Schweinfurt, einer der weltweit bekanntesten Städte Deutschlands in Europa, ist eine Handwerks-, Industrie- und Handelsstadt im Freistaat Bayern in der Bundesrepublik Deutschland. In den nächsten Jahren wird Schweinfurt eine wichtige Rolle für den Wirtschaftswachsum in Deutschland und in Europa spielen.
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Mobile Alten- und Krankenpflege Ernst
Ansprechpartner Herbert Ernst
Krumme Gasse 1
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Die Bundestrainerin lobte auch die hervorragenden Bedingungen im Quartier in Marienfeld und freute sich, in Bielefeld spielen zu dürfen. „Hier könnten wir öfters spielen”, freute sich die 44-jährige.
DFB-Bundestrainerin Silvia Neid heute auf der Pressekonferenz in Marienfeld zum morgigen Länderspiel (16 Uhr) gegen China. Ja, so ein Zweitligataugliches Stadion, das hat schon was. Auch wenn es garantiert nicht ausverkauft sein wird. Das möchte man bei Hausherr Arm. Bielefeld wahrscheinlich auch nicht. Bei ausverkaufter neuer Osttribüne würden ja alchh die schönen blauen und bei Regen naß werdenden Sitzchen verdeckt. Die “besten Plätze der Stadt” sind ohnehin weiter oben und mit Kaviarschnittchen verbunden.
Im Jahr 2008 wurden in Deutschland nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 87,9 Millionen Hektoliter Bier konsumiert; diese Menge schließt auch Biermischungen, aber nicht alkoholfreies Bier und Malztrunk ein. Auch wenn nicht
jede/r Bier trinkt und manche umso mehr – rein rechnerisch ergibt sich daraus ein durchschnittlicher jährlicher Verbrauch von 123,9
Liter Bier je potenziellem Biertrinker (Personen im Alter von 15 Jahren und älter). Diese Menge entspricht etwa einer kleinen Flasche Bier oder exakt 0,34 Liter pro Tag. Der Inlandsverbrauch errechnet sich aus dem versteuerten Absatz, in dem auch die importierten ausländischen Biere enthalten sind, zuzüglich Bier, das von Brauereien unentgeltlich als Haustrunk an Ihre Angestellten abgegeben wird. Exporte sind im Inlandsverbrauch nicht enthalten.
Ich bekenne: das letzte Bier war ein 0,3l-Radeberger. Im Januar. Danach nichts mehr. Und bei Ihnen?
Die Berliner Kassiererin “Emmely”, die Pfandbons im Wert von 1,30 Euro unterschlagen haben soll und deshalb gekündigt wurde, hat den Rechtsstreit auch in zweiter Instanz verloren. Das Landesarbeitsgericht erklärte die fristlose Kündigung durch ihren Arbeitgeber heute für wirksam. Es seien alle Voraussetzungen für eine Verdachtskündigung erfüllt, urteilten die Richter. Damit bestätigten sie die Vorinstanz. Der Fall hatte über die Grenzen Berlins hinaus Schlagzeilen gemacht, weil die Kassiererin Barbara E. und Gewerkschafter dem Unternehmen vorwarfen, den Vorfall als Grund für die Kündigung nur vorzuschieben.
Ich habe ja immer gesagt, die Justiz sei die einzig verläßliche, gerechte Größe in diesem Land. Urteile werden ausgewürfelt, drohende Gefängnisstrafen per Verschlafen des Termins in Geldstrafen korrigiert, aufgeweckte Staatsanwälte weggemobbt oder strafversetzt. Und manchmal fliegt eben auch jemand wegen lumpiger 1,30 €. Was gäbe ich darum, mit der Faust dreinschlagen zu können, diese perverse Mischpoke bei den Haaren zu greifen und mit der Nase im Mist auf das hinzuweisen, was derzeit im Banksterunwesen gang und gäbe und von “ganz oben” sogar gedeckt ist: Gauner in Nadelstreifen, Bescheisser, Betrüger ohne Charakter. Schon einen angeklagt gesehen? Eben. Bei 1,30 € wäre das wohl eher passiert als bei X Milliarden. Vielleicht können Steinbrück und Dr. Murkel aber auch nur nicht bis drei zählen.
Sollte die gelbe neoliberale Gefahr des Guido Westerwelle samt ihren Niebels, Brüderles und vorbestraften Ex-Ministern im Herbst mit an die Macht kommen, ist sogar noch eine Steigerung drin. Wer mit seiner Denke “18% Freibier für alle und für Wenige das Meiste” die komplette Weltwirtschaft fast aushebelt, den lieben die Leute und wählen eine solche Partei. Siehe Hessen.
Wer da meint, hiesige Richter an Amts – und Langricht würden derlei Urteile “Im Namen des Volkes” nicht sprechen, darf sich gerne einmal die Entscheidungen aus 2008 anschauen. So viel Holz können sämtliche Pferde Ostwestfalens gar nicht kotzen, wie da rumliegt. Die Damen und Herren im schwarzen Talar mit den Binden vor den Augen steigen einfach drüber.
Ach ja: Unsere extrem intelligente Bundesregierung unter Dr. Murkel denkt grad darüber nach, Opel einen “Schnellkredit” zu geben. Und das vor dem Hintergrund des “Rekordabsatzes und besten Monats seit 5 Jahren”. GM hat Hochstirn Steinbrück schon mal die Kontoverbindung bei der Citybank Detroit gefaxt. Bei Lehman hat so ein Manöver trotz bekannt gewordener Insolvenz ja auch in der KfW geklappt. Konsequenzen? Siehe weiter oben unter “Richter”. Bitte aufpassen, meldet Radio Bielefeld soeben. Oben am Niederwall kotzt grad wieder ein Pferd Holz.
