StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
5
Jan '09

Detmold-Blog: Bauzaun, die Zweite

Ein Blick auf die Webcam der Stadt Detmold auf den Marktplatz zeigte, dass die Kamera ihr kleines technisches Problem in den Griff bekommen hat. Irgendwie war das letzte Bild (von kurz nach Weihnachten) seit zwei Wochen unverändert. Heute jedoch blickt man auf die letzten Bauzäune rund um das neue Pflaster. Dem Frost und Schnee, der in den letzten Tagen Einzug gehalten hat, nach zu urteilen, werden die Bauzäune wohl auch noch ein Weilchen stehen bleiben. Das ist dann die klassische saure Gurkenzeit des Baugewerbes.

Bielefeld-Blog: Paar eiskalte Bilder gefällig?

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Knapp unter Null am Rande der Metropole. Während der Hund das geruchslose Weiß aufgeregt zu erschnuppern sucht, ist der letzte Ministerpräsident auf Bretterln, die die Welt bedeuten, an dieser einsamen Bank vor gefühlten hundert Jahren vorbeigejagt. Diesen Weg muß sich die rastlose Karawane gebahnt haben. Den Spuren nach zu urteilen, wedelten sie immer um die westfälischen Eichen herum:

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Weit geht der Blick in die Bergwelt am Saum der Metropole, die alles überragende Nadel des Hünenburg-Fernsehturm weithin sichtbar. Wer hier auf der Autobahn A 2 vorbeigefegt kann nicht behaupten, nichts von Bielefeld gesehen zu haben. Allzu schnell bremst ihn der allgegenwärtige Stau zwischen Abfahrt Senne und Bielefelder Berg ein.

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Das alles interessiert diese Westfalengäule nicht, die sich in ihrem Hoppegarten das letzte karge Grün scharrend hervorhufen.

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Auf WDR 2 das Übliche: Angstpotential aufbauen. Bis “minus 20″ solls werden. Warme Decken soll man um sich legen und heißen Kakao trinken. Wir für unser Teil fahren schon ganz früh Richtung Ruhrgebiet.

Rathenow-Blog: Echte Eisbader

Da das Wehr nicht funktioniert, wird hier die Havel bald zugefroren sein. Noch haben Enten und Rallen eine Badestelle.
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Rathenow-Blog: Glättewarnung

Nun hat es endlich mal geschneit zur Freude der Kinder, schon hat die Satdt wieder ein Problem zu lösen. Es ist glatt auf Straßen und Gehwegen. Die Bürgersteige im Stadtzentrum sind zwar notdürftig geräumt, aber nicht abgestumpft. Da wir am Wochenende schon Schneematsch und in der Nacht Frost hatten, ist es unter dem frisch gefallenen Schnee sehr glatt. Man sah heute die Leute mehr rutschen als laufen. Lediglich in der Steinstraße vor den Häusern der Wohnungsgenossenschaft wurde nicht nur Schnee geräumt, sondern sofort auch Sand gestreut.
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Vorbildlich ist die Situation in Rathenow-West. Dort sind die Häuser in privatem Besitz und jeder hat sein Stück Gehweg so hergerichtet, dass es gefahrlos zu passieren ist.

Rathenow-Blog: Es ist Winter geworden

Leider war in den zurückliegenden Wochen die Sonne kaum zu sehen. Auch für die Schulkinder lohnte es sich während der Ferien nicht wirklich, sich im Freien aufzuhalten. Es war meist trübe und ungemütlich. Nun hat sich der Winter eingestellt und Rathenow präsentiert sich heute von seiner strahlenden Seite.
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Blick von der Friedensbrücke auf die Havel, die dabei ist zuzufrieren.
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Der Platz der Jugend, sauber und schön.
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Uferböschung zwischen Parkplatz und Stadtkanal.

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Die heiligen drei Könige (Sternsinger)

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Kommentar vom Xaverl: De ganz Gscheidn song des hoaßt christus mansionem benedictat” Wenns so weida geht schreims as no amerikanisch. Krist blesses dzis haus. Füa mi bleibt des owa der Caspa, der Melchioa und da Balthasa. Habts me.

