Archiv für den Monat: September 2008

Bielefeld-Blog: Stiftsmarkt und „Handmade“

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Die schönere und bessere Hälfte zog es bis in Bielefelds Ortsteil unterm Eisenbahnviadukt mit Obersee, Schildesche. „Stiftsmarkt“ ist angesagt an diesem Wochenende. Mehr Un-als mögliches gabs auf dem Flohmarkt zu sehen. Offensichtlich sind doch noch nicht alle Schildescher Keller und Dachböden bei ebay gelandet. Die Freunde „boarischer Gaudi“ kommen übrigens heute Abend bei „Bayrischer Music Power“ auf ihre Kosten. Beckstein wird allerdings nicht dirigieren. Die “Abrocker” taten das allerdings schon gestern Abend mit der Band Micream.

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Dann noch ein Trip in die Stadthalle, wo sich rechtzeitig zum Start in die Bastelsaison zahlreiche Aussteller aus dem Hobby- und Bastelsektor mit aktuellen Kreativ-Trends auf der „handmade“ präsentieren . Besonders umfangreich ist der Bereich der Mode und Accessoires mit individuellen Kreationen vertreten, die man meist vergeblich sucht. Wer mag, kann auch am morgigen Sonntag noch in die Stadthalle schlendern.

Bielefeld-Blog: Ein Tag. Kurz vorm Ideal.

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Jeder Versuch, den Herbsthimmel heute über Bielefeld zu malen, würde am Original scheitern. Überhaupt ein schöner Tag. Da Arm. BI heute nicht spielt, können sie auch nicht verlieren. In „Gottes eigenem Land“ rüsten sie sich für die Bayernwahl. In „Gottes einzigem Land“ USA lieferten sich Obama und McCain ein wertloses TV-Duell. Die Bankenkrise, die der Steuerzahler bezahlen soll, ist noch nicht ausgestanden, kann aber am Wochenende eher wenig anrichten. Wenn da nicht privat ein ausgebissener Zahn wäre – ein idealer Tag. Nächste Woche sehen wir weiter.

Bielefeld-Blog: Ab 1. Januar 09 auch hier: Einheitsblödsinnskrankenkassenbeitrag

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Diese Abbildung einer Tabelle der kommenden Erhöhungen der Krankenkassenbeiträge in der Region ist mit völliger Absicht unscharf und grobkörnig. Ich möchte den Lesern einfach ersparen, genau sehen zu können, was sie dank der grandiosen-stümperhaften „Reform der Krankenkassen“ und dem kommenden Einheitsbeitrag bezahlen müssen. Auch hier bei uns trifft es praktisch jeden Versicherten. Und zwar nicht weniger sondern mehr. Vor allem die Betriebskrankenkassen von Oetker, GildemeisterSeidensticker und Bertelsmann mit ihren bisher eher moderaten Beitragssätzen müssen heftig draufsatteln.

Inzwischen dürfte jeder Versicherte in Deutschland verstanden haben, dass die Einführung des Gesundheitsfonds, das größte sozialpolitische Experiment der vergangenen Jahrzehnte, vor allem eines bedeutet: mehr Kosten. Schon vor seinem Start steckt der Fonds in finanziellen Nöten. Die Mehrausgaben für Ärzte, Krankenhäuser und Arzneimittel summieren sich nach Expertenschätzungen auf 15 Milliarden Euro. Im Abschwungjahr 2009 sinken zusätzlich die Beitragseinnahmen. Der Staat wird vier Milliarden Euro beischießen. Doch Gesundheitsministerin Ulla Schmidt ficht all das nicht an. Sie folgt unerbittlich ihrem Lieblingsprojekt und der politischen Logik der Stimmenmaximierung. Vor der Bundestagswahl soll der Beitragssatz auf jeden Fall unter der magischen Grenze von 16 Prozent bleiben. Durch die Entlastung beim Arbeitslosenversicherungsbeitrag kann die große Koalition so vielleicht sogar die Sozialabgabenquote unter 40 Prozent halten. Ein Taschenspielertrick. Denn Schmidt weiß, dass die Beitragshöhe nicht ausreicht, um die Kosten zu decken. Die Folge: Die Kassen verlangen ihren Versicherten den Zusatzbeitrag ab. Eine kranke Entwicklung. So bleibt das Urteil des Sachverständigen – rats von 2006 hochaktuell: „Der Gesundheitsfonds ist eine Missgeburt.

