Archiv für den Monat: September 2008

Bielefeld-Blog: Westfalen-Blatt: Ostwestfalen doch Idioten

Nachkarten ist zwar schlechter Stil, aber es scheint etwas dran zu sein: Ostwestfalen = Idioten. Rheinland und Ruhrgebiet haben offenbar stets die bessere Lobby, ob es nun um Zuschüsse für Projekte und Bauwerke geht, oder eben darum, als Stadt die Spiele einer Weltmeisterschaft im Frauenfußball ausrichten zu dürfen. Durchsichtig sind die Entschuldigungen von DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach und DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, man habe die Bielefelder (und auch die Magdeburger) Bewerbung »aus rein regionalen Gründen« ablehnen müssen. Wahr ist: Der Fußballverband Westfalen hat sich gegenseitig blockiert, im Hintergrund mögen die politischen Kräfte, die nur vordergründig die Bielefeld-Bewerbung unterstützt haben, kräftig Lobbyarbeit betrieben haben. Bei Leverkusen hatte die DFL nämlich noch etwas gut zu machen: Die Stadt hatte bei der Männer-WM 2006 in die Röhre geschaut. Und – welche Überraschung – die Zahl der Gastgeberstädte wurde von acht auf neun aufgestockt. Ob Bielefeld, wie sich so mancher erträumt hat, durch die Frauen-WM weltweit berühmt geworden wäre, das sei dahingestellt. Für die Region aber wäre es gut gewesen, hätte es doch gezeigt, dass Ostwestfalen an einem Strang ziehen kann, wenn es um etwas Wichtiges geht. Die Grundstimmung war positiv. Ostwestfalen = Idioten. Ohne eigene Schuld. Schade!

Nein. Nicht „die“ Ostwestfalen in toto sind Idioten. Sondern die, die sich hinstellen und lauthals „für diese Region“ Marketing machen, tönen und große Sprüche klopfen. Dietmar Hopp kauft eben nicht nur Fußballer für seinen Sinsheimer Dorfclub TSG Hoffenheim und dessen dünsthäutigen Ex-Schalker Trainer Rangnick sondern auch manchmal einzelne DFBler. Was sonst hat WM-Fußball in Sinsheim zu suchen, fernab jeglicher Traditionen? Armer Dr. Zwanziger, erst ihre Auftritte mit der „Perle der Uckermark“. Jetzt das….. Meinen Respekt haben Sie seit heute gänzlich verloren.

Leipzig-Blog: ENERGY Clubzone

Das gab es noch nie – die ENERGY Clubzone³

DREI TAGE – DREI STÄDTE – EIN TICKET

02.10.2008 Leipzig
03.10.2008 Chemnitz
04.10.2008 Dresden

Der Startschuss fällt am „Vorfeiertag“, Donnerstag, den 02.10.2008 in Leipzig. Die komplette Sadt wird wieder in den Ausnahmezustand versetzt – alle gängigen Clubs und Locations garantieren ein Programm der Extraklasse.

Doch damit lange nicht genug: Am Freitag, den 03.10.2008 geht die Party in Chemnitz in die zweite Runde, denn dann wird hier die Stadt ekstatisch und ausgelassen feiernd den Tag der deutschen Einheit zelebrieren.

Die dritte Party steigt dann am Samstag, den 04.10.2008 in Dresden – dort heißt es die letzten Kraftreserven sammeln, um Sachsens Hauptstadt richtig zu rocken.

Egal wo das Ticket gekauft wird – gefeiert werden kann in jeder der drei Städte.

