StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Di
17
Feb '09

Rathenow-Blog: Große Abi-Feier wird vorbereitet

Nach der Fusion des Duncker- und des Jahngymnasiums wird es in diesem Jahr die größte Anzahl von Abiturienten an diesem Gymnasium geben. Die Jugendlichen wollen mit einer großen gemeinsamen Abschlussfeier beweisen, dass das “Zusammenwachsen” gelungen ist. Da es in Rathenow keinen geeigneten Saal gibt, wird die Veranstaltung im Mühleninnenhof und im Saal der Musikschule stattfinden. Die Abiturienten sind sehr erfinderisch bei der Beschaffung der finanziellen Mittel für diese Abiturfeier. Der Chor und der Kurs Darstellendes Spiel traten bereits mehrfach öffentlich auf. Der Kunstzirkel hatte beim Weihnachtskonzert wieder Kalender verkauft mit Motiven von Schülerarbeiten. Und natürlich hoffen alle noch auf ein paar zahlungskräftige Sponsoren.

Rathenow-Blog: Aus Plus wird Netto

Plus war der erste Supermarkt, der nach der Währungsunion hier in der Gegend eine Filiale eröffnete. Sie befand sich in Göttlin in einem umgebauten ehemaligen Hühnerstall. Viele Rathenower sind wohl auf diese Weise überhaupt zum ersten Mal nach Göttlin gekommen. Die Autoschlange, die sich täglich zwischen Rathenow und Göttlin bewegte, war unübersehbar. Später wurde dann eine Plusfiliale in der Gustav-Freytag-Straße hinter dem Bahnübergang auch in einer Baracke eröffnet. Zu der Zeit siedelten sich aber auch schon andere Supermärkte in der Stadt an. Als dann der Neubau an der Milower Landstraße fertig war, wurde schon etwas mehr Verkaufskultur geboten. Nach ein paar Jahren bezog Plus seine Geschäfte in der Fehrbelliner und in der Curlandstraße. Die Filiale an der Milower Landstraße wurde zu einem Bekleidungsgeschäft (Voegele). Vor vielleicht zwei Jahren baute Plus einen neuen Supermarkt in der Brandenburger/Ecke Bergstraße und gab den Markt in der Fehrbelliner Straße auf. Hier in der Brandenburger Straße wird nun am Donnerstag ein Netto-Geschäft eröffnet. Seit einigen Tagen laufen die Umbauarbeiten.

Bielefeld-Blog: Schaun wir mal, was Ute macht

Seit der flotte SPD MdB “Wirtschaftsexperte” Wend nicht mehr die wirtschaftspolitische Stimme der Partei im Bundestag ist, macht das die Ute. Ute Berg. MdB für den Wahlkreis Paderborn und Schloß Holte-Stukenbrok. Was man bisher von ihr so hört, klingt ein wenig kräftiger als das neoliberale Wendsche Neolibfähnchen. Bald ist der ja bei der Deutschen Post und hat ausgesorgt. Hoffen wir mal, daß Ex-Lehrerin Ute der ehemaligen Volkspartei und jetzt Splittergruppe zumindest verbal eine klarere Kante verpasst als ihr Vorgänger, der nicht unschuldig ist an GAZgerds Unsinnigkeiten und den Seeheimer Totengräbereien an der Partei.

Regensburg-Blog: Xaverl – Prozentrechnungen

Xaverl: D´Rentn steigt wida. Und dann dauerts net lang, und dann ziangs wida wos ob. Awa weniga als s´ kriagt hom. Und trotdem kriangs weniga.
Und so gehts. A Beispui. Wenn ma a Rentn von 1000 Euro um 10 Prozent höha macht, dann kriagt da Rentna 1100 Euro. Dann ziangs 9,5% wida ab. Do dans wenga nemma, weil 9.5% is wenga als 10%, wos da Rentna kriagt hot. Und trotzdem kriagt er blos no 995,50 Euro.
Und dann songs das 99,5 % weniga als 10% san. Do muaß doch wos üwa bleim. Oda.

 renten.jpg

Die Renten steigen wieder. Und es wird nicht lange dauern dann wird wieder, wie immer, was abgezogen. Aber man zieht meistens weniger ab – als man gibt. Und trotzdem werden die Nettorenten immer geringer.