Diesem Kommentar der ansonsten recht Regierungsfreundlichen Rheinischen Post/Düsseldorf ist nichts hinzuzufügen.

Bielefeld-Blog: Hopp und kein Ende. Darf der das?

Hopp hat gegen keine Regularien verstoßen, und man darf ihm zugutehalten, dass er sein Geld schlauer hat ausgeben lassen als viele andere. Die Mannschaft von Cheftrainer Ralf Rangnick spielt Fußball, wie man ihn gerne sieht, und in der Region wird er bestens angenommen. Aber all das macht die Anwesenheit Hoffenheims nicht zu einem Projekt im Dienste der Menschheit oder zu einem, das dem Besten des Fußballs dient.

Es sorgt dafür, dass die Menschen im Rhein-Neckar-Gebiet Bundesliga-Fußball schauen dürfen und dafür in der Lausitz oder in Ostwestfalen bald nicht mehr. Und es dient Dietmar Hopp, der sich den Traum erfüllen kann, wie ihn wohl jeder Fußballfan hat: den eigenen Club erfolgreich zu machen. Dazu darf man ihn beglückwünschen, applaudieren muss man ihm aber nicht.

Das lesen wir auf SPIEGEL online zum Thema „Hoffenheim und der Milliardensponsor“. Es ist generell schwierig, mit Mllionenschweren Spritzen aufgepushte Clubs gut zu finden. Siehe FC Chelsea, wo ein Oligarch Kohle versenkt, von der man nicht einmal genau weiß, wo sie entstanden ist und wirklich herkommt. Hier in unserer Gegend sind die potentiellen Sponsoren eher weniger auf Fubabuli gut zu sprechen. Sie profitieren dann lieber von dem bißchen Imagegewinn, das Arm. Bielefeld – so einigermaßen erfolgreich – der Region und ihnen bringt. Kaviarschnittchen auf der neuen halbleeren haupttribüne im VIP-Bereich sind halt chic, wenn einer der Topclubs da ist und Punkte abholt. Und um noch etwas drauf zu setzen: Einen „Dietmar Hopp“ hätten wir hier durchaus auch. Er heißt Reinhard Mohn. Ist aber vom Fußballsponsern so weit entfernt, wie Arm. Bielefeld von der Champions League. Er steckt „sein“ Geld – ermöglicht durch eine gemeinnützige Stiftung – lieber in die extrem defizitäre Firma Lycos seines Sohnes. Der muß ja auch was zu tun haben. In seinem Alter. Da hatte Dietmar Hopp schon fast seine erste Milliarde. Und die Mannheimer Adler-Eishockeyer eine veritable Eissportthalle. Durch ihn.

Bielefeld-Blog: Achtung: Bitte keine Abschiedsbriefe schreiben und wegfliegen wollen….

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Um einfach mal ein klein wenig dem idiotischen medialen paranoiden Hype dieser Stunden und Tage zu entgehen, den Hund geschnappt, einen Abschiedsbrief geschrieben („Hallo Wolfgang „Rolli“ S., Konspiration auf der Hünenburg“) und Ticket mit KLM nach Amsterdam im Web gebucht. Da der Hund keine Lust auf Hollandse Matjes hatte, fuhren wir zu „Peter auf´m Berg“, wo ein Schild bereits des morgigen Großereignisses „Boeckstiegel-Lauf“ kündete.

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Steil gehts hier hinauf Richtung Hünenburg oberhalb der Metropole, wo lichte Buchenwälder grüßen und so mancher Buchenstamm von Woche zu Woche mehr und mehr von seinen mindestens 150 Jahresringen zeigt.

