Archiv für den Monat: November 2008

Dresden-Blog: Phäton umsonst fahren???

in Dresden geht das………da war einer in unserem grössten Dresdner VW-Autohaus,nahm sich den Schlüssel für ne 100.000 € Karosse (in Schwarz),und fuhr davon……

———Phaeton mittags in VW-Autohaus entwendet

Ein Dieb hat am Freitag eine schwarze Phaeton-Limousine aus einem VW-Autohaus auf der Hamburger Straße entwendet. Gegen 13.30 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter das Fehlen des Pkw-Schlüssels – als er nach dem Rechten sah, fehlte auch von dem 100000 Euro-VW jede Spur. ——————

gelesen und abgeschrieben: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2009250

grussi……………

Bielefeld-Blog: Landfrauensüppchen

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Nun war die besagte Landfrau zwar heut in der Früh stinkig, gab aber gleichwohl eine Handvoll Porreestangen mit auf den Weg und ein wunderbares Rezept für ein Gemüsesüppchen mit Fleischeinlage. Kochte sich so nebenbei. Das Rezept können Sie haben, wenn Sie einen frankierten Umschlag an „Mein Restaurant“ senden und gleichzeitig für 0,50 € die Minute für dieses Rezept per Handy voten. Na, wie wär´s? „Ruf………mich………an“. Giubt auch was mit der Suppenkelle. Wobei mir so nebenbei einfällt: hatte der Hüser vom Museumshofenschen „Le Concarneau“ nicht auch mal einen Stern? Der kann das Süppchen auch und kriegt seine Porreestangen von der Landfrau aus dem Speckgürtel um die Metropole. Wenn die Zeiten bald laut der „welken Rose der Uckermark“ noch härter werden, sollte man einen guten Draht zu den Landfrauen im Speckgürtel haben. Die Speisekammern sind überall gut gefüllt.

Bielefeld-Blog: Wefabla widmet „Heinrich“ die Sonntagsfrage

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Erbost hält mir die gestandene Brockhagener Landfrau, auf deren 170 Jahre alter Deele wir schon so manchen Schwof und manches Fest hingelegt haben, das Anzeigenblatt des Westfalen-Blattes vor die Nase. „Was für ein grenzenloser Scheiss da auf RTL“. Ich versuche sie zu beruhigen. „Die mitmachenden Bauern kriegen jeden Tag 3000 Euro, die Damen 350. Das ist es wohl was reizt. Es sitzen doch genug Bekloppte davor und gucken sich Mohns Mist an“. Auweia, da hatte ich was gesagt, grenzen doch gewisse Äcker des Landfrauhofes an den Boden des Doyens der Gütersloher Traktatdruckerei. „Der Schäferkordt pack ich heut noch eine Mail ins Postfach. So ein Schwachsinn“. Tja, die heutigen Bauern sind eben nicht wie die, die sich RTL da rauspickt und vorführt. Die heutigen Bauern wissen, wir Anke Schäferkordt ist: Chefin von RTL und verantwortlich für den Mist, der über den Sender geht. Anke wird höflich aber reserviert antworten. Schließlich wird sie indirekt mit Mohnkuchen bezahlt.

Bielefeld-Blog: Offfensichtlich nichts gelernt

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Das ist ein Ausschnitt aus einer Mail von heute. Da bietet der „Verlag für Deutsche Wirtschaft AG“ schon wieder sensationelle Renditen an. Klar. Ist ja wieder Suppe da. Nachgefüllt aus deutschen und internationalen Steuergeldertöpfen. Zahlen dürfen die Doofen, kassieren tun die, die weder Gewissen, noch Anstand noch Moral haben.

Das sind die oberschlauen Anbieter.(Die Adresse ist durchaus einschlägig bekannt, gell Herr Rentrop?):

VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn

Bielefeld-Blog: Stade Zeit, Beaujolais primeur und viel Holz vor der Hütt´n

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Jez is da de stade Zeit,
wo ma se hod so lang drauf g´freit…
Ruhig besinnlich staad,
draus´d a Winterlüftal waad.
Kinder basteln, Mamas back´n,
zwischendrin hörst Nüsse knack´n.
In´da Stubn wird’s kuschlig g´macht,
und jeder wart auf d´Heilige Nacht…….