Der Sache ist ganz einfach wie das folgende Beispiel mit einfachen Zahlen zeigt. Eine Rente von 1000 Euro wird um 10 % erhöht. Dann bekommt der Rentner 1100 Euro. Nun zieht man dem Rentner durch Erhöhungen der Abgaben wieder 9,5% ab. Dann ist der Abzug prozentual geringer – 9,5 % ist weniger als 10% – als die Steigerung. Trotzdem bekommt der Rentner aber jetzt nur noch 995,50 Euro. Man kann die Rentner beruhigen und verkünden, dass sie ja 10% Erhöhung bekommen haben und man ihnen doch nur 9,5% nimmt. Da muss doch was übrig bleiben. Oder ???

PS. Bitte keine Aufklärung über den Unterschied von Prozent und Prozentpunkten. Den Xaverl habe ich schon aufgeklärt weil er den kleinen Unterschied einfach vergessen hat.

Schwerte-Blog: Dreiste Lügereien auf 10.000 Zetteln fürs FAB

Der FAB-Betriebsrat kämpft, denn die FAB-Jobs fallen bald künftig weg. Auf 10.000 Zetteln stellt er sehr einseitig seine Sicht dar. Kurz vor der Ratssitzung am Donnerstag 18.2. will er nochmal die Stimmung drehen. Mittlerweile heißt es weiterhin Daumen runter fürs FAB von alle Fraktionen, auch mit Einschränkungen seitens der SPD.

Warum Mitleid haben? FAB-Mitarbeiter sind in Politikergärten kostenlos tätig geworden, das ist Fakt. Der Ex-Badmanger hat die dahin geschickt damit die Politik dem Spaßbad gewogen blieb. Und brav ist der eine oder andere Mitarbeiter dieser freundlichen Aufforderung gefolgt und hat sich so korrumpieren (lassen).

Und wenn sie sich nicht mit Gartenarbeit beschäftigten, haben sie zum BAT-Tarif Brötchen geschmiert, vielleicht prima lecker aber leider: viel zu teuer von den Lohnkosten her und mit fettem Stadtwerke-Geld millionen-subventioniert machte das Spaßbad-Restaurant der anderen Gastronomie das Leben noch schwerer.

Freilich, so viel Zeit zum Jobsuchen wie die in 22 Monaten Gekündigten hat ja kein anderer in Schwerte… dank garantierter Vollbezahlung bis 31.12.2010.

Also mit ALG I inklusive kann jeder luxuriös bis 31.12.2011 den nächsten Job suchen!!!

Sucht schon mal … 

Lippstadt-Blog: Lippstadt in der Comedy Street – die Fortsetzung

Wie Lippstadt-Blog im Sommer 2008 exklusiv berichtete (sowas wollte ich immer schomma schreiben), hielt sich Simon Gosejohann zwecks Filmaufnahmen zur TV-Serie „Comedy Street” letztes Jahr in Lippstadt auf. Erste Lippstadt-Sichtungen im TV konnte Pisi verzeichnen, jetzt sind endlich die Filmszenen aufgetaucht, zu denen die gemachten Fotos passen. Und wie es der Zufall will, bin ich sogar auch kurz im Bild:


Wie der Herr auf dem Fahrrad zeigt, lassen sich nicht alle Lippstädter so einfach veräppeln – aber ist das nicht eigentlich ‘ne Fußgängerampel? ;o)


Bielefeld-Blog: Versuchen wir es mal mit Pickert?

Eine Münchner Erzeugergemeinschaft hatte den Antrag gestellt, den Namen “Münchner Weißwurst” nach den Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft als “geographische Angabe” eintragen und damit schützen zu lassen. Damit wäre die Produktion der “Münchner Weißwurst” entsprechend der mitbeantragten Rezeptur und die Verwendung des Namens ausschließlich Betrieben erlaubt, die in München und dem Landkreis München ansässig sind.

Das Deutsche Patent- und Markenamt hatte in einem Beschluss die Auffassung vertreten, dass der Begriff “Münchner Weißwurst” die Voraussetzungen für eine Eintragung erfülle. Gegen diese Entscheidung hatten mehrere Wettbewerber und Erzeugerverbände Beschwerde zum Bundespatentgericht erhoben. Das Bundespatentgericht führt aus, dass für die Beurteilung der Frage, ob eine Gattungsbezeichnung vorliege, die objektiv feststellbaren Marktverhältnisse und weniger die in Umfragen ermittelte Meinung der Bevölkerung entscheidend sei. Dies ergebe sich aus den jüngsten Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes zu
geographischen Herkunftsangaben.

