10,3 Mrd. Euro (ohne MwSt.). Dies sind Ergebnisse der aktuellen und exklusiven Branchenerhebung der Wirtschaftsfachzeitschrift food-service (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main).
Ein Blick auf die Daten des Statistischen Bundesamtes und damit des gesamten Wirtschaftszweiges stellt einmal mehr klar: Die Spitze kämpft deutlich besser, erfolgreicher als die Breite der Branche. Denn Wiesbaden meldet für den Gaststätten-Teilmarkt im Gastgewerbe ein nominales Minus von 0,9 Prozent, real waren es sogar 3,2 Prozent weniger Umsätze (vorläufige Werte).
Vom wertmäßigen Wachstum der Top 100 entfällt der größte Teil auf Marktführer McDonald’s (+136 Mio. Euro), es folgen Subway und Burger King.
Vorstand und Aufsichtsrat sind sich einig:
KAMPA AG unterstützt
das Übernahmeangebot
des Investors Triton Fund
Fairness-Opinion bestätigt Preis von 7,00 EUR je Aktie als angemessen
Minden. 29. November 2006. Vorstand und Aufsichtsrat des Hausbaukonzerns
KAMPA AG (Minden) haben heute bekannt gegeben,
dass sie das öffentliche Übernahmeangebot des Private Equity-
Investors The Triton Fund II L.P. (Triton) unterstützen. Dabei vertreten
beide Organe die Auffassung, dass der im Rahmen des
Übernahmeangebots von Triton angebotene Preis von 7,00 EUR je
Aktie in bar eine angemessene Gegenleistung darstellt und den
rechtlichen Vorgaben entspricht.
Klingt gut, was? War ein Segen für OWL? Wohl eher nicht. Heute kam die Nachricht, die Kampa AG in Minden sei zahlungsunfähig. “Investor” Triton habe die Lust verloren”. Vielleicht hätte er die Krallen vom ehemals größten deutschen Fertighaushersteller lassen sollen. So aber fügen wir der Liste der Heuschrecken-Opfer den nächsten Namen bei. Danke, GAZgerd, Hansheulsuse Eichel, Dankeschön Frau Dr. Murkel und Peer “Hochstirn” Steinbrück. Dankeschön für jetzt knapp über 10 Jahre erfgolgfreichste deustxhe Finanz – und Wirtschaftpolitik.
Dazu empfehle ich ein schönes Glas klares kaltes Wasser und Friedemann Wehrs Kommentar zur “Causa Guttenberg”, wo er offenlegt, wie sich eine Frau Professor Dr. Gertrude Höhler blamiert. Ja genau die Tante, die mit der Uni Paderborn stiften ging, bzw. nicht aus dem Beirat zu entfernen ist. Wer liest eigentlich deren Bücher, ein Gemisch aus Schleim, Pattex, Anbiederung, Inkompetenz und Wichtigtuerei? Und jetzt protegiert sie auch noch Guttenzwerg?
So ganz am Rande sei noch erwähnt, daß Continental – die mit der Schaeffler-Schlinge um den Hals – die Produktion von LkW-Reifen in Hannover aufgibt. Kostet locker 780 Arbeitsplätze.
Wenn einem Discounter nichts mehr einfällt, verpackt er Shit in schöne Worte. Wetten, daß es auch dann noch Käufer gibt? Hechel – hechel – hechel, Geiz ist geil. Doch was bekommt man, wenn man künftig beim Neckarsulmer Überwachungsspezialisten einen Opel Corsa oder VW Polo ordert? Was auf den ersten Blick nicht in der Presemeldung steht.
Der Discounter Lidl bietet also über seinen Online-Shop nun auch Autos an. Erhältlich sind seit kurzem die Kleinwagenmodelle VW Cross Polo und Opel Corsa, die Preise liegen nach Unternehmensangaben mehr als ein Viertel unter dem deutschen Händler-Listenpreis. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um Importautos, sogenannte EU-Neuwagen. Das Angebot gilt für drei Wochen, stößt bei Händlern und Verbraucherschützern aber auf Kritik. Was taugt das Lidl-Schnäppchen?
Ganz deutlich? Nichts. Beides sind alte Scherben irgendwelcher Herkunft Reimportiert. Mit Lieferzeiten “bis zu 5 Monaten”. Und nicht einmal wirklich “billig”.