HEADLINER:
Leipzig:
Schowi (Massive Töne), 2 Elements (Superstar Records), Jean Claudes Ades, ENERGY Brothers, Glitter Boys, Choc´n´Cream, Breakfastklub (Dusted Decks)
+ all Residents der angesagtesten Clubs und Teilnehmer

Chemnitz:
Boogie Pimps, Plastik Funk, 2Elements, Das Bo, ENERGY Brothers, Glitterboys, Choc´n´Cream
+ all Residents der angesagtesten Clubs und Teilnehmer

Dresden:
Das Bo, Breakfastklub, ENERGY Brothers, Choc´n´Cream
+ all Residents der angesagtesten Clubs und Teilnehmer

Bielefeld-Blog: Metropole wird keine Frauenfußball-WM-Stadt

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Hans-Rudolf Holtkamp ist dennoch entspannt und optimistisch. „Wir haben einen guten Eindruck beim Organisationskomitee hinterlassen. Sie haben gesehen, dass in Bielefeld Stadt und Verein an einem Strang ziehen.“ Zweimal war das Komitee des DFB in Bielefeld, um sich ein Bild zu machen von Stadion und Stadt. Die Bilanz fiel beide Mal positiv aus. „Außerdem haben wir in Bielefeld schon bewiesen, dass wir große Veranstaltungen stemmen können“, sagt Holtkamp. Der oberste Stadtwerber verspricht sich von dem Ereignis internationales Renommee für Bielefeld. Das sagte unser Oberstadtmarketer vor der Vergabe der Spielorte heute in Anwesenheit der Perle der Uckermark Dr. Angela M. Doch es kam ganz anders:

Leverkusen, Bochum (lacht nicht über die kleine graue Stadt), Sinsheim (ja, lacht nicht. Das Stadion ist grad erst im Bau. Ungefähr 50 Hopp-Millionen richten es), Augsburg (lacht nicht, der Bau ist noch nicht mal begonnen), Dresden (lacht nicht, der Bau ist noch nicht einmal begonnen), Frankfurt, Berlin,Mönchengladbach, Wolfsburg (lacht nicht, da stecken die Millionen des komischen Autobauers drin) heißen die Spielorte. Bielefeld und Magdeburg gingen leer aus.

Da verkneif ich mir jetzt mal einen Kommentar. Aber so wirklichkeitsfremd wie offenbar der Oberstadtmarketer agiert, so wird diese immerhin zwölftgrößte deutsche Stadt eben wahrgenommen. Sinsheim, Bochum, Leverkusen und Wolfsburg haben da einen ganz anderen Stellenwert. Und Bielefeld spart 2 Millionen. Euro. In gewisser Weise ist es aber auch eine Imageniederlage der Arm. BI, die so viel Kohle in den Ausbau des Stadions gesteckt hat.

Stuttgart-Blog: Sport als Grundstein für ein gesundes Leben

Wer sich einmal ernsthaft mit seiner Gesundheit auseinander gesetzt hat, der weiß genau, das man nur durch ausreichenden Sport seine Gesundheit bis ins hohe Alter beibehalten kann.

Früher habe ich selber kaum Sport gemacht und habe mich deshalb des öfteren einmal schlapp und abgeschlagen gefühlt. Doch seit dem ich wieder aktiv Sport treibe und mich dazu auch noch gut Ernähre, scheinen solche Probleme wie verschwunden zu sein.

Besonders die Ernährungsumstellung hat den entscheidende Verbesserung gebracht. Neben der gewöhnlichen Nahrung nehme ich auch nun noch Nahrungsergänzungsmittel wie Aminosäuren zu mir, welche dabei helfen von Sport schneller zu regenerieren. Das ganze habe ich für mich als Sinnvoll entschieden, nach dem ich einen ausführlichen Artikel auf http://aminosäure.org/ zu der Thematik gelesen habe.

Bielefeld-Blog: Westfälische Omma

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Hätte ich eine ostwestfälische Oma (Hatte keine) würde sie sich an den Kopf greifen und unter stetigem Schütteln ungefähr so sagen: „Chea, bei den Wetta chehse auffn Bottanischen Chatten fotochrafieren?“. So ungefähr. Die entsprechende Kamera vorausgesetzt, macht das sogar Spaß. Jetzt bin ich m al gespannt, wie reale westfälische Omas mein Ostwestfälisch zurechtrücken. Können aber auch junge Omas sein oder sogar Nochnichtomas.

