Archiv für den Monat: Juli 2008

Rathenow-Blog: Premnitz wird immer schöner

Premnitz hatte im vergangenen Jahr am Wettbewerb „Entente Florale“ sehr erfolgreich teilgenommen. Es war an dieser Stelle schon darüber berichtet worden. Wenn man durch die Stadt geht, bemerkt man überall positive Veränderungen. Ganz egal, ob man den Stadtkern betrachtet, an der Havel entlang geht oder sich das Rathaus ansieht: Es tut sich allerhand.
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Skulpturen an der Havel, darunter das Rathaus. Das Pflaster vermittelt den Eindruck vom Fußboden in der guten Stube.
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Das ist doch mal eine schöne Litfass-Säule. Pferdchen, Giraffe und Elefant scheinen sich zu bewegen.
Und zum Schluss noch eine originelle Bank.
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Bielefeld-Blog: Wend bejammert Clement-Rausschmiß

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Wend, Bielefeld, hat sich empört über den Rauswurf des früheren SPD-Vize Wolfgang Clement aus der Partei geäußert. „Das ist unfassbar und grotesk“, sagte Wend der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Dass ein solch „verdienter Politiker“ wegen kritischer Äußerungen aus der Partei ausgeschlossen werde, sei ein „verheerendes Signal“, so Wend. Die NRW-Schiedskommission, die am späten Mittwochabend den Ausschluss des früheren NRW-Ministerpräsidenten und Bundeswirtschafts- und
Arbeitsministers beschlossen hatte, griff Wend scharf an. „Eine völlig unfähige Entscheidung. So wenig Souveränität hätte ich der Kommission nicht zugetraut.“

Aha, der eine Hartz-4-Miterfinder und GAZgerd-Freund weint dem anderen Krokodilstränen nach. Ich bin zwar kein SPD-Mitglied, aber unseren flotten neoliberalen Wendehals hätte ich gleich hinterhergeschickt. Die CDU braucht auch Mitglieder, die stolz auf Deutschland sind, wenn wir chinesische Löhne zahlen. Es sind doch genau dioese Wends, Clements, Schröders, Steinbrüäcks, Steinm,eiers, die diesen Land den entscheidenden Kick gegeben haben, den die Datscheuse nun nur noch äußerst kunstvoll mit der Quadratur des politischen „Auf-der-Stelle-Trippelns“ vollendet. Reinhatrdc Mohn hat sich grad in seiner Steinhagener Datsche einen Riesenast gelacht. Die Mohnsaat geht auf.

Bielefeld-Blog: Arm. Bielefeld…….

Während der Maybach seinen neuen Schlappen aufgezogen bekam, blätterte ich ein wenig in einem Bielefelder „Eliteheft“. Bei einem „Event“ im Porschecenter am Bielefelder Südring räkelt sich auf einem Foto ein sichtlich selbstzufriedener R. Kentsch, seines Zeichens Geschäftsführer bei Arm. Bielefeld. Auf T-online liest sich das heute dann schon nicht mehr so selbstzufrieden:

Bielefeld zum dritten Mal in Folge ohne Sieg

Auch Arminia Bielefeld präsentierte sich saft- und kraftlos und unterlag Zweitliga-Aufsteiger Rot-Weiß Ahlen in Everswinkel 1:2 (1:1) und blieb zum dritten Mal in Serie sieglos. Stefan Aigner brachte die Arminia in der zehnten Minute in Führung. Baldo Di Gregorio drehte das Spiel mit seinen beiden Treffern in der 30. und 68. Minute.

Und wie heißt der erste Gegner am 16. August zum Ligastart?

Bremen macht es besser

Keine Blöße gab sich dagegen Werder Bremen, im Gegenteil: Die Hanseaten gewannen bei Bundesliga-Absteiger Hansa Rostock 5:1 (2:0). Vor 9000 Zuschauern in Rostock erzielten Jurica Vranjes (2.), Markus Rosenberg (36.), Hugo Almeida (48., 78.) und Mesut Özil (85. ) die Tore für Werder. Regis Dorn hatte für Rostock, das die erste Niederlage im achten Test kassierte, auf 1:3 verkürzt. Zudem verschoss ausgerechnet der Ex-Bremer Kevin Schindler für Hansa einen Foulelfmeter (60.).

