StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Sa
11
Okt '08

Rathenow-Blog: Wer kann es lesen?

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Die Druckschrift findet man noch relativ häufig in alten Büchern. Mit der Schreibschrift werden heute sicher nicht mehr viele etwas anfangen können. Die Schüler in Rathenow-West haben sich in dieser Woche mal mit Sütterlin versucht. Wer es nicht entziffern kann, dem sei hier geholfen:
Willst du deinen Lehrer lieben, musst du Fleiß und Ordnung üben,
willst du deinen Lehrer ehren, musst du folgen seinen Lehren.

Rathenow-Blog: Klassentreffen nach 45 Jahren

Ein Teil der Schüler, die vor 45 Jahren die Schule in Neue Schleuse nach der achten Klasse verlassen hatten, trafen sich heute anlässlich der Festwoche. Schade, dass nicht alle teilnehmen konnten. Für alle an dieser Stelle ein aktuelles Klassenfoto.
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Andere Klassen nutzten nur die Möglichkeit der Schulbesichtigung und trafen sich dann an anderen Orten zum gemütlichen Beisammensein.
Übrigens wurde die Schule bis 1973 nur bis zur achten Klasse geführt. Mit dem Schuljahr 1973/74 blieben dann die Schüler der neunten Klasse dort und 1975 gab es erstmals Abschlussprüfungen der zehnten Klasse. Damit wurde sie dann Polytechnische Oberschule. Nach der Wende entstand daraus wieder eine Grundschule bis zur sechsten Klasse. Vor zwei Jahren wäre sie beinahe geschlossen worden. Nur dem gemeinsamen Kampf von Eltern, Lehrern und Schülern ist ihr Erhalt zu verdanken.

Rathenow-Blog: Festwoche geht zu Ende

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Nach zahlreichen Veranstaltungen geht jetzt die Festwoche an der Otto-Seeger-Grundschule Rathenow-West zu Ende. Heute kamen viele ehemalige Schüler und Lehrer auf dem Schulgelände zusammen.
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So hatten auch die letzten Interessenten die Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung über die Schulentwicklung. Mit Interesse blätterten sie in alten Fotoalben, betrachteten Dias, nahmen auf den ungewohnt engen Schulbänken Platz und tauschten Erinnerungen aus.
Manch einer nahm selbst noch mal den Griffel in die Hand, um längst vergessene Schreibübungen auf der Schiefertafel zu wiederholen.
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Alle Hände voll zu tun hatten Bäckermeister Ingo Möhring und seine Leute. Sie verteilten Kuchen, Schnitten, Sekt und Saft an die Festbesucher.
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Bielefeld-Blog: Das Schweigen der Lämmer (-Medien) …

Schweigen!
Was mir auffällt, ist, wie sehr sich die alten Mainstream-Medien von der Finanzkrise abgewandt haben. Die Münchner Boulevardblätter titeln entweder mit irgendwelchen Blutbädern und schaurigen Unfällen, oder mit dem Blech, das die die CSU gerade verzapft — sorry mixed metaphor!

Die Fernsehnachrichten machen auch nicht damit auf, und selbst beim SPON findet auch anderes statt.

Ich frage mich ernsthaft, ob es ein Stillhalte-Moratorium zwischen Politik, Finanzwesen, und Presse gibt — aber ich habe keine Möglichkeit, das rauszufinden, weil niemand die jämmerlichen Pressemitteilungsabschreiber in meiner Sklaverei als ‘Journalisten’ zählen und ihnen so etwas mitteilen wird. De facto erfolgt gerade die Kernschmelze des Status Quo, geschätzte 1 Billion Euro fahren in den Orkus, und die Wahrheit der Märkte, die seit den 1980er Jahren das Denken beherrscht hat, wird tot von der Oberfläche des Mempools abgefischt: – alles nur noch Giftmüll!

Aber in der Zeitung gips rauchende Leichen und sowas. Da fragt man sich doch, ob es sich um eine Extremmaßnahme handelt, um einen Bank Run von der unteren Mittelschicht (ex-Arbeiterklasse) zu verhindern?

