StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

So
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Nov '08

Bielefeld-Blog: Mantelhaus – ein Abgesang

Nun ist es bald soweit – das Mantelhaus erstrahlt in neuem Glanze – frisch renoviert. Spielte ich einst noch mit dem Gedanken in ein schönes, neu renoviertes Appartement mit Westbalkon, Blick bis zum Teuto und Sonnenuntergängen (zurück)zu ziehen, hat sich dies nun erledigt.

Abgesehen von den vermutlich jetzt grenzwertigen Mietpreisen (wo es vorher schon nicht billig war mit 320 euro all inkl. für 28qm) hat man nämlich – vermutlich aus Faulheit – die Balkone wegrationalisiert und einfach eine simple, durchgehende Glasfront plan zur Hauswand gezogen. Damit hat man zwar vielleicht 3-4 qm Wohnfläche gewonnen, aber gleichzeitig “Balkonien” vernichtet.

Nungut – es werden sich schon Leute finden, die es trotzdem bewohnen werden. Aber für mich persönlich ist der Hauptanreiz weggefallen.

Ade geliebtes Mantelhaus… 4 Jahre hatte ich mich dort sehr wohlgefühlt.

Wer bietet eine Alternative? Ruhig, Westbalkon, hoch gelegen und Altstadtlage gesucht. Es gibt doch nichts schöneres, als abends von der Arbeit nach hause zu kommen und noch Sonne zu geniessen. Nicht hinter Glasscheiben, sondern auf einem echten Balkon.

Regensburg-Blog: Xaverl – die Ruhmeshalle

Xaverl:  Wenn a Mensch prominent is, dann gibst a a Karikatur von eam. Des is dann so a Sach. Gibst so a Karikatur, dann sogt der, dens betrifft oft, dass er verhunaglt woarn is. Gibst koane dann sagta, er is vagessn woarn, weil er doch a a Großkopfata is. Da Enrico hot de ganze boarische Staatskanzlei scho vahunaglt. Aba wennst as genau nimmst hot er a Ruhmeshalle für de Leit baut. Jetza konnst as aussuacha.

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Übersetzung: Wenn ein Mensch prominent ist, dann gibt es auch eine Karikatur von ihm. Diese Tatsache ist zweischneidig. Gibt es eine Karikatur, dann sagt der, der gezeichnet wurde, dass man ihn verunstaltet hat. Gibt es keine Karikatur von ihm, fühlt er sich herabgesetzt, weil er doch auch zur Prominenz zählt. Der Enrico (Uccello) hat die gesamte bayerische Staatskanzlei schon verunstaltet. Aber bei genauerer Betrachtung hat er eine Ruhmeshalle für diese Leute gebaut. Jetzt kann man sich aussuchen wie man es sehen möchte.

Regensburg-Blog: Bay. Ministerpräsident Horst Seehofer CSU

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Horst Seehofer ist seit 27. Oktober 2008 Bayerischer Ministerpräsident

Enrico Uccello – Serie Karikaturen Bayerische Staatskanzlei

Regensburg-Blog: Bay. Landtagspräsidentin Barbara Stamm CSU

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Barbara Stamm CSU ist seit dem 20. Oktober 2008 Präsidentin des 16. Bayerischen Landtages

Enrico Uccello – Serie Karikaturen Bayerische Staatskanzlei

Regensburg-Blog: Bay. Staatsminister Helmut Brummer CSU

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Helmut Brummer CSU ist seit 30. Oktober 2008 Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

 

Enrico Uccello – Serie Karikaturen Bayerische Staatskanzlei

Regensburg-Blog: Bay. Staatsminister Georg Fahrenschon CSU

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Georg Fahrenschon CSU ist seit 30. Oktober 2008 Bayerischer Staatsminister der Finanzen

Enrico Uccello – Serie Karikaturen Bayerische Staatskanzlei

Regensburg-Blog: Bay. Staatsministerin Christine Haderthauer CSU

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Christine Haderthauer CSU ist seit 30. Oktober 2008 Staatsministerin im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Enrico Uccello – Serie Karikaturen Bayerische Staatskanzlei

Regensburg-Blog: Bay. Staatsminister Joachim Herrmann CSU

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Joachim Herrmann CSU ist seit 16.10.2007 Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium des Innern

Enrico Uccello – Serie Karikaturen Bayerische Staatskanzlei

Regensburg-Blog: Bay. Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch FDP

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Dr. Wolfgang Heubisch FDP ist seit 30. Oktober 2008 Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Enrico Uccello – Serie Karikaturen Bayerische Staatskanzlei

Regensburg-Blog: Bay. Staatsministerin Dr. Beate Merk CSU

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Dr. Beate Merk CSU ist seit 30. Oktober 2008 Staatsministerin der Justiz und für Verbraucherschutz

Enrico Uccello – Serie Karikaturen Bayerische Staatskanzlei

Regensburg-Blog: Bay. Staatsministerin Emilia Müller CSU

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Emilia Müller CSU ist seit Oktober 2008 Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten

Enrico Uccello Serie Karikaturen Bayerische Staatskanzlei

Regensburg-Blog: Bay. Staatsminister Siegfried Schneider CSU

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Siegfried Schneider CSU ist seit 30. Oktober 2008 Staatsminister, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei

Enrico Uccello – Serie Karikaturen Bayerische Staatskanzlei

Regensburg-Blog: Bay. Staatsminister Dr. Söder Markus CSU

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Dr. Markus Söder  CSU ist seit 30. Oktober 2008 Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit.