Bielefeld-Blog: Heute schon geraucht?

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Das Westfalen-Blatt nimmt das neue Raucherschutz-Urteil aufs Korn:

Um eines gleich klarzustellen: 33 Jahre meines Lebens habe ich nicht geraucht, aber seit zehn Jahren gebe ich mich dem kultiviert-intensiven Zigarrengenuss hin. Und um auch das klarzustellen: Ja, ich weiß, dass Rauchen schwer gesundheitsgefährdend ist, und, ja, ich weiß auch, dass jedes Jahr in Deutschland 3300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens sterben. Für Bundesverfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier ist deshalb
»der Schutz der Bevölkerung vor Gesundheitsgefahren – wozu der Gesetzgeber auch das Passivrauchen zählen darf – ein überragend wichtiges Ge – meinschaftsgut«. Deshalb hält er auch ein generelles Nichtrauchergesetz für verfassungsgemäß. Sein Kollege Johannes Masing wandte allerdings – angesichts eines Raucheranteils von mehr als 30 Prozent unter den Erwachsenen – in einer abweichenden Meinung zu dem Urteil ein: »Damit wird das gesellige Beisammensein bei Tabak, Speise und Trank völlig aus dem öffentlichen Raum und dem gewerblichen Angebot verbannt.« Gesundheit ist fraglos ein hohes Gut. Doch wenn Erwachsene sich entschließen, in der Eckkneipe ein Rauchopfer darzubringen, und auch der Kneipier dem Glimmstängel verfallen ist – warum soll das verboten werden?

In der Abwehr von Gesundheitsgefahren ist Deutschland – wie auch in Sachen Nichtrauchergesetz – herrlich inkonsequent. Wenn Gesundheit ein so hohes Gut ist, warum erlaubt man überhaupt das Rauchen? Warum ist Tabakwerbung verboten, Alkoholwerbung aber nicht? Warum sind weiche Drogen teilweise erlaubt? Und warum, wenn wir Massenmörder mit Glimmstängel so böse, böse, böse sind, wie die Drogenbeauftragte des Bundes Sabine Bätzing gestern bekräftigte, finanziert sich der deutsche Staatshaushalt zu fast fünf Prozent aus der Tabaksteuer? Schon lange darf in vielen Lebensbereichen nicht mehr geraucht werden – nicht in öffentlichen Gebäuden, nicht am Arbeitsplatz. Dies ist nachvollziehbar und vollkommen richtig, da auch Nicht -raucher diese Räumlichkeiten aufsuchen müssen. Neben dem Schutz vor dem Passivrauchen war ein weiteres Bätzing- Argument für die Glimmstängel-Verbannung aus Gaststätten: Die Nichtraucher würden das Wegbleiben der Abhängigen finanziell kompensieren. Mag sein, dass das in Irland, Italien und Spanien so ist, in Deutschland ist das nicht der Fall. Rauchräume in Restaurants sind überfüllt, die Nichtraucher-Plätze bleiben leer. Warum lässt man die Gaststätten-Besitzer nicht entscheiden: Bei mir darf geraucht werden, bei mir nicht. Und dem mündigen Bürger die freie Wahl, da geh‘ ich rein, da nicht. Viele Kritiker bemängeln den inkonsequenten Schutz im Vergleich zu anderen EU-Ländern. Konsequent ist aber nicht immer klug. So müssen die Gäste in holländischen Coffeeshops, wenn sie ihren weichen Drogen vor dem Verzehr Tabak beimischen, den Laden vor dem Konsum verlassen. Noch Fragen?

Warum? Warum? Viele Fragen. Man sollte sie der Mischpoke stellen, die sich die vielen Drangsalierungen ausdenkt, die Bürger auf Schritt und Tritt überwachen läßt, Ausweise mit Biometriedaten erfindet und die uns jede Minute was von Terrorgefahr vorlabert.