Nach vier, fünf Schnapsal (Beaujolais) hoste gfanga,
irgendwann san d´Leut hoamganga.
Rumlieng doad nur der Rest,
vonám fast perfekten Weihnachtsfest.
Legst di ins Bett und denkst wie imma,
es hätt sei kenna no vui schlimma.
I sog des jez a moi ganz kess,
des oiss kimmt nur vom Weihnachtsstress.

I pfeiff auf jedes helle Licht
genauso wia aufs Weihnachstg´dicht,
dann brauchti a koa brennad Kerzn,
wenn des ois ned kimmt von Herzen.
S´hoast ned nur so Stille Nacht,
da hodse scho jemand Gedankn gmacht.
Drum is mei Wunsch ganz fromm und frei….
lasz Weihnachten wieder Heilger´ Abend sei…

Zu meiner bayerischen Zeit konnte ich das sogar in die deutsche Sprache übersetzen. Aber der Reihe nach, bevor es zum beaujolaischen Filmriß im Bielefelder Südwesten kam, den heute in der Früh um Achte das laute Geknatter des Rettungshubschraubers jäh unterbrach. Das Zeugs ist ja auch süffig „wie rot gefärbte Plörre“, wie eine böse Zunge ausplauderte. Wenn da nich Allohol drin wäre….

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Gestern gegen Mittag kippte ein Extremgeländegänger aus Halle/Westfalen einen riesigen Haufen Buchenholz vor die Garage, kassierte und weg war er. Ist es eine Schande, erst die Hälfte aufgestapelt zu haben?

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Dann der Arminenkick gegen Hoppenheim. Ohne große Probleme überstanden,. Die Knochen spürte ich aber schon. Und die wohlige Wärme des Buchenholzfeuers. Ich weiß noch, da war auf 3SAT so ein Dirigent. Aids-Gala. Einer sang „Nessun dorma…“ (Turandot. „Keiner schlafe“). Ich nahm das einfach nicht wörtlich….

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Ja, so ist sie, die „stade Zeit“. Ach, Sie wollen es erklärt haben? bayrisch / österreichisch: wörtlich: die stille Zeit; die Advents- und Weihnachtszeit

Schönen 1. Advent.

Bielefeld-Blog: Professor Martin Haase in BI über „Neusprech“

„Politiker, die Terrorfurcht schüren und sich dadurch Zuspruch
erhoffen, versuchen ihre unpopulären Pläne euphemistisch zu
verpacken. Positiv erscheinende Aspekte werden hervorgehoben,
Negatives wird ausgeblendet. Damit einher geht die inhaltliche
Verharmlosung von Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchung,
Videoüberwachung usw. Negative Worte werden durch positive ersetzt
und rhetorische Muster werden verwendet, um die Hybris zu vertuschen.“

Wer?

Martin Haase. Professor für Romanische Sprachwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Engagiert sich für freies Wissen und IT-Grundrechte, unter anderem im Chaos Computer Club. Seit 2003 arbeitet er mit bei Wikipedia und war von 2005 bis 2007 Mitglied im Vorstand von Wikimedia Deutschland e.V. Sein Vortrag beleuchtet Merkmale der Politikersprache, die in Anlehnung an George Orwells Buch „1984“ als „Neusprech“ bezeichnet werden kann.

Wo und wann?

Sonntag, 7. Dezember 2008, 15 Uhr (bis etwa 18 Uhr) Bunker Ulmenwall, Kreuzstr., Bielefeld. Eintritt 5 Euro (Jugendliche unter 18 Jahre frei)

Veranstalter?

FoeBud e.V. Bielefeld

Interessant?

Aber klar. In Zeiten der Widerauferstehung von Gestapo und Stasi als „Stasi 2.0“ als Ergebnis paranoiden Denkens eines deutschen Innenministers auf jeden Fall.

Regensburg-Blog: Xaverl – Christkindlmarkt in Regensburg

Xaverl:
Es riacht nach Wurscht – der Glühwein dampft
der Kare seine Würschtl mampft,
und d`Leit wern gschupst und a no gstessn,
I deaf den Christbam net vagessn,
Der Senf is net nur auf der Wurscht,
iI muass wos drinka, i hab durscht.
Den Schaps den muass i no probiern,
Dats mir den Senf net oneschmiern.
So is des hoit zur Weihnachtszeit,
do riat se was und des macht Freid.

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Übersetzung: Das ist der Christkindmarkt.

