Zurück aus dem Urlaub landet man sogleich mal im deutschen Hochsommer. Ein Wahnsinn! Temperaturen um die 30° Grad im Schatten. Und das seit Tagen. Da dürstet es einen gleich mal drei mal so viel wie an normalen Tagen. Auch hermanns Wasservorräte haben sich dem Ende zugeneigt und mussten heute aufgefüllt werden. Ein erster Schauer von oben sorgte für leichte Abkühlung.
Ganz so heiß war es auf einer beliebten deutschen Nordseeinsel dann doch nicht. Aber in den letzten Tagen war dennoch auch geniales Strandwetter.
Ich bin froh, wieder in Detmold zu sein. Oder sagen wir mal so: Ich bin froh, wieder unter normalen Leuten zu sein. Obwohl, der Lipper bzw. der Detmolder ist ja schon auch so ein bisschen speziell. Aber man ist hier doch zumindest irgendwie auf dem Teppich geblieben. Das morgendliche Brötchenkaufen beim Edeka-Markt in Keitum glich nämlich jedes Mal einem Schaulaufen der dollsten Polohemden und schicksten Segelschühchen. So viele Hilfiger-Shirts habe ich in Detmold jedenfalls noch nicht auf einen Blick gesehen. Ganz zu schweigen von der Porsche-Cayenne-Dichte, die auf den paar Quadratkilometern on top of germany wohl einzigartig sein dürfte (zumindest in den Sommermonaten). Ich kam mir da mit meinem Uralt-Ruhr-Uni-Kapuzenshirt schon etwas fehl am Platze vor. Nicht, dass ich nicht auch ein Thommy-Shirt besäße, aber muss es denn gleich ein rosanes sein?
Irgendwie gewöhnungsbedürftig, der Luxus, den man dort sieht. Vor allem die in relativ kurzer Zeit der new economy schnell reich gewordenen Piselotten und Schpasemacken gehen ja gleich schon mal so was von gaar nich, dass ich nächstes Jahr erst mal nach Dänemark auf einen Campingplatz fahren werde. Da sind bestimmt andere Leute am Start.
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Nun gut, zurück in Detmold hat mich natürlich gleich mal eine Frage ganz brennend interessiert: Wie die neuste Ausgabe des Peinlich-Journals “lippe-portal” von Herrn T. aussieht? Falsch! Was denn so unser gutes altes Baustellen-Marktplätzchen macht?! Richtig! Und da muss ich sagen: Ganz herrlich! Ich traute doch heute morgen glatt meinen Augen nicht, als ich dieses zarte Pflänzchen an fertigem und durchaus ansehnlichen Stück Straßenbelag gesehen habe. Hoffnung keimt auf! Es geht voran, quasi: alles wird gut!
Und weil die Baustelle irgendwann auch mal wieder verschwunden sein wird – und das geht schneller, als man denkt – habe ich noch mal eine Panorama-Aufnahme des gesamten Ensembles vorgenommen, zum Festhalten für unsere Nachfahren sozusagen. Man genieße den Anblick…








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