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Die Vermessung der Welt muß hier ihren Anfang genommen haben. Ein Jogger behagte dem Hund nicht, ein jüngeres Ehepaar schob einen Kinderwagen den steilen Weg hinauf (Kinderwagen? Sicher Tarnung, da ist eine Bombe drin….), zwei alte Damen tasten sich stockernd den Weg hoch. Ein BKA-Beamten jagte langsam mit letzter Kraft auf dem Mountainbike gen Nebelgrenze…

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Ein roter Hubschrauber umkreiste uns immer und immer wieder. Ob Wolfgang „Rolli“ S. im piefigen Berlin schon Nachricht von uns hatte? Schließlich hatte ich einen Abschiedsbrief geschrieben und den Hund mit der Pfote signieren lassen und außerdem ein Ticket mit KLM nach Amsterdam im Web gebucht. Der Verdacht, den ich hegte, verdichtete sich oben auf der Hünenburg. Lauschantennen der Teledumm sendeten die Nachricht unserer Ankunft alsbald nach Berlin ins Reichsministerium des Inneren (Sta si 2.0).

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Hier oben auf der Höhe der vorgermanischen Schutzburg (Hünenburg) suchten wir kurz Schutz vor der sengenden Höhensonne im Unterstand, der dem Untergang über Bielefeld bereits preisgegeben ist. Nicht, ohne ein garstig Lied mit begleitendem Gebell gen der Berliner Idiotia zu schicken.

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Die Antennen lauschten weiter. der Hubschrauber schraubte sich tiefer, kreiste…. Hatte Wolfgang „Rolli“ S. Wind bekommen? Schließlich sieht der Bundesanwalt keinen Grund, uns festzuhalten. Trotz Abschiedsbrief und Flugticket nach Amsterdam.

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Wieder zuhause angekommen, erwartete uns „Königs Kuchen“, ein Zwiebelkuchen

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aus jenem alten, grasgrünverkachelten Bielefelder Feinkosthaus. Die schöne und bessere Hälfte hatte dafür länger anstehen müssen, weil Frau Direktor XXsens Wochenendbrot Scheibe um Scheibe einzeln abgeschnitten und verpackt wurde. Schließlich möchte man in Direktorenkreisen seinen Geiz hegen und pflegen, der jetzt allerdings durch Fannie Maes und Merrylls Gelynche überseeisch erheblich gefährdet ist. Wohin jetzt mit all dem schwarzen Geld?

Ich weiß. Das ist alles Blödsinn. Trotz Abschiedsbrief und KLM-Flugticket nach Amsterdam. Der rote Hubschrauber flog dann davon, Richtung Windelsbleiche. Die Metropole hat ja auch einen Airport. Man sollte weniger über all diesen Scheiß nachdenken und vor allem lesen. Die Paranoiker, Kaffeesatzleser und Kassandras haben ohnehin die Macht übernommen. Dabei passiert doch in diesem unserem Lande ohnehin niemand etwas, der einen Ankunftsbrief schreibt, Handgranaten im Gepäck hat und über Köln-Bonn einfliegt. Umgekehrt ists gefährlich. Gell Wolfgang „Rolli“ S.? So lange wir von Bekloppten und Halbirren regiert werden, passiert wirklich nichts. Wie auf jedem Friedhof.

Jena-Blog: Althaus singt und Thüringen lacht…

Dieter Althaus hat ein Lied aufgenommen, so sagt es der Ticker. Ok, muss man wohl machen, wenn bald Wahlkampf ist. Welches Lied in Angriff genommen wurde, wird verschwiegen. Es soll offenbar eine Überraschung werden.

Aber in Zeiten des Internet bleibt nix geheim. So tauchte jetzt der erste „Erlkönig“ des Althaus-Songs auf. Aber ich will gar nix singen Sie nicht länger auf die Folter spannen:
Sehen Sie doch selbst.

Lippstadt-Blog: „Lippstadt bloggt“-Reader auf aktuellem Stand

Micha hat (ein bisschen angestoßen durch mein Nöckeln) den Apostroph-Bug aus der Software entfernt. Das habe ich zum Anlass genommen, folgende Änderungen durchzuführen:

: Marblicksweg ist wieder sichtbar (seine Feed-Adresse hatte sich geändert)
: Craig ist raus (Sorry, zuviel SAP-Content für einen Lippstadt-Reader, no hard feelings, ich hoffe Du verstehst das)
: Kneipentour ist drin (bot sich an, da der Relaunch im Weblog-Stil erfolgte)

Wie immer gilt: Wer rein oder raus will, bitte bei mir melden!

