StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

Themen anzeigen:

August 2008
M D M D F S S
« Jul   Sep »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
21
Aug '08

Detmold-Blog: Kontodaten

telekom.JPG

Nee, nicht mit mir, liebe Telekom. Wir haben doch bloß unseren bestehenden Anschluss um ein kleines feature modifiziert. Und jetzt wollt ihr deshalb unsere Kontodaten haben, damit ihr den Auftrag auführen könnt? Mann, wie schlecht ist das denn! Ich kann sie per Fax durch die halbe Weltgeschichte schicken. Naklar! Damit sie noch irgendwelche x-beliebigen Call-Center Mafiosi abfangen und mir reihenweise die Monete abbuchen.

Ihr schickt mir schön brav weiter eine Rechnung. Auch wenn das für euch teuer ist. Und nach ausgiebiger Prüfung werde ich euch fristgerecht die entsprechende Summe überweisen.

Rathenow-Blog: Ausflug auf die Rigi

Am Sonntag unternahmen wir eine Tour zur Rigi (manch einem bekannt aus “Wilhelm Tell”). Wir sind schon öfter auf den Brocken im Harz gewandert. Deshalb wollten wir auch in den Alpen ein paar Kilometer laufen. Da muss man als Havel(Flach-)länder doch schnell erkennen, dass das kein Vergleich ist.
img_0061.JPG
Die Steigung macht uns zu schaffen, dem Vieh eher nicht. Überall war das Läuten der Kuhglocken zu hören. Und wo kein Platz für Kühe war, gab es wenigstens noch ein paar Ziegen oder Schafe.
img_0064.JPG
img_0104.JPG
Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch, für uns aber doch recht beschwerlich. Das junge Paar trug abwechselnd das Baby. Als es dann aber noch anfing zu regnen, entschlossen wir uns zur Weiterfahrt mit der Zahnradbahn. Man hätte auf anderer Strecke auch mit einem Dampfzug fahren können.
img_0074.JPG
img_0069.JPG
Als wir glücklich oben angekommen waren, fing es sogar noch kurz an zu schneien.
img_0091.JPG
So hatten wir von oben leider keine gute Sicht. Die besserte sich erst auf dem Rückweg.

Rathenow-Blog: Zürich

Die Stadt Zürich hat etwa 350.000 Einwohner und eine über 2.000-jährige Geschichte. Sie liegt am Zürichsee und ist von Bergen umgeben. Durch die Stadt fließt der Fluss Limmat. In einem Prospekt habe ich vor ein paar Tagen gelesen, dass hier Menschen aus 160 Nationen friedlich nebeneinander leben. Man sieht schon auf dem Hauptbahnhof, übrigens einem Kopfbahnhof, Menschen unterschiedlichster Herkunft (Asiaten, Afrikaner, Europäer anderer Länder) und unterschiedlichen Glaubens. An den Anblick von Muslimen hat man sich schon in Berlin gewöhnt. In Zürich trifft man auf eine große Zahl von Juden. Sie fallen einem auf, wenn an einem heißen Sommertag Herren in schwarzen Mänteln und mit Zylinder mit ihren Familien spazieren gehen. Die Stadt hat viele schöne alte Gebäude. Augenblicklich wird an der Kanalisation gebuddelt, man trifft auf viele Baustellen. Der Nahverkehr ist sehr gut ausgebaut und wird rege genutzt. Die Leute fahren mit der Tram (Straßenbahn) oder dem Trolley (Bus). Außerdem sieht man überall Velos (Fahrräder). Was uns ganz besonders aufgefallen ist, sind die vielen Kinder. Junge Paare mit drei oder vier Kindern sind hier keine Seltenheit. Und noch etwas ist uns ganz positiv ins Auge gestochen: Man sieht so gut wie keine Schmierereien. Die Stadt macht einen sehr sauberen Eindruck. Obwohl wir an der Limmat und auch am Zürichsee zahlreiche Leute mit einem Hund sahen, mussten wir nirgends befürchten, eine Tretmiene zu erwischen. In Abständen sind Mülleimer mit Beuteln aufgestellt und jeder Hundehalter entsorgt die Hinterlassenschaft seines Vierbeiners. Rathenower Jugendliche sagten kürzlich bei einer Zeitungsumfrage, sie hielten sich für ordentlich. Dann sollten sie sich mal in Zürich umsehen! Dort liegt nirgends Verpackungsmüll umher oder werden leere Flaschen einfach weggeworfen. Bei uns nimmt die Zahl derer, die ihre leeren Gefäße einfach stehen lassen und weggehen, sich aber beim nächsten Mal über vermüllt vorgefundene Plätze aufregen, immer mehr zu.
Nun aber zu einigen Fotos:
img_0171.JPG
zurich.JPG
An der Limmat, darunter der Zürichsee.
img_0145.JPG
img_0141.JPG
img_0183.JPG
Im Stadtteil Witikon fließt in einer Senke der Elefantenbach. Die Hänge sind mit alten Buchen und Tannen bewachsen. Hier ist es auch an heißen Sommertagen angenehm kühl und schattig. Ob der Bach schon immer diesen Namen hatte oder ihn erst bekam, nachdem ein Steinmetz vor fast hundert Jahren den Elefanten dort reinstellte, weiß ich nicht.img_0125.JPG

