Manchmal muss man bei Zimmerpflanzen lange auf Blüten warten. Oft können wir Exoten in unseren Wohnungen gar nicht optimale Wachstumsbedingungen bieten. Oder die Blüten halten nicht lange vor. Ganz anders sieht es bei Orchideen aus. Man (ich jedenfalls) hat erst mal Respekt vor diesen Pflanzen und fürchtet, sie nicht artgerecht pflegen zu können. Vor ein paar Jahren bekam ich zu Weihnachten meine erste Orchidee geschenkt. Ich war überrascht, dass die Blüten bis weit nach Ostern vorhielten und nach einer kurzen Pause bereits der nächste Blütentrieb erschien. Daraufhin kaufte ich mir manchmal eine, wenn sie im Supermarkt zum halben oder noch geringeren Preis angeboten wurden. So habe ich jetzt einige stattliche Exemplare, die mich monatelang mit Blüten erfreuen.
Den beiden auf den letzten Fotos habe ich vor einigen Tagen größere Übertöpfe verpasst und diese zum Teil mit Kieselsteinen gefüllt, weil die Pflanzen wegen der zahlreichen Blüten umzukippen drohten.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Das passiert einem sicher nur einmal im Leben: Ich wollte heute am Sparkassenautomaten 200 Euro abheben. Der Vorgang zog sich eine ganze Weile hin, obwohl ich alles routiniert eingegeben hatte. Der Automat hörte sich an, als ob im Innern ein Schredder liefe. Ich fürchtete schon um meine Karte. Nein, alles in Ordnung. Und als das Geld erschien, waren es sogar 240 Euro. Es braucht niemand mehr zu fragen, wo das geschah. Ich habe das Personal informiert und auch die überzähligen 40 Euro dort gelassen. Wahrscheinlich hatte sich einer der erst seit sechseinhalb Jahren im Umlauf befindlichen und trotzdem schon mächtig abgegriffenen Scheine irgendwo verklemmt. Mein erster Gedanke bei der langen Bearbeitung galt ja Ganoven, man wird schließlich in jeder Kriminalreportsendung davor gewarnt. Nur können die mit meiner Sparkassenkarte sowieso nicht viel anstellen.
Hurra, eine neue Serie! Ich werde an dieser Stelle immer mal wieder lustige, verpatzte oder einfach gute Werbung vorstellen, die mir so unter die Augen kommt. Wir starten mit einem Exemplar, nach dem sich Bastian Sick sicher die Finger geleckt hätte:
Vibo Sports – effizienter traininieren (gesehen in einem Bielefelder Copyshop)
Was will der Anbieter Vibo aus Halle uns damit sagen? Vielleicht, dass sein Produkt zwar die Muskeln aufbläst, es aber leider zu unverhofften Schprachfehlehlern kommt? Das kann man nur im Selbstversuch herausfinden. Wer meldet sich freiwillig?
Andreas
Nun meldet es auch “Sportgate”: Arm. BI wird Tankwart. Als erster Bundesligist wird Arminia Bielefeld eine Tankstelle eröffnen und geht damit ungewöhnliche Wege. Gemeinsam mit dem Q1 Tankstellenvertrieb wird in Bielefeld am Donnerstag die laut Klubmitteilung “erste Arminia-Tankstelle” mit Namen “12. Mann” eröffnet. Diese wird in Vereinsfarben schwarz-weiß-blau gestaltet sein. Arminia-Mitglieder sparen beim Tanken einen Cent pro Liter und pro Autowäsche einen Euro.
PS: Die Tanke ist in der Jakob-Kaiser-Straße. Wenn sie man auf dem Felde so kreativ wären wie beim Geld machen…..
Immer wieder liest man in der Zeitung Berichte über Jugendliche die Papierkörbe vernichten. Nun hat der bekannte Halbaffenspezialist Prof. Affspinnata uns aufgeklärt. Jugendliche tun so was nicht und werden leider immer wieder zu Unrecht verdächtigt. Eine neue leider noch nicht so bekannte Tierart, der Halbaffe, ist für dieses Verwechslungen verantwortlich. Ich drucke hier die Erkennungsmerkmale nach
Prof. Affspinnata wörtlich ab.
Der Mensch:
Er erkennt einen Papier bzw. Abfallkorb, weiß dass man in dieses Gefäß Abfall entsorgt und wirft darum seinen Abfall in diesen Behälter. Er erkennt die Wichtigkeit dieses Artikels und geht daher sorgsam mit diesem um.
Der Affe:
Er kennt keinen Abfallkorb, entdeckt die tollen Dinge darin und wirft sie durch die Luft um ihren Sinn zu ergründen. Mangels Hirnmasse ist dies nicht von Erfolg gekrönt und darum wirft er auch den Abfallkorb durch die Gegend, weil Affen diese Denkprobleme nicht anders lösen können.
Der Halbaffe:
Er verhält sich wie ein Affe und kann die natürliche Denkweise des Menschen nicht nachvollziehen. Leider sieht er aber aus wie ein Mensch und wird oft mit diesem verwechselt.
