StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

Themen anzeigen:

Juli 2008
M D M D F S S
« Jun   Aug »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
24
Jul '08

Bielefeld-Blog: Westfalenblatt schaute bei Obama nüchterner hin

Auch das andere Lokalblatt der Metropole, das Westfalen-Blatt, kommentiert die Wahlkampfshow des Barack Obama in Berlin. Offensichtlich hat man genau hingehört, was er gesagt hat. Relative Nüchternheit weicht dem Hype über jemand, der noch nicht einmal als demokratischer Gegenpart zum Republikaner gewählt ist:

US-Fernsehstationen staunen schon seit Tagen über die Obama-verrückten Deutschen. Gestern Abend endlich konnten die »Obama-crazy Germans« selbst überprüfen, ob stimmt, was eine völlig übersteigerte Heilserwartung in den Senator aus Illinois hineinprojiziert hatte. Neben der Begeisterung für einen frischen, unverbrauchten Politiker mit den allerbesten Absichten trat auch Ernüchterung. Realismus statt Happening schwang mit in seiner durchaus staatsmännischen Rede an der Siegessäule. Obama konnte gar nicht anders, als die in ihn gesetzten messianischen Hoffnungen zurück zu stutzen. Statt eines Super-Stars erlebten 200 000 den möglicher Oberbefehlshaber der mächtigsten Nation der Neuzeit. Luftbrücke und Mauerfall, Familiengeschichten und Weltsolidarität waren die langen Linien einer rhetorisch wie inhaltlich stimmigen Ansprache. Wer genau hinhörte, dem entgingen aber auch nicht Aspekte von Blut und Boden. Das war womöglich die wahre Botschaft des Barack Obama an Europa und an seine Wählerschaft daheim.
Unmissverständlich wurde klar, was der Demokrat will, sollte er am 4. November ins Weiße Haus gelangen: Deutschland muss stärker zum
Antiterror-Kampf beitragen. Dabei wird hierzulande das Afghanistan-Mandat gerade um 1000 auf 4500 Soldaten aufgestockt. Obama vermied konkrete Zahlen. Hätte er sonst über 6000, gar 8000 deutsche Kämpfer beiderseits des Hindukusch, also auch in Pakistan, sprechen müssen? Obama streute zwischen Bekenntnisse zum Klimawandel und Kampf für die Menschenrechte von Somalia bis Birma die Worte »Opfer«, »Lastenteilung« und (fehlendes) »Vertrauen ineinander«. Keine Nation, auch nicht die stärkste, könne allein gegenüber der Herausforderung des Terrorismus bestehen, redete er dem alten Europa ins Gewissen. Will sagen: Mehr als 4000 Leichensäcke mit toten GIs sind nicht fair. Eigentlich ist Obama noch gar nichts, nicht einmal ein von den Demokraten tatsächlich nominierter Präsidentschaftskandidat. Und auch die Deutschen, die zu 76 Prozent den vermeintlich legitimen Erben von
John F. Kennedy fast ungeprüft wählen würden, nutzen ihm nicht. Sie haben kein Wahlrecht jenseits des Atlantiks. Irak, Afghanistan, Nahost und Berlin-Paris-London im Schnelldurchgang hatte sich Obama selbst verordnet. Es galt, den Vorwurf mangelnder außenpolitischer Erfahrung zu kontern. Dabei dürfte der politische Durchlauferhitzer kaum etwas mitnehmen nach Hause. Einzig die Bilder aus Berlin und Bagdad sind für Extra-Stimmen am Wahltag gut. Obama steht für Veränderung und Wandel in den USA. Das ist der Kern der Obama-Begeisterung bei uns. Dahinter steht eine tiefe, rational
kaum zu erklärende Ablehnung von Präsidenten wie George W. Bush, der wie fast alle seine Vorgänger auch Krieg führt. Weniger Überhöhung bewahrt vor Überschätzung. Gut, dass Obama Zeit hatte, uns das einmal zu erklären.