Bielefeld-Blog: Auch Bielefeld bei „cross border leasing“ lustig dabei

In Bielefeld finanzierte die Stadtwerke-Tochter Mobiel 1997 den Kauf von 30 Stadtbahnwagen mit Hilfe einer „US-Bankengruppe“, deren Namen die Stadtwerke verschweigen. In einer zweiten Tranche folgten weitere 34 Wagen. „Die Geschäfte befinden sich in der Endphase der Vertragslaufzeiten. Für einen Teil der Fahrzeuge wurde die Kündigung der Verträge bereits Ende 2007 eingeleitet“, heißt es. Diese Fahrzeuge würden 2010/11 durch neue Stadtbahnwagen ersetzt. „Auf der Basis eines ausgeprägten Risiko-Controllings unter Einbeziehung externer Kompetenz sehen wir aktuell kein Risiko.“ Eine Versicherung haben die Stadtwerke nicht abgeschlossen.

Gucken wir uns das mal genauer an. In der öffentlichen Märchenversion ist Cross Border Leasing (CBL) folgendes: Städte verkaufen für mindestens 30 Jahre ihre wertvolle Infrastruktur wie Kanalisationen, Schienennetze, Wasserwerke, Müllverbrennungsanlagen, Messehallen, Straßenbahnen u. ä. an US-amerikanische Investoren und mieten die Anlagen zurück. Die Investoren erhalten in den USA für diese staatlich geförderte Auslandsinvestition 30 Jahre lang einen Steuervorteil. Die Städte bekommen dafür am ersten Tag eine bare Einmalzahlung (»Barwertvorteil«) in Höhe von vier bis fünf Prozent des Kaufpreises; mit diesem einfachen Trick können sie auf schwerelose Art ihre Verschuldung mindern.

Weil darin natürlich ein Risiko steckt, enthalten die Verträge weitsichtig folgende Regelung: Wenn die in den USA lizenzierten drei großen Ratingagenturen Standard&Poors, Moody’s oder Fitch die Investoren herabstufen, müssen die Städte umschulden und eine neue Bank suchen. Zu den einschlägigen Banken gehören vor allem europäische Banken wie vor allem die United Bank of Switzerland (UBS), Barclays, Dexia und deutsche Landesbanken, darunter am häufigsten die SachsenLB, die WestLB und die BayernLB, ebenso die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die in Mannheim, Bonn, Nürnberg und Düsseldorf den Treuhänder spielt. Mit diesen Banken wird teilweise schon seit vielen Monaten über einen Wechsel verhandelt. Dem muß allerdings auch immer der Investor zustimmen.

Na clickts? Mindestens KfW, SachsenLB, WestLB, BayernLB sind ja im Zuge des Hütchenspielens der supertaffen Nieten in Nadelstreifen im verein mit ihren Politiklakaien inn den Städtchen auf den Arsch gefallen. Mal sehen, wann in der Metropole mit den grandiosen Weisen in Rathaus und Stadtwerken Eselskarren Straßenbahnwagen ersetzen. Da es zum Zeitpunkt der Neuanschaffung der Wägelchen garantiert kein „cross border leasing“ mehr gibt, werden wohl „Volksanleihen“ und „Sparrencent“ dafür herhalten müssen.

Bielefeld-Blog: Katzenstreu macht Autobahn zu

Heute Morgen auf der Autobahn 2 in Höhe Bielefeld-Sennestadt: Gegen 6.50 Uhr fuhr ein Lkw auf ein umherschleuderndes Auto auf. Der 55-jährige Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt. Der Verkehr in Richtung Dortmund staute sich zwischenzeitlich auf zehn Kilometern Länge.

Der Lkw war kurz nach der Auffahrt Sennestadt nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der eingeklemmte Fahrer musste durch Rettungskräfte aus seinem Führerhaus befreit werden. Die in dem Laster geladene Katzenstreu musste nach dem Unfall komplett umgeladen werden. Die Staus reichten bis in die Mittagsstunden. Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 80.000 Euro geschätzt.

Bielefeld-Blog: Lampe geht ein Lichtlein auf

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Der Mann von der Oetkerschen Lampe-Bank am Alten Markt zu Bielefeld hatte im Gespräch auf den News-Ticker der Bank hingewiesen. Der sei derzeit „extrem hoch frenquentiert“. Ansonsten sei er leider „auch ziemlich verzweifelt und ratlos“. Aber deshalb seine Depots auf eine Deutsche Bank am Waldesrand der Metropole umschichten? Wo sie ungeschützt und jederzeit Ackermännisch zugreifbar auf einen Verhau von undurchsichtigen Tannen lugen? Niemals. Dann lieber unters ostwestfälische Kopfkissen. Cayman ist momentan nämlich auch keine Lösung.

