StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
12
Jan '09

Lippstadt-Blog: Ein paar Fragen an … Horst Bosetzky

Ich hab’ Lust auf ‘ne neue Reihe.

Ab sofort werde ich unter der Überschrift “Ein paar Fragen an …” immer mal wieder Mini-Interviews veröffentlichen. Die Interviewpartner haben dabei immer eine besondere oder interessante Beziehung zu Lippstadt. Mein erster Interviewpartner ist Horst Bosetzky, Krimi-Autor und emeritierter Berliner Soziologie-Professor. In einer aktuellen Kurzgeschichte macht er Lippstadt zum Ziel einer Art Firmen-Butterfahrt mit Todesfolge.

Es freut mich, zum Auftakt der Reihe einen so namhaften Autoren präsentieren zu können, zumal Herr Bosetzky nach eigener Aussage ohne Privatsekretär, dafür aber mit neuem Computer derzeit organisatorisch eigentlich leicht überfordert ist. Viel Spaß!

Lippstadt-Blog:
Herr Bosetzky, in Ihrem aktuellen Krimi “Im selben Boot” aus dem Buch “Mord-Westfalen” sind die Hauptfiguren auf dem Weg zu einem Betriebsausflug nach Lippstadt. Lassen sich hier Mordpläne etwa besonders gut realisieren?

Horst Bosetzky:
Ich sollte in wenigen Tagen eine Kurzgeschichte schreiben, die in OWL spielt, und habe mich da an das lange zurückliegende Abenteuer eines Freundes und früheren Kollegen erinnert, der mit seiner Familie bei einem Bootsausflug auf der Lippe gekentert ist und fast ertrunken wäre. Da er aus Lippstadt kommt, war klar, daß die Geschichte wegen seiner präzisen Ortsangaben nur dort spielen konnte.

Lippstadt-Blog:
Ganz kurz und ohne zuviel zu verraten: Worum geht’s in der Geschichte?

Bosetzky:
In der Geschichte geht es um die gnadenlosen Positionskämpfe in der heutigen Arbeitswelt, wo man nur nach oben kommen kann, wenn man über Leichen geht. (Ich bin ja von Hause aus Organisationssoziologe.)

Lippstadt-Blog:
Ihr Leben und Wirken ist stark mit Berlin verwurzelt. Hegen Sie vielleicht eine versteckte Beziehung zur westfälischen Provinz, die Ihren Fans bislang verborgen blieb?

Bosetzky:
Was die “westfälische Provinz” betrifft, da gibt es einige Berührungspunkte, angefangen von meinen Eltern, die in Bad Oeynhausen und Bad Meinberg zur Kur waren, bis hin zu meinen Vorträgen und Lesungen u.a. in Bielefeld, Gütersloh, Halle (Westfalen) und Verlagen in Herford und Bielefeld.

Lippstadt-Blog:
Hatten Sie schon Anfragen, den Krimi in Lippstadt zu lesen? Und wenn nicht: Würden Sie?

Bosetzky:
Nein, aus Lippstadt hat noch niemand angefragt, ich würde aber gern zu einer Lesung anreisen, wenn es jemand tut.

-
Dank an Herrn Bosetzky, dass er sich Zeit für die Antworten genommen hat.

Rathenow-Blog: Abfallkalender ist da

Mit ein paar Tagen Verspätung ist der Abfallkalender für dieses Jahr ausgeliefert worden. Sehr übersichtlich gestaltet kann nun jeder sehen, wann, wo und in welchem Rhythmus Papiertonnen, gelbe Säcke oder Hausmülltonnen dran sind. Außerdem sind Telefonnummern von Deponien und Annahmestellen ersichtlich. Wer Sperrmüll loswerden will, kann die Abholung mit einer gesonderten Karte anmelden. Ebenfalls für das Jahr geplant ist die Tour des Schadstoffmobils. Viele Tipps sollen den Bürgern bei der Vermeidung oder bei der fachgerechten Sortierung des anfallenden Mülls helfen.

Dresden-Blog: Wintertreffen Augustusburg–>ICH war auch dort……….

abba nur mit dem Auto………aber 50 cm Schnee wie erzählt vom Veranstalter habe ich nicht gesehen…….
dafür war es sehr gut organisiert+die Biker konnten wieder rings um die Burg zelten was wohl irgendwann vor ca 3 Jahren mal nicht mehr erlaubt wurde und damit beinah das Ende bedeutet hätte……..
mein persönliches Best Of dort waren 4 Jugendliche Männer welche bei ca -5°C in nem HP 750 Hänger(mit Baumarktplane)badeten………
leider hatte ich die Kamera nicht mit……..leider……….

mehr dazu auch bei der DNN : http://www.dnn.de/aktuell/content/84424.html

grussi……………..