Enrico Uccello – Serie Karikaturen Bayerische Staatskanzlei

Regensburg-Blog: Bay. Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle CSU

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Dr. Ludwig Spaenle CSU ist seit 30. Oktober 2008 Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus.

Enrico Uccello – Serie Karikaturen Bayerische Staatskanzlei 

Regensburg-Blog: Bay. Staatsminister Martin Zeil FDP

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Martin Zeil FDP ist seit 30. Oktober 2008 Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie; Stellvertreter des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Enrico Uccello – Serie Karikaturen Bayerische Staatskanzlei

Bielefeld-Blog: Bankenkrise? Nicht bei uns!

Neue Bank

Badenbaden-Blog: Bruchlandung

Ich fühle mich verfolgt und verdammt. Denn immer ist mir jemand auf den Fersen. Mal ist es die Erinnerung an ihn, die mir schleichend hinterher eiert. Dann ist es meine Sehnsucht, die auf leisen Sohlen einen Schritt hinter mir geht. Oder es sind meine Freunde mit ihren eigenen Liebesproblemen, die alle so unüberwindbar erscheinen.

Wer zur Hölle hat diese Woche zur „internationalen Woche der Liebesdramen“ erkoren? Amor? Dem würde ich am liebsten seinen Pfeil ins eigene Herz schießen, damit er weiß, was er uns antut! Ich habe den Eindruck, er hat vergessen, was sein Job ist. „Augen auf bei der Berufswahl, Amor“, kann ich da nur sagen. Aber er würde vermutlich nur kichern und antworten: „Einsteigen, mitfliegen, abheben!“ Dabei will ich nicht mehr abheben! Ich will nicht mehr mit ihm fliegen! Sein Pfeil scheint momentan vergiftet zu sein, deshalb gibt‘s die Bruchlandung umsonst dazu.

Wenn wir verliebt sind, geht es uns dann allen so wie Ikarus? Wir wollen immer höher hinaus und verlieren die Realität vollkommen aus den Augen, bis wir gnadenlos abstürzen. Wir sollten realistischer bleiben, uns weniger in dieses Gefühl steigern, um den Aufprall abzumildern. Aber genau das können wir nicht.

Leider.

Dresden-Blog: Spielefest in Johannstadthalle

Am Sonnabend und Sonntag (8./9. November 2008) findet wieder das Spielefest statt, diesmal nicht im Benno-Gymnasium sondern in der Johannstadthalle (ehemaliger Teppichmarkt ) gegenüber dem Brecht-Gymnasium in der Holbeinstraße 68 Nähe Fetscherplatz. Geöffnet ist 13-18 Uhr. Weitere Hinweise beim Verein Aktives Leben

Bielefeld-Blog: Sitzen und Gucken

sitz-und-sch.jpg (Textauschnitt Website).

SEX APPEAL.

Über 32 Millionen junge Erwachsene im Alter von 16-45 Jahren gehen regelmäßig aus, diskutieren, entscheiden, setzen Trends. Sie sind dynamisch und kommunikativ, erlebnis- und markenorientiert, erfolgreich und selbstbewusst. Und sehr begehrt – aber schwer erreichbar. Gehen Sie mit den Leuten aus.
Sit&Watch vermittelt Ihnen diese Zielgruppen punktgenau. Ohne klassische Streuverluste.

Ja, nun zieren Sie sich bitte nicht so. Gehen Sie dahin, wo die Leute sind. Sitzen Sie mit ihnen gemeinsam auf der Schüssel und betrachten Sie, was die Bielefelder so alles am stillsten aller Örtchen werblich anrichten. In “Marketers and Pioneers 002″ von Oktober wurde nun ihre Kampagne für die RTL II-Serie “Dexter” vorgestellt. Aus Fliesen – und Wandaufklebern haben die beiden Klowerber Harry Leyendecker und Daniel de Juan aus der Meller Straße gar furchtbar Erschröckliches bauen lassen. Passen Sie also bitte auf, wenn Sie demnächst dahin müssen, wo selbst der Kaiser zu Fuß hingeht und Prekariatssender sie “punktgenau” da packen, wo sie empfindlich sind.

Muuaaaaaarggg. Was können wir froh sein, das die Klowerber noch nicht die Haptik entdeckt haben. Stellen Sie sich vor,Sie sitzen so da und sinnieren vor sich hin und zwei kalte Hände kommen aus der Schüssel und ……… Unvorstelllbar? “Sit & Watch” ist ja noch nicht am Ende aller Ideen. Geruch fehlt übrigens auch noch.