Bielefeld-Blog: „Let´s keep the candles burning“. Der Advents-Kick-off

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Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (Santa Claus Road Show) findet am 30. November 2008 statt. Daher wurde das offizielle Come-Together des Organizing Commitees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) abgehalten. Erstmals haben wir ein Projekt-Status-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte To-Do-Liste und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungs – bereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocations geschaffen werden, was wiederum das Service-Level erhöht und außerdem hilft, X-mas als Brandname global zu implementieren.

Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head des Global Christmas Markets (früher Knecht Ruprecht) die Ablauforganisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Schenking-Center sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sog. Geschenk-Units über das Internet angeboten werden. Die Service Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference Call virtuell informiert und die Core-Competences vergeben. Ein Bündel von Incentives und ein separates Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln.

Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelled. Stattdessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Testmarket als Pilotprojekt eine Hotline für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den Added Value für die Beschenkten zu erhöhen. Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MIST) ist auch benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich.>

Nachdem ein neues Literaturkonzept und das Layout-Format von externen Consultants (Osterhasen Associates) definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 2008.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende Updating. Hochauflagige Lowcost-Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahmen. Ferner wurde durch intensives Brainstorming ein Konsens über das Mission Statement gefunden. Es lautet: „Let’s keep the candles burning“ und ersetzt das bisherige „Frohe Weihnachten“.

X-man hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate Redesigns. Er akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz, auch im Hinblick auf das Shareholder Value, und würdigte das Know-How seiner Investor-Relations-Manager.

Gelesen in einem Diskussionsforum von T-online. Passt aber auch in unsere Gegend.

Bielefeld-Blog: Toys are „Peng“

Neues aus dem Land der Bekloppten und Waffenfanatiker. Das ging über die Ticker: Am „Black Friday“, einem der belebtesten Einkaufstage in den USA, sind gestern drei Menschen ums Leben gekommen. In einem Spielzeugladen im kalifornischen Palm Desert gaben zwei Männer nach einem Streit tödliche Schüsse aufeinander ab. In New York kostete der Kaufrausch von Kunden eines Discountladens einen Verkäufer das Leben. Der 34-Jährige wurde von den Schnäppchenjägern überrannt, als diese am frühen Morgen die Eingangstür eindrückten und in den Laden stürmten, berichtete der Lokalsender New York One. Bei der Schießerei in einer Filiale der Spielwarenkette Toys R Us hatten sich nach Augenzeugenberichten zunächst zwei Frauen heftig beschimpft. Dann griffen deren männliche Begleiter zu Waffen und erschossen sich gegenseitig, berichtete die „Los Angeles Times“. Die Ermittler fanden Pistolen neben den Leichen.

„Es ist ein Wunder, dass dies die einzigen beiden Toten in dem vollen Spielwarenladen waren“, sagte Polizeichef Daniel Wilham. Die Männer waren schießend durch die Gänge gelaufen. Eltern und schreiende Kinder seien in Panik auf die Straße gerannt, hieß es. Dutzende suchten in benachbarten Geschäften Zuflucht. Am Freitag nach dem Thanksgiving-Feiertag beginnt in den USA offiziell das Weihnachtsgeschäft. Einige Läden lockten Schnäppchenjäger schon um Mitternacht mit Sonderangeboten an.

Man stelle sich vor: IKEA am Südring. Im Småland werden 20 kostenlose Mahlzeiten mit Köttbullar, Pommes und Mjölk ausgerufen. Waffen haben bei uns ja eher Wenige. Aber man könnte Stuhlbeine abreißen, Stoffmusen werfen und auch sonst in den engen Gängen Rabatz machen.

Bielefeld-Blog: Jetzt geht die Story in die Vollen

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Was haben wir uns doch noch sowas gesehnt. Die Nation guckt nach Ostwestfalen. Zum Glück nur nach Jöllenbeck und nicht nach Deppendorf. Die Schöne und der Aufschläger. Er sagt: „SMS stimmt nicht“, sie legt nach: “ Die Kinder so gut wie nicht gesehen“. Wow, welch Hype. NW-Aussagen gegen BILD-Meinungen. Dabei ist es – bei Licht betrachtet – ungefähr so interessant wie ein Klops. Außerdem: Unsern Bundes-Äntschie simst ja auch ständig. Scheint Mode zu sein in Zeiten der Sprachlosigkeit.

