StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Di
18
Nov '08

Rathenow-Blog: Betteln erlaubt?

Früher zogen Hausierer von Haus zu Haus und baten um ein Stück Brot oder eine Suppe. Heute flattern einem fast täglich Bettelbriefe samt Überweisungsträger ins Haus, wenn man einmal den Fehler begangen hat, helfen zu wollen. Wer im Sommer bei der Spendenaktion “Aus zwei mach drei” zur Sanierung der Sankt-Marien-Andreas-Kirche ein paar Euro überwiesen hat, wird nun wohl regelmäßig von einer Bank aus Hannover “Vorschläge” bekommen, was man noch alles retten könnte. Dass manch einer wirklich ein Opfer gebracht hat mit seiner Überweisung, ist in den Sphären sicher unvorstellbar.Genau so verhält es sich mit Post von SOS-Kinderdorf, die in der Vorweihnachtszeit Weihnachtskarten schicken und um Spenden anhalten. Wir helfen hier ganz konkreten Kindern in Not und wissen, dass unser Beitrag auch an der richtigen Stelle ankommt. Ich werde in Zukunft alle derartigen Briefe ungeöffnet dem Absender zurücksenden. Vielleicht schützt das vor weiteren Belästigungen.

Bielefeld-Blog: Frau Mohn erklärt Herrn Obama, wie´s geht

Die Bertelsmann-Stiftung legt der künftigen US-Administration einen außenpolitischen Forderungskatalog vor. Ein “Briefing Book”, das in der vergangenen Woche in Washington präsentiert worden ist, fasst der Stiftung zufolge die “Politikempfehlungen für den neuen US-Präsidenten und sein Team aus europäischer Sicht zusammen”. Es behandelt sämtliche zentralen Themen der aktuellen Weltpolitik – von den Kriegen in Afghanistan und Irak bis zur Finanzkrise – und verlangt von den Vereinigten Staaten eine deutliche Aufwertung der EU. Die Regierung in Washington müsse in Zukunft “den richtigen Ton finden”, umschreibt die Bertelsmann-Stiftung die deutsch-europäische Forderung nach stärkerer Einflussnahme. In eine ähnliche Richtung zielt ein Papier der EU-Außenminister, das ebenfalls an die neue US-Administration gerichtet ist. Auch darin steht eine stärkere Machtbeteiligung Europas im Mittelpunkt. So läuft es heute auf diversen Tickern. Da reicht den Provinzler nicht, die deutsche Poliutik und “Wissenschaft” in ihrem Sinne zersetzt zu haben, nein, jetzt muß auch gleich mal in Washinggton gestochert werden.

Dazu der Blog “Nachdenkseiten”: Da wird die Obama-Mannschaft aber glücklich sein, dass ihm nun auch noch Bertelsmann seinen Rat anbietet. Es reicht offenbar noch nicht, dass schon die europäischen Außenminister, nach der Pfeife der Gütersloher tanzt.

Schon pervers, was der kleine, schmale Bauer an der Grenze zum Kreis Gütersloh da so auf seinem Höfchen ausdenkt und Lizchen umsetzt. Man könnte ja mal überlegen, ob man demnächst auf der schmalen Straße ein wenig weniger ausweicht, wenn das Stiftungswägelchen aus Gütersloh mit dem “denkenden” kleinen Flanellhemdträgerchen ankommt…….

Bielefeld-Blog: Das Schweigen der Opelschen Schlagschrauber

opel-bi.jpg

Ich habe eine nette ältere Dame, nicht auf Rosen gebettete Rentnerin und Opelfahrerin, zum größten Händler und Reparateur der Marke mit dem Blitz, der grad aus Detroit eingeschlagen hat, daselbst hingefahren. Der Corsa war in Inspektion. Das Gespräch auf der Fahrt dahin ist ebenso erfunden wie das mit dem Servicemeister.

Sie so: “Wie soll das weitergehen? Werden die dann noch meinen Opel reparieren?”
Ich so: “Klar. Service wirds immer geben. Aber mit den Ersatzteilen könnte es mal hapern”.
Sie so: “Aber der Steinbrück, der macht den Eindruck, er verstehe was davon”
Ich so – gedehnt: “Der Steinbrück? Wovon soll der denn was verstehen?”
Sie so: “Na, wie er das mit den Banken gemanaget hat”
Ich so – leicht genervt: “Woher hast Du denn Deine Weisheiten?”
Sie so: “Na BILD und Neue Westfälische”
Ich so – gedehnt: “Ach so. Na dann….”
Sie so: “Hast Du was gegen den?”
Ich so: “Persönlich? Nein. Ich halte ihn nur für den Trottel, der er immer schon war”
Sie so: “Tja, Hier in NRW war er ja nicht grad Klasse. Da hast Du Recht.”
Ich so: “Und in Berlin blöckt er wie ein dummes Schaf, dem jemand flotte Reden schreibt”
Sie so: “Wie soll das bloß alles weitergehen”.
Ich so: “Wird man sehen. Frau Merkel wirds schon richten”
Sie so: “Die einzige Ehrliche neben Steinbrück”
Ich so: “Wir sind da”.

