StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

Themen anzeigen:

März 2009
M D M D F S S
« Feb   Apr »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

So
8
Mrz '09

Bielefeld-Blog: Mickriges 0 : 0 auf der Alm

mickriges-nullnull.jpg

Ohne Artur Wichniarek gelingt Arm. Bielefeld schon mal gar kein Sieg daheim. Das Spiel vor grad mal 21.500 Zuschauern hatte aber wohl auch keinen Sieger verdient. Da Bochum zeitgleich bei Leverkusen 1:1 spielte, bleibt im Keller alles wie gehabt. Hannover 96 und Eintracht Frankfurt muß man aber jetzt wohl auch zu den Abstiegsaspiranten zählen.

Bielefeld-Blog: Marley & wir & eine seltsame NW-Rezension

cinestar.jpg

Als wir den neuesten Erwin, Beilage der NW, unter der Woche aufschlugen und eine Rezension des Filmes “Marley & Ich” von Dietmar Gröbing lasen, dachten wir noch: “Na ja, vielleicht ist der Film ja wirklich so, wie der NW-Mann das beschreibt”. Heute haben wir den Film im Cinestar gesehen und kannten natürlich auch das zugrunde liegende Buch.

Nun erwarten wir von der NW selten tiefergreifende Rezensionen und lesen meist oberflächliches Wortgeklingel. Vergleicht man den Film und das Buch mit Gröbings Rezension, reibt man sich verwundert die Augen. Ein Satz als Beispiel: “Überhaupt spielen Existenzängste, finanzielle Sorgen und kollabierende Finanzmärkte keine Rolle”. Was für ein gequirlter Schwachsinn. Als der Film gedreht wurde, war noch keine Rede von diesen Dingen. Da sie auch im Buch keinerlei Rolle spielen ist dieser Satz bloße dümmliche Effekthascherei. So rutschelt die ganze Rezension dahin. Ob der Autor im Film eingeschlafen ist? Das Buch jedenfalls hat er ganz sicher nicht gelesen, denn sowohl Film als auch Buch beschäftigen sich in jeder Minute bzw. nahezu auf jeder Seite mit “Marley”, jenem mehr als lebhaften Labrador. Wer Hunde mag oder Hunde hat weiß, daß es solche Exemplare gibt.

Ach ja, bevor ich mit einem kleinen Seitenhieb auf den Cinestar schließe, der die rund 50 Zuschauer in Saal 5 alle in die Mitte plazierte und einer unaufhaltsam Salami, Chips, Cola, Eis und Rieseneimer Popcorn mampfenden Großfamilie aussetzte, noch ein gar köstlicher verbaler Erguß des NW-Mannes. (Die Platzierung bleibt wohl das Geheimnis der Tickerverkäuferin. Es roch, knisterte und Zahnmalmte jedenfalls fast den ganzen Film). Und hier der Erguß. Bitte festhalten, es geht um einen netten, unterhaltsamen und am Ende traurigen Film. Nicht mehr und nicht weniger:

“Die Alltäglichkeit der Geschichte und die Normalität der Lebensläufe verdichten sich zu einer Glorifizierung des Besonderen im Banalen, zu einer Beschreiibung dessen, was passiert, wenn ein großer Hund in ein großes Haus kommt”. Juchhuu. Der große Hund kam zwar als Welpe in ein kleines Haus, das erst viel später gegen ein größeres eingetauscht wurde, aber diese verbale Wucht, dieses Hineingeworfensein ins Sollsein, diese konzertante Virtuosität im Umgang mit der deutschen Sprache, das ist schon grandios. Wo hat dieser Großmeister der Rezension bloß seine Wortwahl her? Kant? Hegel? Heidegger? Nietzsche? Der jugendliche Platon? Goethe?

Schade, daß man ihn nicht noch einmal die Rezension über die Schlacht bei Waterloo schreiben läßt. Ich würde es gerne lesen.

nwstuss.jpg

Bielefeld-Blog: Ich habe mich getraut

Der Neue

Auf das du in Frieden ruhen magst:

puuh.JPG

*16.10.1996 -†15.04.2009

Duisburg-Blog: Duisburg – Konjunkturpaket ohne Konjunktur

Wo sind konkrete Konjunkturmaßnahmen zu sehen?

