So langsam aber sicher gehen die Lichter aus in Detmold. Nun macht der Fuchsbau dicht und dies veranlasst die LZ zu einem Kommentar in ihrer heutigen (7.1.09) Ausgabe über den oberen Teil der Langen Straße. Eigentlich könnte man ja auch über den unteren Teil der Langen Straße diskutieren. Tut sie ja auch. Steht dort schließlich die nicht vorhandene Lustgalerie und wartet auf nicht warten wollenden Investoren. Fahren wir jetzt demnächst ins Industriegebiet, um einen Hamburger zu essen? Oder macht der nächste Ein-Euro-Shop im unteren Teil von C&A auf. Wie, das wussten Sie noch nicht? C&A schließt! Ist zwar noch nichts beschlossen, kann aber nicht mehr lange dauern. Genau so wie der noch nicht mal vor einem Jahr eröffnete Hummel-Shop in der Bruchstraße. Auch hier kommt ein Ein-Euro-Shop rein. Oder ein Handy-Laden. Oder eine Back-Factory. Oder nichts. Leerstand in der City. Auf, auf ihr Touristen im Varusjahr, herzlich Willkommen in der Wunderschönen!
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Selten erreiche ich diese Geschwindigkeiten, mit Winterschlappen schon gar nicht, und bei diesen Temperaturen gleich schon mal überhaupt nicht. Mag es aber doch den ein oder anderen geben, der die Gauseköte auf Teufel komm raus hochjagt, auf der Suche nach dem Kick.
Es wird ja viel geschrieben dieser Tage über den Frost. Der Ententeich ums Schloss rum wird nicht freigegeben, da die Schneedecke ein befriedigendes Zufrieren verhindert, neue Kälterekorde werden täglich gebrochen und der ein oder andere ist sogar schon aufgrund der Kälte umgekommen. Heizungsrohre frieren ein, und die Gaszufuhr aus Russland ist eingestellt worden. Halten Sie durch und sich selbst warm, am Wochenende gehen die Temperaturen rauf.
So sieht das aus, wenn das Landvolk in der Bielefelder City parkt:
Immer gleich 2 Parkplätze verbrauchen.
Liebe Touristen, die Bielefelder Innenstadt ist kein freies Ackerland,
wo man seinen Trecker einfach irgendwie abstellen kann, hier ist der Parkraum äußerst knapp!
Nach zwei sehr eisigen Nächten ist heute im Laufe des Tages das Thermometer bis auf -3°C gestiegen.
So ging soeben die Sonne unter. Der Himmel ist bedeckt, sodass die Temperaturen nicht mehr so stark fallen werden.
Wenn nun wieder alles von klirrender Kälte spricht, fällt mir ein, dass wir in vielen Wintern solche Tiefpunkte hatten. So lagen am 2. Januar 1997 die Temperaturen auch um -20°C. Und in den Jahren 1962 und 1963 hatten wir sogar längere Zeit mit solchen tiefen Temperaturen zu leben. Wer erinnert sich eigentlich noch daran, dass im Winter die Fenster dick zugefroren waren und die Kinder ein Loch in diese Eisschicht hauchten, um hinaussehen zu können? Oder wer denkt noch daran, dass vor 20 Jahren in Rathenow noch viele Wohnungen Ofenheizung hatten? Wenn man damals morgens zwischen sechs und sieben mit dem Rad durch die Stadt fuhr, stank es fürchterlich nach Qualm. Oder wem ist noch der Schnee Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre in Erinnerung? Damals hatten wir mehrere Winter mit Schneemassen. Und natürlich 1978/79. Da war zum Jahreswechsel besonders der Norden der damaligen DDR betroffen. Dem Chaos sind wir nur durch einen Zufall entkommen. Wir hatten meine Eltern in der Nähe von Prenzlau besucht und wollten eigentlich noch zwei Tage dort bleiben. Dann bekam ich aber eine starke Angina und wir entschlossen uns zur Rückfahrt nach Rathenow. Wir hatten unsere damals zwei- und vierjährigen Kinder im Trabant-Kombi. Unterwegs schneite es schon recht stark, sodass wir froh waren, als wir in Rathenow ankamen. Am nächsten Morgen lag eine dicke Schneedecke über der Stadt. In der Uckermark hatte es noch viel mehr geschneit. Das erfuhren wir aber erst zehn Tage später. Ein Telefon besaßen normale Leute nicht und Post konnte wegen der Schneemassen nicht befördert werden. Uns wurde nachträglich bewusst, welch ein Glück meine Erkrankung für uns gewesen war.