Schülervertretungen – kein veraltetes Modell. Es klopft an der Tür. Die ersten Schüler/innen betreten das Gemeindehaus der katholischen Kirche Ottersleben. Noch etwas zurückhaltend setzen sie sich in den großen Raum in dem sich sonst die Kirchenmitglieder treffen und der selbst über eine kleine Orgel verfügt. Nach und nach treffen alle Schüler/innen des Schülerrates der Ernst Wille Sekundarschule ein. Der Workshop kann beginnen. Die Schüler/innen stellen sich vor, einige sind schon seit mehreren Jahren Klassensprecher/in andere wurden gerade frisch gewählt. Los geht es mit einer Problemanalyse der SV-Arbeit. Den meisten fehlt oft nur die Motivation. Andere wünschen wiederum mehr Verantwortung. An diesem Tag soll es neben einem Rhethoriktraining noch um die Gesamtkonferenz als Chance für die Anliegen der Schülervertreter/innen gehen. Durchgeführt wird der Workshop vom Landesschülerrat. Er ist das höchste Gremium im Bundesland für Schüler/innen um ihre Interessen zu vertreten. In den kreisfreien Städten gibt es außerdem Stadtschülerräte und in den Landkreisen Kreisschülerräte.
Fragt man die Seminarleiterin vom Landesschülerrat so zeichnet sich ein trauriges Bild an den Schulen in Sachsen-Anhalt ab. Vielerorts gibt es gar keine Schülervetretung. Dann werden Schülervertreter von der Schulleitung oft nicht ernst genommen und meist fehlt es auch an kleinen wichtigen Dingen, wie z.B. einem Raum wo regelmäßig Sitzungen stattfinden können. Dabei sind diese und noch weitere Dinge im Schulgesetz festgeschrieben. Seit der Änderung vom 18.August 2008 an der Schülerwahlverordnung, gibt es für die Wahl des Schülersprechers weitaus mehr Möglichkeiten. Er kann jetzt auch aus der Schülervollversammlung (Zusammenkunft aller Schüler der Schule) gewählt werden. Damit kann eine Schülersprecher/in-Wahl fast wie eine Ministerpräsidentenwahl ablaufen. Wenn die/der Schülersprecher/in von der Schülervollversammlung gewählt werden soll, müssen sich die Kandidaten wie echte Politiker ihren Wähler/innen präsentieren und für sich werben. Damit ist, soweit dieser Wahlmodus gewählt wird, ein neues professionelleres Level in der Schülersprecherwahl erreicht.
Man müsste nur umsetzen, was dort im Gesetz festgeschrieben ist. Da, dass natürlich mit einen erhöhten Aufwand verbunden ist, werden sich wohl in Zukunft die Schulen an dem alten Wahlmodus orientieren.
Nach dem Seminar wird es weitergehen für die Schülervertreter/innen der Ernst Wille Sekundarschule. Sie haben verschiedene Dinge an ihrer Schule die sie anpacken wollen. Ein Clubraum soll entstehen, für alle Schüler und der Schulhof soll schöner werden. Dabei werden sie jetzt von einem SV-Berater unterstützt. Der Workshop und die SV-Beratung sind Bestandteil eines Freiwilligen Sozialen Jahres im politischen Leben (FSJ-Politik). Innerhalb dieses Jahres ist es Aufgabe ein eigenverantwortliches Projekt umzusetzen. Das Projekt zum Thema Demokratie in der Schule wird noch bis zum Ende des Schuljahres weitergeführt. Es wird in Kooperation mit dem Landesschülerrat und mit der Untestützung des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. sowie des was-bewegen e.V. durchgeführt.
Am Ende des Workshops trifft die stellvertretende Schulleiterin dazu, die sonst den Schülerrat betreut. Sie glaubt, dass es den Schülern nicht an Ideen fehlt oder dem Wissen dazu diese umzusetzen, sondern meist an dem Selbstbewusstsein für ihre Sache einzutreten. Vielleicht hat der Workshop ja in der Richtung einige Impulse setzen können.
Zum Start der Online Lernplattform scoyo setzt fischerAppelt, furore das Bertelsmann Tochterunternehmen mit einer
umfassenden Kampagne in Szene. Unter dem Claim “Mach dich schlau.”, soll das Lernportal bei Eltern sowie Schülern der Klassen eins bis sieben bekannt gemacht werden. Dazu wird es ab April neben Print-Motiven auch verschiedene Online- sowie Below the Line Maßnahmen geben. “Als interaktives Lernportal verbindet scoyo auf einzigartige Weise Lehrinhalte mit Unterhaltung. Wir freuen uns sehr, dieses innovative Format mit einer Kampagne unterstützen zu können”, so Tobias Schlösser, Geschäftsführer von fischerAppelt, furore. Die Agentur hatte sich Ende 2008 in einem mehrstufigen Pitch als Lead-Agentur durchgesetzt.
Neben der Werbung zeichnet sich fischerAppelt auch für die PR von scoyo verantwortlich. Diese wird vom Münchener Standort der
Agenturgruppe betreut, der auf eine langjährige Erfahrung in der Marken-PR für die Bereiche Education & Entertainment mit Kunden wie Lego und Disney zurückblicken kann. Aus einer Pressemeldung der für ihre Arroganz syehr beliebte Hamburger wserbe- und PR-Butze.
Schön, wie man sich – reichlich honoriert – für die “Ziele” der Gütersloher Bertelsmann-Krakentochter für 19,99 €/Monat begeistern kann. Kaufen Sie Ihrem Kind lieber für 19,99 €/Monat eine Kiste Äpfel. Der Schritt hin zu Reinhard Mohns beschissenem “Quartals-Vorschlagsband” aus dem hauseigenen “Buchclub” ist vorprogrammiert.
