StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
29
Sep '08

Regensburg-Blog: Xaverl – Bierblumenherbst im Stadtpark

Xaverl: Jetza werns geib d´Bierbleiml und s´Zeig dadirrt und konnst as wegwerfa. Da hät ma scho a bo Mass Bier macha kenna. Aber so wirft mas weg sguate Zeig.

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Übersetzung: Jetzt werden die Bierblumen (Hopfen) gelb und die Dolden werden dürr und unbrauchbar. Davon hätte man schon einige Mass (Liter) Bier machen können. Aber so werden Nahrungsmittel verschwendet.

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… und des san guade Biergblumen (.. und so sehen frische Hopfendolden aus)

Lippstadt-Blog: FORELLE?!

Als er das las, war der Andi platt wie ‘ne Flunder: Die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Soest gibt ein Magazin mit dem Namen “FORELLE” heraus (auf dieser Seite weiter unten als PDF). Der Andi kam ins Grübeln, was dieser wohlschmeckende Fisch wohl mit der Gleichstellung der Geschlechter zu tun haben könnte und ist einfach nicht drauf gekommen.

Bis es ihm wie Schuppen von den Augen fiel: Das Blatt soll “For Elle” heißen, also eine anglo-französische Textkreation, die übersetzt genauso heißt, wie eine sehr bekannte Frauenzeitschrift aus dem Boulevarddschungel. Wenn er sich den Inhalt ansieht, findet Andi dort sehr gute Artikel, die hin und wieder auch den Mann in den Mittelpunkt rücken, aber: Der Titel kommt ihm trotzdem irgendwie bedenklich vor.

Weil Frauen noch immer in Gesellschaft und Arbeitsleben öfter benachteiligt sind als Männer (erst kürzlich gab es z. B. eine EU-Studie zum Thema Gehalt und Geschlechter), geht der Titel wahrscheinlich in Ordnung. Auf lange Sicht findet Andi ihn allerdings etwas einseitig – weshalb er für eine sofortige Umbenennung des Magazins in “HIMELLE” ist, auf dass das Zusammenleben zwischen Mann und Frau ein ebensolcher auf Erden werde!

Aber vielleicht sieht der Andi das alles zu eng und hat mal wieder nur unbedeutende Blubberbläschen produziert. Die Ausstellung “Politeia” im Rathaus (das eigentliche Thema des anstoßgebenden Artikels) schaut er sich trotzdem sehr gerne an. Mehr noch: Er empfiehlt sie sogar ausdrücklich.

Bielefeld-Blog: Teufelszeichen auf Johannisfriedhof entdeckt

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Dieses Bielefeld ist wirklich ein teuflisches Pflaster. Sogar in der nur vom barbarischen Lärm des Ostwestfalendammes unterbrochenen Stille steht ein Teufelszeichen, ein Dreizack. Mitten auf dem Friedhof.

Bielefeld-Blog: Gemeinden wollen Google-Wagen rauswerfen. Und hier?

Grad auf dpa gelesen:

Aufstand gegen Google: Die Gemeinde Molfsee bei Kiel will laut einem Zeitungsbericht dem Unternehmen Fotoaufnahmen auf ihren Straßen untersagen. Die sollten eigentlich für die virtuelle Rundfahrt Street View abgelichtet werden, die Google demnächst auch in Deutschland anbieten will. Für den Internet-Konzern ist das ein attraktiver neuer Dienst, Datenschützer warnen hingegen vor den neugierigen Kameras. Deshalb wollen nun auch andere Gemeinden Google aussperren.

Hier fahren die Karren des Datenkraken ja auch durch die Straßen und filmen, was das Zeug hält,. Es wird wirklich Zeit, dem amerikanischen Schwachsinnsunternehmen mal ebenso zu zeigen, wo der Hammer hängt wie den Hütchenspielern in den Banken und ihren wohlfeilen Staatslakeien, die frisches Spielgeld der Steuerzahler nachschieben.

