StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mi
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Dez '08

Duisburg-Blog: Duisburg – Stadt der Verhinderer

Wenn man in Duisburg länger lebt, dann fällt einem vor allem eine starke Seite auf:

Etwas zu verhindern ist wichtiger als etwas zu ermöglichen !

Diese zeigt sich mannigfältig in allen Lebensbereichen von Duisburg:

  • Wirtschaft: Ein wirklicher Strukturwandel hat bis heute noch nicht stattgefunden. Man setzt immer noch auf Montanindustrie und Logistik (Hafenstadt). Technologiezentren wurden zwar gefeiert, neue Technologien muss man dennoch mit der Lupe suchen. Mit viel Tamtam und Fördergeldern wurde der Logport realisiert, eine vernünftige Verkehrsanbindung für die LKW’s ist bis heute nicht vorhanden. Riesige Lagerhallen in denen kaum ein Mensch arbeitet. Die Luftbelastung des Verkehrs bleibt dafür zum Ausgleich.
  • Verkehr: Es fällt jedem recht schnell auf das das verkehrspolitische Ziel von Duisburg ist, den Verkehr möglichst zum Erliegen zu bringen. Man braucht meistens fast eine halbe Stunde um überhaupt erst einmal auf eine Autobahn zu kommen, obwohl Duisburg von Autobahnen umgeben ist. 547 Lichtzeichenanlagen im Stadtgebiet – Tendenz steigend – sprechen eine deutliche Sprache. In dieser Stadt schafft man es sogar einen Kreisverkehr ad absurdum zu führen, in dem man in ihm nicht im Kreis fahren darf (Rheinhauser Brücke). Die Umweltzonen tun nun ihr übriges, um die Kleinbetriebe in die Knie zu zwingen.
  • Parken: Duisburg darf Stolz darauf sein als erste Stadt der BRD Parkuhren eingeführt zu haben. Bis heute ist man dieser Tradition mehr als treu geblieben und hält Parkraum knapp und teuer. Anwohner werden sogar für die Einrichtung von Anliegerparkplätzen zur Kasse gebeten, für die sie dann selber Parkgebühren zahlen müssen. Hut ab! Warum bei dieser politischen Vorgehensweise Shopping in Duisburg niemals so attraktiv wie im Centro in Oberhausen mit kostenlosen Parkplätzen sein wird, wird wohl nie in die Köpfe gehen.
  • Wohnen: Eine Polarisierung der verschiedenen Stadtteile schreitet immer weiter voran. Vor allem die Stadtteile Beeck, Hamborn und Hochfeld verwandeln sich immer mehr in Ausländer-Ghettos. Das Geld wird nur in Prestige-Objekte gesteckt mit denen man all die Arbeitslosen perfekt verhöhnen kann, wie z.B. der neue Yachthafen (Marida) oder das Spielkasino. Bäder und Stadtteilbüchereien werden geschlossen, für die Renovierung und den Unterhalt von Schulen, Kirchen und öffentlichen Gebäuden fehlt angeblich das Geld, obwohl die größte Moschee von Deutschland problemlos mit Millionen subventioniert wird. Die beste Methode um den Ausländerhaß zu steigern und die Polarisierung weiter voranzutreiben.
  • Politik: Von 1948-2004 hat Duisburg einen SPD-Oberbürgermeister. Und August Seeling hat mit einer 21 jährigen Amtszeit bestimmt viele Rekorde gebrochen. Die Strukturen sind derart verkrustet und der Filz so dick, das selbst ein Amtswechsel zu einem CDU-Mann im Jahre 2004 bis heute zu keinen spürbaren Veränderungen geführt hat. Die Machtstrukturen sind betoniert, alle Veränderungen werden wirksam ausgebremst und verhindert. Bei purer Stagnation ist ein Umdenken unmöglich.

Duisburg-Blog: Duisburg – Stadt für Lungenkrebs

Es gibt in ganz NRW wohl kaum eine Stadt in der eine miserable Luftqualität mehr Tradition hat als in Duisburg.

Hat man in den 80ern noch erkannt das es wichtig ist dieses Image loszuwerden, spielt es heute überhaupt keine Rolle mehr. Dabei ist dies die entscheidende Voraussetzung für einen erfolgreichen Strukturwandel, der bislang immer auf die eine oder andere Weise zu einem Rohrkrepierer geworden ist.