Und wo versickern die 66,830440 Millionen EUR eigentlich?

In vielen kleinen Artikeln wird darüber berichtet das das Geld fliesst, aber es gibt keine konkreten Angaben wofür das Geld ausgegeben wird!

Da gibt es zwar ein paar sinnvolle Angaben für KiTa’s und Schulsanierungen, aber nur mit einem Geamtbudget von 2,07 Mio. EUR.

Oder Infrastrukturmaßnahmen in Form von “lärmmindernden Straßenbelag” auf 2 Straßen mit einem Budget von rund 1,8 Mio. EUR.

Was passiert mit den restlichen 93% bzw. 62,5 Mio. EUR von dem Konjunkturpaket?

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/2/20/news-112035094/detail.html

Wo ist die Liste mit den Maßnahmen im Wert von 87 Mio. EUR ?

Versickert dieses Geld wieder einmal ohne weitere Kommentare?

Und vor allem wie wird die Konjunktur durch “barrierefreie Promenaden” und “lärmmindernden Strassenbelag” angekurbelt?

Die Infrastruktur wird damit nicht saniert, höchstens der Wohnwert punktuell für ein paar verdiente Genossen erhöht.

Die neueste Mode in Duisburg ist es, bei Baustellen im Strassenbereich die Deckschicht des Strassenbelags nicht mehr wiederherzustellen. Es blieben dauerhaft Kanten im Asphalt von mehreren Zentimeter erhalten und es scheint keinen mehr zu interessieren. Welchen Sinn soll so etwas haben?

Und wieso werden mit dem Geld nicht die vollkommen desolaten Straßen zumindest einmal großflächig ausgebessert?

Konjunkturpaket angekommenKonjunkturpaket angekommen

Die Strategie ist offensichtlich dieselbe wie die Förderung einzelner Bereiche oder Stadtviertel!

Ein wenig gezielte Show um den Anschein zu erwecken es würde etwas getan. Das Prinzip Brot und Spiele!

Die vielen Beratungen dienen wahrscheinlich eher dazu sich um den fetten Kuchen zu streiten und zu überlegen, wie man möglichst viel davon auf welche Art und Weise in die eigene Tasche wirtschaftet.

Ganz gemäß der Tradition der vergangenen Jahre …

Bielefeld-Blog: 8. März: Internationaler Frauentag

frauentag.jpg

“Pffffffffffffffffffffffffftttttttttttttttt” sagte die schöne und bessere Häfte nur.

Bielefeld-Blog: MohnBertelsmann eröffnet die Murkel-Treibjagd

Ich weiß, ich weiß. Ein paar werden jetzt wieder aufstöhnen. “Schon wieder Politik. Ich will hier Katzen – und Hundebilder. Und Blumen”. Nun naja, ihr werdet es aushalten müssen. Schließlich sitzen die Mitanstifter dessen, was Deutschland und die Welt jetzt so grauslig umtreibt im Nachbarstraßendorf Gütersloh. Bis vor kurzem war Escadakostümchen (Prada kennt man in Gütersloh noch nicht) Elisabeth noch Busenfreundin von der “lieben Angela”. Jetzt aber haben die “Teufelinnen in Prada/Escada” Friede “Blaufinger” Springer und Elisabeth beschlossen, Dr. Murkel zu demontieren. Jochen Hoff vom Blog “Duckhome” hat dazu einen schönen sonntäglichen Artikel geschrieben, in dem unsere hiesigen Geistesgrößen auch vorkommen:

Wenn Mohn/Bertelsmann den Forsa-Chef Manfred Güllner losschickt, um den Deutschen zu erklären, was sie zu wählen haben, ging es in letzter Zeit nur darum, Merkel und die FDP zu Siegern zu erklären. Das ist logisch. Die Familie Mohn braucht die neoliberale und wirtschaftsfaschistische Politik von Union und FDP, und sie traut der SPD durchaus zu, dass diese sich nach einem Wahldebakel auf ihre sozialen und demokratischen Ursprünge besinnen könnte. Das ist zwar eher unwahrscheinlich, weil Sozialdemokraten in der SPD schon lange nur noch als Fußvolk geduldet werden.