Vorschlag an die Lenker des undurchsichtigen Discounters: Steigt in den Ablaßbriefhandel ein. Lief früher schon mal hervorragend. Tut Euch mit einer bestimmten Kirche zusammen und los geht. “Wenn das Geld im Kasten springt, der Herr von Lidl singt”. Garantiert lukrativ, man könnte noch ein paar Engelabziehbilder drauflegen und Zuckerzeugs für besonders folgsame Kinder. Irgendwie hat die Butze eine Meise.
Der österreichische Sänger Kurt Ostbahn drückt es mit: „So haaß und so schoaf, daß i no lang davon tram“ aus. Was er meinte, war ein veritables Chili con Carne. Der Kultnahversorger thematisierte Hackfleisch, die frischen Paprika lugten dunkelrot auf dem Gemüsetisch, kleingeschnitten, Tomaten und Tomatenmark plus Zwiebel dran, Chilipulver, Wasser, Kidney-Bohnen und lange köcheln lassen. Dazu frisches Ciabatta.
Jetzt hätt ich gern gewußt, wie es andere tun. Chili con Carne machen, natürlich.
Die Münchner Journalistin Helga Birnstiel betreibt unter “Notebook München” einen hübschen Blog aus der bayerischen Hauptstadt. Als ich diesen Eintrag zum Thema “Alois Dallmayr – Pro Domo” las, mußte ich unwillkürlich an einen Feinkostladen Ecke Süsterstraße denken. Als Ähnliches seinerzeit dort passierte, reagierte man pikiert:
Darf’s ein bisserl mehr sein?
Wenn in einem traditionellen Münchner Feinkostgeschäft, das man aus der Werbung kennt und das entsprechend von staunenden Touristen frequentiert wird, die Verkäuferin für ein Packerl Kaffee und ein paar Schokoladeneier 38 Euro fordert, stutzt man vielleicht. Und Sie und ich sagen dann: “Das kann aber nicht stimmen.” Worauf Sie und ich dann hören: “Verzeihung.” Und einen Preis, der etwa ein Viertel der ursprünglichen Summe ausmacht. Und dann könnte auch alles wieder vergessen sein. Wenn, ja wenn nicht so ein schaler Beigeschmack bliebe, ob der vielen anderen Kunden, die diese Summe jetzt anstandslos gezahlt hätten. Vielleicht hätten sie sich gewundert, aber sie sind ja in einem teuren Feinkostladen im teueren München.
Wahrscheinlich muß man dorten ganze “perfekte Dinners” vorkochen lassen. Aber Entschuldigung. Ich bin nur ein wneig vorlaut.
Xaverl: A so a richtiger Buidschirmsüchtling hod bloß a Freid an der Stod wenn er durch so an Rahmen durcheschaun ko. Drum soid ma so wos afstäin.
Übersetzung:. Ein echter Bildschirmfreak kann die Schönheit der Stadt nur genießen wenn er sie durch die passende Umrahmung betrachten kann. Darum sollte man die gezeigten Hilfsmittel aufstellen.
Xaverl: A so a richtiger Buidschirmsüchtling hod bloß a Freid an der Stod
wenn er durch so an Rahmen durcheschaun ko. Drum soid ma so wos afstäin.
Übersetzung: Ein echter Bildschirmfreak kann die Schönheit der Stadt nur genießen wenn er sie durch die passende Umrahmung betrachten kann. Darum sollte man die gezeigten Hilfsmittel aufstellen.
Der unsympathische Irrwisch im Rollstuhl treibt es immer doller. Jetzt greift er die Bundesfverfassungsrichtrer in Karlsruhe an, weil sei seinen irrwitzigen paranoiden Plänen nicht einfach folgen. In der FAZ irrlichtert er heute:
Karlsruhe mischt sich zu sehr in die Arbeit des Gesetzgebers ein, kritisiert Innenminister Wolfgang Schäuble. Er habe “Zweifel, ob das Verfassungsgericht wirklich entscheiden sollte, für welche Straftaten man welches Instrument gesetzlich vorsehen kann oder nicht”, sagte der Bundesinnenminister in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”.
Als Beispiel nannte der CDU-Politiker die einstweilige Anordnung des Gerichts zur Vorratsdatenspeicherung vor einem Jahr, seit der Telefon- und Internetverbindungsdaten nur noch zur Aufklärung besonders schwerer Straftaten genutzt werden dürfen. “Es ist doch Sache des Gesetzgebers, zu sagen: Für diese Straftat kann ich dieses Instrument einsetzen – für jene nicht”, kritisierte Schäuble. “Wer Gesetze gestalten will, sollte sich bemühen, Mitglied des Deutschen Bundestages zu werden”, sagte der Minister in einem Streitgespräch mit dem ehemaligen Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Winfried Hassemer.