Das Landgericht Braunschweig hatte über die Frage zu entscheiden, ob einem Angeklagten in einem Verfahren vor dem Amtsgericht Wolfenbüttel ein Pflichtverteidiger beizuordnen ist, weil in dem Verfahren ein von der Polizei in Auftrag gegebenes und erstelltes Gutachten ein Rolle spielte.
In seiner Entscheidung hat das Landgericht Braunschweig festgestellt, dass das Gutachten überflüssig war und dass durch die Einholung unnötig Steuergelder eingesetzt worden waren.
Im Jahr 2008 haben in Bielefeld 4.294 Neugeborene das Licht der Welt erblickt. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr nur ein leichter Rückgang von 19 Geburten.
Am häufigsten entschieden Eltern sich für den Mädchennamen “Sophie”. 87 Mal trugen Standesbeamtinnen und -beamte diesem Namen in die Geburtsurkunden. Etwas seltener wurden die Namen “Marie” (78), “Mia” (34), “Johanna” (30) und “Maria” (26) von den Eltern gewählt. In den “Top 30″ taucht auf Platz 19 der Name “Ida” neu auf, der von 17 Eltern favorisiert wurde. Zum beliebtesten Jungennamen 2008 wurde “Luca”; 46 Neugeborene wurden so genannt. Darauf folgen “Maximilian” (41) und “Leon” (39). Den vierten Platz teilen sich “David”, “Jan” und “Jonas” mit 37 Einträgen. Unter den 30 beliebtesten Jungennamen tritt auf Platz 15 “Finn” mit 23 Vergaben neu auf.
Hurra. Wir haben einen neuen Volkssport: Tiefsttemperaturübertreffen. Sparrenburg minus 11? Lachhaft. Deppendorf minus 16,2 hinter Klöttenmanns Kuhstall. Unsere lieben Medien mit den alten Nachrichten von Gestern machen begeistert mit. Gestern ging das im Autoradio beinahe minütlich. Ständig hatte jemand seinen Voranrufer mit noch tieferen Temperaturen übertroffen. Zweifel an den Thermometern seien angebracht. Wir sind die Übertreibungen nach den Billionen für bescheuerte Banker und Bankster ja schon gewohnt. Wer hat noch nicht? Bei der Natur sind wir aber viel besser dran: Banker schönen mit der Steuerknete nur ihre Bilanzen und Bezüge und verweigern ihrer Klientel notwendige Kredite. Die Natur wird uns ganz gewiß wieder wärmere Temperaturen bescheren. Das Grün unterm Eis deutet es an. Bei den Bankstern müßte der große Knüppel dazwischenfahren und nicht nur das hohle Wortgeklingel von Hochstirn Steinbrück.
Wer die Dinge um Adolf Merckle mehr im Detail kannte, um sein Verhältnis zu Familie und Söhnen wußte, dessen Mitleid mit dem toten Spekulanten hält sich in gewissen Grenzen und richtet sich eher an Familie und Mitarbeiter der Unternehmen. Insider bezeichneten den garstigen alten Mann häufig als “gierig, raffsüchtig und ungerecht”. Selbst im Tod zeigt er keine Größe. Angeblich ging es aktuell um “lediglich 400 Mio. Euro”. Wär doch ein Klacks für jemand, der laut der ebenso dummen wie unsäglichen “Forbes”-Liste mehr als 5 Milliarden Vermögen besitzt. Wirklich? Und dann an Peanuts scheitern?