Trotzdem wollte Mohn/Bertelsmann auf Nummer Sicher gehen. Allerdings scheint die Merkel in letzter Zeit nicht gehorsam genug gewesen zu sein. Deshalb wird sie jetzt um einen oder zwei Umfragepunkte tiefer gelegt und damit die Diskussion um die Person Merkel offiziell eröffnet. Selbst Emnid und das Politbarometer werden in die Kampagne eingebunden. Es ist also durchaus ernst gemeint. Angela Merkel wird von Herrn Posselt, dem MdEP der CSU und anderen zumindest schon einmal die Fähigkeit zur Führung der Partei abgesprochen. Die Umfrageinstitute reden über mangelnde Wirtschaftskompetenz der CDU, was aber eigentlich wohl nur heißen soll, dass sie nicht ganz so gehorsam ist, wie Westerwelles Neoliberalen es sind, die ja auch gut allen Wohltaten für das Großkapital zustimmen können, da sie nicht für die Verschuldung verantwortlich sind.

Westerwelles Truppen sind obenauf und bald lässt er sich wieder die 18 in die Schuhsohlen fräsen. Tatsächlich wird die FDP-Klientel aber wohl schon bald kleiner werden, weil auch die dümmsten Anhänger der Neoliberalen den nahenden Untergang sehen und eben nur 10 Prozent der deutschen Bevölkerung von dieser betrügerischen Politik wirklich profitieren, nämlich das Großkapital. Die bisherigen Helfer des Großkapitals sind die ersten, die zu den Totalverlierern gehören, weil sie bereits jetzt abgeschafft werden.

Anlageexperten, Berater, Journalisten, Wissenschaftler, die alles begründen, aber auch die ganzen Menschenquäler, die bisher die Unterschicht in Schach halten sollten, werden freigesetzt. Die Katastrophe ist einfach zu groß, um mit großem Gepäck zu reisen. Da wird der Ballast abgestreift.

Bis auf Sven Gösmann von der Rheinischen Pest, der immer noch hofft, im letzten Hubschrauber aus Saigon mitfliegen zu dürfen, und wenigen anderen Uneinsichtigen, geht es jetzt vor allem darum, die eigene Haut zu retten. Gösmann möchte sowohl die nicht vertriebene Steinbach als auch Merkels Intimfeind Merz und ist böse über die Schelte von Merkel gegen den Ratzinger-Papst. Er möchte gerne zurück ins Mittelalter, wird aber dahin wohl alleine gehen müssen.

Ganz anders ist das bei Merkels anderen Feinden. Die nehmen nämlich jetzt die gute Gelegenheit wahr, die Dame zu entzaubern. Seehofer will sich auf ihre Kosten in Bayern profilieren, merkt aber nicht, dass ihm auch keiner mehr ein Wort glaubt und das Eindreschen seiner Truppen auf die Merkel ihn auch nicht retten kann. Dafür wäre nämlich eine glaubwürdige eigenständige Politik nötig, die er aber in Bayern genausowenig betreiben kann, wie er dies als Bundesminister konnte. Sie würde Ideen erfordern, die er einfach nicht hat.

Seehofer, der selber in den Umfragen deutlich verliert, hat aber gut lachen. Von Roland Koch über Wulff und Oettinger sitzen die Merkelfeinde schon in ihren Startlöchern. Wenn Öttinger süffisant fordert, die Merkel möge das Kostüm der Bundeskanzlerin aus- und die Uniform der Parteivorsitzenden anziehen, dann heißt das nichts anderes als das, was auch Mohn/Bertelsmann sagen lässt. Die Merkel tauge nicht zur Parteivorsitzenden.

