StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

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Nov '08

Bielefeld-Blog: Große Durchwinkklasse bei Landtagsdiäten

Einig wie selten sind sich die Abgeordneten des Landtags, wenn es um die eigenen Bezüge geht. Da kennen sie keine Parteien mehr, da herrscht die ganz große Koalition. Einig sind sich die Politiker aller vier Fraktionen darin, nicht mehr jedes Jahr die lästigen Diskussionen über die Anpassung ihrer Diäten anhören zu müssen. Ihre Zauberformel heißt daher: einmal im Jahr automatische Anpassung. Viel Aufhebens machte der Landtag davon aber nicht, sondern winkte die Pläne zu später Stunde als vorletzten Punkt der Tagesordnung durch. Und genau diese Heimlichtuerei ist es, die Argwohn erregt und zu der bitteren Feststellung führt, die Politiker führten sich auf wie in einem Selbstbedienungsladen. Dazu passt, dass die NRW-Parlamentarier bereits vor einem Jahr nahezu unbemerkt die Frist für ihre Versorgungsanwartschaften halbiert haben. Erst 2005 hatte der Landtag – nicht zuletzt auf Druck des Steuerzahlerbundes – eine Diäten-Neuregelung getroffen, die wegen ihrer Transparenz bundesweit als vorbildlich galt. Das klammheimliche Drehen an finanziellen Stellschrauben wirft jetzt jedoch einen dunklen Schatten auf die Landtagspolitiker. Mit Transparenz hat das alles nichts zu tun, auch wenn es dabei nicht um Riesensummen geht. (Morgen in der “Rheinischen Post”)

Sie sind schon große Klasse, unsere “Volks”vertreter. Wenn auch nur im Opelschatten klammheimlichen Durchwinkens höherer Diäten in Düdoofer Landtag. Wie heißen doch noch grad die Figuren, die für OWL in Düdoof am Rhein in den Hinterbänken hocken? Warum Leistung, wenn man auch so gut bezahlt wird? OWL ist nicht ohne Grund in Düdoof das Sinonym für “Hinterwäldler am Teutoburger Wald”. Beim Durchwinken sind sie aber auch nationale Klasse. Ob das ein Opel-Mann in Bochum oder eine Ford-Frau in Köln noch versteht?

Rathenow-Blog: Mit Vorsicht zu genießen

In einem Verbraucher-Ratgeber war kürzlich zu lesen, dass man Schalen von Südfrüchten nicht in den Kompost geben sollte. Sie wären gegen Schimmel gespritzt und diese Stoffe würden sich schädlich auf die Kleinlebewesen auswirken.
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Da fragt man sich doch, wie sich diese Stoffe auf die Früchte und damit auch auf die Konsumenten auswirken. Mir persönlich sind sowieso meine selbst geernteten Äpfel lieber. Sie sehen zwar nicht aus wie vom Werbeprospekt und haben kleine Schönheitsfehler, aber sie sind auf jeden Fall ungespritzt und unbelastet und haben ihren natürlichen Geschmack.
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Wenn man sich überlegt, wie viele Menschen (und sogar schon kleine Kinder) unter Allergien leiden, kann man zu dem Schluss kommen, dass die Ernährung dabei eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Man kann die verschiedensten Früchte ganzjährig kaufen. Sie werden hunderte und tausende Kilometer weit durch die Gegend transportiert. Vielen Menschen ist gar nicht mehr bewusst, wann für einzelne Obst- oder Gemüsearten bei uns Saison ist. Durch frühzeitige Ernte im halbreifen Zustand und lange Transportwege büßen sie oftmals an Geschmack und Vitaminen ein. Sie sehen zwar im Laden toll aus, tragen aber zu unserer Ernährung wesentlich weniger bei als einheimische Produkte.

Bielefeld-Blog: Das Kanaljammern

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Nun barmen auch noch die Verwalter der Stadt – und Gemeindekanäle. Die im Untergrund verlegten Rohre sind alt, brüchig und seit Jahrzehnten nur geflickt statt ersetzt worden. (Warum eigentlich? Wir zahlen doch kräftig Gemeindesteuern, Abwassergebühren und sonstwas noch?). Die Lösung ist allerdings ganz einfach und liegt auf der Hand: Ein Brieflein mit den Unterschriften aller OWL-Kanalverwalter und – arbeiter an die “Rose der Uckermark” und es gibt aus dem Topf “Deutsche Banken/Auto/Steinkohle/…..-Hilfe) die nötigen Milliarden.

Bielefeld-Blog: In Memoriam Bielefelder Gastronomie

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 (Nichtrauchen aber auch, für die Gastronomie, wenn es dort erzwungen ist.)

Bielefeld-Blog: Korkmätzchens Rittereck

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Das Ecklokal Ritterstraße hieß früher mal Limerick. Jetzt hat es mit der Familie Korkmaz neue Pächter und macht Anfang kommenden Jahres wieder auf. Was noch fehlt, ist ein Name. Das Westfalen-Blatt hat seine Leser aufgerufen, das jüngste Bielefelder Gastronomen-Kind zu taufen.

Welcher Name passt am besten zu der Kneipe, die bislang als Irish Pub geführt wurde und die auch in Zukunft seinen nostalgisch-gemütlichen Charme behalten soll? Zu gewinnen gibts einen fröhlichen Abend mit der Familie und/oder Freunden im Wert von 200 Euro. Der Preis ist einzulösen in dem neuen Lokal oder im »Pappelkrug« an der Wertherstraße, den die Korkmaz’ ebenfalls seit fast fünf Jahren betreiben.