Aber auch Affen und Halbaffen lernen früher oder später dass diese Tätigkeiten sinnlos sind und beginnen langsam zu lernen, dass man das nicht tut. Man muss Geduld haben und nie vergessen, dass die Hirnmasse dieser Spezie beschränkt ist. Man muss die Halbaffen auf den Unsinn ihrer Tätigkeit immer wieder hinweisen. Notfalls muss man sie halt von Abfallkörben fern halten.
Das Problem unsere Gesellschaft ist, dass die Spezie Halbaffe noch nicht gründlich erforscht ist. Viele Erwachsene halten diese Art für normale menschliche Jugendliche und verlangen geistige Fähigkeiten, die ein Halbaffe leider nicht hat.
Dreckige Schuhsohlen, weiße Fußabdrücke in den Geschäftseingängen und Kaufleute, die hinter ihren Kunden herwischen, sind seit gestern in der Altstadt zu sehen. Das Pflaster in der Fußgängerzone bekommt mal wieder eine Fugenpflege verpasst. Zwischen den Steinen werden die Ritzen aufgefüllt. Warum die Arbeiten nicht in den Sommerferien gemacht wurden, ist den Kaufleuten ein Rätsel.
So stehts heute in den Gazetten der Metropole. Tja, warum ist das nun so mit dem Auffüllen der Ritzen? Ob das was mit dem sommerlichen Schlaf der Rathausinsassen zu tun hat?
Wer bestimmt eigentlich, was Arbeit ist? Das es keine eindeutige Antwort auf diese Frage geben kann ist offensichtlich. Der Arbeitsmarkt spricht jedoch eine andere Sprache und vollstreckt mit seinen kompromisslosen Ansprüchen täglich sein Urteil über Menschen, die einfach nicht auf die starren Schablonen der Arbeitsgesellschaft passen.
Diesem Treiben wollen rund 50 Aktivist_innen, Initiativen, Künstler_innen, Theoretiker_innen und Multiplikator_innen aus der ganzen Welt nicht tatenlos zusehen und arbeiten deshalb im Rahmen der Kampagne “/unvermittelt” an der Herstellung und Veröffentlichung eines gemeinsamen, solidarischen „Denk-, Spiel- und Handlungsraumes“. So entwickeln sie ein zeitgemäßes Konzept von Arbeiten und Tätigsein und stellen es im Zuge der Kampagne “/unvermittelt” in öffentlichen Interventionen und Monumenten vom 15. August bis 17. September im Berliner Stadtraum, Radio- und Fernsehbeiträgen, in Diskussionen und Publikationen zur Debatte.
Der Auftakt für die absolut unkommerzielle Kampagne ist am Freitag, den 15. August. Um 11:30 Uhr wird es eine kurze Vorstellung der Beteiligten und ihren Erwartungen für die kommenden Wochen in der Neuen Gesellschaft für Bildene Kunst (NGBK) in der Oranienstr. 25 in Berlin-Kreuzberg geben (u.a. mit der Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Frau Dr. Heidi Knake-Werner – alle dürfen gespannt sein was die Politik zu diesem Thema beizutragen hat!)
Im Anschluß an den Auftakt geht es dann um 12:30 Uhr weiter mit der Demonstration “Gebt der Arbeit eine Chance!”, die mit einer Kundgebung vor dem Jobcenter in der Rudi-Dutschke-Str. enden wird.
Immer dabei, das “/unvermittelt”-Kampagnen-Mobil, das die wichtigsten Infos zum Treiben der KünstlerInnen und AktivistInnen bereit hält. Wer immer auf dem Laufenden sein will und das Kampagnen-Mobil im großen Berliner Dschungel gerade nicht entdecken kann, besucht am besten die ständig aktualisierte Homepage von “/unvermittelt” unter: www.unvermittelt.net – dort kann auch ein Newsletter abonniert werden.
Wir sehen uns auf der Straße!
AG /unvermittelt
Packstücknummer 014100671291
Empfänger: XXXXstraße 2, 33XXXX Bielefeld
Status: Elektronische Sendungsdaten liegen vor
Status von: 06.08.08 00:00
Vorgang: Elektronische Sendungsdaten liegen vor
So stehts da immer noch bei DHL´s “Track & Trace”. Und vom Absender kam gestern ein halbherziges “Kümmern uns drum”. Mann, Mann. So kanns gehen, weils Bielefeld eben doch nicht gibt.
Wer guckt hier eigentlich noch Olympia? Noch Lust auf Kina-Medaillen? Oder Nase voll von der Leistungsexplosion der Bestgedopten? Wie auch immer. Die bundesdeutsche Truppe schwimmt, rennt, springt, radelt hinterher wie selten. Obs daran liegt, das ein Bielefelder vorne beim Sportbund an der Spitze steht und nicht schlimm findet, das die Webseiten von den Kinesen gesperrt wurden?
… und Justin ist auch dabei, Nils-Noel, Kevin, Maylinn und all die anderen, neumodischen Namen der I-Dötze, die heute ihre abenteuerliche Reise durch das bundesrepublikanische Schulsystem antreten. Alle wollen sie in Pisa ankommen. Hoffentlich haben die Zeitungen genügend Reporter an den Eingängen postiert, damit reichlich Fotos gemacht werden.



Artikel kommentieren »