Detmold-Blog: Blumenpracht

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Es ist unglaublich, aber man stellt ja immer wieder krasse Qualitätsunterschiede bei Produkten des täglichen und nicht alltäglichen Bedarfs fest. Als hermine und ich im Frühsommer den Außenbereich unsere Zuhauses mit Pflanzen verschönerten, wählten wir die Qualtitätsvariante und kauften im Fachbetrieb. Einige Pflanzen der gleichen Sorte kaufte ich kurze Zeit später im Baumarkt nach, weil noch nicht alles begrünt war. Und siehe da: Die Qualitätspflanzen aus dem Pflanzenfachgeschäft waren nicht nur doppelt so teuer, sie wuchsen auch doppelt so schnell und so schön. Was sag´ ich: dreimal so üppig wuchsen sie. Die billige Hornbach-Variante hat jetzt noch mit ihren ersten Sprosesn zu kämpfen. Mickelig, und einfach kein Vergleich.

Also ging es zur Nachrüstung der Pflanzenpracht nach dem Urlaub gleich nochmal zum Pflanzenmarkt ihres Vertrauens. Qualität ist eben das beste Rezept.

Detmold-Blog: Restaurantszene

Es ist noch nicht so lange her, da schriebte ich vom ehemaligen Restaurant Cairo, das sich in India umwandelte. Die Informationen, die ich damals schrubte, entbehrten aber jeglichem Wahrheitsgehalt, wie aufmerksame Mitleser richtigerweise feststellten. Auch diesmal habe ich keine Ahnung, was gerade am Restaurant passiert, dafür gehe ich dort zu selten essen und kenne seinen Besitzer nur zu ungut. Aber offensichtlich wandelt es sich mal wieder. Oder nur sein Schild? Zurück in Cairo? Oder Italia? Wer weiß es?

Regensburg-Blog: Xaverl – eine ausgeglichene Bilanz.

Die Manager müssen die Firma leiten und sind für alles zuständig was sich in der Firma so tut. Dieser Aufwand muss natürlich auch finanziell belohnt werden. Und darum bin ich dafür, dass die Manager auch Millionen verdienen.

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Es gibt  Manager die haben keine Ahnung wo die Millionen ihrer Firma hingeschoben wurden. Sie wissen von nichts nichts. Dieses Nichtwissen muss natürlich auch finanziell belohnt werden. Und darum bin ich dafür, dass die Manager auch die Millionen, die sie für ihr Wissen verdienten, für das Nichtwissen wieder zurückgeben.

 

Das nennt man eine ausgeglichene Bilanz.

Rathenow-Blog: Energiequelle

Überall blühen jetzt wieder Sonnenblumen. Wer mal genauer hinsieht, wird feststellen, dass es zahlreiche Farbnuancen gibt.
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Zuerst dienen sie mit Nektar und Pollen vielen Insekten als Nahrungsquelle. Später ernähren sich Vögel von den Körnern oder der Mensch nutzt diese zu Ölgewinnung. Dieses Öl kann er selbst verspeisen oder er stellt daraus Energie für seine Fahrzeuge her (natürlich nicht jeder persönlich). Sogar der Abfall, also Blätter, Stängel und ausgepresste Kerne, wird noch zu Viehfutter verarbeitet. Und wenn der Kreislauf vollständig geschlossen ist, kann aus der Gülle nochmals Energie gewonnen werden. Auf jeden Fall ist der Anblick der leuchtenden Sonnenblumen gut fürs Gemüt und es macht Freude, Insekten oder Vögel beim Fressen zu beobachten.

Detmold-Blog: Waaassser!

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Zurück aus dem Urlaub landet man sogleich mal im deutschen Hochsommer. Ein Wahnsinn! Temperaturen um die 30° Grad im Schatten. Und das seit Tagen. Da dürstet es einen gleich mal drei mal so viel wie an normalen Tagen. Auch hermanns Wasservorräte haben sich dem Ende zugeneigt und mussten heute aufgefüllt werden. Ein erster Schauer von oben sorgte für leichte Abkühlung.