Steter Tropfen höhlt den Stein, und wenn selbst die Springerpresse mit dem Abbau der Merkel beginnt, dann wird schnell klar, dass Angela Merkel wohl bald eine Entscheidung treffen muss. Entweder gibt sie den Parteivorsitz vor der Wahl ab, um sich auf das Kanzlerinnendasein zu konzentrieren, oder sie muss die Wahl mit Traumwerten gewinnen, um nicht kurz nach der Wahl gestürzt zu werden.

Die Ostfrau Merkel konnte sich in ihrem Haufen nur deshalb durchsetzen, weil es keine Alternative gab. Eine Alternative gibt es zwar heute auch nicht, aber genügend Leute, die sich selbst für eine Alternative halten. Die Familie Mohn, Springer und auch der Wirtschaftsflügel der CDU werden nicht eher Ruhe geben, bis sie die Merkel zumindest als Parteivorsitzende los sind.

Für Deutschland ist es bedeutungslos, wer die CDU führt, die Menschen haben von der gesamten Union nichts Gutes zu erwarten – und zusammen mit der FDP sieht es absolut trostlos aus. Spannend ist deshalb nur, wie sich Angela Merkel diesmal aus der Situation herauswindet oder ob sie einfach die Brocken hinschmeißt. Sie könnte durchaus den Schröder machen.

Da ich immer dann, wenn die Rede auf Dr. Murkel, BertelsmannMohnSpringer und Forsa Manipulinski Güllner kommt, ganz böse sein kann, haben wir schon mal den Champagner kalt gestellt für den Fall, daß Dr. Murkel emeritiert (wird). Bei GAZgerd Schröder haben wir es nicht anders gemacht. Wer möchte, kann gerne mitanstoßen. Hej, das wird ein Gläserklingen in der Republik.

Bielefeld-Blog: Handel immer schlimmer: Karstadt muß Kundinnen schon reinschleppen

kundinnentragen.jpg

Die Misere im Handel nimmt immer groteskere Formen an. Das Karstadthaus mit dem “Old Fashioned-Charme” wird demnächst (31. März ab 20 Uhr) seine Kundinnen auf den kräftigen Armen der Footballer von Bielefeld Bulldogs hereintragen lassen. Es ist “Ladies Night”, an der auch das Westfalen-Blatt seinen Anteil hat. Die den Damen zugehörigen Kerle werden für 2 Stunden auf der Bahnhofstraße hungern und dürsten müssen.

Die nächste Stufe wäre dann das breitflächige Abfangen vor dem Haus mit Lasso und Streuselkuchen.

Bielefeld-Blog: ZU WAIT WECK

zu-wait-weck.jpg

Bielefeld-Blog: Die netten Obamas kommen

die-netten-obamas.jpg

Vom 31.3. bis 5.4. wird der Mann, von dem die halbe Welt glaubte – und ein Teil sicher immer noch glaubt – er könne barfuß übers Wasser gehen, mit seiner Frau nach Deutschland kommen. Bielefeld ist im Besuchsplan nicht vorgesehen. Sag ich mal so. Stattdessen London. “Weltfinanzgipfel”.

Wäre er nach Bielefeld gekommen, wir hätten den netten Obamas viel zeigen können. Eine Kunsthalle, wo der Leiter seit geraumer Zeit die Dauerausstellung “Kleinstkariert” betreibt. Weiße Plaste-Leineweber, die nun gar artig bemalt, besprüht und beklebt werden und “die öffentlichen Räume schmücken”. Eine alte Burg über der Stadt, die da und dorten bröckelt. Eine Riesenfabrik, die Pudding abfüllt, Pizzen tieffrostet, Schiffe um die Welt schickt, Bier brauen läßt und eine Privatbank betreibt. Ein schwarzblauer Fußballclub, dessen größtes Ziel es Saison für Saison ist, genau den Platz in der Tabelle zu erreichen, der grad noch zum Nichtabstieg reicht. Eine Universität, die in ihrer weißen Kastenförmigkeit eher an eine Fabrik erinnert. Einen kleinen See, der ganzer Stolz der Kommune ist.