– Only the paranoid survive…

cut&pasted  von http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1239413/#1240621

Bielefeld-Blog: Russendisko im Westfalenstadion

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Ich kenne Einen, der Einen kennt, der welche kennt, die heute Abend in die Russendisko gehen. So nannte er Westfalens größtes Stadion in Dortmund. Da spielen nämlich die Deutschen gegen die Russen um Punkte zur Qualifikation der nächsten Fußball-WM. Mal sehen, ob die Tore fallen wie derzeit die Blätter in unseren wunderschönen Teutowäldern. Ach ja, bei Paderborn gegen Arminia gestern im neuen Paragonstadion zu Paderborn, schaffte der Erstligist Arminia gegen den Tabellenführer der dritten Liga nur ein 2:2. Einen Klassenunterschied soll man nicht gesehen haben. Mal spekuliert, Arminia stiege ab und Paderborn auf, gäbe es endlich wieder Derbies. Hier im 28.000-Mann-Stadion, da in der 15.000-Mann-Arena. Und beide in der zweiten Liga.

Was einem beim Anblick welker Blätter doch alles so einfällt….. Im Tor der Deutschen steht übrigens ein junger Adler.

Ludwigshafen-Blog: Hungerstreik von Wolfram Sondermann – DIE LINKE RLP

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Liebe Leser , nachfolgend eine wichtige Meldung über DIE LINKE Kreisverband Ludwigshafen und eines unserer Genossen , Wolfram Sondermann ! – Genosse Wolfram Sondermann wird seinen Protest gegen die undemokratischen  Mobbing Verhältnisse in der rheinland-pfälzischen Führungsspitze DIE LINKE , heute  um Mitternacht, also ab Samstag, den 11.Oktober 2008 beginnen. Mit dem Hungerstreik rückt auch das schon vor Monaten von einer Kreisvorstandsmehrheit des Kreisverbandes “DIE LINKE Ludwigshafen, Frankenthal, Rhein-Pfalz-Kreis“  angestrengte Partei Ausschlussverfahren gegen Wolfram ans Licht der Öffentlichkeit.

(weiterlesen …)

Bielefeld-Blog: Der Rat zur Finanzkrise. Kauft im Speckgürtel der Metropole

Die Finanzminister der wichtigsten Industriestaaten schauen hilflos in die Kameras. Das Paket, das die Hütchenspieler auffangen soll, ist geschnürt. Deutschbanker Ackermann kriegt sein Absicherungsnetz, um weiter zu zocken. Was bleibt den Bürger hier im Raum? Hier eine Liste, die sich auf Spiegel online fand:

- Informationen verbreiten: http://forum.spiegel.de/showpost.php…postcount=2902
- der Regierung die rote Karte zeigen: http://forum.spiegel.de/showpost.php…postcount=2888
- Konsum auf das Nötigste reduzieren
- Konsum außerhalb des Geld- und Steuersystems abwickeln www.bambali.net, www.tauschticket.de, www.mitfahrgelegenheit.de
- tauschen statt kaufen
- gebraucht kaufen, statt neu (An- und Verkaufsläden)
- reparieren statt wegwerfen und neu kaufen
- Inititativen unterstützen www.humanwirtschaftspartei.de
- Falschangaben bei Umfragen, Preisausschreiben usw. machen
- keine persönlichen Daten rausrücken
- keine Bonussysteme verwenden
- kein Plastikgeld benutzen
- keine Kredite aufnehmen (außer selbsteliminierende Kredite)
- Schulden zurückzahlen
- Auto stehen lassen, ein kleineres gebrauchtes kaufen oder ganz abschaffen
- Euro bis auf eine kleine Reserve abstoßen
- alle Papierwerte abstoßen
- keine Markenartikel kaufen, Info unter www.markenhersteller.de
- Nachbarn kennenlernen
- Fernseher wegwerfen
- Zeitungsabos kündigen
- Versicherungen bis auf das Nötigste kündigen
- Militär nicht unterstützen, das auch nicht in der Familie dulden
- Lebensmittel lokaler Herkunft mit möglichst niedriger Verarbeitungsstufe konsumieren
- das Denken nicht anderen überlassen

Sind schon eine Menge Maßnahmen. Man muß einfach nur sofort damit anfangen, statt Fluggurken aus Taiwan zu kaufen.

Bielefeld-Blog: Fernöstliche Baumarktansicht

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“Du kannst es Dir vorstellen.
Also kannst Du es auch bauen”.

