Premnitz hatte im vergangenen Jahr am Wettbewerb “Entente Florale” sehr erfolgreich teilgenommen. Es war an dieser Stelle schon darüber berichtet worden. Wenn man durch die Stadt geht, bemerkt man überall positive Veränderungen. Ganz egal, ob man den Stadtkern betrachtet, an der Havel entlang geht oder sich das Rathaus ansieht: Es tut sich allerhand.
Skulpturen an der Havel, darunter das Rathaus. Das Pflaster vermittelt den Eindruck vom Fußboden in der guten Stube.
Das ist doch mal eine schöne Litfass-Säule. Pferdchen, Giraffe und Elefant scheinen sich zu bewegen.
Und zum Schluss noch eine originelle Bank.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Wend, Bielefeld, hat sich empört über den Rauswurf des früheren SPD-Vize Wolfgang Clement aus der Partei geäußert. “Das ist unfassbar und grotesk”, sagte Wend der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Freitagausgabe). Dass ein solch “verdienter Politiker” wegen kritischer Äußerungen aus der Partei ausgeschlossen werde, sei ein “verheerendes Signal”, so Wend. Die NRW-Schiedskommission, die am späten Mittwochabend den Ausschluss des früheren NRW-Ministerpräsidenten und Bundeswirtschafts- und
Arbeitsministers beschlossen hatte, griff Wend scharf an. “Eine völlig unfähige Entscheidung. So wenig Souveränität hätte ich der Kommission nicht zugetraut.”
Aha, der eine Hartz-4-Miterfinder und GAZgerd-Freund weint dem anderen Krokodilstränen nach. Ich bin zwar kein SPD-Mitglied, aber unseren flotten neoliberalen Wendehals hätte ich gleich hinterhergeschickt. Die CDU braucht auch Mitglieder, die stolz auf Deutschland sind, wenn wir chinesische Löhne zahlen. Es sind doch genau dioese Wends, Clements, Schröders, Steinbrüäcks, Steinm,eiers, die diesen Land den entscheidenden Kick gegeben haben, den die Datscheuse nun nur noch äußerst kunstvoll mit der Quadratur des politischen “Auf-der-Stelle-Trippelns” vollendet. Reinhatrdc Mohn hat sich grad in seiner Steinhagener Datsche einen Riesenast gelacht. Die Mohnsaat geht auf.
Während der Maybach seinen neuen Schlappen aufgezogen bekam, blätterte ich ein wenig in einem Bielefelder “Eliteheft”. Bei einem “Event” im Porschecenter am Bielefelder Südring räkelt sich auf einem Foto ein sichtlich selbstzufriedener R. Kentsch, seines Zeichens Geschäftsführer bei Arm. Bielefeld. Auf T-online liest sich das heute dann schon nicht mehr so selbstzufrieden:
Bielefeld zum dritten Mal in Folge ohne Sieg
Auch Arminia Bielefeld präsentierte sich saft- und kraftlos und unterlag Zweitliga-Aufsteiger Rot-Weiß Ahlen in Everswinkel 1:2 (1:1) und blieb zum dritten Mal in Serie sieglos. Stefan Aigner brachte die Arminia in der zehnten Minute in Führung. Baldo Di Gregorio drehte das Spiel mit seinen beiden Treffern in der 30. und 68. Minute.
Und wie heißt der erste Gegner am 16. August zum Ligastart?
Bremen macht es besser
Keine Blöße gab sich dagegen Werder Bremen, im Gegenteil: Die Hanseaten gewannen bei Bundesliga-Absteiger Hansa Rostock 5:1 (2:0). Vor 9000 Zuschauern in Rostock erzielten Jurica Vranjes (2.), Markus Rosenberg (36.), Hugo Almeida (48., 78.) und Mesut Özil (85. ) die Tore für Werder. Regis Dorn hatte für Rostock, das die erste Niederlage im achten Test kassierte, auf 1:3 verkürzt. Zudem verschoss ausgerechnet der Ex-Bremer Kevin Schindler für Hansa einen Foulelfmeter (60.).
