StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mi
14
Jan '09

Bielefeld-Blog: Stellen Sie sich vor – es nimmt kein Ende….

Erinnern Sie sich? Am 9. Dezember konnten Sie hier lesen, dass ein großes Bielefelder Autohaus in die Insolvenz gegangen war. Plötzlich und unerwartet. Keiner konnte es ahnen. Man konnte nichts machen. Ach, doch- eines konnte man tun: Man konnte einer gutgläubigen Kundin 3 Tage zuvor noch ihr Geld abnehmen und dann konnte man (wahrscheinlich mit letzter Kraft) auch noch ihr Altfahrzeug, das sie in Zahlung gegeben hatte, entgegen nehmen. Ohne ihr allerdings ihren Neuwagen zu geben. Den kleinen, blauen. Den hatte nämlich die Insolvenz verschluckt. Ihr Geld auch.

 Sie müssen wissen, es handelt sich um ein besonders dummes Exemplar von Kundin. Um eine, die dem Verkäufer geglaubt hatte, als er sie von Woche zu Woche vertröstete und ihr immer wieder versprach, ihr Auto werde in der darauf folgenden Woche geliefert werden. Die sogar geglaubt hatte, als dieses Aushängeschild des Autohauses ihr gesagt hatte,  dass Opel wegen der zurückgegangenen Produktion nur noch einmal in der Woche Briefe drucken würde und dass ihr Neuwagen deshalb leider noch nicht zugelassen werden konnte.

 Sie müssen wissen, diese Kundin ist nicht nur gutgläubig, sondern sie hat auch noch ein gutes Herz. Als nämlich der Geschäftsführer bei ihr anrief und sie inständig bat, den Redakteur, der sich für die Geschichte interessierte, zu stoppen, da eine Veröffentlichung seiner misslichen Lage für ihn eine Katastrophe bedeuten würde, da tat sie dies. Wegen des guten Herzens. Und weil er ihr versprach, alles, wirklich alles tun zu wollen, dass sie ihr schönes kleines blaues Auto doch noch bekäme.

Also vertraute diese Kundin dem unglücklichen Mann und wartete ab. Während sie gutgläubig wartete und darauf hoffte, dass ihre Anwältin etwas für sie erreichen könnte, ohne dem armen Mann das Herz zu brechen, liefen seine Geschäfte weiter. Mussten sie ja auch: Schließlich musste er Geld verdienen, um der gutgläubigen Kundin ihr Auto liefern zu können.

Alle Freunde und Bekannte versuchten, sie aufzuwecken und ihr zu sagen, dass sie ihr Geld und ihr noch funktionstüchtiges, wenn auch altes Auto unwiderbringlich verloren hätte. Ihre Brüder belächelten sie, wenn sie sagte, dass sie davon überzeugt sei, in allernächster Zeit würde ein Tieflader vorfahren, ihr das kleine neue blaue Auto vor die Tür stellen und der Geschäftsführer würde sich mit einem riesigen Blumenstrauß und einem Gutschein für die nächste Inspektion aufrichtig bei ihr entschuldigen.

Und weil wir in einer gerechten Welt leben, in der Anwälte sich für ihre Mandantinnen (auch für die Gutgläubigen mit den großen Herzen) bis zur Erschöpfung einsetzen, gab es plötzlich eine gute Nachricht: Sie sollte ihr Auto bekommen! Halt – nicht ihr Auto, sondern ein gleichwertiges. Hm. Ein gleichwertiges. Die Anwältin sprach von einem wenige Monate alten Fahrzeug mit einer minimalen Kilometerleistung. Und sie ermutigte die Kundin und Mandantin, sich das Angebot wenigstens einmal anzusehen.