Ok. Der Baumarkt am Südring ist anders. Der sagt nämlich: “Wir sind kein Baumarkt”. Er ist eine buddistische Andachtstätte. Eine Fuge in Steinarrangement. So wie Bielefeld wahrscheinlich heimlich sagt: “Ich bin gar keine Stadt”. Spinnen wir das mal einfach nicht weiter aus. Könnte fürchterlich werden. Sagen wir es mit Kurt Tucholsky an diesem zauberhaften Herbsttag:

“Dürfen darf man alles – man muss es nur können”.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Franz Josef Strauß

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 Da blickt er hinunter auf Bayern. Was er wohl denkt über seine CSU ?

Bielefeld-Blog: Frankfurt am Main nach dem Crash: PigCity !

ohne Worte:

link: http://www.mvrdv.nl/_v2/projects/181_pigcity/index.html

Bielefeld-Blog:

Finale Visionen eines Innenministers… ;-)

Braunschweig-Blog: Und weiter tickt die Asse-Bombe – aber wir haben ja alle Zeit der Welt

Hoffentlich vergisst niemand irgendwann, dass da mal etwas war. Hoffentlich erkennen die selbsternannten Experten, dass ein nachgewiesen unsicheres Atommülllager die Bevölkerung beunruhigt. Hoffentlich kapieren die Verantwortlichen, dass diese Beunruhigung nicht grundlos ist und dass aus gutem Grund niemand versteht, dass jetzt Verzögerungen eintreten.

Die Entscheidung über die Schließung des Atommülllagers Asse fällt nach Ansicht des Landkreises Wolfenbüttel wohl nicht mehr in diesem Jahr. Eine Prüfung möglicher Optionen müsse gründlich erfolgen und stehe erst am Anfang, teilte die vom Kreis eingesetzte Asse-Begleitgruppe am Freitag nach Gesprächen mit den bisherigen und künftigen Betreibern mit. Kurzfristige Ergebnisse noch in diesem Jahr seien «nicht realistisch». Allerdings erwarte das Begleitgremium bis zu seiner nächsten Sitzung im Dezember einen Terminplan.

Als mögliche Varianten sind eine Verfüllung des Bergwerks mit Flüssigkeiten oder Feststoffen, aber auch die Rückholung der eingelagerten Abfälle oder eines Teils davon im Gespräch. Der herausgeholte Müll käme dann wahrscheinlich in das genehmigte Endlager Schacht Konrad. Ein neues Gutachten der Bochumer Consulting-Firma CDM sieht Möglichkeiten zur Stabilisierung der Asse. Das unterirdische Grubengebäude würde demnach nicht bereits wie bislang angenommen ab 2014, sondern erst bis zu 15 Jahre später einstürzen. Dazu müssten die unterirdischen Kammern und Gänge unter anderem durch Pfeiler stabilisiert werden.

Quelle: dpa und suau

Braunschweig-Blog: Vodafone in den Schloss-Arkaden in Braunschweig – mir keine Empfehlung wert

Es wundert schon sehr, wie schlecht z.B. Mobilfunk – Betreiber ihr eigenes Verkaufspersonal schulen und dabei Kunden vergraulen. Ein Paradebeispiel ist mir selbst gestern widerfahren in einer Niederlassung eines solchen Betreibers mit vorne v und hinten e auf rotem Hintergrund in Braunschweig in den Schloss-Arkaden.

Eine von ihrem vermeintlichen Fachwissen höchst überzeugte Fachverkäuferin wollte den Versuch der Durchsetzung von Gewährlsistungsansprüchen u.a. daran scheitern lassen, dass der Kunde keine Originalrechnung vorlegen könne, denn ohne solche könne sie in ihrem System ja auch nichts finden, ferner beharrte sich auch noch auf ihrem vermeintlichen Recht, dem Kunden gegenüber in epischer Breite die Geschichte der bisherigen Abwicklung lautstark und unfreundlich angriffslustig schildern zu dürfen, vermutlich, um anderen anwesenden Personen gegenüber den Kunden auch noch als dumm dastehen zu lassen.

Dass bei Schulungen das Märchen von der Notwendigkeit der Vorlage der Originalrechnung bei Gewährleistungsansprüchen nicht ausgerottet wird, kann schon zu weißglutähnlichen Anfallsleiden führen. Glücklicherweise war der zweite Versuch der Abwicklung der Gewährleistungsansprüche über die Telefon-Hotline des Anbieters in weniger als 10 Minuten höchst kompetent und darüber hinaus kulant erledigt.

Daran hätte sich die Dame mit der eingebildeten Kompetenz in Braunschweig eine Scheibe abschneiden können. Schade, dass sie nicht mithören konnte.