Das Westfalen-Blatt nimmt das neue Raucherschutz-Urteil aufs Korn:
Um eines gleich klarzustellen: 33 Jahre meines Lebens habe ich nicht geraucht, aber seit zehn Jahren gebe ich mich dem kultiviert-intensiven Zigarrengenuss hin. Und um auch das klarzustellen: Ja, ich weiß, dass Rauchen schwer gesundheitsgefährdend ist, und, ja, ich weiß auch, dass jedes Jahr in Deutschland 3300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens sterben. Für Bundesverfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier ist deshalb
»der Schutz der Bevölkerung vor Gesundheitsgefahren – wozu der Gesetzgeber auch das Passivrauchen zählen darf – ein überragend wichtiges Ge – meinschaftsgut«. Deshalb hält er auch ein generelles Nichtrauchergesetz für verfassungsgemäß. Sein Kollege Johannes Masing wandte allerdings – angesichts eines Raucheranteils von mehr als 30 Prozent unter den Erwachsenen – in einer abweichenden Meinung zu dem Urteil ein: »Damit wird das gesellige Beisammensein bei Tabak, Speise und Trank völlig aus dem öffentlichen Raum und dem gewerblichen Angebot verbannt.« Gesundheit ist fraglos ein hohes Gut. Doch wenn Erwachsene sich entschließen, in der Eckkneipe ein Rauchopfer darzubringen, und auch der Kneipier dem Glimmstängel verfallen ist – warum soll das verboten werden?
In der Abwehr von Gesundheitsgefahren ist Deutschland – wie auch in Sachen Nichtrauchergesetz – herrlich inkonsequent. Wenn Gesundheit ein so hohes Gut ist, warum erlaubt man überhaupt das Rauchen? Warum ist Tabakwerbung verboten, Alkoholwerbung aber nicht? Warum sind weiche Drogen teilweise erlaubt? Und warum, wenn wir Massenmörder mit Glimmstängel so böse, böse, böse sind, wie die Drogenbeauftragte des Bundes Sabine Bätzing gestern bekräftigte, finanziert sich der deutsche Staatshaushalt zu fast fünf Prozent aus der Tabaksteuer? Schon lange darf in vielen Lebensbereichen nicht mehr geraucht werden – nicht in öffentlichen Gebäuden, nicht am Arbeitsplatz. Dies ist nachvollziehbar und vollkommen richtig, da auch Nicht -raucher diese Räumlichkeiten aufsuchen müssen. Neben dem Schutz vor dem Passivrauchen war ein weiteres Bätzing- Argument für die Glimmstängel-Verbannung aus Gaststätten: Die Nichtraucher würden das Wegbleiben der Abhängigen finanziell kompensieren. Mag sein, dass das in Irland, Italien und Spanien so ist, in Deutschland ist das nicht der Fall. Rauchräume in Restaurants sind überfüllt, die Nichtraucher-Plätze bleiben leer. Warum lässt man die Gaststätten-Besitzer nicht entscheiden: Bei mir darf geraucht werden, bei mir nicht. Und dem mündigen Bürger die freie Wahl, da geh’ ich rein, da nicht. Viele Kritiker bemängeln den inkonsequenten Schutz im Vergleich zu anderen EU-Ländern. Konsequent ist aber nicht immer klug. So müssen die Gäste in holländischen Coffeeshops, wenn sie ihren weichen Drogen vor dem Verzehr Tabak beimischen, den Laden vor dem Konsum verlassen. Noch Fragen?
Warum? Warum? Viele Fragen. Man sollte sie der Mischpoke stellen, die sich die vielen Drangsalierungen ausdenkt, die Bürger auf Schritt und Tritt überwachen läßt, Ausweise mit Biometriedaten erfindet und die uns jede Minute was von Terrorgefahr vorlabert.




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