StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
29
Jan '09

Rathenow-Blog: Hin und her wegen der BUGA 2015

Vor über einem Jahr setzte sich die Havelregion bei der BUGA-Bewerbung gegen den einzigen noch verbliebenen Mitbewerber Karlsruhe durch. Kurz vor Weihnachten kam dann von der Landesregierung ein Querschläger. Das Ganze wurde mal wieder auf den Prüfstand gestellt. Aber wir lassen uns ja nicht entmutigen. Bis jetzt sind sich die Kommunen noch einig, die gemeinsam die Schau ausrichten wollen. Ein Problem stellt allerdings die Entfernung der fünf Hauptstandorte Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow, Rhinow und Havelberg dar. Selbst bei bester Kondition kann es eigentlich niemand schaffen, an einem Tag alle Orte aufzusuchen und dann auch noch das Gebotene zu genießen. Als im Jahr 2006 die Landesgartenschau in Rathenow war, hatten die vor allen älteren Besucher schon mit den beiden Ausstellungsflächen am Schwedendamm und auf dem Weinberg ein volles Programm. Auf dem Wasserwege ist die Entfernung nicht innerhalb eines Tages zu bewältigen, wenn noch genug Zeit für die Besichtigung bleiben soll. Das gleiche gilt für den Straßenverkehr. Nun wird von einigen gefordert, die stillgelegte Bahnstrecke nach Neustadt/ Dosse über Rhinow für Draisinen herzurichten. Auch diese Variante wird sich als nicht realisierbar entpuppen. Man muss beachten, dass in erster Linie ältere Besucher zu derartigen Gartenschauen kommen. Eine Möglichkeit wäre wirklich die Wiederbelebung der Bahnstrecke für den Zugverkehr. Diese Strecke war ja zum großen Teil hergerichtet worden vor der Stilllegung. Außerdem geht mir eine Variante durch den Sinn, über die noch gar nicht diskutiert wurde: Warum ist das Ticket nicht für drei aufeinanderfolgende Tage gültig, wenn jedesmal ein anderer Standort aufgesucht wird? Das würde für Übernachtungen im Havelland sorgen und die Gäste hätten wirklich Zeit, die Ausstellungsorte zu besichtigen.

Rathenow-Blog: Vorlesewettbewerb

Gestern fand in der Rathenower Bibliothek der Vorlesewettbewerb für Schüler der sechsten Klassen statt. Dazu hatte sich in jeder Grundschule des Altkreises und in der Leistungsklasse des Jahngymnasiums ein Schüler oder eine Schülerin qualifiziert. Diese zehn Teilnehmer mussten ein selbstgewähltes Buch vorstellen und einen ihnen bis dahin unbekannten Text dem interessierten Publikum und der Jury vortragen. Isabelle Molaie (Jahngrundschule) und Cara Vollenschier (Jahngymnasium) entschieden diesen Wettbewerb für sich. Gleiche Vorentscheide finden in Falkensee und Nauen statt. Diese sechs besten Vorleser werden dann am 19. Februar in Nauen den Kreissieger ermitteln.

Rathenow-Blog: Regionalwettbewerb “Jugend musiziert”

Am vergangenen Wochenende war Rathenow zum zweiten Mal Austragungsort für den Regionalwettbewerb “Jugend musiziert”. 267 Jugendliche stellten sich der kritischen Jury. In den verschiedenen Altersklassen und Wertungskategorien qualifizierten sich insgesamt 62 junge Musiker für den Landeswettbewerb in Cottbus. Aus dem Havelland haben sich Kai Ogami (Klavier), Shion Ogami (Violine), Tina Hoeft und Konstantin Schröder (beide Klavier), Marcus Gartschock (Bariton) und Carolin Krüger (Gitarre) mit der Bewertung “Hervorragend” die Teilnahme am Landesausscheid gesichert.

Bielefeld-Blog: Endlich eine bundesweite Werbekampagne für Arminia!

Die Image-Kampagne des DSC Arminia Bielefeld ist bald in ganz Deutschland unterwegs.
Gemeinsam mit der GraßSpedition aus Petershagen bringen die Blauen jetzt einen LKW im Arminia-Design auf den Weg. (…)
Die bekannten Kampagnen-Motive „Freude schaffen – Mitglied machen“ und „Leiden schafft Leidenschaft“ schmücken die Seiten des LKW in jeweils einer Größe von 13,56 Metern Länge und 2,88 Metern Höhe. Außerdem wird das Heck mit einem Fußball-Motiv versehen sein.(Arminia-Pressemitteilung vom 28.01.09)

Liebe Autofahrer in ganz Deutschland,

grüßt mir den Bumsbomber, wenn ihr ihn überholt!

(Gerüchteweise ordnet sich der Laster-Laster mit der eindeutigen Verkehrswerbung auf der Plane in jedem Stau leidenschaftlich leidend am hinteren Ende ein und unterstreicht so die Positionierung des DSC.)

Bielefeld-Blog: Aus für Bertelsmanns PPP-Modell in Würzburg?

Die von der Bertelsmann-Krake per Tochterfirma Arvato so hektisch forcierte “Elektronische Bürgerverwaltung” steht in Würzburg offenbar vor dem Aus. Die Bürger sind frustriert, weil weder flächendeckend Internet-Anschluß vorhanden ist noch ein “Elektronischer Ausweis”, um überhaupt Zugang zu all den Segnungen des Bertelsmannschen PPP-Modells zu haben. Das hätten die großartigen “Fachleute” aus dem nachbarlichen Straßendorf ja eigentlich im Vorfeld klären können.