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Guetersloh-Blog: Jeder Gütersloher hat 983 Euro Schulden

983 Euro Schulden pro Kopf, das ist ein im Landeswettweerb guter Wert, denn der Duschschnitts-NRW-Bürger schuldet mit seiner Stadt fast das Doppelte, nämlich 1823 Euro. Wem eigentlich?

Nun, dies ist der Schulden-pro -Kopf-Wert der Stadt. Mit diesem Wert steht die Stadtverwaltung bei Kreditgebern in der Kreide. Dazu muss aber noch die Pro-Kopf-Schulden des Landes und die Pro-Kopf-Schulden des Bundes hinzuaddieren. Spätestens dann wird es teuer .

202 Millionen Euro wird der Haushalt der Stadt Gütersloh für das Jahr 2009 betragen.  Was kostet eigentlich soviel Geld?  37,3 Mio. Euro kosten Straßen- und Kanalbaumaßnahmen, Maßnahmen zur Energieverbesserung und zum Klimaschutz und der Theaterneubau. Die Stadt hat dazu eine Webseite eingerichtet: http://haushalt.guetersloh.de Daraus geht auch hervor, dass für 2009 mal so eben 9 Millionen Euro Schulden neu aufgenommen werden müssen.

Lippstadt-Blog: Es ist vollbracht!

Glückwunsch an die fleißigen Konzeptschreiber zum Fachhochschulzuschlag!

Demnächst ist also eine nicht geringe Menge Studenten mehr in der Stadt. Das freut die Wirtschaft, die Gastronomen, einige Vermieter und jeden, der eine solche Ansammlung vieler verschiedener Leute auch ganz allgemein als Bereicherung ansieht.

Guetersloh-Blog: Das neue Einkaufzentrum

Gütersloh soll ein neues Einkaufszentrum bekommen, mit viel Glas, Parkplatz und jeder Menge Boutiquen, Jeansshops, Mobilfunkläden, so wie man das eben – wenn auch in anderer Dimension – vom Centro Oberhausen her kennt. Die alteingesessenen Händler halten dagegen, mit eigener Planung und markigen Sprüchen. Der Standortentwickler, der auf das Wellerdiek Areal möchte hält mit Postwurfsendungen und GfK Gutachten dagegen. Wer weiß, vielleicht lässt man seine Läden nun man Abends auch nach 19 Uhr auf 😉 Wäre eine Maßnahme!

Die mittelstandsorientierte IHK Bielefeld ist eher kritisch. Zudem fahren dann ja weniger Gütersloher nach Bielefeld. Die BfGt befürchtet den Weltuntergang  Totalkollaps

Guetersloh-Blog: Kneipenretten macht Spaß

Es ist ja nicht so, dass Gütersloh Gastronomie allzu vielfältig ist. Während der Arbeistwoche herrscht in der Kneipenszene spätestens nach 23 Uhr gähnende Leere. Es wäre schade, wenn nun auch das Blue Fox hätte schließen müssen. Einfach hat man’s an der Peripherie zwischen dem Marktkauf/Ring-Komplex und der Verbindung zu Innenstadt eh nicht.  Dafür hat man Tradition. Und weil das Haus nun doch nicht zwangsversteigert werden soll, bleibt uns das Fox erhalten. Schön! Übrigens: Gute Speisekarte, man kann dort wirklich essen. Also: Hingehen, konsumieren, Kneipe retten!

Guetersloh-Blog: Weihnachtsmarkt-Ambitionen in Gütersloh

Wer hat den schönsten, den größten, buntesten oder lautesten Weihnachtsmarkt. Gütersloh ist im vergangenen Jahr sehr dafür gescholten worden, lediglich ein paar Buden, leicht versetzt aufgestellt zu haben. Ohne Rahmenprogramm, ohne Bühne. Einfach, schlicht, geschmacklos – so die Meinungen. Dieses Jahr geben die Organisatoren richtig Gas. Leider immer noch kein Vergleich mit Rheda-Wiedenbrück – dort macht es die Altstadtkulisse mit den Fasadenhäusern. Gütersloher Architekturkubismus kann da nicht mithalten. Halle und Isselhortst fahren die schnellen, knappen Wochenend-Xmas-Märkte und alle pilgern hin.

Hier ist die Webcam auf den Weihnachtsmarkt: webcam Berliner Platz

Bielefeld-Blog: Bekloppt. Bekloppter. RTL.