Ganz so heiß war es auf einer beliebten deutschen Nordseeinsel dann doch nicht. Aber in den letzten Tagen war dennoch auch geniales Strandwetter.

Ich bin froh, wieder in Detmold zu sein. Oder sagen wir mal so: Ich bin froh, wieder unter normalen Leuten zu sein. Obwohl, der Lipper bzw. der Detmolder ist ja schon auch so ein bisschen speziell. Aber man ist hier doch zumindest irgendwie auf dem Teppich geblieben. Das morgendliche Brötchenkaufen beim Edeka-Markt in Keitum glich nämlich jedes Mal einem Schaulaufen der dollsten Polohemden und schicksten Segelschühchen. So viele Hilfiger-Shirts habe ich in Detmold jedenfalls noch nicht auf einen Blick gesehen. Ganz zu schweigen von der Porsche-Cayenne-Dichte, die auf den paar Quadratkilometern on top of germany wohl einzigartig sein dürfte (zumindest in den Sommermonaten). Ich kam mir da mit meinem Uralt-Ruhr-Uni-Kapuzenshirt schon etwas fehl am Platze vor. Nicht, dass ich nicht auch ein Thommy-Shirt besäße, aber muss es denn gleich ein rosanes sein?

Irgendwie gewöhnungsbedürftig, der Luxus, den man dort sieht. Vor allem die in relativ kurzer Zeit der new economy schnell reich gewordenen Piselotten und Schpasemacken gehen ja gleich schon mal so was von gaar nich, dass ich nächstes Jahr erst mal nach Dänemark auf einen Campingplatz fahren werde. Da sind bestimmt andere Leute am Start.

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Nun gut, zurück in Detmold hat mich natürlich gleich mal eine Frage ganz brennend interessiert: Wie die neuste Ausgabe des Peinlich-Journals „lippe-portal“ von Herrn T. aussieht? Falsch! Was denn so unser gutes altes Baustellen-Marktplätzchen macht?! Richtig! Und da muss ich sagen: Ganz herrlich! Ich traute doch heute morgen glatt meinen Augen nicht, als ich dieses zarte Pflänzchen an fertigem und durchaus ansehnlichen Stück Straßenbelag gesehen habe. Hoffnung keimt auf! Es geht voran, quasi: alles wird gut!

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Und weil die Baustelle irgendwann auch mal wieder verschwunden sein wird – und das geht schneller, als man denkt – habe ich noch mal eine Panorama-Aufnahme des gesamten Ensembles vorgenommen, zum Festhalten für unsere Nachfahren sozusagen. Man genieße den Anblick…

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Wilhelmshaven-Blog: Neue Grundschule

Eine neue „tolle Idee“ von Wilhelmshaven geht in den Endspurt: Die Grundschule in der Ecke Virchowstraße und Rheinstraße.

Ich habe schon mit vielen Menschen darüber geredet, unter anderem mit Eltern und Lehrer auf Grundschulen und die Meinungen sind alle negativ.

Aber was ist so schlecht an der neuen Grundschule?
Die Eltern werden massiv in ihrer Wahl von Grundschulen eingeschränkt, denn es werden viele Grundschulen in dieser zusammengefasst. Die Eltern sind gezwungen ihre Kinder auf einen längeren Weg zur Schule zu schicken und müssen das Risiko, was vom Standort ausgeht, einfach hinnehmen.

Was für ein Risiko geht von dem Standort aus?
Wenn man sich den Standort anschaut, wird es einem sofort bewusst. Eine Grundschule mitten in der City. Was hat man sich dabei gedacht. Einige Schüler wollen vielleicht nach der Schule durch die City und müssen über eine riesige Kreuzung laufen, was sehr gefährlich ist und ob Kinder alleine in die City gehören ist fraglich.
Außerdem sind die Fußwege extrem schmal. Was passiert wenn ein Kind ein anderes aus Spaß schubst und es fällt auf die Straße? Zum Glück scheint der Fußweg an der Rheinstraße vergrößert zu werden.