 Das hat sie getan.  Und nun versteht sie die Welt nicht mehr. Man bietet ihr ein Auto,, dass, wäre es ein Kind, inzwischen mehrstrophige Lieder singen könnte, und, wäre es ein Marathonläufer, diese Strecke bereits etwa 420 Mal zurückgelegt hätte.  Allerdings sollte es ihr viel mehr Luxus und Wohlgefühl bringen, als ihr eigentliches Wunschauto. Und vielleicht – aber nur ganz vielleicht – hatte es sogar schon einen Unfall. Obwohl der Verkäufer – Sie wissen schon, der wortkreative, der wahrheitsnahe Fantast, also obwohl dieser versicherte, das sei nicht so.

 Hätte sie so ein Auto gewollt, hätte sie es sich kaufen können. An fast jeder Ecke dieser Stadt – allerdings für einen Preis, der um mindestens 2 Monatsmieten einer 3-Zimmer-Wohnung in Hoberge geringer wäre. Incl. Nebenkosten.

 Und nun frage ich Sie: Was würden Sie tun? Nehmen, was Sie kriegen können? Die Kundin hat das Gefühl, dass sich in ihr etwas verändert. Ihr großes Herz wird kleiner und bekommt einen verkniffenen Ausdruck. Ihre Gutgläubigkeit ist irgendwie weg. An diese Stelle ist der intensive Wunsch nach Kontaktaufnahme mit dem zu Anfang genannten Redakteur getreten.

Ach ja, sollten Sie, lieber Herr Redakteur, dies lesen. Rufen Sie mich an. Meine Nummer haben Sie!

Bielefeld-Blog: Schilda-Verwalter sind bereit

Was an Kohle aus Poberl (Politisches Berlin) kommt, wissen sie weder der Höhe noch dem Zweck nach. Aber sie sind erstmals bereit. Was ja in dieser puddingweichen Stadt nicht unbedingt Standard ist. Erwähnt sei deshalb der Gehässigkeit wegen die kürzliche Totalüberforderung seitens des Autobahnblitzes am Bielefelder Berg. Aber, wie schon geschrieben, sie sind bereit:

Oberbürgermeister Eberhard David erwartet bis Freitag konkrete Vorschläge aus den Dezernaten für Maßnahmen, die kurzfristig mit den Mitteln aus dem Konjunkturprogramm realisiert werden können. David: “Auch wenn wir im Moment noch ein wenig im Nebel stochern, was wirklich in Bielefeld ankommt. Wir können sofort starten. Ich werde am Freitag die Maßnahmenliste vorlegen.” Nach den bisherigen Informationen müssen die Anträge aus den Kommunen bis Ende Januar gestellt werden.

Konkrete Angaben zum Konjunkturprogramm für die Kommunen sind noch nicht gemacht worden. Angaben zur Höhe der Förderung einzelner Städte seien reine Spekulation, so David, an der er sich nicht beteiligen möchte. “Wir können einen Maßnahmenkatalog vorlegen, der Aussagen zu Kosten und zeitlicher Realisierbarkeit enthält. Dieser Katalog wird mit der Politik am 20. Januar in der Sitzung des Finanz- und Personalausschusses abgestimmt.”

David erwartet, dass die Vergabevorschriften so ausgestaltet werden, dass die Mittel auch in Bielefeld bleiben. “Mit der Umsetzung der von uns vorgeschlagenen Maßnahmen wird die Bielefelder Wirtschaft unmittelbar unterstützt und Arbeitsplätze werden gesichert.”

Für David hat die Schulbau- und Turnhallensanierung einschließlich der energetischen Sanierung absolute Priorität ebenso wie der Abbau des Investitionsstaus bei Kindertagesstätten und die Schaffung weiterer U 3 – Betreuungsplätze. “Ich wünsche mir, dass wir die Sanierung der Sportplätze ein weiteres Stück voranbringen können.” David will sich auch dafür einsetzen, dass die Infrastrukturmaßnahmen “Lange Lage” in das Programm aufgenommen werden. Ein weiterer Schwerpunkt soll auf den Erhalt denkmalgeschützter Bauwerke wie den Nordparkpavillion oder die Weiße Villa im Ravensberger Park gelegt werden.