Das ist die Lampesche News-Meldung übrigens. Da geht einem ja nicht nur eine Lampe sondern ein ganzes Licht auf. Wenn auch ein schummriges:

Nach dem Ausverkauf an den Börsen ist jetzt wohl Sicherheit gefragt!

Was für ein Wochenstart! Der 29. September 2008 wird als „schwarzer Montag“ in die Börsengeschichte eingehen. Nach dem überraschenden Scheitern des 700 Milliarden Dollar-Rettungspakets für die US-Finanzbranche sind die Aktienmärkte regelrecht eingebrochen. Der Dow Jones verbuchte zumindest absolut betrachtet den größten Kurssturz, den es jemals gab. Und in Europa wird es heute wohl auch weiter bergab gehen, nachdem schon gestern vor allem die Banken die Indizes nach unten gezogen hatten.

Bielefeld-Blog: Szurbrüggen

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Schon mal die neuen Radiospots des selbsternannten „Möbel-Riesen“ Zurbrüggen gehört und darüber nachgedacht, warum der Kerl so lispelt? Vielleicht liegt schon Szneee an der Herforder Sztrasze und man kommt nicht in die Bude rein. Dasz wär ein Grund.

Bielefeld-Blog: Auaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh

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Bitte mal auf der Zunge zergehen lassen:

„Stellst du dich oben auf den Teuto,
drehst im Kreis dich herum,
blickst du vom Nordkap bis nach Feuerland
und OWL liegt mittendrin“.

Dazu die Musik „Ist denn der alte Holzmichl tot?“………. Dabei hat OWl genau auf diese Hymne gewartet. War ja auch eine schlimme Zeit ohne. Der Bünder/Lemgoer Volker Radmann und Frank Justus von der Combo „Triad Elements“ haben uns dieses Kleinod deutschen, ja germanischen Musikschaffens geschenkt. Was ist da noch die Bayern-Hymne dagegen? Wenn zukünftig die Clubs aus den germanischen Stammländern bei Arm BI. und SC Paderborn zu dieser Hymne die Punkte abräumen, wissen wir, was die Stunde geschlagen hat. Provinz. Du bist so herrlich, wenn du singst.

Zuviel im Kreis drehen macht dumm und läßt immer nur den Blick auf sich selbst zu.

Bielefeld-Blog: Naives Westfalen-Blatt

Mit Beschwichtigungen ist das so eine Sache. Natürlich ist in der Krise keinem geholfen, wenn die Fachleute stets nur die schlimmsten Aussichten an die Wand malen. Weil ringsum alle Beteiligten sich darauf einstellen, treten die Folgen dann um so leichter ein. Mit den Beschwichtigungen ist das aber auch deshalb so eine Sache, weil sie nur begrenzt glaubhaft sind. Wie oft schon wurde in der jetzigen Finanzkrise betont, dass der Höhepunkt überstanden sei und dass Deutschland weitgehend verschont bleibe. Schon gar nicht werde der Verbraucher unter der Krise leiden. Aber die Krise zieht trotzdem noch größere Kreise. Und der Verbraucher ist schon deshalb betroffen, weil er als Steuerzahler für die Subventionen des Staates zu Gunsten von IKB und KfW nun für die Milliarden-Bürgschaften zur Stützung der Hypo Real Estate geradestehen muss. Gern tröstet man sich, dass Bürgschaften nicht gleich kassenwirksam werden. Doch eine solche Beschwichtigung trägt nur so lange, bis das Loch in der Bankenkasse mit echten Scheinen aufgefüllt werden muss. Leider kann keiner versprechen, dass die Zeit der Hiobsbotschaften schon zu Ende ist. Einzig die Art, wie die Regierung diesmal im Verein mit den privaten Banken den Problemfall Hypo Real Estate angegangen ist, stiftet ein bisschen Vertrauen. Auf die Wahrheit über das ganze Ausmaß der Krise müssen wir noch warten.