Schönes Wochenende!

Lippstadt-Blog: Ach näää, watt’n schööööner Ab’nd!

Nein, mit den Apostrophen im Titel will ich nicht die Bugs in Michas Feedomix sichtbar machen (auch wenn er mir dazu heute Morgen allen Grund gibt, grrr). Sondern einfach mal widda’n Pfund Lokaalromanntik in die Sache hier reinbringen tun *schnieef*:

Hach nää, watt schön - Lippstadt, Herbstabend am Hellinghäuser Weg
Aufgenommen gestern Abend am Hellinghäuser Weg (mit mein‘ neuen Kameragehäuse).

Um solche (und andere) wunderbare Momente auch in Zukunft nicht zu verpassen, nehmen Sie bitte den Feedomix-Reader „lippstadt bloggt“ in Ihre Browserleiste auf. Informationen zum Reader erhalten Sie hier. Vielen Dank ;o)

Bielefeld-Blog: Arm. Bielefeld auf Gegnersuche?

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26. September 2008. 9:26:03 Uhr. Die Frisur hält. Melanchthon-Straße. Bielefeld. Webcam der AlmSchücoArena. Die Scheiben der „Skyoffices“ sind so verhangen wie der Blick auf die ersten 4 Tabellenplätze der Fubabuli. Da die Almbuben in Hessen weilen und erst am Sonntag bei Eintracht Frankfurt in den Kampf um die Europacup-Plätze eingreifen werden, können sie es nicht sein, die Nebelkerzen geworfen haben. Vielleicht probieren die Assistenztrainer aber auch nur eine neue Taktik aus, die bei Rückstand im eigenen Stadion helfen soll?

Regensburg-Blog: Xaverl – do muaß ma doch heifa

Xaverl: Jetza wird’s owa Zeit dass ma de arma Hund, de Amerikaner, heifa. De bo Millionen, de ma do am Moda no umigschom hom, de langa doch bloß für Oan. Notfois mach ma hoit a Sammlung. Wea is dabei?  

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 Übersetzung: Jetzt wird es allmählich Zeit den notleidenden Amerikanern zu helfen. Die paar Millionen, die wir am Montag noch rüber überwiesen haben, die reichen doch allenfalls für einen Manager. Notfalls müssen wir uns für eine Sammlung stark machen. Wer hilft mit?

Bielefeld-Blog: Werbung wirkt

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Auf der Eckendorfer stadtauswärts. Vor mir ein Passat mit einer jungen Frau am Steuer und drei kleineren Kindern im Fond. Kaum war dieses Plakat erreicht, gingen die Blicke nach rechts, die Kinder wurden hektisch. Panisch bremste die Frau, setzte in letzter Sekunde den Blinker und bog in den Parkplatz des amerikanischen Bulettenbraters ein. Geschafft. Werbung wirkt.

Bielefeld-Blog: Nur ein böser Traum?

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Diese Meldung, die gestern über die Ticker kam und heute in der NW steht und auch kommentiert wird, bescherte mir einen seltsamen Traum. Ich stand vor dem Reichstag. Aus dem Gebäude, dessen Portal die Inschrift „Dem deutschen Volke“ ziert, strömten über 600 Männer und Frauen. Jeder hatte einen Kapuzenpullover an, wie ihn Rapper gerne tragen. Vorne auf der Brust prankten Buchstaben: „V“, „L“, „B“, „K“, „H“. Als Letzter kam der Bundestagspräsident, ein gewisser Dr. Norbert Lammert. Ich fragte ihn, was das zu bedeuten habe. Langsam und gequält hob er den Kopf und dozierte mit brüchiger Stimme: „V steht für Versager. L für Lügner. B für Betrüger, K für käuflich, H für Hinterbänkler“. Auf die Frage, warum das so sei, zuckte er resigniert die Schultern und meinte im Davonschlurfen: „Das hat uns das deutsche Volk eingebrockt als Antwort auf unsere phantastische Idee, Steuersünder mit dem Entzug des Führerscheins, Ehebrecher mit dem Abhacken des Schniedel, Kinderschänder mit dem Ersäufen, Diebe mit dem Verlust des rechten Fußes zu bestrafen. Wo kommen wir hin, wenn jetzt plötzlich das Volk in Deutschland entscheidet?“. Dann war er weg.