Was bitte, ist denn aus der Sicht des politischen Schwachkopfes und ehemaligen Parteispendengeldkofferträgers die Aufgabe des Bundesverfassunsgerichtes? Seinen Scheiss einfach abnicken? Es stelt sich mehr und mehr heraus, daß da einer gefährlich mit der Lunte zündelt. Oder einfach nicht mehr ganz dicht im Kopf ist.
Millionen werden künftig nach Bielefeld strömen. Es herrscht laut Zampano Rudi-H. “Aufbruchstimmung”. Was ist passiert? Kesselbrink umgebaut? Brachflächen beseitigt? Nichts dergleichen. Die Stadthalle bekommt einen Erweiterungsbau mit dem “Hauch einer Kathedrale”. Muß ja unbedingt sein, folgt man der Argumentation von Zampano Rudi-H. 14,8 Millionen soll das Ding kosten. Wenig, gemessen an den Renovierungskosten für Kindergärten, Schulen und die Uni. Weil ja jetzt die Massen strömen und an der “Tüte” empfangen werden von Beethovens “Für Elise” und geschwenkten Branntweinflaschen. Holla die Waldfee. Das ist Bielefelds “Aufbruch”.
Da schlägt selbst Templins ganzer Stolz die Hände überm Kopf zusammen und Schoßhündchen Po falla jauchzt in schrillen Tönen: “Da machen wa den nächsten Patteitach”.
Kein Pressedienst, kein Online-Newsreal und kein TV-Sender versäumen es, auf die momengtan ach so purzelenden Preise hinzuweisen. Liest man diese von der NW auf die Sedite 1 gebrachte AP-Grafik allerdings aufmerksam, springt die Manipulation ins Auge:
Notebooks – 21,1%
PC´s – 20,5%
Fernseher – 24,3%
Alles absolut lebensnotwendig. Wir haben diesen Monat schon jeweils 10 angeschafft. Spart ja. Gucken wir mal auf die Erhöhungen:
Salatgurken + 63,3%
Gas + 20,3%
Hülsenfrüchte + 19,4%
Na, merkeln Sie was? Eben. Macht man den Strich unter diese Milchmädchenrechnungen ist nichts gepurzelt sondern gestiegen. Aber Prozentrechnung ist etwas, was auch die Kanzleuse nicht kann. Sie verwechselt halt mal brutto mit netto. Macht ja nichts. Millionen Kurzarbeiter und Arbeitslose freuen sich, wenn die NW titelt “Finanzkrise lässt Preise purzeln”. Jo, nach oben.
Es ist noch früh an diesem Mittwochmorgen. Der Kaffee ist heiß, die Seite 3 der “überparteilichen, unabhängigen” NW liegt offen. Die Hand ballt sich zur Faust, fährt an den Kopf. Langsam öffnet sich die Faust, der Zeigefinger rutscht heraus und an die Stirn. Streckt sich. Schallendes Gelächter läßt die bessere und schönere Hälfte aufhorchen. Der Hund schaut nervös zum ausgerasteten Herrchen. Alexandra Jacobsen von der NW, diese in Wortgewalt, Durchblick und Analysefähigkeit wohl beste Journalistin weltweit, wenn die anderen alle schlafen, hat das gestrige Geschmiere um den Frankenbuben Guttenberg fast wörtlich aus den ebenso geschmacklosen wie verlogenen SpringerBertelsmannMohn – Schmierblättern übernommen. Da sag mir noch jemand, die NW würde nicht zur BLÖD mutieren. Der Zeigefinger fährt zurück von der Stirn und verfolgt noch einmal jenen epochalen Satz fast am Ende des Artikels von Alexandrinchen: “Für den neuen Popstar am Berliner Polithimmel wird es nicht so märchenhaft bleiben……” Jetzt singt er also auch noch.
Werden wir wieder sachlich. Was hat Karl-Theodor bisher geleistet? Nichts.
Was hat Karl-Theodor bisher bewegt? Nichts.
Was hat die doch völlig offensichtlich gekaufte PR-Kampagne für Seehofers Ziehkind bisher gekostet? Einiges. Vor allem neues Vertrauen in Politiker, die offensichtlich glauben, heiße Luft in Boulevardgazetten zu verteilen, genüge.
lch habe mir erlaubt, die heutige NW zum Feuer anmachen im Kamin zu benutzen. Unabhängig – überparteiliches Zeitungmachen sieht für mich anders aus. Wenn ich BLÖD lesen will, kann ich auch gleich das Original nehmen.










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