Rathenow-Blog: Vorschlag für junge Havelländer

Inzwischen arbeiten und leben nicht wenige Havelländer in der Schweiz oder in anderen europäischen Nachbarländern. Ich will hier ein paar von meinen Fotos aus der Schweiz zeigen und vielleicht noch einigen jungen Leuten Mut machen, ihr Glück in der Ferne zu suchen. Ein Jahr oder auch mehrere in anderer Umgebung haben noch keinem geschadet. Seit Menschengedenken ziehen die Leute in die Ferne, wenn ihnen in der Nähe keine Perspektive mehr geboten wird. Leben in anderer Umgebung mit anderen Menschen zusammen fördert jeden, der offen ist für neue Herausforderungen. Man erweitert seinen Horizont und sieht vieles aus anderem Blickwinkel. Viele werden feststellen, dass in anderen Orten die Menschen viel aufgeschlossener und freier von Vorurteilen auf Fremde zugehen. Unsere Jugendlichen haben Berührungsängste und versuchen diese hinter Drohgebärden und “coolen” Sprüchen zu verbergen. Deshalb mein Vorschlag für alle, die hier keine Zukunftsaussichten haben: Wenn sich euch die Gelegenheit bietet, guckt euch in der Welt um. Damit meine ich nicht, irgendwo am Strand in der Sonne herumzuhängen und zu saufen bis zur Bewusstlosigkeit. Seht euch Land und Leute an! Irgendwo werdet auch ihr gebraucht. Entwickelt euch weiter und versucht euer Leben selbst in die Hand zu nehmen. Von allein ändert sich hier nichts.

Bielefeld-Blog: Liebe Altherrenriege…..

altherrenriege.jpg

…da Ihr mich ja so nett in Eurer Eloge an mein Herrchen erwähnt habt, möchte ich Euch nur mitteilen, das (oder daß?) wir heute final zu jenem Brackweder Tierarzt fahren. Noch mal eine Spitze, noch mal ein Verband. Dann ist meine Pfote wieder heil. Und mit 60€ kurbeln wir die Tierärztliche Konjunktur auch noch mal an. Wuff. Wollt ich nur mal gebellt haben.

Bielefeld-Blog: Wo gibts die beste Currywurst der Metropole?

Aus Berlin erreichte mich eine Mail. Ein Marketingmensch hat was bei unserem weltbekannten Lebensmittler zu tun und möchte nicht auf seine geliebte Currywurst verzichten. Ich trau mich nicht, Empfehlungen auszusprechen. Flannis, Alte Herrenriege und Andere an die Front. Her mit Euren Empfehlungen, dass (oder daß? :-) ) die Schwarte kracht. Wo gibts die beste Curry der Metropole an der Lutter?

Augsburg-Blog: Augsburger Allgemeine: Diebesgut ruckt aus dem Rucksack

In einem Discountmarkt in Günzburg versuchte ein Mann nach Angaben der Augsburger Allgemeinen, ein Mobiltelefon des finnischen Herstellers Nokia im Wert von ca. 250 Euro zu entwenden. Er versteckte dieses zwar in seinem Rucksack, den er bei sich trug. Allerdings war der Reißverschluss nicht verschlossen, so dass das Handy aus dem Rucksack luckte, teilte die Günzburger Polizei mit. Die Zeitung schrieb nicht, ob neben dem eigentlichen Delikt auch die Dummheit des Täters bestraft wurde.

Bielefeld-Blog: Wassertango beim Schröder-Team

schroderwasche.jpg

Kurz vor der Kreuzung, wo rechts das GildemeisterSeidensticker-Betriebskrankenkassenheadquarter (früher Ceyoniq) die Ecke am Südring rahmt, steht seit Jahresanfang ein Waschcenter, betrieben von den Schröder-Team-Buben aus Senne. Gemessen an der Fülle der Waschfabrik Herforder Straße ists hier fast immer gemütlich leer. Aber auch einen Tick teurer. Sauber wirds aber nicht weniger als bei “Mr. Wash”. Für Südwestler in der Weltmetropole oder Speckgürtler aber eindeutig besser erreichbar.

Bielefeld-Blog: Blumiges Gröppel

groppel.jpg

Man fragt sich jedes Jahr aufs Neue, wie die Gröppels (heißen anders) das an ihrem alten Gasthaus an der Gütersloher Straße hinkriegen. Auch heuer blüht es wieder wie wild. Ob die “Maisels Weiße” in die Kästen schütten und die Petunien darob den Wachstumssamba tanzen? Früher waren wir öfter mal da, das Essen war gutbürgerlich und die übrigen Gäste gehörten dem Ummeln/Brackweder Gutbürgertum oder den Honoratioren an.

Bielefeld-Blog: Morgens um 8 ist die Welt nicht mehr in Ordnung

Seltsame Duplizität der Diskussionen um Callcenter allgemein und ein Bielefelderisches im Besonderen. Heute klingelt kurz nach 8 das Telefon. Die Nummer ist unterdrückt.

Anruferin: “Telekom Bielefeld. Kundenbetreuung. Sie hatten uns angerufen”

“Ach. Ich habe Sie angerufen? Wann, Uhrzeit und von welcher Nummer?”

Anruferin: “Kann ich leider aus technischen Gründen nicht sehen. Womit kann ich Ihnen helfen?”

“Ich habe Sie nicht angerufen und ich brauche auch keine Hilfe”

Anruferin: “Ich sehe grade, Sie lassen nicht abbuchen. Soll ich Ihre Bankverbindung notieren? Das gibt 200 Happy Digits”.

“Ich will weder abbuchen lassen noch brauche ich Happy Digits”

Anruferin: “Stimmt Ihre Adresse XXXX, YYYY noch?”

“Woher nehmen Sie das Recht, mich anzurufen?”

Anruferin: “Weil Sie uns angerufen haben”

“Auf Wiedersehen”, sage ich und lege auf.

Offensichtlich werden die Anrufmethoden immer dreister und die erfundenen Gründe immer frecher. Denke sich jeder sein Teil. Seltsam nur, das grade heute Morgen hier angerufen wurde ……