Im Raum blieb die Frage, ob wir im Reichstag nur noch Menschen ohne Verstand sitzen haben und die Politik noch mehr am Ende ist, als wir allgemein annehmen. Ich habe als juristischer Laie mal gelernt, das Strafen im Zusammenhang mit der Tat stehen müssen, sollen sie Sinn machen.

Leverkusen-Blog: In China ist wiederholt der berühmte Sack Reis umgefallen …

… mal abgesehen davon, scheint hier schon lange kein Eintrag gemacht worden zu sein und das wollen wir doch ändern, damit dieses Portal nicht so sinnlos dahinvegetiert……..gar die Leere am Ende des Internet erreicht .

NEIN so geht das nicht! Wo sind denn die vielen Insider infos …. und die vielen netten Leute die sich austauschen wollen?

Wer zeigt wie toll Leverkusen ist ? Wo sind die Schokoseiten der Stadt? Also die Nachrichten der Polzeiberichte sind weniger interessant und ein bißchen Arbeit sollte noch bei den lokalen Blättern bleiben 😉

Ich hoffe einen wertvollen Anteil daran liefern zu können. Also bis dann.

Ludwigshafen-Blog: APO Deutschland – die NEUE Bewegung !

APO

Neue Zeiten und neue Gesellschaftsformen erforden NEUE Strukturen ! – Die APO in ihrer damaligen Basis , war ein durchaus Effektives Mittel um zu zeigen , bis hierhin und nicht weiter ! Das daraus auch Splitterungen enstanden sind wie zum Beispiel die RAF war traurig ,aber hat nichts mit dem alten Grundsatzgedanken der APO zu tun ! Die Grünen sind zum Beispiel auch aus der APO heraus enstanden , sowie auch der Linke Flügel der SPD auch …..und,und,und. Der ARD Ratgeber schrieb am 11.Juni 2004 zur APO –  “Wird es nicht mal wieder Zeit ?” – Nun ja ,heute schreiben wir das Jahr 2008 und schreiben – JA es wird wieder Zeit ! Und werden genau zur richtigen Zeit , im Wahljahr 2009 starten mit der APO Deutschland – die NEUE Bewegung !

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Bielefeld-Blog: The Story of „Stuff“

Da der Bielefeld-Blog längst mehr als nur ein Stadtblog ist, sondern vielmehr auch eine politische Platform, hier ein sehr sehenswerter Film:

http://www.storyofstuff.com/

(einfach diese website öffnen, der film wird automatisch abgespielt)

Leider nur auf Englisch, aber trotz allem sehr empfehlenswert, da es um die Vernichtung unserer natürlichen Ressourcen geht… durch uns selbst.

What is the Story of Stuff?

From its extraction through sale, use and disposal, all the stuff in our lives affects communities at home and abroad, yet most of this is hidden from view. The Story of Stuff is a 20-minute, fast-paced, fact-filled look at the underside of our production and consumption patterns. The Story of Stuff exposes the connections between a huge number of environmental and social issues, and calls us together to create a more sustainable and just world. It’ll teach you something, it’ll make you laugh, and it just may change the way you look at all the stuff in your life forever.