Bielefeld-Blog: Ein ruhiger Sonnentag

09062008-021.jpg

Während im fernen Berlin die Aufgeregten grad die Planken vom Wannsee ziehen, um den amerikanischen Kandidaten verbal übers heilende Wasser wandeln zu sehen, liegt die Metropole unaufgeregt unter Hochsommersonne. In Luftlinie sichtbar grüßt die Sparrenburg und in den Gassen unten wuseln die Bielefelder in den “Sales”-Hallen. Manchmal ist es nicht das Schlechteste, nicht Nabel der Welt zu sein und im märkischen Sand zu liegen. “Change” ohne Inhalt ist eben auch nur eine Worthülse.

09062008-022.jpg

Schweinfurt-Blog: 14. Schweinfurter Bauerngassenfest

Endlich ist es wieder soweit. Am 31. Juli 2008 und 01. August 2008 gibt es wieder in der Innenstadt von der Stadt Schweinfurt ein Schweinfurter Bauerngassenfest. Wenn man sich fragt, was eigentlich beim heutigen Bauerngassenfest man angeboten bekommt, so kann man sagen, dass viele interessante Dinge wieder für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schweinfurt organisiert worden sind.

“Ich persönlich finde es einfach toll, dass es den Schweinfurter Bauerngassenfest in Schweinfurt gibt, da hat man mehr einen Grund mal raus aus dem Haus zu gehen und unter die Leute zu kommen.” [Sven Markus]

Tanzeinlagen von der Tanzschule Fiedler

Wenn man gerne anderen Menschen beim Tanzen zusehen möchte, so braucht man nur am Donnerstag, den 31. Juli 2008 ab 17.00 Uhr beim Bauerngassenfest sein und die sensationellen Tanzeinlagen von der Tanzschule Fiedler zu bestaunen.

Elvis Presley lebt! Elvis Presley kommt nach Schweinfurt!

Für begeisterte Menschen von Elvis Presley findet am Donnerstag, den 31. Juli 2008 ab 19.00 Uhr mit Holger Kresse alias “Elvis Rick Crasley” ein kleiner, aber genialer Elvis Presley Auftritt statt. Am Freitag, den 01. August 2008 bringt um 20.30 Uhr Elvis der Bauerngasse in Schweinfurt mit seiner großen Elvis-Presley-Show Memphis direkt nach Schweinfurt.

Schweinfurt entführt Sie in die Welt der Märchen

Lassen Sie sich doch einfach mal in die Welt der Märchen von der Hobbit Bühne aus Würzburg beim Schweinfurter Bauerngassenfest mit Ihrer ganzen Familie entführen.

Musik – Die Bands zeigen was sie drauf haben

Sind Sie ein begeisterter Mensch von Funk Agreement, Elvis Rick Crasley, Midnight Bar, Eisgold oder Just4Friends? Dann lade ich Sie recht herzlich zum 14. Schweinfurter Bauerngassenfest ein und erleben Sie das Fest in Schweinfurt mit Ihrer Lieblingsband oder Ihren Lieblingsstar.

Viel Spaß und Freude wünscht Ihnen Sven Markus, Ihr regionaler Reporter aus Leidenschaft für Schweinfurt

Bielefeld-Blog: Die billigen Jobs

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, beschäftigten im Jahr 2006 rund 715 300 Unternehmen und Einrichtungen in ausgewählten Dienstleistungsbereichen insgesamt mehr als 6,4 Millionen Beschäftigte; die Zahl der Arbeitsplätze stieg gegenüber 2005 um knapp 400 000 (+ 6,6%). Die aktuellen Ergebnisse der vierteljährlich durchgeführten Konjunkturstatistischen Erhebung in bestimmten Dienstleistungsbereichen belegen, dass der Jobmotor Dienstleistungsbereich auch in den vier Quartalen des Jahres 2007 sowie im ersten Quartal des Jahres 2008 kontinuierlich weiterlief.

Soso. Gehen wir mal davon aus, das weit mehr als zwei Drittel dieser Jobs so bezahlt werden, das die Malocher nicht lenben und nicht sterben können…. Erinnert fatal an einen Callcenter-Betreiber hier in der Metropole. Zum entsprechenden Eintrag hier kommen immer noch haufenweise Stellungnahmen und Einträge, die sich nicht gut lesen…..

