StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
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Okt '08

Bielefeld-Blog: Bielefeld in 3D auf Google Earth

“Bielefeld existiert nicht in 3D” war in Google Earth wahr… bis vor kurzem zumindest. Seit Anfang Oktober  gibt es eine Initiative, dies zu ändern. Und inzwischen gibt es ein Dutzend recht gelungener Modelle: Sparrenburg, Stadthalle, Kunsthalle, alter Markt…  die virtuelle Skyline Bielefelds ist also schon ansehlich. Die bisherige Sammlung Bielefelder Gebäude findet sich hier: http://sketchup.google.com/3dwarehouse/cldetails?mid=cc263a446e44762ebb35d4187f829e5e Jeder Bielefelder ist gern eingeladen, weitere Modelle  zu erstellen.  

 Inzwischen ist diese Sammlung bei Google registriert und als “Stadt im Aufbau” angemeldet.  Bis Ende 2008 ist es geplant, alle markanten Gebäude erstellt zu haben. Ein lesenswerter Zeitungsartikel vom 17.10. aus der NW dazu hier:
http://webb24.de/eb/nw_sketchup.jpg

Etwas multimediales im Bewegtbild dazu auch bei Youtube: http://de.youtube.com/watch?v=bgFrXJVzXR8

Rathenow-Blog: Supergedächtnis

Der 28-jährige Johannes Mallow aus Rathenow, derzeit Doktorand in Magdeburg, hat wieder an der Gedächtnis-Weltmeisterschaft in Bahrain teilgenommen. Er wurde insgesamt Dritter. Dabei hat er zwei Weltrekorde aufgestellt. In der Disziplin “Historische Daten” merkte er sich in fünf Minuten 110 von 120 fiktiven Ereignissen. Außerdem konnte er sich eine Reihe von 405 Ziffern in nur fünf Minuten einprägen und fehlerfrei wiedergeben. Das ist vor ihm noch nie einem Menschen gelungen. Damit hat er seit seiner ersten Teilnahme vor zwei Jahre stets beachtlichere Gedächtnisleistungen vollbracht. Im Sommer wurde er außerdem Deutscher Meister. Herzlichen Glückwunsch!

Rathenow-Blog: Feuriger Sonnenuntergang

Nach dem Sprichwort: Abendrot – Schönwetterbot` dürfen wir für morgen voller Hoffnung sein.
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Rathenow-Blog: Fleißiger Helfer

Wenn schon in den Geschäften ab Ende August die Weihnachtsmänner auf Käufer warten, können wir doch wenigstens in den Herbstferien mal die Förmchen raussuchen und ein paar Plätzchen backen. Wer weiß, vielleicht klappt es in diesem Jahr nicht auf Anhieb und wir müssen ein bisschen üben?
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Sie sind gut gelungen und mein kleiner Helfer hatte seine Freude daran.

Bielefeld-Blog: Kleine Orientierungshilfe für Fans und Sympathisanten

So einfach findet man die Highlights im rauschenden Strom der Blogeinträge:

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Gleich oben ausprobieren! 

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Bielefeld-Blog: Aktion gegen Singlekühlschränke

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Eigentlich wollte ich ja nur grad mal nachgucken, wann der Bielefelder Weihnachtsmarkt beginnt (24.11.). Wegen der chicen Jahnplatzhäuschen und so. Gestolpert bin ich dann über einen Link, den unsere freundlichen Werber und Pressler im Rathaus unten angehängt hatten….. Die Metropole sorgt sich offensichtlich um ihre Singles.

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Gesandtenstraße soll Fußgängerzone werden

Das kann man nur unterstützen. Als Weltkulturerbestadt sollten unsere Besucher schon auch die Möglichkeit haben ungefährdet die Stadt zu besuchen und zu betrachten. Die Steinerne Brücke ist ja jetzt endlich verkehrsfrei. Aber auch der Domplatz sollte zur Fußgängerzone umgewandelt werden.

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Bielefeld-Blog: Sparen auch bei Klamotten?