Bielefeld-Blog: Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde. … Auch in Bielefeld

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Eigentlich hatte ich vor, heute Morgen nur ein paar Aufnahmen im neugestalteten – und endlich mal vom Unkraut befreiten – Skulturenpark hinter der Kunsthalle zu machen. Dafür ist der frühe Morgen gut, an dem Rathauschef David noch nach dem neuesten Schuldenwurm angelt (Na, was habt Ihr an der Allgemeinheit gehörendem Gut an die US-Heuschrecken verleast und zurückgekauft und müßt nun nachlegen, weil deren “moderne ” Finanzinstrumente kläglich der Gier zum Opfer gefallen sind?).

Auf der Bank hinter der Kunsthalle sitzt eine kleine Gestalt. In städtisches Politessenblau gewandet, das Sparrensymbol der Obrigkeit (“Hi Pudding allwege”) auf dem Ärmel und boebachtet den Parkplatzz an der Stätte des Geistes und der Kunst. Denkste, dachte ich mir und befolgte einen Rat der schöneren und besseren Hälfte (“Folge Deinem Unterbewußtsein”), indem ich 50 Cent in den Parkautomaten warf und das Schildken hinter der Scheibe des Maybach plazierte. Wir werden noch sehen, warum das Unterbewußtsein mich gesteuert hat.

Weiter ging der Weg in den Skulpturenpark. Die Weltmetropole, der am Nebelswall grade frisches Bitburger angeliefert wurde, spiegelte sich fast überirdisch schön im neuen Wasserbecken der Halle der Künste.

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Der Blick gewinnt Raum, färbt sich in Sepia, nicht ohne den Nebelswall bis hinauf zur Sparrenburg einen kleinen Moment in historische Farbe zu tauchen. So muß es am Rats ausgesehen haben, als die Stadt noch mit Leinen viel Geld verdiente und das Wort “Schulden” nicht kannte.

Der Wunsch, den Helga Franz an Yoko Onos “Wunschbaum” vor der Kunsthalle gehängt hat, wird sich wohl nicht erfüllen, solange die Politik – nicht nur im Biotop unter der Sparrenburg aus ziemlich vielen unfähigen Menschen gespeist wird……

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Die kleine Gestalt im städtischen Blau mit dem Sparren auf dem Ärmel kam vom Parkplatz hinter der Kunsthalle und entfernte sich Richtung Nebelswall. Herr, laß Hirn auf diese Stadt regnen. Vor allem am Niederwall. Die Frau hatte tatsächlich 15 Minuten regungslos auf der Parkbank mit Blick auf den geparkten Maybach gewartet. Eilig schritt sie von dannen. Das angeblich leere Stadtsäckel aufzufüllen, war ihr in dieser frühen Stunde noch nicht gelungen. Aber einen vernichtenden Blick darf man städtischen Bediensteten ja hinterherwerfen, oder?

Insofern hatte die bessere und schönere Hälfte Recht behalten. “Folge Deinem Unterbewußtsein”.

Bielefeld-Blog: Junioraußenminister Frank-W. S. blamiert sich im TV

Das grausamste Ergebnis bis jetzt lieferte der menschenverachtende Steinmeier. So wie er mit Kurnatz umgegangen ist und so tief, wie er Deutschland in diverse Angriffskriege verwickelt hat, hat er heute seine persönliche und politische Dummheit veröffentlicht. Er glaubt wirklich, das die SPD Verluste in Bayern ein Sieg sind.

Das ist so etwas von vollständig blöde, wie es bisher nur Franz Müntefering hinbekommen hat. Die Menschen in Deutschland wollen eine neoliberale SPD nicht haben. Sie wollen keinen Frank-Walter Steinmeier, der deutsche Bürger in Guantanamo verrecken lässt. Steinmeier und Müntefering haben diese Wahl in Bayern vergeigt und sie werden jede Wahl verlieren zu der sie sich stellen müssen. Arschloch und Verräter will niemand. Funktionär und gekaufte Pfeife auch nicht.

Es ist die SPD die diese Wahl zu Recht verloren hat. Es hat auch keinen Sinn an die SPD zu appellieren. Die sind viel zu weit von den Menschen entfernt um überhaupt noch etwas zu merken.

Das lesen wir auf dem Blog “Duckhome” zum Auftritt unseres ostwestfälisch-lippischen Geistesgröße und SPD-Hoffnung für den Kanzlerstuhl nach der Bayernwahl. Ich habe es auch gesehen und mir verwundert die Augen gerieben. Warum kopiert dieser Mensch in Duktus und Stimme ständig seinen Exchef und Mentor GAZgerd Schröder? Vielleicht ist er aber auch nur ein lippischer Klon. Soll es in dieser Gegend neben Spökenkiekern auch geben.