Jena-Blog: Uni-Jena

Jena ist eine sehr schöne Stadt.Jährlich studieren hier tausende Studenten an der Uni.Die Freude über einen Studienplatz ist groß.Die kalte Dusche kommt bei der Wohnraumsuche ,zu teuer schon vermietet.Die große Hilfe vom Studentenwerk der Uni besteht darin ;sucht euch doch eine WG in Weimar; wir haben keine Zimmer mehr frei.Das Ende vom Lied, das Studium ist vorbei ehe es begonnen hat.Ab Anmeldebestätigung  der Uni  bis  Semesteranfang keine Hoffnung auf ein Zimmer und das bei 300Km Anfahrtsweg.Der Verfasser ist Vater einer Tochter die in Jena studieren wollte ,aber zum jetzigen Zeitpunkt völlig genervt am Boden ist.Studenten und solche die es noch werden wollen haben es nicht immer leicht ,aber wen man den Boden unter den Füssen verliert wie soll man dann   Laufen lernen.Zum Studium gehört nun mal auch eine Unterkunft.Schade sie hatte sich so auf Jena gefreut.Jena eine schöne Stadt-mehr nicht!!! Lg Silberauge

Bielefeld-Blog: Auch das ist Finanzkrise: Kein Geld mehr für McDonalds

Die Kredite für den Fastfood-Riesen McDonals/USA wurden im Zuge der Finanzkrise gestoppt. Obwohl so mancher Amerikaner jetzt warmen Kaffee und ein billiges Brötchen brauchen könnte. Doch für das Geschäft mit der Krise brauchen die Franchisenehmer Espressomaschinen, Milchschaumdüsen, Kaffeemühlen. Die kosten Geld, doch plötzlich gibt es keinen Kredit mehr. Eigentlich hat McDonald’s mit der Bank of America längst ein Darlehensprogramm namens „Eagle“ ausgehandelt, doch seit vergangener Woche ist alles anders. „Die Ankündigung, eine Investmentbank zu kaufen und die Volatilität der Kreditmärkte, vor allem in der vergangenen Woche, haben es für die B of A schwierig gemacht, noch die schnelle Lösung hinzubekommen, die wir geplant hatten“, schreibt die McDonald’s-Finanzabteilung in einer E-Mail, die der Nachrichtenagentur Bloomberg zugespielt wurde.

Wie das wohl hier bei uns aussieht? Wir haben ja auch etliche Schnellbrater hier….

Bielefeld-Blog: „Baden gegangen“ in Baden-Württemberg

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Eiderdaus, da hat der NW-Klusmeyer, Rainer, in seinem Bericht vom DFB-Pokalaus der Arm. Bielefeld ein nettes Wortspiel gefunden. „Baden gehen in Würtemberg“. Was hätte er bloß geschrieben, wären die Almbuben zB. beim SC Baden-Baden angetreten? So kams wie eigentlich erwartet. Dafür gehts am Sonntag im Ligaspiel bei der bisher sehr matten Eintracht Frankfurt von ehemals-Armine Bruchhagen schon um sehr viel mehr. In Frankfurt könnten die Alm-Dudler sowieso eher „in Äbbelwoi“ ertrinken.

Bielefeld-Blog: Offenbarungseid der Bundespolitik: Kaum Wachstum im Handel

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Ob es wirklich noch „Fünf vor Zwölf“ ist, mag bezweifelt werden. Alle Anzeichen stehen auf „Orkan“, die Politik unter der Kanzlermimin rudert hilfslos über den See und der Handel in Bielefeld und Ostwestfalen hat gar nicht so viele Decken, um sich vor der anstehenden Konjunkturkälte zu schützen. Dazu eine Pressemitteilung der GfK Nürnberg, die hier im örtlichen Handel weitaus negativer gesehen wird:

Sinkende Rohölpreise haben im September den Abwärtstrend der Verbraucherstimmung – zumindest vorerst – gestoppt. Der Indikator prognostiziert nach revidiert 1,6 Punkten im September einen Wert von 1,8 Punkten im Oktober. Trotz der aktuellen Stabilisierung erwartet die GfK vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse auf den Finanzmärkten in diesem Jahr kein reales Wachstum des Konsums mehr und revidiert die Prognose von 0,5 auf 0 Prozent.

Trotz steigender Rezessionsängste sowie einer sich deutlich abzeichnenden wirtschaftlichen Flaute in Deutschland schätzen die Verbraucher derzeit ihre Situation etwas zuversichtlicher ein. Vor allem sinkende Energiekosten sorgen momentan dafür, dass die Konsumenten ihre Kaufkraft weniger gefährdet sehen. Nach zwei Monaten mit deutlichen Verlusten zeigen sich die Konjunkturaussichten der Verbraucher im September wieder etwas positiver. Der Indikator gewann gut 6 Punkte hinzu und weist -15,7 Zähler auf. Dennoch bleibt im Vorjahresvergleich immer noch ein Minus von rund 56 Punkten.