Hier in unserer Gegend gibt es ja eine ganze Reihe von Damen – und Herrenmode-Anbietern. Wie Forsa jetzt aktuell umfragte, kommen harte Zeiten auf die Hersteller zu. Jeder dritte Deutsche will in nächster Zeit weniger für Kleidung ausgeben als heute – im Durchschnitt 34 Prozent. Auch die Kunden von Luxus- und Top-Markengeschäften sparen. Das zeigt der repräsentative “TextilTrend08″ des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture.

Im Handel gilt allgemein der Grundsatz: Exklusiv geht immer. Lässt sich diese Devise auch bei Bekleidung halten? Die aktuellen Befragungsergebnisse verheißen schwere See für Hersteller von Haut-Couture und Marken-Outfits: Mehr als jeder zweite ihrer Kunden möchte zukünftig weniger Geld in ihren Geschäften ausgeben (59 Prozent und 52 Prozent). 33 Prozent der befragten Verbraucher sagen ganz generell, sie wollten weniger Markenkleidung kaufen (33 Prozent) – und sogar jede zweite Frau (49 Prozent).

Wahrscheinlich jubilieren jetzt schon mal vorsorglich die Billigdiskonter mit ihren Kinderhand-gestichelten Klamotten und wunderschön gestalteten Verkaufsstellen…. Ganz oben auf werden demnächst auch wieder die “Geiz ist geil”-Epigonen sein.

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Schiffe an der Donaulände

Regensburg ist eine von den Touristen gerne besuchte Stadt. Das Foto zeigt die Schiffe an der Donaulände.  

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Bielefeld-Blog: Teuto-Kampfkraft gegen Lausitz-Mut

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Auch im dritten Bundesligajahr versucht Energie Cottbus, sich mit unpopulären Mitteln gegen die spielerisch überlegene Konkurrenz zur Wehr zu setzen. Was bleibt ihnen auch übrig

Energie Cottbus ist so etwas wie das hässliche Entlein der Liga. Keiner will mit ihm spielen und den anderen Kindern wäre es am liebsten, wenn sich der kleine Club aus der Lausitz möglichst bald aus der Glamourwelt der Eliteklasse verabschiedet. Das ist jetzt weder böse noch respektlos gemeint, ganz im Gegenteil, denn wer könnte das Schicksal der tapferen Cottbuser besser nachvollziehen als das kleine unbeugsame Dorf am Teutoburger Wald, das seit Jahren im Kreis der Reichen und Schönen mitmischt und sich erfolgreich gegen den Ansturm scheinbar übermächtiger Gegner zur Wehr setzt?

Damit haben sich die Parallelen zwischen den beiden Clubs allerdings fast schon erschöpft. Während der DSC Arminia zumindest in Bielefeld und der umliegenden Region die klare Nummer 1 ist und sich der Unterstützung der Einheimischen sicher sein darf, ist Energie daheim keineswegs konkurrenzlos. Zwar wurden die Fußballer im Sommer 2006 in Brandenburg zur „Mannschaft des Jahres” gewählt, ausgerechnet in Cottbus selbst aber erreichten die damaligen Aufstiegshelden lediglich einen mageren dritten Platz – hinter den Kegelbrüdern des ESV Lok und der Turnriege vom SC Cottbus.

Text aus “Halbvier”. Morgen Abend AlmSchücoArena. Sieg für Arm. BI ist Pflicht.

Bielefeld-Blog: Warum?

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Da liegt ein völlig zertrümmerter Audi am Rande der B 61 in Gütersloh. Drei junge Menschen sind in ihm gestorben, drei weitere schwer verletzt. Alle unangeschnallt. Ein trauriges Ereignis. Und, sehen Sie, “rechts auf dem Bürgersteig liegt ein Motorblock”.

Warum die NW Bielefeld daraus aber den Aufmacher ihrer Titelseite macht, bleibt dem Leser nicht nur verborgen sondern wirft auch bezeichnende Fragen an die Verantwortlichen auf. Wer als junger Mensch an einer der großen deutschen Zeitungen volontiert hat, kann darüber auch heute im Zeitalter des Massenkompatiblen Dumpf”journalismus” nur den Kopf schütteln.

Bielefeld-Blog: Warum erst jetzt?