Übersetzung: Die Intellegenz sagt die Aufschrift bedeutet christus mansionem benedictat” (Christus segnet dieses Haus). Wenn das so weiter geht dann schreibt man das amerikanisch. Christ blesses this house. Für mich bleibt das aber weiterhin der Caspar, der Melchior und der Balthasar. Habe ich mich verständlich ausgedrückt ?

Bielefeld-Blog: Ilse schaltet Heinrich aus. Die NW ein

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Das ist Ilse. Ilse Aigner. Unsere Landwirtschaftministerin in Berlin. Auf Seite 3 der heutigen NW sagt sie deutliche Worte zur RTL-schen Idiotie um “Bauer sucht Frau”-Megastar, ach was, Weltstar Heinrich. Der kleine singende Schwachmat wird dafür dann aber ausführlich im Lokalteil gefeiert, wo optisch hübsche meist blonde Bielefelder Maiden im “Stadtpalais” ihren neuen Barden umringten, herzten, Autogrammierten.

Tja, so haben die Traktatdrucker aus unserem benachbarten Straßendorf Gütersloh mal wieder der Menschheit via Prekariats-TV gezeigt, wie man heute Kuchen staat Brot an die hungernden und dürstenden Massen reicht. Schäferkrummstab, öder Blick und Gesang a la D. Bohlen reichen aus. Ilse schaltet übrigens aus, wenn RTLs Bauern kommen. Sollte man bei den BertelsmannMohnschen Sendern eigentlich generell machen.

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Die Frage sei erlaubt, welch geheimnisvolle Beziehung das Holzmedium NW eigentlich zu RTL hat. Bezahlte Liebesdienste für den B-Konzern? Darf ich hier ein wenig Reklame für die grad anlaufende neue Staffel “Ich bin ein Star. Holt mich hier raus” aus dem australischen Dschungel machen? Nächste Gelegenheit, der offenen Idiotie zu huldigen.

Bielefeld-Blog: Wärmster Jahreswechsel seit Jesus

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Ich hatte da eine Diskussion mit einem militant-fanatischen Verfechter der absoluten Klimawandeltheorie. Einer, der täglich das Oberflächenwasser des Obersees in Schildesche mißt und aus der vertikalen Konstanten herausrechnet, wie schnell sich die Erde besonders hier in OWL erwärmt. Jetzt kamen Eis und Schnee über uns und ihn. Mit dem Messen wars Essig. Seine neue Theorie: “Erst einmal wird sich die Erde abkühlen, weil so viel Wasser in die Atmosphäre aufsteigt”. Aha. Getreu der Theorie, die Erde sei eine Scheibe und Schildesches Seekrug der Mittelpunkt. Angesichts der Schnee – und Eismengen, die heute in der Früh ein wenig die Fahrwege in der Metropole behindern, versteigt sich sein Weltblick in ungeahnte Dimensionen: “Sie können froh sein, nicht in den USA zu leben. da sind die schon so weit, Leugner des Klimawandels vor Gericht zu bringen”. Schön, daß wir hier noch nicht so weit sind, denn selbst die Chefrouladenbraterin aus Templin hat ja bereits gschwind aus dem Medienwirksamen Überflug des ergrünenden Grönlands eine Verteidigung deutscher C02-Schleudern in Brüssel gemacht. So kann man sein Mäntelchen nach dem Wind hängen. Momentan ist erstmal Abkühlung angesagt. Und was danach? Ein paar hundert Jahre nach Jesus verbrannte man auch Menschen, die leugneten, die Erde sei eine Scheibe.

In Kürze wird ja der amerikanische Heilsbringer in Washington inthronisiert. Dann wird es en vogue sein, übers Wasser wandeln zu können. Mit bloßen Füßen. Was aber, wenn er beim Übermwasserwandeln absäuft?