Was ist mit den Autofahrern?
Vorher schon genervt von dem Schrittfahren vor der Ecke von Valoisstraße und Rheinstraße, müssen sie ein paar Meter danach auf Schüler aufpassen und sich durch die in Zukunft noch schmalere Straße manövrieren. Und das mitten in der City? Ein riesiges Straßenchaos spricht nicht sehr für die Stadt Wilhelmshaven.

Die Grundschule kann noch so neu und modern sein, das Risiko welches vom Standort ausgeht ist nicht erträglich. Was sich die Leute dabei gedacht haben ist mir unverständlich. Es ist genauso halber Kram, wie die Geschichte mit dem Polizeigebäude, aber dazu später vielleicht mehr.

Lippstadt-Blog: Shortlinks 29.07.2008

Volksbank sucht neuen Vorstand
… per Stellenausschreibung in der FAZ. Wer hat Lust?

Wenn’s um die Wurst geht
Für alle, die hin und wieder ein wenig Spaß haben oder ihren Rasen trimmen wollen, gelten ein paar Regeln.
Der Patriot hat sie zusammengefasst, damit’s auch in Zukunft mit dem Nachbarn klappt.

Die nördliche Umflut, vom Kanu aus betrachtet
Ist doch mal eine nette Perspektive.

Lippstadt in „Safftis Spottplatz“
Nein, lieber Safti, so wird man nicht automatisch in Lippstadt ;o)

Heimatmuseum hat noch Plätze frei
…für die Erkundungstour für Kinder in mittelalterlichen Gewändern!

Und zuguterletzt:
Wer ist das? Kleiner Tipp: Wer’s nicht weiß, schaut einfach auf’s Namensschild ;o)

Der Herr S. aus L.

Bielefeld-Blog: Regen

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(Efeu nass. Infrarotaufnahme)

Oh, it’s raining again
Oh no, my love’s at an end
Oh no, it’s raining again
And you know it’s hard to pretend

Oh no, it’s raining again
Too bad I’m losing a friend
Oh no, it’s raining again
Oh will my heart ever mend

You’re old enough some people say
To read the signs and walk away
It’s only time that heals the pain
And makes the sun come out again

It’s raining again
Oh no, my love’s at an end
Oh no, it’s raining again
Too bad I’m losing a friend

C’mon you little fighter
No need to get uptighter
C’mon you little fighter
And get back up again

It’s raining again
Oh no, my love’s at an end
Oh no, it’s raining again
Too bad I’m losing a friend

C’mon you little fighter
No need to get uptighter
C’mon you little fighter
And get back up again
Oh, get back up again
Oh, fill (feel?) your heart again

„Supertramp“. Schon lange her. Passt aber jetzt auf Ostwestfalen.

Rathenow-Blog: Drei-Seen-Lauf

Am kommenden Sonnabend starten wieder Läufer, Nordic-Walker und Radfahrer in Semlin zum Drei-Seen-Lauf. Er findet in diesem Jahr zum 27. Mal statt. Dabei kommt es nicht auf Rekorde an, sondern auf die Teilnahme überhaupt. Für viele Menschen in der näheren und weiteren Umgebung ist diese Sportveranstaltung am ersten Sonnabend im August inzwischen zu einer festen Größe geworden. Sie lockt immer mehr Menschen nach Semlin, denn im Zusammenhang mit dem Drei-Seen-Lauf finden zahlreiche Aktionen statt. Hauptsponsor ist auch in diesem Jahr das Honda-Autohaus Dehn in Hohennauen. So haben Mitarbeiter die Strecke markiert, damit niemand vom Wege abkommt, verteilen unterwegs Getränke und bieten am Ziel Obst und weitere Erfrischungen für alle Sportler an. Dank zahlreicher weitere Sponsoren ist die Teilnahme an der Veranstaltung wie immer kostenlos. Am Ziel erhält jeder eine originelle Medaille. In den Vorjahren waren sie zum Beispiel aus einer optischen Linse gefertigt, in einem Dentallabor hergestellt worden, aus Leder, aus eine dünnen Baumscheibe und vielen anderen Materialien. Die Medaillen für den 27. Drei-Seen-Lauf hat die Steinmetzfirma Knake angefertigt. Weitere Informationen, Sponsoren, Anmeldemöglichkeit und Fotogalerie gibt es hier.