Also Freunde, Ihr müsst jetzt sehr tapfer und stark sein. Ab sofort liest Wolfgang “Stasi 2.0″ Schäuble auch im Bielefeld-Blog mit. Und das kommt so: Obwohl CDU/CSU nach der Wende lecker mit sogenannten “Blockflöten” aus ehemaligen Blockparteien angereichert wurden, ist die “Die Linke” im Visier des Verfassungsschutzes, weil sie angeblich “Nachfolgerin der SED” sei. Ach ja, seufz. Wie Agitation und Agitprop in einer angeblichen Demokratie geht, führt uns ja grad Ex-FDJ-Sekretärin und mutmaßliche “IM Erika” Dr. Angela Murkel im siffigen Polit-Berlin mit ihrem Weg in den Staatskapitalismus vor. Banken – staatlich. Opel – staatlich. Schaeffler – staatlich. Passt zwar alles nicht zu dem, was die Union und die FDP jahrzehntelang gepredigt und die Splitterpartei SPD schließlich mit den Grünen im Boot unter GAZgerd so ganz gegen ihre eigentliche Wählerklientel vollendete, aber lassen wir das mal so stehen. Wir wissen ja alle noch, was aus der populistischen “Rettung” des damaligen Holzmann-Konzerns in Franfurt durch den lippischen Gummistiefler wurde.
“Die Linke” hat im Gegensatz zu “staatstragenden” Parteien eine aktuelle Website. Unter “Sonntag, 22. Februar 2009″ prangt der Eintrag, der Bielefelder interessiert und worüber man in den Holzmedien der Metropole eher rudimentär liest (“Bähh, Linkspartei, bäähh. Ab in die Schmuddelecke”):
Bürgerbegehren in Sachen Stadtbibliothek
Einfach mal lesen. Und das sei den hochtrabenden und in den letzten Jahren so katastrophal versagenden Staatsparteien mal ins Stammbuch geschrieben: Wer zu doof ist, die rechte NPD zu verbieten oder es eventuell auch gar nicht will, der soll das Maul über Andere halten. Auf dem rechten Auge ist die “bürgerliche Mitte” traditionell ziemlich blind. Das, was wir gegenwärtig als “Krise” im Finanzwesen und zunehmend der Realwirtschaft präsentiert bekommen, hat sehr viel mit der Politik der CDU/CSU/FDP/SPS/Grünen zu tun. Hier in Bielefeld ist es an der Zeit, die Schnarchnasen aufzumischen. “Hundert Jahre Kesselbrink wie er sich heute präsentiert” ist zum Beispiel kein erstrebenswertes Ziel.
2000 Jahre ist sie her, die Varus-Schlacht, als Hermann der Cherusker die stolzen Römer hier stoppte. Mythen und Sagen ranken sich um Ort und Tat. Aber ein tapferer Bielefelder Lehrender (ob er persönlich dabei war, läßt er offen) namens Jürgen Buchmann
hat in seinem noch unveröffentlichten Buch “Helden. Geschichten aus OWL” die Briefe des Quintilius Varus an Tacitus aufgeschrieben. Wir dürfen schon einmal exclusiv in die beiden ersten Briefe schauen und lesen Köstliches:
ALLES KLAR IN OSTWESTFALEN.
DIE GEHEIME KORRESPONDENZ
DES QUINTILIUS VARUS
Die Frage, wo die Varusschlacht stattfand, ist in mehr als 700 Untersuchungen diskutiert worden. Sehr viel seltener wurde die Frage geprüft, ob sie überhaupt stattfand. Der folgende, bisher unpublizierte Briefwechsel wirft darauf ein neues Licht.
I.
Varus Tacito salutem.
Mein lieber Tacitus! Die germanische Expedition gestaltet sich vollständig anders als vorgesehen. Wir sind nirgends auf nennenswerten Widerstand gestoßen. Lediglich das Fünfte Pionierbataillon unter Gaius Manilius wurde bei dem taktischen Versuch, die Rheinbrücke bei Köln abzureißen, zurückgeworfen. Ich habe mich darum entschlossen, die Legionen unter Gnaeus Lerius in Xanten zurück-zulassen und den Weg nach Ostwestfalen-Lippe mit einer Bedeckung von lediglich einhundert Mann aus der Decima Nona Augusta allein fortzusetzen. Unser Ziel wird Bielefeld sein, die Kapitale des Landes. Ein heckenschneidender älterer Herr, der uns in Harsewinkel am Gartenzaun den Weg erklärte, machte viel Rühmens von dem Ort, der sechzehn Beerdigungsinstitute besitzen soll.
Ich schreibe dies in dem Lager, das wir heute bei Borgholzhausen zu Füßen des Teutoburger Waldes aufgeschlagen haben. Das Städtchen ist für seine Lebkuchen bekannt; als Nachtmahl war dennoch wie seit Tagen nur Pickert mit Rübensirup zu erhalten, das Einzige, wovor die Truppe sich fürchtet. Die Männer fassten missvergnügt Essen, beaufsichtigt von Sextus Abulenius, unserem Centurio, der mit der unnachgiebigsten seiner Mienen ihre Feldgeschirre füllte.
Inzwischen ist es Mitternacht. Weit entfernt, irgend-wo in der undurchdringlichen Finsternis, kläfft ein Hund. Das Lager liegt im Schlaf, und nichts ist zu hören als die Parole der Wache „Livia Augusta“ und die wiederkehrende Antwort „Semper felix faus-taque“: der militärische, pendelnde Puls der Nacht, der jedem Soldaten aus dem Halbschlaf vertraut ist, präzise wie der Mechanismus einer alexandrinischen Klepsydra. Ich blicke auf und sehe an dem samt-schwarzen Himmel die gleiche Milchstraße funkeln, die ihren Silberstaub über die Zypressen von Rom streut. Und während ich die Decke über meinen Kopf ziehe, frage ich mich, wann ich wieder zu Hause sein werde.