Was verbindet die Fußballprofis Kevin Kuranyi und Torsten Frings mit dem Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann? Alle drei sind in ihrem Beruf hoch qualifiziert. Sie werden exorbitant bezahlt und genießen eine herausragende Stellung in unserer Gesellschaft. Sie sind Vorbilder – so oder so. Was konnte die Gesellschaft zuletzt von Kuranyi, Frings, Ackermann und anderen Wirtschaftseliten dieses Landes lernen? Egoismus: Das eigene Interesse geht vor. Wenn der persönliche Nutzen nicht sicher oder zu gering scheint, lohnt sich der Einsatz nicht. Davonzulaufen war für Kevin Kuranyi bequemer, als zu kämpfen. Eine Pleite könnte für manchen Bankvorstand lukrativer sein als ein auf 500 000 Euro gedeckeltes Gehalt. Arroganz und mangelnde Fähigkeit zur Selbstkritik: Das Leistungsprinzip gilt nur so lange, wie es mir nützt. Zeigt es mir Grenzen auf, betrachte ich das als Herabsetzung meiner Person. Das hat ein Torsten Frings nicht nötig. Für eigene Fehler mache ich andere verantwortlich. So haben die Bankkunden versagt, die die risikoreichen Produkte gekauft haben. Sie sind zu gierig gewesen und an ihrem Dilemma selbst schuld, meint Hilmar Kopper, der Ex-Chef der Deutschen Bank.
Verantwortungslosigkeit und mangelnde Reue: Es ist unprofessionell und altmodisch, sich für Fehler zu entschuldigen. Vergeblich wartet man auf die Anzeigenkampagne in allen deutschen Tageszeitungen und TV-Sendern, in der die Banken ihr Versagen eingestehen, Regierung und Steuerzahlern für die Hilfe im Rekordtempo danken und Wiedergutmachung versprechen. Stattdessen wird das Desaster schöngeredet: Commerzbank-Chef Martin Blessing nannte die Leistungen seiner Branche »suboptimal«. Hochmut und Eitelkeit: Triumphierend verkündet Josef Ackermann, dass er sich schämen würde, staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Daraus lässt sich schließen, dass die Deutsche Bank besser gearbeitet hat als viele ihrer Konkurrenten – das verdient Anerkennung. Vielleicht hat sie sich aber auch einfach nur früh genug von den faulen Papieren getrennt. In jedem Fall steckt in Ackermanns Aussage Spott für die Wettbewerber. Gut möglich, dass eine oder mehrere Banken zögern, die Hilfen anzunehmen, um nicht am Branchenpranger zu stehen. 14 Millionen Euro hat der Deutsche-Bank-Chef allein 2007 verdient. Eine Summe, die auch mehrere Otto-Normalverbraucher im ganzen Erwerbsleben nicht zusammenbekommen. Kann die Arbeit eines Einzelnen so viel wert sein? Kaum. Wenn doch, dann nur wegen herausragender Leistungen, von denen die Allgemeinheit in reichem Maße profitiert. Während Hartz-IV-Detektive im Einsatz sind, damit Arbeitslose sich keine Leistungen ermogeln, lassen Teile der Eliten jeglichen Anstand vermissen und kommen ihrer Verantwortung nicht nach. Sie sind elitär im Nehmen, nicht aber im geben. Die Gefahren, die der Gesellschaft aus solch einem unmoralischen Verhalten erwachsen, stehen denen der Bankenkrise in nichts nach.

Alles schön, gut und richtig, was das Westfalen-Blatt da kommentiert. Aber es sind genau die Medien, die jahrelang gejubelt haben ob der Millionen – einkommen. Die es in keiner Story – und sei es nur ein simpler Fußball Bericht – genauestens die Millioneneinkommen aufgelistet und eben nicht hinterfragt haben. Wie sonst kann sich so ein gequirlter Blödsinn halten wie die “”Forbes-Liste” oder diverse TV-Stories a la “Millionäre”? Die Medien sind Spiegel der Gesellschaft. Komisch, dass sie jetzt erst anfangen, ihren Laden zu putzen. Oder ist grad die “andere Richtung” jetzt angesagt? Sie haben ebenso versagt wie die jetzt Angeprangerten, mit denen man allerdings kein Mitleid haben muß.