Ein Schiff in der Rathenower Schleuse. Obwohl ich mindestens zweimal jeden Tag mit dem Fahrrad über die Schleusenbrücke fahre, habe ich seit Monaten kein Schiff mehr in der Schleuse gesehen. Das nur mal zum “notwendigen” Havelausbau. Wofür sollen wieder Unsummen verbaut und Natur zerstört werden, wenn niemand diesen Verkehrsweg nutzt?
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Diesen nicht gerade scheckheftgepflegten, aber eindeutig fahrbereiten Drahtesel entdeckte der Blitzmerker vorhin beim neugierigen Discounter seines Vertrauens und kam darob ins Sinnieren:
Waren die Zeiten, als Miele noch Fahrräder zusammenschraubte und die Butter so billig war, wirklich für die meisten Menschen besser als heute? Die Antwort kennen wohl nur Ältere.
Spätsommerliche Impression aus der Innenstadt
.
Was sich auf einem Dachboden doch noch so alles findet. Mit den 20 Gulden konnte man noch so richtig was kaufen. Nehmen Sie heut mal 20 Euro in die Hand und gehen Sie zu Karstadt in die Bahnhofstraße….
Heute schon Ihre Lidl-Bank besucht? Es gibt Volkswagen-Vorzüge:
Die Kooperation zwischen der Volkswagen Bank direct und den Lebensmittel-Einzelhändlern Kaufland und Lidl trägt weitere Früchte: Vom 20. Oktober bis zum 1. November 2008 liegt das “Festgeld SuperZins”-Antragsset griffbereit an den Kassen. Der Startschuss für dieses zeitlich befristete Angebot mit einem Effektivzinssatz von 5,40 Prozent p.a. fällt zeitgleich in allen Kaufland- und Lidl-Märkten bundesweit. Diese Kondition gilt unabhängig von der Einlagenhöhe und ist für den gesamten Anlagezeitraum garantiert. Die Laufzeit ist zwischen 12 und 18 Monaten taggenau frei durch den Kunden wählbar.
Kunden können das Set für fünf Euro an den Kassen in allen Kaufland- und Lidl-Märkten in Deutschland erwerben. Dieser Betrag wird den Anlegern nach erfolgter Kontoeröffnung gutgeschrieben. Der gewünschte Anlagebetrag wird vom Girokonto der jeweiligen Hausbank eingezogen und auf das “Festgeld SuperZins” übertragen. Die Kontoführung ist gebührenfrei.
Im Rahmen einer gemeinsamen Vertriebsaktion im November 2007 und März 2008 haben Kaufland und Lidl bereits erfolgreich das Tagesgeldkonto der Volkswagen Bank direct in den Märkten angeboten. Die Volkswagen Bank direct gehört zur Volkswagen Bank GmbH, der größten Automobilbank Europas. Aufgrund ihrer attraktiven Konditionen bei kurz- und langfristigen Geldanlagen wurde sie bereits mehrfach von unabhängigen Verbrauchermagazinen ausgezeichnet.
Man muß schon ein paarmal die Augen wischen. Da gibts also zukünftig beim Überwachungsdiscounter neben Ziegenkäse und vergammelnden Bananen Zinsen vom mehrfach ausgezeichneten Bordell – ähm Autobaubetreiber? Ja, die Jungs und Mädels von der Derivatefront sind schon super clever. Anstatt anständige, preiswerte, haltbare, verbrauchsarme und verkaufbare Autos zu bauen, machen sie “in Geld”. Und die Leute in den schmutzigen hellblauen Kitteln sollen dann beraten? Hatten wir das nicht schon bei den Bänkern? Nur hatten die keine Kittel an, sondern netten Zwirn, sauber gekämmte Haare. Bloß Ahnung über das Zeugs, das sie an die Oma brachten, das hatten sie nicht. Lehman ist auferstanden.
Gestern war Herbstfest in Regensburg
In Regensburg ist immer was los. Viele nostalgische Geräte konnte man in der Stadt bewundern. Wer kennt heute noch eine Xotmaschine. (Stroh und Heu wurde in dieser Maschine, ohne Motor, zu Viehfutter zerkleinert)
Xaverl: Xot oder Gsod oder Xood – wia mas schreibt auf boarisch gehts immer.
