ein stück heimatgefühl


weitere bilder vom “tag der deutschen einheit” in ostdeutschland unter arajufotoblog.blogspot.com
ein stück heimatgefühl


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getreu dem motto “öfter mal was neues” habe ich den “Tag der Deutschen Einheit” in Ostdeutschland,
besser gesagt in Gera verbracht. als hobbyfotograf habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, dies fotografisch
zu dokumentieren, aber sieht selbst. falls bei den bildunterschriften einiges falsch sein sollte, bitte kontaktieren.
grüße aus hamburg|bielefeld
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| click on the picture Gera 2008 |
“…der Jugend, der Jugend ihren Lauf“.
Gesehen am Freitag abend in einer Detmolder Kneipe: Ich war gerade beim gemütlichen Fußballgucken, als gegen 21.30 Uhr eine junge Frau mit ihrem maximal dreijährigen Sohnemann in Begleitung eines, …. sagen wir mal, Typen, die Kneipe betrat. Sie hatte den Kleinen im Schlepptau, der natürlich überhaupt nicht wusste, wie ihm geschah und was er dort sollte. Ihr Begleiter, eine Mischung aus Bushido und 50Cent, steuerte schnurstracks auf den Billiardtisch im hinteren Bereich der Kneipe zu. Kippe im Maul und Gangstablick aufgelegt. Der Kleine saß die folgende Zeit am Stehtisch (über den er kaum drüber gucken konnte), spielte mit den Zigaretten seiner Mutter und gab ab und zu einen lauten Kreischton von sich, dass sich der ein oder andere Kneipenbesucher verdutzt umdrehte.
Heute: Ich bringe die ausgeliehene CD vom Wochenende zurück. Quizfrage: Was mache ich, wenn ich als Mutter mit meiner ca. 1,5 Jahre alten Tochter in eine Videothek gehe und mir gerne das Angebot an Porno- und Horrorfilmen anschauen möchte, der Bereich aber abgetrennt und der Zugang erst ab 18 ist??? Richtig!!! Ich frage kurzerhand mal den Typ von der Videothek hinterm Thresen, ob er nicht mal gerade auf mein Töchterchen aufpassen kann! Lecker das Angebot studieren, den oder die Hardcoreporno(s) ausleihen und zusammen mit der ganzen Familie einen gemütlichen Fernsehabend machen. Scheint zur Zeit trendy zu sein…
Xaverl: Wenn i sig wos de Künstler alles so macha , dann bricht aus mir a de Kunst ausse. I hob a bsonders Werk gmoin. Ohne Pinsel – ohne Farb – ohne nix.
2 Millionen Euro hät i mir vorgsteit. Des is für a so a Werk doch net vui – Oder ?
Übersetzung: Wenn meine Blicke auf so manche Kunstwerke treffen, dann bricht auch aus mir meine mir inne wohnende enorme Kunst aus. Ich habe ein besonderes Werk kreiert. Ohne Pinsel – ohne Farbe – ohne Hilfsmittel. Meine Preisvorstellung wäre 2 Millionen Euro. Das ist für dieses Kolossalkunstwerk wirklich nicht zu viel. Da pflichten Sie mir doch bei?
PS. Bei diesem Niedrigpreis ist der Rahmen natürlich nicht enthalten.
… verbreiten sich eben am besten. Am Wochenende wurde die Party einer 16-jährigen Lippstädterin zum Alptraum. 50 Gäste waren zur Hauseinweihung geladen. 250 kamen, teils einfach mal so über die Mauer. Einige davon verwüsteten das Haus. Die Meldung hat es in verschiedene Portale gebracht, darunter Süddeutsche, T-Online, Kölner Rundschau und Spiegel (soviel zum Thema “seriöse Presselandschaft”). Die Kneipentour reagiert vergleichsweise gelassen.
Dank an Hendrik für den Polizeilink.
Nein, ich bin kein Spasskässler. Dafür gingen mir die Grimassen der Vorstandsmuppetshow viel zu sehr auf den Zeiger. In der Früh zeigte sich dann aber doch an und in einer stark frequentierten Guthabenauszahlstelle der Spasskasse der von der Kanzlerin persönlich besicherten Einlagen eine erhöhte Frequentz. Zumindest, was in 10 Minuten des Hinguckens zu registrieren war. In der Mehrzahl Menschen, die wohl noch wissen, was “Steckrüben” sind und die Nullen der verzockten und veruntreuten Milliarden wohl eher nur durch Hinschreiben realisieren können, müßten sie ihre kumulierte monatliche Rente doch ungefähr 100.000 Jahre aufeinanderstapeln, um in diese Regionen des Geldverbrennens zu kommen. Aktuellen Umfragen zufolge glauben rund 80% der Bundesbürger den “Zusagen” der Kanzleuse nicht …… (Beim “Gipfel” in Paris am Samstag hatte sie übrigens “keine Alleingänge eines EU-Mitgliedes” zugesagt. Jetzt tut sie das Gegenteil).