Bielefeld-Blog: Reinhard hat fertig

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Klar, Reinhard, es hat schon lange gedauert und man sah das Licht in Deinem Gehöfte häufig nachts brennen, wenn Du diktiertest und auf Konzernpapier ausdrucken liessest, die Stellen, in denen es um das tausendjährige Reich und die Verstrickung Eures Imperiums ging, sorgfältig ausstrichst und schwärztest. Vergeben. Vergessen. Die NW widmet Dir ja heute nicht nur einen Platz auf dem CSU-Titel sondern eine fast ganze Seite. Schreibt ja nicht jeder ein Buch. Verlegt ja auch nicht jeder selbst gedruckte Bücher. Verwandelt ja auch nicht jeder Steuerwasser mittels einer Stiftung in Wein. Kauft sich ja auch nicht jeder nahezu alle Politiker der Republik und macht willfährige “Wissenschaftler” zu devoten Mietmäulern. Am schönsten fand ich im großen Abdruckdiener des lokalen Käseblättchens den Satz “…Während sich unser Sohn Christoph durch große Eigenständigkeit auszeichnet….”. Wieviele hunderte Millionen macht nochmal sein Lycos an Minus seit Jahren? Von all den anderen Bigotterieren um Liz usw. wollen wir hier mal schweigen.

Wenn alte Männer sich ausheulen, sollten sie es ohne Buch tun. Schon schlimm genug, wenn die Kanzlermimin in Kürze “das Buch verschlungen hat” und der jetzige Präsident des Bundesverfassunsgerichtes in die Dienste Eurer Stiftung tritt. Er hat es ja bereits wunderschön formuliert, um was es in der Gütersloher Welt der Bigotterie, Traktatdruckerei, langer Verleugnung eines gewissen Reiches wirklich geht: eigene Macht mehren, nur die eigene Meinung zulassen. Alles andere zerstören. Sozusagen “Hartz 4 für alle Erfolglosen und die, die uns nicht anschließen wollen, können”:

“Der Staat kann nicht alles richten”, sagte er. “Der Staat kann sich nicht zum Vollversicherer für alle privaten und gesellschaftlichen Risiken entwickeln. Wir müssen die Selbstverantwortung stärken.” Wenn der Staat immer mehr Aufgaben an sich ziehe, diese aber mangels finanzieller Mittel nicht zufriedenstellend erledigen könne, “schwindet noch mehr Vertrauen in die Demokratie”.

Deutschlands oberster Richter forderte eine umfassende Übertragung von Staatsaufgaben in private Hände: “Die Frage, was genauso gut von gesellschaftlichen Einrichtungen übernommen werden kann, stellt sich in vielen Bereichen. Wir müssen die Zivilgesellschaft stärken. Damit meine ich etwa Familien, karitative Einrichtungen, Sozialverbände, Bürgerstiftungen.” Zu den Aufgaben, die nicht zwingend vom Staat übernommen werden müssten, zählte Papier beispielsweise die Kinderbetreuung oder die Pflege älterer Menschen.

Sagt der Träger des Bundesverdienstkreuzes, Papier. Nur richtig blöd und doof, wenn man in die USA schaut, wo der blöde unfähige Staaat grad blöden, gierigen, charakterlosen Bankern Milliarden in das Maul wirft, damit sie weiterzocken können.

Ersparen Sie mir den Vergleich mit Bertelsmann, lieber Reinhard. Sie können jetzt Ihre Hecken wieder schneiden lassen. Da sehen Sie auch schneller, wenn Liz anrollt und neue Weisungen abholt. Schließlich muß der Mohn am Hindukusch ja mit deutschen Soldaten gesichert werden. Und wer ist besser dazu geeignet, eine Bundeswehr halb zu verstaatlichen als Euer “arvato”. Der Staat kann ja schließlich nicht alles machen. Doch. Kann er und muß er. Weil der Neoliberalismus und der Kapitalismus Eurer Prägung mal wieder mal an die Wand gefahren ist.