Aha, die NW empfindet es als “peinliche Situation”, wenn ein ebenso belesener wie weiser alter Mann dem unsäglichen Fernsehen den Spiegel vorhält? Man braucht sich allerdings nicht zu wundern, verfolgt man das im seichten Mainstream dahinschaukelnde Blättchen und seine Konkurrenten tagtäglich. Würden hier in Bielefeld und OWL mal ohne den Seitenblick aufs Anzeigenaufkommen Journalisten die Augen auch dann aufmachen, wenn es nicht um Mord und Totschlag geht, könnte die Rede von der “Vierten Macht” (Medien) tatsächlich sowas wie einen Hauch Wirklichkeit bekommen.
Wie sagte doch Moderator Gottschalk: “”Nach einer Viertelstunde mit Richterin Salesch, zwei Köchen, denen man dumme Texte geschrieben hatte, abgehauenen Kindern in einem Reality-Format und Atze Schröder in Paradeuniform musste der Mann verzweifeln.”
Also, wir haben einen richtig dicken, roten Ausschaltknopf an der Fernbedienung. Der Daumen drückt ihn ziemlich oft.
Medien nehmen in unserem Alltagsleben einen großen Platz ein. Mit ihnen umzugehen und sie richtig bewerten zu können, ist daher enorm wichtig. Der Patriot macht hier einen wichtigen Schritt und geht “in die Grundschule”. Insgesamt 36 vierte Klassen erhalten drei Wochen lang den Patriot, lassen sich vom Redaktionsalltag erzählen und dürfen sogar selbst Beiträge schreiben.
Diese erste spielerische Annäherung ans Thema Zeitung* finde ich klasse. Ob die Lütten dann wohl demnächst am Frühstückstisch fleißig Patriot blättern?!
* Begriffserklärung für Web-Fanatiker: Das sind tote Bäume, auf denen Informationen drauf stehen ;o)
Grad vom SPIEGEL bekommen. Der Mann hat auch in OWL ganz viele Fans ab 10 Mio. Peanuts Anlagevermögen. Seine extrem guten Beziehungen zur “Perle der Uckermark” und Hochstirn Peer S. sorgen dafür, das alles wieder da ankommt, wo es hingehört. Auf Konten der DB in Liechtenstein, Luxemburg, New York und den Caymans. Wär doch gelacht, wenn das nicht klappt, oder? :
Diesen Fotowitz als E- Mail versenden
http://www.spiegel.de/spam/0,1518,versand-583694,00.html
Ab 1. Januar explodieren die Krankenkassenbeiträge – insbesondere die unserer hiesigen Betriebskrankenkassen von Oetker, Seidensticker, Gildemeister etc. – nach oben zum Einheitssatz von 15,5%. Wenn man diese Meldung liest, greift man sich an den Kopf. Es ginge für den Versicherten weitaus günstiger, wenn die verantwortlichen Politiker wirklich wollten und nicht Lobbyisten nach dem Maule reden würden:
Die Gesetzliche Krankenversicherung wird im Jahr 2008 mehr als 8,1 Milliarden Euro allein dadurch einsparen, dass preiswerte Generika statt der teureren patentfreien Erstanbieterprodukte von Ärzten verordnet und in den Apotheken abgegeben werden. Dies geht aus den neuen Marktdaten hervor, die der Branchenverband Pro Generika ab sofort auf seiner Homepage veröffentlicht. Die Zahl ergibt sich aus den Berechnungen des unabhängigen Markforschungsinstitutes IMS HEALTH. Danach haben die Krankenkassen von Januar bis August bereits 5,42 Milliarden Euro durch den Einsatz von Generika eingespart. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr ergibt sich die neue Rekordersparnis von 8,1 Milliarden Euro, die das bisherige
Allzeithoch des Vorjahres (Einsparungen in Höhe von 6,5 Milliarden Euro) nochmals um 24,6 Prozent übertrifft. Möglich wird der neue Rekord durch den weiterhin zunehmenden intensiven Preiswettbewerb der Generikahersteller untereinander. Nach Berechnungen von IMS war ein durchschnittliches Generikum im August nur halb so teuer wie das entsprechende patentfreie Erstanbieterprodukt. Die Generikaquote lag (nach Absatz) im generikafähigen Markt bei 85 Prozent.