Liebes Westfalen-Blatt. Möchtest Du uns weissmachen, auch nur ein einziger Politiker erzählte uns auch nur einen Bruchteil der Wahrheit? Grad der Bufinami Peer S. – einer der begnadetsten, die je diesen Stuhl drückten – hat sich doch in den letzten Monaten x-mal widersprochen, gelogen, getrickst, rumgehampelt.

Regensburg-Blog: Xaverl – G´wichtheberregeln in Bayern

Xaverl: Jetza wiss mas.

  • De Schwoazen hom mit Abstand am meisten ghom – darum homs verloarn.

  • De Roten warn so schlecht wia nia – drum homs gwonna.

  • De Geibn, Greana und de Blaua warn a guat dabei – drum homs a gwonna.

  • De Dunklroudn und de Brauna hom nix dabackt – des macht nix.

Alle san zfrin. Bloß der mit de stärksten Muckis, der am meisten ghobn hat, der net. So is des bei uns.    

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Übersetzung: Jetzt wurden die Sieger bekannt gegeben.

  • Die Schwarzen stemmten mit Abstand am meisten – Darum haben sie verloren.

  • Die Roten stemmten so schlecht wie noch nie – Darum haben sie gewonnen.

  • Die Gelben, Grünen und die Blauen haben auch gut mitgehoben – Darum haben sie auch gewonnen.

  • Die Dunkelroten und die Braunen versagten total – Das bedauert aber keiner.

 Alle sind zufrieden. Nur der Stärkste, der am meisten gehoben hat, der ist unzufrieden. So ist das bei den Gewichthebern in Bayern.

Bielefeld-Blog: Die Tonne zum reinkloppen

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Wir haben es geahnt. Es kündigte sich an. Das epochale Ereignis beginnt heute. Dann kloppen wir doch mal in die Tonne: Weltweite Gaunerbanken, Erwin Huber, Jürgen Klinsmann. Das Wetter. Singlehaushalte werden sich freuen. Halbe Tonnengröße. Gleicher Preis. 30. September 2008. Ab heute wird die Welt nicht mehr so sein wie gestern noch.

Regensburg-Blog: Xaverl – Bierblumenherbst im Stadtpark

Xaverl: Jetza werns geib d´Bierbleiml und s´Zeig dadirrt und konnst as wegwerfa. Da hät ma scho a bo Mass Bier macha kenna. Aber so wirft mas weg sguate Zeig.

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Übersetzung: Jetzt werden die Bierblumen (Hopfen) gelb und die Dolden werden dürr und unbrauchbar. Davon hätte man schon einige Mass (Liter) Bier machen können. Aber so werden Nahrungsmittel verschwendet.

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… und des san guade Biergblumen (.. und so sehen frische Hopfendolden aus)

Lippstadt-Blog: FORELLE?!

Als er das las, war der Andi platt wie ’ne Flunder: Die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Soest gibt ein Magazin mit dem Namen „FORELLE“ heraus (auf dieser Seite weiter unten als PDF). Der Andi kam ins Grübeln, was dieser wohlschmeckende Fisch wohl mit der Gleichstellung der Geschlechter zu tun haben könnte und ist einfach nicht drauf gekommen.

Bis es ihm wie Schuppen von den Augen fiel: Das Blatt soll „For Elle“ heißen, also eine anglo-französische Textkreation, die übersetzt genauso heißt, wie eine sehr bekannte Frauenzeitschrift aus dem Boulevarddschungel. Wenn er sich den Inhalt ansieht, findet Andi dort sehr gute Artikel, die hin und wieder auch den Mann in den Mittelpunkt rücken, aber: Der Titel kommt ihm trotzdem irgendwie bedenklich vor.

Weil Frauen noch immer in Gesellschaft und Arbeitsleben öfter benachteiligt sind als Männer (erst kürzlich gab es z. B. eine EU-Studie zum Thema Gehalt und Geschlechter), geht der Titel wahrscheinlich in Ordnung. Auf lange Sicht findet Andi ihn allerdings etwas einseitig – weshalb er für eine sofortige Umbenennung des Magazins in „HIMELLE“ ist, auf dass das Zusammenleben zwischen Mann und Frau ein ebensolcher auf Erden werde!