Bereits zum zweiten Mal in Folge verbessert sich die Einkommenserwartung der Bundesbürger leicht. Im September war ein Plus von 2,7 Punkten zu verzeichnen. Allerdings bewegt sich der Indikator nach wie vor auf einem niedrigen Niveau, was das Minus von 16,4 Punkten im Vergleich zum Vorjahr belegt. Die deutlichsten Zuwächse konnte im September die Anschaffungsneigung verzeichnen. Der Indikator legte um 15,1 Punkte zu und weist aktuell -12,8 Punkte auf. Dennoch bleibt das Niveau der Konsumneigung mäßig, denn im Vorjahresvergleich werden noch immer mehr als 10 Punkte weniger gemessen.

Der Gesamtindikator prognostiziert für Oktober einen Wert von 1,8 Punkten nach revidiert 1,6 im September. Da allerdings die Finanzmarktkrise noch nicht ausgestanden ist und sich zuletzt sogar noch dramatisch verschärft hat, haben sich auch die Konjunkturaussichten weiter eingetrübt. Die Rezessionsgefahr ist deutlich gestiegen. Daher ist es nicht ausgeschlossen, dass dieses auch künftig Auswirkungen auf das Konsumklima haben wird.

Bielefeld-Blog: Rüttgers-Regierung ebenso Plan – wie Kopflos

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Jürgen Rüttgers, selbst ernannter „Robin Hood des sozialen Gewissens“, Führer der schwarzgelben Landesregierung, nuschelnder Gegenspieler der Berliner Kanzlermimin, stolpert von einem Misthaufen zum nächsten. Gibts mal einen Tag lang kein Sommertheater wegen verfehlter Schulpolitik, macht er ein neues Jauchefaß auf. Ab 1. Oktober zahlt die Landesregierung keine Zuschüsse mehr für die rund 130 Beratungsstellen und redet sich wortreich mit der „eigentlichen Zuständigkeit der Optionskommunen und Argen“ heraus.

Nun ja, lieber „Landesvater“. Milliarden in die von Nieten-Kumpels kaputt „geführte“ Landesbank WestLB zu stecken ist natürlich wichtiger, rettet man dadurch doch die korrupten und unfähigen Ärsche von befreundeten Hütchenspielern, um weiter mit ihnen am Stammtisch über eine güldne Zukunft an den Fleischtöpfen zu parlieren.

Natürlich betrifft das auch in unserer Gegend eine ganze Reihe von Beratungseinrichtungen und Arbeitslosen. Den Betroffenen wird das Lachen ob des Herrn Rüttgers „sozialem Sendungsbewußtsein“ im Halse steckenbleiben.

Bielefeld-Blog: Sie „machten den Weg frei“. Für charakterlose Banker

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Die auf grenzenloser Gier, unsäglicher Doofheit und unbegrenzter Charakterlosigkeit der beteiligten Hütchenspieler basierende internationale Bankenkrise erreicht nun auch die Volksbanken, deren vollmundiger Slogan „Wir machen den Weg frei“ lautet. Statt sich um die finanzielle Abfederung des Handwerks, Mittelstandes und der an den Volks- und Raiffeisenbanken beteligten Genossen zu kümmern, machte man in faulen Papieren der Pleite gegangenen Lehman-Bank. Über eine Milliarde soll es sein, die man da in den Wind schreiben muß. Ach, was heißt Wind, der Obertrottel von Steuerzahler kommt nach dem grandiosen US-Entwurf dafür auf. Geht ihn zwar absolut nichts an, aber die ebenso superklugen wie noch dusseligeren Politiker werden das schon richten. Was für eine Idiotie, welch Unfähigkeit. Womit wieder mal bewiesen ist: „Trau keinem Banker. Laß Dir nichts aufschwatzen“. Was die DusselInnen in Nadelstreifen verkaufen, dient nur ihrer eigenen Provision, neutrale Beratung gleich Null. Das ist hier in Bielefeld nicht anders als in South Carolina.