Bielefeld-Blog: “Ich bin dann mal weg”….

motherboard.jpg

… sagte das Motherboard und verabschiedete sich. Keinen Mucks tat der Server mehr. Zum Glück gibts ja noch Backups in Form von Notebooks und Apples. Beim Computer-Corner am Bielefelder Hauptbahnhof hatten sie glücklicherweise schnellen Ersatz im Fundus. Aber erst in der tiefen Nacht war alles wieder gerichtet. Noch mal Glück: Alle Daten werden regtelmäßig gesichert. Nichts war weg, nichts verschwunden. Was bei ja bei Rentner Bill Gates seltsamer Erfindung nicht immer so ist. Dann putzen wir mal die letzten Windows.

Bielefeld-Blog: Angela Helmut Kohl-Merkel

angelahelmutmerkel-kohl.jpg

“Bimbesverwalter” Altbundeskanzler Helmut Kohl wußte, wie er sich an den undankbaren Deutschen, die seine über 16 Jahre währende Strickjackenpolitik und die “blühenden Landschaften” einfach nicht richtig würdigen wollten, rächen konnte. Erst sandte er Mininapoleon Gerd S., der sich nach kläglichem Scheitern ins GAZ verflüchtigte und dann die finale Krönung seines Lebenswerkes: Mädchen Angela Dorothea M. Wie nennt man das? “Reloaded”. Verblüffend, wie Angela Helmut Kohl-Merkel alles aussitzt, Probleme niederlächelt und zu Nonsens erklärt und das Trippeln und den Kreisgang “Vor-seitlich-rückwärts-vor” zur Kunstform des Politikmachens erhob. Wie dem auch sei, im Provinzblatt NW hat das Kanzlerin eine glühende unkritische Anhängerin. Neoliberale verstehen sich eben, wenns um die Verarsche von 90% des Volkes geht.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Stoiber in Regensburg

Der frühere Ministerpräsident Stoiber referierte in Regensburg beim Domforum.

stoiber.jpg

Bielefeld-Blog: Neuer “Perso”. Warum nicht gleich mit Mohnduft?

230708.jpg

Der neue Personalausweis wird teurer. Das ist die schlechte Nachricht. Schließlich haben wir schon mit hohen Benzin-, Gas- und Strompreisen zu kämpfen. Die gute Nachricht am neuen Personalausweis ist die Freiwilligkeit, wenn es um die digitale Speicherung von Fingerabdrücken geht. Hätte der Bundestag über das Dokument kurz nach dem 11. September 2001, nach den Anschlägen auf das World Trade Center in New York, abgestimmt, wäre es anders ausgegangen. Zum Glück hat die Terror-Hysterie nachgelassen. Es reicht, dass für Polizei und Grenzkontrollen ein Foto gespeichert wird. Und zwar deshalb, weil für die neuen Reisepässe ja bereits verpflichtend Fingerabdrücke genommen werden. Der neue »Perso« ist modern, er trägt der Tatsache Rechnung, dass viele Geschäfte nicht von Angesicht zu Angesicht, sondern im Internet abgewickelt werden. Hier soll es künftig sicherer zugehen. Millionen ältere Deutsche interessiert dies nur am Rande, sie kaufen im Laden ein. Für sie und alle übrigen ist entscheidend, ob der neue
Personalausweis im Scheckkartenformat missbraucht werden kann. Macht es der Chip möglich, heimlich sensible Daten auszulesen? Ist der Weg
zum gläsernen Deutschen geebnet? Diese beiden Fragen machen deutlich, worin die Bewährungsprobe des Ausweises besteht. Nur wenn die Antwort
auf die Fragen »Nein« lautet, werden die Deutschen das Dokument akzeptieren.

Ihr schreibt es doch fast schon selbst, liebe Westfalenblättler: “Der Weg zum gläsernen Deutschen ist geebnet”. Da kommt Freude auf, da tanzen wir mit Wolfagng S. mal schnell einen Rolli.