“Die Nachhaltigkeit der Maßnahmen steht für mich im Vordergrund. Wir haben die Chance in die Zukunft unserer Stadt zu investieren, zusätzlich zu den bereits für Investitionsmaßnahmen in 2009 veranschlagten Mitteln in Höhe von über 65 Millionen Euro”, so David abschließend.

Hatta dat nich schön gesagt?

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Bielefeld-Blog: In der Eile verlesen?

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Eiderdaus. So ist das, wenn man schnell und oberflächlich liest. Da soll doch sicher stehen: Bankvorstände, Politiker, höhere und hohe Beamte. Das mit den Rentners ist doch ganz einfach: Ab 60 keine künstliche Gelenke mehr, Bezugsscheine und ab zur Tafel nach Bielefeld, Gütersloh etc. Auf die Brust und den Rücken ein weißer Kreis mit roter Schrift:

ÜR

Was das heißt? “Überflüssiger Rentner”. Man was könnten die geistigen Dünnscheisser in Poberl (Politisches Berlin) sparen. Unglaublich. Dazu dann noch die Verordnung 22 aus UIllalallas Gesundbetungsministerium: ANBD. (“Atmen nur bei Bedarf”). Spart Zehohzwei. Denn das mit der Umwelt, das haben wir ja auch noch. Ist jetzt aber nicht wichtig angesichts der größten Finanzkrise seit Jesus. Aber keine Sorge. Ab Sonntag ist der brutalstmögliche Aufklärer der Nation in Hessen von bekloppten Wählern für weitere 4 Jahre im Amt bestätigt. Dann werden die “Jüdischen Vermächtnisse” in Liechtenstein legal ins Steuergetriebe gehoben.

Bielefeld-Blog: Mogelpackung gegen echtes Paket

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Na das war ja gestern ein wunderbarer Tag. Die Kanzleuse und der Lipper Vizekanzler mit Kanzlerambitionen und den vielen außenpolitischen Leichen im Keller ließen sich feiern wie Popstars. Milliarden verbraten. Jubel über neue Schulden. Die große Gießkanne war da. Ausgeschüttet vor allem von der kleinen Volkspartei SPD und der Landsmannschaftspartei CSU. Aufgeschnürt sieht das Paket lausig, ärmlich und ziemlich teuer aus.

Wir haben im Auftrag des “Institutes für Volksverdummung an der Uni Bielefeld”, getragen von der Bertelsfraustiftung für Unsozialisierung des breiten Volkes unter 10 repräsentativ Ausgewählten suggestiv vorbereitete Fragen geemnid und den Probanden auf der Bahnhofstraße einmal die Mogelpackung, aber auch ein richtiges Paket, das heute in Hessische geht, gezeigt.

“Was glauben Sie, ist das echte Paket”?

99,9% der Befragten entschieden sich für das Packpapierpaket, weil es einfach “voll krass echt” aussehe. Die Zusatzfrage, ob sie “die Abwrackprämie auch für Ehe- und sonstige Partner” in Anspruch nehmen werden, verneinten 100%. Ihre Partner seien weniger als 9 Jahre an sie gebunden und bereits nach Euro 3 zertifiziert.

So ist das mit den Paketen. Besonders vor Wahlen. Sie sind wie Pralinenschachteln. Du weißt aber nicht, was wirklich drin ist.

Dresden-Blog: heute heult es in Dresden………………….

aber nüsch der Wind um die Ecke eissig………………….

sondern die Sirenen, die neuen auf den Dächern…………….

denn heute 15 Uhr ist Probealarmtag……..

ich frage mich nur warum in der Dresdner Heide keine Sirenen sind……….(Spaziergänger müssen doch auch vor Gefahren gewarnt werden–> Hochwasser,Erdbeben,Kometeneinschläge u.ä.)

oder zumindest HotSpots damit sie mit dem Laptop die aktuellen Nachrichten auf der Waldlichtung abrufen können :-P

übrigens noch nen Link dazu: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2045574

grussi……….