Generika sind wirkstoffgleiche Kopien eines bereits unter einem Markennamen auf dem Markt befindlichen Medikaments. Von diesem Originalpräparat kann sich das Generikum bezüglich enthaltenen Hilfsstoffen und Herstellungstechnologie unterscheiden.
Welch Freude. Nun können sich die Hütchenspieler neu eindecken. Is ja alles so billig. Die Lehman-Gelackmeierten gucken allerdings in die Steinbrück röhre. Der mußte grad verkünden, das nix is mit ausgeglichenem Haushalt ab 2011. War ohnehin immer klar. Aber warum nicht erstmal das Vlk ein wenig an der Nase rumführen. Hat eigentlich jemand schon dem Dämlichen der Dämlichen, dem nicht gefragten Steuerzahler, gedankt? Kann mich da na nichts erinnern……
Noch jemand Suppe?
PS: Hätte da gestanden: Endlich Armut besiegt, wärs keine Meldung wert gewesen. Oder?
HHP (Heidi Hagen-Pekdemir) lebt im falschen Jahrhundert. Die Klatsch -, Hochzeits – , Gesellschafts – und Modetante des Lokalblattes NW wäre Stammgast auf der Burg über den Häuptern der Puddingtowner gewesen. Hätte gekrönte Häupter, Erlauchte und Gesalbte und Wichtige und Kaisers und Königs interviewt, abgelichtet und das Blatt gefüllt. So tut sie das heute mit der Heirat des Bankers Ferdinand aus der Bielefelder Puddingdynastie. Auf der Seite “Ostwestfalen-Lippe” eine Erwähnung mit Bild und unter “Lokales” dreht sie fast Ganzseitig auf, das es das Herz abschnürt und der Griff zum “Tempo” nicht weit ist. Allerliebst schildert sie die Trauung durch den Mann mit der Goldkette, OB Eberhard David, und gewährt uns auch einen Blick durch die geöffnete Türe im Brauthause im Johannistal. 150 Gäste. Darunter Heidi!
Das Heidi schreibt, wie weiland die Hofberichterstatter oder die am englischen Hofe akkreditierten “Wissenden” (Diana. ich stand Dir nah!). Eigentlich zu viel Größerem berufen, muß sie sich heute in der Provinzmetropole mit schnöden Pudding – und Pizzakönigssöhnen abgeben. Ab und an vielleicht noch jemand aus der Miele-Waschtrommel oder was von Delius. Dabei ist der Stuhl bei “BUNTE” immer noch für sie angewärmt.
Bleibt die Frage, deren erster Teil bereits mit des Bräutigams Fußballvorlieben Arminia, HSV und Ajax Amsterdam beantwortet wurden, was denn aus “den Rosenblättern, die sich bereits mit erstem Herbstlaub vermischten” wurde. Und was gabs zu essen? “Ofenfrische” und zum Nachtisch “Wölkchen mit Knöllchen”? Wohl dem, der keine anderen Sorgen hat. Heidi H-P gehört ganz sicher zu denen.
http://www.youtube.com/watch?v=ha2QZvdP6iI&eurl=http://www.fixmbr.de/weltwirtschaftskrise/
Nein, keine Häme. Nur unfassbares Erstaunen. Geht ab 9 Uhr weiter, wenn die Frankfurter Börse losgeht und der DAX erwacht….. Da gehen grad Milliarden für Schulen, Kindergärten, Bildung, Hochschulen, Universitäten, Straßen und Zukunft den Bach runter. Weggespült mit dem Dreck, den die Hütchenspieler der Welt nicht nur hinterlassen sondern jeden Tag neu produzieren.












Artikel kommentieren »