Aber vielleicht sieht der Andi das alles zu eng und hat mal wieder nur unbedeutende Blubberbläschen produziert. Die Ausstellung „Politeia“ im Rathaus (das eigentliche Thema des anstoßgebenden Artikels) schaut er sich trotzdem sehr gerne an. Mehr noch: Er empfiehlt sie sogar ausdrücklich.

Bielefeld-Blog: Gemeinden wollen Google-Wagen rauswerfen. Und hier?

Grad auf dpa gelesen:

Aufstand gegen Google: Die Gemeinde Molfsee bei Kiel will laut einem Zeitungsbericht dem Unternehmen Fotoaufnahmen auf ihren Straßen untersagen. Die sollten eigentlich für die virtuelle Rundfahrt Street View abgelichtet werden, die Google demnächst auch in Deutschland anbieten will. Für den Internet-Konzern ist das ein attraktiver neuer Dienst, Datenschützer warnen hingegen vor den neugierigen Kameras. Deshalb wollen nun auch andere Gemeinden Google aussperren.

Hier fahren die Karren des Datenkraken ja auch durch die Straßen und filmen, was das Zeug hält,. Es wird wirklich Zeit, dem amerikanischen Schwachsinnsunternehmen mal ebenso zu zeigen, wo der Hammer hängt wie den Hütchenspielern in den Banken und ihren wohlfeilen Staatslakeien, die frisches Spielgeld der Steuerzahler nachschieben.

Bielefeld-Blog: Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde. … Auch in Bielefeld

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Eigentlich hatte ich vor, heute Morgen nur ein paar Aufnahmen im neugestalteten – und endlich mal vom Unkraut befreiten – Skulturenpark hinter der Kunsthalle zu machen. Dafür ist der frühe Morgen gut, an dem Rathauschef David noch nach dem neuesten Schuldenwurm angelt (Na, was habt Ihr an der Allgemeinheit gehörendem Gut an die US-Heuschrecken verleast und zurückgekauft und müßt nun nachlegen, weil deren „moderne “ Finanzinstrumente kläglich der Gier zum Opfer gefallen sind?).

Auf der Bank hinter der Kunsthalle sitzt eine kleine Gestalt. In städtisches Politessenblau gewandet, das Sparrensymbol der Obrigkeit („Hi Pudding allwege“) auf dem Ärmel und boebachtet den Parkplatzz an der Stätte des Geistes und der Kunst. Denkste, dachte ich mir und befolgte einen Rat der schöneren und besseren Hälfte („Folge Deinem Unterbewußtsein“), indem ich 50 Cent in den Parkautomaten warf und das Schildken hinter der Scheibe des Maybach plazierte. Wir werden noch sehen, warum das Unterbewußtsein mich gesteuert hat.

Weiter ging der Weg in den Skulpturenpark. Die Weltmetropole, der am Nebelswall grade frisches Bitburger angeliefert wurde, spiegelte sich fast überirdisch schön im neuen Wasserbecken der Halle der Künste.

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Der Blick gewinnt Raum, färbt sich in Sepia, nicht ohne den Nebelswall bis hinauf zur Sparrenburg einen kleinen Moment in historische Farbe zu tauchen. So muß es am Rats ausgesehen haben, als die Stadt noch mit Leinen viel Geld verdiente und das Wort „Schulden“ nicht kannte.

Der Wunsch, den Helga Franz an Yoko Onos „Wunschbaum“ vor der Kunsthalle gehängt hat, wird sich wohl nicht erfüllen, solange die Politik – nicht nur im Biotop unter der Sparrenburg aus ziemlich vielen unfähigen Menschen gespeist wird……

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Die kleine Gestalt im städtischen Blau mit dem Sparren auf dem Ärmel kam vom Parkplatz hinter der Kunsthalle und entfernte sich Richtung Nebelswall. Herr, laß Hirn auf diese Stadt regnen. Vor allem am Niederwall. Die Frau hatte tatsächlich 15 Minuten regungslos auf der Parkbank mit Blick auf den geparkten Maybach gewartet. Eilig schritt sie von dannen. Das angeblich leere Stadtsäckel aufzufüllen, war ihr in dieser frühen Stunde noch nicht gelungen. Aber einen vernichtenden Blick darf man städtischen Bediensteten ja hinterherwerfen, oder?