Bielefeld-Blog: Westfalen-Blattliches “Doppeldenk”

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Ach ja. Da hebt das Westfalen-Blatt an, vor dem Wahlgang am Dienstag nochmal über Andrea Ypsilanti herzufallen und den Herrn Walter, der bisher meines Wissens die politischen Entscheidungen allesamt mittrug ob seines jetzigen Parteitagstheaters zum “Helden” zu stilisieren. Dabei ist der farblose abgehalfterte Kerl aus der Seeheimer Kreismitte nichts anderes als ein Parteifeind. Eine Zusammenarbeit der hessischen SPD und der Linken wird von den Medien und von der Politik bis hin zur SPD als Wortbruch moralisch verdammt. Doch bei der Kampagne gegen Andrea Ypsilanti ging es in Wahrheit nie wirklich um Moral. „Glaubwürdigkeit“ wurde und wird als politisches Kampfmittel eingesetzt, um eine unerwünschte politische Mehrheit zu verhindern.Das belegt bereits der völlig unterschiedliche öffentliche Umgang mit den Koalitionsaussagen der Grünen in Hamburg: “Es mag rechnerisch eine Mehrheit für dieses Bündnis geben, doch es passt inhaltlich nicht”, erklärte die Landesvorsitzende der GAL Anja Hajduk vor der Wahl und ging dennoch mit Ole von Beust zusammen.

Die Bildung von solchen politischen Mehrheiten – wie in Hessen – mit (vorgeschobener) moralischer Empörung zu bekämpfen, ist deshalb Ausdruck einer Doppelmoral, die das demokratische Mehrheitsprinzip außer Kraft setzen will. Hajduk in Hamburg und Ypsilanti in Hessen werden mit zweierlei Maß gemessen, weil den politischen Wortführern die schwarz-grüne Mehrheit im Norden passt und die mögliche linke politische Mehrheit, die sowohl in der Bürgerschaft der Hansestadt als auch im hessischen Landtag möglich wäre, politisch nicht passt.

In seinem Buch „1984“ bezeichnet George Orwell dieses nur vordergründig nach moralischen Prinzipien Agieren als „Doppeldenk“. Er wollte damit die Durchsetzung eines Denkens anprangern, das aus Gründen des Machterhalts Denkwidersprüche stets im Sinne des herrschenden Denkens auslegt und mit aller Macht zur herrschenden Meinung macht.

Bielefeld-Blog: Das Asperger-Syndrom

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Na, wieviel Krise hätten Sie denn heute gern? Beim Blättern in den heimischen Presseelaboraten fühlt man sich unweigerlich an das “Phantom der Oper” erinnert. Man sieht es nicht, weiß aber, das es da ist. Wenn nicht, schreibt oder ruft man es so lange herbei, bis es dann endlich wirklich da ist. Dann kann man barmen, jammern und vor allem – wie in diversen Branchen – mal vorsorglich mit Hinweis auf die “ach so schlechte Lage” die Löhne dahin drücken, wo sich eine Verlagerung in östliche Länder und nach China nicht mehr lohnt. Was da in der Sonntagsausgabe des Westfalen-Blattes getitelt wird, sind Kassandra-Rufe. Das Gefühl, man sehne sich nach “Krise”, verfolgt den Leser, der sich klug macht, was unter “Kassandrarufen” zu verstehen ist. So ganz nebenbei trifft er auf ein Syndrom, von dem die Medien ganz generell befallen sind: Juchhuuu, die verfmeintlich schon dräuende schlechte Nachricht mal vorsorglich ganz groß bringen. Jetzt, wo per Steuergelder (wurden Sie eigentlich von Kanzlerin und Bufinami gefragt?) die Hütchenspieler erst mal “gerettet” sind und fröhlich weitermachen, braucht die Sensation ja neue Nahrung. Die gezeigten Herren stehen alleamt für klotzige Gewinne und der Eine oder Andere hat sicher auch den einen oder anderen Lehman in Papierform im Tresor gehabt.

(Das Kassandra-Syndrom wird in der heutigen Psychologie oft in Zusammenhang mit dem Asperger-Syndrom genannt. Das Asperger-Syndrom stellt eine leichte Form des Autismus dar und zeigt sich in einer Reihe von Symptomen, in denen auch die Umrisse des Kassandra-Stoffes zu erkennen sind. Die Betroffenen leben nach einem selbst erstellten Schema (die “Vorhersagen”), reagieren unangemessen auf Verständnislosigkeit der Außenwelt und entwickeln neben sprachlichen und verhaltenstechnischen Besonderheiten nicht selten auch Inselbegabungen und hohe Intelligenz. Tony Attwood, ein auf das AS spezialisierter Psychologe, hat den Kassandra-Begriff (als “cassandra phenomenon”) in die Studien des AS eingeführt und Aspekte der Krankheit damit in Zusammenhang gebracht).

Bielefeld-Blog: Día de Muertos*

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*Das mexaikanische Totenfest (Allerseelen).