Am späten Vormittag sind wir in Werther einmarschiert, einen Ort, der für die Schönheit seiner Frauen und seine Bonbons bekannt ist. Die Eindrücke sind mehr oder weniger die gleichen wie überall, wo wir einmarschieren, sei es in der Cyrenaica, Cappa-docia oder Germania Inferior: Die Straßen gesäumt von Barbaren, die halb verblüfft, halb misstrauisch unsere Rüstungen begaffen; schreiende Kleinkinder, kichernde Teenies und Ordnungskräfte, die schwitzend den Verkehr umleiten. Ich wurde gefragt, ob unser Zug angemeldet sei. Meine in lateinischer Sprache gegebene Antwort, wir seien im Auftrag des Göttlichen Augustus gekommen, um Ostwestfalen-Lippe zu pazifizieren und der Herrschaft des Senats und des Römischen Volks zu unterwerfen, schien den Mann zu beeindrucken; er gab achselzuckend den Weg frei.
Die Manieren der Einheimischen haben im allgemei-nen wenig Gefälliges. In Huxohl, einer Ortschaft, die aus einem Zapfhahn und einer Kegelbahn besteht, zog ich Erkundigungen über den Weg nach Bielefeld ein und empfahl mich mit einem verbindlichen Lebwohl, „Fac valeas.“ Der Flegel warf mir einen Blick zu und erwiderte säuerlich „Fuck yourself. “
Ich sende Dir diesen Reisebericht mit einer Brieftaube, die nach Xanten zurückeilt, pünktlich genug, wie ich hoffe, für ihre gefiederte Kollegin, die nach Rom geht. Vale.
II.
Varus Tacito salutem.
Heute am frühen Nachmittag marschierten wir in Bielefeld ein. Ich ließ die Männer auf dem Kesselbrink antreten, pflanzte den römischen Adler und die Rutenbündel auf und ergriff in einer kurzen, aber würdigen Zeremonie im Namen von Senat und Volk von Rom Besitz von dem Land, nicht ohne an die Wohltaten des Göttlichen Augustus in der Vergangenheit zu erinnern und Freundschaft und Schutz des Römischen Volks in Aussicht zu stellen.
Zwei Uniformierte, deren Fahrzeug sich mit Sirene und Blaulicht den Weg durch die zusammengeström-te Menge gebahnt hatte, forderten mich auf, meine Papiere vorzulegen. Ich ließ ihnen von meinem Adjutanten eine vorbereitete Mappe überreichen, die Bilder von Korinth und Karthago enthielt, vorher und nachher. Gaius Sempronius, unser Artillerie-offizier, unterstrich entgegenkommend, es werde nicht mehr als eine halbe Stunde brauchen, um eines unserer Katapulte zu montieren, und nur einen Bruchteil dieser Zeit… er unterbrach sich, um einen Blick auf das gegenüber befindliche Polizeipräsi-dium zu werfen. Die Beamten blätterten mit erkennbarer Nervosität in unserer Dokumentation. Eine mit dem Handy geführte Debatte mit einem Vorgesetzten konzentrierte sich, parallell zur Montage unseres Katapults, auf geeignete Formen der Deeskalierung. Schließlich ersuchte man uns, zunächst auf den Johannisberg abzurücken, ein Gelände am Teutoburger Wald, das sich besser zum Lagerplatz eigne.
Nach kurzer Beratung mit meinen Offizieren und Prüfung der Karten erklärte ich mich einverstanden. Unter Blaulichtgeflacker verlegte die Truppe auf die bezeichnete Höhe, wo wir das Lager aufschlugen. Trotz der Proteste hinzugeeilter Zivilisten gelang es unseren Fourageuren, in einem nahegelegenen Wildpark zwei Wisents zu erlegen, eine Art wilder Rinder, an denen die Wälder Germaniens reich sind und die eine willkommene Abwechslung zu unserem Pickert mit Rübensirup lieferten.
Schon spreizt meine gurrende Post ihr Gefieder: Vale.

Jürgen Buchmann, geboren 1945 in Schaumburg-Lippe, promovierte in Philosophie und Klassischer Philologie und lebt seit 1975 als Schriftsteller und Lehrender der Universität in Bielefeld, umgeben von Grammatiken, Musikinstrumenten und lippischen Landkarten. Sein literarisches Werk umfasst neben der HERMANNSVERFINSTERUNG Satiren, Essays, Reden, Parodien, Über-setzungen und poetische Prosa. Ein Sammelband mit dem LOGBUCH VOM MEER DER FINSTERNIS, der PHANTASTISCHEN TOPOGRAPHIE DER HANSESTADT LÜNEBURG, der GRAMMATIK DER SPRACHEN VON BABEL und der EINSCHIFFUNG NACH CYTHERA ist unter dem Titel ABWESENHEITEN für 2009 vorgesehen.
Mehr zu Autor und zum Bielefelder Verlag erclickt man sich hier.