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Winter in der Stadt

 stadtrand1.jpg

Kalt aber wunderschön – Stadtteil Burgweinting

stadtrand2.jpg

Dresden-Blog: in Dresden geht das Licht aus………………

ojeeeeeeeee,werden da manche sagen……aber es ist ja “NUR” das Gaslicht………
künftig leuchtet dann dort das hellere und sparsamere elektrische aus Natrium(Quecksilber)-hochdruckdampflampen……….–> schönes Wort !!! werdet ihr jetzt noch öffters hören,da die EU-Kommision (wer ist das eigendlich) die normalen (Edison) Glühlampen verbietet………

mehr darüber: http://www.dnn-online.de/aktuell/content/84550.html

grussi……………..

Bielefeld-Blog: Emnids Weissagungen…

Von rund 40 Millionen Haushalten in Deutschland hat fast jeder Fünfte schon einmal eine Hilfe schwarz beschäftigt – das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Minijob-Zentrale. Die Umfrage ist Teil des heute erscheinenden Haushaltsreports. Es wurde untersucht, welche Rolle Schwarzarbeit in Privathaushalten spielt, und wie Haushaltsführende ihre Arbeit in Haus, Wohnung oder Garten managen.

Laut Studie haben 18 Prozent der 2.091 befragten Männer und Frauen ab 14 Jahren bereits einmal eine Hilfe in ihrem Haushalt arbeiten lassen, ohne sie anzumelden. “Für viele ist die Beschäftigung einer unangemeldeten Hilfe ein Kavaliersdelikt”, sagt Dr. Dominik H. Enste, Schwarzarbeitsexperte beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln). “Die Nachbarn machen es, die Bekannten machen es, und die Freunde machen es auch: Was jeder macht, kann nicht falsch sein, lautet die Devise.” Ein schlechtes Gewissen haben die meisten heimlichen Arbeitgeber (79 Prozent) daher nicht. Ihr Hauptmotiv: Sie wollen die Haushalts – kasse schonen. 27 Prozent von ihnen geben an, dass sie Geld sparen möchten. “Wer eine Hilfe als 400-Euro-Minijobber
anmeldet, hat dadurch jedoch kaum Mehrkosten. Er kann seit 2009 sogar 20 Prozent der gesamten Ausgaben von seiner Einkommensteuer abziehen statt wie bisher 10 Prozent – maximal jedoch 510 Euro pro Jahr”, so Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. “Manche Befragte schrecken laut Report zudem vor dem bürokratischen Aufwand zurück, den sie hinter einer Anmeldung vermuten. Mit dem Haushaltsscheckverfahren der Minijob-Zentrale, einem einseitigen Formular, ist es jedoch ganz einfach und unkompliziert, eine Hilfe anzumelden.”

Doch nicht in jedem Fall ist es der Arbeitgeber, der sich um eine Anmeldung drücken möchte. Jeder Vierte (24 Prozent) beschäftigt seine Hilfe schwarz, weil sie nicht offiziell arbeiten will. “Viele Haushalte würden ihre Hilfe gerne anmelden, wenn diese dazu bereit
wäre”, so Thomsen. Hier gelte es, Überzeugungsarbeit zu leisten. “Vielen Arbeitnehmern ist nicht bewusst, dass sie von einer Anmeldung profitieren. Sie werden beispielsweise zur gesetzlichen Unfallversicherung gemeldet, haben das Recht auf Urlaub und auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.”

Bei jedem Vierten kommen Ordnung und Sauberkeit zu kurz In der für die Minijob-Zentrale durchgeführten Untersuchung wurde zudem ermittelt, wie Haushaltsführende in Deutschland ihre Arbeit in Wohnung, Haus oder Garten managen. Dazu befragte TNS Emnid zusätzlich 1.896 Personen über 14 Jahren in Deutschland, die sich selbst um den Haushalt kümmern. Das Ergebnis: Drei Viertel fühlen sich manchmal (54 Prozent) oder oft (21 Prozent) von der Hausarbeit überlastet. Bei jedem Vierten (24 Prozent) kommen Ordnung und Sauberkeit zu kurz. Am häufigsten bleiben Staubsauger und Putzlappen bei den Befragten mit Abitur oder Studium im Schrank: Jeder Dritte (33 Prozent) schafft es nicht immer, sich um die Wohnungsreinigung zu kümmern. Fast zwei
Drittel derjenigen mit Abitur oder Studium (60 Prozent) hätten gerne eine Hilfe, die sie bei dieser Arbeit unterstützt.

Was unsere Bielefelder Seher, Weissager und Spökenkieker von TNS Emnid doch so alles umfragen und dabei die Fragen so geschickt vorformulieren, daß genau das rauskommt, was man – in diesem Falle die Minijobzentrale – braucht, um den “schwarz”-Beschäftigern Angst und Schrecken einzujagen.