Dresden-Blog: Tempo-Fritz ??!!

denk ich an Tempo-Fritz in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht!!! jeder Dresdner sollte dieses „Dresdner Original“ kennen von dem die SZ ja nun schon zwei mal berichtete,aber diejenigen welche ihn wirklich kennen werden sich wohl in der Promillegrenzen bewegen………

zum Beitrag guggsd du……..: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1949468

oder selber mal suchen auf dem Neumarkt??(aber er soll wohl jetzt im Schatten der Kamera stehen 😛 ) :

http://panorama.dresden.de/

grussi…………

Detmold-Blog: Einmal OWL und zurück

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Mich verschlugs heute mal wieder in einen Zug der guten alten BundesLipperlandbahn. Ich glaube, ich war noch nie an einem Tag in so vielen verschiedenen Orten in OWL wie heute. Morgens in Paderborn („Pa-! Pa-! Paderborn, da hab´ ich mein Herz verlor´n“), mit dem Auto allerdings. Über die Gauseköte nachmittags nach Detmold. Dann mit dem Zug von down town Detmold über Herford nach Bad Oeynhausen. Dort mit dem Auto nach Minden, um einen Krankenbesuch im neu erbauten Megaklinikum zu machen. Zurucki dann wieder mit dem Auto. Das ostwestfälische Oberzentrum war heute zwar nicht Ziel meiner Tour, dafür bin ich aber einmal quer durch OWL.

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Der Fahrkartenverkauf in Detmold am Hauptbahnhof für Ziele in OWL funktioniert offensichtlich am Automaten nicht. Jedenfalls bei mir nicht. Und im Info Service Point Center Customer Kundendienst Helpdesk Zentrum wurde ich von dem überaus freundlich und gut aufgelegtem DB-Mitarbeiter („müssense nach da gehen, da gips Katen füar OWL…“) an zwei Damen verwiesen, die sowohl Kunden bedienten, aber auch mit ihrem Headset Karten verkauften. „Ach so, wussten Se noch nicht? Die OWL Karten gibts nur noch bei uns„. Frage mich nur, warum man erst am Automaten die Erfahrung machen muss, um sich dann durchzufragen. Naja, vielleicht bin ich ja auch blöd, und sowas müsste man eigentlich wissen. Ich fahr wahrscheinlich zu selten Bahn. Mit Bahncard wären die 9 Euronen nach Oeynhausen auch etwas erträglicher gewesen. Aber die gilt ja nur bei der Deutschen Bahn. Wenn ich mich nicht irre…

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Bielefeld-Blog: Maultäschle schlagen Pickert 2:0

Nichts zu holen gabs für Arm. Bielefeld im DFB-Pokal heut Abend beim VfB Stuttgart. Vor rekordver – dächtiger Minuskulisse von nicht mal 10.000 Besuchern (hat Arm. BI derart mangelnde Zugkraft?) waren die Schwaben klar überlegen. Wie meinte doch die bessere und schönere Hälfte halb abgestürzt vor ihrem Mininotebook? „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“. Hm. Dann hätten die Almdudler eigentlich siegen müssen. Schwacher Trost: Wunderteam Hoffenheim ist auch draußen.

Rathenow-Blog: Ribbeck wird zum Birnendorf

Theodor Fontane hat dem Herrn von Ribbeck mit seinem Gedicht ein Denkmal gesetzt. Vor einiger Zeit entstand die Idee, dass ein „Deutscher Birnengarten“ angelegt werden soll. Dazu sollte jedes Bundesland einen Baum beisteuern. Von mehreren Bundesländern kam inzwischen eine Zusage. Am vergangenen Sonnabend pflanzte Matthias Platzeck den Brandenburger Baum, einen „Claps Liebling“. Außerdem wird der Pfarrer neben dem Pfarrgarten einen Birnengarten anlegen und der jetzige Herr von Ribbeck, Hans-Georg von Ribbeck, will gleich eine ganze Plantage mit alten Birnensorten schaffen. So werden dann aus dem einen berühmten Birnbaum viele Obstbäume werden.