Aber ganz im Gegenteil – Es wird ein neues Projekt nach dem anderen eingestielt:

  • Bau eines Kohekraftwerks
  • Bau einer Tiermehlverbrennung
  • Bau neuer Hochöfen
  • Bau neuer Kokereien

Als es vor ein paar Jahren einen Dioxin-Skandal durch eine Firma in einem sehr dicht besiedelten Gebiet gegeben hat, ist ausser dem Austausch von ein wenig Sand auf ein paar Spielplätzen nichts passiert. Die Firma sitzt nach wie vor an der selben Stelle und macht fleissig weiter.

Eine Firma braucht nur den Joker ziehen und das Wort “Arbeitsplätze” sagen und schon ist alles erlaubt. Wieviele Arbeitsplätze mit dieser Politik verhindert werden, darüber spricht man nicht.

Selbst wenn sich vereinzelt mal die Bevölkerung dagegen zu wehren versucht, es wird dann letztendlich doch gebaut oder so weiter gemacht wie bisher. Wen interessiert schon das Wohl der Bevölkerung?

Die Poilitiker auf jeden Fall nicht. Und das Umweltamt erst Recht nicht.

Wurden Beschwerden vor ein paar Jahren noch wenigstens mit den üblichen Verharmlosungsversuchen und Abwiegelungstechniken beantwortet, so bekommt man heute noch nicht einmal mehr eine Antwort.

Gott sei Dank beschwert sich ja kaum einer. Es ist ja schliesslich schon immer so.

Auch wenn man es schon direkt deutlich merkt wie sich die schlechte Luft einem auf die Lunge legt, wenn man sich nur allein Duisburg nähert. Chronische Reizung der Bronchien sind selbstverständlich.

Aber nun wird der Irrsinn auf die Spitze getrieben und es werden die vollkommen überflüssigen Umweltzonen eingeführt. Wenn man keine gute Luft hat dann muss man halt welche definieren.

Besonders lustig sind die Umweltzonen rund um die Stahlwerke von HKM. Dort kann man fast das ganze Jahr kaum atmen, aber ein PKW ohne Unsinns-Plakette darf dort nicht fahren.

Ich sage nur: Weiter so – ihr habt es in den letzten 20 Jahren nicht kapiert und da sich kaum einer beschwert muss es wohl gut so sein.

Duisburg-Blog: Stadt des bürgerlichen Desinteresse

Dieser Blog hier zeigt deutlich wie groß das Interesse der Bevölkerung an Kommunikation ist.

Liegt es vielleicht daran das in Duisburg bald nur noch Menschen leben die sich kein DSL leisten können ?

Oder daran das alle mehr damit beschäftigt sind sich über Wasser zu halten und keine Zeit haben über Dinge nachzudenken und diese zu kommunizieren ?

In jedem Fall möchte ich ab jetzt hier einmal festhalten, warum es selbst für einen gebürtigen Duisburger das Beste ist diese Stadt zu verlassen.

Und ich bin gespannt ob diese Blogs irgendwann zensiert und gelöscht werden. Es wäre zumindest das was zu erwarten wäre. ;-)

Hildesheim-Blog: Steigende Strompreise

In den vergangenen Jahren haben sich die Preise für sämtliche Versorgungsdienstleistungen nur in eine Richtung bewegt. Nach oben. Der letzte Schritt auf diesem Weg war die Preiserhöhung meines Stromanbieters zu Beginn diesen Monats. Zwar wurde ich bereits vor der Erhöhung darübe rin Kenntnis gsetzt, habe aber bisher versäumt etwas dagegen zu unternehmen. Das Problem ist, dass ich mich auf diesem Gebiet kaum auskenne. Zwar habe ich schon oft gelesen, dass es auch andere Anbieter im Bereich Hildesheim gibt, habe diese aber bisher nicht finden können.

Über Hilfe auf diesem Gebiet würde ich mich sehr freuen!

Bielefeld-Blog: Wie läuft eigentlich ….

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.. der diesjährige Weihnachtsmarkt der Metropole?