Mit ihrer umfassenden Garantie für alle privaten Bankeneinlagen bürgt die Bundesregierung für eine Gesamtsumme von “deutlich mehr als 1000 Milliarden Euro”. Das sagte ein Sprecher des Finanzministeriums der “Süddeutschen Zeitung”. Die Garantie gilt demnach für alle Termin-, Spar- und Girokonten der deutschen Sparer. Die genaue Summe müsse aber noch geschätzt werden. Zunächst war von 568 Milliarden Euro die Rede gewesen. Dies sei jedoch lediglich die Summe für die garantierten Spareinlagen, sagte der Ministeriumssprecher der Zeitung. Laut einer Statistik der Bundesbank beliefen sich die Einlagen privater Haushalte in Deutschland Ende 2007 auf knapp 1600 Milliarden Euro.
Super, Frau Dr. Angela Dorothea Uckermark. Wirklich super. Ich bewundere Ihren, Herrn “25%Rendite mindestens”-Ackermanns und Herrn Bufinami “In NRW kläglichst-versagt”-Steinbrücks genialen Sachverstand. Wer solche Menschen an der Spitze des Staates weiß, der sollte schleunigst sein Geld von den Spasskassen holen und unters Kopfkissen tun. “Ein Staat, dessen Bürgern bis vor ganz Kurzem jede Minute gesagt wurde, das sie mit “über 1,6 Billionen Euro verschuldet seien” und “der Haushalt deshalb schnellstens per Sparen ausgeglichen sein muß”, gibt eine Garantie vom 1600 Milliarden € ?
Verzeihen Sie bitte meinen ostwestfälischen Lachkrampf, Frau Bundeskanzlerin.
)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))) So oft gehen wir nun auch nicht ins Kasperletheater.
Da stehen sie nun, die 6 von der Sparrenburg. Allesamt von der hiesigen CDU, die hoch über den Wolken des Alltags den Tag der Einheit feierte. Und jetzt stehen sie da, die holzschnittartigen Worte des CDU-Kandidaten für den Posten des Bielefelder Oberbürgermeisters, Bernd Landgraf:
“Die 3. Oktober war ein Meilenstein in der
deutschen Geschichte und eine grenzenlose
Erfolgsstory”
Zack. Da hat er aber einen rausgehauen, der Bernd. Ob er jemals Gespräche über die Einheit mit Menschen in Ost und West geführt hat? Da schrumpft die “Erfolgsstory” ganz schnell zu einem “Abzocksoli”, “Denen da drüben gehts immer noch besser als uns” und anderen kritischen Aussagen.
Aber wenn man über den Wolken der Metropole schwebt, kriegt man das normale, wahre Leben wahrscheinlich nicht so ganz mit. Sollte man als kommender OB aber. Das Volk wird langsam sensibler ob der Schwätzereien derer, die sich berufen fühlen.
Welch Symbolkraft doch an diesem frühen asiatischen Börsenmorgen in diesem Aufmacher der NW liegt: Hier der so überaus smarte “Hoffnungsträger”, Oberlügner und Verschleierer der Teledumm, dessen “knallhartes Durchgreifen im Konzern” bisher lediglich zu einer erschütternden Performance geführt hat und da die “Staatsicherung der Spareinlagen”, um an diesem Morgen ein Leerräumen der Spasskassenautomaten zu verhindern. Auf eine symptomatische Art hängt es zusammen: Trotteligkeit, Dummheit und Gier feiern bei unfähigen Managern und stromlinienenförmig gebürsteten “Führungskräften” fröhliche Feste. Und die dämliche Boulevardpresse vom Schlage SpringerBertelsmann GrunerundJahr feiert solche Menschen und stellt sie als Vorbilder nebst ihren “Millioneneinkünften” dar. “Gierige Würstchen in Nadelstreifen” wäre die passendere Bezeichnung. Das Dumme ist nur: Der Bürger wird da, da und da letztlich herangezogen, wenn es darum geht, die Scherben der Arbeit solcher beinahe schon kriminellen Volltrottel aufzusammeln. Solange es diese Rückversicherung für Managementkrücken gibt, wird das muntere Treiben weitergehen, sitzt doch in der Politik ein nur unwesentlich anderer Menschenschlag mit “Brüdern und Schwestern im Geiste”.
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