Naive Menschen mögen sich ja von den hiesigen Politgrößen, der IHK und dem Handwerksverband Sand in die Augen streuen lassen, die Realität übertrifft aber bei weitem das gefühlt Geahnte. Bei der Lehrstellenversorgung protzen Bielefeld mit Platz 171, Herford 176 und Detmold mit 175. Lediglich Paderborn “glänzt” mit Platz 146. Und das im bundesweiten Vergleich. Ein Armutszeugnis ohnegleichen. Das BIBB – Bundesinstitut für Berufsbildung – hat jetzt diese Zahlen vorgelegt. Wir, die wir hier ständig große Reden hören, welch Hort der Glückseligkeit OWL sei, greifen uns ein weiteres Mal an den ohnehin schon geplagten Kopf. Schlusslichter in ganz Deutschland. Hat was von Arm. Bielefeld. Stimmts? Wird aber auf dem Rücken der Jugendlichen ausgetragen. Peinlich auch, weil die zu allem ihren billigen Senf hinzugebende Bertelsmann-Stiftung hier ansässig ist. Aber die hat für den zuständigen Minister Olaf “Tranflöte” Scholz SPD sicher schon das Patentrezept “Jugendliche zahlen ihre Ausbildungsplätze bei Vollzeitbeschäftigung selbst. Das Nullsummenspiel” in der Schublade. Man hat nur noch keinen neuen Schreibtisch für den passenden Lobbyisten im Berliner Sumpf gefunden.
Am Aschermittwoch ist alles vorbei …
… weiß das Presseamt der Stadt und bittet nochmals um heftigste Abstimmungsorgien, damit Aschermittwoch der Tag ist, an dem für uns alles erst richtig losgeht!
Feedomix: Milchrausch ist drin
Der “Milchrausch” ist mir in der letzter Zeit mit einigen Meldungen zu Lippstadt aufgefallen. Deshalb packe ich Haukes Blog mal in den Reader.
Lippstadt taucht in Masterarbeit auf
Die Arbeit thematisiert die Verbindung von Schützenvereinen zum Nationalsozialismus. Der Lippstädter Schützenverein ist einer von drei Vereinen, die vom Autor untersucht wurden.
Schlechte Noten trotz hoher Begabung …
… sind ein Kreuz, kann ich ein Lied von singen ;o) Aber ich bin nicht der Einzige, am 03. März gibt es einen VHS-Vortrag zum Thema. Wird sicher voll …
Benehmt Euch in den nächsten Wochen ein wenig. Wir haben Besuch!
Fundstück im Privatblog eines Amerikaners, der hin und wieder in Lippstadt arbeitet. Also ein bisschen Zusammenreißen und mal ein paar Tage nicht mit’m Fahrrad über die Lange Straße und so … Welcome back, Austin! Have a good time ;o)
Auch wenn ein Skateborader “Lukas Beule” heißt …
… muss er nicht unbedingt auf den Kopf fallen. Naja, zumindest nicht ständig ;o) Am Anfang des Videos ist das LTV reAktiv-Forum im Hintergrund zu sehen.
Und Zuguterletzt:
Wenn man sich von seiner Haut befreit fühlt – hat man dann Schmerzen?
Kaum war der 5 jährige Pfiffikus aus der geduckten Metropole unter der Sparrenburg mit seinem gewaltigen Bauwerk aus Legosteinen fertig, stellte er auch schon die entscheidende Frage:
“Was krieg ich als Abfrackprämje?”
Wir schauten uns an und überlegten. “Sagen wir mal, 10 längste Pralinen der Welt”.
Ok. Wir machten den Deal. 10 längste Pralinen wechselten den Besitzer, er übergab uns automobiles Bauwerk, Zulassung, Nummernschilder und den Kraftfahrzeugbrief, den wir rot durchkreuzten. “Entwertet bei Aufsichtspersonen”. Die weitere Arbeit erledigte der Riesenkasten, in dem die Steine zerbröselnd verschwanden. Was sagt uns das? Bitte lesen Sie die Nachricht aus dem Eulenspiegelland:
Missbrauch mit der Prämie soll künftig erschwert werden. Laut Bundeswirtschaftsministerium müssen Autokäufer, die in den Genuss der 2500 Euro kommen wollen, nach der Verschrottung des alten Wagens nicht nur die Zulassungspapiere einreichen, sondern auch den entwerteten Fahrzeugbrief. Mit der Verabschiedung des Konjunkturpakets II im Bundesrat an letztren Freitag wurde auch die Neuerung beschlossen, die Missbrauch verhindern soll. Die Vorlage des entwerteten Kraftfahrzeugbriefes beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) soll verhindern, dass angeblich verschrottete Autos weiter genutzt werden.
Heißanochjuchhei. Eiderdaus. Beamtens haben tatsächlich nach einigen Monaten Bedenkens gemerkt, daß auch der Kraftfahrzeug
schein entwertet werden muß, um die Verschrottung zu dokumentieren. So lange die Leitung vom weichen Bürostuhl bis hin zum Hirn, der logischen Bedenkung eines Gesetzes und seiner praxisnahen Umsetzung so lang ist, braucht uns um den von uns hoch gesponserten Berufsstand nicht bange zu sein. Die heilige Allianz Politiker – Banker – Juristen – Beamte ist es, die uns ruhig schlafen läßt.
Das ist schon heftig, was da verbreitet wird. Angeblich könne die Polizei bei bestimmten Verdachtslagen ohne richterliche Anordnung sofort die Fahrerlaubnis entziehen.
Gut, dass das völliger Quatsch ist!
Gegenwärtig ist ja das weibliche Milliardärsdasein nicht der Einfachsten Eines. Da stellt Susanna Klatten, liebesfrustrierte Inhaberin der Münchner weißblauen Autowerke mit dem Propellerzeichen auch schon mal einem Liebhaber einen Karton mit 7 Millionen Euro in den Kofferaum. Von Frau Schaeffler im kackbraunen Gucci-Westchen mal ganz zu schweigen. Was Susannchen Klatten aus dem im 3. Reich so wundervoll profitierenden Quandt-Clan jetzt aber wohl als Mehrheitseignerin von BMW abnickte, ist sowas von daneben. In einer Zeit, wo kleine Kisten unter 10.000 € vom Volk vorgezogen geleast, finanziert oder zusammengestottert werden, kontert Susannchen mit einem allerliebsten Sportwägelchen. Und was tut unsere grandiose Lokalzeitung? Jubelt in schönstem PR-Stil mit und vergißt den Satz: “Ob das zeitgemäß ist?”. Nur diesen Satz, liebe NW und wir wären uns ein paar Millimeter näher gerückt. Ich verziehe Euch sogar die Nähe zur untergehenden ehemaligen Volkspartei SPD Gazgerdscher Versagerprägung.