Bielefeld-Blog: Metropole fragt zum Gesundheitssystem

In Bielefeld werden Haushalte zum hiesigen Gesundheitssystem befragt. Dabei wird die Bevölkerung um ihr Urteil über das örtliche Gesundheits – wesen und um die Einschätzung ihres Wohlbefindens gebeten. Für die Befragung wurde eine repräsentative Stichprobe gezogen, in welcher 10.000 Personen in Privathaushalten in Bielefeld vom Amt für Stadtforschung, Statistik und Wahlen in den nächsten Tagen angeschrieben und um Rückantwort gebeten werden. Die Befragung wird wie immer völlig anonym und freiwillig, und entsprechend der Auflagen des Datenschutzes abgehalten. Ergebnisse werde im kommenden Jahr veröffentlicht.

Die Fragen befassen sich beispielsweise mit der Bewertung des allgemeinen Gesundheitszustandes oder mit der Auswahl der Behandlungsstrategien bei Gesundheitsproblemen. Weiter wird gefragt wie die Versorgung durch Krankenhäuser, Ärzte und Zahnärzte, sowie die Notfallversorgung beurteilt wird und welche Versorgungsmaßnahmen in Anspruch genommen werden. Vor knapp zehn Jahren hat der Runde Tisch Gesundheit – die heutige Kommunale Gesundheitskonferenz – bereits eine ähnliche Befragung vorgenommen.

Träger der Befragung sind die Kommunale Gesundheitskonferenz, in der die Institutionen des öffentlichen Gesundheitswesens zusammenarbeiten, sowie die Stadt Bielefeld. Anja Ritschel, Gesundheitsdezernentin und Vorsitzende der Kommunalen Gesundheitskonferenz, bittet alle angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger sich an der Befragung zu beteiligen: “Je mehr Rückmeldungen wir erhalten, umso besser können wir das örtliche Gesundheitswesen auf die Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner ausrichten.”

Pressemeldung der Metropole. Also brav in den Briefkasten gucken. Vielleicht lost man ja unter allen Antwortern einen wunderschönen “Tag im Rathaus mit OB David” aus?

Bielefeld-Blog: Nicht Leidkultur-konform

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Nicht auszudenken, die Headline dieses Plakates hieße: Kalt bleiben….. Wär ziemlich uncool, was?

Bielefeld-Blog: Bielefelder Busblockaden

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Wenn Touristenbusse die Strassenräume rund um’s Stadttheater eng machen, dann ist wieder Weihnachtsmärchenzeit.

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Bielefeld-Blog: Ich schreib so ungern Weihnachtskarten

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Nun ist wieder die Zeit der Karten. Weihnachtskarten. Die Post schleppt säckeweise. Vorformulierte, massenhaft gedruckte, liebevoll von Hand geschriebene. “Besinnliche Zeiten” wünschen sie und “Viel Glück 2009″. Ist ja nett. Aber ich schreibe selbst ungern Karten und gebe lieber denen, die Wenig oder Nichts haben. Und am 6. Dezember werde ich einen Mantel teilen. Symbolisch. Vielleicht spielen sie dann ja an der “Tüte” gegenüber dem Hauptbahnhof statt “Elise” den Marsch “Herrliches Herforder”.

Bielefeld-Blog: Frau Holle hat geschüttelt

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Die nach Angela M. zweitbeliebteste Frau des Universums, eine gewisse Frau Holle, schüttelte heute Nacht die Betten über der Region aus. Aber so richtig nach “weiße Weihnacht” siehts noch nicht aus.

Bielefeld-Blog: Immer dieser Schalke-Fleischhauer

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Es vergeht kaum eine Woche, in der Schalke-Chef und Billigstfleischhauer Tönnies aus Rheda-Wiedenbrück nicht in den Schlagzeilen steht. Kriegt der Mann aus dem Käffchen vor den Toren der Metropole einerseits als Schalke-Cheffe mit den “Meistern der Herzen” die Fußball-Kurve nicht, durchsucht andererseits der Staatsanwalt seine Butze und zahlt ein Subunternehmer grad mal 3,50 € die Stunde. Muß man verstehen. Wer gepresstes Formfleisch in Toaster steckt, der braucht eben auch Millionen für die Schalker Versagertruppe. Die kriegt man zusammen, wenn man Hungerlöhne zahlen läßt. Dann schießt auch Dummbeutel Kurany so alle 3 Monate mal ein Törchen.