Wie dem auch sei: da es Krake Bertelsmann keineswegs um das Wohl der Bürger sondern lediglich um schlichtes Kohle machen und eigenen Einfluß gewinnen geht, ist so eine Meldung einfach schön. Nichts gegen Möglichkeiten, bestimmte Bürgergänge übers Web abwickeln zu können, aber bitte nicht in Händen dieser Politiker kaufenden Heilsgestalten aus dem piefigen Gütersloh. Mehr liest man hier.

Lippstadt-Blog: Krimis

Lippstadt scheint bei Krimiautoren beliebt zu sein. Hier ein Krimi, bereits vor Jahren erschienenen, auch im Patriot besprochen und sicherlich vielen bereits bekannt: “Das Geheimnis der Madonna”, erschienen im Hanseverlag der EVA.

Verlagsmitteilung:“Die Hansestadt Lippe (Lippstadt) im Jahr 1338: Der Handel blüht und gedeiht. Ebenso das Verbrechen. Eine kriminelle Vereinigung von Ratsherren, Hansekaufleuten und Handwerkern betreibt ein schwungvolles Geschäft mit Falschgeld. Der Reichtum wächst, die Gier wächst mit. Das wird einem Mitglied der Bande zum Verhängnis.Zehn Jahre später werden in der Brüderkirche am Altar der Madonna hinter einer stümperhaft gemauerten Wand, ein Skelett und drei Münzen gefunden.Elisabeth Werringhausen, Witwe eines erfolgreichen Lipper Hansekaufmannes, und Ademar de Cluny, ihr Jugendfreund und Bursar des Augustinerklosters haben einen Verdacht: Das Opfer kann nur der verschollene Zwillingsbruder von Elisabeth sein. Als sie der Wahrheit zu nahe kommen, versetzt ein erneuter brutaler Mord die Stadt in Angst und Schrecken. Aber Elisabeth lässt sich nicht entmutigen und lüftet das Geheimnis der Madonna.”

Bielefeld-Blog: Bis sie wieder Lebensmittel lieben können

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Wenn man in den ausgekohlten Edeka-Laden in Quelle guckt, siehst bös aus. Wird eine ganze Weile dauern, bis sie wieder “Lebensmittel lieben” können. Unsere Packerin hat dazu Insider-Wissen:

Die Zeichen stehen auf Abriss, Sachverständiger war gestern da, der ganze Laden ist verrußt und der Kram sitzt in den hinteren Wänden. Ich tippe auf 4 Monate, wer wettet mit mir? (Der Kultnahversorger hat am Samstag einen gewaltigen Sprung nach oben in den internen Umsatz-Charts gemacht, wir haben heute die Quittung erhalten. Vierfache Warenmenge..)

Tja, wat dem eenen sein Rußbude is den JIBI sein Zusatzumsatz. Der Laden muß jdenfalls nicht unter Dr. Murkels Konjunkturrettungsschirm, der dafür die Edeka-Leute auffangen muß.

Bielefeld-Blog: Wanderungen durch Teutoland….

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Schade, Goethe war nie hier. Er wäre begeistert gewesen vom toskanischen Himmel, den Zitronen in den Feinkostläden, der verschlossen offenen Freundlichkeit der Ostwestfalen und der frischen Luft, die durch Puddingstadts Brachflächen weht.

Regensburg-Blog: Xaverl – Passts blos af mit dene Computersachen

Übersetzung: Vorsicht – die Computerzubehörteile können gefährlich sein.

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Bielefeld-Blog: Hätte BI so ein Ding….

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Ja, hätten wir hier so ein Ding, z.B. am Gehrenberg, es sähe wohl ebenfalls düster aus. Die weltgrößte Kaffeehauskette gerät immer tiefer in die Krise und streicht nochmals rund 7000 Stellen. Zudem werden weitere 300 schlecht laufende Läden dicht gemacht, 100 davon außerhalb der USA. Schuld sind ein heftiger Gewinneinbruch und die zunehmende Konkurrenz durch Kaffee-Angebote von McDonald’s und anderen Ketten. Die Zeit der rasanten Expansion gehört damit der Vergangenheit an. Alles wird ja mit der aktuellen Finanzkrise begründet, die im September 08 mit dem Lehman-Crash so richtig publik wurde. Dabei stellt sich mehr und mehr heraus, daß alle Indikatoren bereits Ende Frühjahr 08 nach unten zeigten. Nix mit “Der Aufschwung ist angekommen”. Jup. Die gezielte Lüge auch. Wie gestern, als Dr. Murkel von Westerwelle wegen der angeblich getilgten DDR-Schulden bloßgestellt wurde. Man muß schon genau hinhören, was Meck-Vops begnadetste Roulardenbraterin so schwätzt.

Die schönere und bessere Hälfte jedenfalls, die seit ihrer USA-Zeit eine begeisterte Starbuckerin ist, hat so langsam die Nase voll von der Butze und möchte hier bei uns keinen mehr. Freut mich. Konnte dem Altbagel – und Muffinsverkäufer noch nie was Tolles abringen.