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Man kann den Finger getrost an der Stirn lassen, wenn man RTL und BILD verfolgt: Jetzt nimmt der Wahnsinn um Schäfer Heinrich neue Züge an: Der TV-Bauer will zum Grand Prix nach Moskau fahren. Sein kultiges „Schäferlied“ ist nicht nur seit der Kuppelshow „Bauer sucht Frau“ in aller Munde, sondern auch schon auf CD erschienen. Alle wollen Heinrich – ob auf Dorffesten oder im Internet, der einsame Schäfer aus dem Sauerland ist überall der Renner. Und wer soviel Erfolg hat, darf auch nach Höherem streben: „Ich will Deutschland mit meinem Schäferlied beim Grand Prix 2009 in Moskau vertreten!“. Wem hat er´s verraten? Natürlich Diecki-Kais BLÖD. Auuuaaaa, Auaaaaa……. Der Mann ist Elite. Ihr Bielefelder Profs und Studenten, merkt Euch das!

Wäre ich sein Manätscher, würde ich die Mama zum Playboy schicken. „Germanys next Topmodel“.

Bielefeld-Blog: Was Spammer können kann Wolfgang S. auch

Hallo XXXXXXXXX,

du hast eine Freundschaftsanfrage von deiner Nachbarin und Bekannte
Tanja erhalten. Tanja scheint dich wohl zu kennen und will mit dir Kontakt
aufnehmen.

Schaue nach ob du Tanja kennst. Hier geht es direkt zu Tanja’s Profil:
http://www.e-mail-tracker.com/servlet/rl?r=AQAAAAAAAAUgAC_w2AAABBQfTg

In deinem Postleitzahlenbereich haben wir neben deiner Bekannten Tanja,
weitere 108 Nachbarn gefunden.

Sicher findest du hier auch weitere Freunde und Bekannte.

Ich liebe diese „netten“ Mails. Wenn man sie aufmacht, kriegt man wahrscheinlich Besuch vom Bundestrojaner oder anderen Spammern. Danke, Wolfgang S.

Bielefeld-Blog: Der Bläser im Westen

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(Bild: Susanne Freitag)

Ein tiefer, langgezogener Ton dringt aus dem Garten von Eberhard Abker. Die Vermutung, dass sich ein Schiffsdampfer in den Bielefelder Westen verirrt haben könnte, erweist sich als falsch. Stattdessen steht der ahnungslose Besucher plötzlich vor einem Alphorn. Auf Hochglanz poliert und über vier Meter lang, nimmt das Schweizer Nationalsymbol einen guten Teil des Abkerschen Grundstücks ein. „Einst wurden sie zur Nachrichtenübermittlung von Alm zu Alm benutzt“, klärt der stolze Besitzer auf. „Heute werden sie nur noch zum Spaß gespielt.“ Der 77-Jährige Bielefelder ist vermutlich einer der wenigen Menschen außerhalb Süddeutschlands, der die großen Blasinstrumente nicht nur spielen, sondern auch herstellen kann.

Rund 260 Stunden Arbeit stecken in dem selbst gebauten, etwa 5 Kilogramm schweren Instrument. Kaufen kam für den gelernten Tischler und Drechsler nicht in Frage. „Die Bauanleitung habe ich mir von einer Alphorn-Truppe aus Thüringen besorgt“, so Eberhard Abker. Kennengelernt hatte er die Thüringer bei einem Jagdhornwettbewerb im sauerländischen Olpe. „Sie hatten einen Gastauftritt bei dem Wettbewerb. Ich war von der Musik sofort begeistert und habe zu meiner Frau Ruth gesagt, dass ich das unbedingt auch einmal ausprobieren möchte.“ (Quelle: Bielefeld-Marketing)

Bielefeld-Blog: Verkehrte Sicht der Dinge

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Während sich unsere lokale NW-BILD-Ausgabe gewohnt boulevardesk gibt, kommentiert das Westfalen-Blatt den Anschlag und endet mit einem Satz zu GWBush, der nachdenklich macht:

Wer geglaubt hat, alle Facetten des Terrorismus weltweit zu kennen, ist mit den schrecklichen Anschlägen von Bombay eines Besseren, oder besser gesagt eines Schlechteren belehrt worden. Diese rücksichtslose und todbringende Hatz gegen unschuldige Einheimische, ausländische Touristen in Luxushotels und Patienten in Krankenhäusern offenbart noch einmal eine neue Qualität des Terrorismus. Die blutige Terrornacht von Bombay lässt nicht nur eine erschütterte indische Bevölkerung zurück. Auch weltweit muss aufgehorcht werden. Wenn die genauen Hintergründe der Anschläge und die Herkunft der Terroristen auch gestern noch nicht bekannt waren, eines ist aber doch klar: Der Terrorismus weltweit ist noch lange nicht besiegt.
Noch nicht einmal in Ansätzen. Es soll nur niemand mit der alleinigen Erklärung daher kommen, in Indien gebe es häufig Anschläge mit lokalem Hintergrund. Auch wenn unbestritten ist, dass es immer wieder Attentate von indischen Separatisten und anderen muslimischen Extremistengruppen gegeben hat. Oder er führt den Ursprung der Anschläge auf die Feindseligkeiten der beiden benachbarten Atommächte Indien und Pakistan zurück.
Islamistische Terroristen aus Pakistan haben immer wieder Angst und Schrecken auf indischem Boden verbreitet. Auch wenn in Islamabad prompt vor jeglichen Schuldzuweisungen gewarnt worden ist. Möglich ist schon, dass die Attentäter, die ihren Tod bei der Aktion in Kauf genommen haben, den fragilen Friedensprozess torpedieren wollten. Ihnen sind die seit fünf Jahren andauernden schleppenden Verhandlungen der früheren Erzfeinde ein Dorn im Auge. Was auch immer die Gründe sein mögen. Eines haben die Terroristen mit ihrer von langer Hand vorbereiteten Aktion auf jeden Fall erreicht:
Sie haben die Nation in einen Schockzustand versetzt und aufgezeigt, wie hilflos die Sicherheitskräfte dort nach wie vor dem Terrorismus
gegenüberstehen. Ohne Zweifel wird das friedliche Zusammenleben in Indien in nächster Zeit auf eine harte Probe gestellt. Doch das Signal der brutalen Anschläge geht weit über das asiatische Asien hinaus. In Luxushotels wurden mehrere Touristen verschiedener Nationen getötet und Ausländer
als Geiseln genommen, vor allem Israelis. Warum sollten Terroristen nicht an einem anderen Ort der Welt wiederholen, was in Bombay möglich war? Die Geißel Terrorismus ist noch lange nicht ausgerottet. Die internationale Gemeinschaft muss weiter wachsam sein und noch näher im Kampf gegen den Terrorismus zusammenrücken. An viel positives des scheidenden US-Präsidenten George W. Bush wird sich die Welt nicht erinnern. Es bleibt aber sein Verdienst, immer wieder auf die Gefahren des Terrorismus aufmerksam gemacht zu haben. Doch die Welt hat dabei zuletzt nur noch selten hingehört. Das war ein Fehler, wie die Terrornacht von Bombay zeigt.

War es nicht grade jener GW Bush, der die Welt mit Kriegen überzogen hat? War es nicht jener GW Bush, der es in zwei Amtsperioden nicht geschafft hat, den Nahen Osten einigermaßen zu befrieden? Mal ganz abgesehen von der weltweiten Finanzkrise, die ebenfalls ihren Anfang im Bushland nahm…..

Lippstadt-Blog: Arg schief?

„Das Stadtarchiv beansprucht in seiner Benutzungsordnung (PDF) Urheberechte, die es nicht hat und beschneidet damit die Grundrechte der Benutzer.“ Das sagt  – sinngemäß – Klaus Graf. Hm… die Urheberrechte liegen ja immer beim … *tusch* … Urheber (sagt der Name eigentlich schon). Das Stadtarchiv kann (und will) sich diese garnicht einverleiben. Das hat den Andi stutzig gemacht, worauf er sich (als überzeugter Vollnichtjurist) das Dokument mal ansah. Andi fragte den Grafen darauf hin unterwürfig, ob sich in seinen Text vielleicht ein Fehler eingeschlichen haben könnte.

Sowas mögen Blaublüter überhaupt nicht. Also ächzte der Graf erstmal laut hörbar, so angewidert war er von der Wortmeldung aus dem niederen Volk. Und verlas, wie es sich für Adel gehört, von oben herab eine lapidare Antwort. Der nichtswürdige Pöbel versteht seinen Gedankenfluss ohnehin nicht, wozu also die Mühe?

Mein Tipp: Kommentare Abschalten und in Herrlichkeit walten 😉