Insofern hatte die bessere und schönere Hälfte Recht behalten. „Folge Deinem Unterbewußtsein“.

Bielefeld-Blog: Junioraußenminister Frank-W. S. blamiert sich im TV

Das grausamste Ergebnis bis jetzt lieferte der menschenverachtende Steinmeier. So wie er mit Kurnatz umgegangen ist und so tief, wie er Deutschland in diverse Angriffskriege verwickelt hat, hat er heute seine persönliche und politische Dummheit veröffentlicht. Er glaubt wirklich, das die SPD Verluste in Bayern ein Sieg sind.

Das ist so etwas von vollständig blöde, wie es bisher nur Franz Müntefering hinbekommen hat. Die Menschen in Deutschland wollen eine neoliberale SPD nicht haben. Sie wollen keinen Frank-Walter Steinmeier, der deutsche Bürger in Guantanamo verrecken lässt. Steinmeier und Müntefering haben diese Wahl in Bayern vergeigt und sie werden jede Wahl verlieren zu der sie sich stellen müssen. Arschloch und Verräter will niemand. Funktionär und gekaufte Pfeife auch nicht.

Es ist die SPD die diese Wahl zu Recht verloren hat. Es hat auch keinen Sinn an die SPD zu appellieren. Die sind viel zu weit von den Menschen entfernt um überhaupt noch etwas zu merken.

Das lesen wir auf dem Blog „Duckhome“ zum Auftritt unseres ostwestfälisch-lippischen Geistesgröße und SPD-Hoffnung für den Kanzlerstuhl nach der Bayernwahl. Ich habe es auch gesehen und mir verwundert die Augen gerieben. Warum kopiert dieser Mensch in Duktus und Stimme ständig seinen Exchef und Mentor GAZgerd Schröder? Vielleicht ist er aber auch nur ein lippischer Klon. Soll es in dieser Gegend neben Spökenkiekern auch geben.

Bielefeld-Blog: Reinhard hat fertig

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Klar, Reinhard, es hat schon lange gedauert und man sah das Licht in Deinem Gehöfte häufig nachts brennen, wenn Du diktiertest und auf Konzernpapier ausdrucken liessest, die Stellen, in denen es um das tausendjährige Reich und die Verstrickung Eures Imperiums ging, sorgfältig ausstrichst und schwärztest. Vergeben. Vergessen. Die NW widmet Dir ja heute nicht nur einen Platz auf dem CSU-Titel sondern eine fast ganze Seite. Schreibt ja nicht jeder ein Buch. Verlegt ja auch nicht jeder selbst gedruckte Bücher. Verwandelt ja auch nicht jeder Steuerwasser mittels einer Stiftung in Wein. Kauft sich ja auch nicht jeder nahezu alle Politiker der Republik und macht willfährige „Wissenschaftler“ zu devoten Mietmäulern. Am schönsten fand ich im großen Abdruckdiener des lokalen Käseblättchens den Satz „…Während sich unser Sohn Christoph durch große Eigenständigkeit auszeichnet….“. Wieviele hunderte Millionen macht nochmal sein Lycos an Minus seit Jahren? Von all den anderen Bigotterieren um Liz usw. wollen wir hier mal schweigen.