Die Obamas würden begrüßt werden von jemand, der David heißt, sich aber glaubt, wie Goliath fühlen zu können. Umringen würden sie all jene, die den “Rat der Stadt” bilden und furchtbar wichtig sind. Naja, eher furchtbar, wirklich wichtig sind sie alle nicht. Dabei wäre auch ein Goldbeckchen, das langsam aber sicher die Republik mit kastenförmigen, nicht sonderlich hübschen Kisten zubaut, wobei auch schon mal eine Fabrik in Rumänien für einen Lohndumping betreibenden finnischen Gummistiefel – fabrikanten mit Handyproduktion darunter sein kann. Geld stinkt ja nicht, es riecht nur etwas muffelig.

Schade, daß die Obamas nicht kommen. Wir hätten viel zu zeigen hier im Käffchen, das auf amerikanischen Landkarten als weißer Fleck auftaucht und jetzt einen epochalen Film darüber drehen läßt. Man munkelt aber, “BI-Marketing” übernehme bald die Öffentlichkeitsarbeit des Weißen Hauses, weil Obama erfahren habe, Brigadeführer Hans-Rudi H. könne wie er auch übers Wasser laufen. Daß er lediglich mal die reißende Lutter übersprungen hat, hat die immer so freundlich-gefährlich lachende US-Außenvertreterin Hillary Clinton verschwiegen.

“Hi Bielefeld allwege”, liebe Obamas. Hatten Sie nicht auch eine Urururgroßmutter, die aus Heepen stammt? Kann aber auch sein, daß die Obamas sagen: “Schilda? Ah yes, we know. The real Name is Bie-le-feld”.

Bielefeld-Blog: Sie twittern sich um Kopf und Kragen

Einigen, die ich kenne, würde ich gerne diesen Text mailen:

Präsident Obama tut´s und viele Millionen weltweit tun´s mit ihm, angeblich bereits 90.000 in Deutschland. Die Welt twittert wie das Gewitter. Die neueste Killerapplikation fürs Handy ist geboren. In Zeiten, wo sich so langsam auch die Blauäugigsten fragen, ob ihre unzähligen im Internet kursierenden Daten nicht irgendwo an einer Stelle zusammengeführt werden und ihn für jeden, der dafür zahlt, völlig nackt da stehen läßt, muss man sich doch fragen: Was bringt erwachsene Leute dazu, andere mit maximal 140 Zeichen übers Internet oder gleich durch´s Handy ständig über ihre momentanen Aktivitäten auf dem Laufenden zu halten „Ich stehe gerade an der Käsetheke und frage nach 100g Appenzeller“. Und schlimmer noch, was bringt erwachsene Leute dazu, kontinuierlich wissen zu wollen, was ihre Freunde, Verwandte oder sogar wildfremde User gerade machen und wo die sich gerade befinden? „Gut zu wissen, dass du gerade an der Käsetheke stehst. Ich warte momentan an der Fleischtheke, aber 5000 km entfernt“. Als wären die Datenkraken wie Google, Amazon und Microsoft nicht gründlich genug, liefern Twitterer jedem, der es wissen will ihre sehr persönlichen Daten frei Haus. Hypes kommen und Hypes gehen, könnte man sich trösten. Und wie so viele mitgliederstarken Seiten fehlt es auch bei twitter.com an einem kommerzialisierbaren Geschäftsmodell. Facebook immerhin glaubt an Twitter und hat den Gründern Chris Sacca und Biz Stone 500 Mio. USD in Facebook Aktien angeboten. Die wiederum glauben nicht an Facebook, bezweifelten die Werthaltigkeit der Aktien und lehnten dankend ab. Wäre die Stasi heute auch noch offiziell und öffentlich aktiv, wäre sie mit Hilfe von Facebook, Twitter & Co ungleich erfolgreicher als vor 20 Jahren, als sie trotz eines riesigen Spitzelapparats den Zusammenbruch der DDR weder voraus sehen noch verhindern konnte.

Gefunden am frühen Morgen auf “beepworld”. Macht irgendwie nachdenklich. Vor allem, weil unser Freund “Google” alles wunderschön aufzeichnet und archiviert. Wer noch was draufsetzen möchte, kauft über Datenkrake T-Mobile das beschissene Google-Handy. “Zack. Die Bohne!”.