Aber wo wir schon mal dabei sind, hier noch eine gar köstliche Schote aus dem Hause Wissmann in Berlin. Das ist der komisch aussehende Typ, der mal Minister war und nun der Autoindustrie präsidiert:
Und im Wolfsburger Stammwerk fliegen die Spatzen in der stillen Halle 54 zwitschernd um die halb – und fertigen Gölfe und flöten: “Kauf mich, ich bin kein Abwrackprodukt”. Tirillilliiiliii. Wer wissen will, was “Halle 54″ ist, klickt hier.
Gegen die beiden Hoffenheimer Profis Andreas Ibertsberger und Christoph Janker ermittelt der DFB-Kontrollausschuss auf Antrag der DFB-Anti-Doping-Kommission, weil sich die beiden Profis bei den unangemeldeten Doping-Kontrollen nach dem Bundesliga-Spiel am 7. Februar 2009 bei Borussia Mönchengladbach (1:1) nicht korrekt verhalten haben. Die beiden zur Doping-Kontrolle ausgelosten Spieler hatten sich entgegen der Vorschrift des Paragrafen 7, Nr. 1, der DFB-Anti-Doping-Richtlinien nicht unmittelbar nach dem Abpfiff direkt vom Spielfeld in den Dopingkontroll-Raum begeben. Sie erschienen dort erst nach der Teilnahme an einer Mannschaftssitzung mit zehnminütiger Verspätung. Wer den Kraichgau kennt, der weiß: Das kann nicht sein. Die dopen da unten zwischen Heilbronn und Karlsruhe mit “Roschtbrate mit Spätzle und dazu einen Trollinger”.
Schade aber auch, daß Arm. Bielefeld bei der seinerzeitigen Niederlage gegen Hoppenheim keinen Stürmer des Dorfvereins des SAP-Milliardärs Hopp (“Ich habe fast 2 Milliarden verloren”) erwischt hat. Wie meinte VfB-Stürmer Gomez nach dem Samstagspiel gegen Hoffenheim (3:3), als er im TV zu dem Verein gefragt wurde? “Die sind unsympathisch geworden”. Wozu sicher auch der Trainer Ralf Rangnick ein Scherflein beiträgt, der sich wie ein bekloppter Irrwisch im Coachingraum bewegt. Da lautet die Hoppsche Vorgabe dann doch wohl: “Mit alle Gewalt Meischter werde. Hanoi so isch das da”. Diese Ambitionen hat Arm. Bielefeld nicht,. Wir haben aber auch keinen Roschbraten mit Spätzle und Trollinger (Eine Rotweinsorte).
Da ist dem ZDF eine wirkliche Überraschung gelungen: Wenn bei der neuen Casting-Show “Ich kann Kanzler” im Sommer nach jungen politischen Talenten gesucht wird, sitzt ihnen niemand Geringerer in der Jury gegenüber als der langjährige Außenminister der Bundesrepublik Hans-Dietrich Genscher. Neben ihm nehmen Comedian Anke Engelke und Moderator Günther Jauch Platz, um die 40 besten, debattierfreudigen Bewerber mit strengem Auge zu beurteilen, berichtet “faz.net”. Vier aus 40 werden dann ins Finale einziehen und müssen der prominenten Jury beweisen, dass sie das Zeug zum Politiker haben – immerhin winken laut ZDF ein “Kanzlergehalt und ein Praktikum da, wo große Politik gemacht wird.”
Siehste, geht immer noch doller. Falls sich niemand anders aus der Region oder der Metropole meldet, der vielleicht den Müntefering oder den Steinmeier machen will: Ich kann Mißfelder. Jung, doof, unverschämt. Zynisch geht immer. Vorbereitend suche ich mir per Telefonaquise eines heimischen Star-Arbeitgebers Adjutanten., Bedingung: CDU/FDP-Mitglied und bedingungslose Anbetung der 10 Thesen des Herrn Clement sowie der Frau Dr. Murkel: “Der Markt richtet allet. Watta nich richtet, machen wa passend.”
Hurra Deutschland. Alles andere richtet die Bertelsmann-Stiftung.
die wievielte eigendlich?????
s gibt ja schon nen Board was sich mit DSL in Striesen beschäftigt–>das von Ronny :guggsd du
jetzt gibt es wieder eines,warum auch immer,welches sich mit dem Thema beschäftigt:guggsd du
weis nur nicht ob sich hier jemand profilieren will oder ganz einfach nicht richtig im Netz zu diesem Thema recherchiert hat……….