Ob sich in unserem Raum schon jemand “Bielefelder Pickert“, “Wein aus Jöllenbecker Hanglage” oder “Hopfen aus Dornberg-Deppendorf” hat schützen lassen? Und wie heißt die Weißwurst in der Metropole? Damisch-Weiße?

Bielefeld-Blog: Uschi von der Leyens Statistik-Tricks

Familienministerin Ursula von der Leyen lädt zur Pressekonferenz. Vorab schon sind „hochbrisante“ Zahlen durchgesickert: Zwischen Januar und September 2008 ist die Zahl der Geburten in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sagenhafte 3397 gestiegen (also quasi explodiert)! Diese granatenmäßige Steigerung ist der Grund für den kuriosen Dreivierteljahres-Vergleich. Die 9-Monats-Zahlen sollen den durchschlagenden Erfolg der CDU-Familienpolitik bekräftigen. Schließlich hat man lange nichts mehr von ihr gehört. Betrachten wir die Zahlen des „neuen Babybooms“ im Detail: Von Januar bis September 2008 wurden in Deutschland 517.549 Kinder geboren. 2007 waren es – im Vergleichszeitraum – 514.152. Der Zuwachs beträgt also grandiose 0,66 Prozent! Würde man den September nicht mitrechnen und nur die Zeiträume von Januar bis August vergleichen, so würde der Kinder-Zuwachs auf magere 700 zusammenschmelzen. Aber auch das ist noch ein Plus, wenn auch ein sehr, sehr bescheidenes von 0,15 Prozent (und eigentlich nicht erwähnenswert). Genau an diese Analyse auf dem Blog “Carta” denke ich, wenn ich noch einmal Ulla von der Layens “Babyboom-Argujmente” nachlese. Wir, die wir hier unter der Sparrenburg einen der Umfrage – und Demoskopie-Könige sitzen haben, sind da kritischer. Und schwupps wird aufgedeckt, wie des ehemaligen hannoverschen Kekskönigs Tochter sich die Dinge so zurechtlegt, wie sie und ihre schwarze Partei sie gerne hätten. Aber das gleiche Verfahren hat das ewig lächelnde “Röschen” auch schon beim Elterngeld angewandt. Andere nehmen Alkohol zu sich, Frau Ministerin rechent zahlen schön.

Uschi v.d.L. kann sich des kritiklosen Mittuns der Mainstream-Medien gewiß sein. Dafür sorgen die Escada-Tante aus dem Straßendorf nebenan und Friede “Blaufinger” Springer nebst Angela Dorothea “IM Erika”.

Würde man den Vergleichszeitraum dagegen um einen Monat verlängern, also den Oktober in die Rechnung mit einbeziehen, dann stünde vermutlich ein Minus unter dem Strich, denn der Oktober 2007 war mit 64.572 Geburten der geburtenstärkste Monat des ganzen Jahres 2007.

Bielefeld-Blog: Nicht Fisch. Nicht Fleisch. Das Wetter.

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Während es im Süden der Republik Schneemäßig so richtig haust, ist das Wetter bei uns nicht Fisch, noch Fleisch. Was einerseits gut ist, weil es nicht behindert, andererseits aber auch Trübsal fördert. Dann machen wir uns doch mal ein paar schöne Gedanken und stellen uns einfach vor, Arm. Bielefeld gewänne am Samstag auf AlmSchücoArena gegen die “anderen” Westfalen aus Bochum. 3 Punkte Abstand zum VfL würden sich in der Tabelle sicherlich gut machen. Der Bochumer Sieg über Schalke ist ja bei der derzeitigen Verfassung der Knappen nicht unbedingt eine große Duftmarke, gell Herr Tönnies?

Bielefeld-Blog: Ein Stock für jeden Bielefelder?

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Es gibt immer noch Marktlücken. Auch in der Selbstverteidigung. Nachdem der Einsatz von Nordic-Walking-Sticks nagelassen hatm, ist jetzt der echte, kräftige Spazierstock wieder gefragt. Ob das mal nicht die rote Kelle provoziert? “Nußbaumzweige zu Schlagwaffen”.

Bielefeld-Blog: Und “Deppi Helau” in Deppendorf?

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“Schilau”…… “Herr, die Session geht in die letzte Kurve. Du, der Du den Jecken den Alkohol verordnet hast, warum hast Du so viel Hirn stillgelegt?”. Darauf ein ein dreifach donnernd “Gaddi, Gaddi, Gaddi Helau”. Schlimm wird es allerdings in Dornberg-Deppendorf….