Kaum eine Region in Europa verfügt über eine vergleichbare, exklusive Kombination aus wirtschaftlicher Potenz und unverbrauchter Umwelt. Die Rede ist von Ostwestfalen-Lippe. Auf dem Weltmarkt führende Firmen wie Miele, Schüco, Bertelsmann, Oetker oder Phoenix Contact sind hier im großstädtischen Grün zuhause. Eine innovative Kampagne soll nun bei hochkarätigen Mitarbeitern die Region am Teutoburger Wald noch bekannter machen.
Human Resources heißen Mitarbeiter im 21. Jahrhundert, das klingt fast schon wieder vertraut für deutsche Ohren. Man denkt an Ressourcen, an Bodenschätze und trifft damit ziemlich exakt den Kern des Themas. Denn so schwierig für viele die Arbeitsplatzsuche ist, so sehr sind hoch qualifizierte, jüngere Menschen gesucht. Und da stehen die Topfirmen aus Ostwestfalen (OWL) im Wettbewerb mit dem internationalen Weltmarkt.
Innovative Ideen sind für Firmen wie Schüco International, führend in der Entwicklung von Fenster-, Fassaden- und zukunftsweisender Solarsysteme, oder Phoenix Contact, weltweiter Marktführer in der elektronischen Interface- und industriellen Automatisierungstechnik, das tägliche Geschäft. Beide Unternehmen haben jetzt, als Vorreiter der gesamten Region, eine Initiative ins Leben gerufen, um auf neuen Wegen talentierte Menschen zu finden und an die Region zu binden.
Kerngedanke von Powerbrands OWL ist es, potenziell Interessierten deutlich zu machen, dass nicht nur eine spannende Weltmarke hier ihren Sitz hat, sondern ein gutes Dutzend. Folgerichtig ist die Entscheidung für Bielefeld, Gütersloh oder Lippe nicht der Weg auf die einsame Insel. Wobei das Bild der Insel auf der anderen Seite gar nicht so falsch ist. Denn angesichts einer immer unübersichtlicheren Welt, bietet OWL gerade für Menschen, die neben der Arbeit auch noch Familie haben wollen, für die Freizeit nicht erst nach ermüdenden Autobahnkilometern beginnen soll, die passenden Lebens- umstände. Ein weiteres, gutes Argument für die Region mitten in Deutschland sind die erstklassigen Bildungschancen, die OWL dem Nachwuchs offeriert.
Bettina Kraemer, 7 Jahre Personalchefin bei Schüco, will OWL gar nicht aus seinem vermeintlichen Schattendasein holen: “Wir wollen nicht die Region per se populärer machen, dafür sind andere zuständig. Wir wollen OWL beim qualifizierten Nachwuchs und bei interessierten und nach neuen Heraus- forderungen suchenden Fach- und Führungskräften bekannter machen, ” sagt die selbst aus dem Rheinland Zugereiste, die weiß wovon sie spricht, “die Region ist gerade für Menschen mit hohem Bildungsgrad und dem Wunsch ein intaktes Umfeld für die Familie und die Freizeit vorzufinden ideal – vor allem
deshalb, weil man hier auch noch wunderbar arbeiten kann, und das sogar international”.
Gemeinsam mit Bettina Kraemer zählt Klaus Lütkemeier zu den Mentoren der neuen Initiative. “Weltweit kennt uns in unserer Branche jeder. Aber bundesweit, an den Universitäten und Fachhochschulen, da müssen wir noch an unserem Image und vor allem am Bild von OWL als Zukunftsregion arbeiten”. Für ihn ist OWL eigentlich nichts anderes als ein europäisches Silicon Valley. “Auch hier dominieren viele, sehr innovative Mittelständler neben einigen Großen.”
Erstes sichtbares Zeichen der Kampagne – neben einer unlängst gestarteten Internet-Präsenz (www.powerbrands-owl.de) – ist ein Recruiting- Event, der am 17. und 18. Oktober 2008 in Bielefeld startet. Anders als bei vergleichbaren Firmen-Veranstaltungen, sollen die interessierten Kandidaten nicht mit langen Reden über Region und Unternehmen informiert werden, sondern erleben ganz konkret die Zukunftsregion OWL. “Wir gehen dabei mit einem anderen Ansatz heran”, sagt Klaus Lütkemeier von Phoenix Contact, “schließlich suchen die Eingeladenen ja ein Lebensumfeld und keinen Hörsaal. Gewünscht ist, dass die Partner von Anfang an mit eingebunden werden, um sich ein eigenes Bild von OWL zu machen”.
Organisiert wird die gesamte Kampagne von der Bielefelder Agentur Factory. Michael Geisler weiß als gebürtiger Berliner, was einen am Ende in Ostwest- falen hält: “Es ist nicht das Image, sondern die Wirklichkeit. Hier kann man wirklich leben und gleichzeitig international arbeiten”. Der Mann bringt’s auf den Punkt. Bettina Kraemer und Klaus Lütkemeier sehen sich mit den Powerbrands OWL auf dem richtigen Weg, dass künftig noch viele Menschen wie Michael Geisler am Teutoburger Wald ihre neue Heimat finden. Mit diesem Blick nach vorn haben sich die EK/serviecgroup, eine führende Handels- kooperation, ARIArmaturen, erfolgreicher internationaler Hersteller von Industriearmaturen und itelligence, einer der international führenden IT-Komplett- dienstleister im SAP-Umfeld bereits der Initiative angeschlossen.
Dieter Schoon, seit vier Jahren Personalchef bei itelligence ist überzeugt, dass OWL wirtschaftlich eine sehr dynamische und interessante Region ist: “Die Fakten stimmen ganz einfach. Ein spannendes Umfeld, eine hohe Hochschuldichte und günstige Lebenshaltungskosten gerade für junge Talente und ihre Familien. Mit dieser gemeinsamen Aktion POWERBRANDS OWL möchten wir dieser Region das attraktive Gesicht verleihen, das sie sich schon längst verdient hat.”
“Der Anfang ist gemacht” so die energiegeladene Personalchefin von Schüco”alle anderen Unternehmen sind herzlich eingeladen, Powerbrands OWL noch stärker strahlen zu lassen.”
Aus einer Pressemeldung der Bielefelder Werbeagentur “Factory“. Klingt ja erst einmal alles nicht unwahr und nicht schlecht. Also gucken wir uns mal an, was aus dem “europäischen Silicon-Valley” werden soll….
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