Es stimmt einiges nicht mehr mit den wenigen Handvoll Leuten, die sich selbst als “Elite” sehen. Der Glanz der Penunzen scheint jeglichen Blick zu verstellen. Da kippt eine ebenso scheue wie bei Personalabbau im von ihr beherrschten Hause BMW oder Altana flott und regungslos kalt mit dem manikürten Daumen nach unten zeigende Susanne Klatten einem zweifelhaften Gigolo 7 Millionen in den Karton und zockt ein Idiot wie verrückt mit Milliarden Anderer an der Wallstreet, bis die Blase kollabiert. Für die Allgemeinheit hat keines dieser drei Prachtexemplare bisher Großartiges getan. Hätte man von ihnen verlangt, ihre soziale Verantwortung mit dem Bau von Kindergärten oder Hilfe bei den Ärmsten auszudrücken, sie hätten aufgeschrien und ihre Anwälte bemüht. So kürzten und kürzen sie Steuern, sind wie ein Herr Würth beleidigt, wenn aus der Steuerverkürzung dank eines Staatswaltes mit Rückgrat eine Millionenstrafe und “vorbestraft” wird und zieht nach Österreich ab. Wie eben jener Molkereifritze Müller, der Deutschland beleidigt den Rücken dreht, als er genügend Subventionsgelder in den Sand gesetzt hatte.
Mitgeid muß man mit keinem dieser Menschen haben. Wohl aber mit denen, die sie als Familie oder Arbeiter und Angestellte ertragen müssen. So lange der Geldsack regiert. Andere Werte haben sie nämlich nicht. Ein zweifelhafter Ruf, so auf die Seiten 1 der Holzpresse zu gelangen. Die Liste ist beliebig fortsetzbar: Ackermann, Zumwinkel, Esser. Um nur ein paar “Elite”menschen zu nennen. Dabei sind sie genau das, was sie Bedürftigen vorwerfen: Schmarotzer. Die mittels hochbezahlter Anwälte und Stuerberater den lieben langen Tag lang zocken, Steuerschlupflöcher suchen und tricksen. Dann die Räder eines Zuges für die Finallösung zu suchen ist eine feige Lösung, die dem Lokführer ein lebenslanges Trauma beschert. Dabei verdient der bloß an die 3000 brutto monatlich. Dafür täte es die besagte “Elite” nicht einmal minütlich.
Frisch gefegt – Eislaufen auf der Eiswiese in Gütersloh
Viele Gütersloher haben am Wochenende bereits die 6.000 qm große Eiswiese im Stadtpark zum Eislaufen genutzt. Nachdem am Sonntag dann der Schnee kam, lief es sich auf den Kufen nicht mehr ganz so glatt. Jetzt haben aber die fleißigen Mitarbeiter des Grünflächenamtes der Stadt Gütersloh in einer vierstündigen Aktion die Eiswiese von Schnee befreit. Die Fläche ist frisch gefegt und lädt wieder zum Dahingleiten ein.
Kennt noch jemand andere Eiswiesen in Ostwestfalen-Lippe?
Das meldete der Blog “die-ostwestfalen.de” bereits kürzlich. Da sprühten die Bielefelder Feuerwehrler in Heepen hinter der Wassermühle zu Bentrup immer noch fröhlich Wasser auf den Acker. Peinlich. Die Straßendörfler neben der Metropole sind einfach schneller…..
Meiner Ansicht nach die schönste Baustelle: Die Falkenburg! Wie farbenprächtig die Bruchsteine selbst bei trübem Wetter sind – das Foto ist vom letzten Sonntag. Bin schon sehr gespannt, wie es aussieht, wenn´s fertig ist!



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