Infos zum Thema sollten doch gebündelt werden und nicht gestreut…………………
grussi…………………..
also langsam wird es bunt…………….in der bunten Republik………….
wann gibt es die ersten friedlichen Proteste????????
diesmal soll der Täter ja sogar geschossen haben!!!!!!!!!!!!
da schafft er es heute bestimmt Bundesweit auf das Titelblatt aller einschlägigen Zeitungen (Bi…,Mor….)
achso–>nachzulesen auch hier
grussi………….
erstmal………
warten wir mal auf die nächste Hiobsbotschaft……..eigendlich sollte mit gefallenen Stahlpreisen und “langfristiger”Vorbestellung ein solches Projekt im abgesteckten finanziellen Rahmen zu stemmen sein……
wenn nicht muß das Architeckturbüro das fehlende Geld geben—-> falsch gerechnet!!!—> Aus!!!
nachzulesen: hier
grussi………
Ein Hartz IV Betroffener geht zu Fuss nach Berlin – Am 23 März 2009 will Siegfried Kurtz zu Fuß von Hellenthal in Nordrhein Westfalen nach Berlin gehen, um für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen die unmenschlichen Gesetzgebungen von Hartz IV zu demonstrieren. Erfreulich ist auch die Tatsache das sich Ihm nun auch ein Weggefährte angeschlossen hat mit Namen - Peter Agricola .Nun gehen also schon zwei Menschen vereint den langen Weg nach Berlin.Und damit dies auch organisatorisch einwandfrei funktioniert , werden die beiden koordiniert von einer gemischten Arbeitsgruppe die mittlerweile eine Personenanzahl von 400 Mitgliedern erreicht hat.
Nach dem fulminanten Auswärtssieg des FC Kölle bei den Bayern ist die deutsche Fußballwelt ja wieder in Ordnung. Zumindest aus mehrheitlicher Sicht aller Fans nördlich der Main-Linie. Hauptsache die Bayern geschlagen, egal wer es macht.
Klein hermann spielt auch jeden Tag Fußball. Marmelade gegen Wurst. Verzeihung: Wuarst, um beim westfälischen zu bleiben. Nach jedem Spiel erinnert der Tisch und der ihn umgebende anderthalb Meter breite Einschlagskrater häufig einer leeren samstäglichen Dortmunder Südtribüne gegen 17.45Uhr. Warum Brothappen essen, wenn man sie auch werfen kann? Vorzugsweise die mit Marmelade belegten. Und die landen dann – Sie kennen die Gesetze von Murphy – mit der belegten Seite nach unten…
Häppchen gibt es ja auch auf der neuen Tribüne der Schüco-Arenea unserer (oder zumindest meiner) geliebten Arminia. Nur leider isst die dort keiner, da dort keiner ist. Ob das jetzt nur an den zu hohen Preisen liegt, weiß ich nicht genau. Vielleicht zieht Arminina auch einfach nicht mehr als 20.000 Zuschauer durchschnittlich. Nach dem gestrigen Unentschieden gegen Bochumski und der beginnenden Aufholjagd der Abstiegskonkurrenz schwant mir schon wieder Böses: Der nächste Abstieg in die Bedeutungslosigkeit der 2. Liga. Als schmerzerprobter Fan werde ich mich aber auch daran gewöhnen, wie ich es schon seit über 25 Jahren tue…oder am Ende des Tages mich wieder einmal überraschen lassen, vom Ostwestfalens Gloria.
Die FDP hier in der Metropole und in OWL fällt eher durch Nichtauffallen auf denn durch wirkliche Aktivitäten. Da die gelbblaue Spässken-Partei aber gegenwärtig ja von Forsa Manipulinski Güllner gezielt hochgeumfragt wird, sei hier auch mal ein Blick auf die -sehr bescheidene – Website der Bielefelder Truppe gestattet. Letzter Eintrag unter dem 13.11.2008: FDP-Ratsgruppe empfiehlt stärkere Berücksichtigung des Abiturs an beruflichen Schulen in der Schullaufbahnberatung für die SchülerInnen der Sekundarstufe I.
Wahrscheinlich ist die von dem Medienunternehmer Thomas Seidenberg geführte marktradikalste Vereinigung noch so betrunken von dem Coup, in Hessen mit dem brutalstmöglichen Aufklärer Roland Koch zu koalieren, daß man keine Zeit hatte, seine Website zu überarbeiten. Warum auch. Angeblich strömen die Wählen ja nur nur so zu der Partei, deren grandiose Eckpfeiler grade im Banken – und Wirtschaftstsunami zusammengebrochen und ad absurdum geführt worden sind. Man kann sich etwas eigentlich potthäßliches auch im wahrsten Sinne des Wortes schön trinken. Skål!
Während andernorts die Kamelle und Strüsscher fliegen, alkoholgeschwängerte Blicke von Prunkwagen herab die Welt in Rosarot tauchen und Wildfremde sich beim Schunkeln nahe kommen, ist es in und um die Metropole bis auf die Stättenj ausgelasnenen westfälischen Karnevals (“Knolli, Knolli, Schabau” – Salzkotten-Scharmede) recht ruhig. Zeit zu überlegen, wo denn nun jener Varus, dessen Niederlage gegen Hermann den Cherusker wir in diesem Jahr hier einige tausend Male durchleben, seine römischen Legionen getränkt hat. War es hier?
Interessant auch Varussens persönliche Geschichte. Ersetzt man seinen Namen in der folgenden Passage einfach durch Peer Steinbrück, passt es auch 2000 Jahre danach:
Die Einsetzung des Publius Quinctilius Varus (um 46 v.Chr. bis 9 n.Chr.) als Statthalter in Germanien sollte sich als Fehlschlag erweisen. Varus hatte sich in Afrika und Syrien als sehr erfolgreicher Verwaltungsfachmann ausgezeichnet. Gerade diese Eigenschaft wurde ihm in Germanien zum Verhängnis. Zu überstürzt führte er die römische Gerichts- und Steuerverfassung ein. Er bedachte nicht, dass die Erhebung von Steuern in Germanien noch kaum bekannt war, deshalb als Unrecht empfunden wurde und große Verbitterung gegen die Römer hervorrief. Auch wünschten die Germanen keineswegs ein neue Gerichtsverfassung. Kurzum – die Germanen wollten keine Fremdherrschaft. Vor dem Hintergrund dieser gespannten Situation zwischen den germanischen Völkern und der römischen Besatzungsmacht sind die Ereignisse zu sehen, die im Jahre 9 n.Chr. zur «Schlacht im Teutoburger Wald» führten.