Wenn alte Männer sich ausheulen, sollten sie es ohne Buch tun. Schon schlimm genug, wenn die Kanzlermimin in Kürze „das Buch verschlungen hat“ und der jetzige Präsident des Bundesverfassunsgerichtes in die Dienste Eurer Stiftung tritt. Er hat es ja bereits wunderschön formuliert, um was es in der Gütersloher Welt der Bigotterie, Traktatdruckerei, langer Verleugnung eines gewissen Reiches wirklich geht: eigene Macht mehren, nur die eigene Meinung zulassen. Alles andere zerstören. Sozusagen „Hartz 4 für alle Erfolglosen und die, die uns nicht anschließen wollen, können“:

„Der Staat kann nicht alles richten“, sagte er. „Der Staat kann sich nicht zum Vollversicherer für alle privaten und gesellschaftlichen Risiken entwickeln. Wir müssen die Selbstverantwortung stärken.“ Wenn der Staat immer mehr Aufgaben an sich ziehe, diese aber mangels finanzieller Mittel nicht zufriedenstellend erledigen könne, „schwindet noch mehr Vertrauen in die Demokratie“.

Deutschlands oberster Richter forderte eine umfassende Übertragung von Staatsaufgaben in private Hände: „Die Frage, was genauso gut von gesellschaftlichen Einrichtungen übernommen werden kann, stellt sich in vielen Bereichen. Wir müssen die Zivilgesellschaft stärken. Damit meine ich etwa Familien, karitative Einrichtungen, Sozialverbände, Bürgerstiftungen.“ Zu den Aufgaben, die nicht zwingend vom Staat übernommen werden müssten, zählte Papier beispielsweise die Kinderbetreuung oder die Pflege älterer Menschen.

Sagt der Träger des Bundesverdienstkreuzes, Papier. Nur richtig blöd und doof, wenn man in die USA schaut, wo der blöde unfähige Staaat grad blöden, gierigen, charakterlosen Bankern Milliarden in das Maul wirft, damit sie weiterzocken können.

Ersparen Sie mir den Vergleich mit Bertelsmann, lieber Reinhard. Sie können jetzt Ihre Hecken wieder schneiden lassen. Da sehen Sie auch schneller, wenn Liz anrollt und neue Weisungen abholt. Schließlich muß der Mohn am Hindukusch ja mit deutschen Soldaten gesichert werden. Und wer ist besser dazu geeignet, eine Bundeswehr halb zu verstaatlichen als Euer „arvato“. Der Staat kann ja schließlich nicht alles machen. Doch. Kann er und muß er. Weil der Neoliberalismus und der Kapitalismus Eurer Prägung mal wieder mal an die Wand gefahren ist.

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Alles Ansichtssache

Heute ist Wahl. Wer mitreden und mitschimpfen will muss schon auch mitwählen. Die Politiker präsentieren sich von ihrer besten Seite und wir suchen uns die Personen raus die unseren Vorstellungen am meisten entsprechen. Aber das ist oft nur Ansichtssache wie das Beispiel unten zeigt. 

 

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  • Enrico Uccello: Welch herrliches Tier …

  • Xaverl: Mit an Kraut und Knedl und an Weizen.. (Zubereitet als Braten)

  • Henry Bird: De scheissen alles voi (Sie verschmutzen den Park)

  • Heinz Vogl: Alle 3 haben Recht

  

Bielefeld-Blog: Unsinn auf Rädern. Von NW gefeiert

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Da baut die bayerische Vierringe-Schmiede ihrem häßlichen Audi Kuh 7 einen 500 PS-Zwölfzylinder-Diesel hinter den perversen Grill und was macht das etwas größere unserer lokalen Blättchen? Jubelt in seiner Autobeilage, was das Zeug hält. Der Motorredaktor hat das Ding „schon mal probegefahren“. Wahrscheinlich im 6. Gang mit 10 km/h am Kamener Kreuz auf der Querspange nach Frankfurt. Mannomann, gegen das Ding ist ja der Maybach gradezu zierlich, wenn auch ebenso nicht mehr zeitgemäß. Darüber liest man aber bei der NW wenig, auch wenn der Autor am Ende seiner Probefahrt abschwächt: „Sinn und Unsinn stehen hier nicht nur Diskussion….“ Doch, stehen sie. Wie wir grade eben gelernt haben, richtet es „der Markt“ leider nicht, weil der Verstand aussetzt. Ein paar Bielefelder Blondies werden die überdimensionale bayerische Gucci-Tasche „im trendigen Weiß“ demnächst sicher an den Gehrenberg stellen und ihre Kinderchen mit Sweeties „vom Schortscho Amanni“ behängen. Auah.