Detmold-Blog: Freilichtbühne am Hermann

Bisschen im Archiv gekramt und große Überraschung, die Hamburger im Miniatur Wunderland wussten es 2001 schon, dass am Fuße des Hermann eine Freilichtbühne entstehen wird

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(Bühne im Vordergrund)

Übrigens schieben die Hanseaten unsern Hermann in den Harz, als wenn Lippe nicht reich genug an Sehenswürdigkeit für das Wunderland wäre…

Regensburg-Blog: Xaverl – … und nomoi der Kini

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Weilst an Heinz a Buidl gschickt host, wo der Kine in der greana Wiesen steht, zoag i des a. Dann kenna d´Leit selber sagt was schöna war. 

Übersetzung: Weil Du dem Heinz ein Foto schicktest, in welchem das Denkmal des Königs in der grünen Wiese steht, veröffentliche ich dieses Foto hiermit auch. Die Leser können dann selbst entscheiden welcher Platz schöner ist.

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Stuttgart-Blog: Hat StudiVZ abgekupfert?

Die bekannte Web 2.0-Community StudiVZ sieht sich einer Klage des US-Marktführers Facebook ausgesetzt. Der Vorwurf ist letztendlich der des Plagiats. StudiVz sieht das freilich anders. Wie die Wirtschaftszeitung „Financial Times“ berichtete, werfen die Betreiber von Facebook der zur Stuttgarter Holtzbrinck Verlagsgruppe gehörenden deutschen Studentenplattform vor, das Erscheinungsbild des Social Neworks, Funktionen und Services adaptiert zu haben. Eine Klage läge studiVZ bislang nicht vor, sagte StudiVZ-Sprecher Dirk Hensen der Nachrichtenagentur dpa. Die in den Medienberichten erhobenen Vorwürfe seien allerdings „haltlos“, hieß es in einer ersten Stellungnahme. Vorsorglich habe man beim Landgericht Stuttgart eine Feststellungsklage eingereicht. Angesichts der Parallelen zwischen beiden Netzwerken, darf man jedoch gespannt sein, ob das LG Stuttgart tatsächlich im Sinne von StudiVZ entscheiden wird.

Bielefeld-Blog: BLÖD macht Geisterinterview mit Obama. Das kriegt selbst die NW noch nicht hin

Man weiß nicht so recht, ob man über Ex-Schülerzeitungsredakteur und jetzt BLÖD-Oberzeilenschinder Diekmanns (ehemals Bielefeld) grandiosen Journalismus lachen oder weinen soll. Jetzt hat es auch Barack Obama erwischt. Im Spiegel online wird zitiert:

Die Begegnung einer „Bild“-Reporterin mit Barack Obama in einem Berliner Sportstudio ist jetzt auch in den USA Thema: US-Blogger verhöhnen den Bericht als peinlich. Jetzt präsentiert Obama seine Version: „Ich bin gelinkt worden.“

„‚Bild‘-Reporterin mit Obama im Fitness- Studio“, titelte die „Bild“-Zeitung am Tag nach der Obama-Visite in Berlin. Darunter ein Bericht von „City-Talkerin“ Judith Bonesky: „Während Tausende an der Siegessäule auf ihn warteten, traf ich, die ‚Bild‘-Reporterin, Barack Obama allein – im Fitnessstudio!“ Dann folgte eine schwülstige Beschreibung: Obamas „durchtrainierte Arme“, seine „knackige Rückansicht“, die maskulinen 32-Kilo-Hanteln, „erst zehnmal rechts, dann zehnmal links“ – und zum Höhepunkt: „Barack Obama legt den Arm um meine Schultern, ich fasse ihn um die Hüfte – wow, er schwitzt nicht mal!“ Fazit von Bonesky: „Was für ein Mann!“