Was dem neuen “Perso” fehlt, ist Duft. Frisches Gras zB. Und das er nicht bei BertelsmannMohn-Tochter Arvato in Gütersloh gefertigt wird. Aber das kommt noch. Ganz sicher. Dann mit RFID-Chip.

Dresden-Blog: findet das Schild………

ein Beitrag aus Moritzburg wo ich meinen Garten habe,berichtet von einem unhaltbaren Zustand………
aber lest selber……..

Ärger um Moritzburger Kutschenweg
Von Sven Görner

Gespannlenker Bernd Haase sorgt sich um die Sicherheit auf der Kleinen Fasanenstraße in Moritzburg. Den Weg zwischen dem Schwanenteich und der Waldschänke nutzen an schönen Sommertagen nicht nur viele Kutschen, sondern auch zahlreiche Radfahrer und Fußgänger. Bisher habe das weitgehend ohne Probleme funktioniert. Doch jetzt klafft auf der in Richtung Waldschänke linken Seite über weite Strecken ein unregelmäßig aufgebaggerter Graben.

„Dadurch können die Kleingärtner dort nicht mehr parken“, sagt Haase. Dafür stellen jetzt manche Gartenbesitzer oder -besucher ihre Autos auf der rechten Seite ab. Ein Schreiben des Vorstandes des Kleingärtnervereins „Am Kanal Moritzburg“ weist die Vereinsmitglieder ausdrücklich auf diese Parkmöglichkeit hin.

„Durch den Graben auf der einen und die Autos auf der anderen Seite reicht der Platz an manchen Stellen kaum noch für die Kutschen. Zumal Bäume und Sträucher teilweise weit in den Weg hineinragen“, so Haase. „Gefährlich wird es aber, wenn dort auch noch Fußgänger und Radfahrer unterwegs sind“, so der Gespannlenker. „Außerdem weiß ich nicht, was die vielen Touristen von dem mit einem Minibagger irgendwie aufgerissenen Graben denken sollen.“

Parken nicht erlaubt

Moritzburgs Ordnungsamtschef Jochen Bauer räumt ein, dass der Graben in der Tat nicht gerade eine Augenweide sei. „Den werden wir wohl noch ein bisschen schön machen müssen“, so seine Antwort auf die Nachfrage der SZ. Prinzipiell soll sich an der Situation aber nichts ändern. Mit einer Ausnahme: „Eigentlich ist das Parken dort auf beiden Seiten des Weges nicht erlaubt. Notfall müssen wir da noch zusätzliche Schilder aufstellen.“

Der früher einmal vorhandene Graben sei über die Jahre zugeschüttet worden, so Bauer. Danach hätten die Kleingärtner Grünschnitt und andere Gartenabfälle auch ins angrenzende Landschaftsschutzgebiet geschafft und ihre Autos dort geparkt. „Jetzt hat der Naturschutzbund, der auch die Wiesen pflegt, den Graben in Absprache mit uns wieder aufgerissen“, ergänzt der Ordnungsamtschef. „Decken wir den ab, beginnt ja alles wieder von vorn“, so Bauer.

Ingo Mai vom Vereinsvorstand sagt, dass der Verein von der Gemeinde ausdrücklich darauf hingewiesen worden sei, dass auf der rechten Seite der Kleinen Fasanenstraße geparkt werden dürfe. „Allerdings haben etwa 80 Prozent unserer Mitglieder ohnehin Pkw-Stellplätze auf ihren Grundstücken.“ Mit Blick auf die Verbandsordnung er Kleingärtner seien diese Plätze aber schon ein großer Kompromiss. Einige Kleingärtner würden ihre Autos auch am Kanal oder am Schwanenteich parken.

Etwas gegen den Schlamm tun

Die Ausführung des Grabenbaus sieht der Kleingärtner-Vereinschef eher als halbherzig. „Er ist weder befestigt noch durchgängig und es gibt viel Strauchwerk.“ Zudem sehen Mai und Haase noch an anderer Stelle des Weges Handlungsbedarf. „Weiter hinten, in Richtung Waldschänke, ist der Weg total verschlammt. Da müsste dringend etwas passieren.“

Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1890511

grussi……………..