Hmmm. 200 Euro ist den Korkmätzchen das wert? Ach so,. Geht nur um den Spaß. Na dann:

“Korkmätzchens Eck”

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Das Seniorentheater

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Gestern am Tag der

OFFENEN TÜR IM MEHRGENERATIONENHAUS

zeigte das Seniorentheater drei kurze Stücke. Die Zuschauer waren begeistert und sparten nicht mit Applaus.

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Bielefeld-Blog: Fröhliche Eiszeit

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Kritsch. Kratsch. Heute in der Früh hallte es wieder durch die stillen Gassen. Nachtfrost hat die Autoscheiben der Metropolisten in Iglo-Flächen verwandelt. So mancher fluchte, hatte er doch seinen Schaber nicht griffbereit. Sollte man aber in Zeiten des Klimawandels. Könnte ja auch kälter statt wärmer werden. Wer weiß das außer der “Rose der Uckermark“, die heute Opel, dann Ford, dann Daimler, dann BMW, dann Porsche, dann VW, dann GM rettet, schon.

Bielefeld-Blog: Joholladiheidddiiiii

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Das ist ein Schnappschuß auf die linke Seite der 1 eines Lokalblättchens der Metropole. Das Heidi hat mal wieder Wäsche über den Laufsteg geschleppt. In den USA. In Forida. Vorher stand sie noch ebenso dämlich wie ein paar andere weibliche Kleiderständer auf einem Motorboot und schipperte dümmlich Küssken verteilend durch den Hafen. Die Bail-out-Gebeutelten armen Amis hatte man vorsorglich aus dem Blickfeld der getoppten Models und Großverdiener entfernt. Ein Seeaal schwamm durchs seichte Wasser und trällerte ein Liedchen. Geht uns hier in der Metropole so viel an, wie der Reis, der in Nanjing/ China aus einem Sack rieselt. Wenn nicht das Lokalblättchen wär, das kostenlos Werbung für Bergisch-Gladbachs bekanntesten Export macht.

Jetzt warte ich auf den Tag, an dem das Heidi Joghurt-Gummis zwischen die Zehen klemmt, ein Bulettenbrötchen wie zwei allerliebste Secretflügel auf den Rücken schnallt, mit der Geländekarre eines noch Autos bauenden Wolfsburger Ex-Bordellbetreibers vorfährt, mit an den Füßen in der Nacht eines ihrer 48-Stunden- Tage vor laufenden Kameras selbst bemal…ähm designten Birkenstöcken nebenbei ein paar modelnde Mädels abkanzelt und für Klopapier einer Marke mit “Ha—-” wirbt. “Hakle. Macht auch meine Sitzungen schneller”. Dazu windet sich ein Band Vierlagigiges durch das ganze Lokalblatt.

Auaaah, Auuahhh. Es gibt Menschen, die sich mit ihrer grinsenden Omnipräsenz nicht nur lächerlich sondern auch unsympathisch machen. Oder glaubt jemand, daß das Heidi ohne laufende Kamera Buletten ißt und Volkswagen fährt? Nö, siehste. “Tu Glas. Macht das Leben schöner”, sagt das Heidi immer und grinst. Wie immer. Sicher hat der Dorfbote von Unterkonnersreuth im Bayerischen Wald das Heidi auch auf Seite 1. Sorgt schon der Vatta von das Heidi für. Der managt das Heidi nämlich. Und ihren Seeaal gleich mit. Gucken Sie mal auf die Webseite von das Heidi. Vielleicht steht da klein: “Mit freundlicher kostenloser Unterstützung der NW Neue Westfälische und ihren zu verdummenden Lesern”.

Verlinken tu ich das jetzt hier aber nicht. Sonst steht mir noch Vatta Heidi auf der Matte wegen “Verächtlichmachung einer wichtigen Person der Zeitgeschichte”. Alles schon passiert. In anderen Blog. Ich bin bescheiden. Ich mag das Heidi einfach nicht und zeige stattdessen ein amerikanisches Werbevideo, wo es so richtig bekloppt rüberkommt. Vielleicht muß man das, wenn man im Geschäft bleiben will. Kommt ja nicht jeden Tag ein Blähboy Briatore vorbei und scheibt die Karriere an.

Bielefeld-Blog: Noch´n bißchen Lehman gefällig?

Sichere Geldanlagen stehen bei Bankberatern noch immer nicht ganz oben auf der Liste der Anlageempfehlungen – und das trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten und nicht einmal dann, wenn Kunden ausdrücklich danach fragen. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Stichprobe der WDR- Verbrauchersendungen “markt” (WDR Fernsehen) und “WDR 2-Quintessenz”. Getestet wurden 20 Banken in Krefeld und Dortmund. Das Ergebnis: Nur drei der 20 Berater empfahlen den Testpaaren für ihre angeblich geerbten 30.000 Euro wie gewünscht eine völlig risikolose Anlage. Das heißt, sie boten ausschließlich Produkte wie Festgeld oder Tagesgeld an, bei denen das Kapital auch im Falle einer Bankpleite durch den bankübergreifenden Einlagen – sicherungsfonds und eine Rückzahlgarantie des Bundes geschützt ist. Das Gros der Berater wollte das Geld in großen Teilen oder komplett in Fonds oder Zertifikaten anlegen. Hier aber sind Verluste nicht ausgeschlossen. Und im Ernstfall kommt keine Institution dafür auf.

Tststststst. Ich verrat jetzt mal nicht, was die Anlageberaterin einer Bankfiliale mit rotem “S” vorne dran an einer Bielefelder Hauptstraße auf die Frage, “wie kann ich 15.000 sicher und gut anlegen” riet. Soviel nur: Wir hätten ziemlich viel Spaß mit einem Gemisch aus diversen Lehmänern. Von wegen, die Banken und Kassen hätten aus der Misere der letzten Monate gelernt. Oder ist es den Leitenden nur egal, was ihre Leute an der Friont da anbieten?