Ausstieg vor dem irgendwie äußerlich zurückgebliebenen Gebäude des Blitzhändlers hinter der Herforder Straße. Wir begrüßen den Servicemeister:

Ich so: “Na, noch zu tun?”
Er so: “Ach hörn se auf. So eine Scheiße”
Ich so: “Haben Sie denn wirklich die richtigen Fahrzeuge für heutzutage?”
Er so – zieht mich beiseite: “Soll ich Ihnen was verraten? Das Auto der älteren Dame, das hatten wir ja grad hier. Unsere Koreaner sind besser und
kosten ein paar Tausend weniger”
Ich so: “Sie würde sich nie in einen Koreaner setzen”
Er so: “Da wird ihr wohl demnächst nichts anderes übrigeblieben, wenn die GM in Detroit aus dem Konkurs aufkaufen und Opel mit”
Ich so: “Dann gehen Merkels Hilfszahlungen aus dem Autocarepaket ja nach Korea?”
Er so: “Kann man so sehen”.

Ja so ist das, wenn die Schlagschrauber schweigen.

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Regensburger Straßen und Plätze – Am Gries

Der Name ist uralt. Man findet ihn aber in vielen alten Städten.Mit Gries bezeichnete man früher eine Sandbank am Fluss. Auch eine Straße am Wasser wurde als Gries bezeichnet.

In Regensburg gibt es die Straße AM GRIES und die Gegend AM GRIES. Hier folgen Bilder der Straße.

 

 

am-gries.jpg

Regensburg-Blog: Heinz Vogl- Keine Brücke am Gries

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Die STEINERNE BRÜCKE das Wahrzeichen von Regensburg darf nicht mehr befahren werden. Jetzt fordern einige Bürger eine Ersatzbrücke am Gries. Die Anwohner kämpfen für ihre Idylle mitten in der Stadt. Der Grieser Steg der umgebaut werden soll ist allerdings nur 800 m von der Nibelungenbrücke, die voll befahrbar ist entfernt. Ist dieser Umweg wirklich nicht tragbar?. Die Fußgänger und Radfahrer dürfen ja die STEINERNE BRÜCKE und den GRIESER STEG weiter benützen.

Oben – so kämpfen die Bürger vom Gries – Unten – das würde zerstört

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siehe auch 4. August und 28. August. Grieser Steg

Bielefeld-Blog: Hart aber herzlich

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Heute in der Früh

  • jagte
  • schickte mich die bessere und schönere Hälfte zum Jibi unseres Vertrauen, diverse fehlende Futteralien zu besorgen. In einem unbewachten Moment griff ich noch eine Tüte “Weiche Herzen. Zarte Lebkuchen. Umhüllt mit Zartbitterschokolade”. Verfallsdatum: 30.05.2009. Vorm Rechner dann hastig die Tüte aufgerissen. Der 2-Fingerknicktest bezüglich Weiche verlief überaus enttäuschennd, der Bißtest schließlich förderte zutage, wie hart heutzutage selbst schon “Weiche Lebkuchenherzen” sind. Nichts von Frische. Schokoladiges wie die abgestandene Politik der Groko in Berlin. Nehmen wir mal an, die Dinger halten unaufgerissen 1 Jahr, dann wurden sie im Mai 2008 gebacken und eingetütet. Stünd es nicht auf der Tüte, ich könnt es nicht glauben. So schmeckt “Verfallsdatum überschritten”. Aus Neu-Ulm kommen die Dinger. Der Laden gehört zum Lambertz-Imperium, dessen Chef immer sagt, “Lebkuchen zur Sommerszeit ist Herbstgebäck”. Tja Hermann B., ganz so doof sind wir nicht…..

    Pffffffffffffft. Könnt Ihr behalten.

    Bielefeld-Blog: König Artur bleibt

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    Das sollte ein wenig mehr Ruhe in den Almbuben-Haufen bringen: “König” Artur Wichniarek, Toptorschütze der Arm. Bielefeld, hat seinen Vetrrag bis zum 30., Juni 2011 verlängert. Das gilt auch für Liga 2, auf die gegenwärtig stramm zugesteuert wird.