Obamas Version: „Wir betreten das Sportstudio. Sie ist schon auf dem Laufband. Sie sieht aus wie ein ganz gewöhnliches deutsches Mädchen. Sie lächelt und winkt verlegen, aber macht sich nicht die Mühe, was zu sagen. Als ich wieder gehe, sagt sie: ‚Oh, kann ich ein Foto haben? Ich bin ein großer Fan.‘ Reggie (Reggie Love, Obamas Assistent, Anm. d. Red.) schießt ein Foto.“

Ach Mister Obama. Das ist noch gar nichts. Wir könnten Ihnen auch von der „mächtigsten Frau der Welt“ berichten. Und Ratsgymnasiast Diekmanns Qualitätsjournalismus. Einer Schreibe, die gemeinhin Volontäre im ersten Jahr haben…. Wer BLÖD liest oder BLÖD vertraut ist eben nichts anderes als BLÖD. Da muß die NW noch eine Schippe drauflegen, bis sie das große Vorbild erreicht. Wie wärs mit einer ausklappbaren Seite 3 mit Frau Merkel als Scherenschnitt in Lebensgröße und einem Gedicht von Herrn Wend?

Bielefeld-Blog: Der unkaputtbare Maybach

Wenn man einen Maybach fährt, weiß man, wie sie beim Maybach sind: Geht nicht kaputt. Geht aber doch. Zumindest der rechte Vorderreifen platzte heute in der Früh. Zum Glück bei nur 5okm/h. Kommentar beim Maybach: „Da haben Sie was reingefahren“. Ist aber nicht. Er platzte einfach mit einem Knall. Und das bei einem Maybach. Jetzt haben sie beim Maybach 2 Probleme: 1. wie dene in Stuagart beibringe, dasch ein Reife doch platscht. 2. Einen Reifen einer ganz bestimmten Dimension schnellstens besorgen. Weil auf Notlaufreifen geht auch ein Maybach nur 80km/h.

Bielefeld-Blog: Wend: „DGB betreibt Panikmache“.

Führende Politiker der großen Koalition lehnen die Forderungen nach staatlichen Energiehilfen rigoros ab. „Wir sollten jeden Eindruck vermeiden, dass der Staat mit Steuermitteln steigende Kosten ausgleichen kann“, sagte der Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). „Wir müssen vielmehr auf Einsparpotenziale, etwa in privaten Haushalten setzen.
Da gibt es viele Möglichkeiten, wenn ich etwa daran denke, wie viele Geräte auf Standby stehen.“ Kauder plädierte erneut dafür, den Atomausstieg zu revidieren. „Die Verlängerung der Laufzeiten für sichere Kernkraftwerke ist in Deutschland notwendig.“ Der Wirtschaftssprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Wend, lehnte in demselben Blatt Maßnahmen der Politik gegen die hohen Energiepreise ab. „Energiepreise lassen sich nicht staatlich heruntersubventionieren“, sagte Wend. Den Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, griff Wend angesichts der Warnungen vor „Zehntausenden frierenden Deutschen“ massiv an. „Das ist unverantwortliche Panikmache und führt nur zu Kurzschlussreaktionen.“

Unser Oberkluger MdB-SPD sagt also selbst in der Sommerpause was. Rechnen kann er allerdings nicht. Ziehen wir mal die staatliche Preistreiberei per erhöhter Steuern ab, lassen das hilflose Gehampel der politisch gewollten „Regulierungsbehörde im Strommarkt“ gegenüber den vier nahezu mafiös agierenden Strommonopolisten beiseite und vergessen auch, das eine Kanzleramtsministerin und engste Vertraute der Berliner Datscheuse auf die Seite der Energieerzeuger wechselt, blebt was? Eben. Astreines neoliberales Geschwafel von selbst heilenden Marktkräften“. Wie gehabt.