Siehste. Und wir wollen auch keine Herrschaft der Banken und der Politiker über den Staat. Folglich? Wo ist der neue Hermann, der die kommende Schlacht schlägt und gewinnt? Philipp Mißfelder mit Hüftgelenk und Hartz 4-Gutscheinen? Humpe Pampe Dumpe von und zu Guttenzwerg? Wohl kaum. Die hätte Hermann auch ohne Schwert mit der Gewalt seiner Worte erledigt. “Knolli, Knolli, Schabau!”. Genau.
Offensichtlich guckt sich das DSC-Führungsbüro nicht die samstägliche Sportschau an. Auf der riesigen neuen Paradetribüne hockten ein paar verlorene Männeken und die Kamera zog gen leere Haupttribüne auf, wo wohl oben hinter erleuchteten “Skyoffice” – Fenstern die Kaviarbrötli und der Champagner kreisten. Gespenstisch wie das Verharren der DSC-Oberen an den Preisen für die Tribüne. Irgendwie widersinnig: Lieber Leerstand als vernünftige Preise und volles Haus. So, liebe Freunde, seht Ihr auch uns auf lange Zeit nicht auf der Alm. Vielleicht kommen wir wieder, wenn es in Liga 2 gegen Union Berlin oder Kickers Emden geht. Die dann grad mal 10.000 können sich die Sitzplätze wohl aussuchen.
Vor etwa zehn Tagen bat mich eine Mitarbeiterin des “PreußenSpiegel” um ein Interview. Sie würde gern der Öffentlichkeit die Bloggerin des Rathenow-Blogs vorstellen. Da ich nichts zu verbergen habe, willigte ich ein. Wir verabredeten uns für Montag zu einem Gespräch. Mit gut 20-minütiger Verspätung erschien dann ein junger Mann. So weit noch kein Problem. Allerdings hätte ich mir vielleicht doch erbitten sollen, vorher den Artikel zu sehen. Schon die Überschrift “Der Klick zum Glück” und der erste Satz des heute erschienen Beitrags: “Auf der Jagd nach einem guten Foto und einer Story….” entsprechen in keiner Weise den Tatsachen. Ich verbreite hier keine Stories und ich bin auch nicht auf der Jagd. Ich hatte ihm erzählt, dass sich die meisten Beiträge von selbst ergeben aus dem Alltagsgeschehen. Als zweite stört mich die Art, wie über mich geschrieben wird. Bringt man jemandem Respekt entgegen, dürfte es wohl nicht schwer sein, im Artikel vor dem Namen Frau unterzubringen. Auf die Frage des jungen Mannes nach Reaktionen auf meine Bloggerei in meinem Umfeld sagte ich ihm, dass die wenigsten wüssten, wer sich hinter Helga verbirgt und dass das für mich auch unwichtig sei. Im Zeitungsartikel lese ich heute, dass ich von Gleichaltrigen bewundert werde. Totaler Quatsch, kann ich da nur sagen.
Die “VIER STRAFRVERTEIDIGER“, die Rechtsanwälte Kerstin Rueber aus Koblenz, Bernd Eickelberg aus Braunschweig, Carsten Hoenig aus Berlin und Werner Siebers aus Braunschweig, sämtlichst auch Vorstandsmitglieder der Bundesvereinigung der Fachanwälte für Strafrecht e.V., informieren sporadisch über strafrechtliche Themen, die auch den Nichtjuristen interessieren dürften.
In einem aktuellen Beitrag wird verdeutlicht, dass der Eindruck, der oft vermittelt werden soll, nämlich, dass es sich bei Betreibern von Etablissements, in denen der Prostitution nachgegangen wird, fast ausnahmslos um Straftäter handelt, falsch ist und dass es durchaus möglich ist, solche Betriebe zu führen, ohne sich sogleich als “Zuhälter” abstempeln lassen zu müssen.
Die “VIER STRAFRVERTEIDIGER“, die Rechtsanwälte Kerstin Rueber aus Koblenz, Bernd Eickelberg aus Braunschweig, Carsten Hoenig aus Berlin und Werner Siebers aus Braunschweig, sämtlichst auch Vorstandsmitglieder der Bundesvereinigung der Fachanwälte für Strafrecht e.V., informieren sporadisch über strafrechtliche Themen, die auch den Nichtjuristen interessieren dürften.
In einem aktuellen Beitrag wird verdeutlicht, dass der Eindruck, der oft vermittelt werden soll, nämlich, dass es sich bei Betreibern von Etablissements, in denen der Prostitution nachgegangen wird, fast ausnahmslos um Straftäter handelt, falsch ist und dass es durchaus möglich ist, solche Betriebe zu führen, ohne sich sogleich als “Zuhälter” abstempeln lassen zu müssen.
Die “VIER STRAFRVERTEIDIGER“, die Rechtsanwälte Kerstin Rueber aus Koblenz, Bernd Eickelberg aus Braunschweig, Carsten Hoenig aus Berlin und Werner Siebers aus Braunschweig, sämtlichst auch Vorstandsmitglieder der Bundesvereinigung der Fachanwälte für Strafrecht e.V., informieren sporadisch über strafrechtliche Themen, die auch den Nichtjuristen interessieren dürften.
In einem aktuellen Beitrag wird verdeutlicht, dass der Eindruck, der oft vermittelt werden soll, nämlich, dass es sich bei Betreibern von Etablissements, in denen der Prostitution nachgegangen wird, fast ausnahmslos um Straftäter handelt, falsch ist und dass es durchaus möglich ist, solche Betriebe zu führen, ohne sich sogleich als “Zuhälter” abstempeln lassen zu müssen.













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